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aspekte

Wie wir in Zukunft bauen

Category
Dokumentation
Production information
Zeitgeschichtlicher Stoff
Produced in (country)
D
Produced in (year)
2022
Description
Warum laufen die Sanierungskosten an Baustellen wie der Kölner Oper oft aus dem Ruder? Lassen sich Materialien wie Lehm und Holz für die Herausforderungen der Zukunft nutzen? Wie planen Architektinnen und Architekten, gemessen an den ökologischen, sozialen und kulturellen Herausforderungen ihre Gebäude für die Zukunft? Können wir günstig und gleichzeitig nachhaltig bauen? Und entstehen dennoch originelle Gebäude? Ideen gibt es viele, beispielsweise von Raumlabor. Seit 30 Jahren stellen sie die Idee von Architektur auf den Kopf. Im letzten Jahr haben sie für ihre Arbeit einen Goldenen Löwen auf der Biennale in Venedig erhalten. Ebenfalls preisgekrönt sind das Architektenduo Herzog & de Meuron. Sie stehen für Internationales Bauen von Kultur-Leuchttürmen und Sporttempeln und planen derzeit das Museum des 20. Jahrhunderts für Berlin. Zuletzt stand das Projekt in der Kritik: Es sei zu teuer, aber vor allem umweltfeindlich. 'aspekte' fragt nach, wie das Konzept überarbeitet wurde, und richtet den Blick nach Köln, wo ebenfalls ein neues Museum entstehen soll. Die Entwürfe sind längst fertig, doch wird das Projekt auch realisiert, oder landet es auf einer Streichliste? Denn die Stadt muss, wie überall, sparen. Welche Projekte werden priorisiert? Ein Blick nach Oslo zeigt, wie solche Kulturbauten ohne grosse Skandale realisiert und zu Treffpunkten für soziale und kulturelle Aktivitäten werden. Mit der Architektin Ellen van Loon besucht 'aspekte' eine ihrer prominentesten Baustellen: das Berliner KaDeWe – ein Sehnsuchtsort. Doch wie zeitgemäss sind solche Läden eigentlich noch in Zeiten, in denen immer mehr Kaufhäuser ihre Filialen schliessen müssen? Und was bedeutet das für die Architektin und ihre Planung? Wie werden wir in Zukunft bauen? Welche Materialien wollen wir künftig verwenden? Und wie können Hochhäuser Vorbildfunktion haben, auch um Menschen zusammenzubringen und Stadtviertel neu zu beleben? Eines wird deutlich: Es sind nicht immer die Prestigeprojekte und Hightechgebäude, die Lösungen für unsere Zukunft bieten.