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Mensch Máxima!

Krone, Kinder und Karriere

Category
Gesellschaft/Soziales
Production information
-entwürfe
Produced in (country)
D/NL
Produced in (year)
2021
Description
Sie gehört zu den beliebtesten Royals: Königin Máxima, Aushängeschild der niederländischen Monarchie. Eine Bürgerliche, die den Oraniern zu neuem Glanz verhilft. Im Mai 2021 wird sie 50. Seit 2013 repräsentiert Máxima an der Seite ihres Mannes, König Willem-Alexander. Als Königin muss sie vor allem eines: ihn unterstützen. Egal ob bei Arbeitsreisen oder Staatsbesuchen: Sie macht eine tadellose Figur und leistet sich so gut wie keinen Fehltritt. Máxima liebt den grossen Auftritt – das hat sie ihrem Mann voraus. Dass die geborene Performerin ihm regelmässig die Show stiehlt, scheint ihn nicht zu stören. Im Gegenteil. Der einst unbeholfene Königssohn profitiert vom Charisma seiner Frau, das auch auf ihn abgefärbt zu haben scheint. Das war nicht immer so. Als Willem-Alexander dem Volk seine Braut präsentierte, entbrannte ein Sturm der Entrüstung. Der Vater seiner Verlobten hatte der argentinischen Diktatur als Minister und Staatssekretär gedient. Ein absolutes No-Go für die freiheitsliebenden Niederländer. Dass es schliesslich doch noch ein Happy End wurde, ist nicht zuletzt dem Charme und der Intelligenz Máximas zuzuschreiben, die im Sturm die Herzen der Holländer eroberte. Schon als Kronprinzessin stand sie ihrer Schwiegermutter Königin Beatrix loyal zur Seite, die erst ihren geliebten Mann und dann einen ihrer Söhne verlor. Selbst eingefleischte Monarchie-Gegner sind sich einig: Solange das Königspaar seinen Job so macht, wie es das tut, wird die Monarchie Bestand haben. Daran hat auch die Empörung über eine Auslandsreise in Corona-Zeiten nichts geändert. Máxima und Willem-Alexander haben sich dafür entschuldigt. Als Königin ist Máxima auf dem Boden geblieben. Aufgewachsen in bürgerlichen Verhältnissen hat die gebürtige Argentinierin die Armut in den Elendsvierteln von Buenos Aires kennengelernt. Nach eigenen Aussagen war das für sie einer der Gründe, Wirtschaftswissenschaften zu studieren. Sie wollte etwas tun, um den armen Menschen zu helfen. Als UN-Sonderbotschafterin für finanzielle Inklusion mit eigenem Büro und Team in New York macht sie genau das. Als ehemalige Bankerin kennt sie sich mit Finanzen aus. Sie wirbt nicht nur für Mikrokredite, sie setzt sich für ein ganzheitliches Konzept ein: Die Armen sollen Zugang zu Krankenversicherungen bekommen und bei der Existenzgründung beraten werden. Die Königin ist inhaltlich bestens vorbereitet, ihr Arbeitspensum enorm. Bei ihr kann man keine grossen Reden schwingen, allein Ergebnisse zählen. Das hat sich auch auf der grossen politischen Bühne herumgesprochen. Bei den Gipfeltreffen der Mächtigen steht sie inzwischen wie selbstverständlich auf der Rednerliste – etwa bei der UN-Vollversammlung, beim Weltwirtschaftsforum in Davos oder W20-Treffen der einflussreichsten Wirtschaftsfrauen. Bei all den Verpflichtungen ist ihr eines heilig: das Wochenende mit der Familie, wertvolle Zeit, um sich um die drei Töchter zu kümmern, die so normal wie möglich aufwachsen sollen, und die gemeinsamen Ferien. Bei einem der letzten Pressetermine hat Máxima verraten, was sie in ihrer freien Zeit so macht: lesen, faulenzen, Spass haben. Fast wie in einer ganz normalen Familie. In einem exklusiven Interview spricht Máxima, die am 17. Mai 1971 in Buenos Aires geboren wurde, offen über die Beweggründe ihres beruflichen Engagements. Anlässlich ihres 50. Geburtstages blickt das ZDF auf das bewegte Leben der Königin zurück. Freunde und langjährige Wegbegleiter erzählen, wie Máxima zu dem Menschen wurde, der sie heute ist.