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Sendungen ab jetzt

  1. 18 Kühe zwischen zwei Fronten The Wanted 18

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsinfos
    Dokumentarfilm
    Produktionsland
    F/CDN/PLE
    Produktionsjahr
    2014
    Beschreibung
    1987 kommt es zum ersten palästinensischen Volksaufstand. Die Bewohner des Westjordanlands verlangen lokale Alternativen zu israelischen Produkten. Auch eigene Milch, die sie bisher von einer israelischen Kooperative bezogen. Hier beginnt die Geschichte des Dokumentarfilms '18 Kühe zwischen zwei Fronten'. Daraufhin gründet eine Gruppe palästinensischer Intellektueller und Aktivisten in dem Städtchen Bait Sahur eine Milch-Kooperative. Keiner von ihnen ist Bauer, aber das spielt keine Rolle. Nachdem sie in einem israelischen Kibbuz 18 Kühe gekauft und in ihr Dorf gebracht haben, machen sich die frischgebackenen Kuhzüchter mit den Tieren vertraut und beginnen die Milch in der gesamten Region um Bethlehem zu vertreiben. Doch der Erfolg der Kooperative ruft die israelischen Behörden auf den Plan, die in der palästinensischen Milchproduktion eine Gefahr für die nationale Sicherheit sehen. Es beginnt eine wahre Verfolgungsjagd, ein grossangelegtes Katz-und-Maus-Spiel (oder vielmehr Soldat-und-Kuh-Spiel), bei dem die Kühe auf der Flucht vor ihren Verfolgern von Stall zu Stall geschafft, in Höhlen und sogar in Wohnungen versteckt werden. Ihre Milch wird als 'Intifada-Milch' legendär. Obwohl einige der Milchbauern festgenommen werden, kann die Milchproduktion mit Unterstützung der Bevölkerung eine Zeit lang aufrechterhalten werden. Der Film lässt israelische Militärs zu Wort kommen, vor allem aber die Aktivisten, die die Kooperative ins Leben gerufen haben, ihre Familien, ihre Freunde und alle, deren Leben durch diese wahre Geschichte verändert wurde. Humorvoll, intelligent und aufrichtig zeigt er die Kraft des friedlichen Widerstands und den Mut der Menschen in Palästina.
    Regisseur
    Amer Shomali, Paul Cowan
    Drehbuch
    Paul Cowan
    Hintergrundinfos
    ARTE widmet vom 15. bis 20. November eine Woche dem Dokumentarfilm. Für das Kino gedreht und vielfach preisgekrönt zeigen die 12 Filme die ganze Vielfalt des Genres. Renommierte Regisseure wie Nicolas Philibert, aber auch dem grossen Publikum noch unbekannte Filmemacher erzählen berührende Geschichten aus der ganzen Welt. Am Sonntagabend zeigt der Eröffnungsfilm '18 Kühe zwischen zwei Fronten' eine wahre Geschichte um das Dorf Beit Sahour während der Ersten Intifada: 18 Milchkühe werden von der israelischen Regierung zu Staatsfeinden erklärt. Am Montag erzählt 'Hitchcock-Truffaut' von dem berühmten Austausch der beiden Regisseure. Ein Highlight ist auch der neueste Film von Nicolas Philibert, 'La Maison de la Radio', in dem der Regisseur Menschen beobachtet, die sich mit Hingabe ihrer Arbeit bei Radio France widmen. Am Donnerstag debütiert der neue Film von Joshua Oppenheimer, 'The Look of Silence – Im Angesicht der Stille', bei ARTE. Er ist die Fortsetzung des preisgekrönten Films 'The Act of Killing – Der Akt des Tötens', der sich mit den Massakern im Jahr 1965 und 1966 in Indonesien beschäftigt und der am selben Abend gezeigt wird. Das ARTE-Dokumentarfilmfestival 2015 wird von Katty Salié moderiert. Mehr zum ARTE-Dokumentarfilmfestival im Internet unter: cinema.arte.tv
  2. 360° Geo Reportage 360° – Geo Reportage

    Themen: Die Verwandlungskünstler von Dakar

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2004
    Beschreibung
    Malick Mbaye lebt in einem Armenviertel der senegalesischen Hauptstadt Dakar. Er weiss zu schätzen, was andere Menschen wegwerfen: Büchsen, Dosen, Flaschendeckel oder alte Paletten. Gemeinsam mit seinem Freund Alassane Diop bastelt er daraus mit improvisierten Werkzeugen Kommoden, Koffer oder Giesskannen, aber auch Spielzeugflugzeuge, -fahrräder und -autos. Sogar aus Europa erhalten die beiden per Fax über einen benachbarten Telefonladen inzwischen Aufträge. Mit ihrer kleinen Werkstatt 'Soweto Village' können sie bereits Eltern und Geschwister ernähren. Lebenstraum der beiden ist es, eines Tages alle arbeitslosen Freunde und Verwandten beschäftigen zu können. Ganze Stadtteile Dakars leben von der Müllverwertung. Im Viertel Colabane werden Aluminiumabfälle in Holzkohlefeuern geschmolzen und zu Kochgeschirr und Rohren gegossen. Auf der Müllkippe Mbeubeuss suchen Männer, Frauen und Kinder nach Wiederverwertbarem, das sie an Händler verkaufen. Da die Verwandlung von Altem in Neues für viele Menschen die einzige Möglichkeit ist, ihre Existenz zu sichern, hat eine Entwicklungshilfeorganisation die Schule Ecopole gegründet, in der Kinder und Jugendliche in entsprechenden Handwerksberufen ausgebildet werden. Mittlerweile ist auch in der bildenden Kunst eine Recycling-Strömung entstanden, die international Beachtung findet.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Ines Possemeyer
    Hintergrundinfos
    '360° – Geo Reportage' präsentiert aussergewöhnliche Menschen rund um den Globus. Hochglanzfotos, Videoausschnitte und ein monatliches Bilderrätsel: die spannende Welt von Geo jetzt auch im 360°-Diaporama unter: www.arte.tv/geo.
  3. 28 Minuten 28 minutes

    Kategorie
    Magazin
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    '28 Minuten' ist das Magazin bei ARTE, täglich frisch und frech aus Paris. Jede Sendung nimmt aktuelle Themen aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft oder Wissenschaft unter die Lupe.
    Programmtext
    Erstausstrahlung
  4. 28 Minuten 28 minutes

    Kategorie
    Magazin
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    '28 Minuten' ist das Magazin bei ARTE, täglich frisch und frech aus Paris. Jede Sendung nimmt aktuelle Themen aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft oder Wissenschaft unter die Lupe.
  5. Sendepause

    Kategorie
    Programm nach Ansage
  6. Das internationale Kammermusikfestival Jerusalem

    Gäste: Elena Bashkirova (Klavier), Menahem Pressler (Piano), András Schiff (Piano), Kirill Gerstein (Piano), Emmanuel Pahud (Flöte), Baiba Skride (Geige), Julian Steckel (Violoncello)

    Kategorie
    Klassische Musik
    Produktionsinfos
    Musik
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Was als ein grosses Experiment in der Initiative der Pianistin Elena Bashkirova startete, mauserte sich mit der Zeit zu einem erlesenen Treffpunk der Kammermusikfreunde. Dazu beigetragen haben viele Faktoren. Zunächst die Einmaligkeit des Ortes Jerusalem, der Heiligen Stadt in den judäischen Bergen zwischen Mittelmeer und Totem Meer mit ihrer 5.000-jährigen Geschichte. Die Stadt, in der sich viele Kulturen der Antike und Moderne begegnen, und vor allem die Stadt der drei monotheistischen Weltreligionen: des Christentums, des Judentums und des muslimischen Glaubens. ARTE zeigt Höhepunkte des Festivals von 2016. Darunter 'Fantasia Contrappuntistica' von Busoni in einer einmaligen Interpretation an zwei Klavieren mit Sir András Schiff und Kirill Gerstein. Busonis Versuch, die letzte und fragmentarisch gebliebene Fuge BWV 1080, 19 von Johann Sebastian Bach zu vollenden, ein sehr anspruchsvolles Klavierwerk, erfährt hier eine exemplarische Aufführung. Neben Johannes Brahms' Streichsextett Nr. 1, mit Baiba Skride, Itamar Zorman, Krzysztof Chorzelski, Madeleine Carruzzo, Julian Steckel und Tim Park, ein schwungvolles jugendliches Werk vollkommenster Meisterschaft, oder dem Klaviertrio Nr. 1 von Mendelssohn mit Itamar Zorman, Tim Park und Kirill Gerstein, bietet Dvoraks Klavierquintett einen besonderen Moment des Festivals. Denn zum ersten Mal ist er dabei: der grossartige 93-jährige Menahem Pressler, der Gründer des weltberühmten Beaux Arts Trio, eine Legende der klassischen Musik. Allein sein Spiel: Mit den ersten Takten seines Klaviereinsatzes kommt er an die Weichheit der Streicher heran, dann bekommt die Musik einen himmlischen Glanz, eine 'nicht von dieser Welt'- Aura. Schon wegen solcher unvergesslicher Abende lohnt sich der Besuch des Kammermusikfestivals in Jerusalem. Das Programm endet im Sinne seiner 19-jährigen Festivaltradition, das heisst mit dem Streichoktett op. 20 von Felix Mendelssohn. Das Werk eines 16-Jährigen, voller Optimismus und Virtuosität. Stellvertretend für ein Festival, das sich den wichtigen 'Dialog der Kulturen' auf die Fahnen geschrieben hat.
    Wiederholung
    W
    Cast
    Elena Bashkirova, András Schiff, Emmanuel Pahud
    Regisseur
    Henning Kasten
    Hintergrundinfos
    Auch der Konzertsaal im YMCA-Gebäude ist aussergewöhnlich. Kaum eine andere Institution ist so beladen mit Symbolen wie die Young Men's Christian Association (YMCA), ein Ort, der die gemeinsame Geschichte der Israelis, der Christen und der Muslime widerspiegelt. Gebaut wurde die 'Anlage des Friedens' vom berühmten Architekten Arthur Loomis Harmon, der auch das Empire State Building in New York entwarf. Von hier aus wurde das erste Konzert des Radiosenders The Voice of Israel übertragen. Und gerade an diesem Ort treffen sich die Besten ihres Fachs, alle Jahre wieder, ohne Honorar, aus Liebe zur Musik, als Zeichen der Wertschätzung für die Stadt Jerusalem und für diesen magischen Ort.
  7. Abgedreht! Personne ne bouge!

    Themen: Story: 'Fahrstuhl zum Schafott' / Skandal! 'Die Liebenden' / Story: 'Jules und Jim' / Starsystem: Jeanne Moreau / Ikone: Jeanne Moreau als Dienstmädchen Célestine / Listomania: zehn Dinge, die kaum jemand über Jeanne Moreau weiss / Rare Perle

    Kategorie
    Magazin
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    (1): Story: Louis Malle drehte in neun Jahren nicht weniger als vier Filme mit Jeanne Moreau, darunter 'Fahrstuhl zum Schafott', der Kultstatus erlangte. (2): Skandal! Auch in 'Die Liebenden' (1958) stand Jeanne Moreau für Louis Malle vor der Kamera. Der Film basiert auf einer freizügigen Novelle aus dem 18. Jahrhundert und löste bei den Filmfestspielen von Venedig einen beträchtlichen Skandal aus. (3): Story: Mit 'Jules und Jim' (1962) schuf François Truffaut einen der berühmtesten Filme über eine Dreiecksbeziehung und wandte sich der Nouvelle Vague zu. (4): Starsystem: Jeanne Moreau zeigt, wie man ein populärer Star und zugleich eine gefragte Darstellerin in Autorenfilmen wird! (5): Ikone: In 'Tagebuch einer Kammerzofe' von Luis Buñuel spielt Jeanne Moreau das Dienstmädchen Célestine, das unter den Herren der Schöpfung eine wahre Lawine der Leidenschaften auslöst. (6): Listomania: Zehn Dinge, die kaum jemand über Jeanne Moreau weiss. (7): Rare Perle: In der Sendung 'Vive le cinéma!' (Regie: Jacques Rozier) plauderte Jeanne Moreau 1972 mit ihrem Freund Orson Welles über dessen Karriere.
    Wiederholung
    W
  8. X:enius

    Themen: Blut – Was ist drin, und wie kann es Leben retten?

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Blut kann Leben retten. In Deutschland und Frankreich werden jedes Jahr rund 7,5 Millionen Blutkonserven benötigt. Erfolgreich ist eine Bluttransfusion dann, wenn das Blut des Spenders zum Blut des Patienten passt und wenn es keine Krankheiten überträgt. Viele Arbeitsschritte sind nötig, bis aus einer Blutspende eine Blutkonserve wird. Das erleben die 'Xenius'-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner im Produktions- und Logistikzentrum des Bayerischen Roten Kreuzes, wo täglich 2.000 Blutkonserven hergestellt werden. Die Verfügbarkeit von Blutkonserven hängt auch an der Spendenbereitschaft der Menschen. Könnte man zumindest einen Teil des Blutes durch künstliches Blut ersetzen, wäre das ein Segen für Ärzte und Patienten. Schon lange suchen Forscher nach künstlichem Ersatzblut. 'Xenius' zeigt die Rückschläge und Fortschritte der Forscher. Ausserdem: Unser Blut verrät eine ganze Menge über uns. Doch was genau? Das hat 'Xenius' getestet und die Blutprobe einer Person an vier Forscher geschickt. Geschlecht, Augenfarbe, Haarfarbe und das ungefähre Alter der Person lässt sich das aus einem Tropfen Blut ermitteln? Aber auch: Gibt es Schimmel in ihrer Wohnung? Und isst unsere Testperson häufig Chips und Pommes frites? 'Xenius' lüftet das Geheimnis und zeigt, ob die Wissenschaftler richtig liegen.
    Wiederholung
    W
    Hintergrundinfos
    Mehr zu den einzelnen Themen unter: www.arte.tv/xenius.
  9. ARTE Journal Junior

    Kategorie
    Kindermagazin
    Produktionsinfos
    Kindersendung
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    In jeder Sendung gibt es einen Beitrag, in dem deutsche oder französische Schüler Fragen zur einem aktuellen Thema stellen.
    Hintergrundinfos
    Artes Nachrichtensendung für die Acht- bis Zwölfjähriges behandelt Themen aus Europa und der ganzen Welt. In jeder Sendung stellen deutsche oder französische Schüler Fragen zu einem aktuellen Thema. Ausserdem stellt ein Kind sein Leben, seine Schule und seine Zukunftsträume vor.
  10. X:enius

    Themen: Krankheitsüberträger Mücken – Wie gefährlich sind sie?

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Mücken können nicht nur einen lauen Sommerabend, sondern auch die Gesundheit ruinieren. Einige exotische Mückenarten erobern Europa und können durch einen kleinen Stich gefährliche Tropenkrankheiten übertragen. Die asiatische Tigermücke gelangte zum Beispiel einst über den Gebrauchtreifenhandel nach Europa. Sie ist Überträgerin des Dengue-Fiebers. Aufgrund des Klimawandels droht sie auch in Frankreich und Deutschland heimisch zu werden. Klima- und Insektenforscher versuchen, den 'Problem-Mücken' auf die Spur zu kommen und ihre Verbreitung einzudämmen. Mit welchen Methoden? Die 'Xenius'-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard wollen das herausfinden. Am Institut für Infektionskrankheiten der Universität Marseille erfahren sie mehr über die Erforschung der Insekten und über den wissenschaftlichen Kampf gegen den Krankheitsüberträger Mücke.
    Wiederholung
    W
    Hintergrundinfos
    Mehr zu den einzelnen Themen unter: www.arte.tv/xenius.
  11. 360° Geo Reportage 360° – Geo Reportage

    Themen: Bangladesch: Schiff der Hoffnung

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2012
    Beschreibung
    Rund fünf Millionen Menschen leben im Norden Bangladeschs. Durch die häufigen Überschwemmungen gibt es hier kaum Infrastruktur. Das nächste Krankenhaus liegt oft eine Tagesreise entfernt, die Anreise mit einem Fährboot ist für viele Kranke unbezahlbar. Lange Zeit haben selbst ernannte Dorfärzte und Quacksalber die Menschen behandelt. Seit einigen Jahren sind zwei Krankenhausschiffe in der Region unterwegs, um den Menschen kostenlose medizinische Behandlungen zuteil werden zu lassen ein Erfolgsmodell. '360° Geo Reportage' hat das Schiff und seinen Chefarzt James Sarkar begleitet. Von Geburt an leidet der vierjährige Ripon unter Infektionen. Inzwischen bedrohen sie das Leben des Kindes. Seine alleinerziehende Mutter hatte ihn daheim ohne fachgerechte ärztliche Betreuung zur Welt gebracht. Kaum ein Einwohner in dem Dorf im Norden Bangladeschs war jemals bei einem richtigen Arzt, dafür lag das nächste Krankenhaus einfach zu weit entfernt. Die Menschen haben andere Sorgen die Schneeschmelze aus dem nahe gelegenen Himalaya sorgt jedes Jahr für Überschwemmungen, vernichtet Ernten und nimmt den Menschen die Existenzgrundlage. Eine Infrastruktur gibt es nicht, das verzweigte Flusssystem des Jamuna lässt einen Transport vielerorts nur über das Wasser zu. Will jemand zu einem ausgebildeten Arzt, muss er tagelang auf dem Fluss reisen. Doch seit einigen Jahren gibt es Hoffnung für die Menschen: Die Hilfsorganisation Friendship hat zwei ärztliche Versorgungsschiffe in die Region geschickt. Geleitet wird die Organisation von Runa Khan. Unzufrieden mit dem Zustand in ihrem Land, das von Naturkatastrophen ebenso heimgesucht wird wie es von Misswirtschaft und Korruption betroffen ist, gründete sie vor zehn Jahren die Organisation. Vor allem Kinder sollen davon profitieren. So langsam stellt sich der Erfolg ein, Runa Khan bildet inzwischen auch Krankenschwestern und Hebammen aus. Die Akzeptanz unter der Bevölkerung steigt, auch wenn viele Angestellte auf den Schiffen weiter mit Vorurteilen kämpfen und sich etwa Krankenschwestern rechtfertigen müssen, warum sie alleinstehend mit Männern zusammen arbeiten. Diese positive Entwicklung ist der letzte Hoffnungsschimmer für den vierjährigen Ripon. Wenn man ihm auf einem Krankenhausschiff nicht helfen kann, wird es für den Jungen zu spät sein.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Andrea Oster
    Hintergrundinfos
    '360° – Geo Reportage' präsentiert aussergewöhnliche Menschen rund um den Globus. Hochglanzfotos, Videoausschnitte und ein monatliches Bilderrätsel: die spannende Welt von Geo jetzt auch im 360°-Diaporama unter: www.arte.tv/geo.
  12. Adnan unter wilden Tieren

    Themen: Elefanten in Sri Lanka

    Kategorie
    Tiere
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2013
    Beschreibung
    An der Seite von Brian Batstone reist Adnan Maral nach Sri Lanka. Elefanten werden hier seit Jahrtausenden als heilige Tiere verehrt und geniessen eine besondere Wertschätzung. 6.000 wildlebende Tiere gibt es noch auf der Insel. Fast 20.000 waren es noch bis zur Kolonialzeit. Heute ist das grösste Problem, dass sich Mensch und Tier auf enger werdendem Raum immer häufiger in die Quere kommen. Hungrige Elefanten plündern die Plantagen und Felder. Sowohl Menschen als auch Tiere kommen in dem Konflikt zu Schaden. Brian Batstone war jahrelang Chefpfleger der Elefanten im Kölner Zoo. Er ist in Sri Lanka geboren und den grauen Riesen seit Kindertagen eng verbunden. Seit mehr als 40 Jahren lebt er schon in Deutschland, kommt aber regelmässig in seine erste Heimat zurück. Vor allem, um gemeinsam mit engagierten Tierschützern vor Ort für die heiligen Tiere zu kämpfen. Adnan besucht mit ihm Sumanabanda, einen der letzten Mahuts in Sri Lanka. Von ihm lernt Adnan, wie man sich den imposanten Tieren respektvoll nährt. Adnan trifft die jüngsten Opfer des Human-Elephant-Conflicts: kleine Babyelefanten, die in Waisenhäusern wieder aufgepäppelt und mit viel Glück später wieder in die Wildnis entlassen werden. Und Adnan lernt Namal kennen, der in einer Falle ein Bein verloren und dem sein Beschützer Dr. Vijitha Perera eine Prothese angepasst hat. Dr. Perera hat eine Mission, die er mit viel Energie und Engagement verfolgt: 'Die Menschen haben die Elefanten zu Waisen gemacht. Deshalb ist es unsere Pflicht, ihnen ein Leben in Freiheit zu ermöglichen.'
    Episodenummer
    1
    Regisseur
    Markus Fischötter
    Hintergrundinfos
    Adnan Maral ist ein grosser Tierfreund und hat als Kind viel Zeit im Zoo verbracht. Seinen Kindheitstraum, Meeresbiologe zu werden, hat er später durch den Wunsch nach einer Schauspielerkarriere ersetzt. Eine grosse Affinität zu Tieren aller Art ist ihm allerdings immer geblieben. An der Seite von Zoologen und Biologen durfte er Schimpansen, Geparden, Bären, Elefanten und die letzten Wildpferde hautnah erleben, hat die Elfenbeinküste, Namibia, Rumänien, Sri Lanka und die Mongolei besucht. Er hat gelernt, wie wichtig die Forschung an den Tieren in der Wildnis ist. Denn je mehr man etwa über ihr Verhalten und ihre Futtervorlieben weiss, umso besser kann man sie schützen. Die Forscher in der Wildnis ergänzen mit ihrer Arbeit die schon in den Zoos gewonnenen Erkenntnisse über die Gewohnheiten der Tiere. Gemeinsam mit den Bemühungen der Zoos um Nachzucht und Auswilderung tragen sie entscheidend zur Erhaltung bedrohter Arten bei. Adnan ist begeisterungsfähig und humorvoll und stellt den Experten die Fragen, die auch den Zuschauer beschäftigen, und vermittelt mit Leichtigkeit und Witz, wie es um den Wildtierschutz steht. Und er bringt einmalig schöne Bilder aus den unterschiedlichsten Winkeln dieser Erde auf den Bildschirm.
  13. Napoleon Bonapartes Russland-Feldzug Napoléon, la campagne de Russie

    Die Moskwa

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2014
    Beschreibung
    Napoleon braucht einen schnellen, entscheidenden Sieg, der den Zaren zur Kapitulation zwingt. Die Russen weigern sich jedoch zu kämpfen und verlegen sich auf die Taktik der verbrannten Erde, um den Vormarsch des Angreifers zu verhindern, ihn zu schwächen beziehungsweise auszuhungern. Bei drückender Hitze marschiert die Grande Armée im Sommer 1812 von Kaunas nach Smolensk. Die Soldaten brechen zusammen, verdursten oder erliegen dem Typhus. Doch die Moral der Truppe bleibt gut. Der Grenadier der kaiserlichen Garde, Sergent Bourgogne, vertraut auf einen erneuten Sieg Napoleons. Bereits im Alter von 27 Jahren wurde er Veteran der napoleonischen Armee. Es gelingt ihm, seine angsterfüllten jungen Kameraden zu beruhigen. Als Smolensk im August 1812 bei einem ersten grösseren Gefecht in Flammen aufgeht und weder die historische Altstadt noch die Zivilbevölkerung verschont bleiben, löst das in der russischen Bevölkerung eine schwere Krise aus. Der Zar muss die Achtung seines Volkes zurückgewinnen und will im Kampf gegen den Besatzer und den 'Antichristen' die Reihen hinter sich schliessen. Tausende Leibeigene werden ihren Familien entrissen und eingezogen. Es ist an der Zeit, dem Feind die Stirn zu bieten. Bis Moskau, zum 'Herzen Russlands', sind es nur noch drei Tagesmärsche. Bei Borodino, etwa 100 Kilometer vor Moskau, liessen sich die Russen unter dem Oberkommando von Fürst Michail Kutusow am 7. September auf den blutigsten Kampf des Krieges ein. Das Gemetzel endete mit dem Tod von 80.000 Soldaten. Die Schlacht weckt in Frankreich erneut Hoffnungen auf einen triumphalen Sieg Napoleons. Die Russen treten den Rückzug an und die Grande Armée marschiert am 14. September 1812 in Moskau ein. Dort erwartet Napoleon ein verhängnisvolles Geschenk: eine menschenleere Stadt und verlassene Paläste. Als die Flammen himmelhoch auflodern, schnappt die Falle zu: Moskau verwandelt sich in ein brennendes Labyrinth.
    Episodenummer
    1
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Fabrice Hourlier
    Drehbuch
    Marc Eisenchteter, Fabrice Hourlier
  14. Napoleon Bonapartes Russland-Feldzug Napoléon, la campagne de Russie

    Die Bjaresina

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2014
    Beschreibung
    Durch den Brand von Moskau hat die Grande Armée grosse Entbehrungen hinzunehmen, es fehlt an Unterkünften und Lebensmitteln. Doch Napoleon hält Zar Alexander I. für einen Schwächling und glaubt weiter an seinen guten Stern. Er bleibt so lange in der Stadt, bis er schliesslich den Tatsachen ins Auge sehen muss: Der Zar würde niemals kapitulieren. Michail Kutusow, Generalfeldmarschall der russischen Armee, lehnt Verhandlungen über einen Waffenstillstand grundsätzlich ab. Napoleon hat keine andere Wahl, als den Rückzug anzutreten. Die ungeordneten Reihen der Grande Armée brechen gen Westen auf. Doch der harte russische Winter mit Schnee und arktischen Temperaturen unter minus 30 Grad Celsius trifft sie unvorbereitet. Den Pferden mangelt es an Heu, sie werden immer schwächer. Zuletzt werden die Tiere geschlachtet, um die hungernden Soldaten zu ernähren. Es ist ein schier endloser Leidensweg. Als das Pferdefleisch ausgeht, stillen die Soldaten ihren Hunger mit dem Fleisch toter Kameraden. Jeder ist sich selbst der Nächste. Und Gott stehe dem bei, der sich wie Sergent Bourgogne im Schneesturm verläuft und den Kosaken in die Hände fällt. An der Bjaresina im heutigen Weissrussland kam es Ende November 1812 zur letzten grossen Schlacht. Nach Napoleons taktischem Sieg über Kutusow stellt die Überquerung des Flusses den fatalen Höhepunkt des Rückzugs dar. Trotz der heldenhaften Leistungen der Pontoniere und Sappeure kommt es zu einer Katastrophe: Das dramatische Gedränge auf den Brücken führt zu unzähligen Opfern unter Zivilisten, Kranken und Verletzten, die in das Eiswasser stürzen oder am falschen Flussufer zurückbleiben. Die Reste der Grande Armeé können sich bei grossen Verlusten ans andere Ufer retten. Napoleon erfährt, dass ein gewisser General Claude-François Malet in Paris einen Putschversuch gegen ihn unternommen habe. Daraufhin lässt er seine Armee im Stich und reist mit General Caulaincourt im Schlitten zurück nach Frankreich. Die Memel, Ausgangspunkt des Feldzuges, erreichten im Dezember nur noch 20.000 halbverhungerte Gestalten. Der Sieg über Napoleon bildet die Grundlage eines identitätsstiftenden Patriotismus, der es Russland schliesslich ermöglicht, sich dauerhaft als Grossmacht zu etablieren.
    Episodenummer
    2
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Fabrice Houlier
    Drehbuch
    Marc Eisenchteter, Fabrice Houlier
  15. Wilde Arktis Wildest Arctic

    Island

    Kategorie
    Natur und Umwelt
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    NL/GB
    Produktionsjahr
    2012
    Beschreibung
    Auf Island, dieser einzigartigen Insel mit ihren Vulkanen und ungezähmten Landschaften, entdeckt der Zuschauer im Rhythmus der Jahreszeiten die dort beheimatete Fauna, zum Beispiel den Polarfuchs. Ausserdem siedelt dort die grösste Kolonie von Sturmtauchern. Die Island umgebenden Gewässer sind besonders fischreich und ziehen Meeresriesen wie Delfine, Schwertwale und sogar Blauwale an die grössten Tiere der Welt. Der Golfstrom verhindert, dass die isländischen Gewässer trotz der geografischen Lage im hohen Norden zufrieren. Eine sehr gefährliche Zone befindet sich weiter nördlich. Hier stossen zwei tektonische Platten aufeinander. So kommt es immer wieder zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen. Die Reise führt weiter zur Inselgruppe Spitzbergen, die fast das ganze Jahr über vom Eis des Arktischen Ozeans umschlossen ist. Für die Eisbären sind diese Bedingungen ideal, so sind sie in diesem Naturschutzgebiet besonders zahlreich.
    Episodenummer
    1
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Andrew Zikking
    Hintergrundinfos
    Die vierteilige Dokumentationsreihe bietet einen einzigartigen Einblick in Europas hohen Norden und seine unberührte Natur. Sie führt auf eine Reise von der Taiga zur Tundra über den Arktischen Ozean und in Landschaften aus Feuer und Eis, die über dem nördlichen Polarkreis liegen. Die HD-Qualität hebt das filmische Potenzial der arktischen Regionen hervor. Mit Hilfe moderner Tongestaltung wird die natürliche Geräuschkulisse lebensecht wiedergegeben, vom Krachen und Bersten kalbender Gletscher bis hin zum Geheul eines wilden Wolfsrudels. Der Einsatz innovativer Kameratechniken macht die überwältigende Landschaft und die Abenteuer der Natur in der wilden Arktis in spektakulären Bildern sichtbar. Der Zeitraffer fängt erstaunliche Verhaltensweisen in der Tierwelt ein, und HD-Luftaufnahmen geben eindrucksvolle Einblicke in einige der unzugänglichsten Orte der Welt.
  16. Re:

    Themen: Der Wolf – Jäger oder Gejagter

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Die Wölfe kehren nach Mitteleuropa zurück – und schon sind Konflikte vorprogrammiert. Die einen freuen sich, dass das Tier nicht ausgerottet und durch ein EU-Recht unter Schutz gestellt wurde. Auf der anderen Seite stehen Landwirte und Schäfer, vor allem in Brandenburg – sie legen sich auf die Lauer und gehen auf die Pirsch. Gibt es eine gemeinsame Lösung für den Umgang mit dem mythenreichen Räuber?
  17. ARTE Journal

    Kategorie
    Nachrichten
    Produktionsinfos
    Nachrichten
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2017
    Hintergrundinfos
    In der Nachrichtensendung betrachtet die deutsch-französische Redaktion mit einem weltoffenen Blick das tagesaktuelle politische Geschehen, die sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen sowie die kulturellen Ereignisse aus europäischer Sicht.
  18. Stadt Land Kunst Invitation au voyage

    Themen: Rom: Le Corviale, eine Stadtutopie der 1970er Jahre / Indien, auf den Spuren Buddhas mit Hermann Hesse / Vulkanische Schwimmbecken auf Lanzarote

    Kategorie
    Darstellende Kunst
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    (1): Rom: Le Corviale, eine Stadtutopie der 1970er Jahre. Weitab vom Stadtzentrum mit seinen vielen historischen Sehenswürdigkeiten zeigt sich die italienische Hauptstadt Rom von einer ganz anderen Seite. In der Peripherie der ewigen Stadt, die nur wenige Touristen eines Blickes würdigen, liegt das längste zeitgenössische Bauwerk Italiens: Die 957 Meter lange Wohnsiedlung Le Corviale wurde zwischen 1975 und 1982 errichtet, um für die arme Bevölkerung der Vorstädte bessere Lebensbedingungen zu schaffen. (2): Indien, auf den Spuren Buddhas mit Hermann Hesse. Hermann Hesse wurde 1877 als Kind einer Familie geboren, die eng mit Indien verbunden war. Schon in seiner Jugend entdeckte er die indische Mystik, die in seiner Erzählung Siddhartha, aber auch in vielen seiner Romane aufscheint. Die realistische Erzählweise und die farbenfrohen Schilderungen sind jedoch trügerisch, denn Hermann Hesse hat niemals einen Fuss auf indischen Boden gesetzt. (3): Vulkanische Schwimmbecken auf Lanzarote. Die Französin Valérie lebt nun schon seit 30 Jahren auf Lanzarote. Ihre wenigen Urlaubstage nutzt die Wanderführerin, um an einen Ort zurückzukehren, wo sie lange Jahre gewohnt hat: das kleine Fischerdorf Punta Mujeres. Es ist berühmt für seine natürlichen Schwimmbecken, die vom Tourismus noch unentdeckt sind.
    Regisseur
    Fabrice Michelin
  19. Paare

    Shooting Stars – Esben Smed: København / Elina Vaska: Riga

    Kategorie
    Kurzfilm
    Produktionsinfos
    Kurzfilm
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Cast
    Elina Vaska; Esben Smed
    Regisseur
    Johann Buchholz
    Drehbuch
    Johann Buchholz
  20. So wie wir waren The Way We Were

    Kategorie
    Liebe
    Produktionsinfos
    Spielfilm
    Produktionsland
    USA
    Produktionsjahr
    1973
    Beschreibung
    Mit Katie und Hubbell treffen zwei Menschen aufeinander, die gegensätzlicher nicht sein könnten. Bereits an der Uni ist Hubbell der grosse Sportler, dem alles zufliegt: Geld, schöne Frauen und sogar die Karriere, denn Hubbell ist ein Naturtalent im Schreiben. Katie hingegen muss sich alles erarbeiten. Sie ist Perfektionistin und überzeugte Kommunistin, die in Diskussionen nicht klein beigeben kann, wodurch sie sich ständig selbst ins soziale Aus befördert. Trotzdem fühlen sich beide voneinander angezogen sie bewundert sein Talent, er ihre Überzeugung und ihren Tatendrang. Sie beginnen eine Beziehung, merken jedoch schnell, dass es nicht leicht wird, als Umfeld und Öffentlichkeit sie zwingen, zwischen Karriere, sozialer Akzeptanz und Partnerschaft abzuwägen. Durch eine der turbulentesten Perioden der amerikanischen Geschichte, vom Zweiten Weltkrieg bis in den Kalten Krieg und die McCarthy-Ära, schildert Regisseur Sydney Pollack die komplizierte Beziehung zweier widersprüchlicher Figuren, die zwei entgegengesetzten Überzeugungsgruppen der amerikanischen Gesellschaft entstammen. Im Mittelpunkt stehen die Ideale der von Barbra Streisand brillant gespielten Katie und die Frage, was es bedeutet, seine Überzeugungen kompromisslos zu vertreten. Das gleichnamige Lied zum Film sang Barbra Streisand selbst, und es verkaufte sich millionenfach.
    Wiederholung
    W
    Cast
    Robert Redford, Barbra Streisand, Bradford Dillman, Lois Chiles, Patrick O'Neal, Viveca Lindfors, Herb Edelman
    Regisseur
    Sydney Pollack
    Drehbuch
    Arthur Laurents
    Hintergrundinfos
    Drehbuchautor Arthur Laurents erzählt in 'So wie wir waren' seine eigene Geschichte, von seinen Tagen an der Uni bis zu seinen Auseinandersetzungen mit dem 'House Un-American Activities Committee'. Dieses begann nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und dem aufkeimenden Ost-West-Konflikt damit, Filmemacher, die angeblich kommunistisches Gedankengut verbreiteten und Beziehungen zur verachteten kommunistischen Partei unterhielten, zu überwachen und ihnen Dreh- und Schreiberlaubnisse zu entziehen.
    Kritiken
    Die Geschichte einer schwierigen Liebe – begleitet (und gefährdet) von den politischen Ereignissen der 30er und 40er Jahre – ist zugeschnitten auf das Darstellerpaar Streisand/Redford und mit atmosphärischem und psychologischem Feingefühl inszeniert (Lex. des Internat. Films).
  21. Frankreichs mythische Orte Villages de France

    Themen: Flavigny-sur-Ozerain

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2011
    Beschreibung
    Hoch über der Tiefebene des Burgunds thront das Dorf Flavigny-sur-Ozerain. Der nach dem römischen General Flavinius benannte Ort liegt nicht weit von einer archäologischen Ausgrabungsstätte, wo man Alesia freizulegen hofft, den Schauplatz von Julius Cäsars entscheidendem Sieg über die Gallier. Von der Römerzeit bis ins 12. Jahrhundert war Flavigny ein florierendes Handelszentrum, das für seinen Reichtum beneidet und deshalb mehr als einmal überfallen wurde. Heute ist der Ort weltbekannt für seine Anisbonbons, deren Geheimrezeptur im 16. Jahrhundert im ortsansässigen Kloster erfunden wurde und die noch heute in einem Familienbetrieb hergestellt werden. Vor einigen Jahren boten die malerischen Gässchen von Flavigny-sur-Ozerain die Kulisse für den Kinoerfolg 'Chocolat' von Lasse Hallström mit Juliette Binoche und Johnny Depp in den Hauptrollen.
    Episodenummer
    13
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Jean-Michel Vennemani
  22. Frankreichs mythische Orte Villages de France

    Themen: Gordes

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2011
    Beschreibung
    Das provenzalische Kleinod Gordes zeugt noch heute von der bewegten Geschichte des Luberon, einst ein Schmelztiegel der Kulturen und Schauplatz von Kämpfen, Ketzerei und Widerstand. Wie ein mittelalterlicher Irrgarten aus Stein schmiegt sich das Dorf mit seinen in den Fels gebauten Häusern an den Vaucluse-Gipfel, auf dem seine Burg erbaut wurde. Nicht weit entfernt befinden sich die sogenannten Bories, deren Geschichte 3.000 Jahre zurückreichen soll. Die Trockensteinkonstruktionen umfassen Schafställe, Backhäuser, Gärbehälter, Dreschplätze, Gässchen und Einfriedungen und sind ein Musterbeispiel für die gelungene Einbettung von Architektur in die Umgebung. Seit 1977 steht diese grösste bekannte Trockenbausiedlung unter Denkmalschutz.
    Episodenummer
    23
    Wiederholung
    W
    Hintergrundinfos
    Ob Geburtsort, Ort der eigenen Jugend, Wahlheimat oder malerischer Ferienort – häufig ist das Dorf ein Ort der Erinnerung und der Sehnsucht. Die Dokumentationsreihe lädt dazu ein, 40 der schönsten und kunstgeschichtlich reizvollsten Ortschaften Frankreichs mit ihren Traditionen, Legenden, gastronomischen Spezialitäten und ihrer vielfältigen Flora und Fauna zu entdecken. Spektakuläre Luftaufnahmen heben bauliche und geografische Besonderheiten hervor und lassen Verborgenes, Unbekanntes und Mythisches zutage treten.
  23. Frankreichs mythische Orte Villages de France

    Themen: Collonges-la-Rouge

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2011
    Beschreibung
    Das Dorf Collonges-la-Rouge liegt im Grenzgebiet von Limousin, Quercy und der Auvergne. Der 'Ort mit den 25 Türmen' entstand im 8. Jahrhundert auf dem Gelände einer Priorei. Hier boten die Mönche der benachbarten Abtei von Charroux Bauern, Händlern und Handwerkern Zuflucht. Das Dorf gedieh auch dank der Aktivitäten und Einkünfte aus dem Empfang und der Beherbergung der Jakobspilger, die auf ihrem Weg ins spanische Santiago de Compostela hier Station machten. In Collonges-la-Rouge dreht sich alles um den roten Stein, aus dem die Häuser des Dorfes gefertigt sind und der seit mehreren Generation von derselben Steinmetzfamilie behauen wird.
    Episodenummer
    28
    Regisseur
    François Chayé
    Hintergrundinfos
    Ob Geburtsort, Ort der eigenen Jugend, Wahlheimat oder malerischer Ferienort – häufig ist das Dorf ein Ort der Erinnerung und der Sehnsucht. Die Dokumentationsreihe lädt dazu ein, 40 der schönsten und kunstgeschichtlich reizvollsten Ortschaften Frankreichs mit ihren Traditionen, Legenden, gastronomischen Spezialitäten und ihrer vielfältigen Flora und Fauna zu entdecken. Spektakuläre Luftaufnahmen heben bauliche und geografische Besonderheiten hervor und lassen Verborgenes, Unbekanntes und Mythisches zutage treten.
  24. X:enius

    Themen: Die Schiene – Auslaufmodell oder Verkehrsweg der Zukunft?

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Zum einen donnern Hochgeschwindigkeitszüge durch Europa, zum anderen werden immer mehr Strecken stillgelegt und Bahnhöfe aufgegeben. Ist das starre System Schiene ein Auslaufmodell oder der Verkehrsweg der Zukunft? Erste Vorläufer des Schienenverkehrs fanden sich bereits bei den alten Griechen und Römern. Der Boom der Schiene begann jedoch erst mit der Industrialisierung in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Im Laufe der Zeit wurde das Transportmittel Eisenbahn von Auto und Flugzeug abgelöst. Doch in den letzten Jahren haben die wirtschaftliche Entwicklung und der stark gestiegene Güterverkehr in Europa ein Umdenken bewirkt. Der Transport von Mensch und Material auf der Schiene gilt als besonders umweltfreundlich und soll die Strassen entlasten. Die europäischen Ziele sind ambitioniert: Die Länge des Hochgeschwindigkeitsnetzes soll bis 2030 verdreifacht werden. Die 'Xenius'-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard treffen in Südfrankreich Eisenbahn-Enthusiasten, die mit Lok und Reparaturfahrzeugen eine stillgelegte Strecke befahren. Anschliessend sprechen sie mit dem Logistik-Experten Daniel Boudouin über Chancen und Optimierungsbedarf des künftigen Schienenverkehrs.
    Hintergrundinfos
    Mehr zu den einzelnen Themen unter: www.arte.tv/xenius.
  25. Der erste Fussabdruck auf dem Fünften Kontinent First Footprints

    Die Super-Nomaden – Vor 50 000 bis 18 000 Jahren

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    AUS
    Produktionsjahr
    2013
    Beschreibung
    In Australien sind Spuren von Kunstwerken, Monumenten, Verzierungen und Bestattungsriten zu finden, die aus Zeiten stammen, lange bevor der Cro-Magnon-Mensch lebte. Hier lebte die älteste Zivilisation der Welt, und zwar von ihrer Ankunft in Sahul vor 50.000 Jahren bis zur Kolonialisierung durch die Weissen im 18. Jahrhundert. Die Geschichte dieser Zivilisation umfasste eine zehnmal längere Zeitspanne als die des antiken Ägyptens. Vom Homo sapiens gab es vor 60.000 Jahren nur einige Tausend Individuen, die an bestimmten Orten in Afrika lebten. Aber eine Gruppe war wagemutiger und hartnäckiger als alle anderen. Sie zog die ganze asiatische Küste entlang bis ans Ende der Festlandwelt. Diese Menschen waren die ersten, die ein grosses Meer überquerten. Sie stachen in See, ohne zu wissen, was sie erwartet. Die Überfahrt gelang, und sie landeten in Sahul oder Meganesia, einem menschenlosen Kontinent mit unbekannten Tieren, Pflanzen, Wüsten und Gletschern. Am Lake Mungo wurden die ältesten menschlichen Überreste und Zivilisationsspuren ausserhalb Afrikas gefunden: Skelette, ein Feuerbestattungsort mit Grabgegenständen, die Schneide einer geschliffenen Axt und eine Landkarte. Schon sehr früh durchzogen Handelsstrassen den Kontinent, breiteten sich künstlerische und technische Neuerungen aus. Die ersten 20.000 Jahre teilten sich die Ureinwohner Australiens das Land mit riesengrossen Tieren, wie zum Beispiel dem Beutellöwen Thylacoleo carnifex. Felsmalereien belegen, dass diese Raubtiere die Menschen angriffen. Doch die Tiere starben während der Klimaumbrüche während der letzten Eiszeit aus: Der Meeresspiegel sank damals bis auf 130 Meter unter den heutigen ab, die Wüsten dehnten sich von 60 auf 90 Prozent der Landoberfläche aus, und es herrschte die grösste Dürre seit Bestehen der Menschheit. Die Menschen gruppierten sich an erstaunlichen Zufluchtsorten, die Hauptsache war eine gesicherte Wasserversorgung, und trotz der schweren Lebensbedingungen gediehen Kunst und Innovation. Die Erfindungen des Wetzsteins, des Speers, der Fischernetze und des kontrollierten Feuers sind der Beweis für die grosse Anpassungsfähigkeit dieser Menschen und veränderten für immer das Leben auf den Kontinenten.
    Episodenummer
    1
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Bentley Dean, Martin Butler
  26. Amerikas Naturwunder

    Gates of the Arctic

    Kategorie
    Natur und Umwelt
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Über 34.000 Quadratkilometer weglose und unberührte Wildnis, fernab von jeglicher Zivilisation: Das ist der Nationalpark Gates of the Arctic. Er ist Teil einer Reihe von Schutzgebieten: Nach Norden öffnet sich der Nationalpark in eine gigantische Ebene, die bis zur arktischen Küste Alaskas reicht. Dort verbringen Eisbären den Sommer und warten auf das Zufrieren des Nordpolarmeeres. Im Westen erstreckt sich der Kobuk-Valley-Nationalpark mit seinen einzigartigen arktischen Sanddünen. Riesige Karibuherden durchqueren diese Region. Die Grösste ist die Western Arctic Herd mit circa 300.000 Tieren. Sie halten sich bevorzugt in den Ebenen nördlich der Brooks Range auf, in der sogenannten North Slope. Keine Strassen, keine Wanderwege und keine Schutzhütten der Nationalpark Gates of the Arctic macht es Besuchern nicht gerade leicht, ihn zu erkunden. Es ist eine Welt, die weitgehend ohne Menschen existiert. Grizzlybären leben hier so ungestört wie sonst nirgends. Nahrung für sie ist allerdings knapp und weit verteilt. Nur an wenigen Stellen versammeln sich im Spätsommer einige Bären, um Lachse zu fangen. Weit entfernt vom Meer sind es allerdings deutlich weniger Fische als an den Brooks Falls im Süden Alaskas. Das Klima in Nordalaska ist extrem. Der Winter ist lang und bitterkalt. Tiere brauchen eine sehr spezielle Anpassung, um zu überleben. Meisterhaft haben das die Arktischen Ziesel gelöst: Sie sparen Energie, indem sie im Winterschlaf ihre Körpertemperatur unter den Gefrierpunkt absenken einmalig für ein Säugetier.
    Episodenummer
    8
    Regisseur
    Uwe Anders
  27. ARTE Journal

    Kategorie
    Nachrichten
    Produktionsinfos
    Nachrichten
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2017
    Hintergrundinfos
    In der Nachrichtensendung betrachtet die deutsch-französische Redaktion mit einem weltoffenen Blick das tagesaktuelle politische Geschehen, die sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen sowie die kulturellen Ereignisse aus europäischer Sicht.
  28. Re:

    Themen: Das Geschäft mit den Ärzten – Auf Medizinersuche in Osteuropa

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Rainer Groll ist auf der Suche nach Talenten, konkret nach medizinischem Fachpersonal für den deutschen Markt, vorrangig nach Ärzten aus Osteuropa. Der europaweite Ärztemangel hat inzwischen ein neues Geschäftsmodell hervorgebracht, die 'Ärztescouts'. Im Auftrag von deutschen Kliniken suchen sie Fachkräfte, die im Land nicht zu finden sind. Grosse Kliniken leisten sich eigene Scouts, um ihre Personallücken zu schliessen. Rainer Groll ist einer von den selbständigen Vermittlern. In jüngster Zeit wird er vor allem in Tschechien, der Slowakei, Ungarn oder Lettland fündig. 'Die Bedingungen hier sind für Ärzte sehr schwierig. Auch der Status eines Arztes ist nicht hoch, die Bezahlung schlecht', schildert Groll die Situation in Osteuropa. Seit 2011 gilt die vollständige Arbeitnehmerfreizügigkeit für die jungen Ost-Mitgliedsländer der EU – damit stehen den osteuropäischen Spezialisten die Türen nach Europa weit offen. Schlechte Bezahlung, veraltete Technik, massiver Personalmangel, Korruption – Die Liste der Gründe der osteuropäischen Ärzte ins Ausland zu gehen ist lang. Für die Patienten und die Mediziner die bleiben, verschärft sich die Situation jedoch weiter. In Ungarn beispielsweise wandern jedes Jahr 1.000 Ärzte aus und 800 gehen in Rente. Doch nur 700 junge machen ihren Abschluss.
  29. Amour Fou Amour fou

    Kategorie
    Drama
    Produktionsinfos
    Spielfilm
    Produktionsland
    A/D/LUX
    Produktionsjahr
    2014
    Beschreibung
    'Amour Fou' ist inspiriert durch das Leben und den Tod des Dichters Heinrich von Kleist und seinen Suizid gemeinsam mit Henriette Vogel. Der Film soll aber kein biografisches Porträt sein, sondern ist als Parabel auf die Ambivalenz der Liebe zu lesen. 'Amour Fou' kreist um die Absurdität, die dem Unterfangen, aus Liebe gemeinsam Selbstmord zu begehen, innewohnt. Es geht um den Wunsch, durch die Liebe den unausweichlichen Tod zu überwinden nicht allein sterben zu müssen, sondern zu zweit dem übermächtigen Schicksal entgegenzutreten, indem man gemeinsam den eigenen Tod bestimmt. Absurd daran ist, dass die gemeinsame Tat letztlich nicht gemeinsam sein kann, dass die Liebe wankelmütig ist und jeder letztlich allein stirbt.
    Cast
    Birte Schnöink, Christian Friedel, Stephan Grossmann, Sandra Hüller, Holger Handtke, Barbara Schnitzler, Alissa Wilms
    Regisseur
    Jessica Hausner
    Drehbuch
    Jessica Hausner
    Programmtext
    Erstausstrahlung
    Hintergrundinfos
    Jessica Hausners Film feierte 2014 bei den Filmfestspielen in Cannes in der Sektion Un Certain Regard Premiere. Bei der Verleihung des Österreichischen Filmpreises konnten sich sowohl Jessica Hausner als Drehbuchautorin als auch Karina Ressler als Schnittmeisterin durchsetzen und in ihrer Kategorie den Hauptpreis gewinnen. Die facettenreiche Österreicherin Jessica Hausner ist unter anderem bekannt für den Film 'Hotel', der mit dem Horrorgenre liebäugelt, sowie den vielschichtigen Ensemblefilm 'Lourdes'.
  30. Timbuktu

    Gäste: Pino Desperado, Abel Jafri (Abdelkrim), Toulou Kiki (Satima), Kettly Noël (Zabou), Hichem Yacoubi

    Kategorie
    Drama
    Produktionsinfos
    Spielfilm
    Produktionsland
    F/MRE
    Produktionsjahr
    2014
    Beschreibung
    Der Rinderhirte Kidane lebt mit seiner Frau und seinen Kindern am Rande der malischen Oasenstadt Timbuktu. Vermehrt nehmen er und seine Familie in letzter Zeit Zeichen wahr, dass sich die Stadt unter der Herrschaft radikaler Islamisten verändert: Die Sittenpolizei ist überall, setzt die Ganzkörperverschleierung von Frauen durch, verbietet Musik und selbst das Fussballspiel. Auch Kidanes Frau bekommt Besuch von einem Dschihadisten immer dann, wenn er nicht zu Hause ist. Kidane nimmt wie die Mehrheit der Bewohner die Veränderung schweigend hin, bis Fischer Amadou die Lieblingskuh seines Sohnes, die auf den Namen GPS hört, erschiesst. Frustriert durch die aufkeimende Gewalt und die Unterdrückung stellt Kidane Amadou zur Rede. Es kommt zum Handgemenge, bei dem sich ein Schuss löst, der Amadou tödlich trifft. Kidane ist als mutmasslicher Mörder schnell gefasst und nun der Härte und Erbarmungslosigkeit der Scharia ausgesetzt. Schonungslos stellt Regisseur Abderrahmane Sissako die archaischen Bestrafungsmethoden der Scharia und diktatorischer Staatsformen im Allgemeinen dar und thematisiert dabei auch die anscheinende Willkür, in der sie nicht nur die 'Schuldigen', sondern deren gesamtes Umfeld zerstört. Ausschlaggebend für den Film 'Timbuktu' war laut Abderrahmane Sissako die wahre Geschichte eines Paares aus Aguelhok, welches am 29. Juli 2012 zu Tode gesteinigt wurde. Der Grund für die Tötung war ihr uneheliches Verhältnis, aus dem zwei Kinder hervorgegangen waren. Ein Video der Hinrichtung verbreitete sich schnell überall im Internet.
    Cast
    Ibrahim Ahmed, Toulou Kiki, Abel Jafri, Fatoumata Diawara, Hichem Yacoubi, Kettly Noël, Mehdi A.G. Mohamed
    Regisseur
    Abderrahmane Sissako
    Drehbuch
    Abderrahmane Sissako, Kessen Tall
    Programmtext
    Erstausstrahlung
    Hintergrundinfos
    'Timbuktu' ist der jüngste Film des mauretanischen Regisseurs Abderrahmane Sissako. Mit ihm gewann er in Cannes den Prix François Chalais, der die beste Umsetzung eines relevanten zeitgenössischen Themas honoriert, sowie den Preis der Ökumenischen Jury. Ausserdem wurde er für die Goldene Palme nominiert und als bester fremdsprachiger Film für den Oscar.
  31. Sissako – Weltkino aus Afrika

    Kategorie
    Film und Theater
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Nach 'Das Leben auf Erden', 'Reise ins Glück' und 'Das Weltgericht von Bamako' sowie einem Dokumentarfilm und sieben Kurzfilmen errang Abderrahmane Sissako 2014 mit seinem vierten Spielfilm 'Timbuktu' internationale Anerkennung. Bei den Filmfestspielen von Cannes erntete das im offiziellen Wettbewerb nominierte Werk viel Beifall, ausserdem wurde es für den Oscar nominiert und mit sieben Césars ausgezeichnet. Die Dokumentation von Valérie Osouf gibt sehr persönliche Einblicke in Leben und Arbeit des mauretanischen Filmemachers. Sissako spricht über sein Werk, seine Inspirationen, sein künstlerisches Herangehen und seine politischen Überzeugungen. Das Porträt enthüllt auch die feinfühlige, sensible Seite des Filmemachers, der mittlerweile zu den grossen Regisseuren der Gegenwart zählt. Die Dokumentation beleuchtet den Sissakos Werdegang, die Werte, die ihm seine Familie in Mali und Mauretanien vermittelte, sowie die Zeit des Studiums bei Marlen Chuzijew am Moskauer Gerassimow-Institut für Kinematographie, der ältesten Filmhochschule der Welt. Anfang der 90er Jahre liess sich Sissako in Frankreich nieder. Er vereint zahlreiche kulturelle Einflüsse in seinem Schaffen und ist ausserordentlich weltoffen. Ihm ist es als Filmemacher gelungen, die Prüfungen des Exils in seiner Kunst zu verarbeiten. Zudem widmet sich die Dokumentation Sissakos ganz eigener filmischer Sprache, die in wunderbar lyrisch und präzise gefilmten Bildern Ausdruck findet. ARTE begleitet ihn bis nach Guangzhou in China, wo er 2018 seinen fünften Spielfilm drehen will.
    Regisseur
    Valérie Osouf
    Programmtext
    Erstausstrahlung
  32. Strand ohne Wiederkehr Kindil El Bahr

    Kategorie
    Kurzfilm
    Produktionsinfos
    Kurzfilm
    Produktionsland
    USA
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Nfissa, eine junge Frau, macht mit ihrer Mutter und ihren beiden kleinen Kindern einen Ausflug zum Strand, während ihr Mann arbeiten muss. Als sie sich beim Schwimmen aus der Sichtweite des Strandes entfernt, wird sie plötzlich von einer Gruppe Männer umringt, die sie zuerst mit Sprüchen und dann auch körperlich bedrängen. Als Nfissa nach ihnen schlägt, um sich aus ihrem Kreis zu befreien, werden sie gewalttätig und tauchen sie schliesslich so lange unter, bis sie ertrinkt. Doch Nfissa ist nicht tot. Als Untote lebt sie fortan im Wasser und hat Rache an ihren Peinigern geschworen. Kurze Zeit später kommt es an dem Strand, an dem sie zum letzten Mal gesehen wurde, zu einem mysteriösen tödlichen Vorfall .
    Cast
    Adila Bendimerad, Aziz Boukerouni, Nabil Asli
    Regisseur
    Damien Ounouri
    Drehbuch
    Adila Bendimerad, Damien Ounouri
    Programmtext
    Erstausstrahlung
    Hintergrundinfos
    Damien Ounouri wurde 1982 in Clermont-Ferrand geboren. Er studierte Filmtheorie an der Universität Paris Sorbonne, ehe er mit 'Changping, Sonata in a Small Chinese Town' (2007) seinen ersten langen Dokumentarfilm realisierte. Mit 'Xiao Jia Going Home' (2008) drehte er ein filmisches Porträt über den chinesischen Filmemacher Jia Zhangke. Seinen neuesten Film 'Strand ohne Wiederkehr' stellte er 2016 im Rahmen der Quinzaine des Réalisateurs in Cannes vor.
  33. Tracks

    Das Magazin für Popkultur | Themen: Das politische Comeback der 'Gorillaz' / Urban-Art-Kollektiv 'Rocco und seine Brüder' / Demo-Party gegen Ungarns Politik / 'Jakuzi' – Sound of Istanbul

    Kategorie
    Jugendsendung
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    D/F
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    (1): Maisie Cousins Feminist Gross Art In perfekter Werbeästhetik inszeniert die Nachwuchsfotografin Maisie Cousins verschwitzte weibliche Speckrollen oder Cellulitedellen und will damit unsere Wahrnehmung auf weibliche Schönheitsideale und ästhetische Tabus verändern. (2): 'Room 29' Ghosthunting mit Chilly Gonzales und Jarvis Cocker Ob im legendenumwobenen Hotel Château Marmont in Hollywood wirklich Geister spuken? Chilly Gonzales und Jarvis Rocker versuchen sich als musikalische Ghostbuster. Die beiden haben mit 'Room 29' einen Liederzyklus für das Hotelzimmer geschaffen, in dem ein Flügel zum stummen Zeugen zahlreicher Skandale wurde. (3): The Jesus & Mary Chain Die Rückkehr der Shoegaze-Helden Nach 18 Jahren haben die schottischen Brüder Jim und William Reid von The Jesus and Mary Chain mit 'Damage and Joy' endlich wieder ein neues Album zusammengebastelt. Klar, dass 'Tracks' live dabei ist.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Tita von Hardenberg
  34. 360° Geo Reportage 360° – Geo Reportage

    Themen: Unterwegs mit der Irish Coast Guard

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2010
    Beschreibung
    Ein Mann ist von den Klippen gestürzt und liegt regungslos auf den umspülten Felsen. Ein anderer Mann seilt sich von seinen Kollegen gehalten an der steilen Wand ab, um den Verletzten zu bergen. 21 Lebensretter umfasst das Team der Coast Guard der irischen Halbinsel Dingle. Mindestens einmal in der Woche treffen sie sich zum Training. Dieses Mal hat Einsatzleiter Frank Heidtke eine Kletterübung angesetzt. Die Klippen an der Westküste Irlands stehen in einer rauen Gegend. Sturmböen vom Atlantik fegen mit ungebrochener Kraft Richtung Festland, Regen peitscht auf den nackten Fels. Bis zu 200 Meter ragen die Klippen an einigen Stellen fast senkrecht aus dem Atlantik. Diese wilde Küste ist das Einsatzgebiet der Irish Coast Guard. Und die Lebensretter haben in der Region Dingle viel zu tun. Neugierige Touristen, risikofreudige Abenteurer, aber auch sorglose Einheimische unterschätzen die Gefahren der gewaltigen Klippen und wagen sich oft zu dicht an den Abgrund. Schon ein unachtsamer Schritt oder eine heftige Windböe kann die leichtsinnigen Menschen auf dem rutschigen Felsen ins Straucheln bringen und in die Tiefe stürzen lassen. In solchen Fällen sind die Lifeguards die letzte Hoffnung. Deshalb sind die Männer auch rund um die Uhr einsatzbereit. Der deutschstämmige Einsatzleiter Frank Heidtke ist seit Jahren im Team. Neuling Seamus Murphy muss sich erst noch bewähren. Nach seiner Ausbildung zum Kletterer wartet er auf seine Chance, die Verantwortung für eine Rettungsaktion zu übernehmen bei über 20 Einsätzen im Jahr wohl nur eine Frage der Zeit.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Frank Mirbach, Marek Voegele
    Hintergrundinfos
    '360° – Geo Reportage' präsentiert aussergewöhnliche Menschen rund um den Globus. Hochglanzfotos, Videoausschnitte und ein monatliches Bilderrätsel: die spannende Welt von Geo jetzt auch im 360°-Diaporama unter: www.arte.tv/geo.
  35. 28 Minuten 28 minutes

    Kategorie
    Magazin
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    '28 Minuten' ist das Magazin bei ARTE, täglich frisch und frech aus Paris. Jede Sendung nimmt aktuelle Themen aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft oder Wissenschaft unter die Lupe.
  36. 28 Minuten 28 minutes

    Kategorie
    Magazin
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    '28 Minuten' ist das Magazin bei ARTE, täglich frisch und frech aus Paris. Jede Sendung nimmt aktuelle Themen aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft oder Wissenschaft unter die Lupe.
  37. (Fast) Die ganze Wahrheit Tout est vrai (ou presque)

    Themen: Michael Jackson

    Kategorie
    Menschen
    Produktionsinfos
    Fernsehserie
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2014
    Beschreibung
    Michael Jackson war eine Ikone der Black Music, ein unglaublicher Tänzer, aber vor allem ein unverstandenes Kind.
    Regisseur
    Nicolas Rendu
    Hintergrundinfos
    Mehr Informationen kurz vor der Ausstrahlung der Sendung unter: www.arte.tv/dieganzewahrheit/.
  38. Sendepause

    Kategorie
    Programm nach Ansage
  39. Barockabend in der Pariser Philharmonie Soirée baroque à la Philharmonie de Paris

    William Christie und Les Arts Florissants | Themen: Werke von Jean-Joseph Cassanéa de Mondonville und Jean-Philippe Rameau | Gäste: Danielle de Niese (Sopran), Marc Mauillon (Bariton), Elliot Madore (Bariton)

    Kategorie
    Klassische Musik
    Produktionsinfos
    Musik
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2014
    Beschreibung
    Danielle de Niese, Elliot Madore und Marc Mauillon sind die Solisten des barocken Abends aus dem neuen Konzertsaal der französischen Hauptstadt. William Christie und Les Arts Florissants interpretieren Werke aus der Blütezeit des französischen Barock. Das Barockensemble hat gerade seinen 35. Geburtstag gefeiert. Mit dem Gründer und Chefdirigenten William Christie bietet es ein Programm aus der Zeit, als Ludwig XIV. von Versailles aus das Land mit absoluter Hand regierte. Auf historischen Instrumenten interpretiert das Ensemble Auszüge aus einem weltlichen und einem geistlichen Werk. Zunächst handelt es sich um die Ballettoper 'Les Indes Galantes' von Jean-Philippe Rameau, gespielt wird unter anderem der berühmte Aufzug 'Les Sauvages'. 'In exitu Israel' von Jean-Joseph Cassanéa de Mondonville ist eines seiner neun bis heute erhaltenen 'Grands Motets' für Chor und Orchester. Das Werk wurde erstmals 1753 bei einer Messe in Anwesenheit Ludwigs XV. aufgeführt. Zu den Gesangssolisten des Abends zählen langjährige Partner der Arts Florissants, wie der Bariton Marc Mauillon, der unlängst Rameaus Motetten mit dem Ensemble interpretierte und in 'Les Fêtes vénitiennes' von André Campra an der Pariser Opéra Comique zu hören war. Mit von der Partie ist auch die Sopranistin Danielle de Niese. Sie sang bereits bei der wegweisenden Inszenierung der 'Indes Galantes' durch Andrei Serban 2003 an der Opéra National de Paris ebenfalls unter dem Dirigat von William Christie und in der Barockfantasie 'The Enchanted Island' 2011 an der Metropolitan Opera in New York.
    Wiederholung
    W
    Cast
    Danielle de Niese, Marc Mauillon, Elliot Madore
    Regisseur
    François-René Martin
    Hintergrundinfos
    Die Sendung ist auch auf ARTE Concert zu sehen: conert.arte.tv. Die Oper 'Les Indes Galantes' von Jean-Philippe Rameau ist in einer Inszenierung von Andrei Serban in voller Länge ebenfalls auf ARTE Concert zu sehen: http://concert.arte.tv/de/les-indes-galantes-von-rameau-einer-inszenierung-von-andrei-serban.
  40. Metropolis

    Themen: Metropolenreport: Stadt der Dichter – Newcastle upon Tyne / Ungarn – 'Schreckensgespenst' in Europa? / 'Viva Arte Viva' – Biennale von Venedig / 70 Jahre Filmfestival Cannes / DANCE – Münchner Tanzbiennale / Historische Augenblicke – Die Agentur '

    Kategorie
    Magazin
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    (1): Metropolenreport: Stadt der Dichter – Newcastle upon Tyne Kultur statt Kohle! Newcastle, einst ein florierendes Zentrum der Kohle- und Schiffsindustrie, hat sich zur kosmopolitischen Kulturmetropole gemausert. Wo früher Schiffe gebaut wurden, steht heute das grösste Musikzentrum Englands, und aus dem ehemaligen Getreidespeicher wurde ein aufregendes Museum für Zeitgenössische Kunst. Und weil die Mieten erschwinglich sind, zieht es immer mehr junge Künstler von London an das Ufer des Tyne, darunter auch viele Schriftsteller und Dichter. Deshalb fährt 'Metropolis' jetzt im Mai nach Newcastle, zum alljährlichen 'Poetry Festival'. (2): Ungarn 'Schreckensgespenst' in Europa? Ungarn sorgt weiter für negative Schlagzeilen. Der drastische nationalistische Kurs von Ministerpräsident Viktor Orbán polarisiert: Ob seine restriktive Flüchtlingspolitik, die Beschneidung der Pressefreiheit oder jüngst sein geplantes neues Hochschulgesetz, das nun von der EU-Kommission in Brüssel geprüft wird. Seit Jahren warnt die renommierte ungarische Philosophin Ágnes Heller vor Viktor Orbàn. Ungarn trete in eine Phase des 'Bonapartismus' ein, mahnt die 88-jährige. 'Metropolis' trifft sie in Budapest und fängt die aktuelle Stimmung auf den Strassen ein. (3): 'Viva Arte Viva' Biennale von Venedig 'Viva Arte Viva'! Dieses Motto wählte Christine Macel für die 57. Biennale von Venedig. Eine Art Mantra, so die französische Festivalleiterin, mit der sie die Lebendigkeit der zeitgenössischen Kunstszene zum Ausdruck bringen will. Optimismus, getragen von der Kunst, das ist ihre Antwort auf den Zustand der Welt. 'Metropolis' zeigt die Highlights der diesjährigen Biennale, spricht mit Christine Macel und Susanne Pfeffer, der Kuratorin des deutschen Pavillons. (4): 70 Jahre Filmfestival Cannes Eine ganz besondere Goldene Palme wird der Gewinner in Cannes Ende Mai bekommen. Zum 70. Geburtstag des Filmfestivals ist die begehrte Trophäe erstmals mit Diamanten besetzt. Im Wettbewerb sind unter anderem Filme von François Ozon, Sofia Coppola und Fatih Akin. 'Metropolis' gibt einen Ausblick auf die diesjährige Ausgabe, wirft einen Blick zurück und spricht mit Filmkritiker Carlos Gomez über die glamouröse Geschichte des Festivals. (5): DANCE Münchner Tanzbiennale München tanzt! Elf Tage lang versammeln sich hier im Mai Choreographen und Tänzer aus aller Welt. Die 15. Münchner Tanz-Biennale 'Dance' zeigt zahlreiche Uraufführungen, darunter auch die neue Choreographie des preisgekrönten Amerikaners Richard Siegal. Zur Eröffnung des Festivals präsentiert er erstmals seine kürzlich gegründete Kompanie 'Ballet of Difference'. 'Metropolis' trifft unter anderem Richard Siegal und spürt den Trends im zeitgenössischen Tanz nach. (6): Historische Augenblicke Die Agentur Magnum wird 70 Das Bildarchiv der Agentur Magnum ist eine Schatztruhe, angefüllt mit den bedeutendsten historischen Augenblicken. Sie spiegeln Konflikte und Kriege ebenso wie die Buntheit des Lebens: Porträts von Hollywoodstars wie Marilyn Monroe, Fotos vom Arabischen Frühling oder der aktuellen Flüchtlingskrise. Immer sind die illustren Mitglieder der Fotoagentur ganz nah am Geschehen. 2017 feiert Magnum 70. Geburtstag und zeigt zum Jubiläum 174 Fotografien an einem ungewöhnlichen Ort: in der Pariser Metro. 'Metropolis' begibt sich in den Untergrund von Paris und fährt mit dem deutschen Magnum-Fotofragen Thomas Dworzak Metro.
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