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  1. In ihrem Haus Dans la maison

    Kategorie
    Drama
    Produktionsinfos
    Spielfilm
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2012
    Beschreibung
    Germain unterrichtet Französisch und Literatur. Von seinen Schülern ist er enttäuscht. Auf die Aufgabe hin, das eigene Wochenende zu beschreiben, ringen sich die meisten nur ein, zwei Sätze ab. 'Am Samstag habe ich ferngesehen und am Sonntag nichts gemacht.' Bis auf Claude. In einem zweiseitigen Aufsatz beschreibt der Einzelgänger, wie er bei seinem Mitschüler Rapha zu Hause war, um mit ihm Mathe zu üben. Kritisch beschreibt er dabei seine Eindrücke, macht sich lustig über die Zugehörigkeit der Familie zur Mittelklasse, die Banalität Raphas, die Mittelmässigkeit der Mutter. Germain ist zunächst entsetzt von der respektlosen Darstellung. Aber gut geschrieben ist der Text immerhin, weshalb er dem Schüler eine gute Note gibt. Claude liefert bald den zweiten Teil seiner Beobachtungen. Diesmal ist es der Vater, den Claude genauer unter die Lupe nimmt. Germain tadelt den Schüler zwar, ermutigt ihn jedoch auch, an seinem Stil zu arbeiten, seine Themen zu vertiefen. Für ihn und seine Frau Jeanne, eine Kunsthändlerin, die um das Überleben ihrer Galerie kämpft, werden die Texte Claudes bald zum festen Bestandteil ihres Alltags. Die Grenzüberschreitungen des Schülers erfüllen sie mit einem geradezu voyeuristischen Vergnügen, und besonders die unscharfe Trennlinie zwischen Realität und Literatur erfüllt sie mit einem Nervenkitzel. Was von dem, das Claude schreibt, ist wahr, und wie weit ist er bereit zu gehen? Claude wird immer mehr zum Spielball von Germain und Jeanne, die ihn ermutigen weiter zu gehen, seine eigenen Fantasien auszuleben. Ein spannender Film über die beweglichen Grenzen zwischen Realität und Fiktion.
    Wiederholung
    W
    Cast
    Fabrice Luchini, Ernst Umhauer, Kristin Scott Thomas, Emmanuelle Seigner, Denis Ménochet, Jean-François Balmer, Bastien Ughetto
    Regisseur
    François Ozon
    Drehbuch
    François Ozon
    Hintergrundinfos
    Der französische Regisseur François Ozon hat sich international einen Namen gemacht, besonders mit seinem Film '8 Frauen' (2002). Dieser wurde auf der Berlinale 2002 mit einem Silbernen Bären für das beste Schauspielerinnenensemble ausgezeichnet. François Ozon selbst wurde mit dem Film bei den Césars für die beste Regie und das beste Drehbuch nominiert. Für 'In ihrem Haus' erhielt Ozon 2012 den FIPRESCI-Preis in Toronto, die Goldene Muschel in San Sebastián und wurde bei den 26. Europäischen Filmpreisen 2013 als bester Drehbuchautor ausgezeichnet.
  2. Magische Gärten Jardins d'ici et d'ailleurs

    Ephrussi & Serre de la Madone (Frankreich)

    Kategorie
    Pflanzen
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Anfang des 20. Jahrhunderts traf sich die reiche Oberschicht Europas an der Riviera und nutzte das milde Klima von Nizza bis Menton unter anderem auch, um ihre Villen mit wunderbaren Gärten zu umgeben. Der schlichte und elegante Garten Serre de la Madone in Menton entspricht dem Geist seines Schöpfers Major Lawrence Johnston. Der US-amerikanische Landschaftsgärtner, der die britische Staatsbürgerschaft annahm, begeisterte sich für die Botanik und brachte von seinen Reisen zahlreiche Pflanzenarten mit. Einige Kilometer weiter liess Béatrice Ephrussi de Rothschild auf dem Cap Ferrat verschiedene Themengärten anlegen, die auch als barocke Orte mondänen Vergnügungen dienten. Diese beiden Gärten an der französischen Riviera sind eindrucksvolle Zeugen einer Epoche und eines Lebensstils. Heute stehen sie jedermann offen.
    Episodenummer
    14
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Hugo Benamozig
  3. Kuba – Das grüne Herz der Karibik Cuba l'île verte

    Kategorie
    Natur und Umwelt
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Als Christoph Kolumbus die Naturwunder Kubas entdeckte, erklärte er, etwas Schöneres habe er in seinem Leben noch nicht gesehen. Fünf Jahrhunderte später ist Kuba nach knapp 60 Jahren US-Embargo, politischer Isolation und der daraus resultierenden Wirtschaftsschwäche ein Land ohne Schwerindustrie und intensiver Landwirtschaft. Aus dieser geopolitischen Situation geht ein eindeutiger Gewinner hervor: die Natur. Die Wälder, Flüsse und Mangroven der Karibik-Insel sind heute weltweit einzigartige Naturparadiese. Neben Hunderten endemischer Arten leben hier Dutzende andernorts längst ausgestorbene Tiere, und die kubanische Mangrove ist eine der artenreichsten der Welt. 2015 kamen die Dinge auf politischer Ebene mit dem berühmten 'Todos somos Americanos' von Barack Obama erstmals wieder in Bewegung: Das Embargo wurde aufgehoben und inzwischen besagen Prognosen, dass der Tourismus in den nächsten fünf Jahren von drei auf sieben Millionen Besucher pro Jahr ansteigen wird. Darauf sind weder die 11 Millionen Kubaner noch die Ökosysteme der Karibik-Insel vorbereitet. Im kubanischen Umweltamt sehen sich knapp 30 Forscher mit dieser riesigen Herausforderung konfrontiert. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit, denn ihnen bleiben nur zwei oder drei Jahre, um in den Wäldern und Mangroven bedrohte Tierarten zu erfassen, überlebenswichtige Fortpflanzungsgebiete abzugrenzen und die, dasempfindliche Ökosystem gefährdende, Tiere zu identifizieren. Eine kaum zu bewältigende, aber unverzichtbare Aufgabe: Nur so kann vermieden werden, dass die unweigerliche anrollende Tourismuslawine die Artenvielfalt Kubas und damit eine genuine Reserve Mittelamerikas zerstört.
    Regisseur
    Jérome Julienne, John Jackson
  4. X:enius

    Themen: Lernen – Wie wir heutzutage am besten lernen

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2018
    Beschreibung
    Wer weiss, wie man richtig lernt, kann viel erreichen. Um Wissen nicht nur kurzfristig für eine Prüfung zu speichern, sondern langfristig zu behalten, muss man sich an ein paar Dinge halten. Manche lernen zum Beispiel leichter mit Musik, andere brauchen eine fast asketisch-meditative Atmosphäre, um sich voll aufs Lernen konzentrieren zu können. In vielen Klassenzimmern halten inzwischen digitale Medien Einzug. Die haben zwar Ablenkungspotenzial, bieten aber auch eine interessante Möglichkeit, das Lernen interaktiver zu gestalten. So kann man zum Beispiel mit Virtual Reality unterschiedliche Arbeitsschritte oder sogar medizinische OPs bis zur Perfektion üben, ohne dabei etwas kaputt zu machen. Die 'Xenius'-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner besuchen eine Berufsschule, an der die Schüler mit VR-Brille das Schweissen lernen. Und auch die beiden Moderatoren versuchen sich an der perfekten Schweissnaht.
    Hintergrundinfos
    Mehr zu den einzelnen Themen unter: www.arte.tv/xenius.
  5. Magische Gärten Jardins d'ici et d'ailleurs

    Het Loo

    Kategorie
    Pflanzen
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Im 17. Jahrhundert erwarben Wilhelm III. von Oranien-Nassau und seine Gattin Maria II. das Anwesen Het Loo nordwestlich der niederländischen Stadt Apeldoorn. Sie liessen auf dem 650 Hektar grossen Park- und Waldgelände einen aussergewöhnlichen Garten nach dem Vorbild der französischen Barockgärten anlegen. Die Blumenbeete sollten dabei nicht nur Schmuckelemente fürs Auge sein, sondern auch den Macht- und Ruhmeswillen des niederländischen Herrscherhauses demonstrieren. Im 19. Jahrhundert wurde der königliche Garten in einen Park im romantischen Stil umgestaltet. Im Jahr 1970 erwarb der niederländische Staat das Anwesen Het Loo und beschloss, dem Garten sein ursprüngliches Aussehen zurückzugeben. Seit 1984 ist der inzwischen öffentlich zugängliche Schlosspark der Stolz der Niederländer.
    Episodenummer
    17
    Regisseur
    Jean-Michel Vennemani
  6. Sotschi am Schwarzen Meer

    Russlands Sommerfrische

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2012
    Beschreibung
    Zu Russland gehören rund 400 Kilometer Küstenlinie im Nordosten des Schwarzen Meeres. Von der Krim bis zum Kaukasus. Am Rande des Gebirges liegt Sotschi. 'Russische Riviera' wird die Schwarzmeerküste rund um die Stadt mit seinen knapp 350.000 Einwohnern genannt. Der Kurort liegt auf dem gleichen Breitengrad wie Nizza, daher gibt es dort Sonne, Palmen und warmes Meerwasser. Für die meisten Russen ist Sotschi ein Traumziel. Witali Tichonow lebt von den Sommerfrischlern. Der junge Mann betreibt direkt am Strand die 'Hydromassage': Die wagemutige Rohrkonstruktion lässt Meerwasser auf Menschen prasseln. Doch Sotschi hat mehr zu bieten als Sonne, Strand und Meer: Gleich hinter der Stadt erhebt sich der mächtige Kaukasus, Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2014. In dem Gebirgsland lag früher die Teekammer der Sowjetunion. Nach dem Zusammenbruch der UdSSR erweckte Andrej Kuljan die Teeproduktion wieder zu neuem Leben. Ein weiterer Wirtschaftszweig ist die Fischzucht. Eine gigantische Fischzuchtanlage bei Sotschi versorgt seit sowjetischen Zeiten die Bevölkerung mit zentnerweise Frischfisch, vor allem Stör, Regenbogen- und sogar Bernsteinforellen. Ausserdem findet man hier kuriose Hinterlassenschaften des Kommunismus: Nach dem Motto 'Arbeiter sollen sich in Palästen erholen' liess Josef Stalin in Sotschi prunkvolle Sanatorien für erschöpfte Werktätige errichten. Das Hotel Metallurg steht heute längst nicht nur Metallarbeitern offen, sondern allen, die es sich leisten können.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Till Lehmann
  7. Neuseeland – Rivalen der Urzeit

    Laufvögel auf der Überholspur

    Kategorie
    Natur und Umwelt
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Auf den im Pazifik weit abgelegenen Inseln Neuseelands haben die laufenden Vögel an Zahl und Vielfalt fast alle anderen Tiere überholt. Lange Zeit herrschten dort viele Arten kleiner Kiwis und imposanter Moas, darunter auch der Riesen-Moa, der grösste Laufvogel, der jemals lebte, die hühnerartige Takahe oder auch der Kakapo. Der struppige Rowi Kiwi ist nur nachts unterwegs und sucht am Boden mit dem Ende seines langen Schnabels im Laub nach Beute. Da es in Neuseeland bis zur Ankunft der Menschen mit seinen eingeschleppten Tieren fast keine Säugetiere am Boden gab, konnte er auf das Fliegen verzichten. Heute ist er stark bedroht. Besonders seine Eier sind leichte Beute von Räubern wie dem Hermelin. Deshalb machen sich Naturschützer mit Funk-Antennen und Spürhund im dichten Dschungel von Okarito auf die Suche nach Rowi Kiwis und ihren frisch gelegten Eiern, um sie zu bergen und in eine Aufzuchtstation zu bringen. Die Belohnung für all die Mühen ist die Geburt von kleinen, aber schon sehr robusten Kiwis, die wieder in die Wildnis entlassen werden. Im Gegensatz zu Neuseeland konnten im benachbarten Australien bereits vor Jahrmillionen Säugetiere einwandern. Daher musste hier ein Laufvogel gross und kräftig werden. Mit riesigen dolchartigen Krallen verteidigt der Helmkasuar sein Revier – auch gegen Menschen, die seinen Lebensraum einengen. Auch Neuseelands Kakapo kann nicht fliegen. Der putzig aussehende Papagei hat sein Revier am Boden, und auch er ist heute bedroht. Mit viel Energieaufwand kämpfen Naturschützer dafür, dass die laufenden Vögel Neuseelands allmählich wieder an Boden gewinnen.
    Episodenummer
    2
    Regisseur
    Quinn Berentson, Mark Strickson
  8. Arte Journal ARTE Journal

    Kategorie
    Nachrichten
    Produktionsinfos
    Nachrichten
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2018
    Hintergrundinfos
    In der Nachrichtensendung betrachtet die deutsch-französische Redaktion mit einem weltoffenen Blick das tagesaktuelle politische Geschehen, die sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen sowie die kulturellen Ereignisse aus europäischer Sicht.
  9. Re:

    Themen: Gerüstet für die Apokalypse – Unter Preppern

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Prepper, das sind Menschen, die jederzeit mit einer Katastrophe rechnen und sich darauf vorbereiten. Mit grossem Aufwand wappnen sie sich für das mögliche Ende unserer Zivilisation. 'Re:' erkundet die Welt der Prepper, die zivilisationsverwöhnten Bürgern ein wenig bizarr erscheinen mag und geht den Fragen nach: Wie schnell kann unsere Zivilisation lahmgelegt, Lebensmittel knapp werden und Strom und Energie ausfallen? Haben die Krisenpropheten womöglich recht und wir sind viel zu naiv? Terroristische Attentate, Unwetterkatastrophen oder anhaltende Stromausfälle – das sind für Prepper jederzeit mögliche Szenarien, auf die sie vorbereitet sein wollen.
  10. Mein gelobtes Land Israël, une terre deux fois promise

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Nach dem Krieg von 1948 sah der junge israelische Staat seine Hauptaufgabe darin, jüdische Einwanderer aus der ganzen Welt aufzunehmen. Den Holocaust-Überlebenden aus Europa folgten Sepharden, deren Integration sich als schwieriger erwies. 1956 verstärkten sich in der Folge der Verstaatlichung des Suezkanals durch den ägyptischen Präsidenten Gamal Abdel Nasser die ständigen Spannungen zwischen Israel und seinen arabischen Nachbarn, während der palästinensische Nationalismus schärfere Konturen annahm. Vier Jahre nach Ben Gurions Rücktritt brach 1967 der Sechstagekrieg aus. Er endete mit dem militärischen Triumph Israels, das sein Territorium beträchtlich vergrösserte und fortan die eroberten palästinensischen Gebiete, darunter Ost-Jerusalem, militärisch verwaltete. Die Palästinenser wurden aus den 'besetzten Gebieten' vertrieben, in denen erste jüdische Siedlungen entstanden. Rund 50 Jahre später ist die Siedlungsfrage noch immer der Dreh- und Angelpunkt der geopolitischen Interessen in der Region.
    Episodenummer
    1
    Regisseur
    Blanche Finger, William Karel
  11. Mein gelobtes Land Israël, une terre deux fois promise

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Nach dem Krieg von 1948 sah der junge israelische Staat seine Hauptaufgabe darin, jüdische Einwanderer aus der ganzen Welt aufzunehmen. Den Holocaust-Überlebenden aus Europa folgten Sepharden, deren Integration sich als schwieriger erwies. 1956 verstärkten sich in der Folge der Verstaatlichung des Suezkanals durch den ägyptischen Präsidenten Gamal Abdel Nasser die ständigen Spannungen zwischen Israel und seinen arabischen Nachbarn, während der palästinensische Nationalismus schärfere Konturen annahm. Vier Jahre nach Ben Gurions Rücktritt brach 1967 der Sechstagekrieg aus. Er endete mit dem militärischen Triumph Israels, das sein Territorium beträchtlich vergrösserte und fortan die eroberten palästinensischen Gebiete, darunter Ost-Jerusalem, militärisch verwaltete. Die Palästinenser wurden aus den 'besetzten Gebieten' vertrieben, in denen erste jüdische Siedlungen entstanden. Rund 50 Jahre später ist die Siedlungsfrage noch immer der Dreh- und Angelpunkt der geopolitischen Interessen in der Region.
    Episodenummer
    2
    Regisseur
    Blanche Finger, William Karel
  12. Gesprächsrunde

    Kategorie
    Gespräch
    Produktionsinfos
    Diskussion
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2018
  13. Inside Mossad – Israels Agenten erzählen The Mossad: Imperfect Spies

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsinfos
    Dokumentarfilm
    Produktionsland
    ISR
    Produktionsjahr
    2018
    Beschreibung
    Er gilt als bestinformierter Geheimdienst der Welt und operativer Arm der Regierung – der Mossad. Nach dem Holocaust und der Staatsgründung Israels wurde er als ziviler Auslandsgeheimdienst geboren: Die Organisation sollte so stark und effektiv sein, dass sie nicht nur den Staat Israel, sondern auch die weltweite jüdische Diaspora zu schützen in der Lage sein sollte. Heute, fast 70 Jahre danach, hat der Mossad sich zu einem so mächtigen und sagenumwobenen Geheimdienst entwickelt, dass es kaum möglich ist, Realität von Fiktion zu trennen. Die Dokumentation gewährt einen tiefen Blick ins Innere des Mossad, um herauszufinden, wo der Mythos endet und die Wirklichkeit beginnt. Erstmals haben sich hochrangige Agenten des israelischen Geheimdienstes bereiterklärt, vor die Kamera zu treten. Die Dokumentation taucht ein in ihre Gefühlswelten, schildert das persönliche Erleben und die moralischen Dilemmata, die sich aus der Arbeit beim Mossad ergeben. Es ist das intime Porträt eines Lebens entstanden, das sich in Schattenwelten abspielt, ganz und gar im Dienst einer Mission steht und von dem die Öffentlichkeit in der Regel nur erfährt, wenn etwas schiefgegangen ist. Packende Interviews führen durch die Geschichte Israels und erzählen von berüchtigten Operationen höchster Geheimhaltungsstufe. Bis heute relevante geschichtliche Ereignisse wie der Eichmann-Prozess, die Islamische Revolution oder der Krieg im Libanon erscheinen in einem neuen Licht. Am Ende lässt sich erahnen, zu welchem Anteil die Weltgeschichte von Geheimagenten mitgeschrieben wird.
    Regisseur
    Duki Dror
    Drehbuch
    Yossi Melman, Chen Shelach
    Programmtext
    Erstausstrahlung
  14. Städte am Meer

    Tel Aviv

    Kategorie
    Stadtbild
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Tel Aviv war einst der rettende Hafen für Juden aus der Diaspora, heute reisst der Strom freiwilliger Zuwanderer nicht ab. Die Dokumentation zeichnet ein facettenreiches Bild von Israels zweitgrösster Stadt, deren Name so viel wie 'Hügel des Frühlings' bedeutet. Tel Aviv wurde buchstäblich auf Sand gebaut, nachdem jüdische Familien 1909 mit Muscheln vom Strand die Parzellen ausgelost hatten, auf denen sie die ersten Häuser errichteten. Nazi-Verfolgung, stalinistische Bedrohung und Anfeindungen in arabischen Ländern machten sie zum Zufluchtsort für Juden unzähliger Nationalitäten. In Israel heisst es, Jerusalem betet, Haifa arbeitet und Tel Aviv tanzt. Lifestyle, Kreativität und Individualität sind die Visitenkarte der Stadt am Mittelmeer. Wer hier mithalten will, nimmt sich einen Personal Trainer wie Maria Pomerantz. Die Bodybuilderin erzielt Spitzenhonorare, indem sie ihre Kunden quält. Die Sicherheitsstandards der immer wieder von terroristischen Anschlägen bedrohten Stadt sind hoch. Dennoch gibt die Dokumentation Einblick in den War-Room, ein multimedial ausgerüstetes Krisenzentrum drei Stockwerke unter der Erde, und begleitet den städtischen Sicherheitschef David Aharony. Um die alltäglichen Sorgen der Bewohner Tel Avivs kümmern sich etwa die Gassigeher von DogMen, einem Start-up, das einen allumfassenden Service für rund 80.000 Hunde bietet. Der neueste Trend ist die vegane Küche. Als die Restaurantchefin Nana Shrier Fleisch von ihrer Speisekarte verbannte, prophezeiten ihr viele das Aus. Aber bis heute wird im 'Nanuchka' jeden Abend auf den Tischen getanzt.
    Episodenummer
    3
    Regisseur
    Christian Stiefenhofer, Ilka Franzmann, Jan Hinrik Drevs
  15. Ben Gurions Vermächtnis Ben Gourion, testament politique

    Kategorie
    Menschen
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Im Steven Spielberg Jewish Film Archive der Universität Jerusalem wurden Filmrollen eines bisher unveröffentlichten, sechsstündigen Interviews mit David Ben Gurion gefunden, einer Symbolfigur der zionistischen Bewegung und einem der bedeutendsten Staatsmänner Israels. Das Interview wurde 1968 aufgezeichnet, fünf Jahre nach dem Ausscheiden des Gründers und ersten Ministerpräsidenten Israels aus der Regierung und fünf Jahre vor seinem Tod. Ben Gurion war damals 82 Jahre alt und lebte zurückgezogen in der Negev-Wüste im Süden des Landes, einer Region, der er sehr verbunden war. Es ist in der Geschichte Israels nicht selten, dass Politiker ihre Ansichten und Standpunkte in den letzten Jahren ihres Lebens überdenken. Unabhängig davon, ob sie öffentliche Verantwortung tragen oder nicht, können sie dann manches leichter hinterfragen. In den letzten zehn Jahren seines Lebens zog sich Ben Gurion gänzlich aus der Politik zurück und befasste sich eingehend mit dem Zionismus. Aus diesen Überlegungen entwickelte er eine profunde Einschätzung seiner Zeit und stellte eine ehrliche Selbstreflexion an, die den zentralen Aspekt des Films darstellt. Anhand der Interviews, aber auch im Lichte alter Zeitungen, wiederentdeckter Filme, Tonaufnahmen und Fotos nimmt die Dokumentation die 40 Jahre zurückliegenden Auffassungen und Prophezeiungen Ben Gurions erneut unter die Lupe. In Ben Gurions Urteil und moralischer Autorität sucht der Film Ansätze zur Bewältigung der Herausforderungen, denen sich Israel heute und in Zukunft stellen muss.
    Regisseur
    Yariv Mozer
  16. Martin Buber, Religionsphilosoph und Humanist Martin Buber, itinéraire d'un humaniste

    Kategorie
    Menschen
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Martin Buber, der 1878 in Wien geboren wurde, gehört neben Sigmund Freud und Albert Einstein zu den bekanntesten jüdischen Denkern und Intellektuellen des 20. Jahrhunderts. Als einer der führenden Köpfe des zeitgenössischen Judentums im deutschsprachigen Raum stand der Philosoph Zeit seines Lebens für einen humanistischen Zionismus und ein weltoffenes Judentum. Aus seinem bedeutendsten Werk 'Ich und Du' zitierte Martin Luther King ebenso wie Leonard Cohen. Hinsichtlich des jüdisch-arabischen Gegensatzes war Buber der erste Verfechter einer Zwei-Staaten-Lösung – er schrieb viel über die Anerkennung der Völker im Nahen Osten, warnte aber auch vor den Risiken und Gefahren im Falle deren Missachtens. In der chaotischen, gewalttätigen Welt von heute sind Martin Bubers Worte wertvoller denn je. 'Humanismus' – ein scheinbar antiquierter Begriff in einer Zeit, in der Fremdenhass die Nachrichten beherrscht. Am 23. Juni 2015 ehrte Joachim Gauck den grossen Denker anlässlich seines 50. Todestages – neben dem deutschen Bundespräsidenten hatten sich dafür erstmals die grössten Humanismus-Experten aus Deutschland, Frankreich, Israel, Grossbritannien, den USA und Italien zusammengefunden. Im Herbst 2015 erschien eine der wohl bedeutendsten Biografien des humanistischen Philosophen, verfasst von Dominique Bourel, Wissenschaftler am CNRS und emeritierter Buber-Experte. Obwohl Martin Buber in Deutschland und den meisten anderen Ländern äusserst bekannt ist, kennen ihn in Frankreich nur wenige. Neben der Vielzahl an Literatur gibt die Dokumentation nun erstmals auch einen visuellen Einblick in Bubers Werdegang und dessen Schriften.
    Regisseur
    Pierre-Henry Salfati
  17. China unter Palmen

    Die Tropeninsel Hainan

    Kategorie
    Landschaftsbild
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2012
    Beschreibung
    Hainan ist das Urlaubsparadies im Reich der Mitte: Chinas einzige Tropeninsel lockt mit endlosen weissen Stränden, Palmen und Ananas. Hainan war einmal ein nahezu unberührtes Eiland im Südchinesischen Meer. Doch seitdem jährlich etwa 13 Millionen Urlauber – fast ausschliesslich Chinesen – auf die Trauminsel fliegen, ist es mit der Idylle dort vorbei. Zum einen, weil ein ungeheurer Bauboom eingesetzt hat, und zum anderen, weil chinesische Touristen nie alleine in Urlaub fahren, das machen nur Europäer und Amerikaner. Der typische Hainan-Tourist liebt Menschenmassen und sucht gerade im Urlaub das Gemeinschaftserlebnis. Dabei trägt er gerne auffällige Kleidung: schlafanzugähnliche Freizeitkombinationen in schrillen bunten Farben, dazu unbedingt Sonnenschirmchen! Denn nichts wäre peinlicher, als braun gebrannt nach Hause zu kommen. Gebräunte Haut gilt in China als unfein. Wer hier Urlaub macht, will unterhalten werden. Tagtäglich scharen sich Tausende Urlauber um die rund 10.000 Reiseleiter, die auf Hainan ihrer Arbeit nachgehen. Hainan liegt in den Tropen, 2.500 Flugkilometer südlich von Peking. Die Trauminsel der Chinesen ist ungefähr so gross wie Belgien und hat mehr als acht Millionen Einwohner, viele von ihnen leben von der Fischzucht. Für Chinesen vom Festland ist die in Deutschland weitgehend unbekannte Insel Reiseziel Nummer eins. Allerdings grenzt es an ein Wunder, dass Hainan zum Touristenmagnet werden konnte, denn früher diente die Insel in fast allen chinesischen Dynastien als Verbannungsort für in Ungnade gefallene Beamte.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Sven Jaax
  18. Peru, in den Wäldern des Amazonas Uncharted Amazon

    Kategorie
    Natur und Umwelt
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    GB
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    In den Regenwäldern im Südosten Perus gibt es eine aussergewöhnliche Artenvielfalt: Mehr als 450 Vogelarten, 10 Affenarten, darunter Braunkopfklammeraffe, Uakari und Kaiserschnurrbarttamarin, sowie 5 Raubkatzenarten, der Jaguarundi, die Langschwanzkatze, der Ozelot, der Puma und der Jaguar sind dort zu finden. Im Laufe von Millionen von Jahren haben die Tiere unglaubliche gemeinschaftliche Überlebensstrategien entwickelt. Das Faultier zum Beispiel bewegt sich nur langsam fort, um keine Aufmerksamkeit zu erregen und nicht selbst zur Beute zu werden. Einige Heuschreckenarten haben sich den Blättern, auf denen sie leben, so gut angepasst, dass sie von ihnen nicht mehr zu unterscheiden sind. In der dichten Vegetation haben sich die sonst schutzlosen Buckelzirpen mit den Ameisen verbündet. Die Ameisen sind ihre Leibwächter und erhalten im Gegenzug nährstoffreiches und leicht zugängliches Futter: den von den Buckelzirpen ausgeschiedenen Honigtau. Ganz oben in den Baumkronen bleiben die Kapuzineraffen und Eichhörnchen in Gruppen, um sich vor Angriffen von Adlern zu schützen, während die Rotgesichtklammeraffen ein aussergewöhnliches soziales System entwickelt haben, mit dem sie ihre bewegte Lebensweise ausgleichen. Die Nahrungsknappheit bringt Nabelschweine und Aras dazu, in grosser Anzahl an besonderen Futterstellen zusammenzukommen, um Tonerde zu fressen, während es die Aufgabe anderer ist, nach umherstreifenden Jaguaren Ausschau zu halten. Zur Regenzeit verwenden Riesenotter, Kaiman und Sumpfschildkröte neue Wasserstrassen, und Schmetterlinge finden ausgeklügelte Mittel für die Salzaufnahme, nachdem ihre gewohnten Nährstoffquellen von Sturzbächen aufgelöst wurden.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Tristan Thompson
  19. 28 Minuten 28 minutes

    Kategorie
    Magazin
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2018
  20. Sendepause

    Kategorie
    Programm nach Ansage
  21. Arte Concert Festival 2017

    Grandaddy in Concert

    Kategorie
    Zeitgenössische Musik
    Produktionsinfos
    Musik
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Es ist tatsächlich soweit: Grandaddy is back! Zwar spielen die fünf Kalifornier bereits seit einigen Jahren wieder zusammen, doch neue Stücke liessen lange auf sich warten. 2016 war die Band dann in Frankreich beim Festival du Cabaret Vert zu hören, und im März 2017 erschien das von den Rockfans sehnlichst erwartete neue Album.Kopf der Band ist Jason Lytle, der eigentlich eine Skaterkarriere anstrebte. Zum Glück für die Rockmusik überlegte er es sich anders! 2000 wurden Lytle und Konsorten durch 'The Sophtware Slump' bekannt – dem britischen Musikmagazin NME zufolge eines der besten Alben des Jahrzehnts. 17 Jahre später wollen sie mit 'Last Place' an diesen Erfolg anknüpfen. Beim ARTE Concert Festival stellt Grandaddy das Album erstmals in Frankreich vor.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    David Ctiborsky
  22. X:enius

    Themen: Lernen – Wie wir heutzutage am besten lernen

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2018
    Beschreibung
    Wer weiss, wie man richtig lernt, kann viel erreichen. Um Wissen nicht nur kurzfristig für eine Prüfung zu speichern, sondern langfristig zu behalten, muss man sich an ein paar Dinge halten. Manche lernen zum Beispiel leichter mit Musik, andere brauchen eine fast asketisch-meditative Atmosphäre, um sich voll aufs Lernen konzentrieren zu können. In vielen Klassenzimmern halten inzwischen digitale Medien Einzug. Die haben zwar Ablenkungspotenzial, bieten aber auch eine interessante Möglichkeit, das Lernen interaktiver zu gestalten. So kann man zum Beispiel mit Virtual Reality unterschiedliche Arbeitsschritte oder sogar medizinische OPs bis zur Perfektion üben, ohne dabei etwas kaputt zu machen. Die 'Xenius'-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner besuchen eine Berufsschule, an der die Schüler mit VR-Brille das Schweissen lernen. Und auch die beiden Moderatoren versuchen sich an der perfekten Schweissnaht.
    Wiederholung
    W
    Hintergrundinfos
    Mehr zu den einzelnen Themen unter: www.arte.tv/xenius.
  23. Zahlen schreiben Geschichte Quand l'histoire fait dates

    6. August 1945 – Hiroshima

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Als am 6. August 1945 eine Bombe über Hiroshima niederging, starben augenblicklich 70.000 Menschen, an den späteren Folgen noch einmal die gleiche Anzahl. Die vielen Opfer kannten den Grund für ihren Tod an diesen Tagen nicht: Es handelte sich um eine Atombombe. Seit dem Ereignis steht Hiroshima weltweit für die Angst vor dieser Gefahr – einer Bombe, die dazu in der Lage ist, das Leben Tausender Menschen in nur kurzer Zeit auszulöschen. Der Atombombenabwurf vom 6. August geht in die Geschichte als ein Moment des Schreckens ein, in dem der Menschheit die Möglichkeit ihres eigenen Untergangs bewusst wurde. Anders als die offiziellen Aussagen glauben machen wollen, sahen die USA den Abwurf als grossangelegtes wissenschaftliches Experiment, mit dem Japan zur Kapitulation gezwungen und der Kriegseintritt der Sowjetunion verhindert werden sollte. Der Zweite Weltkrieg war zu Ende, die Welt trat ins Atomzeitalter ein und die Kräfteverhältnisse verschoben sich: Der Kalte Krieg war schon längst begonnen. Die Dokumentation zeigt, welche sichtbaren und unsichtbaren Spuren die Katastrophe in Hiroshima hinterlassen hat und wie das Leben in einer Stadt weiterging, die zum Symbol für eine Menschheit wurde, die sich selbst die Unschuld genommen hat.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Lucie Cariès
  24. ARTE Journal Junior

    Kategorie
    Kindermagazin
    Produktionsinfos
    Kindersendung
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2018
    Hintergrundinfos
    Artes Nachrichtensendung für die Acht- bis Zwölfjähriges behandelt Themen aus Europa und der ganzen Welt. In jeder Sendung stellen deutsche oder französische Schüler Fragen zu einem aktuellen Thema. Ausserdem stellt ein Kind sein Leben, seine Schule und seine Zukunftsträume vor.
  25. 360° Geo Reportage 360° – Geo Reportage

    Themen: Die schwebenden Särge von Georgien

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Das Seilbahnnetz, das das georgische Bergarbeiterstädtchen Tschiatura im Kaukasus durchzieht, zählt zu den marodesten der Welt. Zur industriellen Blütezeit des Ortes in den 50er und 60er Jahren erbaut, gleiten sie noch heute in schwindelerregender Höhe knarzend über steile Abhänge, tiefe Schluchten und die Dächer des Ortes. Als einziges öffentliches Transportmittel prägen sie den Alltag der 16.000 Einwohner. Zugleich sind die Seilbahnen existenziell für den Betrieb der nahegelegenen Manganmine, den grössten Arbeitgeber in der Region. Nun sollen die Gondeln durch neue Modelle ersetzt werden. Einmal pro Woche klettert der Mechaniker Amiran Bareladze auf das Dach der Gondeln und ölt in voller Fahrt die Rollen der Seilbahn. In schwindelerregender Höhe schwebt der 57-Jährige über die Stadt Tschiatura, deren Einwohner ihre Seilbahnen im Scherz 'metallene Särge' nennen. Für sie sind sie trotzdem das Nahverkehrsmittel schlechthin. Die Stützen, Masten, Laufwerke, Aufhängungen, Rollen und Seile der gesamten Anlage gehen zurück bis in die 50er Jahre, als Georgien noch zur Sowjetunion gehörte, die dort grosse Mengen Manganerz fördern liess. Stalin hatte das Transportnetz für Mensch und Material spannen lassen, um zu demonstrieren, dass sowjetische Ingenieurskunst imstande wäre, selbst die widrigen geografischen Gegebenheiten der von steilen Hängen und tiefen Einkerbungen durchschnittenen Stadt zu überwinden. Die meisten Gondeln sind inzwischen dem Rost zum Opfer gefallen, doch einige wenige Linien versehen weiterhin ihren Dienst. Nun plant der Gouverneur der Region eine Modernisierung der Seilbahnen – ein Vorhaben, das von den Einwohnern mit einer Mischung aus Euphorie und Sorge gesehen wird. Einerseits bewegt sich der Ort damit in Richtung Zukunft, andererseits könnten Arbeitsplätze wie der von Amiran Bareladze abgebaut werden. Und ob die Fahrt für die Einwohner dann weiterhin kostenlos bleibt, ist ebenfalls fraglich.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Manuel Fenn
    Hintergrundinfos
    '360° Geo Reportage' präsentiert aussergewöhnliche Menschen rund um den Globus.
  26. Stadt Land Kunst Invitation au voyage

    Themen: Senegal: Die behütete Kindheit des Léopold Sédar Senghor / Little Havana: Ein Stück Kuba mitten in Miami / Das absolute Muss: Der Papago-Park in Phoenix, Arizona

    Kategorie
    Darstellende Kunst
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2018
    Beschreibung
    (1): Senegal: Die behütete Kindheit des Léopold Sédar Senghor Knapp 200 Kilometer von Dakar entfernt liegt das Saloum-Delta – mit unzähligen Inseln, Süss- und Salzwasserarmen eine der unberührtesten Landschaften Senegals. Hier wurde der Schriftsteller und Staatsmann Léopold Sédar Senghor geboren. Der Mitbegründer der 'Négritude' schöpfte Kraft und Poesie aus seiner von hundertjährigen Bäumen und dem Geist der Ahnen beschützten Kindheit. (2): Little Havana: Ein Stück Kuba mitten in Miami Bunte Wandmalereien, Spanisch als Hauptsprache, Zigarrenduft . Nicht von Kuba ist die Rede, sondern von Miami. Mitten in der 'Magic City', auf US-amerikanischem Boden, liegt Little Havana, ein Konzentrat lateinamerikanischer Kultur. Hierher flüchteten vor mehr als 60 Jahren die ersten Kubaner vor dem Castro-Regime und machten das Viertel zu einem Miniatur-Kuba der 50er Jahre. (3): Das absolute Muss: Der Papago-Park in Phoenix, Arizona Mitten im 'Valley of the Sun' der Sonora-Wüste liegt Phoenix. Hier ist einer der ungewöhnlichsten Naturparks der Welt zu finden: Der Papago-Park bietet Dünen, Seen, Grotten, bizarre Felsformationen und eine einzigartige Flora und Fauna. Kaum vorstellbar, dass manche nur eins wollten: weg von hier!
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Fabrice Michelin
  27. Die Kunst der Anpassung Life Force

    Costa Rica

    Kategorie
    Natur und Umwelt
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    NZ/J/CN
    Produktionsjahr
    2013
    Beschreibung
    Im Verhältnis zu seiner Grösse ist Costa Rica weltweit das Land mit der beeindruckendsten Artenvielfalt. Dieser Schmelztiegel der Evolution ist das Ergebnis von Tierwanderungen aus Nord- und Südamerika vor mehr als drei Millionen Jahren, als sich zwischen beiden Kontinenten eine Landbrücke bildete. Eingebettet zwischen zwei Weltmeeren und durchquert von einer Bergkette entstanden verschiedene Mikroklimata, in denen sich eine bunte Menge exotischer Flora und Fauna entwickelte. Die Affen der Neuen Welt haben einen Klammerschwanz, der wie ein fünftes Gliedmass funktioniert. Aber auch der Tamandua (ein kleiner Ameisenbär) und der Wickelbär haben einen langen, greiffähigen Schwanz. 15 Prozent des weltweiten Artenbestands an Fledermäusen sind in Zentralamerika zu finden. Die erstaunlichste ist das Grosse Hasenmaul, das mit seinen stark verlängerten Füssen Fische fängt. Die zentrale Kordillere, die durch die gleiche tektonische Bewegung wie die Landbrücke entstand, spielte auch eine Rolle bei der Entstehung neuer Arten. So bei den Schnurrvögeln, auch Pipras genannt. Auf der einen Seite des Gebirges lebt der Weissbandpipra, auf der anderen Seite der Orangebandpipra. Das Auftauchen einer Landbrücke in der Seestrasse wirkte sich auch auf die Evolution von Meeresbewohnern aus. Berühmteste Beispiele sind die Oliv-Bastardschildkröte und die Atlantik-Bastardschildkröte. Jedes Jahr findet eine Massenwanderung der beiden Arten statt, die am Strand laichen – jede auf ihrer Seite des Isthmus, aber völlig synchron.
    Episodenummer
    4
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Hisako Ichinose
  28. Frankreich – Wild und schön La France sauvage

    Die Loire – der ungezähmte Fluss

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2011
    Beschreibung
    Nördlich von Angers werden die Auenlandschaften am Oberlauf der Loire regelmässig vom Fluss und seinen Nebenläufen überschwemmt. Die Biodiversität ist auf diesen nährstoffreichen Wiesen sehr reich. Viele Zugvögel, zum Beispiel die Uferschnepfe, machen hier Station. Grosse Vielfalt herrscht auch unter den Fischen: Rotauge, Gründling, Zander, Forelle, Flussbarbe, aber auch Wanderfische wie Lachs, Aal und Neunauge sind vertreten. Besonders schnell und gefrässig ist der Hecht. Ihre Unversehrtheit verdankt die Loire den Umweltschützern. Sie haben den Strom vor Wasserbauwerken bewahrt und sich gegen die Errichtung von Staudämmen starkgemacht. Diesen Sieg der Natur verkörpert der Fischadler, ein Raubvogel, der sich nur von Fischen ernährt und über eine ausgeklügelte Fangmethode verfügt: Rüttelflug, Sturzflug, Zupacken. Auch Wasserinsekten wie der Wasserläufer, der Schwimmkäfer und der Taumelkäfer sind in der Loire beheimatet. Im Juni verwandelt sich das Loire-Tal unweit von Orléans in ein wahres Blütenparadies. Unter den Wasserhahnenfuss-Teppichen suchen Stockenten, Schwäne und Blesshühner nach fressbaren Pflanzen und Insekten. Fast wie am Meeresstrand fühlt sich die Fluss-Seeschwalbe am Ufer der Loire. Auf ihren Sandinseln brütet der Vogel seine Eier aus. Auch der Biber ist am Ufer des Stroms heimisch. Sein flacher, ruderartiger Schwanz dient ihm im Wasser zur Fortbewegung. Alle diese Ökosysteme verbindet die Loire wie eine Lebensader zwischen dem Gebirge, aus dem sie entspringt, und dem Ozean, in den sie mündet. Nur dank der Bewahrung ihres natürlichen Gleichgewichts können Biber, Otter, Möwe, Schwarzpappel und viele andere Tiere und Pflanzen hier überleben.
    Episodenummer
    7
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Frédéric Febvre, Augustin Viatte
  29. Frankreichs Berge, Frankreichs Menschen Des montagnes et des hommes

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2013
    Beschreibung
    Vor allem im Süden und Osten Frankreichs dominieren Gebirgszüge die Landschaft, insgesamt bedecken sie knapp ein Viertel des Landes. Im Jura, den Pyrenäen und Vogesen, dem Zentralmassiv und natürlich den Alpen leben die Menschen im Einklang mit der Natur. Sie leben leidenschaftlich gerne in den Bergen. In Font-Romeu-Odeillo-Via in den östlichen Pyrenäen setzt Gilles alles daran, Solarenergie zu gewinnen, während Laure in der Auvergne heimische Früchte erntet. Für Théo und Charlotte bietet der Vercors die idealen Bedingungen für das Slacklining, einen schwindelerregenden Balanceakt auf einem Seil, der inzwischen längst zum Trendsport geworden ist. Der im Vanoise-Massiv lebende Gaël ist ein Verfechter der traditionellen Almwirtschaft. Boris hingegen begeistert sich für die Geräuschkulisse der Berge und Täler im Jura. Zum Abschluss lädt Vincent den Zuschauer in sein Théâtre du Peuple in Bussang ein.
    Wiederholung
    W
  30. Frankreichs Küsten, Frankreichs Menschen Des côtes et des hommes

    Kategorie
    Natur und Umwelt
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2013
    Beschreibung
    Die Küstenlinie Frankreichs erstreckt sich über rund 5.500 Kilometer und wartet mit völlig unterschiedlichen Landschaften auf. Knapp sechs Millionen Franzosen leben an der Nordsee-, Atlantik- und Mittelmeerküste des Landes und arbeiten hier. Die zweiteilige Dokumentation 'Frankreichs Küsten, Frankreichs Menschen' führt an die Opalküste, in die Bucht von Arcachon, in die Bretagne und an die Côte d'Azur und zeigt das Leben und den beruflichen Alltag der Menschen, die nahe am Wasser wohnen. In den Wäldern der Somme-Bucht geht Jean-Michel auf Vogelfang und fotografiert die einzigartige Landschaft. Alain und Patrice kümmern sich auf der Insel Mont-Saint-Michel um das Wohlergehen junger Robben. Jannick und Yann dagegen kämpfen am Golf von Morbihan um den Erhalt der kleinen Küstenfischerei. Am Cap Ferret engagiert sich Marc für den Erhalt der alten Verteidigungsanlagen des Atlantikwalls. Philippe hingegen setzt in Saint-Tropez die Segel seiner Jacht für eine letzte Regatta. Zum Abschluss nimmt Guillaume, Weltmeister im Apnoe-Tauchen, den Zuschauer mit in die blauen Tiefen vor Nizza.
    Wiederholung
    W
  31. Magische Gärten Jardins d'ici et d'ailleurs

    Die schwimmenden Gärten von Amiens

    Kategorie
    Pflanzen
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Nicht weit vom Zentrum der nordfranzösischen Stadt Amiens durchziehen Hunderte kleine Inseln die Somme: Die sogenannten Hortillonnages, vom spätlateinischen 'hortellus' (kleiner Garten), bilden gemeinsam eine Gartenfläche von fast 300 Hektar. Wohl seit dem 15. Jahrhundert werden diese Inseln landwirtschaftlich genutzt. Über Jahrhunderte versorgten rund eintausend Obst- und Gemüsebauern, die Hortillons, die Stadt Amiens mit Lebensmitteln. In ihrer Blütezeit wurden die Erzeugnisse sogar nach London exportiert. Seit den 50er Jahren aber geht die lokale Produktion zurück, und es gibt immer weniger Hortillons. Einige der landwirtschaftlichen Flächen wurden in Ziergärten umgewandelt, andere ganz aufgegeben. Zum Schutz der gefährdeten schwimmenden Gärten wurde ein Kanalnetz von 65 Kilometer Länge gegraben und die Inselböden wurden erhöht. Die Uferböschungen müssen regelmässig überwacht und gepflegt werden, um zu verhindern, dass das Wasser die Gärten zurückerobert. Seit 2010 werden manche Parzellen im Rahmen eines Festivals der Maison de la Culture d'Amiens von Künstlern neu gestaltet. So erfinden sich die Hortillonnages immer wieder neu: von der Torfgewinnung ganz zu Anfang bis zu den heutigen Landschaftsgärten. Noch in den 70er Jahren waren die Gärten von der rasanten Verstädterung bedroht, unter anderem durch eine geplante Autobahn. Heute weiss die Stadt den hohen Wert einer solchen grünen Lunge mitten in der Stadt zu schätzen.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Lelio Moehr
  32. Re:

    Themen: Gerüstet für die Apokalypse – Unter Preppern

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Prepper, das sind Menschen, die jederzeit mit einer Katastrophe rechnen und sich darauf vorbereiten. Mit grossem Aufwand wappnen sie sich für das mögliche Ende unserer Zivilisation. 'Re:' erkundet die Welt der Prepper, die zivilisationsverwöhnten Bürgern ein wenig bizarr erscheinen mag und geht den Fragen nach: Wie schnell kann unsere Zivilisation lahmgelegt, Lebensmittel knapp werden und Strom und Energie ausfallen? Haben die Krisenpropheten womöglich recht und wir sind viel zu naiv? Terroristische Attentate, Unwetterkatastrophen oder anhaltende Stromausfälle – das sind für Prepper jederzeit mögliche Szenarien, auf die sie vorbereitet sein wollen.
    Wiederholung
    W
  33. Arte Journal ARTE Journal

    Kategorie
    Nachrichten
    Produktionsinfos
    Nachrichten
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2018
    Hintergrundinfos
    In der Nachrichtensendung betrachtet die deutsch-französische Redaktion mit einem weltoffenen Blick das tagesaktuelle politische Geschehen, die sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen sowie die kulturellen Ereignisse aus europäischer Sicht.
  34. Stadt Land Kunst Invitation au voyage

    Themen: Japan: Hayao Miyazakis Zauberland / Indien: Die vergessenen Paläste von Chettinad / Das absolute Muss: Das Hippodrom in Istanbul

    Kategorie
    Darstellende Kunst
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2018
    Beschreibung
    (1): Japan: Hayao Miyazakis ZauberlandFernab der Megacities bietet Japan sagenumwobene Landstriche, in denen die Natur ebenso verehrt wie gefürchtet wird. Keiner vermittelt ihre mystische Dimension besser als der japanische Walt Disney, Hayao Miyazaki ('Das Schloss im Himmel', 'Prinzessin Mononoke', 'Chihiros Reise ins Zauberland'). Die Poesie und Magie seiner Heimat inspirieren den Filmemacher zu seinen Animes.(2): Indien: Die vergessenen Paläste von Chettinad Im Süden Indiens liegt die ländliche Region Chettinad. Zwischen Seen und Reisfeldern erheben sich seltsamerweise prächtige Paläste: die ehemaligen Anwesen reicher Händler, die hier im 19. Jahrhundert architektonisch miteinander wetteiferten. So entstanden in dieser abgelegenen Gegend tausende von Gebäuden, die sich gegenseitig an Opulenz und Grösse übertreffen.(3): Das absolute Muss: Das Hippodrom in Istanbul In Istanbuls historischem Sultanahmet-Viertel, zwischen Blauer Moschee und Hagia Sophia, befand sich einst das Hippodrom, die Pferderennbahn des antiken Konstantinopel. Heute ist der Sultan-Ahmed-Platz eine weitläufige Grünanlage mit Monumenten der griechischen Antike und einem vor 16 Jahrhunderten aus Luxor importierten Obelisken. Früher wurde hier pausenlos getanzt .
    Regisseur
    Fabrice Michelin
  35. Der Pferdeflüsterer The Horse Whisperer

    Kategorie
    Melodrama
    Produktionsinfos
    Spielfilm
    Produktionsland
    USA
    Produktionsjahr
    1998
    Beschreibung
    Sowohl Grace als auch ihr Pferd sind nach dem Unfall schwer traumatisiert. Pilgrim lässt sich nicht mehr anfassen, ist unkontrollierbar. Doch Annie gibt nicht auf. Sie macht einen Spezialisten im Heilen von verhaltensauffälligen Pferden ausfindig. Tom Booker, der Pferdeflüsterer, ist zunächst skeptisch, der Fall scheint aussichtslos. Schliesslich willigt er ein, sich Pilgrim anzusehen, aber nur, wenn sie nach Montana zu ihm auf die Ranch kommen. Annie, Grace und Pilgrim machen sich auf die lange Reise und als Tom Grace und Pilgrim kennenlernt, ist er bereit, einen Versuch zu wagen, aber nur, wenn Grace ihn unterstützt. Mit seinen unkonventionellen Methoden schafft es Tom, dass Pilgrim nach und nach wieder Vertrauen zu den Menschen fasst. Und auch Grace bringt er dazu, wieder Mut zu fassen. Währenddessen entwickeln Annie und Tom füreinander Gefühle. Doch Annie ist verheiratet, und Tom wurde das Herz bereits gebrochen. Ein bewegendes Liebesdrama für die ganze Familie und insbesondere Pferdenarren.
    Wiederholung
    W
    Cast
    Robert Redford, Kristin Scott Thomas, Sam Neill, Dianne Wiest, Scarlett Johansson, Chris Cooper, Cherry Jones
    Regisseur
    Robert Redford
    Drehbuch
    Eric Roth, Richard LaGravenese
    Hintergrundinfos
    'Der Pferdeflüsterer' war ein grosser Erfolg an den Kinokassen und wurde 1998 mit der Goldenen Leinwand und dem Bogey-Award in Silber ausgezeichnet. Bei den Golden Globes im gleichen Jahr wurde Robert Redford als Bester Regisseur und sein Film in der Kategorie Bester Film – Drama nominiert. Der Filmdienst schreibt: 'Ein Film von grosser Bildschönheit und mit ausgezeichneten Darstellern'.
    Kritiken
    Robert Redford gehört einfach zur ersten Riege in Hollywood. Auch mit dem romantischen Drama 'Der Pferdeflüsterer' ist ihm wieder ein ganz besonderer Film gelungen, bei dem er selbst nicht nur die Hauptrolle spielte, sondern auch sehr erfolgreich Regie führte. Eine Golden Globe-Nominierung für die Regie und in der Kategorie 'Bester Film' waren die Belohnung.
  36. X:enius

    Themen: Erholung – Wie integriere ich sie in den Alltag?

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2018
    Beschreibung
    Unser Alltag ist hektisch, stressig. Viele sehnen sich nach den nächsten freien Tagen und hangeln sich von Urlaub zu Urlaub. Doch das reicht nicht. Denn damit bekommt der Körper zu wenig Gelegenheit, sich zu erholen. Auf Dauer kann das zu ernsthaften Erkrankungen führen. Wie es gelingen kann, sich möglichst jeden Tag zu erholen, erklärt Arbeitspsychologin Carmen Binnewies. Und warum Erholung so wichtig ist, erfahren Caroline du Bled und Gunnar Mergner am eigenen Leib. Ein tragbares EKG-Gerät misst in Echtzeit, wie gestresst die 'Xenius'-Moderatoren sind, wenn sie unter Zeitdruck aus einem Exit Room entkommen müssen. Anschliessend werden sie in die Entspannung geführt. Sie erfahren, wie sie Techniken in den Alltag integrieren können, damit der Körper nicht ständig in Alarmbereitschaft ist, sondern immer wieder runterfahren kann.
    Hintergrundinfos
    Mehr zu den einzelnen Themen unter: www.arte.tv/xenius.
  37. Magische Gärten Jardins d'ici et d'ailleurs

    Vallée aux Loups (Frankreich)

    Kategorie
    Pflanzen
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Das einige Kilometer von Paris entfernte Anwesen La Vallée-aux-Loups erstreckt sich über mehr als 60 Hektar bewaldeter und denkmalgeschützter Fläche. Im 19. Jahrhundert zog es berühmte Baumschulgärtner und viele Künstler an, die sich dort niederliessen, darunter den Schriftsteller, Politiker und Diplomaten François-René de Chateaubriand. Er blieb elf Jahre in Vallée-aux-Loups und erfüllte das Anwesen mit romantischem Geist. Die Bäume, die er dort pflanzte, waren gleichermassen Zeugen und Erinnerungsstücke seiner Reisen. Im Laufe der Zeit weckten die reichen und fruchtbaren Böden und die benachbarten Parzellen auch neue Interessen: Es entstand ein ausgedehntes Arboretum, und die Baumschulgärtner setzten ihr Engagement fort. Heute hat das Département Hauts-de-Seine die Parzellen nach und nach zu einem grossen, für die Öffentlichkeit zugänglichen Park vereint.
    Episodenummer
    18
    Regisseur
    Emmanuel Descombes
  38. Teufel ohne Zukunft – Tasmaniens Beuteltier vor dem Aussterben? Saving the Devil

    Kategorie
    Tiere
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    GB
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Tasmanische Teufel sind die grössten fleischfressenden Beuteltiere der Welt. Sie gelten als extrem scheue Einzelgänger über deren Verhalten nur wenig bekannt ist. In den vergangenen Jahren geriet die Spezies in die Schlagzeilen, weil eine tödlich verlaufende Infektion die Tiere auszurotten droht.Nur wenig weiss man über die scheuen Beutelteufel, deren furchterregende Schreie die ersten Siedler Tasmaniens an den leibhaftigen Teufel denken liessen und dem Tier zu seinem Namen verhalf.Mittels Minikameras, die an Halsbändern und in den Höhlen der Tiere befestigt wurden, bietet die Dokumentation erstmalig Einblick in eine Welt, die uns verborgen bleibt: Wir sind Zeuge eines brutalen Paarungsprozesses, sehen die winzigen Jungen im Beutel der Mutter heranwachsen und beobachten den Nachwuchs bei seinen ersten Ausflügen in die Freiheit.Der Lebensraum des Beutelteufels beschränkt sich auf die Insel Tasmanien im Indischen Ozean, vor der Südküste Australiens. Mitte der 90er Jahre brach im Nordosten Tasmaniens eine Krebserkrankung unter den Tieren aus, die bis heute fast Dreiviertel der Population tötete. Wissenschaftler arbeiten seitdem mit Hochdruck an der Rettung der Tasmanischen Teufel. Mittels einer speziellen Impfung gegen den aggressiven Erreger glauben sie nun, die Tiere dauerhaft schützen zu können. Doch erst in einigen Jahren wird man wissen, ob die Tasmanischen Teufel tatsächlich immun gegen den Tumor sind, der durch Bisse übertragen wird.
    Regisseur
    Ian Marsh
  39. Neuseeland – Rivalen der Urzeit

    Evolution extrem

    Kategorie
    Natur und Umwelt
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Seit etwa 85 Millionen Jahren liegt Neuseeland isoliert im Pazifischen Ozean. In völliger Abgeschiedenheit bieten brodelnde Vulkane, eisbedeckte Gipfel und tiefe, dunkle Höhlen dort Lebensräume der Extreme. Vor der Küste erschuf ein Feuer und Schwefel spuckender Vulkan eine Insel – White Island. Trotz der unwirtlichen Bedingungen wurde sie zu einem Ort voller Leben, auf dem sich vor allem Vögel ansiedelten. In der kühlen Hochgebirgswelt Neueeelands hingegen fanden Kletterer einen Gecko. Die Wissenschaft war davon mehr als überrascht, denn die Gegend ist im Winter vollständig vereist, und Geckos brauchen Sonnenwärme, um aktiv zu werden. Wesentlich heisser ist es in der Wüste des Nachbarlandes Australien. Dort entwickelten sich die giftigsten Schlangen der Welt, die – anders als in Neuseeland – Säugetiere als Beute vorfanden. Extrembedingungen bieten auch finstere Höhlen aus Kalkstein im neuseeländischen Paparoa Nationalpark. In völliger Dunkelheit locken die Larven uralter Kreaturen dort ihre Beute mit einem faszinierenden Trick in die Falle. Diese 'Glow Worms', wie sie in Neuseeland genannt werden, leuchten in der Tiefe wie die Sterne. Am Fusse des Vulkans Mount Ruapehu lebt die Kleine Neuseelandfledermaus. Ohne andere Säugetiere am Waldboden konnte sie lange Zeit recht gefahrlos bei der Nahrungssuche auf das Fliegen verzichten. In der Paarungszeit veranstalten die Männchen einen grossartigen Sängerwettbewerb, um Weibchen anzulocken und ihre Rivalen auszustechen. Nur der Beste kann gewinnen und sich in dieser rauen Welt durchsetzen.
    Episodenummer
    3
    Regisseur
    Quinn Berentson, Mark Strickson
  40. Arte Journal ARTE Journal

    Kategorie
    Nachrichten
    Produktionsinfos
    Nachrichten
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2018
    Hintergrundinfos
    In der Nachrichtensendung betrachtet die deutsch-französische Redaktion mit einem weltoffenen Blick das tagesaktuelle politische Geschehen, die sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen sowie die kulturellen Ereignisse aus europäischer Sicht.
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