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Sendungen ab jetzt

  1. Centre Pompidou

    Mehr als nur ein Museum

    Kategorie
    Darstellende Kunst
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Das Centre Pompidou in Paris wird 40 Jahre alt. Es ist ein Kind der 68er-Bewegung, eine Wirklichkeit gewordene Utopie. Entworfen wurde es auf Initiative des damaligen französischen Staatspräsidenten Georges Pompidou, obwohl dieser eher als bürgerlich-konservativ galt. Das mutige Projekt sollte Kunst- und Kulturzentrum, Museum und Raum für Kreativität zugleich werden, in dem bildende Kunst, Musik, Film, Literatur und Medienforschung nebeneinander bestehen würden. Schon bei der Eröffnung 1977 sorgte das Centre Pompidou durch seine spektakuläre Architektur, das vielfältige Angebot, seinen avantgardistischen Charakter und die unterschiedlichen Zielgruppen für Erstaunen, Neugierde und Begeisterung. Umfangreiche, spektakuläre Ausstellungen werden als wahre dreidimensionale Reisen gestaltet, bei denen die Besucher nicht nur Werke bestaunen, sondern echte Erfahrungen machen, es werden poetische Höhenflüge ebenso inszeniert wie Aufmerksamkeit erregende Happenings. Das Centre Pompidou stört, rüttelt auf aber gleichgültig lässt es nie. Derzeit durchlebt das weltweit unvergleichliche Kulturzentrum jedoch eine doppelte Krise: eine Identitätskrise, weil die Utopie der Anfänge jederzeit infrage gestellt werden kann, und eine Wachstumskrise, da die Sammlung von 16.000 Werken bei der Eröffnung auf heute über 100.000 angestiegen ist. Künstler von internationalem Ruf wie Daniel Buren, Annette Messager und JR als Protagonisten der Kreativität dieses einzigartigen Ortes und diejenigen, in deren Händen die Zukunft des Centre Pompidou liegt, beschreiben diese revolutionäre Architektur- und Kulturstätte aus ihrer Sicht.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Jean Marc Gosse
  2. Vox Pop

    Themen: Die Renaissance des Bergbaus

    Kategorie
    Europa
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    2008 rief die EU-Kommission ihre Mitgliedsstaaten dazu auf, sich hinsichtlich strategisch wichtiger Metalle vom chinesischen Monopol unabhängig zu machen. Der Kursanstieg von Metallen wie Eisen, Gold, Zink und Wolfram sowie neue Fördertechnologien machen die Industrie auch auf dem alten Kontinent wieder rentabel. Aber zu welchem Preis für Anwohner und Umwelt? 'Vox Pop' hat in Frankreich recherchiert. In den letzten drei Jahren erteilte das französische Industrie-Ministerium acht Genehmigungen für Forschungsaktivitäten im Bergbau, neun stehen noch aus. Die betroffenen Stätten liegen in der Bretagne, im Zentrum und im Südwesten des Landes. Die meisten Anträge kamen von der französischen Niederlassung der australischen Bergbau-Gesellschaft Variscan, die in Orleans sitzt. Doch die Arbeiten in Salau (Pyrenäen) und der Bretagne stossen bei vielen Anwohnern auf Widerstand. Sie werfen der Gesellschaft vor, Umweltrisiken klein zu reden, und kritisieren auch den Staat, der bei fehlender Zustimmung seitens der Bevölkerung einfach den Kopf in den Sand steckt. Der Bergbau machte Europa in den letzten zweihundert Jahren zu dem, was es heute ist. Doch er hinterliess auch Spuren, die viele nicht wahrhaben wollen . Interview der Woche: Maria José Asensio, andalusische Abgeordnete und Zuständige für die Entwicklung der Bergbauindustrie. Vox Report: Jede Woche beleuchtet ein 'Vox-Pop'-Korrespondent ein weiteres aktuelles Thema aus Europa. Diese Woche liegt der Fokus auf der Sterbehilfe in den Niederlanden, die auch immer mehr Opfer mit seelischen Leiden betrifft. Und wie immer berichten 'Vox-Pop'-Korrespondenten aus ihren Ländern über das Thema der Woche. Sie schildern, wie unsere europäischen Nachbarn auf die Bergwerke reagieren.
    Regisseur
    Nicolas Thepot
    Hintergrundinfos
    Offen und lehrreich beleuchtet die Sendung jede Woche gute Initiativen der europäischen Institutionen und Bürger, wie auch die Missstände.
  3. Philosophie

    Themen: Fleischessen – Eine Schande? | Gäste: Dominique Lestel, Gilles Lartigot

    Kategorie
    Philosophie
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Die aktuelle Sendung dreht sich um ein Paradox. Menschen, die aus Respekt vor Tieren und aus Liebe zur Natur auf Fleisch verzichten, tun etwas, wozu Tiere nicht in der Lage sind: sich über Instinkt und natürliche Ernährungsweise hinwegsetzen. Dem moralischen Grundsatz folgend, anderen Lebewesen kein Leid zuzufügen, grenzt sich der Mensch also vom Rest des Tierreichs ab ... Der 1961 geborene Philosoph und Verhaltensforscher Dominique Lestel ist Professor an der philosophischen Fakultät der Ecole normale supérieure und Mitglied der Forschungsgruppe 'Öko-Anthropologie und Ethologie' des staatlichen Naturkundemuseums Musée national d'histoire naturelle (MNHN) in Paris. Er ist Autor zahlreicher Werke, die sich mit dem Verhältnis zwischen Tier und Mensch auseinandersetzen. Darunter: 'L'Animalité. Essai sur le statut de l'humain' (Hatier, 1996), 'Les Origines animales de la culture' (Flammarion, 2001), 'Les Animaux sont-ils intelligents?' (Le Pommier, 2006), 'Les Amis de mes amis' (Seuil, 2007), 'Apologie du carnivore' (Fayard, 2011), 'A quoi sert l'homme?' (Fayard, 2015).
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Philippe Truffault
  4. Silex and the City

    Der Film des Lebens

    Kategorie
    Zeichentrick
    Produktionsinfos
    Fernsehserie
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Blog hat einen Unfall. Sein Leben zieht noch einmal an ihm vorbei von der Erfindung des Feuers bis zu seinem ersten Tag als Jagdlehrer.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Jean-Paul Guigue
  5. Sendepause

    Kategorie
    Programm nach Ansage
  6. Mahlers 9. Sinfonie dirigiert von R. Chailly

    Kategorie
    Klassische Musik
    Produktionsinfos
    Musik
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2013
    Beschreibung
    Gustav Mahler hinterliess nach seinem Tod 1911 zwei vollendete, aber noch unveröffentlichte Partituren: 'Das Lied von der Erde' und die 9. Sinfonie. Es sind Werke des Abschieds, der Resignation. 'Meine Seele geht von mir ab und schwebt über einen armen alten Körper, der nun bald zu Staub wird', sagte er im Sommer 1909, als er an der 9. Sinfonie schrieb. Es ist eine bittere Ironie der Geschichte, dass auch Mahler, der mit der Arbeit an dieser Sinfonie befürchtete, eine mythische Schwelle zu übertreten und sein eigenes Testament zu komponieren, die Uraufführung seiner Neunten nicht mehr erlebte. Gustav Mahlers Neunte wurde ein Werk von epischen Ausmassen. Bruno Walter führte das Werk in Wien im Juni 1912 das erste Mal auf, 13 Monate nach Mahlers Tod. Nach der 8. Sinfonie, der 'Sinfonie der Tausend', kehrte der Komponist in seiner Neunten zu einem für seine Verhältnisse geradezu schlanken Orchesterapparat zurück, der eine sehr durchsichtige, abgeklärt-polyphone Klangwelt entstehen lässt, die kaum noch etwas mit dem spätromantischen Schwelgen in unendlichen Harmoniesphären der früheren Werke gemein hat. Zudem entfernt sich Mahler immer mehr vom Tonalen hin zu einer harmonischen Schwerelosigkeit, die viele Kritiker als Abschied vom Irdischen und Todesahnung gedeutet haben. Mahler schrieb seine 9. Sinfonie in seinem Refugium auf dem Lande im südtirolischen Toblach. Hier fand er die Ruhe zum Komponieren, hier war er mit sich, seinen Gedanken und der überwältigenden Natur allein.
    Regisseur
    Ute Feudel
  7. ARTE Reportage Arte reportage

    Themen: Bangladesch: Im Bordell von Daulatdia / Irak: Nadeln gegen den Terror

    Kategorie
    Zeitgeschehen
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    (1): Bangladesch: Im Bordell von Daulatdia 1.500 Frauen bieten den Freiern ihre Körper gegen Geld, im Bordell von Daulatdia, einer Stadt gut 100 Kilometer entfernt von der Hauptstadt Dhaka. Bangladesch ist eines der wenigen muslimischen Länder, das die Prostitution duldet. In der Bordell-Vorstadt von Daulatdia arbeiten viele Frauen, die gar nichts anderes kennen – viele wurden hier als Töchter von Prostituierten geboren oder von Menschenhändlern verschleppt, um die Schulden ihrer Familie mit ihrem Körper abzuzahlen. Zwischen 10 und 13 Jahre alt sind die Jüngsten. Jeden Tag strömen bis zu 3.500 Freier in das Bordell, darunter viele Lastwagenfahrer, denn Daulatdia liegt an einer Schnellstrasse auf dem Weg von Dhaka in Richtung Indien. Statistiken über AIDS und Geschlechtskrankheiten führt hier niemand, auch nicht über die Lebenserwartung der Frauen: Viele nehmen Oradexon, ein Medikament aus der Viehhaltung zum Fleischansatz, damit die Freier sie attraktiv finden. Es wird hier unter der Hand verkauft und es schädigt den Körper irreversibel, aber das wissen die Frauen alle . (2): Irak: Nadeln gegen den Terror Einmal im Monat schliesst Elise Boghossian ihre Praxis in Paris, um in Kurdistan Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak mit Akupunktur zu behandeln. Mit zwei zu mobilen Krankenstationen umgebauten Bussen fahren sie und ihre Helfer nahe an die Front, an der die Terrorarmee des IS lauert: Ärzte, Krankenschwestern und Psychologen, alle selber Flüchtlinge, die sich in Gegenden wagen, die die anderen Hilfsorganisationen eher meiden. Im Schnitt behandeln sie 300 Patienten am Tag an 18 verschiedenen Orten, Flüchtlinge und Opfer des Krieges, darunter viele Christen und Jesiden, die ganz oben auf der Todesliste der islamistischen Terroristen stehen. Sie leiden unter Wundschmerzen, Migräne, Kriegstraumen – viele entdecken zum ersten Mal in ihrem Leben die Akupunktur und dass ihnen die tief gesetzten Nadelstiche wirklich helfen. Elise hat auch das Vertrauen von Frauen jesidischen Glaubens gewonnen. Sie erzählen ihr, was ihnen widerfahren ist als Sklavinnen der Dschihadisten vom IS. Sie selber ist die Enkelin von Überlebenden des Völkermords an den Armeniern im Jahr 1915. Die Vergangenheit ihrer Familie hat sie dazu geführt, den Opfern des Krieges von heute zu helfen – mit ihrem Heilmittel, der Akupunktur. Auf ihrer Fahrt durch Kurdistan begegnet sie auch immer wieder armenischen Christen, die vor dem Terror des IS aus der irakischen Stadt Mossul geflohen sind – es ist, als ob sich die Geschichte nach 100 Jahren wiederholte.
    Wiederholung
    W
    Hintergrundinfos
    Die Themen der einzelnen Beiträge werden später im Online-Pressedienst 'ARTE Presse' angekündigt: www.presse.arte.tv.
  8. ARTE Journal Junior

    Kategorie
    Kindermagazin
    Produktionsinfos
    Kindersendung
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2017
    Hintergrundinfos
    Artes Nachrichtensendung für die Acht- bis Zwölfjähriges behandelt Themen aus Europa und der ganzen Welt. In jeder Sendung stellen deutsche oder französische Schüler Fragen zu einem aktuellen Thema. Ausserdem stellt ein Kind sein Leben, seine Schule und seine Zukunftsträume vor.
  9. X:enius

    Themen: Osteopathie – Wie wirksam ist die Therapie?

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Ganzheitlich behandeln und heilen ist das erklärte Ziel der Osteopathie. Dabei behandelt der Therapeut seine Patienten ausschliesslich mit den Händen. Vor rund 140 Jahren waren für Andrew Taylor Still die Knochen mit ihren Beziehungen zu Gewebe und Organen die Verursacher von Erkrankungen und Störungen. Er entwickelte die speziellen manuellen Techniken, um orthopädische Beschwerden wie Schmerzen im Wirbelsäulenbereich, in Schulter oder Gelenken zu behandeln. Während die Osteopathie in Frankreich schon seit Jahren allgemein anerkannt ist, wird die Ausbildung und Ausübung in Deutschland weder staatlich geregelt noch geschützt. Zwar werden die Kosten einer Behandlung von immer mehr Krankenkassen übernommen, aber ihre Wirksamkeit ist bis heute nicht bewiesen. Wie effektiv kann Osteopathie sein? Um das herauszufinden, führt Dr. Gabriele Rotter an der Berliner Charité eine wissenschaftliche Studie mit Musikern durch, die durch einseitige Belastung vergleichbare Beschwerden haben. Auch im Sport wird die Osteopathie angewendet. Der Olympiasieger Andreas Kuffner ist von dieser Heilmethode überzeugt. Die 'Xenius'-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug treffen sich mit dem Ruderer und seinem Therapeuten Andreas Dannenberg, um mehr über die Ursprünge und die Anwendungsbereiche der Osteopathie zu erfahren. Ausserdem wollen sie wissen, welche Vorteile diese Behandlungsmethode mit sich bringt und wo ihre Grenzen liegen.
    Wiederholung
    W
    Hintergrundinfos
    Mehr zu den einzelnen Themen unter: www.arte.tv/xenius.
  10. Abenteuer Archäologie Enquêtes archéologiques

    Der rätselhafte Untergang der Moche-Kultur

    Kategorie
    Archäologie
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Am Fusse der Andenkette liegt eine der trockensten Wüsten der Welt. In diesem unwirtlichen Gebiet breitete sich vor 1.500 Jahren eines der am höchsten entwickelten Völker Südamerikas aus: die Moche oder Mochica. Zwischen dem 2. und 8. Jahrhundert machten sie sich die Wüste Untertan und errichteten riesige Pyramiden aus Lehmziegeln: die Huacas. Nur wenig ist bekannt über diese Zivilisation, die bereits lange vor der spanischen Eroberung in Vergessenheit geriet, zu ihrer Zeit jedoch die mächtigste Kultur Südamerikas war. Jahrzehntelang war die gängige Meinung in der Wissenschaft, die Moche seien um das Jahr 600 aufgrund eines plötzlichen Klimawandels ausgestorben. Jüngste Entdeckungen des peruanischen Archäologen Santiago Uceda stellen diese These jedoch infrage. Ihm zufolge lehnten sich die Moche gegen ihre starre Theokratie auf und benutzten ihre rituellen Menschenopfer als politische Waffe. Dieser Volksaufstand, so der Forscher, liess die Moche nach und nach ihre herrlichen Bauten und kulturellen Errungenschaften aufgeben. Entdeckungen, die endlich Licht in eines der dunkelsten Geheimnisse der heutigen Archäologie bringen: das Verschwinden der Moche.
    Episodenummer
    1
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Agnès Molia
    Hintergrundinfos
    Spektakuläre Entdeckungen von Archäologen liefern Erkenntnisse über die Lebensweise von Strukturen untergegangener Zivilisationen und Kulturen. ARTE lädt am Samstag, dem 18. Juni, mit einem Thementag Archäologie zu einer Zeitreise ein.
  11. Estland im Winter

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2012
    Beschreibung
    Nicht jeder Winter in Estland ist bitterkalt. Aber wenn die Ostsee komplett zufriert, fällt dort trotzdem niemand in den Winterschlaf. Vielmehr eröffnen die Esten dann die längste auch für Pkws zu befahrende Eisstrasse Europas: etwa 26 Kilometer lang, von Rohuküla auf dem Festland bis an die Ostküste der Insel Hiiumaa. Die Fähre im Sommer braucht eineinhalb Stunden. Wer die Eisstrasse nimmt, ist in 20 Minuten drüben. Raido Randmaa, Mitarbeiter des Strassenbauamts, wird dann extra zum Eisstrassenmeister abgestellt und ist mit seinen 15 Kollegen rund um die Uhr im Einsatz. Er soll dafür sorgen, dass sich die Verkehrsteilnehmer an die Regeln halten. Regeln, die mit sonst üblichen Verkehrsgeboten zum Teil nur wenig zu tun haben: Anschnallen ist zum Beispiel verboten, denn falls man ins Eis einbrechen sollte, muss man so schnell wie möglich aus dem Auto heraus. Genauso wichtig ist der Abstand zum nächsten Fahrzeug: Er muss mindestens 250 Meter betragen und das nicht in erster Linie, um Auffahrunfälle zu vermeiden, sondern damit man das Eis nicht zu sehr belastet und Risse vermieden werden. Jeden Tag kontrolliert Raido Randmaa die Eisdicke ab 30 Zentimeter wird die Strasse freigegeben. Die Eisstrasse ist eine Attraktion. Sie lockt Menschen aus dem ganzen Land an, auch die Fischer der Insel. Wenn ihre Boote festgefroren sind, legen sie neben der Trasse ihre Netze unter dem Eis aus. Sie machen aus der Not eine Tugend: Die durch den Verkehr verursachten Vibrationen locken Fische an und lassen sie direkt in die Falle tappen.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Till Lehmann
  12. Es ist Mitternacht, Paris erwacht Il est minuit, Paris s'éveille

    Kategorie
    Darstellende Kunst
    Produktionsinfos
    Dokumentarfilm
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2012
    Beschreibung
    Ein Hauch von Boheme schwebte in den Nachkriegsjahren über der Pariser Künstlerszene des Rive Gauche. Rund 200 kleine Theater wurden zu dieser Zeit in der Hauptstadt eröffnet, auf deren Bühnen Poeten und Sänger auftraten. In Cafés, Kellern und Hinterzimmern entstanden neue Bühnen, und sogar Kurzwarenhändler und Kaufleute verwandelten ihre Geschäfte in kleine Theater. Zu den mehr als 200 Kabaretts, die zwischen 1945 und 1968 in Paris gegründet wurden, gehören legendäre Etablissements wie 'La Rose rouge', 'L'Ecluse', 'L'Echelle de Jacob' und 'Le Cheval d'or'. Hier spielten und sangen zu nächtlicher Stunde Grössen wie Jacques Brel, Léo Ferré, Les Frères Jacques aber auch Catherine Sauvage, Charles Aznavour sowie Serge Gainsbourg und viele mehr all die Stars, die damals als unbekannte Talente über die Pariser Kleinbühnen tingelten, wurden so berühmt, dass sie bis heute zu Frankreich gehören wie Baguette und Eiffelturm. In der Sendung kommen zahlreiche Zeitzeugen zu Wort, unter anderem Jean Rochefort, Juliette Gréco und Charles Aznavour. Der Dokumentarfilm erweckt in uns unweigerlich nostalgische Gefühle ein Porträt der französischen Nachkriegszeit, der Stadt Paris und ihrer Künstler.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Yves Jeuland
    Drehbuch
    Yves Jeuland
  13. 360° Geo Reportage 360° – Geo Reportage

    Themen: Yoga, Indiens erstaunliche Medizin

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    D/F
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Im August 2014 verlor die internationale Yoga-Gemeinde einen ihrer wohl wichtigsten Köpfe den Yoga-Meister B. K. S. Iyengar aus Indien. Er starb im Alter von 95 Jahren. Seine Lehre war es, die in den 50er Jahren in den USA und Europa einen Yoga-Hype auslöste, der bis heute anhält. Sein angesehenes Ramamani Iyengar Memorial Yoga Institute (RIMYI) in der indischen Stadt Pune ist Anlaufstelle für unzählige Kranke und Yoga-Schüler aus aller Welt. Denn Yoga ist in Indien nicht einfach Lifestyle oder Wellness, es gilt als landesweit respektierte Therapieform. Der Körper spiegelt den Geist, so lehren es weise Yogis. Millionen Inder folgen daher einem Yoga-Pfad, der ihren Körper reinigen und mit dem Geist in Einklang bringen soll. Die erstaunlichen Yoga-Figuren sollen aber auch schwer kranken Patienten Heilung bringen darauf hoffen die Anhänger des Iyengar-Yoga wie Sunil Shirodakar. Der 62-jährige leidet an Leukämie. Vor vier Jahren wurde der Blutkrebs bei einem Routine-Check-up seines Arbeitgebers festgestellt. Sofort nach der Diagnose begann eine medikamentöse Behandlung. Doch neben der Schulmedizin setzt Sunil auch auf Heilkräfte, die durch Iyengar-Yoga freigesetzt werden sollen mit Hilfe bestimmter Körperhaltungen, sogenannter Asanas. Jeder Bewegungsablauf im Iyengar-Yoga wurde von dem 2014 verstorbenen Meister genau durchdacht und erprobt. Dazu benutzte er seinen Körper quasi als Versuchslabor, um jede Krankheit seiner Patienten zu verstehen und passende Yoga-Übungen zu entwickeln so auch für Sunils Leukämie. Wird das Yoga-Programm bei Sunils Heilung tatsächlich helfen?
    Regisseur
    Andrea Oster
    Hintergrundinfos
    '360° Geo Reportage' präsentiert aussergewöhnliche Menschen rund um den Globus.
  14. 360° Geo Reportage 360° – Geo Reportage

    Themen: Kuba: Eine Generation im Wandel

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    D/F
    Produktionsjahr
    2014
    Beschreibung
    Gilberto Valladares ist Unternehmer der ersten Stunde und Besitzer eines der angesagtesten Friseursalons der Stadt. Finanziellen Erfolg hat er erreicht, doch er möchte vor allem ein neues Kuba mitgestalten ein Kuba, in dem das Miteinander nicht verloren geht. Deswegen investiert er einen grossen Teil seines Verdienstes in soziale Projekte. Das Wichtigste: eine kostenlose Friseurschule. Hier gibt er Jugendlichen auf Abwegen die Chance, ihrem Leben einen neuen Sinn zu verleihen. Friseurschüler Yoni ist aktuell das wohl grösste Sorgenkind. Vom Polizeichef persönlich bei Gilberto abgegeben, geht es für Yoni jetzt ums Ganze. Bald volljährig muss er nicht nur die Prüfungen in der Friseurschule meistern, sondern auch eine Geschäftsidee umsetzen, die ihn in Zukunft ernähren kann. Friseure und Barbiere gibt es viele in Havanna aber kaum jemand spezialisiert sich auf vierbeinige Kunden. Deswegen eröffnet Yoni einen der ersten Hundesalons der Stadt. Dringendstes Problem: einen Geschäftsraum finden. Das ist gar nicht so einfach, denn in der verfallenden Altstadt sind Wohnungen rar. Der Musiker und Renovierer Albertico hatte bereits mehr Erfolg, was Immobilien angeht. Mit Hilfe finanzieller Unterstützung aus dem Ausland baute er sich eine Wohnung in einem Vorort Havannas. Der Umzug in die eigenen vier Wände steht vor der Tür und damit auch eine ganz neue Erfahrung für den jungen Kubaner Einsamkeit im Luxus statt Gemeinsamkeit auf engstem Raum. Gilberto, Yoni, Albert sie sind die neue Generation Kubas, eine Generation, die sich dem Wandel stellt.
    Regisseur
    Joanna Michna
    Hintergrundinfos
    '360° Geo Reportage' präsentiert aussergewöhnliche Menschen rund um den Globus.
  15. 360° Geo Reportage 360° – Geo Reportage

    Themen: Die scharfen Klingen der Auvergne

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2012
    Beschreibung
    'Die Jungen im Alter meiner Kinder, die pfeifen auf Messer und Messermacher, die haben kein Messer in ihrer Tasche, die haben ihre iPhones und solche Dinge das ist ein anderes Leben', sagt Charles Couttier, eine Berühmtheit unter den Messermachern der Auvergne. Das Traditionshandwerk bewegt sich in Laguiole und Thiers 'auf Messers Schneide', denn verlassen sind die schiefen Gassen mit ihren einst üppigen Schaufensterauslagen, viele ehemals florierende Traditionsbetriebe stehen still. Und doch kämpft eine Handvoll grosser Meister in der Region um die Zukunft des Taschenmessers. Der 43-jährige Cyril Ganivet ist ein Quereinsteiger in der Branche. Noch vor Jahren war er ein hochbezahlter Manager, bis er seinen Job an den Nagel hängte, einen maroden Messerbetrieb übernahm und zu neuer Blüte führte. Längst sind die hochwertigen Messer nicht nur als Alltagsgegenstand, sondern auch unter extravaganten Sammlern und Liebhabern wieder in Mode gekommen. Messer, die manchmal in wochenlanger Arbeit handgefertigt werden, mit Klingen aus Damaszenerstahl, kunstvollen Griffen und Gravuren. Jahrelang schwelte ein Konflikt zwischen den Messermachern in Laguiole und Thiers um den Ursprung des berühmten Messers. Doch inzwischen eint beide Städte ein neuer Feind: das Billigimitat aus Asien. Und die Maîtres Couteliers, wie die Messermeister in der Auvergne genannt werden, kämpfen weiter und überzeugen mit ihrer grossen Handwerkskunst und dem unverwechselbaren französischen Charme. Nach ihrer Meinung gehören auf einen gedeckten Tisch Brot, Käse, Wein und ein Taschenmesser.
    Regisseur
    Maja Dielhenn
    Hintergrundinfos
    '360° – Geo Reportage' präsentiert aussergewöhnliche Menschen rund um den Globus. Hochglanzfotos, Videoausschnitte und ein monatliches Bilderrätsel: die spannende Welt von Geo jetzt auch im 360°-Diaporama unter: www.arte.tv/geo.
  16. ARTE Journal

    Kategorie
    Nachrichten
    Produktionsinfos
    Nachrichten
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2017
    Hintergrundinfos
    In der Nachrichtensendung betrachtet die deutsch-französische Redaktion mit einem weltoffenen Blick das tagesaktuelle politische Geschehen, die sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen sowie die kulturellen Ereignisse aus europäischer Sicht.
  17. Comedian Harmonists

    Kategorie
    Drama
    Produktionsinfos
    Spielfilm
    Produktionsland
    D/A
    Produktionsjahr
    1997
    Beschreibung
    Berlin, 1927: Sechs ehrgeizige junge Männer tun sich zusammen, um eine ganz eigene künstlerische Vision zu verfolgen. Mit Disziplin und harter Arbeit eignen sie sich ein Repertoire mitreissender A-cappella-Nummern an, mit Texten in einer Bandbreite von sentimental bis vollkommen albern. Schon bald ernten sie nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ausland grossen Erfolg. Ihr Leben wird ein einziges grosses Fest, mit Frauen, Autos und jedem erdenklichen Luxus. Aber während sie die politischen Entwicklungen ignorieren, hat das NS-Regime sie im Blick. Drei der sechs Harmonists sind Juden und somit für die Nationalsozialisten nicht hinnehmbar: Die Gruppe wird zur Auflösung gezwungen. Was als eine der schönsten Erfolgsgeschichten der wilden Zwanziger begann, wird von einer barbarischen Ideologie zerstört. Die Nazis markieren das Ende der Comedian Harmonists, aber ihre Stimmen klingen weiter . Der für das Szenenbild verantwortliche Rolf Zehetbauer ('Das Boot', 'Die unendliche Geschichte', Oscar-Auszeichnung für 'Cabaret') liess die 20er und 30er Jahre detailgetreu wieder auferstehen. Gedreht wurde an Originalschauplätzen in Wien, München, Berlin, Stuttgart und Prag. Zur Authentizität trägt auch die Musik bei: Bei allen im Film verwendeten Liedern handelt es sich um digital bearbeitete Originalaufnahmen der Comedian Harmonists.
    Wiederholung
    W
    Cast
    Ben Becker, Heino Ferch, Ulrich Noethen, Heinrich Schafmeister, Max Tidof, Kai Wiesinger, Katja Riemann
    Regisseur
    Joseph Vilsmaier
    Drehbuch
    Jürgen Egger, Klaus Richter
    Hintergrundinfos
    Regisseur Joseph Vilsmaier gelang mit 'Comedian Harmonists' sein internationaler Durchbruch. Der Film wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Deutschen Filmpreis in Gold, dem Bayerischen Filmpreis für die beste Regie und dem Gilde-Filmpreis in Gold. 1927 in Berlin gegründet, errangen die Comedian Harmonists bald Weltgeltung auf dem Gebiet der leichten Unterhaltung, war doch bis dahin der Gesang dem ernsten Liedgut verpflichtet, eine Gesangsgruppe ohne Orchester eine unerhörte Sache. Mit Liedern wie 'Veronika, der Lenz ist da' oder 'Mein kleiner grüner Kaktus' füllten sie Säle in Berlin und ganz Europa.
    Kritiken
    Eine Legende kehrt zurück! Joseph Vilsmaier ('Herbstmilch', 'Schlafes Bruder') verfilmte u. a. mit Ben Becker, Heino Ferch und Katja Riemann die Geschichte des legendären Berliner Ensembles 'Comedian Harmonists', dessen Bestehen durch die Nazis beendet wurde. Das gesamte Schauspielerensemble sowie Vilsmaier wurden 1998 mit dem 'Bayerischen Filmpreis' ausgezeichnet.
  18. Magische Gärten Jardins d'ici et d'ailleurs

    Valsanzibio

    Kategorie
    Pflanzen
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Inmitten der Hügel südlich von Padua, 50 Kilometer von Venedig entfernt, erstreckt sich über acht Hektar das Anwesen von Valsanzibio. Der Garten ist das Werk der reichen venezianischen Kaufmannsfamilie Barbarigo aus dem 17. Jahrhundert. Er soll einst als Zeichen des Dankes an Gott angelegt worden sein, weil die Familie von der im Jahr 1631 wütenden Pest verschont geblieben war. Der Entwurf des Gartens von Valsanzibio wird Luigi Bernini zugeschrieben. Luigi war der Bruder des bedeutenden Barockbildhauers und -architekten Gian Lorenzo Bernini. Dieser wunderbare, in ein geschütztes Tal eingebettete Ort lädt zu einem spirituellen Spaziergang ein: Im Garten der Villa Barbarigo folgt man unterschiedlichen Perspektiven und Symbolen. So steht das berühmte Buchsbaumlabyrinth für den unsicheren Weg jedes menschlichen Lebens.
    Episodenummer
    6
    Regisseur
    Timo Ebermann
    Hintergrundinfos
    Der Landschaftsarchitekt Jean-Philippe Teyssier führt durch die schönsten Gärten Frankreichs und zahlreicher europäischer Länder. Aus seinen Begegnungen mit Menschen, die sich leidenschaftlich der Gartenpflege widmen, ergibt sich ein Bild vom Wesen der Gartenkunst. Die 20-teilige Dokumentationsreihe zeigt, wie die Gärtner dachten, wie sie pflanzten und wie ihre Anlagen im Laufe der Jahrhunderte erhalten wurden. All diese aussergewöhnlichen Orte erzählen Geschichten von Leidenschaften und Reisen, von Farben und Formen.
  19. Phantome der Wüste

    Asiens letzte Geparde

    Kategorie
    Tiere
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Asiatische Geparde sind mit nur noch 40 bis 70 Individuen beinahe ausgestorben. Die letzten leben in den grossen Wüsten des Iran, seitdem sie von Arabien bis nach Indien ausgerottet wurden. Über die Verbreitung und die Lebensbedingungen der gefleckten Raubkatzen wusste man lange Zeit wenig. Das soll sich nun ändern: Der iranische Biologe Mohammad Farhadinia bricht mit einer Crew zu einer Expedition auf. Mit Hilfe ausgebildeter Wildhüter suchen die Wissenschaftler in Wüsten und Gebirgen nach Spuren der scheuen Tiere. An Bergpässen und Kratzbäumen verstecken sie Kamerafallen, um mehr über die gefährdete Katzenart zu erfahren. Erstmals gelingt es so, wildlebende Geparde zu filmen. Die Forscher bekommen wichtige Hinweise auf die Verhaltensweisen der Katzen und können die einzelnen Tiere durch ihr Fellmuster identifizieren. Bei ihrer Reise muss die Crew aber auch feststellen, dass Strassen die Wanderwege der Geparde kreuzen und Bergbau-Fabriken ihren Lebensraum zerstören. Unterstützung erhält Mohammad Farhadinia von staatlichen Wildhütern, die Geparde und ihre Beutetiere Gazellen und Steinböcke gegen Wilderer schützen und künstliche Wasserstellen anlegen. Ob es so angesichts des kleinen Bestands der Geparde gelingt, das Aussterben zu verhindern, ist unklar. Grosse Hoffnungen der Forscher ruhen daher auf den beiden einzigen Asiatischen Geparden in menschlicher Obhut, Koshki und Delbar. In einem Teheraner Gehege lebt das Pärchen, das aus den Händen von Wilderern gerettet wurde. Werden sie für Nachwuchs sorgen, den man eines Tages auswildern kann, um die Art zu retten?
    Regisseur
    Herbert Ostwald
  20. X:enius

    Themen: Künstliche Intelligenz – Kann sie den Menschen ersetzen?

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Ob Navi, automatische Geburtstagserinnerung oder ferngesteuerte Heizung zahlreiche smarte Systeme erleichtern uns heute den Alltag. Noch brauchen all diese Technologien allerdings uns Menschen, um programmiert, aktiviert und optimiert zu werden. In Zukunft sollen intelligente Systeme aber selbstständig dazulernen können. Kann diese künstliche Intelligenz irgendwann den Menschen ersetzen? Dieser Frage gehen die 'Xenius'-Moderatoren Dörthe und Pierre bei einem Unternehmen in Toulouse nach, das intelligente fahrerlose Busse entwickelt. Pierre testet den Bus als Fahrgast und Dörthe stellt sich als Hindernis zur Verfügung. Auf der Teststrecke läuft alles glatt. Aber was passiert, wenn ein solches Fahrzeug einer Person ausweichen muss und eine andere dadurch gefährdet? Kann und darf künstliche Intelligenz über Leben und Tod entscheiden und wenn ja, wie lassen sich ethische Handlungskriterien programmieren? Künstliche Intelligenz wird nicht nur den Transport grundlegend verändern, sondern auch die Arbeitswelt. Laut einer Studie der Universität Oxford werden Maschinen in den nächsten zwei Jahrzehnten fast die Hälfte der heutigen Berufe ersetzen. Was bedeutet das für die Menschen? Und auch in der Medizin bauen Forscher zunehmend auf Unterstützung durch künstliche Intelligenz. Denn Computer können riesige Datenmengen speichern und sich so einen grossen Wissenspool aneignen. In Bremen bringen Wissenschaftler einem Computer bei, Krebs zu erkennen, noch bevor er für einen Arzt sichtbar ist. Mit Hilfe der künstlichen Intelligenz könnten also exaktere Diagnosen möglich werden.
    Hintergrundinfos
    Mehr zu den einzelnen Themen unter: www.arte.tv/xenius.
  21. Leonardo da Vinci Mystery of a Masterpiece

    Das Geheimnis der schönen Prinzessin

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    GB
    Produktionsjahr
    2011
    Beschreibung
    Im Jahr 1998 stiess der kanadische Sammler Peter Silverman bei einer Versteigerung des Aktionshauses Christie's auf die Zeichnung eines anonymen Künstlers, die unter dem Titel 'Junges Mädchen im Profil und in Renaissancekleidung' angeboten wurde. Das Bildnis in zarten, leicht verblichenen Ockertönen weckte sofort sein Interesse. Der Kunstkenner witterte, dass sich hinter dem unspektakulären Porträt mehr verbergen könnte, als die Katalogangabe 'deutsch, frühes 19. Jahrhundert' vermuten liess. Doch zunächst hatte Silverman Pech, denn das Werk ging an einen Höherbietenden. 2007 konnte er die Zeichnung schliesslich zu der von ihm damals gebotenen Kaufsumme von 19.000 Dollar erwerben. Da das Bild ihm weiterhin Rätsel aufgab, beauftragte er ein hochkarätiges Expertenteam mit einem Gutachten. Die Untersuchungen sollten trotz aufwendiger Technik mehrere Jahre dauern und zu einer heftigen Kontroverse führen. Die Dokumentation schildert den Streit um die unscheinbare Zeichnung und die langwierige und hochkomplexe Expertise, die Silvermans Intuition, es handle sich um ein Werk Leonardo da Vincis, immer wieder entweder bestätigte oder entkräftete. Anekdoten über unerwartete Funde, Fälschungen und deren Urheber verdeutlichen, wie viel bei solchen umstrittenen 'Wahrheitsfindungen' auf dem Spiel steht. Die Leistung eines Fälschers liegt nicht nur darin, den Eindruck zu erwecken, das Werk stamme von einem berühmten Meister, sondern auch darin, dass es nahezu alle chemischen und physikalischen Tests des gerichtsmedizinischen Gutachtens besteht.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    David Murdock
  22. Kinder der Sonne

    Unsere Schmetterlinge

    Kategorie
    Natur und Umwelt
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    In kaum einer anderen Tiergruppe herrscht eine derartige Vielfalt an Formen und Farben wie bei den Schmetterlingen: Unter den fast 4.000 Schmetterlingsarten, die unsere Wiesen, Wälder, Felder, aber auch unsere Gärten bevölkern, gibt es neben Winzlingen mit einer Flügelspannweite von gerade einmal zehn Millimetern Riesen, deren ausgebreitete Flügel 16 Zentimeter messen. Viele Falter prangen in den herrlichsten Farben, während andere auf ein Tarnkleid setzen, das sie mit der Umgebung regelrecht verschmelzen lässt. Schmetterlinge gelten gemeinhin als zarte, fragile Wesen, und doch vollbringen einige von ihnen geradezu Unglaubliches, wie einen Nonstop-Flug über die Alpen oder das Meer, eine Leistung, die man sonst nur von den Vögeln kennt. Viele der scheinbar so harm- und wehrlosen Schmetterlinge sind ihren Gegnern durchaus nicht hilflos ausgeliefert: Ein Paar riesiger starrender Augen schlägt jeden Feind in die Flucht, und ein Giftcocktail setzt auch weit stärkere Gegner schachmatt. Die Dokumentation zeigt die beliebten Insekten in all ihren Entwicklungsstadien und in ihrer unglaublichen Vielfalt. Eine Vielfalt, die aber auch bedroht ist. Vor allem die Schmetterlingsgesellschaften der Blumenwiesen sind mittlerweile zur Rarität geworden.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Jan Haft
  23. ARTE Journal

    Kategorie
    Nachrichten
    Produktionsinfos
    Nachrichten
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2017
    Hintergrundinfos
    In der Nachrichtensendung betrachtet die deutsch-französische Redaktion mit einem weltoffenen Blick das tagesaktuelle politische Geschehen, die sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen sowie die kulturellen Ereignisse aus europäischer Sicht.
  24. Mit allen Wassern gewaschen

    Tricks und Finten der Fische

    Kategorie
    Tiere
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2014
    Beschreibung
    Schwimmen, fressen oder sich verstecken der Alltag der Fische scheint recht eintönig zu sein. Sigurd Tesche und sein Team widerlegen diese Vorstellung in grandiosen, mitreissenden Bildern. Da wird das Korallenriff zur Bühne für kleine und grosse Dramen, in denen keineswegs nur Stärke, Schnelligkeit oder Grösse zählen. Im Gegenteil: Die Riffbewohner sind Meister im Taktieren, Tricksen und Täuschen. Nur so bewältigen sie ihren Alltag. Manche stülpen sich einen Schwamm über, um nicht erkannt zu werden. Andere schaukeln wie Blätter in der Dünung oder erstarren zu leblosen Steinen. Der Alltag der Fische ist eine ständige Herausforderung. Auch und gerade bei Nacht. Dann sind besonders trickreiche Jäger unterwegs, gut getarnte Rotfeuerfische zum Beispiel. Sie legen sich bewegungslos auf die Lauer, bis ein ahnungsloses Fischchen in die Nähe kommt. Im freien Wasser dagegen schliessen sie sich zusammen und treiben als Jagdgeschwader die Beute vor sich her. Je nach Lage wenden sie eine andere Taktik an. Im Riff demonstriert die Natur die ganze Bandbreite ihrer Fantasie. Doch das ist nicht alles: Auch Fische sind mitunter kreativ, können Einfälle haben und eigene Ideen entwickeln. Zum Beispiel suchen Zackenbarsche manchmal Muränen auf und 'überreden' sie zu einer gemeinsamen Jagdpartie ein erfolgreiches Unternehmen, bei dem jeder seine Stärken einbringt. Bis vor kurzem wurden derartige Kooperationen noch als Taucherlatein abgetan. Ganz ähnlich funktionieren die Täuschungskünste von Tintenfischen. Erst jetzt kommen die fast unglaublichen Tricks der Riesensepien ans Licht: Manche Männchen, die zu klein geraten sind, verkleiden sich als Weibchen sie nehmen deren Färbung und Haltung an. So erschleichen sie sich, ohne den Verdacht der überlegenen Rivalen zu wecken, ein Stelldichein samt Paarung. Nicht immer sind die Schwachen die Dummen.
    Regisseur
    Sigurd Tesche
    Hintergrundinfos
    Die Kameraleute dieser Dokumentation haben nicht nur auf Geduld und Beobachtungsgabe gesetzt, sondern ebenso auf modernste Technik. Mit Spezialleuchten und Filtern holten sie Phänomene ans Licht, die so noch niemand gesehen hat.
  25. Die Hölle L'enfer

    Kategorie
    Psycho Thriller
    Produktionsinfos
    Spielfilm
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    1994
    Beschreibung
    Das Leben könnte so schön sein: Paul und Nelly sind frisch verheiratet, ihr Hotel im Süden Frankreichs läuft gut, ihr kleiner Sohn entwickelt sich prächtig. Doch der überarbeitete Paul leidet an stressbedingter Schlaflosigkeit, nimmt Schlaftabletten, fühlt sich beklommen und führt Selbstgespräche. Seine junge Frau Nelly dagegen ist unbekümmert und geniesst den Sommer. Ihre kleinen Flirts mit Männern legt Paul in seiner Eifersucht als Seitensprünge aus und steigert sich zunehmend in die Idee hinein, dass Nelly ihn betrügt. Paul folgt ihr heimlich und scheint tatsächlich Beweise für seine Einbildungen zu finden. Er ist überzeugt davon, dass sie eine Affäre mit dem Automechaniker Martineau hat. Bei einer Filmvorführung eines Gastes im Hotel sieht Paul statt der harmlosen Urlaubsbilder, die gezeigt werden, eine laszive Nelly, die mit Martineau anbandelt. Seine Wahnvorstellungen werden mit der Zeit immer schlimmer. Mit Wutausbrüchen vergrault er die Gäste, nur Nelly bleibt noch bei ihm, obwohl er zum prügelnden Ehemann wird. Paul entgleitet zunehmend jegliche Kontrolle über sich selbst. Seine Gedanken werden immer absurder, bis er nicht mehr zwischen Realität und Einbildung unterscheiden kann und seine Wahnvorstellungen zu Mordfantasien werden . Bereits 1964 sollte die Geschichte von Regisseur Henri-Georges Clouzot mit Romy Schneider und Serge Reggiani verfilmt werden. Doch aufgrund von Krankheitsfällen wurde das Projekt für 30 Jahre auf Eis gelegt bis sich schliesslich 1994 Claude Chabrol des Stoffes annahm.
    Cast
    Emmanuelle Béart, François Cluzet, Nathalie Cardone, André Wilms, Marc Lavoine, Jean-Pierre Cassel, Christiane Minazzoli
    Regisseur
    Claude Chabrol
    Drehbuch
    Claude Chabrol
    Hintergrundinfos
    Der Regisseur, Drehbuchautor, Filmproduzent und Schauspieler Claude Chabrol (1930-2010) war einer der wichtigsten Regisseure der Nouvelle Vague und ist vor allem für seine Filme über die von ihm mit kritischem Blick betrachtete französische Bourgeoisie bekannt. Bevor er sich dem Film zuwandte, studierte Chabrol Literaturwissenschaften an der Sorbonne. Er war in den 50er Jahren Filmkritiker bei den 'Cahiers du Cinéma' und gründete 1958 seine eigene Produktionsfirma AJYM. Sein erster Film, dem zahlreiche weitere folgten, war 'Die Enttäuschten' (1958).
    Kritiken
    In einem formal präzise strukturierten Konzept reflektiert Chabrol die vergebliche Suche nach einem endgültigen, sinnstiftenden 'Beweis' für nicht wahrnehmbare Veränderungen. Dabei wird die dämonische Seite der 'Krankheit' Eifersucht allerdings nur ungenügend ausgelotet und durch überzogene dramaturgische Mittel streckenweise gar der Lächerlichkeit preisgegeben (Lex. des Internat. Films).
  26. Betty

    Kategorie
    Drama
    Produktionsinfos
    Spielfilm
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    1992
    Beschreibung
    Verloren und einsam folgt die Mittdreissigerin Betty einem Mann in eine Bar und betrinkt sich. 'Le Trou', 'das Loch', in Versailles wird von abenteuerlichen Gestalten besucht, doch spätabends nehmen sich der Barbesitzer und dessen Geliebte Laure ihrer an und bringen Betty in ein Hotel. Im Hotel, das Betty in den kommenden Tagen nicht mehr verlässt, betrinken sich die beiden Frauen und freunden sich an. Betty vertraut Laure ihre tragische Lebensgeschichte an: Um ihrer unglücklichen Ehe zu entfliehen, stürzte Betty sich in zahlreiche Affären. Als die grossbürgerliche Familie ihres Ehemanns Guy davon erfuhr, wurde Betty aus dem Haus geworfen, der Umgang mit den Kindern wurde ihr verboten. All dies hört sich die neue Freundin Laure geduldig an, bis sie selbst auf grausame Weise Opfer von Bettys verletzten Gefühlen wird . 'Betty' erzählt die Geschichte einer Frau, die ihre Verzweiflung in Alkohol ertränkt. Damit wirft Chabrol einmal mehr einen Blick auf das Gefühl des Eingeschlossenseins in familiären Verhältnissen. Durch die Rückblicke und Erzählungen sieht man die Personen, wie in einem Aquarium gefangen, ihre Ausweglosigkeit erkennen. Der Film gehört zu den Frauenporträts, die Chabrol ab den 80er Jahren drehte, oft mit Isabelle Huppert und Marie Trintignant in den Hauptrollen. Hier brilliert Trintignant in der Rolle der verzweifelten jungen Mutter. Der Film ist nach 'Die Fantome des Hutmachers' (1982) Chabrols zweite Adaption eines Romans von Georges Simenon.
    Cast
    Marie Trintignant, Stéphane Audran, Jean-François Garreaud, Yves Lambrecht, Christiane Minazzoli, Pierre Vernier, Nathalie Kousnetzoff
    Regisseur
    Claude Chabrol
    Drehbuch
    Claude Chabrol
    Hintergrundinfos
    Der Regisseur, Drehbuchautor, Filmproduzent und Schauspieler Claude Chabrol (1930-2010) war Mitbegründer der Nouvelle Vague und ist vor allem für seine Filme über die französische Bourgeoisie bekannt, die er mit kritischem Blick betrachtete. Sein grosses Idol war Alfred Hitchcock, was sich mitunter darin zeigt, dass seine sozialkritischen Filme oftmals auf ironisch-distanzierte Weise die Abgründe der Gesellschaft aufzeigen. Chabrol studierte Literaturwissenschaften und anschliessend kurz Pharmazie und Jura, bevor er sich schliesslich dem Film zuwandte.
    Kritiken
    In vielen Rückblenden erzählter 'kleiner' Film von Claude Chabrol, der kein Psychogramm entwirft, sondern den Überlebenstrieb einer Frau in den Mittelpunkt stellt. Dabei analysiert er nicht, sondern öffnet auf irritierende Weise einem neuen Sozial-Darwinismus Tür und Tor (Lex. des Internat. Films).
  27. Evangelium

    Kategorie
    Darstellende Kunst
    Produktionsinfos
    Dokumentarfilm
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2014
    Beschreibung
    Der Dokumentarfilm erzählt davon, wie es sich anfühlt, in ein Flüchtlingslager zu kommen. In einem solchen Flüchtlingscamp entwickelte der italienische Regisseur Pippo Delbono die Idee zu einem Theaterprojekt. Seine Mutter hatte ihn auf dem Sterbebett gebeten, das Stück zu inszenieren, da es von der Liebe handle. Pippo Delbono selbst glaubt nicht an Gott. Nicht an einen Gott, der über das Wasser läuft, während andere ertrinken so wie Tausende Flüchtlinge, die im Meer den Tod finden. Der Dokumentarfilm erinnert formal an ein Bild von Caravaggio, auf dem ein armer Pilger mit schmutzigen Füssen vor einer Madonna kniet und dabei schön und stark wirkt. Genauso inszeniert Pippo Delbono seine Laiendarsteller, die Flüchtlinge, ihre Gesichter und ihre Mimik. Sie wirken fast wie Offizianten, die den Zuschauer mit Themen wie Leben und Tod, Gewalt und Härte, Überlebenswillen und Zerbrechlichkeit konfrontieren. Pippo Delbono ermöglicht einen Perspektivwechsel und erzählt die Geschichten der Camp-Bewohner mit grosser Sensibilität und grossem Respekt vor den einzelnen Schicksalen. Die Flüchtlinge nehmen in dem Film bewusst Raum ein, um als Menschen, und nicht als blosse Eindringlinge oder Bedürftige wahrgenommen zu werden. Entstanden ist ein fast schon einem reinigenden Ritual gleichender Dialog, der mit vielen Klischees aufräumt. Der Zuschauer taucht ein in die Welt der Flüchtlinge und bahnt sich einen Weg durch eine Dunkelheit, in der auch wir uns befinden. Denn in diesen schwierigen Zeiten fragt man sich manchmal, wer eigentlich wem helfen muss. Und vielleicht ist dies die eigentliche Botschaft Christi von der Nächstenliebe, in ihrer ganzen Wahrheit, dass eigentlich uns geholfen werden muss, damit wir nicht auf politische Abwege gelangen, die auf falschen Ideologien, Lügen und Fanatismus fussen. In seinen Theaterarbeiten erhebt Pippo Delbono immer wieder die Stimme für die Randfiguren der Gesellschaft. 'Das Leben ist voller Unterschiede', sagte der Regisseur in einem Interview mit 'La Repubblica', 'also sollte es das Theater auch sein.' Mit dem Film 'Evangelium' hat er sich erneut für Toleranz und Mitmenschlichkeit stark gemacht.
    Regisseur
    Pippo Delbono
    Programmtext
    Erstausstrahlung
    Hintergrundinfos
    Pippo Delbono ist Autor, Schauspieler und Regisseur und gilt als einer der innovativsten Theatermacher Italiens. Mitte der 90er Jahre leitet er einen Theaterworkshop in der psychiatrischen Klinik von Aversa. Hier begegnet er den Menschen, die seine Theatertruppe bilden werden. Körperlich und geistig behinderte Menschen und Obdachlose haben ebenso ihren Platz auf der Bühne, wie professionelle Schauspieler. Star der Compagnia Pippo Delbono wird der taubstumme Schauspieler Bobò. In seinen Theaterarbeiten setzt er sich immer wieder mit Randfiguren der Gesellschaft auseinander. Die Grenzen zwischen menschlichem Engagement und künstlerischer Auseinandersetzung sind dabei fliessend. Neben dem Film 'Evangelium' hat Delbono ein Theaterstück inszeniert, 'Vangelo', ebenso frei nach den Evangelien erzählt und inspiriert von Szenen in Flüchtlingslagern. Es wird zurzeit in Paris am Théâtre du Rond-Point aufgeführt.
  28. Gloria

    Kategorie
    Tragikomödie
    Produktionsinfos
    Spielfilm
    Produktionsland
    CHI/E
    Produktionsjahr
    2013
    Beschreibung
    Gloria ist 58 Jahre alt und geschieden. Ihre Kinder sind aus dem Haus, doch alleine will sie ihre Tage und Nächte nicht verbringen. Dem Alter und der Einsamkeit trotzend, tanzt sie voller Lebenslust auf Single-Partys und flirtet, was das Zeug hält. Als sie den sieben Jahre älteren Rodolfo kennenlernt, scheint sie endlich eine neue Liebe gefunden zu haben. Doch was leidenschaftlich und liebevoll beginnt, wird für Gloria alsbald zu einer emotionalen Achterbahnfahrt. Denn Rodolfo, seit einem Jahr geschieden, schafft es nicht oder will es auch gar nicht, sich endgültig von seiner Familie zu lösen. Während Gloria seit längerer Zeit auf der Suche nach einem neuen Leben ist und der Zukunft stets positiv entgegensieht, hat für Rodolfo eine wirkliche Trennung von seiner Familie noch nicht stattgefunden. Die Ex-Frau und die erwachsenen Töchter bombardieren ihn rund um die Uhr mit Anrufen, fordern Fürsorge oder Geld ein und Rodolfo gehorcht ohne Widerspruch. Gloria ist über dieses Verhalten so empört und verletzt, dass sie den Kontakt zu Rodolfo abbricht. Doch irgendwann hat dessen Betteln und Flehen Erfolg. Gloria lenkt ein. In einem Hotel am Meer soll ihre Liebe neu belebt werden. Zwischen Hoffnung und Enttäuschung schwankend erkennt Gloria schliesslich, dass das Leben noch viel für sie bereithält. Denn diese Frau lässt sich nicht unterkriegen. Nach jedem Rückschlag steht Gloria wieder auf und ihr Stern strahlt heller als zuvor .
    Wiederholung
    W
    Cast
    Paulina García, Sergio Hernández, Diego Fontecilla, Fabiola Zamora, Coca Guazzini, Hugo Moraga, Alejandro Goic
    Regisseur
    Sebastián Lelio
    Drehbuch
    Sebastián Lelio, Gonzalo Maza
    Hintergrundinfos
    Der chilenische Regisseur Sebastián Lelio wollte einen Film über die Generation seiner Mutter drehen. 'Chile ist voll von Glorias', sagt Lelio von Frauen, mit denen es das Leben nicht immer gut gemeint hat, die sich aber trotzdem nicht unterkriegen lassen. Dank Lelios raffiniertem Drehbuch und mit einer überragenden Paulina García wurde aus dieser Idee das sehr stimmungsvolle Porträt einer charismatischen Frau. 'Gloria' ist vielfach ausgezeichnet worden. Bei der Berlinale 2013 lief der Film im Wettbewerb und erhielt drei Preise, darunter den Silbernen Bären für Hauptdarstellerin Paulina García.
  29. Metropolis

    Themen: Metropolenreport Den Haag / Die Autorin Saphia Azzeddine über die Rolle der Frau / Die Nacht der Oscars – 'Lion' ist gleich sechsmal nominiert / Asyl in Frankreich – Der russische Aktionskünstler Pjotr Pawlenski / Atemberaubende Inszenierungen – D

    Kategorie
    Magazin
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    (1): Metropolenreport Den Haag: Sie ist die 'königliche Stadt am Meer', Sitz des Königshauses, der Regierung, des Internationalen Strafgerichtshofs und sie gilt als Stadt des Friedens und der Gerechtigkeit. Am 15. März 2017 wird in den Niederlanden gewählt. Die Debatten rund um Zuwanderung, innere Sicherheit und europäische Solidarität bestimmen den Wahlkampf. Und die Umfragewerte für den Rechtspopulisten Geert Wilders steigen stetig. 'Metropolis' besucht Künstler in Den Haag und spricht mit ihnen über die Stimmung in der Stadt. (2): Die Autorin Saphia Azzeddine über die Rolle der Frau: Kurz vor dem Weltfrauentag am 8. März treffen wir die marokkanisch-französische Autorin und Regisseurin in Paris und sprechen mit ihr über die Rolle der Frau in der heutigen Gesellschaft. Azzeddine sorgte mit ihren Romanen 'Zorngebete' und 'Bilqiss' für Furore: Frech, witzig und provokant erzählt sie vom Schicksal muslimischer Frauen. (3): Die Nacht der Oscars – 'Lion' ist gleich sechsmal nominiert: Die Verfilmung der bewegenden Lebensgeschichte von Saroo Bierley 'Mein langer Weg nach Hause' geht in dieser Nacht ins Rennen um sechs Oscars. Dev Patel, bekannt aus 'Slumdog Millionär', spielt einen jungen Mann aus Australien, der sich auf die Suche nach seinem Heimatort in Indien macht. Mit fünf Jahren ist er an einem Bahnhof verloren gegangen und wurde von Australiern adoptiert. (4): Asyl in Frankreich – Der russische Aktionskünstler Pjotr Pawlenski: Mitte Dezember ist er nach Frankreich geflohen, denn in Russland wird gegen ihn und seine Frau wegen sexueller Gewalt ermittelt. Pawlenski sass wegen seiner radikalen Aktionen mehrfach in Haft, zum Beispiel nagelte er sich mit seinem Hodensack auf dem Roten Platz fest. Für ihn sind die Vorwürfe politisch motiviert: Protest-Künstler sollen aus Russland vertrieben werden. 'Metropolis' hat ihn in Paris getroffen. (5): Atemberaubende Inszenierungen – Der afrikanische Choreograf Salia Sanou: Einer der bedeutendsten, afrikanischen Regisseure für Tanz – Sania Sanou – sammelt Geschichten, die Flüchtlinge in Afrika und Europa erleben und setzt so Themen wie Völkerwanderung, Flucht und Exil tänzerisch in Szene. Die Inszenierungen Salia Sanous, der aus Burkina Faso stammt, werden bei internationalen Festivals gefeiert. 'Metropolis' begleitet ihn bei seiner Arbeit in der Nähe von Toulouse. (6): Der syrische Künstler Ammar Al-Beik in Berlin: Seit zwei Jahren lebt der syrische Konzeptkünstler und Filmemacher Ammar Al-Beik in Berlin. Dort zeigt er jetzt seine Serie 'Lost Images', Fotografien die er in seiner Heimatstadt Damaskus auf Flohmärkten gefunden hat. Mit seinen Filmen war er bereits zur Berlinale und zum Filmfestival in Venedig eingeladen. 'Metropolis' hat Al-Beik in seinem winzigen Küchen-Schlaf-Atelier besucht.
    Wiederholung
    W
  30. 28 Minuten 28 minutes

    Kategorie
    Magazin
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2016
  31. Move!

    Themen: Angst – wie sie uns bewegt

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    'Move!' entdeckt die Aktualität und die Relevanz der Tanz- und Bewegungssprache, findet die Kunst im Alltag und das Alltägliche im Tanz. Jede Folge behandelt ein grosses Thema der Menschheit. In der ersten Folge begegnet 'Move!' dem Thema Angst und wie sie uns bewegt. Kaum ein Gefühl hat uns binnen weniger Jahre so eindringlich geprägt und verändert wie die Angst. Dafür ist Sylvia Camarda nach Paris gefahren, in die Stadt, die wie keine andere westliche Metropole in der jüngeren Vergangenheit von Terroranschlägen erschüttert worden ist. 'Move!' setzt grosse Motive in Bewegung um, geht vorbehaltlos auf alle Tanzformen zu und schafft so Verständnis und Begeisterung für die Kunst, die uns alle bewegt.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Lena Kupatz
  32. Silex and the City

    Der echte Johnny

    Kategorie
    Zeichentrick
    Produktionsinfos
    Fernsehserie
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Blog und Spam sehen bei Lauscaurea einen Doppelgänger von Johnny Abilis, dem beliebtesten Sänger der Frühgeschichte. Als Werther und Url 'Ein Stück Amöbe steckt in uns allen' anstimmen, steht plötzlich der echte Johnny vor ihnen.
    Regisseur
    Jean-Paul Guigue
  33. Sendepause

    Kategorie
    Programm nach Ansage
  34. Jonas Kaufmann: Berlin 1930 – Das Konzert

    Gäste: Jonas Kaufmann (Tenor), Julia Kleiter (Sopran)

    Kategorie
    Klassische Musik
    Produktionsinfos
    Musik
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Berlin in den letzten Jahren der Weimarer Republik: Hier ist alles versammelt, was künstlerisch Rang und Namen hat. Franz Lehár erlebt 1929 mit 'Das Land des Lächelns' und der Tenorhymne 'Dein ist mein ganzes Herz' ein triumphales Comeback. Lehárs Lieblingssänger und Superstar der damaligen Zeit ist Richard Tauber, der selbst auch komponiert und mit 'Du bist die Welt für mich' einen Evergreen schreibt. Europäische Tradition mit amerikanischer Moderne zu verbinden ist das Anliegen jüngerer Operetten-Komponisten wie Paul Abraham mit seiner 'Blume von Hawaii'. Gleichzeitig beginnt die Ära des Tonfilms, mit 'Ein Lied geht um die Welt' wird Joseph Schmidt zum Star des neuen Genres. Jonas Kaufmann, gefeiert als Wagner- und Verdi-Sänger, hat bei seinen Konzerten immer schon gerne Operettentitel als Zugabe gegeben. Je mehr Nummern er kennenlernte, desto grösser wurde seine Neugier auf die Musik aus Berlin um 1930. Die Musik ist nicht nur technisch und künstlerisch anspruchsvoll sie macht mit ihren doppeldeutigen Texten einfach auch viel Spass. In den Duetten singt Julia Kleiter an seiner Seite. Die Limburgerin ist vor allem als Mozart-Sängerin bekannt und stand schon in Mailand, Salzburg und New York auf der Bühne. Mit Jochen Rieder, dem Dirigenten des Abends, verbindet Jonas Kaufmann eine langjährige und intensive musikalisch-freundschaftliche Zusammenarbeit. Seit 2009 dirigiert Rieder regelmässig Opernkonzerte des Weltklasse-Sängers.
    Wiederholung
    W
    Cast
    Jonas Kaufmann, Julia Kleiter
    Regisseur
    Andy Sommer
    Hintergrundinfos
    Die Sendung ist nach Ausstrahlung sieben Tage lang auf ARTE Concert abrufbar unter: concert.arte.tv.
  35. Vergissmeinnicht Les oubliés de l'histoire

    Tom Simpson, Waghalsiger

    Kategorie
    Menschen
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    13. Juli 1967: Die 13. Etappe der Tour de France startet in Marseille. Das Thermometer zeigt über 40 Grad Celsius. Nach 170 Kilometern geht es auf den Mont Ventoux hinauf. Wenige hundert Meter vor dem Gipfel kippt ein Fahrer vom Rad und bricht bewusstlos zusammen. Er war Weltmeister, trug als erster Brite das Gelbe Trikot und war ein begeisterter Fahrer: 'Radfahren ist mein Leben', sagte er. Radfahren war auch sein Tod. Tom Simpson kam in Haswell, County Durham zur Welt, einer tristen Bergbauregion, wo der Himmel tief hängt und die Luftverschmutzung hoch ist. Er wurde am 30. November 1937 geboren. Der Kohleabbau boomte, und Grossbritannien war noch eine Industrienation, eine riesige Fabrik unter freiem Himmel. Der Vater war Bergmann, das Zuhause ein bescheidenes Haus in der Arbeitersiedlung, und die Kindheit war geprägt von Entbehrungen durch den Krieg. Er meisterte im Lauf seiner Karriere die Radrennen Paris-Nizza, Mailand-San Remo, Bordeaux-Paris und die Lombardei-Rundfahrt. Tom Simpson blieb jedoch als der Mann im Gedächtnis, der am Mont Ventoux auf dramatische Weise starb, als der erste Dopingtote. Als grossartiger Sportler ist er vergessen. Der Tod des Champions hat eine Anti-Doping-Offensive in Gang gesetzt. Seit 1968 werden am Ende jeder Etappe Dopingkontrollen durchgeführt. Es ist der Beginn eines langandauernden Kampfes gegen künstliche Stimulanzien.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Bernard George
    Hintergrundinfos
    An historischen Wendepunkten waren häufig Menschen beteiligt, deren eigenes Schicksal dadurch eine bestimmte Richtung nahm, die später jedoch schnell in Vergessenheit gerieten. Das Englische hat für solche Helden, deren Taten nie besungen wurden, den Begriff 'Unsung Heroes'. Die Reihe schildert 20 solcher Schicksale und stellt die damit verbundenen Ereignisse in einen gesamteuropäischen Zusammenhang. Mit umfangreichem historischem Archivmaterial, aktuellen Aufnahmen an Originalschauplätzen und zahlreichen O-Tönen vermittelt die Reihe bewegte Momente der Geschichte hautnah. Mehr im Internet unter: http://sites.arte.tv/vergissmeinnicht/de.
  36. X:enius

    Themen: Trüffel – Juwel aus dem Untergrund

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Sie wachsen unter der Erde und leben in Symbiose mit Bäumen und Sträuchern. Erschnüffelt werden sie von Hunden oder Schweinen. Die Stars unter ihnen sind die weissen Trüffel. Wo kommen Trüffel überall vor, und wie kann man sie züchten? Früher durfte man sie auch in Deutschland im Wald suchen. Doch inzwischen stehen Trüffel dort unter Naturschutz und dürfen nur noch aus wissenschaftlichen Gründen in freier Natur gesammelt werden. Anders ist es in Frankreich, Italien oder auf dem Balkan. Da werden sie noch meist mit Hunden in lichten Wäldern gesucht. Inzwischen kommt jedoch ein Grossteil der unterirdischen Pilze aus Plantagen. An der Qualität und am Preis ändert das nichts: Noch immer muss man für hundert Gramm der dunklen Burgundertrüffel etwa 80 Euro bezahlen und sogar 800 Euro für hundert Gramm der berühmten weissen Alba-Trüffel. In der Nähe von Freiburg besuchen die 'Xenius'-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug eine Burgundertrüffelplantage. Dort zeigt ihnen die Biologin Silke Friedrich, wie man junge Setzlinge mit Trüffelsporen beimpft und wie man diese Bäumchen anschliessend pflanzt. Buchen und Haselnusssträucher eignen sich besonders gut, aber es müssen junge Pflanzen sein, denn ältere Bäume haben schon eine Symbiose mit anderen Pilzen. Es dauert also einige Jahre, bis geerntet werden kann.
    Wiederholung
    W
    Hintergrundinfos
    Mehr zu den einzelnen Themen unter: www.arte.tv/xenius.
  37. Vox Pop

    Themen: Die Renaissance des Bergbaus

    Kategorie
    Europa
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    2008 rief die EU-Kommission ihre Mitgliedsstaaten dazu auf, sich hinsichtlich strategisch wichtiger Metalle vom chinesischen Monopol unabhängig zu machen. Der Kursanstieg von Metallen wie Eisen, Gold, Zink und Wolfram sowie neue Fördertechnologien machen die Industrie auch auf dem alten Kontinent wieder rentabel. Aber zu welchem Preis für Anwohner und Umwelt? 'Vox Pop' hat in Frankreich recherchiert. In den letzten drei Jahren erteilte das französische Industrie-Ministerium acht Genehmigungen für Forschungsaktivitäten im Bergbau, neun stehen noch aus. Die betroffenen Stätten liegen in der Bretagne, im Zentrum und im Südwesten des Landes. Die meisten Anträge kamen von der französischen Niederlassung der australischen Bergbau-Gesellschaft Variscan, die in Orleans sitzt. Doch die Arbeiten in Salau (Pyrenäen) und der Bretagne stossen bei vielen Anwohnern auf Widerstand. Sie werfen der Gesellschaft vor, Umweltrisiken klein zu reden, und kritisieren auch den Staat, der bei fehlender Zustimmung seitens der Bevölkerung einfach den Kopf in den Sand steckt. Der Bergbau machte Europa in den letzten zweihundert Jahren zu dem, was es heute ist. Doch er hinterliess auch Spuren, die viele nicht wahrhaben wollen . Interview der Woche: Maria José Asensio, andalusische Abgeordnete und Zuständige für die Entwicklung der Bergbauindustrie. Vox Report: Jede Woche beleuchtet ein 'Vox-Pop'-Korrespondent ein weiteres aktuelles Thema aus Europa. Diese Woche liegt der Fokus auf der Sterbehilfe in den Niederlanden, die auch immer mehr Opfer mit seelischen Leiden betrifft. Und wie immer berichten 'Vox-Pop'-Korrespondenten aus ihren Ländern über das Thema der Woche. Sie schildern, wie unsere europäischen Nachbarn auf die Bergwerke reagieren.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Nicolas Thepot
    Hintergrundinfos
    Offen und lehrreich beleuchtet die Sendung jede Woche gute Initiativen der europäischen Institutionen und Bürger, wie auch die Missstände.
  38. ARTE Journal Junior

    Kategorie
    Kindermagazin
    Produktionsinfos
    Kindersendung
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2017
    Hintergrundinfos
    Artes Nachrichtensendung für die Acht- bis Zwölfjähriges behandelt Themen aus Europa und der ganzen Welt. In jeder Sendung stellen deutsche oder französische Schüler Fragen zu einem aktuellen Thema. Ausserdem stellt ein Kind sein Leben, seine Schule und seine Zukunftsträume vor.
  39. X:enius

    Themen: Künstliche Intelligenz – Kann sie den Menschen ersetzen?

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Ob Navi, automatische Geburtstagserinnerung oder ferngesteuerte Heizung zahlreiche smarte Systeme erleichtern uns heute den Alltag. Noch brauchen all diese Technologien allerdings uns Menschen, um programmiert, aktiviert und optimiert zu werden. In Zukunft sollen intelligente Systeme aber selbstständig dazulernen können. Kann diese künstliche Intelligenz irgendwann den Menschen ersetzen? Dieser Frage gehen die 'Xenius'-Moderatoren Dörthe und Pierre bei einem Unternehmen in Toulouse nach, das intelligente fahrerlose Busse entwickelt. Pierre testet den Bus als Fahrgast und Dörthe stellt sich als Hindernis zur Verfügung. Auf der Teststrecke läuft alles glatt. Aber was passiert, wenn ein solches Fahrzeug einer Person ausweichen muss und eine andere dadurch gefährdet? Kann und darf künstliche Intelligenz über Leben und Tod entscheiden und wenn ja, wie lassen sich ethische Handlungskriterien programmieren? Künstliche Intelligenz wird nicht nur den Transport grundlegend verändern, sondern auch die Arbeitswelt. Laut einer Studie der Universität Oxford werden Maschinen in den nächsten zwei Jahrzehnten fast die Hälfte der heutigen Berufe ersetzen. Was bedeutet das für die Menschen? Und auch in der Medizin bauen Forscher zunehmend auf Unterstützung durch künstliche Intelligenz. Denn Computer können riesige Datenmengen speichern und sich so einen grossen Wissenspool aneignen. In Bremen bringen Wissenschaftler einem Computer bei, Krebs zu erkennen, noch bevor er für einen Arzt sichtbar ist. Mit Hilfe der künstlichen Intelligenz könnten also exaktere Diagnosen möglich werden.
    Wiederholung
    W
    Hintergrundinfos
    Mehr zu den einzelnen Themen unter: www.arte.tv/xenius.
  40. Abenteuer Archäologie Enquêtes archéologiques

    Nero – Des Kaisers Wahnsinnsbauten

    Kategorie
    Archäologie
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    In Rom ist ein Team französischer Archäologen um Françoise Villedieu vor wenigen Jahren auf ein sagenumwobenes Bauwerk gestossen. Peter Eeckhout besucht die Wissenschaftler im antiken Zentrum der Stadt, sicherlich das ergiebigste und am besten erforschte archäologische Gebiet Italiens. Man könnte meinen, hier gäbe es nichts mehr zu entdecken. Sämtliche steinerne Vermächtnisse der Cäsaren scheinen bereits freigelegt. Und doch: Direkt oberhalb des Forum Romanum, auf dem Palatinhügel, machten die Franzosen einen sensationellen Fund. Sie entdeckten eine einzigartige Konstruktion. Vermutlich eine technische Spielerei von Kaiser Nero: Ein kreisrunder Speisesaal, der sich drehte und damit den Gang der Welt nachahmte. Als die Archäologen mit ihrer Suche auf dem Palatin begannen, hatten sie nur ein einziges Indiz: eine Stelle in einem antiken Text. Aus dem Text ging ausserdem hervor, dass sich der rotierende Speisesaal auf dem Gelände von Neros Palast befand, der Domus Aurea, dem Goldenen Haus. Anhand schriftlicher Quellen und archäologischer Funde haben die Wissenschaftler am Computer simuliert, wie Neros riesige, im 1. Jahrhundert erbaute Palastanlage ausgesehen haben könnte. Es war eine Stadt in der Stadt das Areal umfasste stolze zwei Quadratkilometer. Um einen künstlichen See gruppierten sich Dutzende Gebäude. Doch nirgends fand sich ein Hinweis auf den genauen Standort des drehbaren Saals. Heute sind nur noch wenige Überreste der Domus Aurea erhalten. Und vom berühmten Speisesaal fehlte bis vor Kurzem jede Spur. Françoise Villedieu und ihr Team hatten jahrelang danach gesucht, bis sie 2009 den aussergewöhnlichen Rundbau freilegten.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Nathalie Laville, Agnès Molia
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