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Sendungen ab jetzt

  1. IS – Weltfrieden in Gefahr? Les guerres cachées contre Daech

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Die Schlacht um Mossul hat gerade begonnen. Läutet sie den Untergang des IS ein? Seit zwei Jahren führt die Welt Krieg gegen den sogenannten Islamischen Staat. Doch die Organisation herrscht noch immer über einen Teil von Syrien und Irak und schickt ihre Selbstmordattentäter auf alle fünf Kontinente. Wie können einige Tausend Kämpfer den besten Armeen der Welt widerstehen? Was sind die wahren Ziele der Akteure dieses Krieges? Geht es ihnen darum, der Internationale des Terrors den Garaus zu machen, oder wollen sie vielmehr die heute vom IS kontrollierten Gebiete unter sich aufteilen? Verbirgt sich hinter dem Kampf gegen den Terrorismus möglicherweise ein anderer Krieg, der aufgrund viel weiter gesteckter Ziele das internationale Gleichgewicht aus den Fugen bringt? Nach seiner Dokumentation 'IS: Die Wirtschaftsmacht der Gotteskrieger' beleuchtet Jérôme Fritel erneut die Hintergründe eines Krieges, der vor einhundert Jahren gezogene Grenzen zu Fall bringt und den Lauf der Geschichte verändert. Im Film kommen hohe Vertreter der kriegführenden Mächte zu Wort, darunter der frühere Gouverneur von Mossul, heute an der Spitze einer 4.000 Mann starken Armee, die von der Türkei finanziert und geschult wird, die Nummer Zwei der libanesischen Hisbollah, der in Syrien als bewaffneter Arm des Iran agiert, und der letzte amerikanische Botschafter in Damaskus. Die Dokumentation forscht in den Randbezirken von Mossul, in Dubai, Istanbul, Beirut, Washington und Wien nach den Hintergründen dieses 'Dritten Weltkriegs'.
    Regisseur
    Jérôme Fritel
  2. Ashbal, die Kindersoldaten der Terrormiliz

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Sie sind zwischen vier und sechzehn Jahre alt Der IS nennt sie 'Ashbal' 'junge Löwen'. Die Kinder, die in die Hände des IS fallen, werden monatelang in Trainingslagern misshandelt und einer Gehirnwäsche unterzogen, um dann in vorderster Front für die Terrororganisation in den Kampf zu ziehen. Was wird aus diesen Kindern, für die Gewalt und Hass Alltag geworden sind? Westliche Geheimdienste warnen vor den 'jungen Löwen' des IS, die sie als Zeitbomben ansehen. Viele von ihnen sind heute traumatisiert, allein und sich selbst überlassen. Die Filmemacher gewannen nach monatelanger Annäherung das Vertrauen von einigen dieser traumatisierten Kinder und ihrer Familien. 'Ashbal, Die Kindersoldaten der Terrormiliz' erzählt die Geschichte dieser Kinder, die den sogenannten Islamischen Staat von innen erlebt haben. In Deutschland, Griechenland, Belgien und der Türkei haben die Filmemacher sie im Alltag begleitet und zu ihren Erlebnissen und ihrem heutigen Leben befragt. Ihre bewegenden Berichte geben Einblicke in die erschreckende IS-Maschinerie, in der Kinder zu kaltblütigen Mördern werden. Sie lassen erahnen, welche Pläne die Terrororganisation mit ihren Nachwuchskämpfern hat und sie machen deutlich, wie dringend diesen Kindern dabei geholfen werden muss, die islamistischen Hassdoktrinen zu vergessen. In der Dokumentation kommen neben ehemaligen Kindersoldaten auch andere Zeugen zu Wort: IS-Kämpfer, ein Trainer einer Terroreinheit, ein Lehrer, der alles versucht hat, um seine Sprösslinge vor der Verführung durch den IS zu bewahren sowie ein Mann, der die Hoffnung nicht aufgibt, seine beiden kleinen Brüder aus den Händen der Terrororganisation zu befreien.
    Regisseur
    Thomas Dandois, François-Xavier Trégan
  3. Gesprächsrunde

    Gäste: François-Xavier Tregan

    Kategorie
    Gespräch
    Produktionsinfos
    Diskussion
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2017
  4. Molenbeeks verlorene Generation

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsinfos
    Dokumentarfilm
    Produktionsland
    F/B
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    'Terroristen-Nest' oder 'Dschihadisten-Weiler': So wird Molenbeek seit den Pariser Attentaten von den internationalen Medien häufig genannt. Das Brüsseler Stadtviertel wird von der ganzen Welt stigmatisiert, weil seit den Anschlägen von Madrid 2004 bis zu den Attentaten von Brüssel die Spur der Täter immer wieder nach Molenbeek führt. Mehdi Nemmouche, Salah Abdeslam und auch die Brüder El Bakraoui waren hier zu Hause. Aber wie sieht das Leben in der Gemeinde, die nur wenige Gehminuten vom historischen Stadtkern entfernt ist, wirklich aus? Ist Molenbeek wirklich eine No-go-Area, wie die internationale Presse oftmals berichtet? Was unternimmt der belgische Staat, um Arbeits- und Hoffnungslosigkeit der Molenbeeker zu bekämpfen? Die Filmemacher Chergui Kharroubi und José-Luis Peñafuerte sind eingetaucht in eine Welt, die der tagesaktuellen Berichterstattung meist verborgen bleibt. Sie haben in wochenlangen Gesprächen zu den Bewohnern Molenbeeks Vertrauen aufgebaut, um ein differenziertes Bild dieses krisengeschüttelten Vielvölkerviertels zeichnen zu können. Menschen jeden Alters und unterschiedlicher Herkunft oder Religion berichten über ihren Alltag, ihr Bild von der Stadt und ihre Hoffnungen. Sechs Monate nach den Pariser Attentaten und wenige Wochen nach den Anschlägen in Brüssel begibt sich die Dokumentation 'Molenbeek' auf die Suche nach dem wahren Gesicht des Stadtteils. Sie möchte unseren Blick auf Molenbeek und so auch auf alle ähnlichen Viertel und Vorstädte in Europa schärfen und uns die dortigen wirtschaftlichen und sozialen Spannungsfelder näherbringen.
    Regisseur
    José-Luis Peñafuerte, Chergui Kharroubi
    Programmtext
    Erstausstrahlung
    Hintergrundinfos
    Mehr im Internet auf ARTE Info unter: info.arte.tv.
  5. Gabrielle oder Der Sprung in ein neues Leben

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    B
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Aus Bruno wird Gabrielle. Der Film begleitet über ein Jahr lang diese Entwicklung, wobei weder Sensationslust noch Mitleid oder gesellschaftliche Aspekte im Vordergrund stehen. Hauptthema ist die lange und unerbittliche Suche nach der eigenen Identität, und dabei geht es auch um persönliche Freiheit. Gabrielle regt zum Nachdenken darüber an, dass jeder Mensch sowohl männliche als auch weibliche Züge hat die Grenzen sind oftmals fliessend. Sie verdeutlicht die tägliche Konfrontation, die von ihr oft als Zerrissenheit empfunden wird, mit ihrem äusseren Erscheinungsbild, das die Persönlichkeit widerspiegelt. Gabrielles Lebensentscheidung und ihre Art, darüber zu sprechen, wecken im Zuschauer kein Unbehagen, sondern geben Denkanstösse. Gabrielle hat die Veränderung, die sie gewagt hat, in ihren Alltag integriert. Militantes Auftreten liegt ihr ebenso fern wie Selbstmitleid. Sie entdeckt das Neuland, das sie betreten hat, den Blick stets nach vorn gerichtet und sie weiss, dass es kein Zurück mehr gibt. Um rechtliche Anerkennung braucht sie in ihrem Heimatland Belgien nicht zu kämpfen, doch ihr starkes Bedürfnis nach menschlicher Anerkennung ist nicht gedeckt. Gabrielle ist auf die andere Seite des Spiegels gewechselt, und das ist viel schwerer, als es zunächst scheint.
    Regisseur
    Bernadette Saint-Remi
  6. Mulholland Drive Mulholland Dr.

    Kategorie
    Drama
    Produktionsinfos
    Spielfilm
    Produktionsland
    USA/F
    Produktionsjahr
    2001
    Beschreibung
    Ein Autounfall auf dem Mulholland Drive bewahrt eine dunkelhaarige Schönheit davor, in einer Limousine erschossen zu werden. Benommen taumelt die junge Frau als einzige Überlebende vom Ort des Geschehens nach Los Angeles herunter. In einem unbewohnten Appartement findet sie Unterschlupf. Doch am nächsten Tag zieht hier die frisch aus der Provinz angekommene Betty ein. Naiv und fröhlich träumt Betty von einer Hollywoodkarriere als Schauspielerin. Als sie die Fremde im Haus ihrer Tante entdeckt, glaubt sie, dass es sich bei 'Rita' so nennt sich das namenlose Unfallopfer um eine Freundin der Familie handelt. Doch wer Rita in Wahrheit ist, weiss keiner, nicht einmal sie selbst: Bei ihrem Unfall hat die mysteriöse Frau ihr Gedächtnis verloren. Gemeinsam versuchen die beiden, Ritas Identität zu enthüllen. Parallel dazu ereignen sich auch in anderen Ecken der Stadt verworrene Begebenheiten. So stellt sich zum Beispiel ein Auftragskiller bei der Erledigung eines Mordes so unprofessionell an, dass sich in einer Verkettung grotesker Umstände bald ein paar Leichen häufen. Als ein geheimnisvoller Name in Ritas unklarer Erinnerung auftaucht, führt dies nur noch tiefer hinein in ein undurchdringliches Geflecht aus Liebe, Eifersucht, Sex, Macht und Geld. Willkommen in Hollywood, Los Angeles, der Stadt der Engel!
    Wiederholung
    W
    Cast
    Justin Theroux, Naomi Watts, Laura Harring, Ann Miller, Robert Forster, Dan Hedaya, Mark Pellegrino
    Regisseur
    David Lynch
    Drehbuch
    David Lynch
    Hintergrundinfos
    'Mulholland Drive' ist ein filmisches Mysterium, an dem sich viele Interpreten die Zähne ausgebissen haben. Dass darüber hinaus auch noch eine ad absurdum geführte Satire auf Hollywood ins Spiel kommt, könnte damit zu tun haben, dass Lynch hier seine Erfahrungen mit der amerikanischen Filmindustrie thematisiert. So war sein Film ursprünglich als Pilot für eine ABC-Fernsehserie gedacht, wurde jedoch nach einem erbitterten Streit auf Eis gelegt. Erst als mit Canal+ und Alain Sarde zwei französische Partner in das Projekt einstiegen, konnte der Film pünktlich zum Festival in Cannes 2001 vollendet werden. Nach dem Regiepreis in Cannes folgten zahlreiche weitere Auszeichnungen, darunter Nominierungen für den Oscar und die Golden Globes.
  7. Die Diva von Kairo, Oum Kalthoum

    Kategorie
    Darstellende Kunst
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Oum Kalthoum war eine Diva, wie es in der arabischen Welt keine zweite gibt. Bereits als Kind lernte sie von ihrem Vater, einem strenggläubigen Imam, das Singen. Als dieser ihren Auftritt vor männlichem Publikum nicht mehr mit seinen religiösen Werten vereinbaren konnte, trat sie in Jungenkleidung auf. In den 20er Jahren verschaffte ihr der Scheich Zakariyya Ahmad erste Engagements in Kairo, wo sie Gesangsunterricht nahm und das Spiel der Oud erlernte. Die 40er und 50er Jahre wurden ihr goldenes Zeitalter. Ihr Tod am 3. Februar 1975 wurde weltweit betrauert und erlangte sogar politische Bedeutung. Oum Kalthoum wurde bereits zu Lebzeiten als Künstlerin vergöttert, und das nicht nur in ihrer Heimat Ägypten. 'Über ihr steht nur der Koran', befand der Journalist Mustafa Amin. Durch die Kraft ihrer Stimme und ihres Gesangs in arabischer Sprache gelang es ihr, die Grenzen zwischen den Völkern zu überwinden. Vom ägyptischen Strassenkehrer bis zu Präsident Nasser, von arabischen Gastarbeitern in Frankreich bis zum Präsidenten de Gaulle, von Maria Callas bis Maurice Chevalier, arabischen Prinzessinnen und Bäuerinnen ebenso wie den Arbeitern bei Renault sie vermittelte allen, die ihr zuhörten, mit der ihr eigenen Mischung aus Anmut und Leidenschaft ein Gefühl der Zusammengehörigkeit und des Stolzes. Ihr Gesang von Gott, Liebe und Heimat war der Kitt für die nationale Einheit des ägyptischen Volkes. Oum Kalthoum war eine Pionierin, die sich als Frau und Künstlerin in der orientalischen Welt durchsetzte und deren unvergessliche Stimme so auch im Westen gehört wird.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Xavier Villetard
  8. Kochen, was andere verschwenden

    Themen: Deutschland

    Kategorie
    Lifestyle
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    A
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    In der Nähe von Stuttgart zeigt der Wildkräuterpapst Peter Becker, was die Natur um einen kleinen Bachlauf kulinarisch so alles zu bieten hat. Bei einem Spaziergang durch das Unterholz sammeln Peter und David unzählige Kräuter und Pflanzen. Peter kennt alle Namen und Geschmacksnuancen und lehrt David die wuchernden Springkrautblüten zu herrlichem Gelee zu verkochen. Unkraut auf der Speisekarte! Wer hätte das gedacht? Der Wildkräuterexperte öffnet die Augen für die Vielfalt an Möglichkeiten, Wildwuchs ins Küchengeschehen zu integrieren. Gibt es die kulinarische Wildnis auch in der Stadt? Reifes Obst mitten in Berlin? Magda von Mundraub.org weiss es genau. Mittels ihrer interaktiven Karte, die bereits 10.000 Einträge bundesweit hat, macht sie schnell eine Allee mit saftigen Mirabellen ausfindig. Geerntet wird vom Autodach aus. Die Tankanzeige geht gegen null. Der nächste Stopp ist der Schnellimbiss Curry 36, wo David Frittenfett in Hülle und Fülle findet, um sein Wastemobil für die nächste Etappe zu rüsten. Aufgetankt geht es zu den umliegenden Feldern von Berlin zur Nachernte. Wie Biobauer Christian Heymann erklärt, bleibt grundsätzlich ein Drittel der Ernte am Feld liegen, da sie nicht den Handelsnormen entspricht. Verschwendung par excellence. Egal ob krumm, zu gross oder klein für den Verkauf im Supermarkt, David erntet mit der Hilfe von Foodaktivisten und dem Protestkoch Wam Kat eine beeindruckende Menge an Gemüse für die anstehende Kochaktion in den Berliner Prinzessinnengärten, einem Kreuzberger Urban-Gardening-Projekt. Jetzt wird mit 300 Interessierten geschnippelt. Die sogenannte Schnippeldisco vereint Musik mit Kulinarik, um genussvoll gegen Lebensmittelverschwendung anzukochen.
    Episodenummer
    2
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Georg Misch, David Gross
    Hintergrundinfos
    Mehr zum Thema auf: future.arte.tv. Die Rezepte finde Sie ausserdem auf der ARTE-App 'Cuisine'.
  9. 28 Minuten 28 minutes

    Kategorie
    Magazin
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    '28 Minuten' ist das Magazin bei ARTE, täglich frisch und frech aus Paris. Jede Sendung nimmt aktuelle Themen aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft oder Wissenschaft unter die Lupe.
  10. Sendepause

    Kategorie
    Programm nach Ansage
  11. Eine musikalische Hommage an Shakespeare

    Purcell und Händel auf Schloss Hardelot | Gäste: Maria Grazia Schiavo (Sopran)

    Kategorie
    Klassische Musik
    Produktionsinfos
    Musik
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Ende Juni 2016 wurde im nordfranzösischen Département Pas-de-Calais eine weltweite architektonische Rarität eingeweiht: das elisabethanische Theater von Schloss Hardelot. Sein historisches Vorbild ist das Londoner Globe Theatre, das Shakespeare-Theater aus dem Jahr 1599, das 1613 abbrannte und 1997 unter dem Namen 'Shakespeare's Globe' wiedereröffnet wurde. Das elisabethanische Theater von Schloss Hardelot knüpft an die Rundbautradition an, die ab dem 17. Jahrhundert allmählich verloren ging. Die überwiegend aus Holz und Bambus bestehende Konstruktion, für die der britische Architekt Andrew Todd verantwortlich zeichnet, bietet knapp 400 Zuschauern Platz. Der maximale Abstand zwischen Bühne und Zuschauerraum beträgt lediglich zehn Meter. Die Sopranistin Maria Grazia Schiavo und das Ensemble Les Talens Lyriques unter der Leitung von Christophe Rousset gestalteten das Eröffnungsprogramm. Ihr Konzert 'Tribute to Shakespeare' passte hervorragend in den neo-Shakespeare'schen Theaterbau. Die Werke des englischen Dramatikers inspirierten Komponisten durch die Jahrhunderte hindurch zu immer neuen Tonschöpfungen. Aus der beinahe unüberschaubaren Anzahl und Vielfalt der Opernlibretti, die nach Shakespearestücken entstanden, stellte Christophe Rousset eine kleine Auswahl zusammen. Unter seiner Leitung spielen Les Talens Lyriques Werke von Purcell und Händel sowie von zwei Zeitgenossen Händels: des Deutschen Carl Heinrich Graun und des Florentiners Francesco Maria Veracini.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Olivier Simonnet
    Programmtext
    Erstausstrahlung
    Hintergrundinfos
    Die charakteristische, auf das Jahrmarkttheater zurückgehende Form des elisabethanischen Theaters ist der Rundbau. Er schafft grösstmögliche Nähe zwischen Bühne und Publikum. Dagegen schafft sein Nachfolger, die italienische Guckkastenbühne, Distanz zwischen Bühne und Zuschauerraum und bringt die sozialen Hierarchien unter den Zuschauern stärker zum Ausdruck.
  12. Karambolage

    Themen: Der Ort / Das Inventar / Das Archiv / Das Rätsel

    Kategorie
    Magazin
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    (1): Der Ort Als sich die Ferien ankündigen, begleitet 'Karambolage' Michel Souris, auf eine Spazierfahrt auf einer legendären französischen Strasse: die Nationalstrasse 7. (2): Das Inventar Die Parkverbotsschilder in Deutschland und in Frankreich. (3): Das Archiv Heute, vor genau vor 64 Jahren, erhob sich das ostdeutsche Volk gegen das repressive Regime der DDR. Jeanette Konrad erinnert an die dramatischen Ereignisse, des Volksaufstands am 17. Juni 1953, zurück. (4): Das Rätsel Und zum Schluss der Sendung wie immer ein Rätsel wie auch die Lösung des Rätsels der vorangegangenen Woche.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Claire Doutriaux
  13. Abgedreht! Personne ne bouge!

    Themen: Block 1: Yves Montand / Block 2: Der Sänger Yves Montand / Block 3: Machen wir's in Liebe

    Kategorie
    Magazin
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Block 1: Yves Montand (1): Story: Montand bei Sautet Ein schlechter Verlierer, ein kleiner Querulant, aber sowas von menschlich: So hat sich Schauspieler Yves Montand in das kollektive Gedächtnis der Franzosen eingebrannt. Zu verdanken hat er das Regisseur Claude Sautet und den Leinwandklassikern 'César et Rosalie' (1972), 'Vincent, François, Paul et les autres' (1974) und 'Garçon!' (1983). Filmkritiker N. T. Binh und Jean-Loup Dabadie, von dem die Drehbücher stammen, erinnern sich an die Zeit der Kunstfellbezüge und verrauchten Kneipen. (2):Skandal: Die Affäre Aurore Drossart Wir schreiben das Jahr 1989, und die Franzosen vergöttern ihren Yves Montand – bis zu dem Zeitpunkt, als eine gewisse Anne-Gilberte Drossart beteuert, 25 Jahre zuvor eine Affäre mit dem Schauspieler gehabt zu haben, aus der eine Tochter, Aurore, hervorgegangen sei. Montand streitet die Vaterschaft ab und weigert sich einen, gerichtlich angeordneten, Bluttest durchführen zu lassen. Nach seinem Tod wird er 1994 exhumiert, um den Nachweis der vermeintlichen Vaterschaft doch noch zu erbringen. Skandal! Und das Ergebnis der ganzen Aktion? Zwischen Yves und Aurore gibt es keinerlei verwandtschaftliche Beziehung . (3): Starsystem: Wie man als Franzose Hollywoodstars erobert Marilyn Monroe, das grösste Sexsymbol der Filmgeschichte, zu verführen, zählt zu den Meilensteinen in Montands Karriere und hat den Mythos des 'French Lover' ein für alle Mal zementiert. Das Klischee ist ausserordentlich hilfreich, um auf der anderen Seite des Atlantiks dauerhaft erfolgreich zu sein. Viele Franzosen, egal welcher beruflichen Qualifikation, haben seither ihren Charme in Hollywood spielen lassen. Wollen Sie ebenfalls berühmt werden – und es auch bleiben? Dann zeigt 'Abgedreht!', wie Sie als 'French Lover' in Hollywood zu Ruhm und Ehren gelangen. Block 2: Der Sänger Yves Montand (1): Story Den Franzosen ist Yves Montand auch und gerade als Sänger ein Begriff. Von Anbeginn seiner Karriere, in den 1930er Jahren bis zu seiner Abschiedstournee 1981, sang er Vertonungen der Gedichte von Jacques Prévert, Melodien aus dem Film 'Die Dinge des Lebens' und Arbeiterlieder mit dem gleichen hollywoodesken Charisma. Der Sänger und Schauspieler Lambert Wilson erzählt von Montands Karriere als Musiker. (2): Jukebox: 'Les feuilles mortes' / Jacques Prévert Es ist das Jahr 1949, als im Wonnemonat Mai eine Schellackplatte auf den Markt kommt, die schon bald in die französische Musikgeschichte eingehen soll: Yves Montand singt 'Les feuilles mortes' von Jacques Prévert auf eine Melodie von Joseph Cosma. (3): Garderobe: Der Spazierstock Bevor Yves Montand zum Leinwandstar wurde, feierte er seine Erfolge vor allem in den französischen Music Halls – und wer Music Hall sagt, denkt automatisch an Zylinder, Steppschuhe und Spazierstock. Dieses besondere Accessoire dient als Stütze des Alltags, erweist sich aber darüber hinaus als ausserordentlich vielseitig. Block 3: Machen wir's in Liebe (1): Kult 1960 beweist Montand in einem Film von George Cukor der berühmtesten aller Schauspielerinnen, Marilyn Monroe, seine Gesangs- und Tanzkünste. Die Journalistin Marie Sauvion erinnert an die kurze, aber ausserordentlich erfolgreiche US-amerikanische Episode in Montands Karriere. (2): Listomania: 10 Dinge, die man nicht unbedingt über Yves Montand und die Politik weiss Viele Franzosen wissen, dass Yves Montand Sohn kommunistischer Eltern war, dass er das Kampflied der französischen 'Résistance' 'Le Chant des partisans' singen konnte wie kein Zweiter und in den 1980er Jahren sogar als französischer Präsidentschaftskandidat im Gespräch war. Weniger bekannt ist, dass Montand sich hartnäckig weigerte, auch nur einen Fuss in den Elysée-Palast zu setzen. 'Abgedreht!' verrät 10 Dinge, die man nicht unbedingt über Yves Montand und die Politik weiss. (3): Rare Perle Dezember 1969: Yves Montand ist 48 Jahre alt und hat kein bisschen von seiner Attraktivität als 'French Actor', 'French Crooner' und 'French Lover' eingebüsst. Er imitiert perfekt Maurice Chevalier und plaudert mit David Frost über die Liebe – auf Englisch, natürlich.
    Wiederholung
    W
  14. X:enius

    Themen: Messer – Was macht eine Klinge richtig scharf?

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Was in Frankreich das Städtchen Laguiole ist, ist Solingen in Deutschland: Eine 'Messerstadt' mit vielen Handwerksbetrieben und mittelständischen Fabriken. Die Auswahl des richtigen Stahls entscheidet über die Qualität eines Messers, genauso wie das fachmännische Schmieden und der Schliff der Klinge. Die Herstellung eines Qualitätsmessers ist eine Wissenschaft für sich. In der Küche ist man mit vier verschiedenen Messertypen für alle Anforderungen gerüstet. Kenner und Sammler dagegen schwören auf die teuren Damastmesser. Doch was macht eine Klinge wirklich scharf? Ist es das Material oder der Schliff? Um das herauszufinden, versuchen Die 'Xenius'-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug sich als Handwerker bei einem Messerschmied in Laguiole. Er stellt die traditionellen Klappmesser aus der Auvergne mit der Fliege am Scharnier her.
    Wiederholung
    W
    Hintergrundinfos
    Mehr zu den einzelnen Themen unter: www.arte.tv/xenius.
  15. ARTE Journal Junior

    Kategorie
    Kindermagazin
    Produktionsinfos
    Kindersendung
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    In jeder Sendung gibt es einen Beitrag, in dem deutsche oder französische Schüler Fragen zur einem aktuellen Thema stellen.
    Hintergrundinfos
    Artes Nachrichtensendung für die Acht- bis Zwölfjähriges behandelt Themen aus Europa und der ganzen Welt. In jeder Sendung stellen deutsche oder französische Schüler Fragen zu einem aktuellen Thema. Ausserdem stellt ein Kind sein Leben, seine Schule und seine Zukunftsträume vor.
  16. X:enius

    Themen: Google: Wie verändert Google unsere Welt?

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Schon heute ist es weit mehr als eine Suchmaschine: Google. Das finanzkräftige Firmenimperium erobert immer mehr unseren Alltag und verkündet grossspurig: Wir wollen die Welt verändern. Was einst als Internet-Suchmaschine begann, will mittlerweile unter dem neuen Namen Alphabet auch ausserhalb des Internets Geschichte schreiben. Das Versprechen an uns: ein komfortableres, gesünderes, ein besseres Leben. Dazu wird massiv in die Forschung investiert, und das in nahezu allen Bereichen: Hightech-Medizin, Smart Homes, Verkehr, künstliche Intelligenz. Es gibt fast keinen Bereich unserer modernen Welt, um den die 'Daten-Krake' nicht ihre langen Arme schlingt. Vernetzung hat viele gute Seiten und mit neuen Technologien eröffnet sie uns eine Welt voller neuer Möglichkeiten. Aber ist das wirklich immer zu unserem Besten? Oder erhält auf diese Art ein privates, profitorientiertes Unternehmen auf Dauer zu viel Macht? 'Xenius' zeigt auf, wie der Daten-Gigant agiert und welche Auswirkungen das auf uns haben könnte.
    Wiederholung
    W
    Hintergrundinfos
    Mehr zu den einzelnen Themen unter: www.arte.tv/xenius.
  17. 360° Geo Reportage 360° – Geo Reportage

    Themen: Griechenland: Aufbruch am Olymp

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    D/F
    Produktionsjahr
    2014
    Beschreibung
    Der 80-jährige Kostas Zolotas lebt in Litochoro, am Ostrand des Olymp. Der ehemalige Bergführer mit dem wettergegerbtem Gesicht ist hier eine lebende Legende. Als junger Mann lernte er seinen Beruf von Christos Kakalos, der 1913 zusammen mit zwei Schweizern als erster Bergsteiger auf dem Mytikas stand, dem höchsten Gipfel des Olymp. Vor allem hat Kostas Zolotas in der Bergprovinz gezeigt, wie man gut wirtschaften kann. Er betrieb 50 Jahre lang erfolgreich die älteste Berghütte des Gebirgszuges. Trotz seines hohen Alters will Kostas Zolotas noch einmal seinen Berg besteigen. '360° Geo Reportage' hat den alten Bergführer beim Aufstieg zum Sitz der Götter begleitet. Kostas Zolotas Aufstieg auf den Olymp beginnt gemütlich. Sein Weg führt über malerische Schluchten und Wasserfälle, immer weiter hinein und hinauf in den Nationalpark Olymp, Heimat zahlreicher seltener Pflanzen- und Tierarten Griechenlands. Seit 1981 ist das Gebirgsmassiv als UNESCO-Biosphärenreservat ausgewiesen. Nach etwa neun Kilometern, für die gute Bergwanderer etwa vier Stunden benötigen, erreicht Kostas Zolotas den Ort Prionia auf 1.100 Meter Höhe. Er freut sich, seinen Freund Evripidis wiederzusehen, den Führer des Maultiertrecks, der die Berghütten versorgt. An einer natürlichen Quelle erfrischen sich Menschen und Tiere noch einmal vor dem härtesten Teil des Aufstiegs. Über sechs Kilometer steile Pfade liegen nun vor dem 80-jährigen Kostas Zolotas und dem Treck, bevor sie die Berghütte Spilios Agapitos, Kostas' alte Hütte, erreichen. Er hatte sie einst eröffnet und betrieben. Heute führt seine Tochter Maria mit ihrer Familie die Geschäfte. Davor geht es durch Hochwald mit Schwarz- und Panzerkiefern sowie wilden Kirschbäumen. Kostas Zolotas hat es eilig. Ob die Wirtschaft gut läuft? Wie es wohl Maria und seinen Enkeln geht? Seit zwei Monaten haben sie sich nicht mehr gesehen.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Michael Schumacher
    Hintergrundinfos
    '360° Geo Reportage' präsentiert aussergewöhnliche Menschen rund um den Globus.
  18. Tierisches Nachtleben

    Im Dschungel von Costa Rica

    Kategorie
    Natur und Umwelt
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    GB
    Produktionsjahr
    2012
    Beschreibung
    In dem mittelamerikanischen Land Costa Rica reicht die Dschungellandschaft bis direkt an die Küste. Das Team aus Wissenschaftlern und Kameraleuten fragt sich, warum man hier jeden Morgen leere Schildkrötenpanzer findet. Die Costa Ricaner halten den Jaguar für den Schuldigen. Ob das Team diese Vermutung bestätigen kann? Nachts schwimmen Bullenhaie aus dem Meer die Flussmündungen hinauf: Sie folgen den Süsswasserströmen bis ins Innere des Dschungels. Dort erwartet sie dann reiche Beute. Dem Kamerateam gelingen in dem trüben Gewässer aufschlussreiche Bilder dieses seltsamen Phänomens. Zur gleichen Zeit bahnt sich ein zweites Drehteam einen Weg durch den dichten Dschungel. Der bietet Tausenden Spinnen, dem seltenen Wickelbären und dem Hasenmaul, einer fischfressenden Fledermausart, einen guten Lebensraum.
    Episodenummer
    1
    Wiederholung
    W
    Hintergrundinfos
    Der Mensch ist tagsüber aktiv, nachts funktionieren seine Sinne weniger gut, und er meidet generell die Dunkelheit. Doch ein Grossteil der Natur wird erst nach Einbruch der Nacht richtig wach. So gelten 68 Prozent aller Tiere als nachtaktiv. Beobachtungen zeigen, dass Tiger 93 Prozent ihrer Beutetiere zwischen Sonnenuntergang und -aufgang erlegen und Löwen nachts viermal aktiver sind als tagsüber. Neue Technologien erlauben es heute zu zeigen, was nachts in der Natur vor sich geht. Die Dokumentarreihe zeigt spektakuläre Szenen und ist reich an Entdeckungen und Emotionen. Die auf Nachtaufnahmen spezialisierten Kameraleute begeben sich mit einer Reihe von Forschern, die sich auf das Nachtleben der Tiere spezialisiert haben, in die entlegensten Winkel der Welt, um die Verhaltensweisen von Nachttieren zum ersten Mal zu filmen. Bei ihren Bemühungen, der Dunkelheit ihre Geheimnisse zu entlocken, mischen sich die Drehteams hautnah unter die Nachtkreaturen: Sie waten durch Sümpfe voller Piranhas, wagen sich in von Haien bevölkerte Gewässer und kriechen in enge, von Schlangen bewohnte Höhlen.
  19. Trump, mein neuer Präsident Trump, mon nouveau président

    Kategorie
    Zeitgeschehen
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Donald Trump ist gelungen, was kaum jemand für möglich hielt: Mit einem Handstreich hat er das Weisse Haus erobert. Obwohl er in Umfragen immer wieder zum sicheren Verlierer erklärt wurde, führte er seinen Wahlkampf bei einem bestimmten Teil der US-Amerikaner unbeirrt weiter. An sich gezweifelt hat er nie. Sein Geheimnis? Populistische Reden, Wahlversprechen und eine polternde Rhetorik. Und jener Teil der US-amerikanischen Bevölkerung, der sonst kaum von sich reden macht, nämlich die Vergessenen, die sozial Schwachen und die Stammtischredner Wähler, die er für sich mobilisieren konnte. Wer sind diese Menschen? Mit welcher Methode hat der Geschäftsmann Trump sie für sich eingenommen? Wie will er seine Politik umsetzen und wie sieht sie überhaupt aus? Wie wird man von einer Medienfigur zum Präsidenten der Vereinigten Staaten? Um all diese Fragen zu beantworten, beschäftigt sich die Dokumentation mit jener Gruppe von US-Wählern, die bei Medien und Meinungsforschern bislang kaum Beachtung fand. Die Kamera begleitet fünf Menschen durch die ersten 100 Tage der Regierung Trump: Handwerker, Polizisten, Sozialarbeiter, Hausfrauen und Angehörige von Minderheiten. Sie sprechen aus ihrer Sicht über die Reden, Entscheidungen und Dekrete des 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten. Die Dokumentation zeigt, wie sich Trumps Worte und Taten konkret auf das Leben dieser kleinen Leute auswirken.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    David Muntaner
    Hintergrundinfos
    Am 30. Mai 1992 ging ARTE erstmals auf Sendung. Der deutsch-französische Kulturkanal feiert sein 25-jähriges Bestehen eine Woche lang mit einer Vielzahl an herausragenden Programmen. Im Internet bietet ARTE ausserdem ein Best-of der letzten 25 Jahre: arte.tv/25jahre.
  20. Steve Bannon: Der Trump-Flüsterer Bannon's War

    Themen: Inside Trump's White House

    Kategorie
    Zeitgeschehen
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    USA
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Nach den ersten 100 Tagen der Amtszeit von Donald Trump drehten der erfahrene Dokumentarfilmer Michael Kirk und das Team der vielbeachteten US-Politsendung 'Frontline' ihren dritten Film über den neuen US-Präsidenten. Nach 'Amerika hat die Wahl – Clinton gegen Trump', den ARTE im Vorfeld der Wahlen gezeigt hat, und der Dokumentation 'Präsident Donald Trump' beschreibt die neue Chronik die Funktionsstörungen in Trumps engstem Beraterkreis: brisante Statements, Machtkämpfe, ideologische Meinungsverschiedenheiten. Gestützt auf zahlreiche Insiderquellen enthüllt die Dokumentation, wie derzeit hinter den Kulissen des Weissen Hauses die Weichen für die Zukunft des Landes gestellt werden. Im Zentrum dieser politischen Investigation steht Trumps Chefstratege Stephen K. Bannon wichtigster Mann im Weissen Haus und Sprachrohr der ultrarechten Alt-Right-Bewegung. Der Einreisestopp für Muslime und das Dekret vom 28. Januar 2017 zum Umbau des Nationalen Sicherheitsrats NSC, einem Gremium, das alle wichtigen aussen- und sicherheitspolitischen Beschlüsse vorbereitet, gehen auf Bannons Konto. Bannon ist ein Platz im Nationalen Sicherheitsrat eingeräumt worden, wenn also im Weissen Haus über Krieg und Frieden geredet wird, ist Bannon dabei. Zum besseren Verständnis der ideologischen Standpunkte des Hardliners befasst sich die Dokumentation mit seiner Vergangenheit: Als Sohn irischer Einwanderer wurde er 1953 in Norfolk geboren. Nach der Schule verpflichtete er sich bei der US-Marine, diente als Offizier auf einem Zerstörer, danach studierte er Betriebswirtschaft in Harvard. Seine Laufbahn führte ihn vom Investmentbanker, unter anderem bei Goldman Sachs, zum militärischen Berater der amerikanischen Marine und Herausgeber der rechtspopulistischen Internetseite 'Breitbart News'. Die Dokumentation zeichnet Überschneidungen von Bannons Werdegang und dem anderer Schlüsselfiguren aus Trumps Team nach: Darunter der Justizminister Jeff Sessions und der oberste Berater und Redenschreiber von Donald Trump, Stephen Miller, jung und erzkonservativ. Anhand von Themen wie Islam und Einwanderung bis hin zur Stellung Amerikas in der Welt untersucht Michael Kirk die Einflüsse der Trump-Flüsterer auf die Weltsicht des US-Präsidenten.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Michael Kirk
    Hintergrundinfos
    Am 30. Mai 1992 ging ARTE erstmals auf Sendung. Der deutsch-französische Kulturkanal feiert sein 25-jähriges Bestehen eine Woche lang mit einer Vielzahl an herausragenden Programmen. Im Internet bietet ARTE ausserdem ein Best-of der letzten 25 Jahre: arte.tv/25jahre.
  21. Moorleiche 4.000-Year-Old Cold Case: The Body in the Bog

    Kategorie
    Archäologie
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    GB
    Produktionsjahr
    2013
    Beschreibung
    Im August 2011 stiess ein irischer Torfstecher auf einen unbekannten Gegenstand. Als er seine Maschine zum Stehen gebracht hatte, erkannte er, dass es sich um menschliche Überreste handelte. Flachgedrückt und deformiert. Eines war klar: Dies war keine moderne Leiche. Der aufsehenerregende Fund erwies sich als eine hervorragend erhaltene Moorleiche aus der Zeit vor der römischen Eroberung. Moorleichen sind seit dem 18. Jahrhundert in Europa schon über tausendfach gefunden worden, in Skandinavien, Deutschland, Frankreich und Grossbritannien. Aber der zuletzt entdeckte, aussergewöhnlich gut erhaltene 'bog body' hat die Forschung zu dem Thema wieder in Gang gebracht, denn es gibt noch viele Geheimnisse zu lüften: Wer waren diese Menschen? Wie erklärt sich ihre Bestattung an speziellen Orten des Moores? Und warum wurden sie vor ihrem Tod so grausam gefoltert? Mit modernster Technologie führt ein Spezialistenteam eine europaweit einmalige Untersuchung durch und kommt zu erstaunlichen Ergebnissen: Die zuletzt ausgegrabene Moorleiche ist nicht wie bisher angenommen 2.000, sondern 3.000 Jahre alt. Ausserdem handelt es sich bei dieser Art von Mumien offenbar um Könige, die in schwierigen Zeiten von ihrem Volk geopfert wurden. Die Dokumentation vermittelt erstaunliche Erkenntnisse über Rituale und Kultur der wenig bekannten Eisenzeit.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Mike Wadding
  22. Re:

    Themen: Deutsche Kämpfer gegen den IS – Die Schlacht um Shingal

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Kasim Shesho aus Bad Oeynhausen zog mit seinen Söhnen nach Shingal in den Nordirak, um gegen den 'IS' zu kämpfen. Als die Terroristen vor gut zweieinhalb Jahren tausende Jesiden ermordeten, verschleppten oder vertrieben, organisierte Shesho den Widerstand. Seitdem pendelt er zwischen Deutschland und Shingal in der Hoffnung, dass der 'IS' irgendwann geschlagen sein wird und die jesidischen Flüchtlinge in ihre Heimat zurückkehren können.
    Wiederholung
    W
  23. ARTE Journal

    Kategorie
    Nachrichten
    Produktionsinfos
    Nachrichten
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2017
    Hintergrundinfos
    In der Nachrichtensendung betrachtet die deutsch-französische Redaktion mit einem weltoffenen Blick das tagesaktuelle politische Geschehen, die sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen sowie die kulturellen Ereignisse aus europäischer Sicht.
  24. Stadt Land Kunst Invitation au voyage

    Themen: Mauritius / La Grande-Motte / Marseille

    Kategorie
    Darstellende Kunst
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2017
    Regisseur
    Fabrice Michelin
  25. Alamo The Alamo

    Kategorie
    Western
    Produktionsinfos
    Spielfilm
    Produktionsland
    USA
    Produktionsjahr
    1960
    Beschreibung
    San Antonio, im Jahre 1836. Texas hat seine Unabhängigkeit von Mexiko erklärt, doch der mexikanische Diktator Santa Anna will die neue Republik mit einer Armee von 7.000 Mann wieder unter seine Herrschaft bringen. General Sam Houston stellt in aller Eile Truppen gegen ihn auf. Um Zeit zu gewinnen, sollen Colonel Travis und Colonel Bowie mit ihren Leuten die mexikanische Streitmacht in Alamo, einer notdürftig zur Verteidigung hergerichteten ehemaligen Missionsstation, möglichst lange aufhalten. Die beiden sind charakterlich sehr verschieden und geraten immer wieder aneinander. Mit ihnen stellen sich einige Dutzend Männer aus Tennessee unter Colonel David Crockett der anrückenden mexikanischen Armee entgegen. Als der Kampf entbrennt, trotzt das zusammengewürfelte Häuflein von nicht einmal 200 Mann tagelang einer erdrückenden Übermacht. 'Alamo' ist neben einigen wenigen Filmen als Koregisseur (darunter 'Die grünen Teufel') der einzige Film, den John Wayne selbst inszenierte. Die Produktion kostete zwölf Millionen Dollar, für damalige Verhältnisse eine enorme Summe. Wayne, auch Produzent des Films, musste sich hoch verschulden, um ihn fertigstellen zu können, finanziell brachte er ihm jedoch nicht den erhofften Erfolg. Das Echo war zwiespältig, viele Kritiker stiessen sich an dem Pathos, mit dem der konservative 'Duke' hier ein Stück amerikanischer Geschichte glorifizierte. Neben Wayne machen Stars wie Richard Widmark und Laurence Harvey 'Alamo' jedoch zu einem eindrucksvollen Western-Ereignis.
    Wiederholung
    W
    Cast
    John Wayne, Richard Widmark, Laurence Harvey, Richard Boone, Frankie Avalon, Patrick Wayne, Linda Cristal
    Regisseur
    John Wayne
    Drehbuch
    James Edward Grant
    Hintergrundinfos
    Finanziell lohnte sich der Western nicht, aber er sorgte für sieben Nominierungen bei den Oscars. Schliesslich bekam er nur die Auszeichnung für den besten Ton, wobei insbesondere die Bildästhetik von 'Alamo' sehr sehenswert ist. Über seine inhaltlichen Aussagen, vor allem die patriotische Glorifizierung der Schlacht, scheiden sich allerdings die Geister.
    Kritiken
    Monumentaler Kriegsfilm mit fragwürdiger Heldenverehrung: In dekorativen Bildern wird eine bedenkliche Bewunderung von Todesmut und Führertum zelebriert. Filmisch überzeugt die Produktion durch Aufwand und Tempo und die gefühlvolle Inszenierung (Lex. des Internat. Films).
  26. X:enius

    Themen: Körper und Geist – Wie kann der Körper den Geist krank machen?

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Angststörungen, Schizophrenie und Depressionen bei vielen Menschen werden solche psychischen Krankheiten diagnostiziert. Aber immer öfter stellen Ärzte fest: Auslöser der Krankheit ist eigentlich gar nicht ein kranker Geist, sondern ein kranker Körper. Das Problem: Viele physische Ursachen werden nicht erkannt, weil Psychologen und Psychiater eine körperliche Erkrankung nicht in Erwägung ziehen. Mit dem traurigen Ergebnis, dass Patienten oftmals Psychopharmaka verabreicht bekommen und in der Psychiatrie landen, obwohl ihnen in einem ganz normalen Krankenhaus geholfen werden könnte. 'Xenius' möchte deshalb herausfinden: Welche körperlichen Krankheiten können unseren Geist krank machen, und wie können diese mit Hilfe der Wissenschaft schneller und besser behandelt werden? Auf der Suche nach Antworten reisen die 'Xenius'-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner an die Charité Berlin. Denn dort diagnostiziert und behandelt ein Team von Forschern und Ärzten immer mehr Formen der Autoimmunen Hirnentzündung, einer körperlichen Krankheit mit psychischen Symptomen. Und sie lernen eine junge Frau kennen Stephanie Schüler. Sie hätte aufgrund einer Fehldiagnose beinahe ihr restliches Leben in der Psychiatrie verbracht, wenn man hier ihre körperliche Krankheit nicht also solche diagnostiziert hätte. Welche Untersuchungen müssen in Zukunft zum Standard in der Medizin werden, um solche Fälle auszuschliessen? 'Xenius' findet es heraus.
    Hintergrundinfos
    Mehr zu den einzelnen Themen unter: arte.tv/xenius.
  27. Wie das Land, so der Mensch Paysages d'ici et d'ailleurs

    Themen: Frankreich – Wald von Vincennes

    Kategorie
    Natur und Umwelt
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2014
    Beschreibung
    Der Bois de Vincennes, seit dem 9. Jahrhundert Jagdrevier der französischen Könige, ist einer der letzten Überreste der Waldkrone, die das antike Lutetia umgab. Heute erstreckt er sich noch über eine Fläche von mehr als 900 Hektar. Das Schloss Vincennes, eine befestigte königliche Residenz, wurde zwischen dem 14. und 17. Jahrhundert als Zuflucht der französischen Könige errichtet. Sie sorgten für die Aufforstung des Bois de Vincennes mit Eichen und die Pflege des allmählich zum Landschaftspark umgestalteten Waldes. Wie der mondänere Bois de Boulogne im Westen von Paris wurde auch die Waldlandschaft von Vincennes im 19. Jahrhundert völlig neu entworfen. Wie kam es, dass dieser einst der königlichen Familie vorbehaltene Wald zu einem beliebten Ziel für Ausflügler wurde? Unter Napoleon III. wurde der Wald endgültig zum Naherholungsgebiet: Der Kaiser wollte der 'arbeitenden Bevölkerung im Osten von Paris' eine Flaniermöglichkeit schenken. Zwischen 1856 und 1866 wurde der Landschaftsarchitekt Jean-Charles Alphand mit der Umgestaltung der Promenaden, Park- und Gartenanlagen der Stadt beauftragt, um Paris für seine Bewohner schöner und lebenswerter zu machen. Während der Stadtplaner Georges-Eugène Haussmann Paris umgestaltete, lehrte eine im Jahre 1867 von Alphonse Du Breuil gegründete Schule Landschaftsgestaltung und die entsprechenden Techniken. Sie zählt heute mehr als 300 Schüler und Lehrlinge. Ihr Ziel ist es, an neuen, abwechslungsreichen Begrünungskonzepten für den öffentlichen Raum zu arbeiten.
    Regisseur
    Emmanuel Descombes
    Hintergrundinfos
    Detailscharfe Luftaufnahmen liefert ein kleiner unbemannter Hubschrauber, der im Laufe der Vorgängerserie 'Mythische Orte' entwickelt wurde und als 'Zuschauerauge' Bebauungen und örtliche Gegebenheiten aus einer neuen und originellen Perspektive erfasst.
  28. An den Quellen des Wassers

    Philippinen, Palawans unterirdischer Fluss

    Kategorie
    Natur und Umwelt
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Mitten im türkisblauen Meer, zwischen weissen Sandstränden und schroffen Felsen, liegt der Puerto-Princesa-Subterranean-River-Nationalpark. Durch dieses Gebiet, das zum Weltnaturerbe der UNESCO gehört, fliesst der Sabang-Untergrundfluss der Insel Palawan. Als Rückgrat zahlreicher vernetzter Ökosysteme verläuft er über 35 Kilometer unterirdisch, durch Gänge und Tropfsteinhöhlen, wo faszinierende Lebewesen wie Zwergfledermäuse, Schwalben und teils neu entdeckte endemische Arten der Süsswasserfauna leben. Das Volk der Batak kennt den Fluss unter dem Berg schon seit langer Zeit. Ihren Legenden zufolge ist die Unterwasserwelt des Flusses von einem bösen Geist bewohnt. In der Dokumentation erkundet die Forschungsgruppe La Venta unter der Leitung von Antonio De Vivo das unterirdische Labyrinth und versucht, den Geheimnissen der Felsgrotten und Dome auf die Spur zu kommen.
    Regisseur
    Alexis Barbier-Bouvet
  29. Algier – Mekka der Revolutionäre (1962_1974) Alger, la Mecque des révolutionnaires (1962_1974)

    Kategorie
    Zeitgeschichte
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2014
    Beschreibung
    'Muslime pilgern nach Mekka, die Christen in den Vatikan und die Freiheitskämpfer nach Algier', erklärte der guinea-bissauische Unabhängigkeitskämpfer Amílcar Cabral den Beinamen der Hauptstadt Algeriens als 'Mekka der Revolutionäre'. Nach Erringung der Unabhängigkeit im Jahr 1962 unterstützte Algerien bis Mitte der 70er Jahre weltweit antikolonialistische und revolutionäre Bestrebungen. Das Land genoss hohes Ansehen, weil es sich militärisch von der Kolonialherrschaft befreit hatte, und galt als Vorbild für viele Unabhängigkeitsbewegungen in der Dritten Welt. Die Staatspräsidenten Ahmed Ben Bella (1962-1965) und Houari Boumediene (1965-1978) öffneten Algiers Tore für jene, die gegen koloniale Unterdrückung und Rassismus kämpften. Sie alle verfolgten mit Überzeugung das gleiche Ziel und wurden dabei von Algerien finanziell, militärisch und diplomatisch unterstützt. Algerien half afrikanischen Unabhängigkeitsbewegungen von Nelson Mandelas African National Congress (ANC) bis zu Amílcar Cabrals Afrikanischer Partei für die Unabhängigkeit von Guinea und Kap Verde (PAIGC). Auch südamerikanische Rebellen fanden Zuflucht in Algerien. Die weisse Stadt Algier wurde zur roten Stadt, als der argentinisch-kubanische Freiheitskämpfer Che Guevara von der algerischen Hauptstadt aus seine Guerilla-Aktionen in Afrika steuerte. Der afroamerikanische Aktivist Eldridge Cleaver errichtete dort das Zentrum der internationalen Sektion der Black Panther Party. In dieser Zeit erhielt die Stadt den Beinamen 'Mekka der Revolutionäre'. Dieser Ruf sollte ihr lange erhalten bleiben und machte sie zu einem bevorzugten Ziel für Geiselnehmer und Flugzeugentführer. Die Dokumentation 'Algier Mekka der Revolutionäre (1962-1974)' verfolgt die Politik der beiden algerischen Staatspräsidenten, deren Unterstützung für die Revolutionäre die Geschichte vieler Länder und Algeriens Hauptstadt selbst prägte.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Ben Salama
    Programmtext
    Erstausstrahlung
  30. ARTE Journal

    Kategorie
    Nachrichten
    Produktionsinfos
    Nachrichten
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2017
    Hintergrundinfos
    In der Nachrichtensendung betrachtet die deutsch-französische Redaktion mit einem weltoffenen Blick das tagesaktuelle politische Geschehen, die sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen sowie die kulturellen Ereignisse aus europäischer Sicht.
  31. Re:

    Themen: Kampf auf der Klippe – Die Muschelfischerinnen von Galicien

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Die Schwestern Isabel und Susana Gonzalez sind Entenmuschel-Fischerinnen, so genannte 'Percebeiras', an der Steilküste im Süden von Galizien. Die Delikatessen werden auf dem Markt für bis zu 200 Euro pro Kilo gehandelt. Das Muschelsammeln ist ein lebensgefährlicher Job zwischen Felsen und Meer. Doch die Schwestern kämpfen nicht nur mit der Brandung, sondern auch gegen die traditionell männerdominierte Branche. Muschelfischer wie Manuel Rodriguez fühlen sich durch die weibliche Konkurrenz zunehmend bedroht.
  32. Before Midnight

    Kategorie
    Drama
    Produktionsinfos
    Spielfilm
    Produktionsland
    USA
    Produktionsjahr
    2013
    Beschreibung
    Neun Jahre sind vergangen, seit Jesse sich im letzten Moment für die Liebe entschieden hat, für Céline seine Ehefrau und das gemeinsame Kind verliess und in Paris geblieben ist. Nun verbringt der amerikanische Schriftsteller den Sommerurlaub bei Freunden in Griechenland. Die unbeschwerte Zeit neigt sich dem Ende zu, und für Jesse heisst es Abschied nehmen von seinem 14-jährigen Sohn Hank, der bei seiner Mutter in den USA lebt. Céline und Jesse sind immer noch ein Paar, leben immer noch in Paris. Sie haben nicht geheiratet, sind aber mittlerweile Eltern von Zwillingen. Jesse spielt mit dem Gedanken, nach Amerika zu ziehen, um seinen Sohn öfter sehen zu können. Der Schritt wäre für Céline der Anfang vom Ende. Sie hat gerade ein reizvolles Jobangebot in Paris erhalten und will die einmalige Chance nicht verstreichen lassen. Die Vorzeichen sind also schlecht, als Jesse und Céline sich anschicken, eine Nacht im Hotel zu verbringen: Dort haben ihnen ihre Freunde ein Zimmer gebucht für eine letzte gemeinsame, romantische Urlaubsnacht. Zunächst bemühen sich die beiden um Deeskalation, aber schnell rücken die Themen ins Zentrum, die schon bei den vergangenen Diskussionen für Zündstoff gesorgt haben. Je erhitzter der Streit geführt wird, desto mehr kristallisiert sich heraus, dass sich in dieser Nacht entscheidet, ob ein gemeinsames Leben überhaupt noch Sinn ergibt.
    Cast
    Ethan Hawke, Julie Delpy, Seamus Davey-Fitzpatrick, Ariane Labed, Athina Rachel Tsangari, Panos Koronis, Charlotte Prior
    Regisseur
    Richard Linklater
    Drehbuch
    Richard Linklater, Julie Delpy, Ethan Hawke
    Hintergrundinfos
    'Before Midnight' ist eine Liebesgeschichte so unberechenbar wie das wahre Leben. Eine ungewöhnliche Langzeitbeobachtung einer Beziehung der alternden Generation X. Teil drei führt dem Zuschauer die Alltagsprobleme des Paares vor Augen. 'Und jede Menge Respekt vor der formalen Radikalität Linklaters, der offenbar auf Rohmer vertrauend zeigt, dass es durchaus in Bann schlägt, in vier, fünf ausgedehnten, semi-dokumentarischen Plansequenzen Menschen beim teilweise wohl auch improvisierten Reden zuzuschauen. Das Leben als action!' (Filmdienst).
  33. Sanatorium Europa

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Thomas Mann und Hermann Hesse, zwei leidenschaftliche Europäer, spürten das Unbehagen an der Zeit damals, wie viele andere auch. Um ihre erschöpften Nerven zu kurieren, flüchteten sie ins Sanatorium. Und zwar an die oberitalienischen Seen, dorthin, wo gefühlt der Süden beginnt. Überall wurden luxuriöse Heilanstalten gebaut, meist blieb man für mehrere Wochen, gar Monate. Die dekadente Gesellschaft im Reformsanatorium von Dr. von Hartungen am Gardasee mit all den eingebildeten Kranken faszinierte Thomas Mann. Hier bekam er die Ur-Inspiration zum 'Zauberberg', dem Abgesang schlechthin auf das sterbende Europa. Heute steht die Ruine des Sanatoriums in Riva leer. Für die Filmemacherin Julia Benkert symbolischer und realer Ort zugleich, um das Unbehagen an der Zeit zu analysieren. Wirken die Symptome von damals doch erschreckend vertraut: das Ausgebranntsein, der Veganer-Boom, die Hinwendung zu asiatischen Weisheiten, das Zurück-zur-Natur, genauso wie der Ruf nach Führung. Die Parallelen zu heute lesen sich wie Warnzeichen vor dem nächsten grossen Krieg. Der Philosoph Andreas Weber und die Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot ordnen die gesellschaftlichen Phänomene ideengeschichtlich ein und zeigen, dass viele Prozesse, die damals begonnen haben, noch lange nicht abgeschlossen sind handelt 'Sanatorium Europa' doch nicht nur vom Kranksein, sondern auch von Heilung. Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs war die Idylle der magischen Seenlandschaft zerstört. Nur die Region um Ascona am Lago Maggiore blieb politisch neutral, weil sie zur Schweiz gehörte. Das einstige Refugium wurde zum Exil. Besonders das Sanatorium Villa Neugeboren zog die Intellektuellen an. Pikanterweise lag es auf dem Hügel direkt gegenüber des Monte Verità, dem legendären Wahrheitsberg. Fieberhaft suchten die Intellektuellen nach neuen Utopien für Europa. Ernst Bloch beendete hier sein berühmtes Werk 'Geist der Utopie'. Hermann Hesse schrieb den 'Demian', darin der Spruch 'Sei du selbst!', der zum Mantra eines ganzen Jahrhunderts werden sollte.
    Regisseur
    Julia Benkert
  34. Xenia – Eine neue griechische Odyssee Xenia

    Kategorie
    Drama
    Produktionsinfos
    Spielfilm
    Produktionsland
    GR/F/B
    Produktionsjahr
    2014
    Beschreibung
    Der 16-jährige Dany macht sich mit seinem weissen Kaninchen auf den Weg von Albanien nach Griechenland, um seinem grossen Bruder Odysseas vom Tod ihrer alkoholkranken Mutter zu berichten. Der 18-jährige Odysseas arbeitet in Athen in einem Schnellimbiss. Er hat von seiner Mutter die begnadete Stimme geerbt, die er bei einer Castingshow der Welt präsentieren sollte, wenn es nach seinem verträumten kleinen Bruder ginge. Nach einer gewalttätigen Auseinandersetzung müssen die Brüder aus Athen fliehen. Sie besitzen keinen griechischen Pass und hoffen, in Thessaloniki ihren leiblichen Vater ausfindig zu machen, um die Staatsangehörigkeit beantragen zu können. Die beiden Brüder wachsen auf ihrer Flucht immer mehr zusammen, Odysseas übernimmt die Rolle des fürsorgenden Elternteils. Eine surreale Reise durch ein krisengebeuteltes Land und die Psyche von zwei staatenlosen Jugendlichen thematisiert die harte Realität von vielen jungen Menschen in Europa. Der griechische Name Xenia bedeutet zugleich 'die Fremde' und 'die Gastfreundliche'. Eine luxuriöse griechische Hotelkette aus den 50er Jahren trug den gleichen Namen wie der Film, heute sind die meisten Gebäude verwaist. Das Bruderpaar findet Unterschlupf in einem dieser verlassenen Hotels. Realität und Fiktion verschwimmen mit einer grossen Portion Fantasy und kreieren so eine bewegende Geschichte um Herkunft, Familie und Heimat.
    Cast
    Kostas Nikouli, Nikos Gelia, Yannis Stankoglou, Marissa Triandafyllidou, Aggelos Papadimitriou, Romanna Lobach, Patty Pravo
    Regisseur
    Panos H. Koutras
    Drehbuch
    Panos H. Koutras, Panagiotis Evangelidis
    Programmtext
    Erstausstrahlung
    Hintergrundinfos
    Der griechische Regisseur Panos H. Koutras hat Film in London und Paris studiert. 'Xenia' ist sein vierter Spielfilm. Er gründete 1995 in Athen seine Produktionsfirma 100 % Synthetic Films und weiss um die wirtschaftliche und politische Realität Griechenlands. Mit seinem Drama 'Real Life' feierte er 2004 auf dem Toronto International Film Festival Premiere und gewann den griechischen Kritikerpreis.
  35. Almodóvar und seine Frauen Almodóvar – Tout sur ses femmes

    Kategorie
    Künstlerporträt
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    F/E
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Ob Mutter, Ehefrau oder Geliebte, ob überdreht, schrill oder bunt Frauen spielen in Pedro Almodóvars Werk schon immer eine zentrale Rolle. Sie inspirieren ihn zu seinen Geschichten, spielen Charakterrollen und verleihen seinen Casts Glanz und Glamour. In jeder Schaffensphase hatte der spanische Regisseur seine Muse: Carmen Maura in den aufsehenerregenden, gewagten Debütfilmen, Victoria Abril in den sinnlich-abgründigen Streifen der zweiten Schaffensphase, Marisa Paredes in den Filmen der Reifejahre und schliesslich Penélope Cruz in den Welterfolgen der jüngeren Zeit. Doch Almodóvar ersetzt nicht einfach eine Schauspielerin durch eine andere, vielmehr sind sie alle präsent im unnachahmlichen Mikrokosmos seines Ouvres. Aber wie ist aus dem bekennenden Homosexuellen und notorischen Provokateur ein solch meisterhafter Interpret weiblicher Zwischentöne geworden? Aus der Sicht der berühmten Almodóvar-Diven wird deutlich, dass Frauen der Dreh- und Angelpunkt und weibliche Emotionen ein unentbehrliches Element in Almodóvars Filmen sind. Mit Frauenfiguren liessen sich Gefühle einfach tiefer ausloten, sagte der Regisseur einmal selbst. Die Erzählungen der Schauspielerinnen fügen sich zu einem Gesamtbild von Almodóvars Leben und Schaffen, angefangen bei seinem ersten Spielfilm 'Pepi, Luci, Bom und der Rest der Bande' (1980), über 'Das Gesetz der Begierde' (1987), 'Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs', der ihm 1988 zum internationalen Durchbruch verhalf, bis hin zu 'Fessle mich' (1989), 'Alles über meine Mutter' (1999), 'La mala Educación – Schlechte Erziehung' (2004) und 'Volver – Zurückkehren' (2006). Das Porträt führt von der Persönlichkeit des in der Franco-Ära aufgewachsenen Jungen bis hin zu den künstlerischen Visionen, die der Filmemacher im modernen, demokratischen Spanien der Movida verwirklichen konnte. Aus erster Hand beleuchten die Heldinnen seiner Filme eine ausserordentlich erfolgreiche Laufbahn, die Almodóvar von La Mancha nach Hollywood führte und der Welt auch ein neues Bild seines Heimatlandes Spanien vermittelte.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Sergio Mondelo
    Hintergrundinfos
    Mehr im Internet auf ARTE Cinema unter: cinema.arte.tv.
  36. Trans Is Beautiful!

    Kategorie
    Sexualität
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Es ist der 24. April 2015, und der amerikanische Zehnkämpfer, Goldmedaillengewinner bei Olympia 1976, Nationalheld, Republikaner, internationales Sexsymbol und Patriarch des Kardashian-Clans, Bruce Jenner, outet sich zur Primetime vor 17 Millionen amerikanischen Fernsehzuschauern als Transfrau. Von nun an gilt: Call her Caitlyn! Der Slogan geht um die Welt. Das Ereignis ist ein historischer Meilenstein. Transmenschen waren lange an den Rand der Gesellschaft verbannt. Mehr und mehr zeigen sie sich selbstbewusst in Medien, Mode und Werbung. Wie erklärt sich der Wandel der öffentlichen Wahrnehmung transsexueller und transidenter Menschen vom Sonderfall zum Mainstream-Star in nicht einmal hundert Jahren? Die Dokumentation beleuchtet erstmals die Geschichte von Transmenschen in der Popkultur. Sie zeigt die Ursprünge und den langen Weg der Trans*-Revolution, gepflastert mit Enttäuschungen und Überraschungserfolgen: von den Pionierinnen der Pariser Cabarets in den 50er Jahren zum ESC-Sieg der Popsängerin Dana International 1998. Von den Musen in Andy Warhols Factory hin zu YouTubern in der Transition von den Ikonen des Kampfs um Transrechte zum Netflix-Star Laverne Cox, die 2014 auf dem Titel des 'Time Magazine' prangte. Vom 'Danish Girl' Lili Elbe oder zu den Schwestern Lilly und Lana Wachowski, ehemals Brüder und Regisseure von 'Matrix'. Die Dokumentation 'Trans Is Beautiful!' von Stéphanie Cabre und Claire Duguet vereint umfangreiches Archivmaterial und Interviews mit Trans-Promis aus den USA und Europa: unter anderem Zackary Drucker, Buck Angel, Stéphanie Michelini, Katastrophe, Balian Buschbaum, Bambi und Jen Richards erzählen über ihren Beitrag zur Transkultur und die Entwicklung bis zur heutigen enormen Sichtbarkeit.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Stéphanie Cabre, Claire Duguet
    Programmtext
    Erstausstrahlung
  37. Tracks

    Das Magazin für Popkultur | Themen: Kanadas aufregende Musikszene / Exportschlager aus Neuseeland: 'Lorde' / Vaginastories / Papillon Rising / Film 'The Bad Batch' / Live: Counterfeit

    Kategorie
    Jugendsendung
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    D/F
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    (1): Kanadas aufregende Musikszene Kanada ist dieses Jahr das kulturelle Schwerpunkt- und Partnerland des Reeperbahnfestivals. Grund genug, die aktuelle Musikszene und die Künstler hinter dem zweitgrössten Staat der Erde zu präsentieren. (2): Exportschlager aus Neuseeland: Lorde Als David Bowie kurz vor seinem Tod von der Zukunft der Musik sprach, schwärmte er vor allem von einer Neuseeländerin: 'Lorde'. 'Tracks' hat sich mit der zweifachen Grammy-Gewinnerin zum exklusiven Interview getroffen. (3): Vaginastories 'Tracks' spricht mit denen, die den 'Pussygrabbern' dieser Welt auf die Finger schlagen. Laura Méritt, Petra Mattheis und MithuSanyal räumen kunstvoll mit Tabus und Missverständnissen rund um den weiblichen Körper auf. (4): Papillon Rising Wenn eine Welt immer düsterer wird, braucht sie mehr Spass. Und der kommt in Form von 'Papillon Rising'. Das Funk-Duo zeigt sich mächtig cool und ganz im Stil der 80er Jahre. (5): Film 'The Bad Batch' Hollywoods Gangsta-Braut in Sachen Leinwand hat wieder zugeschlagen: Ana Lily Amirpour. Nach einer blutsaugenden Vampirin auf dem Skateboard serviert sie dem Publikum dieses Mal menschenfressende Bodybuilder im Film 'The Bad Batch', unter anderem mit Jim Carrey, Keanu Reeves und Suki Waterhouse. (6): Live: Counterfeit Ein Frontmann, der als Model und Schauspieler bekannt ist. Ein Name, der mit dem Verweis auf Produktpiraterie nicht gerade Innovation verspricht. Dennoch: Der Punk von Counterfeit überzeugt auch live bei 'Tracks'.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Tita von Hardenberg
  38. Kochen, was andere verschwenden

    Themen: Niederlande

    Kategorie
    Lifestyle
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    A
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    In den Niederlanden wirft David einen Blick hinter die Kulissen der Fastfood-Automaten von Febo im Zentrum von Amsterdam. Was steckt dahinter, und vor allem: Aus was bestehen die angebotenen Frikandel? 'Reste aus der Fleischproduktion', erklärt ihm ein Mitarbeiter durch das Automatenfenster. Hier ist also Resteküche am Werk! Doch dass Verwertung nicht immer einen schalen Geschmack haben muss, zeigt uns ein Spitzenkoch der Extraklasse. David trifft Jonathan Karpathios, der seinen eigenen Kreislauf der Nachhaltigkeit geschaffen hat und mit seiner Nose-to-Tail-Küche restlos alles vom Tier verwertet. Er zeigt, wie man Fleisch ohne Massentierhaltung produziert und dass sich aus jedem Stück noch ein raffiniertes und vor allem delikates Gericht zaubern lässt. Angesichts des steigenden Fleischkonsums will David jedoch nach Alternativen suchen. An der Universität Wageningen wird er fündig. Der Universitätsprofessor Arnold van Huis leitet das Insektenlabor und erklärt, dass sich weltweit bereits zwei Millionen Menschen von Insekten und Grashüpfern ernähren. Dem will David auf die Spur gehen und testet mit Marian Peters, einer Vorreiterin in Sachen Insektenküche, ihre leckeren Rezepte mit Mehlwürmern in Form einer Verkostung an einer Schule. Und siehe da, die Kinder lieben die Insektenbällchen!
    Episodenummer
    3
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Georg Misch, David Gross
    Hintergrundinfos
    Mehr zum Thema auf: future.arte.tv. Die Rezepte finde Sie ausserdem auf der ARTE-App 'Cuisine'.
  39. 28 Minuten 28 minutes

    Kategorie
    Magazin
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    '28 Minuten' ist das Magazin bei ARTE, täglich frisch und frech aus Paris. Jede Sendung nimmt aktuelle Themen aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft oder Wissenschaft unter die Lupe.
  40. (Fast) Die ganze Wahrheit Tout est vrai (ou presque)

    Themen: Mick Jagger

    Kategorie
    Menschen
    Produktionsinfos
    Fernsehserie
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2013
    Beschreibung
    Mick Jagger ist das ultimative Sexsymbol des Rock 'n' Roll, und auch mit über 70 ist er noch in Form.
    Regisseur
    Nicolas Rendu
    Hintergrundinfos
    Mehr Informationen kurz vor der Ausstrahlung der Sendung unter: www.arte.tv/dieganzewahrheit/.
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