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  1. Re:

    Themen: Kampf um die Kurve: Rechte Fussballfans in Italien

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2018
    Beschreibung
    Die italienischen Fussballfans haben einen schlechten Ruf. Gewalt, Rassismus und faschistische Symbole sind in den Stadien alltäglich. Vereine und Polizei schlagen seit einiger Zeit mit Stadionverboten zurück. Die 'Ultras', die bedingungslosen Fussballfans, fühlen sich ungerecht behandelt. Sie seien die Sündenböcke der italienischen Politik, die von ihrem Versagen ablenken wolle. 'Re:' begleitet Beppe Franzo, einen der zentralen Köpfe der Ultra-Bewegung von Juventus Turin, in den Tagen vor dem letzten Heimspiel der Saison. Er trifft sich mit den Vertretern der wichtigsten Ultra-Gruppierungen für die Vorbereitungen des Saisonfinales. Dabei wird auch über das Versagen der Politik und die eigenen – oft genug rechtsextremen – Einstellungen gesprochen. Aber linke Ultras halten dagegen: Domenico Mungo, Anarchist und Lehrer, will Turin und die Ultrabewegung nicht kampflos den Rechten überlassen.
    Wiederholung
    W
  2. Arte Journal ARTE Journal

    Kategorie
    Nachrichten
    Produktionsinfos
    Nachrichten
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2018
    Hintergrundinfos
    In der Nachrichtensendung betrachtet die deutsch-französische Redaktion mit einem weltoffenen Blick das tagesaktuelle politische Geschehen, die sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen sowie die kulturellen Ereignisse aus europäischer Sicht.
  3. Stadt Land Kunst Invitation au voyage

    Themen: Martinique, zurück in Joseph Zobels Strasse der Kindheit / Mantua, Meisterwerk der Herzöge von Gonzaga / Das absolute Muss: Die Küste Tahitis

    Kategorie
    Darstellende Kunst
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2018
    Beschreibung
    (1): Martinique, zurück in Joseph Zobels Strasse der Kindheit: Martinique ist eine Insel der Kleinen Antillen mit zahllosen Sandstränden, Vulkanen und Plantagen, die hier 'Habitations' genannt werden. Sie stammen aus dem 18. Jahrhundert, als das Zuckerrohr die europäischen Siedler reich machte. Damals hatte jede Plantage auch eine Strasse mit Hütten, in denen die Sklaven wohnten, die sogenannte 'Rue cases-nègres'. So nannte Joseph Zobel auch den Roman, in dem er seine Kindheit in einem dieser Viertel 70 Jahre nach Abschaffung der Sklaverei erzählt. (2): Mantua, Meisterwerk der Herzöge von Gonzaga: In der fruchtbaren norditalienischen Po-Ebene liegt Mantua, umgeben von drei Seen. Ab dem späten 14. Jahrhundert gelangte die Stadt, die vom intensiven Handel zwischen Venedig und Mailand profitierte, zu einer nie dagewesenen Blüte. Besonders mächtig war die Gonzaga-Dynastie, die wesentlich zum fulminanten Aufstieg der Stadt beitrug. Vier Jahrhunderte lang prägten diese Renaissance-Fürsten durch ihr Streben nach Schönheit und Vollendung das Gesicht von Mantua. Architektur, Stadtbild und sogar Gastronomie tragen noch heute ihren Stempel. (3): Das absolute Muss: Die Küste Tahitis: Palmen, smaragdfarbene Lagunen, üppige Vegetation, zum Klang der Ukulele tanzende Südseeschönheiten: Die Küste von Papeete ist ein Konzentrat des Zaubers von Tahiti. Doch ein Motiv hätte auf dieser Postkarte des Archipels beinahe gefehlt ...
    Regisseur
    Fabrice Michelin
  4. Magische Gärten Jardins d'ici et d'ailleurs

    Sacro Bosco

    Kategorie
    Pflanzen
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Der Sacro Bosco zu Deutsch 'heiliger Wald' ist ein geheimnisvoller Garten nordöstlich von Rom. Geschaffen hat ihn eine Ausnahmepersönlichkeit der italienischen Renaissance: Vicino Orsini, Feudalherr von Bomarzo. Nach einer langen Laufbahn als Offizier und Söldner lässt er am Fusse seines Schlosses einen Waldpfad anlegen, in dem sich bis heute seine nonkonformistischen Ansichten widerspiegeln. Jedes Gestaltungselement des Gartens wird präzise inszeniert. Seine ersten Werke erschuf Vicino Orsini in den 1550er Jahren, bis zu seinem Tod 1585 verschönert er den Garten immer wieder. Auf einem labyrinthischen Pfad wandelt der Besucher vorbei an rund 30 überraschend geformten Skulpturen und Bauwerken. Es ist kein regelmässiger Garten, sondern eher ein Waldweg, ein Pfad mit einem Anfang und einem Ende. Vicino Orsini nannte ihn 'mein Wäldchen'. Er sprach nie von seinem Garten, sondern von seinem Wäldchen. Die Bäume, die in diesem Wald wachsen Eichen, Lorbeer- und Kastanienbäume , sind von der Form her ziemlich knorrig. Der Besucher bekommt das Gefühl, in ein Märchen einzutauchen. Der Besucher folgt einem Weg, der mit Haltepunkten in Form von Statuen versehen ist. Sie geben dem Pfad einen emotionalen Gehalt. Vicino Orsini schöpfte dabei aus einer Fülle von Elementen aus seiner Fantasie, die sich aus Asien, aus der Neuen Welt, aus mittelalterlichen Stichen, aber auch aus etruskischen Tempeln speist. Im Wald verteilt befinden sich viele Inschriften, die alle elf Silben lang sind. Vicino Orsini wollte mit dieser Besonderheit verdeutlichen, dass die Welt zwar voller Wunder ist, aber der Skulpturenwald Sacro Bosco, sein Wäldchen, mit nichts zu vergleichen und in seiner Schönheit einzigartig ist.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Aloïs-Marie Lenoan
  5. Amadeus

    Kategorie
    Biografie
    Produktionsinfos
    Spielfilm
    Produktionsland
    USA
    Produktionsjahr
    1984
    Beschreibung
    Wien, November 1823. In die Stille der Nacht hinein ruft ein wie ein Gespenst herumirrender alter Mann: 'Verzeih, Mozart, verzeih deinem Mörder!' Diese Worte spricht Antonio Salieri, der ehemals anerkannte Musiker und offizielle Hofkomponist unter Kaiser Joseph II. Nun, 32 Jahre nach dem Tod von Wolfgang Amadeus Mozart, lässt Salieri in Rückblenden seine Vergangenheit und die wichtigste Begegnung seines Lebens Revue passieren. Von Kindesbeinen an hat Salieri sich ganz in den Dienst Gottes gestellt und sich dazu verpflichtet, ihn mit seiner Musik zu ehren. Als Belohnung für die grossen Mühen fordert er ewigen Ruhm. Kaiser Joseph II., der sein Talent anerkennt, lässt ihm die höchsten Ehren zuteilwerden. Doch im Jahr 1781 kommt ein junger Mann nach Wien, dem der schmeichlerische Ruf vorauseilt, er sei der grösste Komponist des Jahrhunderts: Wolfgang Amadeus Mozart. Salieris Neid ist bereits bei ihrer ersten Begegnung entfacht, als sich der junge Mozart anmasst, ein Stück von ihm zu verbessern und damit seine Überlegenheit zu demonstrieren. Der junge Mozart geniesst trotz seines arroganten Benehmens wegen seines musikalisches Talents höchste Anerkennung, auch die des Kaisers Joseph II. Selbst Salieri kann seine heimliche Bewunderung für das herausragende Genie nicht unterdrücken. Dennoch ist für ihn das Auftauchen Mozarts in seinem Leben eine gottgewollte Ungerechtigkeit. Salieri, der Mozart als Bedrohung für seine eigene Karriere empfindet, beschliesst sein Schicksal in die Hand zu nehmen und den Widersacher in den Tod zu treiben .
    Wiederholung
    W
    Cast
    Tom Hulce, F. Murray Abraham, Elizabeth Berridge, Roy Dotrice, Simon Callow, Christine Ebersole, Jeffrey Jones
    Regisseur
    Milos Forman
    Drehbuch
    Peter Shaffer
    Hintergrundinfos
    Milos Formans 'Amadeus' ist ein virtuos gestaltetes Meisterwerk, dessen herrliche Bilder Mozarts Musik alle Ehre machen. Der Film war einer der grossen Kinoerfolge der 80er Jahre. 'Amadeus' wurde mit acht Oscars ausgezeichnet, unter anderem für den besten Film und die beste Regie. Auch F. Murray Abraham als Mozarts Widersacher Salieri erhielt für seine Leistung den Oscar als bester Hauptdarsteller.
    Kritiken
    Ein aufwändig inszenierter Musik- und Künstlerfilms, der mit effektvollen Kinomitteln die Figur des Komponisten dem heutigen Publikum nahebringen will. Der Konflikt zwischen Genie und Mittelmass findet zwar Eingang in die Handlung, wird aber immer wieder von virtuos gestaltetem Entertainment überlagert (Lex. des Internat. Films).
  6. X:enius

    Themen: Voll auf Testosteron – Was macht Männer aggressiv?

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2018
    Beschreibung
    Männer – das aggressive Geschlecht? Zumindest die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache: 85 Prozent der Tatverdächtigen bei schwerer Körperverletzung sind in Deutschland und Frankreich männlich. Für Aggressionen wird häufig das Männerhormon Testosteron verantwortlich gemacht. Schliesslich besitzen Männer davon zehn Mal so viel wie Frauen. Und Studien aus der Tierwelt scheinen diesen Verdacht zu bestätigen. Aber kann ein Hormon allein wirklich die Ursache für aggressives männliches Verhalten sein? Eins steht fest: Testosteron macht den Mann männlich. Im Mutterbauch entscheidet es über das Geschlecht des Embryos. Im Alltag schwankt der Testosteronspiegel eines Mannes – je nach Tageszeit und Situation. Welchen Beitrag das Testosteron jedoch zu aggressivem Verhalten leistet, ist wissenschaftlich umstritten. Neuere Studien kommen zu dem Ergebnis: Testosteron macht sensibler für den eigenen sozialen Status und kann soziales Verhalten sogar fördern. Die Ursachen für Aggressionsbereitschaft sind also vielschichtiger. Die Geschichte eines ehemaligen Gewalttäters zeigt: Gewalterfahrungen in der eigenen Familie und die unterschiedliche Sozialisation von Jungen und Mädchen beeinflussen die Aggressionsbereitschaft. Die gute Nachricht: Aggressionen lassen sich steuern – unabhängig vom Geschlecht. Zusammen mit dem Psychologen Michael Kopper erfahren die 'Xenius'-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard, wie viel aggressives Potenzial wirklich in ihnen steckt und wie sie ihre Aggressionen kontrollieren können. Dafür macht der Psychologe erst einen Provokationstest mit ihnen und schickt sie anschliessend in den Boxring. Boxen gegen Gewalt? Kann das wirklich helfen oder werden dadurch womöglich erst Aggressionen geweckt? Die 'Xenius'-Moderatoren finden es heraus.
  7. Bob Dylans Amerika

    Woodstock

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2018
    Beschreibung
    Genauso wie Bob Dylan damals zieht es heute auch Wolfgang Niedecken nach Woodstock, ins Mekka der Hippie-Bewegung. Der Ort liegt nur gut zwei Autostunden nördlich von New York. Dort lässt sich der Kölner Musiker von alteingesessenen, echten Woodstockern erklären, was noch vom Hippie-Motto 'Love, Peace & Happiness' und dem weltbekannten Woodstock-Festival übrig geblieben ist. Mit dabei sind alte Weggefährten von Bob Dylan und wahre Legenden, unter anderem der Rockstar-Fotograf und Woodstock-Chronist Elliot Landy. Unter Dylan-Kennern sorgt aber besonders ein Ort für leuchtende Augen: 'Big Pink'. In dem rosafarbenen Sommerhaus nahm Bob Dylan zusammen mit den Musikern von The Band in den 1960er Jahren die legendären 'Basement Tapes' auf. Grund genug für Wolfgang Niedecken, vor Ort selbst ein Lied des grossen Meisters einzuspielen – tatkräftig unterstützt von der Folklegende Happy Traum. Natürlich darf ein Ausflug zum Veranstaltungsort des Woodstock-Festivals selbst nicht fehlen. Denn auch wenn Bob Dylan damals nicht beim legendären Musikfestival aufgetreten ist, so gilt diese Veranstaltung bis heute als der Höhepunkt der amerikanischen Gegenkultur und als bedeutender Meilenstein der amerikanischen Musikgeschichte.
    Episodenummer
    2
    Regisseur
    Hannes Rossacher
  8. Städte am Meer

    Melbourne

    Kategorie
    Stadtbild
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Melbourne – die Metropole im Südosten Australiens wurde in Rankings wiederholt zur lebenswertesten Stadt der Welt gekürt. Unter den gut 4,5 Millionen Einwohnern tummeln sich viele junge Kreative, die das Lebensgefühl der Stadt prägen. Fernab der internationalen Aufmerksamkeit hat Melbourne seinen eigenen Stil gefunden: entspannt, weltoffen und zukunftsorientiert. Die Dokumentation porträtiert Menschen, die in ihrem jeweiligen Bereich das Wesen Melbournes mitgestalten und durch die Stadt geprägt werden. In kaum einer anderen Metropole der Welt sind Kunst und Kultur so präsent wie in Melbourne, sie sind fester Bestandteil des Stadtbildes und des Alltags. Mit dem Streetart-Künstler Mike Makatron erkundet die Dokumentation Kunst im öffentlichen Raum: Mit seinen Graffiti verändert er ständig das Erscheinungsbild der Stadt. Die kulturbegeisterte Metropole ist in den vergangenen zehn Jahren ein Zentrum für Streetart geworden. Ausserdem blickt das Kamerateam dem Filmemacher Adam Elliot über die Schulter, der für seinen Animationsfilm 'Harvie Krumpet' den Oscar gewann. Die Dokumentation begleitet auch die Tänzerin Tara Samaya beim Versuch sich die Stadt zu ertanzen sowie die Modedesignerin Nixi Killick, die mit Hilfe von 3D-Scans und Lasertechnik knallig bunte Kleidungskunstwerke fertigt. Ausserdem steht ein Besuch in einem nachhaltigen Restaurant auf dem Programm, das überhaupt keinen Müll produziert und deshalb ohne Mülltonnen auskommt. Und: Nicht nur das Känguru als Wappentier hat einen ganz besonderen Stellenwert für die Bewohner Melbournes, sondern auch der Kaffee – an kaum einem anderen Ort der Welt gibt es eine vielfältigere Kultur rund um die braune Bohne.
    Episodenummer
    1
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Christian Stiefenhofer, Ilka Franzmann, Jan Hinrik Drevs
    Hintergrundinfos
    Die Seele der Metropole findet ihren Ausdruck in der Politik, aber auch in Malerei, Tanz, Musik, Literatur, Architektur und Kulinarik. Bis heute sind Städte am Meer geprägt vom Pioniergeist ihrer Gründungsväter. Ihre geostrategische Lage machte sie wiederholt zu Spielbällen wechselnder politischer Mächte und Systeme, zu Orten des Transits für Träumer und Migranten, zu Schmelztiegeln von Menschen unterschiedlichster Herkunft und Kultur. Die Unendlichkeit ihrer vorgelagerten Meere wurde für Einheimische wie Fremde zur Projektionsfläche für Sehnsüchte, Wünsche und Visionen.
  9. Sehnsuchtsorte

    Nordengland und Turner

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Die vielfältigen Landschaften im Norden Englands haben bereits William Turner inspiriert. Von den sanften Hügeln Yorkshires über die raue Ostküste mit ihren zahlreichen Burgen bis hin zur Seenregion im Westen – durch die beeindruckenden Panoramen wurde Turner zum Landschaftsmaler. Die Küste Northumberlands im Osten ist bis heute von der Fischerei geprägt. Im Dörfchen Craster zeugt das letzte alte Räucherhaus noch davon. Von der Fischerei selbst lebt nur noch die Familie Hoggs, die sich auf den Fang von Hummer spezialisiert hat. Bis hoch zur schottischen Grenze ist die Küste gesäumt von alten Burgen und deren Ruinen. Ein Glücksfall für Archäologen, denn die Grabungsstelle am Bamburgh Castle geht bis ins 9. Jahrhundert zurück. In der Seenregion im Westen Nordenglands konzentrierte sich Turner auf dramatische Panoramen mit Seen, die von hohen grünen Bergen umrahmt werden. Er malte auch die halbwilden Schafherden, die dort oben leben. Sie sind seit über hundert Jahren eine Herausforderung für Hütehunde und deren Besitzer aus dem ganzen Land. In der Seenregion findet nämlich alljährlich ein Wettbewerb statt, bei dem sie sich miteinander messen können.
    Episodenummer
    2
    Regisseur
    Ina Kessebohm
  10. Arte Journal ARTE Journal

    Kategorie
    Nachrichten
    Produktionsinfos
    Nachrichten
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2018
    Hintergrundinfos
    In der Nachrichtensendung betrachtet die deutsch-französische Redaktion mit einem weltoffenen Blick das tagesaktuelle politische Geschehen, die sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen sowie die kulturellen Ereignisse aus europäischer Sicht.
  11. Re:

    Themen: Mit Worten gegen den IS – Eine Jesidin erhebt die Stimme

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Die Jesidin Farida Khalaf ist durch die Hölle gegangen: entführt, verkauft, vergewaltigt von den Terroristen des IS. Doch sie hat nie aufgegeben. Die 21-Jährige ist ihren Peinigern entkommen und reiste mit einem deutschen Hilfsprogramm bis nach Baden-Württemberg. Hier hat sie den Mut gefunden, das Schweigen zu brechen: Sie erzählt ihre Geschichte, klagt ihre Peiniger öffentlich an und fordert Gerechtigkeit für sich und Tausende Jesidinnen, denen der IS Gewalt angetan hat. Als ihr Heimatdorf befreit wird, wagt Farida Khalaf eine riskante Reise in den Nordirak, um den Ort ihrer Kindheit noch einmal wiederzusehen – das Dorf, in dem die Terroristen das Glück ihrer Familie für immer zerstörten.
  12. Bloss keine Tochter!

    Asiens Frauenmangel und die Folgen

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsinfos
    Dokumentarfilm
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2018
    Beschreibung
    Der Frauenhandel boomt: In China finden Millionen Männer im heiratsfähigen Alter keine Frau mehr – genau wie in Indien und Südkorea. Auf Flugblättern und Plakaten preisen sie ihre Söhne an: chinesische Mütter auf der verzweifelten Suche nach einer Schwiegertochter. Wie konnte es so weit kommen und wer ist dafür verantwortlich, dass weltweit Millionen von Frauen fehlen? Neben anderen Faktoren ist es auch die traditionelle Präferenz von Söhnen ist, die vielerorts zur selektiven Abtreibung von Mädchen geführt hat. Jedoch ist Frauenmangel kein nationales, selbst verschuldetes Phänomen einzelner Länder, sondern Folge gezielter Bevölkerungspolitik von Industrienationen nach dem Zweiten Weltkrieg und deren Angst vor einer Bevölkerungsexplosion: Entwicklungsgelder und der Einsatz medizinischer Geräte spielen damals wie heute eine erhebliche Rolle. Anhand von persönlichen Schicksalen aus Südkorea, China, Indien sowie Vietnam und belegt durch bisher unveröffentlichtes Archivmaterial wird den Gründen und Folgen des von Menschen gemachten Ungleichgewichts der Geschlechter nachgegangen. Ein Blick in die Zukunft: Entführung, Verkauf und Missbrauch von Mädchen und jungen Frauen nehmen zu. Das Phänomen des Frauenmangels und des Männerüberschusses destabilisiert immer mehr Gesellschaften weltweit. Ein investigativer Dokumentarfilm über Verflechtungen aus Politik, Wirtschaft und Medizin, die Frauen – früher wie heute – zum Spielball staatlicher und krimineller Interessensgruppen werden lässt.
    Regisseur
    Antje Christ, Dorothe Dörholt
    Programmtext
    Erstausstrahlung
  13. Sklavinnen des IS

    Suche nach Gerechtigkeit

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2018
    Beschreibung
    Wird sich der IS jemals für die unfassbaren Verbrechen, die er im Nordirak und Syrien begangen hat, vor Gericht verantworten müssen? Dieser Frage geht die Dokumentation anhand des Schicksals zweier junger jesidischer Frauen nach. Shirin und Lewiza waren vom IS verschleppt, verkauft und über Monate vergewaltigt worden. Nach ihrer Flucht wurden sie in ein Rettungsprogramm für IS-Opfer aufgenommen, das Baden-Württemberg unter Leitung des Traumatologen Jan Ilhan Kizilhan 2015 ins Leben gerufen hatte. Dr. Kizilhan ist überzeugt, dass die seelischen Verletzungen der jungen Frauen nur geheilt werden können, wenn ihnen auch juristisch Gerechtigkeit widerfährt. Deshalb bringt er Shirin und Lewiza mit dem renommierten britischen Juristen Philippe Sands zusammen – einem Experten für Völkermord, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Die Suche führt über einem Zeitraum von drei Jahren vom Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag bis hin zur höchsten Klageinstanz der Bundesrepublik, dem Generalbundesanwalt in Karlsruhe. Hinter dem persönlichen Genesungsweg der beiden traumatisierten jungen Frauen steht eine universelle Frage: Wie sollen demokratische Staaten mit den unmenschlichen Verbrechen des IS umgehen? Die Dokumentation zeigt, dass in Europa der politische Wille fehlt, die Drahtzieher des IS zur Verantwortung zu ziehen. Viele Regierungen ziehen den scheinbar einfacheren Weg, die aussergerichtliche Liquidierung durch Kampfdrohnen, vor. Doch verrät Europa damit nicht einen Teil seines rechtsstaatlichen Erbes, dessen Fundament im Nachkriegsdeutschland mit den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen gelegt wurde?
    Regisseur
    Philippe Sands, David Evans
  14. Gesprächsrunde

    Gäste: Jan Ilhan Kizilhan

    Kategorie
    Gespräch
    Produktionsinfos
    Diskussion
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2018
  15. Operation Europa – Mogherini und ihr Masterplan Europe at Sea

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentarfilm
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Die westliche Wertegemeinschaft wankt, die strategischen Rahmenbedingungen ändern sich. Wie versucht die EU, die Sicherheitsbelange ihrer Bürger zu wahren? Migration, Konflikte, Terrorismus, Cyberkrieg und Kriegstreiberei vor den Türen Europas bilden eine Gemengelage, die nach einer historischen Trendwende in der europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik verlangen. Zugleich zeigen das Brexit-Referendum und der Wahlsieg Donald Trumps, dass die Wähler zunehmend für nationalistische und populistische Lösungen empfänglich sind. Anderthalb Jahre lang begleitete die renommierte Filmemacherin Annalisa Piras die hohe Vertreterin der EU für Aussen- und Sicherheitspolitik, Federica Mogherini. Mogherini wurde 2015 mit der Ausarbeitung einer 'Globalen Strategie für die Aussen- und Sicherheitspolitik der EU' beauftragt, an deren Umsetzung sie nun mit hohem Tempo arbeitet. Die Globale Strategie ist der breiten Öffentlichkeit kaum vertraut. Noch geringer ist die Zahl derer, die sie wirklich verstehen. Der in zweijähriger europaweiter Zusammenarbeit entstandene Dokumentarfilm führt an unterschiedliche Schauplätzen und zeigt wenig bekannte Initiativen, darunter die 'Operation Sophia', bei der erstmals eine EU-Flotte im südlichen Mittelmeer zur Zerschlagung von Schleusernetzwerken und Lebensrettung zum Einsatz kommt, und die zivile Aufbaumission 'EUCAP Sahel' in der nigrischen Schleuserhauptstadt Agadez. Er veranschaulicht die komplexen Zusammenhänge zwischen Sicherheit, Migration und Wirtschaftsentwicklung und die Hintergründe, welche die EU zum Umdenken veranlassen. Dazu gehören Gemeinschaftseinsätze im Rahmen der im Lissaboner Vertrag vorgesehenen Ständigen Strukturierten Zusammenarbeit (Pesco) sowie die engere Zusammenarbeit mit der Nato.
    Regisseur
    Annalisa Piras
    Hintergrundinfos
    Interviews mit Topexperten und Spitzenpolitikern, starkes Bildmaterial, Animationen und journalistische Stringenz zeichnen diese Recherche aus, die einige unliebsame Wahrheiten ans Licht bringt. Nach ihrer internationalen Koproduktion 'EU: Kurz vor dem Crash?' (Civis-Fernsehpreis 2016) lockt die in London lebende Italienerin Annalisa Piras die Zuschauer abermals aus ihrer Komfortzone.
  16. Der Freiheitskampf der Kurdinnen Kurdistan, la guerre des filles

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    'Frauen! Leben! Freiheit!' skandieren Hunderte Frauen in Paris und Kobane, im türkischen Kurdistan und im irakischen Sindschar, an dessen Befreiung von der terroristischen IS-Miliz sie kürzlich beteiligt waren. Mit dem Schnellfeuergewehr in der einen Hand und der kurdischen Fahne in der anderen posieren junge Kämpferinnen lachend vor ihren Jeeps. Sie sind in diesem Teil der Welt die Hoffnung der anderen Frauen, die nicht nur von den Dschihadisten gequält, sondern auch von einer frauenfeindlichen, patriarchalisch geprägten Gesellschaft unterdrückt werden. Diese junge Generation tritt das Erbe der vor rund 40 Jahren in der Türkei gegründeten 'Partei der freien Frauen' an, die heute im Kandil-Gebirge im Norden des Iraks verankert ist. Sakine Cansiz, die Gründerin und Ikone der Bewegung, wurde im Januar 2013 in der Rue La Fayette in Paris ermordet. Heute versammelt die nach wie vor der kurdischen Arbeiterpartei PKK nahestehende radikale Frauenbewegung ihre Anhängerinnen: Hunderte Frauen aus Frankreich, Deutschland und Schweden verstärken die Reihen der syrischen, irakischen und türkischen Kämpferinnen in den Dörfern Kurdistans. Während sich junge Europäerinnen dem sogenannten Islamischen Staat und seinem barbarischen Kalifat anschliessen, haben sich diese Frauen das ehrgeizige Ziel gesteckt, der Geschichte des Nahen Ostens eine andere Richtung zu geben und mit der Waffe in der Hand eine demokratische Gesellschaft zu erkämpfen, in der Männer und Frauen die gleichen Rechte haben.
    Regisseur
    Mylène Sauloy
  17. Dallas Buyers Club

    Kategorie
    Biografie
    Produktionsinfos
    Spielfilm
    Produktionsland
    USA
    Produktionsjahr
    2013
    Beschreibung
    Dallas, 1985: Ron Woodroof führt ein Leben voller Exzesse. Der grossspurige White-Trash-Cowboy steht auf Rodeo, Glücksspiel, Whiskey, Kokain und Frauen. Schlägereien und ungeschützter Sex mit Prostituierten gehören für ihn zum Alltag. Genau wie seine Wett- und Saufkumpanen verachtet er Homosexuelle und lässt kein Mitgefühl für Hollywoodstar Rock Hudson aufkommen, der gerade an Aids gestorben ist. Niemals hätte er es sich träumen lassen, selbst daran zu erkranken. Deshalb tickt der Choleriker komplett aus, als ihm Dr. Sevard und Dr. Eve Saks nach einem Arbeitsunfall die niederschmetternde Diagnose mitteilen. Statt den Ärzten zu vertrauen, die ihm nur noch 30 Tage geben, beginnt er sich selbst zu behandeln und findet heraus, dass alternative Präparate mehr bringen als das einzige in den USA zugelassene Medikament AZT. Doch die Beschaffung im Ausland ist teuer und die Einfuhr jedes Mal ähnlich riskant wie Drogenschmuggel. Zudem möchte der Autodidakt Ron bei seinen Selbstversuchen ständig neue Mittel aus der ganzen Welt probieren. Weil er das auf Dauer alleine nicht finanzieren kann, muss der homophobe Texaner über seinen Schatten springen. Zusammen mit dem ebenfalls HIV-infizierten Transvestiten Rayon gründet er einen Beschaffungsring: den 'Dallas Buyers Club', der eine Gesetzeslücke nutzt und rasant wächst. Damit ruft er die mächtige Pharmalobby auf den Plan.
    Wiederholung
    W
    Cast
    Matthew McConaughey, Jennifer Garner, Jared Leto, Denis O'Hare, Steve Zahn, Michael O'Neill, Dallas Roberts
    Regisseur
    Jean-Marc Vallée
    Drehbuch
    Craig Borten, Melisa Wallack
    Hintergrundinfos
    Trotz des Erfolgs von 'Philadelphia' (1993) mit Tom Hanks und Denzel Washington wurde damals die Krankheit Aids in Hollywood noch tabuisiert. So musste das Drehbuch von 'Dallas Buyers Club', basierend auf wahren Begebenheiten, fast zwei Jahrzehnte warten, bevor es schliesslich verfilmt werden konnte. Der mitreissende Film erhielt 2014 sechs Oscar-Nominierungen, unter anderem für den besten Film und für das beste Originaldrehbuch. Von schliesslich drei Trophäen gingen zwei an Matthew McConaughey und Jared Leto als bester Hauptdarsteller und als bester Nebendarsteller.
  18. Dynamit-Fischen im Korallenriff Mangsee dynamite

    Kategorie
    Natur und Umwelt
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2009
    Beschreibung
    Die Riffs und Küsten im Raum der philippinischen Insel Palawan, der Balabac-Meeresstrasse und der Sulusee sind berühmt für ihre grosse Artenvielfalt. Manche Meereswissenschaftler behaupten, dass die gesamte Unterwasserfauna des Pazifiks ihren Ursprung in diesen Gebieten hat. Wunderschöne Korallen bieten Tauchtouristen aus aller Welt unvergleichliche Unterwasserbilder. Aber die Idylle existiert nur vordergründig. Bereits seit Ende des Zweiten Weltkrieges praktizieren philippinische Fischer in den Korallenriffs dieses 'Wilden Westens der Ozeane' die Dynamitfischerei. Das Fischen mit Sprengstoff hat inzwischen industrielle Ausmasse angenommen. Und so sind bereits 50 Prozent der Korallen zerstört. Und jede weitere Explosion verschlechtert die Bilanz, denn Korallen wachsen nur äusserst langsam nach. Die bewusstlosen oder toten Fische, die nach den Sprengungen an der Oberfläche treiben, bieten zwar ein Spiel der Farben wie die schönsten exotischen Aquarien, sind aber gleichzeitig sichtbare Zeichen der Zerstörung. Die Dokumentation begleitet die Crew eines Fischerbootes, die sich dem Fischfang mit Dynamit verschrieben hat. Die 20 Männer, die fast zwei Monate unterwegs sind, stammen von der kleinen Insel Mangsee zwischen den Philippinen und Malaysia. Die Haupteinnahmequelle der hier lebenden rund 10.000 Menschen ist das Fischen mit Dynamit.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Franck Cuvelier
  19. Arte Journal ARTE Journal

    Kategorie
    Nachrichten
    Produktionsinfos
    Nachrichten
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2018
    Hintergrundinfos
    In der Nachrichtensendung betrachtet die deutsch-französische Redaktion mit einem weltoffenen Blick das tagesaktuelle politische Geschehen, die sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen sowie die kulturellen Ereignisse aus europäischer Sicht.
  20. 28 Minuten 28 minutes

    Kategorie
    Magazin
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2018
  21. Sendepause

    Kategorie
    Programm nach Ansage
  22. Peace X Peace – Das Konzert

    Gäste: Aloe Blacc, Seeed, Beatsteaks, Max Herre & PxP Allstars, Motrip, Cro, Namika

    Kategorie
    Rock und Pop
    Produktionsinfos
    Musik
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Ein grossartiges Line-up für einen guten Zweck: Im Juni 2016 versammelt der Sänger und Songwriter Fetsum seine Freunde und musikalischen Weggefährten in der Berliner Waldbühne für ein Konzert für Kinder im Krieg und auf der Flucht. Seeed sind der deutsche Inbegriff für Reggae-Musik. Mit ihrem lockeren und mitreissenden Mix aus Dub, Ska, Hip-Hop, Reggae und Dancehall haben sie schon so manchen Tanzmuffel zum Wackeln gebracht, die Beatsteaks gehören zu den bekanntesten und erfolgreichsten Alternative-Rockbands Deutschlands mit grandiosen Liveshows. Der amerikanische Soulsänger und Rapper Aloe Blacc wurde weltbekannt mit seinen Hits 'I Need a Dollar' und 'Wake Me Up'. Max Herre, Rapper und Singer-Songwriter, lässt extra für das Festival die PxP Allstars in wechselnden Konstellationen miteinander auftreten – da werden einige Songs exklusiv für dieses Konzert interpretiert. Die beteiligten Künstler verzichten für den guten Zweck auf jegliche Gagen. Der in Berlin lebende Sänger und Songwriter Fetsum ist kreativer Kopf und Ideengeber des Festivals. Als Sohn einer aus Eritrea geflüchteten Mutter speist sich sein Engagement auch aus seinen biografischen Wurzeln. Beim Publikum kommt seine Idee jedenfalls hervorragend an: Die Waldbühne war in kurzer Zeit ausverkauft.
    Cast
    Aloe Blacc, Seeed, Beatsteaks, Max Herre & PxP Allstars, MoTrip, Cro, Namika
    Regisseur
    Thomas Janze
  23. X:enius

    Themen: Voll auf Testosteron – Was macht Männer aggressiv?

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2018
    Beschreibung
    Männer – das aggressive Geschlecht? Zumindest die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache: 85 Prozent der Tatverdächtigen bei schwerer Körperverletzung sind in Deutschland und Frankreich männlich. Für Aggressionen wird häufig das Männerhormon Testosteron verantwortlich gemacht. Schliesslich besitzen Männer davon zehn Mal so viel wie Frauen. Und Studien aus der Tierwelt scheinen diesen Verdacht zu bestätigen. Aber kann ein Hormon allein wirklich die Ursache für aggressives männliches Verhalten sein? Eins steht fest: Testosteron macht den Mann männlich. Im Mutterbauch entscheidet es über das Geschlecht des Embryos. Im Alltag schwankt der Testosteronspiegel eines Mannes – je nach Tageszeit und Situation. Welchen Beitrag das Testosteron jedoch zu aggressivem Verhalten leistet, ist wissenschaftlich umstritten. Neuere Studien kommen zu dem Ergebnis: Testosteron macht sensibler für den eigenen sozialen Status und kann soziales Verhalten sogar fördern. Die Ursachen für Aggressionsbereitschaft sind also vielschichtiger. Die Geschichte eines ehemaligen Gewalttäters zeigt: Gewalterfahrungen in der eigenen Familie und die unterschiedliche Sozialisation von Jungen und Mädchen beeinflussen die Aggressionsbereitschaft. Die gute Nachricht: Aggressionen lassen sich steuern – unabhängig vom Geschlecht. Zusammen mit dem Psychologen Michael Kopper erfahren die 'Xenius'-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard, wie viel aggressives Potenzial wirklich in ihnen steckt und wie sie ihre Aggressionen kontrollieren können. Dafür macht der Psychologe erst einen Provokationstest mit ihnen und schickt sie anschliessend in den Boxring. Boxen gegen Gewalt? Kann das wirklich helfen oder werden dadurch womöglich erst Aggressionen geweckt? Die 'Xenius'-Moderatoren finden es heraus.
    Wiederholung
    W
  24. Denk mal quer! Rethink

    Themen: Schattenspiele / Kartenkunst / Sakkadische Suppression / Das Alter der Ohren / Querdenker – Félicien Trewey

    Kategorie
    Kindersendung
    Produktionsinfos
    Kindersendung
    Produktionsland
    AUS
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    (1): Schattenspiele Das Schattenspiel ist eine sehr alte Erfindung. Unklar ist allerdings, wann genau die Menschen erstmals auf die Idee kamen, Schatten auf die Bühne zu bringen. (2): Kartenkunst Kartenkunst ist Zauberei mit Spielkarten. Sogenannte Ziergriffe oder Flourishes wiederum sind keine klassischen Kartentricks, sondern eine besonders artistische Handhabung der Karten. 'Denk mal quer!' zeigt einige elegante Tricks, die viel Fingerfertigkeit erfordern. (3): Sakkadische Suppression In diesem Beitrag geht es um eine optische Täuschung. Bei der sakkadischen Suppression wird die visuelle Wahrnehmung unterdrückt, während der Blick sich rasch von einem Punkt A zu einem Punkt B bewegt. 'Denk mal quer!' erklärt, wie der Trick funktioniert. (4): Das Alter der Ohren Bei vielen Menschen wird das Gehör ab einem gewissen Alter immer schwächer, und vor allem höhere Töne können sie nicht mehr wahrnehmen. Grund dafür ist die Alterung der Hörschnecke, aber auch anderer Bereiche des Innenohrs. (5): Querdenker – Félicien Trewey Félicien Trewey war ein echter Allround-Künstler: Zauberei, Pantomime, Seiltanz, Kartentricks und Schattenspiel waren nur einige seiner Fertigkeiten. Spektakulärer Geschicklichkeit verdankte der Franzose auch seine ersten Filmauftritte in den 1890er Jahren.
    Regisseur
    Cathy Baker
  25. ARTE Journal Junior

    Kategorie
    Kindermagazin
    Produktionsinfos
    Kindersendung
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2018
    Hintergrundinfos
    Artes Nachrichtensendung für die Acht- bis Zwölfjähriges behandelt Themen aus Europa und der ganzen Welt. In jeder Sendung stellen deutsche oder französische Schüler Fragen zu einem aktuellen Thema. Ausserdem stellt ein Kind sein Leben, seine Schule und seine Zukunftsträume vor.
  26. 360° Geo Reportage 360° – Geo Reportage

    Themen: Auf dem Floss durch die Schluchten der Tara

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2012
    Beschreibung
    Unzugängliche Wälder, schroffe Canyons, abgelegene Hochplateaus – im Norden Montenegros durchschneidet die Tara auf 140 Kilometern Länge das Durmitor-Gebirge. Hier ist ein Floss trotz aller Gefahren oft das beste Transportmittel. Der Flösser Fikret Pendek hat sein Handwerk von seinem Vater gelernt und weiss, wo die gefährlichsten Felsen unter Wasser lauern. Sein selbst gebautes tonnenschweres Gefährt ist zugleich seine Ware, denn er lebt vor allem vom Holzverkauf. Mehrfach im Jahr schlägt er in den Wäldern des Durmitor-Massivs ein Dutzend Bäume, deren Stämme er von Montenegro aus über den Tara-Fluss ins benachbarte Bosnien transportiert. Einmal fertiggestellt wiegt das Gefährt über zwei Tonnen. Ein Mann allein könnte es niemals bedienen, deshalb nimmt Fikret immer Freunde oder Familienangehörige mit auf sein Floss. Bei dieser Fahrt kommt sein zwölfjähriger Neffe Ismet mit, der herausfinden möchte, ob ihm der Flösser-Beruf gefällt. Noch erfüllen Männer wie Fikret hier eine wichtige Rolle. Die Bewohner abgelegener Regionen sind auf gegenseitige Hilfe angewiesen. Auch Fikret ist Teil eines weit verzweigten Netzes von Beziehungen: Auf seinem Floss transportiert er Waren, die an anderen Orten entlang der Tara gebraucht werden. Er beliefert Menschen in entlegenen Dörfern und er säubert den Fluss von Schrott, der als gefährliche Hinterlassenschaft des Bürgerkriegs unter der Wasseroberfläche lauert. Dieser Krieg riss in den 90er Jahren Familien auseinander und machte Nachbarn und Freunde über Nacht zu Feinden. Die Einwohner ganzer Dörfer wurden ermordet oder vertrieben. Erst allmählich finden die Menschen wieder zueinander. Fikret Pendek, einer der letzten Flösser Montenegros, möchte seinen Beitrag dazu leisten.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Matthias Heeder, Monika Hielscher
    Hintergrundinfos
    '360° – Geo Reportage' präsentiert aussergewöhnliche Menschen rund um den Globus. Hochglanzfotos, Videoausschnitte und ein monatliches Bilderrätsel: die spannende Welt von Geo jetzt auch im 360°-Diaporama unter: www.arte.tv/geo.
  27. Stadt Land Kunst Invitation au voyage

    Themen: Martinique, zurück in Joseph Zobels Strasse der Kindheit / Mantua, Meisterwerk der Herzöge von Gonzaga / Das absolute Muss: Die Küste Tahitis

    Kategorie
    Darstellende Kunst
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2018
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Fabrice Michelin
  28. Lebensraum Kopfbaum

    Vom nachhaltigen Nutzen des Baumschnitts

    Kategorie
    Dokumentation
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Das Französische kennt – im Gegensatz zum Deutschen – viele Bezeichnungen für die verschiedenen Kopfbaumarten. Doch steht der Name Kopfbaum auch hierzulande sinnbildlich für die originellen Holzgewächse: Ab einer bestimmten Höhe wird der Stamm mit einem sogenannten Kopfschnitt gekürzt. Gesehen hat einen der unverkennbaren Kopfbäume sicherlich nahezu jedermann, nur die wenigsten wissen allerdings um die Bedeutung und Herkunft dieser besonderen Kulturpflanze. Seit mehreren Tausend Jahren wächst der Kopfbaum in den hiesigen Breitengraden und ist somit Zeuge der langen gemeinsamen Geschichte von Mensch und Vegetation. Von der Antike bis in die 1950er-Jahre spielten verschiedene Kopfbaumarten überall in Europa eine wichtige Rolle in der Landwirtschaft. Doch trotz dieses einstigen Ansehens als biologisches und kulturelles Erbe wird die Zukunftsfähigkeit des Kopfbaumes seit der Industriellen Revolution nach wie vor verkannt. Ein weiterer Grund für dieses Vergessen der Nutzpflanze ist vielleicht auch ihr äusseres Erscheinungsbild. Das unkonventionelle Gewächs aus robustem Stamm und verzweigten Ästen entspricht nicht den ästhetischen Kriterien, die heute an einen Baum angelegt werden. Dennoch ist das Ansehen der Kopfbäume und -weiden aktuell im Begriff sich zu verändern: Sinnbildhaft stehen sie für den Wunsch nach einer Rückbesinnung auf die Natur und den Erhalt der Ökosysteme. Der Dokumentarfilm lädt ein, diese äusserst nützlichen Pflanzen mit ihren tausend Gesichtern zu entdecken und näher kennenzulernen – eine Hommage an die ausserordentlichen Vorzüge und den ökologischen Nutzen, den die Kopfbäume für die Welt von heute und morgen mit sich bringen.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Timothée Janssen
  29. Der Welt grösstes Bauwerk: Chinas Grosse Mauer The Great Wall of China: The Hidden Story

    Kategorie
    Technik
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    GB
    Produktionsjahr
    2014
    Beschreibung
    Ein noch nie dagewesenes Verteidigungssystem, entworfen vor mehr als 2.000 Jahren, um jedem Angriff standzuhalten: die Chinesische Mauer. Die Regierung hat eine definitive Vermessung in Auftrag gegeben, um jeden Abschnitt der Mauer zu erfassen, gleich, aus welcher Epoche er stammt oder an welchem Ort er errichtet wurde. Die Dokumentation begleitet unterschiedliche Forscherteams, die sich mit dem Bauwerk befassen. Unter anderem in die Wüste Gobi, wo Archäologen Mauerteile aus Lehm und getrocknetem Schilf untersuchen. Hightech-Drohnen überfliegen die Mauer, um deren Verlauf per Luftbildvermessung aufzuzeichnen. Auf dieser Grundlage werden 3D-Modelle erstellt, die wertvolle Informationen für die Instandhaltung der Mauer liefern. Rechnet man alle Abschnitte zusammen, kommt man auf die eindrucksvolle Länge von insgesamt 21.000 Kilometern. Und würde man alle Mauerteile aus den verschiedenen Epochen aneinanderreihen, hätte das Bauwerk eine Länge, die vom Nord- bis zum Südpol reicht. Übermenschliche Kräfte waren nötig, um diese gigantische Umfriedung zu errichten, die China vor den Feinden aus dem Norden beschützen sollte. ARTE zeigt, wie die Mauer von den verschiedenen Dynastien ausgebaut und vor 400 Jahren während der Ming-Dynastie vollendet wurde. Die 'neue' Mauer, welche die Kaiser der Ming-Dynastie errichteten, bestand nicht mehr aus Lehm, sondern aus Ziegeln und Mörtel – und diese Bauweise prägt auch das Bild, das wir heute von ihr haben: eine ausgefeilte Struktur mit Wachtürmen und Befestigungen, die sich durch die Berge nördlich von Peking schlängelt. Die Dokumentation lässt unter anderem Guohua Xu zu Wort kommen, der im Auftrag der Regierung die Restaurierung eines Abschnitts der Ming-Mauer leitet. Er stammt aus einer Familie von Maurern, die seit 25 Generationen an der Chinesischen Mauer mitgebaut haben. Die Ziegelsteine für seine Restaurierungen stellt er mit traditionellen Techniken und in einem historischen Brennofen her, und auch sein Mörtel ist dem originalen Gemisch sehr nahe. Dessen Zusammensetzung wurde von Chemikern der Zhejiang-Universität analysiert, die herausfanden, dass er ein sagenhaftes Bindemittel enthält, die der Mauer ihre besondere Festigkeit verleiht. Nach dem Zweiten Weltkrieg schottete sich das kommunistische China von der Welt ab. Die Grosse Mauer wurde zum Sinnbild der Isolation. Ab den 70er Jahren begann China, sich dem Westen schrittweise wieder zu öffnen. Die Grosse Mauer wurde erneut zum Wahrzeichen für Chinas Stärke und Innovationskraft.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Richard Max
  30. China, die verlorenen Gräber der Unsterblichkeit China: Treasures of the Jade Empire

    Kategorie
    Archäologie
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    GB/CN
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    In Xi'an, der alten Hauptstadt des kaiserlichen China, wurden unweit der Fundstätte der berühmten Terrakotta-Armee in einem zweiten Grab Terrakottafiguren gefunden, die den gesamten kaiserlichen Hof repräsentieren – alle nackt. Die Ausgrabungsstätte enthält die sterblichen Überreste des Kaisers Jing, eines der bedeutendsten Herrscher der Han-Dynastie. Viele Aspekte der Han-Epoche, die für das goldene Zeitalter Chinas steht, sind bisher ungeklärt. Die Chinesen verstehen sich selbst als das 'Volk der Han', ihre Sprache bezeichnen sie als die der Han, das Gleiche gilt für die Schrift. Doch über der Erde gibt es kaum sichtbare Zeugnisse aus ihrer Zeit, die besten Indizien enthalten ihre Gräber. Die in der letzten Ruhestätte des Kaisers Jing entdeckten Artefakte liefern neue Erkenntnisse über den Reichtum am Hof und die Regierungsform des Kaisers, der die Grundlagen für ein 2.000 Jahre währendes Reich legte. Auch über die Lebensweise und die besondere Art zu handeln, zu kämpfen und zu sterben geben sie Aufschluss. In Han Yang Ling befinden sich 8.000 Statuen. Sie stellen Personen in allen Situationen des Lebens dar und veranschaulichen die ungeheure Grösse von Jings Reich. Genauere Untersuchungen ergaben, dass die Figuren ursprünglich in Seide, eines der wertvollsten Materialien der damaligen Zeit, gekleidet waren. Entdeckt wurden diese aussergewöhnlichen Kunstwerke aus der Zeit einer der bedeutendsten Dynastien im Jahr 2015. Besonders beeindruckend sind die aus 4.000 Jadesteinen zusammengesetzten und mit Goldfäden zusammengenähten Kleidungsstücke sowie ein Sarg aus Jade, der restauriert werden konnte und in ganz China einzigartig ist.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Richard Max
    Hintergrundinfos
    Der Zugang zu den laufenden Ausgrabungen war dem Filmteam dank einer Sondergenehmigung ermöglicht worden. Ausserdem hatte es während der Dreharbeiten direkten Kontakt zu einem Ausgrabungsteam, das derzeit im nordostchinesischen Xuzhou ein weiteres Grab aus der Han-Dynastie erforscht.
  31. Städte am Meer

    Hongkong

    Kategorie
    Stadtbild
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Hongkong heisst übersetzt 'duftender Hafen'. Das einstige Fischerdorf ist schon seit langem eine Megametropole. Man sagt auch, sie sei die schnellste Stadt der Welt, weil sie sich ständig neu erfindet. Das einstige Fischerdorf an der Südküste Chinas ist schon seit langem eine Megacity. In mehr als 150 Jahren britischer Kolonialherrschaft brachte der Handel Wohlstand und Wachstum. Wer hier lebt, darf die Enge nicht fürchten. Akuter Platzmangel ist das Hauptproblem der rund sieben Millionen Bewohner. Nur wer das nötige Geld besitzt, kann sich den teuren Wohnraum leisten. Yen Siu ist Nachhilfelehrer und für die Jugendlichen ein Idol. Mit selbst verfassten Lehrbüchern bringt er jeden Abend Hunderten Schülern Chinesisch bei. Nachhilfe ist in Hongkong zu einer boomenden Dienstleistungsbranche geworden. Bis zu 100.000 Euro verdienen Nachhilfelehrer im Monat. Wer in Hongkong den Himmel sehen will, muss den Kopf weit in den Nacken legen. In der 'vertikalen Stadt' drängen sich mehr als 7.000 Hochhäuser – das ist Weltrekord. Wing Hing Lo gehört zu den 'fliegenden Gerüstbauern', die in über 100 Meter Höhe Bambusgestelle installieren. Jacky Wong hat sich im hektischen Hongkong eine Insel der Ruhe erschaffen. In einem taoistischen Tempel im Zentrum der Stadt folgt die 19-Jährige den 1.500 Jahre alten Lehren des Kung-Fu. Der Film über Hongkong porträtiert Menschen, die durch die Stadt geprägt werden und sie auf ihre Weise mitgestalten.
    Episodenummer
    2
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Christian Stiefenhofer, Ilka Franzmann, Jan Hinrik Drevs
    Hintergrundinfos
    Die Seele der Metropole findet ihren Ausdruck in der Politik, aber auch in Malerei, Tanz, Musik, Literatur, Architektur und Kulinarik. Bis heute sind Städte am Meer geprägt vom Pioniergeist ihrer Gründungsväter. Ihre geostrategische Lage machte sie wiederholt zu Spielbällen wechselnder politischer Mächte und Systeme, zu Orten des Transits für Träumer und Migranten, zu Schmelztiegeln von Menschen unterschiedlichster Herkunft und Kultur. Die Unendlichkeit ihrer vorgelagerten Meere wurde für Einheimische wie Fremde zur Projektionsfläche für Sehnsüchte, Wünsche und Visionen.
  32. Re:

    Themen: Mit Worten gegen den IS – Eine Jesidin erhebt die Stimme

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Die Jesidin Farida Khalaf ist durch die Hölle gegangen: entführt, verkauft, vergewaltigt von den Terroristen des IS. Doch sie hat nie aufgegeben. Die 21-Jährige ist ihren Peinigern entkommen und reiste mit einem deutschen Hilfsprogramm bis nach Baden-Württemberg. Hier hat sie den Mut gefunden, das Schweigen zu brechen: Sie erzählt ihre Geschichte, klagt ihre Peiniger öffentlich an und fordert Gerechtigkeit für sich und Tausende Jesidinnen, denen der IS Gewalt angetan hat. Als ihr Heimatdorf befreit wird, wagt Farida Khalaf eine riskante Reise in den Nordirak, um den Ort ihrer Kindheit noch einmal wiederzusehen – das Dorf, in dem die Terroristen das Glück ihrer Familie für immer zerstörten.
    Wiederholung
    W
  33. Arte Journal ARTE Journal

    Kategorie
    Nachrichten
    Produktionsinfos
    Nachrichten
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2018
    Hintergrundinfos
    In der Nachrichtensendung betrachtet die deutsch-französische Redaktion mit einem weltoffenen Blick das tagesaktuelle politische Geschehen, die sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen sowie die kulturellen Ereignisse aus europäischer Sicht.
  34. Stadt Land Kunst Invitation au voyage

    Themen: Chile, Isabel Allendes Geisterhaus / Südafrika, Gandhis Erbe der Gewaltfreiheit / Das absolute Muss: Tataouine in Tunesien

    Kategorie
    Darstellende Kunst
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2018
    Beschreibung
    (1): Chile, Isabel Allendes Geisterhaus: Chile erstreckt sich über mehrere Tausend Kilometer zwischen Pazifik und Anden. Die Landeshauptstadt Santiago ist von riesigen Latifundien umgeben. Inmitten dieser Landschaft hat Isabel Allende, Schriftstellerin und Nichte des ermordeten chilenischen Präsidenten Salvador Allende, ihren Debütroman 'Das Geisterhaus' angesiedelt. In ihrem internationalen Bestseller spannt sie einen weiten Bogen über das gesamte 20. Jahrhundert und erzählt die Schicksalsschläge und Tragödien, die ihr Heimatland erschütterten. (2): Südafrika, Gandhis Erbe der Gewaltfreiheit: Am Horn von Afrika, dort wo Pazifik und Atlantik aufeinandertreffen, liegt Südafrika. Die 56 Millionen Bewohner dieses von der Sonne gebadeten, fruchtbaren Landes bilden ein buntes ethnisches Mosaik. Die Geschichte Südafrikas ist von Kriegen und Rassentrennung geprägt, dass es eine 'Regenbogen-Nation' werden konnte, verdankt das Land nicht unwesentlich der von Gandhi propagierten Gewaltfreiheit. (3): Das absolute Muss: Tataouine in Tunesien: Am Tor zur tunesischen Wüste liegt Tataouine. Unweit der Stadt errichteten die Bewohner einst hohe Speicherburgen, die ihre Ernte vor der Hitze und vor Angreifern schützen sollten. In jüngerer Zeit inspirierten die eindrucksvollen Bauten Filmemacher wie Georges Lucas, der hier Szenen aus seinem 'Krieg der Sterne' ansiedelte. Doch lange war Tataouine ein Ort, den man lieber meiden sollte ...
    Regisseur
    Fabrice Michelin
  35. Ein schönes Mädchen wie ich Une belle fille comme moi

    Kategorie
    Komödie
    Produktionsinfos
    Spielfilm
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    1972
    Beschreibung
    Stanislas ist ein junger Doktorand der Soziologie, der gerade an seiner Dissertation zum Thema 'Kriminelle Frauen' arbeitet. Seine erste Befragte ist Camille Bliss, eine junge und extrovertierte Gefangene, die wegen Mordes inhaftiert ist. Camille ist ein besonderes Mädchen: bunte Sprache, eine mit Problemen belastete Kindheit, katastrophale Liebesaffären. Noch in voller Schönheit ist aber Camille vor allem skrupellos: Für sie sind Männer nur ein Mittel, um ihre Zwecke zu erreichen, und dem Mädchen fehlt es bestimmt nicht an Entschlossenheit. Aber die Aufgabe des Soziologen ist nicht zu beurteilen, sondern zu verstehen, und Stanislas glaubt tatsächlich Camille zu begreifen: Ihre frivole Sexualität ist nur die Suche nach Sicherheit, die ihr während der Kindheit fehlte. Könnte er vielleicht diese Sicherheit in Camilles Leben bringen? Der junge Forscher tritt Sitzung um Sitzung mehr und mehr in die Welt von Camille ein: eine Welt aus rein zufälligen Todesfällen und farbenfrohen Erinnerungen, die nicht immer der Realität entsprechen. Die Sekretärin und treue Schreibkraft von Stanislas – in ihn heimlich verliebt – sieht zu, wie das Interesse von Stanislas für Camille sich ändert. Er ist von dem Mädchen angezogen, auch wenn er nicht bereit ist, es zuzugeben. Als der Forscher eine Chance sieht, Camilles Unschuld zu beweisen, sie somit freizulassen und endlich mit ihr zusammen zu sein, ergreift er diese. Die Konsequenzen hat er nicht durchgerechnet .
    Wiederholung
    W
    Cast
    Bernadette Lafont, Claude Brasseur, Charles Denner, Guy Marchand, André Dussollier, Anne Kreis, Philippe Léotard
    Regisseur
    François Truffaut
    Drehbuch
    Jean-Loup Dabadie, François Truffaut
    Hintergrundinfos
    In 'Ein schönes Mädchen wie ich' findet man die Elemente des Werkes, die Truffaut, einen der wichtigsten Vertreter der Nouvelle Vague, besonders in Amerika berühmt gemacht haben: komische und lustige Szenen, eine süss-bittere Note, die besondere Erzählweise voller Rückblenden und eine Art Psychologie der Gefühle. Mit Ironie setzt dieser Film die Spielregeln des Bürgertums ausser Kraft und etabliert eine Welt, in der Frechheit und Eigennutz herrschen.
  36. Abenteuer Archäologie Enquêtes archéologiques

    Die Erbauer von Stonehenge

    Kategorie
    Archäologie
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2018
    Beschreibung
    Das südwestlich von London gelegene Stonehenge ist eines der berühmtesten und zugleich rätselhaftesten prähistorischen Bauwerke der Welt. Beim Bau des Steinkreises im Neolithikum vor knapp 4.500 Jahren wurden einfache Steinwerkzeuge verwendet und von Menschenhand riesige Steinblöcke mit einem Gewicht von bis zu 40 Tonnen aufgestellt. Wer waren die Männer und Frauen, die das berühmte Monument errichteten? Und welchem Zweck sollte es dienen? Lange blieben diese Fragen unbeantwortet. Kurz nach der Jahrtausendwende kamen dann der britische Archäologe Mike Parker Pearson und sein interdisziplinäres Team dem Geheimnis um die Bauleute von Stonehenge näher – mit modernsten Technologien, darunter einem neuen Analyseverfahren. Mittels DNA-Untersuchung von rund einhundert in Stonehenge ausgegrabenen Skeletten aus der Zeit des Neolithikums stellten sie fest, dass die Erbauer des Steinkreises keine Briten waren. Wer aber waren diese Menschen und woher kamen sie? Das Forschungsteam weitete seine Arbeit auf die nur wenige Kilometer von Stonehenge entfernte Steinzeitsiedlung Durrington Walls aus, ein von einem künstlichen Wall umschlossenes sogenanntes Henge. Es ist anzunehmen, dass die Bauleute während der Arbeiten an Stonehenge dort lebten. Bei Grabungen im Bereich der einzelnen Häuser gewannen sie Erkenntnisse zu Lebensbedingungen und Ernährung der Bauarbeiter. In Woodhenge, einem weiteren benachbarten Henge aus Holzstämmen, konnten die Forscher schliesslich eine Verbindung zwischen den drei Monumenten herstellen. Ihre Entdeckungen werfen ein neues Licht auf die Funktion des faszinierenden Denkmals von Stonehenge.
    Episodenummer
    2
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Agnès Molia, Raphaël Licandro
  37. Städte am Meer

    Hamburg – Tor zur Welt

    Kategorie
    Stadtbild
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    In der wandelbaren, zukunftsorientierten Metropole trifft ARTE auf sogenannte Streetfisher: Für Daniel und Hannes ist der Wasserstand der Elbe ausschlaggebend für ihre Jagd nach dem ganz grossen Biss. Streetfisher sind moderne Angler, die die urbanen Gegebenheiten der Stadt mit einbeziehen. Das mobile Angeln mitten in der City ist in den letzten Jahren zum Trend geworden. Nicht weit vom zweitgrössten Containerhafen Europas trifft ARTE Vogelwartinnen im Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer, denen die Nähe zur Stadt schon mal Probleme bereitet. Gerade die Müllflut, die vor allem Plastik und Glas anspült, wird immer grösser. Hier ist man auf engagierte Helfer angewiesen, die das Wattenmeer von Müll befreien. Mitten in der Elbe, eingerahmt von Innenstadt und Hafencity, liegt die Hamburger Speicherstadt. In den letzten Jahrzehnten haben Modefirmen und Medienunternehmen den Lagerhauskomplex für sich entdeckt. Kolle Rebbe war die erste Werbeagentur, die einzog: Mittlerweile arbeiten hier 300 Mitarbeiter an der Entwicklung neuer Produktkampagne und Marketingstrategien. Weiter geht's nach St. Pauli: Die klassische Eckkneipe, in der schon die alten Seeleute ihren Durst stillten, gibt es auf dem Kiez kaum noch. 'Zum Silbersack', einst Lieblingslokal von Sängerlegende Hans Albers, ist so ein Relikt: Hier finden sich zu jeder Tageszeit leidenschaftliche Stammgäste der alteingesessenen Kneipe. Die sanfte Spannung zwischen den Traditionen der Hansestadt und dem Wandel zur Kultur- und Medienmetropole steht im Mittelpunkt des Films. Hamburg erfindet sich mit jedem Tag neu, und doch bleibt manches so, wie es immer war.
    Episodenummer
    5
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Christian Stiefenhofer, Ilka Franzmann, Jan Hinrik Drevs
  38. X:enius

    Themen: Menschen und Primaten – Wie viel Nähe ist gut?

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Das Erbgut von Primaten und Menschen ist zu über 98 Prozent identisch. Gerade weil sie uns so ähnlich sind, sind wir von unseren nächsten tierischen Verwandten fasziniert und neigen dazu, sie zu vermenschlichen. Aber wie viel Nähe ist gut für die Tiere? Die britische Verhaltensforscherin Jane Goodall hat in den 60er Jahren Schimpansen in ihrem natürlichen Habitat beobachtet. Sie hat entdeckt, dass die Affen Werkzeuge benutzen, um an Futter kommen. Ausserdem gab sie, selten unter Forschern, den Tieren Namen statt Zahlen. Heute setzt sie sich für den Tierschutz ein. Für 'Xenius' berichtet die heute über 80-jährige Pionierin der Schimpansenforschung über ihre Erfahrungen. Im Primaten-Forschungszentrum in Leipzig sprechen die 'Xenius'-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard mit dem Psychologen Daniel Hanus über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Menschen und Primaten.
    Hintergrundinfos
    Mehr zu den einzelnen Themen unter: arte.tv/xenius.
  39. Bob Dylans Amerika

    Minnesota

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2018
    Beschreibung
    Auf den Spuren Bob Dylans ist Wolfgang Niedecken mittlerweile im hohen Norden der USA angekommen. In Minnesota, an der Grenze zu Kanada, ist Bob Dylan geboren und aufgewachsen, und dort hat er auch seine Liebe und seine Faszination für die Musik entdeckt. Minnesota hat sich seit Bob Dylans Kindheit in den 1940er Jahren stark verändert. Früher lieferten Eisenminen, Stahlfabriken und Häfen den Menschen dort eine solide Lebensgrundlage, doch diese Zeiten sind schon lange vorbei. Doch wie geht man dort mit dem Wandel um, und wie hat diese Region im Norden der USA den jungen Bob Dylan geprägt? In Bob Dylans Geburtsort Duluth trifft Wolfgang Niedecken Menschen, die das vergangene Amerika und auch Bob Dylan nicht vergessen haben. Unter ihnen sind die Folkmusikerin Sarah Krueger und der Produzent Tim Nelson. Sie gehören zu einem Kreis junger Musiker, die Dylan-Songs aus sämtlichen Schaffensphasen neu aufnehmen und als 'Duluth Does Dylan' veröffentlichen. Anschliessend geht es für Wolfgang Niedecken in das Bergbaustädtchen Hibbing. Dorthin zog Dylan im Alter von nur sechs Jahren, nachdem sein Vater an Polio erkrankt war und keine Arbeit mehr finden konnte. In Hibbing wird Wolfgang Niedecken eines klar: Ohne das Aufwachsen in Minnesota wäre aus Bob Dylan wohl niemals der Musiker und Nobelpreisträger geworden, der er heute ist.
    Episodenummer
    3
    Regisseur
    Hannes Rossacher
  40. Die Traumrouten des Orients

    Grand Trunk Road

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Bis heute bilden Indien und Pakistan einen geheimnisvollen Subkontinent. In der Kolonialzeit bauten die Briten eine Strasse durch das riesige Reich und nannten sie 'Grand Trunk Road'. Heute kommt der über 2.400 Kilometer langen historischen Route, die von Kolkata über Benares am Ganges entlang nach Delhi und über die pakistanische Grenze nach Lahore und Peshawar verläuft, eine besondere Bedeutung zu: Sie führt durch die verfeindeten Nachbarstaaten Indien und Pakistan, die kulturell immer zusammengehört haben. In Kolkata, dem Ausgangspunkt der Reiseetappe, tobt das religiöse Fest Durga Puja, ein farbenprächtiges Ereignis. Von dort aus führt die Grand Trunk Road weiter durch den Bundesstaat Bihar bis in die Stadt Bodhgaya. Dort soll Buddha unter dem Bodhibaum Erleuchtung erlangt haben. In Varanasi streift die historische Strasse den heiligsten Ort Indiens. Für jeden Hindu ist es wichtig, einmal im Ganges ein rituelles Bad genommen zu haben und wenn möglich auch in Varanasi ins Nirwana einzugehen. Über Delhi geht die Reise bis zur Grenze nach Pakistan, wo allabendlich die Flaggenparade als martialische Show stattfindet. Für kurze Zeit öffnet sich die Grenze, und im Stechschritt zeigen historisch gekleidete Soldaten unter dem Jubel der Zuschauer ihre Gefährlichkeit. In der pakistanischen Stadt Lahore spielen Mädchen Fussball, und Journalistin Xari Jali erzählt vom Werk Rudyard Kiplings, der die Grand Trunk Road in seinem Roman 'Kim' verewigte. Mit Eindrücken aus dem afghanischen Viertel von Peshawar, wo Lapislazuli bearbeitet und gehandelt wird, endet die abenteuerliche Etappe.
    Episodenummer
    1
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Hajo Bergmann
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