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Sendungen ab jetzt

  1. Leonard Bernstein: Young People's Concerts Young People's Concerts

    Von den Beatles zur Klassik und zurück, Oder: Was ist eine Tonart?

    Kategorie
    Klassische Musik
    Produktionsinfos
    Musik
    Produktionsland
    USA
    Produktionsjahr
    2018
    Beschreibung
    Es war die erste Folge Young People's Concerts in Farbe: Für diesen historischen Moment im amerikanischen Fernsehen hatte sich Bernstein ein durchaus anspruchsvolles Thema vorgenommen. 'Was ist eine Tonart?', war die Frage, die ihn, das Orchester und das Publikum über die Dauer von fast einer Stunde beschäftigte. Der Anlass, sich damit auseinanderzusetzen entnahm er aus seinem persönlichen Familienalltag: Seine Tochter Jamie, die Probleme hatte, einen damals aktuellen Beatles-Song mit den ihr bekannten Griffen auf der Gitarre nachzuspielen, benötigte dafür ein besseres Verständnis des Begriffs Tonart. Bernstein nahm dies als Ausgangspunkt für eine Reise durch die Musikgeschichte.Der Zuschauer ist vielmehr auch Zuhörer: Er erfährt, dass es ausser in Dur und Moll noch viel mehr Möglichkeiten gibt, Musik zu komponieren. Dabei gibt die erste Folge des Young People's Concerts nicht nur das kompositorische Geheimnis, das dem Zauber der Musik Debussys zugrunde liegt, preis, sondern zeigt auch, dass die damals grossen Hits der Beatles oder Kinks aus demselben musikalischen Holz geschnitzt wurden ...
  2. Sommerspiele Giochi d'estate

    Kategorie
    Drama
    Produktionsland
    CH
    Produktionsjahr
    2011
    Beschreibung
    Hochsommer in der Toskana. Das Paar Vincenzo und Adriana steht kurz vor der Trennung. Der gemeinsame Urlaub auf dem Campingplatz an der Maremma ist der letzte verzweifelte Versuch, ihre Ehe, die nur noch aufgrund gegenseitiger Abhängigkeit besteht, zu retten. Mit ihren Söhnen Nic und Agostino wollen sie harmonische Tage verbringen, doch die Gewaltausbrüche Vincenzos erschüttern die Familie fortwährend. Um mit den traumatischen Erlebnissen fertig zu werden, gibt sich der 12-jährige Nic nach aussen hin gefühllos und kalt. Doch er ist nicht der Einzige, der auf dem Campingplatz mit Familienproblemen zu kämpfen hat. Auch die junge Marie und ihre Mutter streiten sich unentwegt. Marie glaubt, als Baby von ihrem Vater verlassen worden zu sein und macht ihre Mutter dafür verantwortlich. Sie will endlich wissen, wo ihr Vater steckt, erntet von der Mutter aber nur Schweigen. Beide Familien stecken unabhängig voneinander vor einer grossen Zerreissprobe. Als Marie am Strand auf Nic trifft, merken die beiden sehr bald, dass sie etwas verbindet: die fehlende Vaterfigur. Sie kommen sich näher und Nic möchte Marie beibringen, was er durch Vincenzos Gewaltausbrüche gelernt hat – trotz Schmerz einfach nichts zu fühlen. Die gemeinsame Zeit verändert die beiden. Doch die Sehnsucht nach ihrem Vater wächst in Marie unaufhörlich weiter und sie ist fest entschlossen, die Wahrheit über ihn herauszufinden. Ob es ihr gelingt? Mit 'Sommerspiele' glückte Rolando Colla ein berührend gefühlvolles Familiendrama, das nachdrücklich und doch gleichzeitig sensibel die ersten Schritte ins eigene Leben und die damit verbundenen Tücken des Erwachsenwerdens konturiert.
    Cast
    Armando Condolucci, Fiorella Campanella, Alessia Barela, Antonio Merone, Francesco Huang, Chiara Scolari, Roberta Fossile
    Regisseur
    Rolando Colla
    Drehbuch
    Rolando Colla, Roberto Scarpetti, Olivier Lorelle, Pilar Anguita-MacKay
    Hintergrundinfos
    Der italienischstämmige Schweizer Filmemacher Rolando Colla, der sich mit der politisch engagierten Kurzfilmreihe 'Einspruch' einen Namen gemacht hat, schöpft bei 'Sommerspiele' mit grosser Sensibilität und Einfühlungsvermögen für Jugendliche aus dem eigenen Leben. Der rabiate Vincenzo ist dabei teilweise Collas Vater nachempfunden. 'Sommerspiele' erhielt 2011 den Zürcher Filmpreis und gewann 2012 in drei Kategorien den Schweizer Filmpreis Quartz.
  3. Wie das Land, so der Mensch Paysages d'ici et d'ailleurs

    Themen: Frankreich – Vogesen

    Kategorie
    Natur und Umwelt
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2012
    Beschreibung
    Im Département Haute-Saône in den südlichen Vogesen liegt das Hochplateau der Mille Etangs ('tausend Weiher'), ein Mosaik aus Erde und Wasser, das sich vor 12.000 Jahren durch den Rückzug der letzten Gletscher der Vogesen gebildet hat. Schon im 11. Jahrhundert begannen Mönche, viele dieser Seen aufzustauen und zur Fischzucht zu nutzen. Doch im Laufe der Zeit wurden sie zusehends vernachlässigt, so dass die Becken langsam zuwachsen und nach und nach aus der von Wasser, Felsen, Mooren und vor allem Wäldern geprägten Landschaft verschwinden. Während Mitte des 19. Jahrhunderts noch 15 Prozent des französischen Staatsgebiets mit Wald bedeckt waren, ist es heute fünfmal so viel. Mit der Zunahme der Wälder entstanden gleichzeitig einzigartige Ökosysteme, die es zu bewahren gilt. So zählt die Region der Mille Etangs als Schutzgebiet für gefährdete Tier- und Pflanzenarten zum Schutzgebietsnetzwerk Natura 2000 der Europäischen Union.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Jean-Michel Vennemani
    Hintergrundinfos
    Detailscharfe Luftaufnahmen liefert ein kleiner unbemannter Hubschrauber, der im Laufe der Vorgängerserie 'Mythische Orte' entwickelt wurde und als 'Zuschauerauge' Bebauungen und örtliche Gegebenheiten aus einer neuen und originellen Perspektive erfasst.
  4. Wanderlust!

    Der Olavsweg in Norwegen

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Der Olavsweg, der im Jahr 2010 zum Europäischen Kulturweg erklärt wurde, führt von der Hauptstadt Oslo durch die wilden Landschaften Norwegens nach Trondheim. Dort liegt seit dem Jahr 1030 der heilige Olav begraben. Über seinem Grab wurde der Nidarosdom errichtet. Als König einte Olav einst das Land und bekehrte die Wikinger zum Christentum. Nach seinem Tod wurde er heiliggesprochen. Im Mittelalter war der Olavsweg fast ebenso wichtig wie der Jakobsweg nach Santiago de Compostela. Für lange Zeit geriet die Pilgerroute in Vergessenheit. Im Jahr 1997 wurde sie offiziell wiedereröffnet.
    Episodenummer
    4
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Rolf Lambert
  5. Alte Schachteln La Minute Vieille

    Die Umfrage

    Kategorie
    Comedyshow
    Produktionsinfos
    Fernsehserie
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2017
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Fabrice Maruca
  6. Sendepause

    Kategorie
    Programm nach Ansage
  7. Augustin Dumay spielt Felix Mendelssohn Bartholdy

    Themen: Konzert in d-Moll (1822)

    Kategorie
    Klassische Musik
    Produktionsinfos
    Musik
    Produktionsland
    B
    Produktionsjahr
    2008
    Beschreibung
    Der französische Geigenvirtuose Augustin Dumay interpretiert das erste Violinkonzert von Felix Mendelssohn Bartholdy. Begleitet wird er vom Orchestre Royal de Chambre de Wallonie. Mendelssohn schrieb sein Violinkonzert in d-Moll im Jahr 1822. Es ist nicht so bekannt wie das Konzert in e-Moll, dennoch nicht weniger beeindruckend, Mendelssohn war gerade einmal 13 Jahre alt, als er das Werk komponierte. Ausserdem interpretiert das Königliche Kammerorchester der Wallonie 'Die Hebriden', eine Konzert-Ouvertüre zu der sich Mendelssohn von seinen Eindrücken während einer Reise nach Schottland inspirieren liess.
    Regisseur
    Benoît Vlietinck
    Hintergrundinfos
    Das Orchestre Royal de Chambre de Wallonie spielt nicht nur im musikalischen Leben Belgiens eine herausragende Rolle. Seit einigen Jahren erobert das Orchester aus Mons auch die internationalen Bühnen wie Paris und Peking. Diesen Erfolg hat es der Professionalität seiner Musiker und dem künstlerischen Wagemut seines ehemaligen Chefdirigenten Augustin Dumay zu verdanken. Der renommierte französische Violinist leitete das Orchester von 2003 bis 2013 und erweiterte dessen Repertoire, indem er es mal als kleines Ensemble, mal als grossen Klangkörper einsetzte. Dumay gilt als einer der besten Kammermusiker seiner Generation. Neben seiner Tätigkeit als Dirigent betreut er junge Berufsmusiker an der Queen Elisabeth Music Chapel in Brüssel und lehrt dort Violine. Ausserdem engagiert er sich sehr für den alljährlich stattfindenden Musikwettbewerb Concours Reine Elisabeth.
  8. X:enius

    Themen: Wiese – Bunt statt grün!

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Bunt und voller Leben. So sollte sie eigentlich sein – eine Wiese. Doch die Realität sieht oft ganz anders aus. Die meisten Wiesen in Deutschland werden intensiv landwirtschaftlich genutzt. Das heisst, sie werden immer häufiger abgeerntet und stark gedüngt. Denn Wiesen sind die Basis für die Produkte, die Verbraucher in immer grösseren Mengen fordern, beispielsweise Fleisch, Milch und Käse. Das Resultat sind artenarme Grünflächen. Doch was bedeutet das? Was sind die Folgen dieser Entwicklung? Auf der Suche nach Antworten besuchen die 'Xenius'-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug heute ein europaweit einzigartiges Langzeitprojekt in Jena. Denn dort befindet sich auf 100.000 Quadratmeter ein riesiges Freiluftlabor. Die Idee: Die Forscher haben die Wiese dort in rund 90 Parzellen aufgeteilt und unterschiedlich bestellt, mal artenarm und mal artenreich. Auf der einen Parzelle darf beispielsweise nur Klee wachsen. Ein paar Meter weiter befindet sich eine Wiese mit Dutzenden Pflanzenarten. Welchen Einfluss haben die Pflanzenarten auf die Prozesse im Boden? Was macht eine besonders gute Wiese aus? Das wollen sie hier herausfinden. 'Xenius' begibt sich auf Spurensuche und hilft den Wiesenforschern bei der Arbeit.
    Hintergrundinfos
    Mehr zu den einzelnen Themen unter: www.arte.tv/xenius.
  9. Arte Reportage ARTE Reportage

    Themen: Sibirien: Die Helden der Urzeit / Frankreich: Das Dorf der Hoffnung

    Kategorie
    Zeitgeschehen
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    (1): Sibirien: Die Helden der Urzeit Sergej Simow ist ein russischer Geophysiker, international anerkannt und mit guten Kontakten bis nach Harvard in Cambridge, USA. Gemeinsam mit seinem Sohn Nikita will er verhindern, dass der Permafrostboden in Sibirien durch den Klimawandel weiter auftaut. Denn das sibirische Eis im Boden birgt nicht nur Mammutknochen, sondern auch Mikroben, die, einmal aufgetaut nach Zehntausenden Jahren Gefrierschlaf, mit ihren CO2- und Methangas-Ausdünstungen das Weltklima unrettbar kippen könnten. Diese eiszeitliche Bombe wollen die beiden Männer mit ihrem Pleistozän-Park entschärfen. Im Grossen und Ganzen geht es darum, die Tundra wie vor 20.000 Jahren mit der Hilfe von Rentieren, Bisons und Moschusochsen in eine kalte Steppe zu verwandeln – und wenn die Genetiker in Harvard endlich vorankommen, wohl auch mit einer Riesenherde Mammuts. (2): Frankreich: Das Dorf der Hoffnung In Saint-Martory bei Toulouse waren alle geschockt, als sie im Sommer 2016 in letzter Minute erfuhren, dass ihr Dorf Flüchtlinge in einem Aufnahmezentrum beherbergen sollte – 50 Migranten aus Somalia, Pakistan und Albanien. Zu aller Überraschung aber ging das Zusammenleben dann viel besser als gedacht. Deshalb entschlossen sich der Besitzer des Schlosshotels Saint-Martory, Jean-François Delort, und der Fotograf Patrick Willocq, dies in einer besonderen Ausstellung zu dokumentieren. Migranten und Dorfbewohner liessen sich fotografieren und hingen ihren Lebenslauf neben ihre Porträts: 'Mon histoire, c'est l'histoire d'un espoir' – 'Meine Geschichte, das ist die Geschichte einer Hoffnung'. So lernten sie sich alle kennen – auch diejenigen, die sich ein Zusammenleben bis dahin überhaupt nicht vorstellen konnten.
    Hintergrundinfos
    Die aktuelle internationale Politik steht im Mittelpunkt der Reportagen. Die Reporter vor Ort werfen einen etwas anderen Blick auf die wichtigen Ereignisse des Weltgeschehens und lassen die betroffenen Menschen selbst zu Wort kommen.
  10. ARTE Journal Junior

    Kategorie
    Kindermagazin
    Produktionsinfos
    Kindersendung
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2018
    Hintergrundinfos
    Artes Nachrichtensendung für die Acht- bis Zwölfjähriges behandelt Themen aus Europa und der ganzen Welt. In jeder Sendung stellen deutsche oder französische Schüler Fragen zu einem aktuellen Thema. Ausserdem stellt ein Kind sein Leben, seine Schule und seine Zukunftsträume vor.
  11. 360° Geo Reportage 360° – Geo Reportage

    Themen: Kolumbien: DC3 Oldtimer versorgen den Regenwald

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Die 'Douglas DC-3' ist einer der berühmtesten Flugzeugtypen der Luftfahrtgeschichte: nicht nur wegen ihres Einsatzes als 'Rosinenbomber' während der Berlin-Blockade 1948/49, sondern weltweit gilt die DC-3, gebaut von 1935 bis 1946, als Klassiker. Noch heute sind einige dieser Maschinen in Kolumbien im Linienverkehr im Einsatz. Für den Piloten Joaquin Sanclemente ist die DC3 die sicherste und beste Maschine, die je gebaut wurde. '360° Geo Reportage' war mit an Bord.Joaquin Sanclemente schwört auf die DC-3, obwohl auch in Kolumbien dutzende Piloten bei Abstürzen ihr Leben gelassen haben. 'Das waren menschliche Fehler, die Technik der DC3 funktioniert einwandfrei', ist der Veteran der DC-3 überzeugt. Sanclemente fliegt von der kolumbianischen Stadt Villavicencio aus seit Jahren zu entlegenen Siedlungen im Amazonas-Regenwald sowie an die Grenze zu Venezuela, an die Flüsse Rio Negro und Orinoco. Ohne die DC-3-Flüge müssten viele Siedlungen aufgegeben werden. Die Maschinen dienen in den entlegenen Gebieten als Passagier- und Frachtflugzeuge zugleich. Die DC-3 ist bestens geeignet für den Einsatz in der Region: die Maschine kann voll beladen auf kürzesten und nicht asphaltierten Erd- und Schlammpisten starten und landen. Darum stehen die Oldtimer in Kolumbien nicht im Museum sondern werden noch aktiv genutzt. Derzeit sind noch – je nach Reparaturbedarf – rund 8 DC-3-Maschinen auf dem Vanguardia-Flughafen in Villavicencio stationiert und im Einsatz, so viele wie nirgendwo sonst. Die DC-3 ist bis heute das am meisten gebaute Flugzeug in der Geschichte der Luftfahrt. Allein von 1941, nach dem Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg, bis 1945 wurden mehr als 10.000 DC-3 in militärischen Versionen produziert: bis auf wenige Änderungen, z.B. eine grössere Frachtluke, waren es DC-3-Maschinen, wurden aber unter den Namen C-47, R4D bei der US-Marine, oder Dakota bei der britischen Royal Air Force bekannt.
    Regisseur
    Stefan Richts
    Hintergrundinfos
    '360° Geo Reportage' präsentiert aussergewöhnliche Menschen rund um den Globus.
  12. Stadt Land Kunst Invitation au voyage

    Themen: Berlin, der Himmel über Wim Wenders / Tunesien: Das mystische Sidi Bou Saïd / Das absolute Muss: Der Topkapi-Palast in Istanbul

    Kategorie
    Darstellende Kunst
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2018
    Beschreibung
    (1): Berlin, der Himmel über Wim WendersAuferstanden aus Ruinen: Berlin erlebte einen Weltkrieg, zahlreiche Zerstörungen und eine grausame Teilung. Mit seinem Film 'Der Himmel über Berlin' von 1987 erschuf der Regisseur Wim Wenders für die Stadt ein filmisches Denkmal – trostlos und grau. 30 Jahre nach dem Dreh entdeckt der Filmemacher eine völlig veränderte deutsche Hauptstadt.(2): Tunesien: Das mystische Sidi Bou SaïdNiedliche weisse Häuschen mit blauen Holzvertäfelungen, ein Labyrinth aus kleinen Gassen, prunkvolle Paläste: Sidi Bou Saïd liegt auf einem Hügel nördlich von Tunis und ist eines der berühmtesten Dörfer Tunesiens. Doch es ist auch ein heiliger Ort. Seit dem 12. Jahrhundert pilgern regelmässig die Anhänger verschiedener Bruderschaften des Sufismus – der mystischen Strömung des Islam – zum Grab des Heiligen Sidi Bou Saïd und in die zahlreichen Mausoleen.(3): Das absolute Muss: Der Topkapi-Palast in IstanbulEr ist einer der schönsten Paläste Istanbuls: Der im Altstadtviertel Sultanahmet über dem Bosporus gelegene Topkapi-Palast war für viele Jahre die Hauptresidenz der osmanischen Sultane. Noch heute wird er von Millionen Touristen besichtigt – die nicht ahnen, dass hinter den Palastmauern einst eine Frau die Geschichte eines ganzen Reiches beeinflusst hat.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Fabrice Michelin
  13. Wanderlust!

    Durch Kretas Schluchten – Griechenland

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2014
    Beschreibung
    Ein Geheimtipp in der neuen Wanderszene ist der E4 auf Kreta. Der Fernwanderweg durchquert die grösste Insel Griechenlands von West nach Ost. Im Südwesten ragt das Bergmassiv Lefka Ori etwa 2.500 Meter hoch auf und stürzt dann steil ins Meer. Der E4 bietet spektakuläre Blicke und kretische Gastfreundschaft. Bradley Mayhew ist mit der kretischen Wanderführerin Penelope unterwegs. Denn der Europäische Fernwanderweg Nr. 4 ist nicht überall gut markiert. Wandertourismus entsteht auf Kreta gerade erst. Der Pfad beginnt auf den Höhen der Westküste. Weit reicht der Blick über das tiefblaue Meer, bevor Bradley und Penelope absteigen und im Kloster Chrisoskalitissa vorbeischauen. Zwei Stunden später sieht es aus wie in der Karibik. Türkis leuchtet das Meer in der Lagune Elafonisi. Die beiden Wanderfreunde hängen die Bergschuhe über den Rucksack und wandern knietief durchs Wasser. An der Südküste fallen die Bergflanken steil ins Meer, so dass für Strassen kein Platz bleibt. Nur per Schiff oder wandernd kommt man voran. Der E4 folgt nun alten Dorfverbindungswegen. Das Meer ist stets im Blick. Charakteristisch für Kreta sind die tief eingeschnittenen Schluchten, die Berge und Küste verbinden. Penelope führt Bradley die Samaria-Schlucht hoch, 1.200 Meter Anstieg auf fast 18 Kilometer Länge, das ist anstrengend. Abends in den Bergen werden die Wanderer zu Lamm und Rotwein eingeladen und lauschen den Gesängen der Männer, die Rizitika, Freiheitslieder, anstimmen. Bradley muss nun allein weiter. Er steigt auf zur Kallergi-Berghütte und quert in zwei Tagen das karstige Gebirgsmassiv Lefka Ori, die 'Weissen Berge'. An manchen Stellen sieht es aus wie auf dem Mond. Beim Dorf Aradena, das wegen einer Blutfehde verlassen ist, trifft er Marianna, die ihn durch den nahe gelegenen Canyon begleitet. 'Die Schlucht wurde von Rebellen als Versteck genutzt', erfährt Bradley und begreift, dass Kreter ebenso gastfreundlich wie freigeistig sind. Sfakia heisst die Region. Die vielen Eroberer Kretas, Byzantiner, Sarazenen, Osmanen haben sie nie völlig kontrolliert. Das Schöne an Kretas Schluchten: Sie führen direkt zum Meer. So endet der Tag für Bradley an der winzigen Marmara-Bucht mit bestem Essen und einem Sprung ins Wasser.
    Episodenummer
    5
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Kim Rigauer
    Drehbuch
    Kim Rigauer
  14. 360° Geo Reportage 360° – Geo Reportage

    Themen: Kamtschatka: Kochende Erde

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2007
    Beschreibung
    Die Vulkanologin Ludmilla Ossipenko lebt in Petropawlowsk-Kamtschatski, der grössten Stadt Kamtschatkas. Sie liegt an den Ufern des Pazifiks, umgeben von hohen Vulkanketten. Hier befindet sich das zu Sowjetzeiten führende wissenschaftliche vulkanologische Institut, für dessen Zeitschrift Ludmilla arbeitet. Sie schreibt über aktive Vulkane, giftige Kraterseen und zischende Geysire. Dafür begleitet sie Wissenschaftler und Forscher überall dorthin, wo die Erde auf der Halbinsel brodelt und in Bewegung ist. Auf ihrer Reise will Ludmilla mit einem Forscherteam zum ersten Mal dem grössten Geysir Kamtschatkas, dem Welikan, auf den Grund sehen. Mit einer eigens entwickelten Kamera wollen sie die Funktionsweise des unterirdischen Dampfkessels ergründen. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion hatte der Staat kaum noch Geld für die Forschung, viele junge Leute wanderten ins Ausland ab. Ludmilla Ossipenko will mithelfen, junge Wissenschaftler für die kochende Erde Kamtschatkas zu begeistern. Das ist auch das Ziel des amerikanischen Vulkanologen John Eichelberger. Seit Jahren initiiert er einen amerikanisch-russischen Studentenaustausch zwischen Alaska und Kamtschatka. Dabei entdeckte er nicht nur seine Liebe zu den Vulkanen der Halbinsel, sondern auch zu seiner russischen Kollegin.
    Regisseur
    Wolfgang Mertin
    Hintergrundinfos
    Mehr Infos unter: www.arte.tv/geo.
  15. 360° Geo Reportage 360° – Geo Reportage

    Themen: Auf Schlangenfang in Kambodscha

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2007
    Beschreibung
    Der Fischer Van Voth verstaut eine grosse Kühlbox am Ende seines Bootes. Dann geht es hinaus ins Schwemmland des Tonle-Sap-Sees. Zusammen mit seiner Schwägerin und den kleinen Töchtern wird er es mehrere Tage lang nach Wasserschlangen durchsuchen. Kein einfaches Unterfangen, denn neben den immer wieder hereinbrechenden Regenfällen muss sich die Familie die Fanggründe mit weiteren Fischerfamilien teilen. Diese verharren mitunter Monate auf ihren angestammten Plätzen im Sumpf. Immer seltener geht ihnen die begehrte Beute, die Wassertrugnatter, ins Netz. Der Bestand schrumpft. Doch die Schlangen sind neben den ebenfalls immer weiter zurückgehenden Fischbeständen die einzige Einnahmequelle für Van Voth und die anderen Fischer. Das eigentliche Geschäft mit den Tieren machen allerdings die Händler auf den Grossmärkten. Bis zu 50.000 Wasserschlangen werden pro Tag am Hauptumschlagplatz Chong Kneas verkauft. Das rote Fleisch ist begehrtes Billigfutter für Krokodile, die im grossen Stil auf Farmen gezüchtet werden. Krokodilleder und Fleisch werden ins reichere Nachbarland Thailand verkauft. In Kambodscha selbst werden die Schlangen auch als Nahrungsmittel verwendet. Wenn sich die Ausbeutung der Wasserschlangen fortsetzt, werden die Tiere bald aus dem Tonle-Sap-See verschwunden sein. Deshalb suchen Umwelt- und Artenschutzorganisationen nach Lösungen, um den Fischern eine lohnenswerte Alternative aufzuzeigen.
    Regisseur
    Therese Engels
    Hintergrundinfos
    '360° Geo Reportage' präsentiert aussergewöhnliche Menschen rund um den Globus.
  16. Äthiopien – Zwischen Tradition und Moderne Jeans and Martò

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    I/ETH
    Produktionsjahr
    2011
    Beschreibung
    Der 23-jährige äthiopische Viehhüter Roba flieht aus seinem Dorf in die Hauptstadt Addis Abeba. Hier schafft er es bis an die Universität. Vor der Kamera erzählt Roba von seinem Leben, seinen Erfahrungen, Wünschen, Zweifeln und Zielen, jedoch auch vom Unglück seines Landes. Zunächst folgt die Kamera Roba auf der Flucht und in sein Leben im Exil. Drei Jahre später, nachdem er sein Studium abgeschlossen hat, kehrt er in sein Dorf zurück. Sein Denken und Handeln hat sich durch das Studium verändert und ist nun klarer und strukturierter. Dadurch wird ihm auch der Bruch mit der Gemeinschaft seines Dorfes, die von strengen Riten und Sitten geprägt ist, bewusst. Die Dorfbewohner wollen ihre Traditionen wahren und lehnen die Modernisierung ab. Im Zuge einer Italienreise wird Roba erneut mit einer ähnlich gelagerten Erfahrung konfrontiert. In Italien nimmt er an einer Konferenz teil, die das Aufeinandertreffen von Tradition und moderner Gesellschaft thematisiert. Der dritte Teil der Dokumentation spielt wieder in Robas Dorf, in das er anlässlich der Hochzeit seines Bruders zurückkehrt. Sein Bruder heiratet jene Frau, die ursprünglich für Roba auserkoren war. Am Ende besucht Robas Vater seinen Sohn in Addis Abeba. In dieser neuen Welt vertrauen sich Vater und Sohn einander an und führen ein sehr persönliches Gespräch. Erstaunlicherweise ist das Aufeinandertreffen der beiden unterschiedlichen Generationen, Welt- und Lebensauffassungen sowie Wertvorstellungen von gegenseitiger Achtung und Verständnis geprägt. Trotz der Distanz, die sich zwischen Vater und Sohn entwickelt hat, stehen sie einander in Verbundenheit und Respekt gegenüber.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Claudia Palazzi, Clio Sozzani
  17. Re:

    Themen: Hausbesetzer auf Mallorca – Eigentümer machtlos

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2018
    Beschreibung
    Wenn die Trauminsel der Deutschen zum Alptraum wird: Auf Mallorca besetzen organisierte Banden und verarmte Mallorquiner leerstehende Ferienvillen, und die Eigentümer sind machtlos. Möglich wurde dies durch eine Besonderheit im spanischen Rechtssystem: Wenn Hausbesetzer in ein leeres oder im Moment unbewohntes Haus eindringen, muss der Besitzer innerhalb von 72 Stunden Anzeige erstatten. Tut er dies nicht, kann eine Zwangsräumung nur noch mit einem richterlichen Beschluss erfolgen – bis dahin leben die Besetzer weiter in dem fremden Eigentum, manchmal über Jahre. Mit der Wirtschaftskrise ab 2008 nahmen die Hausbesetzungen deutlich zu. Besetzt wurden weitgehend leerstehende Immobilien in Bankbesitz. Doch seit Banden der organisierten Kriminalität die bislang für Hausbesetzungen günstigen gesetzlichen Regelungen für ihre Zwecke nutzen, hat sich die Situation deutlich verschärft. Der deutsche Hausbesitzer Frank Zingelmann wurde zum Präzedenzfall, als seine Villa von einer Roma-Familie besetzt, ausgeraubt und verdreckt wurde. Die Parlamentarier reagierten nun mit einer Gesetzesänderung, die eine kurzfristige Zwangsräumung ermöglicht. Doch Polizisten wie Carlos Orozco bezweifeln, dass sich die Missstände ändern werden. In seinem Viertel Marratxi, einem Vorort der Hauptstadt Palma, sind mehr als 30 Häuser besetzt. Carlos sieht darin ein soziales Problem. Zu viele Menschen können sich auf der teuren Ferieninsel Mallorca das Leben nicht mehr leisten. Die deutsche Immobilienmaklerin Karin Mönke rät ihren Kunden zum Einbau moderner Alarmanlagen und Videokameras. Auch ihre Ferienwohnung ist illegal besetzt.
    Wiederholung
    W
  18. Arte Journal ARTE Journal

    Kategorie
    Nachrichten
    Produktionsinfos
    Nachrichten
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2018
    Hintergrundinfos
    In der Nachrichtensendung betrachtet die deutsch-französische Redaktion mit einem weltoffenen Blick das tagesaktuelle politische Geschehen, die sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen sowie die kulturellen Ereignisse aus europäischer Sicht.
  19. Stadt Land Kunst Invitation au voyage

    Themen: Marrakesch: Wo Yves Saint Laurent die Farben entdeckte / Arizona: Das heilige Land der Navajos / Das absolute Muss: Der Strand von Brighton

    Kategorie
    Darstellende Kunst
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2018
    Beschreibung
    (1): Marrakesch: Wo Yves Saint Laurent die Farben entdeckteRosarote Mauern, bunte Blumen, grüne Palmen . Marrakesch am Fusse des Atlasgebirges im Süden Marokkos ist eine blühende Oase voller Sonnenlicht und Farben. 1966 kam Yves Saint Laurent, damals das neue Wunderkind der Modewelt, nach Marrakesch und verliebte sich in die 'Ockerstadt'. Sie revolutionierte seine Kreationen und machte den Verfechter des Schwarzen zum Farbvirtuosen.(2): Arizona: Das heilige Land der Navajos Ein Viertel des südwestamerikanischen Bundesstaates Arizona besteht aus Indianerreservaten. Hier, inmitten einer spektakulären Naturkulisse, liegt auch das Land der Navajos. Schwindelerregende Canyons und Felsnadeln aus rotem Gestein, Höhlenwohnungen und heilige Berge: Seit Jahrhunderten ist die Geschichte der Navajos eng mit diesem Stück Erde verbunden. (3): Das absolute Muss: Der Strand von BrightonBrighton in der Grafschaft East Sussex ist das bekannteste Seebad im Vereinigten Königreich. Hierher kommt man, um am Kieselstrand frische Luft zu schnappen, mit Blick auf den Ärmelkanal eine Portion Fish & Chips zu essen oder auf dem Pier eine Runde Karussell zu fahren. Früher schlug man sich hier auch gerne die Schädel ein .
    Regisseur
    Fabrice Michelin
  20. Das weisse Geheimnis L'enigme blanche

    Kategorie
    TV-Drama
    Produktionsinfos
    Spielfilm
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    1985
    Beschreibung
    Wie jedes Jahr kommen fünf Freunde aus Studienzeiten in einem Chalet inmitten einer Schneewüste zusammen. Zwischen den Freunden, die dank schöner Erinnerungen noch immer eng verbunden sind, entwickeln sich im Laufe des Aufenthalts jedoch Konkurrenz und gegenseitige Missgunst. Henri ist ein erfolgreicher Industrieller, Jean sein Angestellter, der eine geheime Affäre mit Apolline, Henris Ehefrau, hat. Maxence, Apollines Bruder und Henris Schwager, ist ein sanfter Mann, der sich hauptsächlich um das Wohl seiner Schwester sorgt. Und schliesslich gibt es Paul, den Polizisten, der sich bald mit einem unhaltbaren Geheimnis konfrontiert sieht. Kurz nach ihrer Ankunft in der Hütte gibt Henri bekannt, dass er von der Affäre zwischen Apolline und Jean weiss. Statt eines Wutausbruchs bleibt Henri ruhig und schlägt nur vor, die Geschichte nicht mehr zu erwähnen und so weiterzumachen, als sei nichts geschehen. Allerdings verlangt er, dass die Affäre sofort beendet wird. Apolline, von Natur aus unentschlossen, schwankt zwischen den beiden Männern. Die bedrückende Stimmung zwischen den Freunden wächst. Am Abend von Apollines Geburtstag eskaliert die Situation. Jean, scheinbar von einer Lawine getroffen, wird tot aufgefunden. Ein schrecklicher Zufall? Paul, der beruflich schon so einiges erlebt hat, glaubt nicht daran. Bereits vor dem tragischen Unglück erhielt er eine anonyme Nachricht, die den Vorfall prophezeite .
    Wiederholung
    W
    Cast
    Jean Rochefort, Bulle Ogier, Claude Rich, Bruno Cremer, François Marthouret, Dominique Marcas, Marcel Gassouk
    Regisseur
    Peter Kassovitz
    Drehbuch
    Peter Kassovitz, Claude Veillot
    Hintergrundinfos
    Peter Kassovitz, im deutschsprachigen Raum vor allem für das 1999 produzierte Holocaust-Drama 'Jakob der Lügner' bekannt, versammelte für 'Das weisse Geheimnis' einen exzellenten Cast: Jean Rochefort ('Edouard, der Herzensbrecher', 1979) in der Rolle des sadistischen Henri und Bulle Ogier ('Maîtresse', 1976) als wankelmütige Apolline.
  21. Wie das Land, so der Mensch Paysages d'ici et d'ailleurs

    Themen: Frankreich – Elsass

    Kategorie
    Natur und Umwelt
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2012
    Beschreibung
    Ausgedehnte Maisfelder, blühende Wiesen, grüne Wälder und ein dichtes Netz aus unzähligen Bachläufen: das ist die Elsassebene, in der sich eines der grössten Überschwemmungsgebiete Westeuropas befindet. Geschaffen wurde diese Landschaft durch den Rhein. Er speist das Feuchtgebiet Grand Ried, das sich bis zur Ill erstreckt und der Region eine Reserve von ungefähr 50 Milliarden Kubikmetern Wasser sichert. Der Fluss dient hier auch als Grenze zwischen Frankreich und Deutschland sowie als verkehrsreicher Handelsweg. Seit dem Zweiten Weltkrieg haben neue Arbeitsmaschinen und intensive Landwirtschaft die Region verändert. So wird im Norden des Grand Ried immer weniger 'grünes Gold' angebaut, wie hier der Hopfen genannt wird.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Jean-Michel Vennemani
  22. Ein Traum von Baum Histoires d'arbres

    Die Altehrwürdigen

    Kategorie
    Natur und Umwelt
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Die Araukarie wächst schon seit Millionen Jahren an den Ausläufern der chilenischen Anden. Die Dokumentation führt in den Nationalpark Villarrica nahe der kleinen Ortschaft Curarrehue. Ihren Spitznamen 'Monkey Puzzle Tree' verdankt die Araukarie dem Kommentar eines Engländers um 1800, der meinte, diesen Baum mit seinen dolchartigen Blättern zu erklimmen, sei selbst für einen Affen eine kaum lösbare Aufgabe. Die Früchte des Baums, die Piñones, sind essbar. Die einheimischen Indiovölker, insbesondere der Mapuche-Stamm der Pehuenche, deren Bezeichnung sich vom Namen des Baumes herleitet, haben durch Ernte und Lagerung dieser Früchte als ihrem praktisch alleinigen Nahrungsmittel die rauen Winter in den Bergen überlebt. Im Senegal, südlich von Dakar, in einem kleinen Dorf namens Nianing, hat der Affenbrotbaum die Bewohner und ihre Kultur geprägt. Früher dienten die heiligen Bäume mit ihren kegelförmigen Stämmen dazu, die Griots, die traditionellen Geschichtenerzähler, in ihnen zu bestatten. Heute finden zahlreiche Tiere in dem kleinen Ökosystem des ausladenden Baumes Unterschlupf, die Dorfbewohner finden unter den schattigen Baobabs einen Ort der Geselligkeit. Die besondere Aura, die von den bis zu 600 Jahre alten Bäumen auszugehen scheint, hat sie bis heute vor der Rodung bewahrt. Die Chilenische Araukarie und der Afrikanische Affenbrotbaum spielen in den lokalen Traditionen seit Jahrtausenden eine wichtige Rolle: Als Refugium für mystische Wesen oder Verkörperung von Geistern sind sie eng mit der animistischen Auffassung der Natur und dem Ahnenkult der indigenen Völker verbunden.
    Episodenummer
    2
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Henri De Gerlache, Christophe d'Yvoire
  23. X:enius

    Themen: Tierliebe ist oft eine einseitige Beziehung

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Egal ob Hund, Katze oder Goldfisch – für viele Menschen ist ihr Haustier aus dem Leben nicht wegzudenken. Es ist fester Bestandteil des Alltags und gilt oft als Familienmitglied. In Deutschland und Frankreich hat jeder Zweite mindestens einen tierischen Mitbewohner. Kein Wunder, denn bei den meisten Menschen sorgen Haustiere für mehr Lebensfreude, weniger Stress und sogar eine bessere Gesundheit. Aber was verbindet den Menschen eigentlich mit dem Tier und warum sind Haustiere so wichtig für uns? Vielen Menschen tut die Nähe zu Tieren gut. Das machen sich auch Therapeuten zunutze und setzen bei ihrer Arbeit auf die beruhigende Wirkung von Pferd, Katze, Hund & Co. Wie das geht, schauen sich die 'Xenius'-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard bei der Pferdetherapeutin Yannique Bourglan in Südfrankreich an. Sie unterstützt den neunjährigen Mathis dabei, sich in der Schule besser zu konzentrieren und seine häufigen Wutanfälle in den Griff zu bekommen. Das Training auf dem Pferd soll ihm dabei helfen. Die meisten Menschen bauen eine enge Beziehung zu den Tieren auf, mit denen sie zusammenleben. Viele Halter überschütten ihre Vierbeiner geradezu mit Liebe und Fürsorge. Vom Feinkostfutter bis hin zur Zahnspange – nichts ist unmöglich. Doch wann überfordern wir unser pelziges Familienmitglied damit? Und was hat das für Folgen?
    Hintergrundinfos
    Mehr zu den einzelnen Themen unter: www.arte.tv/xenius.
  24. Wie das Land, so der Mensch Paysages d'ici et d'ailleurs

    Themen: Bassin d'Arcachon – Frankreich

    Kategorie
    Natur und Umwelt
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2012
    Beschreibung
    Rund um das Bassin d'Arcachon an der französischen Atlantikküste im Département Gironde gut 40 Kilometer südwestlich der Stadt Bordeaux haben Meer und Wind aus Wasser und Sand eine einzigartige Landschaft geschaffen. Die Dünenkette von Cap Ferret und die berühmte Wanderdüne Pilat schützen die Bucht vor den Launen des Ozeans und haben eine bemerkenswert ausgeprägte Flora und Fauna entstehen lassen. Hinter den Dünen erstreckt sich das grösste zusammenhängende Waldgebiet Europas. Im Département Les Landes, das einst von einer ausgedehnten Heide- und Sumpflandschaft geprägt war, wachsen vor allem See-Kiefern, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts auf Geheiss Napoleons von den Bewohnern der Region gepflanzt worden sind. Seit den 80er Jahren weisen allerdings zahlreiche Bäume in Les Landes erhebliche Schäden auf.
    Regisseur
    Stéphane Corréa
    Hintergrundinfos
    Detailscharfe Luftaufnahmen liefert ein kleiner unbemannter Hubschrauber, der im Laufe der Vorgängerserie 'Mythische Orte' entwickelt wurde und als 'Zuschauerauge' Bebauungen und örtliche Gegebenheiten aus einer neuen und originellen Perspektive erfasst.
  25. Ladakh: Jungwa – Das zerbrochene Gleichgewicht Jungwa, l'équilibre rompu

    Ein Film rüttelt auf

    Kategorie
    Natur und Umwelt
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2011
    Beschreibung
    Am 5. August 2010 gingen sintflutartige Regenfälle über der indischen Region Ladakh nieder. Sie lösten Schlammlawinen aus, die alles vernichteten und mitrissen, was sie auf ihrem Weg antrafen. Auch zahlreiche Menschen kamen ums Leben. Stanzin Dorjai Gya, Sohn eines Bauern und Hirten, stammt aus dieser Region. Eigentlich hätte er in die Fussstapfen seiner Eltern treten sollen, doch er beschloss, Filmemacher zu werden, um sich so zum Sprecher einer bedrohten Volksgruppe und ihrer Kultur zu machen. Nachdem er einen Film über die Katastrophe gedreht hatte, kehrte er ein Jahr später in die betroffenen Dörfer zurück, um mit den Menschen zu sprechen, die er in diesen tragischen Momenten mit der Kamera begleitet hatte. Überall bekam er das Gleiche zu hören: Es machen sich tiefgreifende Veränderungen bemerkbar. Das Wasser wird knapper, bisher unbekannte Krankheiten befallen das Vieh, es gibt weniger Schnee, dafür aber Sturzbäche aus Schlamm. Keiner verstand, was vor sich ging, alle waren beunruhigt. Das Unverständnis war umso grösser, als die Bewohner von Ladakh schon seit jeher in enger Verbundenheit mit der Natur leben, die sie respektieren und verehren. Das wird auch in Stanzins Gesprächen mit dem Lama des buddhistischen Tempels deutlich: 'Man hat jetzt ein neues Wort erfunden: 'Ökologie'', so der Geistliche, 'doch dieses Konzept gibt es schon seit mehr als 1.000 Jahren im buddhistischen Denken'. Dort heisst es, dass das 'Jungwa' gewahrt bleiben muss, nämlich das unverzichtbare Gleichgewicht zwischen den vier Elementen Wasser, Erde, Luft und Feuer, damit die Menschen, aber auch alle anderen Daseinsformen, in Harmonie miteinander leben können. Angesichts der Folgen des Klimawandels und der Umweltprobleme schlagen auch Ingenieure und Wissenschaftler Alarm. Sie empfehlen unmittelbar vor Ort greifende Massnahmen im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung. Stanzin spricht unter anderem mit Jigmet Takpa, dem Direktor der Agentur Ladakh Renewable Energy Development, der sich in Zusammenarbeit mit der Regierung darum bemüht hat, Wohnhäuser und Bauernhöfe in entlegenen Gebieten mit Sonnenkollektoren auszustatten. Und er trifft Padma Tashi, den Direktor des Programms Rural Development and Youth, der zur Verbesserung der Wasserversorgung Zisternen zur Bewässerung der Felder im Frühjahr bauen liess.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Christiane Mordelet, Stanzin Dorjai Gya
    Hintergrundinfos
    Die Dokumentation verfolgt zwei Perspektiven: Zum einen schildert sie die aktuellen Veränderungen in Ladakh und die Lebensbedingungen der Menschen, die von der Klimaerwärmung direkt betroffen sind. Zum anderen macht sie den Zwiespalt des Filmemachers deutlich, der sich fragt, ob es wichtiger ist, den Katastrophenopfern zu helfen oder das Geschehen filmisch zu dokumentieren, um über die Entwicklung in der eigenen Heimat zu berichten. Die Dokumentation verdeutlicht Stanzins Überzeugung, der es als seine Pflicht betrachtet, der Welt mit den Mitteln des Films eine Botschaft zu übermitteln.
  26. Der Fels der Leoparden

    Kategorie
    Natur und Umwelt
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    A
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Im Nordwesten Indiens teilt das Aravalligebirge den Bundesstaat Rajasthan in zwei Klimazonen, die Thar-Wüste im Norden und im Süden eine fruchtbare Ebene voller Seen, wie die rund um die Stadt Udaipur. Die Ausläufer dieses Gebirges sind übersät mit prähistorischen Steinformationen, hinduistischen Klöstern und kleinen Dörfern. Hier leben neben den Rabari, einem Volk, das mit seinem Vieh als Halbnomaden umherzieht, auch einige Dutzend Leoparden, die sich in direkter Nachbarschaft in den Felsen und Grotten niedergelassen haben. Teilweise ziehen einzelne Leopardinnen dort ihren Nachwuchs gross, teilweise teilen sich mehrere männliche Tiere eine Höhle. Solch grosse Raubkatzen, die in der Nähe von Städten oder Dörfern leben, werden in Indien oft vergiftet oder erlegt, aber in dieser Region leben Mensch und Tier friedlich nebeneinander. Die Leoparden reissen zwar oft Schafe oder Ziegen der Rabari, greifen jedoch keine Menschen an. Sie haben es eher auf die Hanuman-Affen abgesehen, die zu Hunderten in den Felsen leben und ihre Nahrungsgrundlage darstellen. Diese fallen ihrerseits jedoch auch häufig über Leopardenbabys her und töten sie. Auf einem der Felsvorsprünge des Gebirges steht ein hinduistischer Tempel, der von den Hindus der umliegenden Dörfer häufig besucht wird. Nur wenige Meter vom regen Treiben entfernt, dient eine Grotte direkt unter dem Eingang des Tempels einer Leopardin als Unterschlupf. Für diese Dokumentation wurden sie und ihr Nachwuchs über mehrere Monate hinweg genau beobachtet.
    Regisseur
    Harald Pokieser
  27. Arte Journal ARTE Journal

    Kategorie
    Nachrichten
    Produktionsinfos
    Nachrichten
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2018
    Hintergrundinfos
    In der Nachrichtensendung betrachtet die deutsch-französische Redaktion mit einem weltoffenen Blick das tagesaktuelle politische Geschehen, die sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen sowie die kulturellen Ereignisse aus europäischer Sicht.
  28. Re:

    Themen: Eine unmögliche Reise? – Nidal will zurück nach Gaza

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2018
    Beschreibung
    Länger als vier Jahre hat Nidal Bulbul, ein in Gaza geborener Palästinenser mit deutschem Pass, seine Eltern und die zehn Geschwister nicht gesehen. In Berlin hat der ehemalige Reporter ein gutgehendes Café aufgebaut. Er hat Freunde, ein neues Leben. Das aber wird immer begleitet von der Sorge um die Familie in der alten Heimat. Ein Gefühl, mit dem sehr viele Menschen leben müssen, die in Europa Schutz vor Krieg oder Verfolgung gefunden haben. Als im Sommer alles auf eine neue Eskalation zwischen Israel und Gaza hindeutet, wirft Nidal von einem Tag auf den anderen alles hin. Er verkauft sein Café, gibt seinen Hund zu Freunden und bricht nach Gaza auf. Dorthin kommt man aber nur auf zwei Wegen: Entweder durch Ägypten oder durch Israel. Nidal will es über Israel versuchen. Aber werden die israelischen Behörden seinen deutschen Pass akzeptieren und ihn durchs Land nach Gaza reisen lassen? Gewährt die radikal islamische Hamas-Regierung im Gazastreifen ihm die Einreise? 'Re:' berichtet über einen emotionalen Trip mit vielen Unbekannten!
  29. Der Mann vom grossen Fluss Shenandoah

    Kategorie
    Western
    Produktionsinfos
    Spielfilm
    Produktionsland
    USA
    Produktionsjahr
    1965
    Beschreibung
    1863 während des amerikanischen Bürgerkriegs in Virginia. Farmer Charlie Anderson ist bereits seit vielen Jahren Witwer. Er lebt mit seiner einzigen Tochter Jennie und seinen sechs Söhnen auf seinem grossen Besitz und hängt seit dem Tod seiner Frau umso mehr an seinen Kindern. Mit aller Kraft der Ignoranz versucht er, die blutigen Schlachten und Folgen des um sie herum tobenden Kriegs von sich und seiner Familie fernzuhalten. Sie hätten damit nichts zu tun, was da vor sich geht, ginge sie nichts an, so die Einstellung des wohlhabenden Farmers. Bald zeigt sich jedoch, dass es eine Illusion ist, diesen Krieg ausblenden zu wollen. Denn auch Andersons Familie bekommt ihn am eigenen Leib zu spüren: Sam Stephens, Andersons frischgebackener Schwiegersohn, muss als Offizier der Konföderierten zum Einsatz abrücken, kaum dass die Trauungszeremonie vorüber ist. Und kurz darauf nehmen Unionssoldaten Andersons jüngsten Sohn Robert gefangen, weil sie ihn irrtümlich für einen Rebellen halten. Anderson macht sich daraufhin mit Jennie und vier Söhnen auf, Robert zu suchen. Es wird ein lebensgefährlicher Ritt .
    Cast
    James Stewart, Doug McClure, Glenn Corbett, Patrick Wayne, Rosemary Forsyth, Katharine Ross, Charles Robinson
    Regisseur
    Andrew V. McLaglen
    Drehbuch
    James Lee Barrett
    Hintergrundinfos
    Der Originaltitel von McLaglens Film, 'Shenandoah', bezieht sich auf den gleichnamigen Fluss, an dem die Farm der Andersons liegt. Auch ein populäres Volkslied in Amerika trägt diesen Namen. Bis heute gilt der Film dort als Statement gegen den Krieg, insbesondere in Zeiten des Vietnamkriegs wurde er als solches wieder bedeutsam. 'Der Mann vom grossen Fluss' ist zudem ein grosser Klassiker des Western-Genres, darin eingebettet erzählt er am Beispiel einer Familientragödie eindrücklich über ein dunkles Kapitel der amerikanischen Geschichte.
    Kritiken
    Der Film lässt den idealistischen Glauben an die Möglichkeit eines unversehrten Bestandes der Familie im Krieg scheitern. Durch den Einbruch der Kriegsfolgen in einen beispielhaften familiären Verbund hält er den Zuschauer zum Nachdenken über ethisch vertiefte Fragestellungen an. Einige gestalterische Mängel können die positive Ausstrahlung nicht entscheidend behindern (Lex. des Internat. Films).
  30. Wir sind alle Astronauten Asphalte

    Kategorie
    Tragikomödie
    Produktionsinfos
    Spielfilm
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Bei der Mietervollversammlung wird beschlossen, dass der alte Aufzug gegen einen neuen ausgetauscht werden soll. Sterkowitz, der im ersten Stock wohnt, möchte als Einziger kein Geld dafür ausgeben. Darum darf er den Aufzug auch nicht benutzen. Wenig später findet er sich zeitweilig wegen eines Unfalls im Rollstuhl wieder und ist auf den Fahrstuhl angewiesen. Die gähnende Leere des Kühlschranks zwingt ihn schliesslich, die eigenen vier Wände zu verlassen. Nachts, als er sich vergewissert hat, in welchem Zeitfenster der Aufzug nicht genutzt wird, schleicht er sich hinaus. Da kein Geschäft geöffnet hat, verschlägt es ihn schliesslich zu einem Snack-Automaten im Krankenhaus. Dort trifft er auf eine Nachtschwester, der er aus Scham eine absurde Geschichte auftischt und mit der er sich fortan für die Dauer ihrer Pausenzigarette trifft. Charly, dessen Mutter nie zu Hause ist, steht jeden Morgen selbstständig auf und fährt mit dem BMX-Rad zur Schule. Als eines Tages eine neue Nachbarin einzieht, eine Schauspielerin, ist sein Interesse für die Mittvierzigerin bald geweckt. Während sie sich gemeinsam Filme ihrer Sternstunden in den 80er Jahren anschauen, finden sie ineinander das, was ihnen fehlt. Frau Hamida, die alle zehn Tage ihren Sohn im Gefängnis besucht, ist eine herzliche, algerische, allein lebende Frau. Ihr Alltag wird von dem amerikanischen Astronauten John McKenzie auf den Kopf gestellt, der irrtümlicherweise auf dem Dach des Hochhauses gelandet ist. Trotz der Sprachbarriere gelingt es ihm, seinen Standort an die NASA durchzugeben. Doch die Kollegen kommen erst in zwei Tagen ...
    Cast
    Isabelle Huppert, Gustave Kervern, Valeria Bruni-Tedeschi, Jules Benchetrit, Tassadit Mandi, Michael Pitt, Mickaël Graehling
    Regisseur
    Samuel Benchetrit
    Drehbuch
    Samuel Benchetrit, Gábor Rassov
    Programmtext
    Erstausstrahlung
    Hintergrundinfos
    Mit 'Wir sind alle Astronauten'(Orignaltitel: 'Asphalte', 2015) hat sich Samuel Benchetrit an die Verfilmung seiner autobiografischen Romanreihe 'Les Chroniques de l'Asphalte' gewagt und wurde mit dem Drehbuch sogar für einen César nominiert. Geschickt überspielt er durch die natürliche Art seiner Bilder und die urkomischen Szenen das beklemmende Gefühl der Einsamkeit, den Mangel an Liebe und das Bedürfnis nach Nähe der vereinsamten Bewohner.
  31. Schattenspiel

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    LIBN
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Als Ghassan Salhab seine Wohnung in Beirut verlassen musste, wo er zwölf Jahre lang gelebt hatte, wurde das Dokumentarfilmprojekt 'Schattenspiel' zu einer existenziellen Notwendigkeit für ihn. Schon immer hatte er die Orte, die ihm zur Heimat geworden waren, durch die Fenster seiner Wohnung filmen wollen. Beirut wurde zum Drehort. Der Libanon kämpft mit der ganzen Last seiner Vergangenheit und Gegenwart, einer Last, die nicht leichter zu werden scheint. Der Dokumentarfilm besteht aus Handy-Aufnahmen, manche davon Momentaufnahmen, andere durch bestimmte Umstände ausgelöst, Einstellungen, die scheinbar ohne Grund oder erkenntliches Motiv gefilmt und gespeichert wurden. Die Inspiration kam mit den Notizen, die Salhab machte, den Buchpassagen, die er las, den Klängen, die er wahrnahm. Ein Work in Progress, ohne vorgegebene Struktur. Immer neue Elemente kamen hinzu, andere wurden fallen gelassen, und nach und nach nahm der Film Form an, ging in den Schnitt. Da war der erste Ort, die Kindheit im Senegal vor der Unabhängigkeit, dann neue Etappen, die bewaffneten Kämpfe, die Unterstützung der Palästinenser. Die Genese des Films dauerte Monate. Tags der Dreh, nachts der Schnitt. Alles war wichtig, alle Fragen und Obsessionen – und natürlich auch die aktuellen Kriege. Doch diese will Salhab nicht darstellen oder kommentieren, er will ihnen vielmehr ein Echo geben.
    Regisseur
    Ghassan Salhab
  32. Arte Journal ARTE Journal

    Kategorie
    Nachrichten
    Produktionsinfos
    Nachrichten
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2018
    Hintergrundinfos
    In der Nachrichtensendung betrachtet die deutsch-französische Redaktion mit einem weltoffenen Blick das tagesaktuelle politische Geschehen, die sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen sowie die kulturellen Ereignisse aus europäischer Sicht.
  33. Die Welt der Wunderlichs

    Kategorie
    Komödie
    Produktionsinfos
    Spielfilm
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Für Mimi, 34, eine gescheiterte Soul-Sängerin und alleinerziehende Mutter, läuft im Moment alles schief. Sie verliert ihren Job als Kassiererin, da ihr achtjähriger, hyperaktiver Sohn Felix erneut seine Lehrerin terrorisiert: Wieder einmal muss sie in die Schule eilen, um das von ihm verursachte Chaos zu beseitigen. Ihr Ex-Mann und Altrocker Johnny vergnügt sich derweil mit seinen weiblichen Fans und will von seinen väterlichen Pflichten nichts wissen. Doch damit nicht genug, auch ihr manisch-depressiver Vater macht ihr das Leben schwer: Er beklaut sie für Wetteinsätze und legt sich ordentlich ins Zeug, um aus der psychiatrischen Klinik geworfen zu werden. Und dann sind da noch Mutter und Schwester: Die eine, ein einstiger Schlagerstar, strapaziert die Nerven der Tochter mit Telefonterror und suizidalen Erpressungsversuchen. Die andere, Mimis Schwester Manuela, ist eine trinkende Egomanin, die ausser ihren eigenen Zielen gar nichts wahrnimmt. Aber dann erhält Mimi eine Einladung zu der Schweizer Castingshow 'The Second Chance'. Sie sieht ihre grosse Chance und macht sich auf den Weg – jedoch nicht alleine. Sie wird von ihrer wunderbar schrecklichen Grossfamilie begleitet .
    Wiederholung
    W
    Cast
    Katharina Schüttler, Ernst Wilhelm Rodriguez, Peter Simonischek, Christiane Paul, Martin Feifel, Steffen Groth, Hannelore Elsner
    Regisseur
    Dani Levy
    Drehbuch
    Dani Levy
    Hintergrundinfos
    Ähnlich wie in Levys Erfolgsfilm 'Alles auf Zucker!' (2004), in dem sich ein ehemaliger DDR-Sportreporter durch das Testament seiner Mutter erstmals mit seiner jüdisch-orthodoxen Familie konfrontiert sieht, wird auch 'Die Welt der Wunderlichs' durch die skurrilen und gegensätzlichen Charaktere getragen. Die Erzählung ist schnell und temperamentvoll. Sie fügt sich zu keinem Ganzen zusammen – Schauspielerstile, impulsive Stimmungen und unterschiedlichste Tonlagen prallen aufeinander. Es ist ein lauter Film, der den Protagonisten wahnsinnig nahe kommt – ein Film, der einem im Kopf bleibt.
  34. Wer ist schön?

    Asien

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Wer, wie die Bewohner Myanmars, von sich selbst behauptet, das schönste Volk Südostasiens zu sein, der muss mit einem Besuch von Julia Held rechnen. So geht sie mit der amtierenden Miss Myanmar shoppen und lernt dabei gleich, warum sich hier alle Frauen eine Paste aus Baumrinde ins Gesicht schmieren. Vom Tattoo-Studio treibt es die Reporterin sofort ins Kloster, in dem sie an ihrem Karma arbeitet und dafür von einem Abt das wahre Geheimnis der Schönheit erfährt. Mit ihrem neuen Wissen zieht Julia Held 4.500 Kilometer weiter nach Japan. Dort findet sie in Osaka ein deutlich schrilleres Schönheitsideal vor. Die Cosplayer, die die reisende Reporterin kurzzeitig in ihre Gruppe aufnehmen, verwandeln sich in lebende Manga-Figuren. Viel weiter könnten sie sich vom klassischen japanischen Schönheitsideal, der Geisha, kaum entfernen. Doch auch die gibt es noch, vornehmlich in Kyoto. Julia Held plant ein Experiment: Kann sie sich in einem Crashkurs das aneignen, wofür die zukünftigen Geishas normalerweise jahrelang und äusserst diszipliniert eine harte Schule durchlaufen müssen?
    Episodenummer
    4
    Regisseur
    Claudia Bäckmann
  35. Die Hüter des Amazonas

    Kategorie
    Natur und Umwelt
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Die grüne Lunge der Erde: das Amazonasgebiet. Hier lebten schon immer Hunderte verschiedene Ethnien. Die Yawalapiti, die entlang des brasilianischen Rio Xingu im grössten Schutzgebiet für indigene Völker leben, stehen beim Schutz des von allen Seiten bedrohten Regenwaldes an vorderster Front. Ihr Land bildet regelrechte Naturschutzinseln. Deren Fläche macht zehn Prozent des brasilianischen Staatsgebiets aus und ist etwa so gross wie Deutschland und Frankreich zusammen. Die europäischen Eroberer sahen den Wald nicht als heiligen Ort, sondern als Land, das es einzunehmen galt. Heute ist Brasilien weltweit führend in der Sojaproduktion und Viehzucht – und die Landwirtschaft der gefährlichste Feind des Amazonas-Regenwaldes. Eine der grössten Bedrohungen des Xingu-Reservats und des gesamten Amazonasgebiets sind Brände. 2016 wurde wegen der schlimmsten Dürre seit 50 Jahren die Alarmstufe Rot ausgerufen. Wenn nicht gegengesteuert wird, könnte sich der Regenwald in eine Grassteppe verwandeln. Um die Folgen des Klimawandels für die Region besser zu verstehen, errichteten Wissenschaftler ein Forschungszentrum mitten im Dschungel. Für ihre Studien knüpfen sie an das Wissen der indigenen Völker an, die sich seit Jahrtausenden mit dieser Frage beschäftigen. Der junge Yawalapiti-Häuptling Tapi schildert die klimatischen Veränderungen und die Bedrohungen, die sich auf die Region und die gesamte Kultur auswirken. Neben Tapi kommen in der Dokumentation auch einige der Wissenschaftler zu Wort. Das Amazonasgebiet bietet ein ideales Klima für die Entwicklung von Tieren, Pflanzen und Menschen. Die indigene Bevölkerung kennt die Reichtümer, die der Wald beherbergt, für die Wissenschaft sind diese Ressourcen eine Goldgrube. Von der Bewahrung dieses kostbaren Gebiets hängt die Zukunft des Planeten ab. Die Natur im Regenwald hat für die indigenen Völker auch eine spirituelle Bedeutung. Die Yawalapiti führen ihre traditionellen Riten trotz aller Schwierigkeiten und Bedrohungen fort. So beginnen sie ein Jahr nach dem Tod des alten Häuptlings mit einer Zeremonie, die den Geist des Verstorbenen befreien soll.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Jean-Pierre Dutilleux, Alexandre Bouchet
  36. 28 Minuten 28 minutes

    Kategorie
    Magazin
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2018
    Beschreibung
    '28 Minuten' ist das Magazin bei ARTE, täglich frisch und frech aus Paris. Jede Sendung nimmt aktuelle Themen aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft oder Wissenschaft unter die Lupe.
  37. Alte Schachteln La Minute Vieille

    Alles für Leonardo DiCaprio

    Kategorie
    Comedyshow
    Produktionsinfos
    Fernsehserie
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2013
    Beschreibung
    Eine alleinstehende Frau in den Vierzigern entscheidet sich dafür, sich künstlich befruchten zu lassen. In der Klinik gibt es für einen Aufpreis das Angebot 'Leonardo DiCaprio': Alle Kinder eines bestimmten Spenders ähneln DiCaprio. Warum nicht, denkt sich die Frau, und wählt diesen Spender. Und tatsächlich, sie bekommt einen Sohn, der dem Schauspieler sehr ähnelt. Also möchte sie den Vater persönlich kennenlernen und der Arzt arrangiert das Treffen. Doch der Spender sieht DiCaprio nicht im entferntesten ähnlich – wie ist das möglich? Offenbar sind in seiner Familie alle verrückt nach DiCaprio und das geht dem Vater ziemlich auf den Sack .
    Cast
    Claudine Acs, Michele Hery, Nell Reymond, Anna Strelva
    Regisseur
    Fabrice Maruca
  38. Sendepause

    Kategorie
    Programm nach Ansage
  39. Brahms' Klavierkonzert Nr. 2

    Lahav Shani trifft Rudolf Buchbinder | Gäste: Rudolf Buchbinder (Klavier)

    Kategorie
    Klassische Musik
    Produktionsinfos
    Musik
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Dies ist mehr als das musikalische Aufeinandertreffen zweier Generationen: Es ist eine glückliche Verschmelzung von Erfahrung und Intuition, Jugendlichkeit und Abgeklärtheit, Weitblick und Spontanität – wobei keineswegs offensichtlich ist, welchem der beiden Protagonisten welcher Begriff jeweils zuzuschreiben ist. Lahav Shani, der knapp 30-jährige israelische Nachwuchsdirigent am Pult, trifft auf den über 70-jährigen Österreicher Rudolf Buchbinder am Flügel, begleitet von einem der besten Orchester der Welt, dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Im Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur von Johannes Brahms, von ihm ironisch als 'kleines Konzertchen mit Scherzo' beschrieben, ist der Solist im Zentrum und doch ständig im Dialog. So steht gleich am Beginn ein romantisches Hornsolo, aus dem sich eine Klavierkadenz entspinnt, im zweiten Satz spielt das Cello mit dem Klavier im Duett und in den Klarinetten zitiert Brahms aus seinem Lied 'Todessehnen'. Die Dokumentation beobachtet die beiden Künstler bei den Proben im Münchner Herkulessaal, beleuchtet aber auch die jeweilige Herkunft der beiden, ihre individuelle Herangehensweise an die Musik, ihre persönliche Erfahrung aus der Begegnung mit dem Musizierpartner vor der Brahms'schen Partitur. In Ausschnitten aus der Aufzeichnung des Konzerts am 26. Mai 2017 lernt der Zuschauer zudem die Gestalt und Eigenart des ausladenden viersätzigen Werks kennen, das Brahms selbst als Solist am Klavier 1881 uraufführte.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Benedict Mirow
    Hintergrundinfos
    Die Filmemacher Dorothee Binding und Benedict Mirow konnten in den letzten Jahren erfolgreiche Dokumentationen mit Top-Musikern der internationalen Klassikszene realisieren. Darunter Künstler wie Lang Lang, Hilary Hahn, Mischa Maisky, Plácido Domingo und Daniel Müller-Schott. Die Produktion 'Theresienstadt – Musik als Zuflucht' mit Daniel Hope und Anne Sofie von Otter wurde unter anderem mit dem ICMA 2014 für die beste Dokumentation sowie dem Diapason d'Or 2014 ausgezeichnet. Der Konzertmitschnitt 'Lang Lang – Live at Carnegie Hall' von 2003 erhielt zwei Jahre später den Klassik-Echo für die beste Musik-DVD.
  40. X:enius

    Themen: Tierliebe ist oft eine einseitige Beziehung

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Egal ob Hund, Katze oder Goldfisch – für viele Menschen ist ihr Haustier aus dem Leben nicht wegzudenken. Es ist fester Bestandteil des Alltags und gilt oft als Familienmitglied. In Deutschland und Frankreich hat jeder Zweite mindestens einen tierischen Mitbewohner. Kein Wunder, denn bei den meisten Menschen sorgen Haustiere für mehr Lebensfreude, weniger Stress und sogar eine bessere Gesundheit. Aber was verbindet den Menschen eigentlich mit dem Tier und warum sind Haustiere so wichtig für uns? Vielen Menschen tut die Nähe zu Tieren gut. Das machen sich auch Therapeuten zunutze und setzen bei ihrer Arbeit auf die beruhigende Wirkung von Pferd, Katze, Hund & Co. Wie das geht, schauen sich die 'Xenius'-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard bei der Pferdetherapeutin Yannique Bourglan in Südfrankreich an. Sie unterstützt den neunjährigen Mathis dabei, sich in der Schule besser zu konzentrieren und seine häufigen Wutanfälle in den Griff zu bekommen. Das Training auf dem Pferd soll ihm dabei helfen. Die meisten Menschen bauen eine enge Beziehung zu den Tieren auf, mit denen sie zusammenleben. Viele Halter überschütten ihre Vierbeiner geradezu mit Liebe und Fürsorge. Vom Feinkostfutter bis hin zur Zahnspange – nichts ist unmöglich. Doch wann überfordern wir unser pelziges Familienmitglied damit? Und was hat das für Folgen?
    Wiederholung
    W
    Hintergrundinfos
    Mehr zu den einzelnen Themen unter: www.arte.tv/xenius.
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