search.ch
Sie sehen nur Resultate aus . Resultate aus allen Kategorien anzeigenSie haben keine Sparte ausgewählt. Alle anzeigenKeine Sendungen entsprechen den ausgewählten Sparten.
1-40 von 203 Einträgen

Sendungen ab jetzt

  1. Lebensraum Kopfbaum Trognes

    Vom nachhaltigen Nutzen des Baumschnitts

    Kategorie
    Dokumentation
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Das Französische kennt – im Gegensatz zum Deutschen – viele Bezeichnungen für die verschiedenen Kopfbaumarten. Doch steht der Name Kopfbaum auch hierzulande sinnbildlich für die originellen Holzgewächse: Ab einer bestimmten Höhe wird der Stamm mit einem sogenannten Kopfschnitt gekürzt. Gesehen hat einen der unverkennbaren Kopfbäume sicherlich nahezu jedermann, nur die wenigsten wissen allerdings um die Bedeutung und Herkunft dieser besonderen Kulturpflanze. Seit mehreren Tausend Jahren wächst der Kopfbaum in den hiesigen Breitengraden und ist somit Zeuge der langen gemeinsamen Geschichte von Mensch und Vegetation. Von der Antike bis in die 50er Jahre spielten verschiedene Kopfbaumarten überall in Europa eine wichtige Rolle in der Landwirtschaft. Doch trotz dieses einstigen Ansehens als biologisches und kulturelles Erbe wird die Zukunftsfähigkeit des Kopfbaumes seit der Industriellen Revolution nach wie vor verkannt. Ein weiterer Grund für dieses Vergessen der Nutzpflanze ist vielleicht auch ihr äusseres Erscheinungsbild. Das unkonventionelle Gewächs aus robustem Stamm und verzweigten Ästen entspricht nicht den ästhetischen Kriterien, die heute an einen Baum angelegt werden. Dennoch ist das Ansehen der Kopfbäume und -weiden aktuell im Begriff sich zu verändern: Sinnbildhaft stehen sie für den Wunsch nach einer Rückbesinnung auf die Natur und den Erhalt der Ökosysteme. Der Dokumentarfilm lädt ein, diese äusserst nützlichen Pflanzen mit ihren tausend Gesichtern zu entdecken und näher kennenzulernen – eine Hommage an die ausserordentlichen Vorzüge und den ökologischen Nutzen, den die Kopfbäume für die Welt von heute und morgen mit sich bringen.
    Regisseur
    Timothée Janssen
  2. Das Baskenland in Spanien

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Identität und Sprache scheinen die Lieblingsthemen der Basken zu sein: Ob an der rauen Küste der Biskaya oder im bergigen Hinterland, Basken sind stolz auf ihr Brauchtum und ihre Kultur. Sie messen sich gerne in sportlichen Wettbewerben wie dem Steinheben, um ihre Kraft und ihr Stehvermögen zu demonstrieren. Voltaire bezeichnete die Basken als 'ein Volk, das am Fusse der Pyrenäen tanzt'. Tatsächlich werden unzählige uralte Tänze noch immer getanzt – oder wie in den Choreographien der Truppe Oinkara selbstbewusst mit Avantgarde vermischt. Die Dokumentation begegnet Schafhirten, die in den Pyrenäen die Transhumanz, die traditionelle Wanderweidewirtschaft, lebendig halten, und in der Schlucht von Arbayún Extrembergsteigern, die nicht nur die Steilwände des Canyons erklimmen, sondern auch als Industriekletterer die Fassaden des Guggenheim-Museums auf Hochglanz bringen. Der futuristische Museumsbau ist das Wahrzeichen von Bilbao. Das einstige Zentrum der Kohle- und Eisenindustrie ist heute ein Magnet für Kunst- und Architekturliebhaber. Die zweitwichtigste Stadt des spanischen Baskenlandes, San Sebastián, darf sich 2016 mit dem Titel Kulturhauptstadt schmücken. Sie liegt hinter der in Form eines perfekten Halbmondes geschwungenen Muschelbucht und ist nicht nur Surf-Touristen, sondern vor allem auch Gourmets bekannt. Denn gemessen an der Einwohnerzahl hat San Sebastián mehr Michelin-Sterne als Tokio oder Paris. Im Restaurant Arzak erwarben sich die Inhaber ihre Sterne mit Gerichten, deren Namen oft von der atemberaubenden baskischen Landschaft inspiriert sind.
    Hintergrundinfos
    Die Dokumentation ist Teil des ARTE-Doppelporträts 'Das Baskenland' und widmet sich der spanischen Seite. Zusammen mit der Folge über das französische Baskenland zeichnet ARTE ein detailliertes Bild einer länderübergreifenden Region.
  3. Arte Journal ARTE Journal

    Kategorie
    Nachrichten
    Produktionsinfos
    Nachrichten
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2018
    Beschreibung
    In der Nachrichtensendung betrachtet die deutsch-französische Redaktion mit weltoffenem Blick das tagesaktuelle politische Geschehen, die sozialen sowie die wirtschaftlichen Entwicklungen.
    Hintergrundinfos
    In der Nachrichtensendung betrachtet die deutsch-französische Redaktion mit einem weltoffenen Blick das tagesaktuelle politische Geschehen, die sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen sowie die kulturellen Ereignisse aus europäischer Sicht.
  4. Re:

    Themen: Leben ohne Versicherung: Kein Geld für die Krankenkasse

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2018
    Beschreibung
    Lorenz Eberhardt war erfolgreicher Unternehmer. Als es mit der Firma bergab ging, konnte er die Beiträge für seine private Krankenkasse nicht mehr zahlen und war zu alt, um in die Gesetzliche Krankenversicherung zurückzukehren. So wie Lorenz Eberhardt geht es Hunderttausenden in Deutschland: Sie sind nicht krankenversichert. Zunehmend trifft es Menschen aus der Mitte der Gesellschaft, Unternehmer oder Freiberufler, aber auch Ärzte, Ingenieure, Kreative.Was geschieht, wenn sie ernsthaft erkranken? Als Lorenz Eberhardt einen Herzstillstand hatte, wurde er notoperiert. Jetzt hat er knapp 27.000 Euro Schulden bei einem Krankenhaus. Wollte er wieder krankenversichert werden, müsste er die Beiträge der vergangenen fünf Jahre zurückzahlen – etwa 50.000,- Euro – zuzüglich fünf Prozent Zinsen.Doch das ist für ihn illusorisch. Sein Unternehmen ist pleite, sein Wohnhaus wurde zwangsversteigert.Der Solinger Internist Christoph Zenses hilft seit zehn Jahren Menschen ohne Versicherungsschutz. Es sind oft schwere Fälle, die er behandelt, weil die Betroffenen den Gang zum Arzt aus Scham hinauszögern. Zu Vorsorgeuntersuchungen sind sie wegen der Kosten ohnehin lange nicht mehr gegangen. Peter Ostendorf, ehemaliger Klinikchef, hat in Hamburg eine so genannte 'Praxis ohne Grenzen' aufgebaut. Hier arbeiten insgesamt 60 Ärzte, Pfleger und Sozialarbeiter, alle ehrenamtlich. Medizinische Geräte und Arzneimittel werden über Spenden finanziert.Die Reportage zeigt, was es bedeutet, in einem reichen Land ohne den Schutz einer Krankenversicherung zu leben.
  5. Italien und die Populisten: Eine Gefahr für Europa?

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2018
    Beschreibung
    Europa war nie stärker bedroht: Im Westen eröffnet Donald Trump den Handelskrieg, im Osten verstärkt Wladimir Putin den Druck. Jetzt nagen zudem im Innern Kräfte am europäischen Konstrukt. Italien, die drittgrösste europäische Wirtschaftsmacht und immerhin EU-Gründungsmitglied, wird von Unionsgegnern regiert.Nach den Parlamentswahlen in Italien im März 2018 fanden mit der rechtsextremen Lega und der systemkritischen Fünf-Sterne-Bewegung zwei sehr unterschiedliche Bündnispartner zusammen. Ihren Sieg verdankten beide Parteien recht sonderbaren Versprechungen: Mateo Salvini (Lega) wollte die Steuern senken, Luigi Di Maio (Fünf Sterne) träumte vom bedingungslosen Grundeinkommen. Beide eint ein gemeinsamer Gegner: die Europäische Union, in Zeiten von Korruption, Wirtschaftsflaute und Flüchtlingskrise ein lukrativer Sündenbock 'Vox populi, vox dei' gibt denen das Wort, die heute Geschichte schreiben. Regierungs- und Oppositionspolitiker, gegen Korruption kämpfende Staatsanwälte, renommierte Schriftsteller und Regisseure erklären die komplexen Hintergründe dieser seltsamen Koalition. Auf ihrer Reise von Norden nach Süden entdeckten die Filmautoren ein gemartertes Italien, das wenige Monate vor den Europawahlen in einen absurden Konkurrenzkampf mit Brüssel tritt. Und die Union damit nur noch mehr schwächt.
    Regisseur
    Julie Peyrard, Natalia Rodriguez Perez
  6. Die Rückkehr der Grenzen

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Am 21. Dezember 2007, 18 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer, öffnete die Europäische Union ihre Freihandelszone für acht ehemalige Ostblockländer. Damit fiel der Eiserne Vorhang, eine 3.000 Kilometer lange Grenze, die für die grösste ideologische und geopolitische Spaltung des 20. Jahrhunderts stand.Nach der Öffnung wurden knapp 400 Grenzposten in Mitteleuropa zerstört oder meistbietend verkauft. Die Anlagen, an denen täglich Tausende von Menschen bei der Überquerung des Eisernen Vorhangs und später bei der Ein- und Ausreise in den Schengen-Raum kontrolliert wurden, standen ziemlich verloren mitten auf der Strasse – manche heruntergekommen oder zu verkaufen, andere umfunktioniert in Spielhallen oder Kioske.Besonders im Osten hatte die Grenzöffnung für Optimismus gesorgt: Der Weg zu einem geeinten Europa schien endlich frei. Die Grenze und ihre Symbole – Überwachung, Illegalität, Demütigung – sollte für Millionen von Menschen bald nur noch schmerzhafte Erinnerung sein. Doch im Sommer 2015 änderte sich die Situation entscheidend: Mit der Ankunft von Flüchtlingen aus den Konfliktregionen im Nahen Osten und der damit einhergehenden Polemik wurde deutlich, wie zerbrechlich das gerade erst errungene Gleichgewicht tatsächlich war.Heute ist Ungarn von Stacheldraht umgeben, das österreichische Militär wird mobilisiert und im ganzen Schengen-Raum wachsen wieder Zäune. In einer Zeit, in der Grenzkontrollen der Vergangenheit angehören, zeigt sich plötzlich, wie rasch die Situation in historisch belasteten Regionen umschlagen kann. Ist der Schengen-Raum bald Geschichte?
    Regisseur
    Simon Brunel, Nicolas Pannetier
  7. Libyen – Vergewaltigung als Waffe Unspeakable Crime

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsinfos
    Dokumentarfilm
    Produktionsland
    F/LYB/TUN
    Produktionsjahr
    2018
    Beschreibung
    Seit dem Sturz Gaddafis im Jahr 2011 versinkt Libyen im Chaos. Das Land ist weitgehend ohne staatliche Autorität, zwei rivalisierende Regierungen ringen um die Macht, Minister werden bedroht. Die Bevölkerung ist bewaffneten Milizen ausgeliefert, die entführen, erpressen, misshandeln und systematisch vergewaltigen. Worüber niemand spricht: Insbesondere Männer fallen der sexuellen Folter zum Opfer. Wer es wagt, von Vergewaltigungen zu berichten, verschwindet oder wird ins Exil gezwungen. Sobald in Libyen das Wort 'Vergewaltigung' fällt, schweigen alle. Die Opfer vorneweg. Ein Tabu.Doch ohne Zeugenaussagen keine Anklage – und damit kein Verfahren. Bis heute konnten weder die UNO noch andere internationale Organisationen nachweisen, dass Vergewaltigungen systematisch als Kriegswaffe eingesetzt werden. Eine Waffe, die den Feind nicht töten, sondern ihn vernichten und unterjochen soll. Eine Handvoll exilierter libyscher Aktivisten, Staatsanwälte und ehemaliger Richter will das libysche Schweigekartell nun herausfordern: Heimlich sammeln sie erste Zeugenaussagen und Beweismaterial. Schritt für Schritt enthüllen sie das Ausmass der Tragödie: die Vielzahl der Fälle und die Brutalität der Szenen, die sich in geheimen Gefängnissen abspielen. In einem Teufelskreis der Rache werden frühere Opfer, die unter dem Gaddafi-Regime vergewaltigt wurden, nun selbst zu Tätern.Bei ihren Ermittlungen sprechen Emad und Ramadan mit den Betroffenen. Einer von ihnen ist Ahmed. Er berichtet von systematischen Missbräuchen und Folterung und verhilft den Ermittlern zu einem ersten Durchbruch. Weitere Zeugen bestätigen diese Aussagen. Besonders gefährdet sind offenbar Angehörige des schwarzen Tawurga-Stamms.Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, womöglich ein Genozid an einem Teil der schwarzen Bevölkerung – Emads und Ramadans Ermittlungen decken ein dunkles Kapitel des libyschen Krieges auf.
    Regisseur
    Cécile Allegra
    Drehbuch
    Cécile Allegra
    Programmtext
    Erstausstrahlung
  8. Die Flüchtlinge von Saint-Jouin

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Saint-Jouin-Bruneval ist eine kleine Gemeinde in der Normandie: 1.500 Einwohner, eine Bäckerei, ein Metzger, ein Friseur und ein kleines Lebensmittelgeschäft. Dazu 15 Bauernhöfe, ein schöner Strand und eine Grundschule. Eines Tages beschliesst der Bürgermeister, im Sinne der Willkommenskultur eine Flüchtlingsfamilie in einer leerstehenden Wohnung über der Metzgerei unterzubringen. Den Gemeinderat kann er überzeugen, doch gewonnen ist die Sache noch lange nicht. Im Dorf holte die rechtsextreme Partei Front National die meisten Stimmen in der ersten Runde der französischen Präsidentschaftswahlen . Dennoch finden sich einige Freiwillige, die die Wohnung streichen und Möbel und Teppiche spenden: 'Muslime sollen ja Teppiche mögen'. Die Flüchtlingsfamilie kann kommen . Nur einige anonyme Graffiti – 'Syrer – nein danke!' – und vom Dorfpolizisten aufgeschnappte Kommentare deuten darauf hin, dass sich längst nicht alle mit der Idee angefreundet haben. Frankreich nimmt Flüchtlinge, aller grossen Erklärungen zum Trotz, nur stellenweise auf, und erst nach 15 Monaten voller Verzögerungen und verworrener Erklärungen seitens der Präfektur darf die Familie endlich einziehen. Der Grossvater, ein ehemaliger Journalist und Widerständler gegen Baschar al-Assad, dankt Frankreich sofort für die Gastfreundschaft. Die Grossmutter hat schon zwei Kinder im Krieg verloren, sie kommt mit ihrem letzten Sohn, dessen Frau und ihrem kleinen Kind. Alle sind erleichtert, endlich in Sicherheit zu sein – auch wenn man hinter ihrer scheinbaren Gelassenheit das Drama erahnt, das sie als Verfolgte im syrischen Bombenhagel erlebt haben. Um die Integration der Familie zu erleichtern und die Atmosphäre zu entspannen, organisiert der Bürgermeister einige Treffen, bei denen er die Neuankömmlinge vorstellt und ihre Geschichte erzählt. Und irgendwann gibt sogar der Dorfpolizist zu: 'Eigentlich sind sie ja ganz nett!'. Eine einfühlsame Dokumentation über die französische Willkommenskultur, bei dem sich viele Vorurteile am Ende in Luft auflösen.
    Regisseur
    Ariane Doublet
  9. Arte Journal ARTE Journal

    Kategorie
    Nachrichten
    Produktionsinfos
    Nachrichten
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2018
    Beschreibung
    In der Nachrichtensendung betrachtet die deutsch-französische Redaktion mit weltoffenem Blick das tagesaktuelle politische Geschehen, die sozialen sowie die wirtschaftlichen Entwicklungen.
    Hintergrundinfos
    In der Nachrichtensendung betrachtet die deutsch-französische Redaktion mit einem weltoffenen Blick das tagesaktuelle politische Geschehen, die sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen sowie die kulturellen Ereignisse aus europäischer Sicht.
  10. Endstation Sonderflug

    Illegal und abgeschoben

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsinfos
    Dokumentarfilm
    Produktionsland
    CH
    Produktionsjahr
    2011
    Beschreibung
    Jedes Jahr werden Tausende von Männern und Frauen, die illegal in der Schweiz leben, verhaftet. Einige der sogenannten Sans-Papiers, also Menschen ohne gültige Aufenthaltsgenehmigung, und abgewiesene Asylsuchende warten im Gefängnis von Frambois auf ihre Abschiebung aus der Schweiz. Mit einem negativen Asylentscheid in der Hand werden sie gezwungen, das Land zu verlassen. Einige von ihnen haben Jahre in der Schweiz verbracht, haben gearbeitet, Steuern bezahlt und eine Familie gegründet. Administrativhaft kann bis zu 24 Monate dauern. Die Abschiebung erfolgt ohne Vorwarnung. Kein Wunder, dass hinter den geschlossenen Gefängnistoren täglich die Spannungen steigen. Auf der einen Seite stehen Aufseher mit menschlichen Wertvorstellungen, auf der anderen Seite Menschen in Angst und unter Stress. Die Beziehungen untereinander sind geprägt von ganz unterschiedlichen Emotionen. Sie reichen von Freundschaft bis Hass, von Respekt bis Auflehnung – und das bis zum Moment der Ausschaffung. Ihre Ankündigung trifft jeden wie ein Faustschlag. Sie führt bei den Betroffenen oft zu Verzweiflung und Gefühlen der Demütigung. Wer sich gegen den Transport wehrt, wird gefesselt und mit Gewalt in ein Flugzeug gesetzt. In dieser Extremsituation hat Verzweiflung einen Namen: Sonderflug.
    Regisseur
    Fernand Melgar
    Hintergrundinfos
    Der Film wurde unter anderem 2011 beim Festival in Locarno mit dem Preis der jungen Jury sowie dem Preis der ökumenischen Jury und beim Festival International de Cinéma Francophone im kanadischen Acadie mit dem Grossen Preis für den besten Dokumentarfilm ausgezeichnet. 2012 erhielt er beim Human Rights Film Festival in San Sebastián den Amnesty International Award sowie den Grossen Preis der Jury beim One World Human Rights Film Festival in Prag. Mehr im Internet unter: http://info.arte.tv/de.
  11. Australiens Nationalparks

    Die australischen Alpen

    Kategorie
    Landschaftsbild
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2012
    Beschreibung
    Die Nationalparks und Naturschutzgebiete Australische Alpen, die sich über drei Bundesstaaten erstrecken, schützt ein durch Erosion rundgeschliffenes Gebirge im Südosten des Kontinents. Durch dessen tiefe Täler fliesst der wilde Snowy River, der den Hängen des Mount Kosciuszko entspringt. Rund um den Mount Kosciuszko schneit es im Winter regelmässig. Dort lebt der Bergbilchbeutler, Australiens einziges Beuteltier, das Winterschlaf hält und Vorräte anlegt. Nach der Schneeschmelze benötigt das hamstergrosse Tier reichhaltige Nahrung, die in erster Linie aus Bogong-Faltern besteht. Doch die Klimaveränderung gefährdet die Existenz der Bergbilchbeutler. Steht das nahrhafte Futter nicht zum rechten Zeitpunkt zur Verfügung und schmilzt der Schnee bereits vor der Ankunft der Bogong-Falter, müssen die Bergbilchbeutler verhungern. Am Snowy River leben auch viele Wildpferde, sogenannte Brumbys. Einst waren sie die Reitpferde der australischen Cowboys. Inzwischen sind sie zu einer Plage für die Nationalparks geworden, weil sie mit ihren harten Hufen den Boden zerstören. Als sie von der Parkleitung vorübergehend zum Abschuss freigegeben wurden, war die öffentliche Empörung gross. Nun werden sie mit viel Aufwand eingefangen und verkauft, doch das reduziert den Bestand kaum. Die Brumby-Freunde beharren auf der kulturellen Bedeutung der Pferde und verweisen auf das australische Nationalepos des Dichters Banjo Paterson, der Pferd und Reiter verherrlicht. Glen Symonds und seine Frau Julie nehmen eingefangene Brumbys auf und bilden sie zu Reitpferden für Kinder aus. Das erfordert viel Geduld und Mühe. Im Frühjahr dann, wenn auf den Bergkuppen noch Schnee liegt, kann man dem lautstarken Ritual des Leierschwanzvogels lauschen, der sämtliche aufgeschnappte Vogelstimmen nachzuahmen weiss, oder Graue Riesenkängurus sichten, die auf den hochalpinen Almen Gras fressen.
    Episodenummer
    2
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Peter Moers
    Hintergrundinfos
    Diese Kathedralen des Verkehrs mit ihren Perrons, Gleisen, Fahrkartenschaltern und riesigen mechanischen Uhren erfuhren unlängst eine Renaissance: von aussen geliftet und von innen verjüngt, beflügeln sie erneut die Fantasien eiliger Durchreisender, technikverliebter Eisenbahner und Jüngern des retro-futuristischen Steampunks. Mit fokussiertem Blick und aus dem steten Gewusel der Hallen fliehend, finden sich die Menschen, die nicht nur ein-, aus- oder umsteigen. Die Dokumentationsreihe folgt ihnen an ihre Plätze und zeigt ihre Gedanken, Sehnsüchte und Hoffnungen. Jede dieser Kathedralen hat ihren eigenen Lebenslauf und Charakter, geprägt durch das jeweilige Land und jeweilige Stadt. Für Autor und Regisseur Jeremy J.P. Fekete sind diese Bahnhöfe der Jahrhundertwende die alten, vergessenen Herzen der Metropolen, von denen aus die Welt entdeckt wurde. Seine Dokumentationsreihe erzählt von der romantischen Seite dieser noch immer faszinierenden Stationen.
  12. Bahnhofskathedralen – Europas Reise-Paläste The Cathedrals of Steam-Europes First Railway Stations

    London

    Kategorie
    Architektur
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2018
    Beschreibung
    Der Bahnhof St. Pancras: Sinnbild der letzten grossen Eruption der 'Railway Mania' des Industriezeitalters. Erbaut zur zweiten Londoner Weltausstellung 1862. Land dazu nahm sich die Railway rund um die Kirche von Saint Pancras sowie durch den Abriss der benachbarten Armenviertel. Die Toten auf dem Friedhof wurden einfach umgebettet. Entstanden ist eine etwas andere Kathedrale – aus Gusseisen und Glas. Allein die Bahnhofshalle mit ihrem einzigen 74 Meter breiten Bogen ist ein Meisterwerk der Baukunst. Der Kirchenarchitekt George Gilbert Scott, damals längst eine Berühmtheit, gewann den Wettbewerb für das Verwaltungsgebäude und Midland Hotel. Die 38 Zimmer im Chambers' Club, die Lobby, die Restaurants, der alte Ladies' Smoking Room – damals der erste auf der Welt – und 'The Grand Staircase' mit seinen Teppichkaskaden lassen einen heute wieder eine fremde, grosse Zeit betreten: die Zeit der Ersteröffnung 1873, die Zeit, da England Weltbeherrscher und Victoria auch Kaiserin von Indien war.Bahnhöfe wie St. Pancras in London sind für Jünger des Steampunks wahre Tempel ihrer Fantasien und Träume. Ihre Elemente sind dampf- und zahnradgetriebene Mechanik, viktorianischer Kleidungsstil mit dem dazugehörigen Werte-Modell und Abenteuerromantik, wie aus den Welten von H. G. Wells oder eines Jules Verne. Damit kreieren die Steampunker ihre Sicht auf eine Zukunft, wie sie in früheren Zeiten entstanden sein könnte. Regisseur Jeremy J.P. Feketes Wege zu einigen von ihnen führen in eine der ehemaligen Wasserpumpstationen aus viktorianischer Zeit. Ein unvermuteter Kontrast bietet die Art und Weise wie St. Pancras taubenfrei gehalten wird: durch den Einsatz von Falken.
    Regisseur
    Jeremy J.P. Fekete
    Hintergrundinfos
    Diese Kathedralen des Verkehrs mit ihren Perrons, Gleisen, Fahrkartenschaltern und riesigen mechanischen Uhren erfuhren unlängst eine Renaissance: von aussen geliftet und von innen verjüngt, beflügeln sie erneut die Fantasien eiliger Durchreisender, technikverliebter Eisenbahner und Jüngern des retro-futuristischen Steampunks. Mit fokussiertem Blick und aus dem steten Gewusel der Hallen fliehend, finden sich die Menschen, die nicht nur ein-, aus- oder umsteigen. Die Dokumentationsreihe folgt ihnen an ihre Plätze und zeigt ihre Gedanken, Sehnsüchte und Hoffnungen. Jede dieser Kathedralen hat ihren eigenen Lebenslauf und Charakter, geprägt durch das jeweilige Land und jeweilige Stadt. Für Autor und Regisseur Jeremy J.P. Fekete sind diese Bahnhöfe der Jahrhundertwende die alten, vergessenen Herzen der Metropolen, von denen aus die Welt entdeckt wurde. Seine Dokumentationsreihe erzählt von der romantischen Seite dieser noch immer faszinierenden Stationen.
  13. 28 Minuten 28 minutes

    Der Club (19.10.2018)

    Kategorie
    Magazin
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2018
    Beschreibung
    '28 Minuten' ist das Kulturmagazin bei ARTE, täglich frisch und frech aus Paris. Jede Sendung nimmt ein aktuelles Thema aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft oder Wissenschaft unter die Lupe und führt hin zu kulturellen Hintergründen, die sich in der Tagesaktualität sonst nicht auf den ersten Blick erschliessen. Dafür stehen den Moderatoren, sowohl Fachleute für die einzelnen Bereiche, als auch ein täglich wechselnder Gast aus dem kulturellen Leben zur Seite.
  14. Sendepause

    Kategorie
    Programm nach Ansage
  15. Berlin Live

    Themen: Kitty, Daisy & Lewis

    Kategorie
    Rock und Pop
    Produktionsinfos
    Musik
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Mit Kitty, Daisy & Lewis bringt 'Berlin Live' erneut einen internationalen Top-Act auf die Bühne. Die Londoner Geschwister mit dem Nachnamen Durham lassen im zarten Alter von Anfang 20 mit Leidenschaft und authentischer Originaltreue die Musik der 40er und 50er Jahre wieder aufleben, als hätte es die vergangenen fünf Jahrzehnte Rockmusik nie gegeben. Ob verschmitzte Coverversionen der Originale oder selbstkomponierte Songs – das Trio hängt wie schwerelos zwischen den Epochen und begeistert mit dieser Authentizität mittlerweile die ganze Welt. Ihren Sound beschreiben die drei Musiker selbst als ' ... dirty R 'n' B, whiskey soaked country, haunting Hawaiian jungle drums and Gospel fever, with a punch in the face by Daisy's hard beatboxing!' Dass sie damit nicht untertreiben, zeigen unzählige ausverkaufte Konzerte quer über den Globus genauso wie bekennende Fans wie Eagles of Death Metal oder David Lynch. Mit im Gepäck haben sie ihr drittes Album: 'The Third'. Man darf auf einiges gespannt sein – also schon mal die Tanzschuhe aus dem Schrank holen!
    Episodenummer
    4
    Regisseur
    Hannes Rossacher
    Hintergrundinfos
    Die Sendung ist auch auf ARTE Concert zu sehen: concert.arte.tv.
  16. X:enius Xenius

    Themen: Epigenetik – Können wir unser Erbgut steuern?

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Was macht uns zu dem, was wir sind – Gene oder Umwelt? Diese Frage beschäftigt die Wissenschaft schon seit langem. Forscher haben nun herausgefunden: Umwelt und Gene sind viel enger verwoben als bisher gedacht. Epigenetik heisst das noch junge Forschungsfeld, das sich mit der Frage beschäftigt, ob unsere Lebensweise, wie zum Beispiel die Ernährung oder sportliche Aktivität, unsere Gene beeinflusst. 'Xenius' will herausfinden: Können wir unser Erbgut tatsächlich steuern und wenn ja, was bedeutet das für uns? Die 'Xenius'-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard suchen am Institut Albert Bonniot in Grenoble nach Antworten. Hier wollen Forscher mit einer Studie an schwangeren Frauen und ihren Kindern herausfinden, inwieweit Luftverschmutzung die Gene der Mütter beeinflussen kann und ob diese Veränderungen auch an die Kinder weitervererbt werden. Dass der Lebensstil die Gene beeinflusst, haben Wissenschaftler an Mäusen bewiesen. Sie fütterten die Tiere sechs Wochen lang mit einer kalorienreichen Kost. Als Folge der falschen Ernährung wurden die Tiere fett und entwickelten eine Vorstufe von Diabetes. Die Forscher konnten zeigen, dass die fettreiche Ernährung die Genaktivität der Mäuse beeinflusst. Und diese Veränderung vererbten sie weiter an ihre Nachkommen – und damit auch die Neigung für Übergewicht und Diabetes. Auch wenn Ergebnisse aus Tierversuchen nicht einfach auf den Menschen übertragbar sind, gehen viele Wissenschaftler davon aus, dass es bei Menschen ganz ähnlich ist. Ziel der Epigenetik ist es, Krankheiten wie Rheuma oder Fettleibigkeit besser zu verstehen und zu therapieren. Zur Behandlung von Leukämie haben Mediziner bereits erfolgreich ein epigenetisches Medikament eingesetzt. Die Hoffnung ist gross, aber die epigenetische Forschung steht bei vielen Krebsarten noch ganz am Anfang.
    Wiederholung
    W
    Hintergrundinfos
    Mehr zu den einzelnen Themen unter: www.arte.tv/xenius.
  17. Mein schönes Dorf in ... Mon beau village

    im Land der Kanaken

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Kindersendung
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Neukaledonien, eine Insel mitten im Südpazifik: Hier ist Joseph zu Hause. Der Junge gehört zum Stamm der Touaourou und lebt an der Côte Oubliée, der 'vergessenen Küste', wo rote Erde die Landschaft prägt. Joseph gibt Einblicke in sein Leben und in den Alltag seines Stammes und lädt ein in dieses kleine Stückchen Paradies – ein gesegneter und zugleich geheimnisvoller Ort. Eine Reise zu den melanesischen Ureinwohnern!
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Robin Chiuzzi
  18. Klimpern mit Anna Pianotine

    Nicht so einfach

    Kategorie
    Musik
    Produktionsinfos
    Kindersendung
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2013
    Beschreibung
    Was kann man eigentlich als Musik bezeichnen? Sicher ist, Musik hat es schon immer gegeben, selbst bei den ersten Menschen in der Steinzeit, die unsere Erde bevölkerten. Zu den ersten Instrumenten, derer sich der Mensch bediente, gehörten die Trommel und die eigene Stimme. Es folgte die Harfe und die Flöte. Streichinstrumente, Blasinstrumente und Perkussionsinstrumente sind also die drei wichtigsten Instrumentengruppen. Die zwei sympathischen Hauptfiguren – die erfahrene Musiklehrerin Anna und ihr völlig unbedarfter Schüler Eddy – vermitteln Kindern mit viel Leichtigkeit und Humor erste musikalische Grundkenntnisse. Darüber hinaus unternimmt die Sendung einen spielerischen Streifzug durch das weite Feld der Musik, so dass die Zuschauer verschiedene Instrumente und Berufe in der Musik kennenlernen. So begleitet Anna Eddy in der ersten Folge beispielsweise zu einem Klavierstimmer, der ihm zeigt, was man machen muss, damit ein Klavier richtig klingt.
    Regisseur
    Philippe Le Dem
    Hintergrundinfos
    Nach einer klassischen Klavierausbildung am Pariser Konservatorium studierte Anna-Zofia Borowiec Musikpädagogik und erforscht seitdem immer wieder neue Wege der Musikvermittlung. Auf ihrer 2012 von der Académie Charles Cros ausgezeichneten Doppel-CD 'Pianotine' spielte sie selbst komponierte Neuinterpretationen bekannter Kinderstücke ein. Seit mehr als 15 Jahren unterrichtet Anna-Zofia Borowiec Kinder und Erwachsene im Fach Klavier.
  19. ARTE Journal Junior

    Kategorie
    Kindermagazin
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2018
    Hintergrundinfos
    Artes Nachrichtensendung für die Acht- bis Zwölfjähriges behandelt Themen aus Europa und der ganzen Welt. In jeder Sendung stellen deutsche oder französische Schüler Fragen zu einem aktuellen Thema. Ausserdem stellt ein Kind sein Leben, seine Schule und seine Zukunftsträume vor.
  20. 360° Geo Reportage 360° – Geo Reportage

    Themen: Die Bärenhunde von Nevada

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Es ist der Müll, der die Schwarzbären im US-Bundesstaat Nevada in die Siedlungen lockt. Wenn in der Natur das Futter knapp wird, finden sie hier immer etwas. Die Tiere flüchten meist, sobald sie auf Menschen treffen, doch ein Bär kann auch schon mal angreifen. Vielerorts werden Bären einfach abgeschossen, wenn sie den Menschen zu nahe kommen. Nevadas staatlicher Bären-Biologe Carl Lackey hat eine friedlichere Lösung gefunden, um die Bären auf Abstand zu halten. '360° Geo Reportage' begleitet ihn, wie er sie einfängt und abseits der Siedlungen wieder frei lässt. Die wichtigsten Helfer dabei: seine Karelischen Bärenhunde. Sie jagen die Bären mit aggressivem Bellen wieder zurück in den Wald. Das Fenster ist ausgehebelt, der Kühlschrank hat Kratzer, die Bewohnerin ist aufgelöst. Ein Bär ist nachts in ihr Haus eingestiegen und hat Käse und Getränkedosen auf dem Fussboden verteilt. Eine bedrohliche Situation. Deshalb stellen Lackey und seine Mitarbeiterin eine Bärenfalle auf, in der ein Köder den Bären anlockt. Greift dieser danach, schnappt die Falle zu. Ein paar Nächte später sitzt schon ein 200-Kilo-Koloss in der Falle. Er darf zurück in die Freiheit, aber er soll lernen, die Menschen wieder als Gefahr wahrzunehmen und nicht als Nahrungsquelle. Diese Lektion verpassen ihm die Karelischen Bärenhunde. Der Bär ist in Panik, als er aus der Falle springt. Die Hunde hetzen ihn mit ihrem furchterregenden Gebell bis zum nächsten Baum. Dort klettert er hinauf. Er wird erst in Stunden wieder herunterkommen, völlig verängstigt, aber am Leben.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Heiko de Groot
    Hintergrundinfos
    '360° Geo Reportage' präsentiert aussergewöhnliche Menschen rund um den Globus.
  21. Eine Tagesreise von Spitzbergen bis Namibia

    Säen, ernten, geniessen

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2018
    Beschreibung
    Die vier Menschen aus vier unterschiedlichen Ländern, die in dieser Folge im Mittelpunkt stehen, verbindet eine gemeinsame Leidenschaft: die Herstellung eigener Nahrung und eigenen Essens. Ihre Heimat und die Natur, die sie umgibt, beeinflussen die Auswahl ihrer Zutaten und bringen so ganz verschiedene Gerichte und Getränke hervor. Welche kulinarischen Schätze verbergen sich in den unterschiedlichen Regionen von Spitzbergen hoch im Norden über Schweden, Polen und dem Tschad in Afrika? Und wie haben sie die Essgewohnheiten der Menschen geprägt? Hoch im Norden in Spitzbergen stellt Robert Johansen das nördlichste Bier der Welt her, während Lina viel, viel weiter im Süden das traditionelle Gericht des Tschads zubereitet. In Polen hat sich der Imker Olgierd seit Kindheitstagen dem Schutz der Bienen gewidmet und inzwischen auch der Herstellung von feinstem Honig. Knapp 1.500 Kilometer weiter nördlich in Schweden wartet Maria beim Eisangeln auf ihren ersten Fang des Tages. Sie lebt allein in der Einöde Lapplands und versucht sich, so gut es geht, selbst zu versorgen. So unterschiedlich ihre Lebenswelten auch sind, sie alle leben auf dem 15. Längengrad, und ihr Tag richtet sich nach der gleichen Uhrzeit.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Alexandra Hardorf, Anke Hillmann, Christiane Schwarz
  22. Stadt Land Kunst Invitation au voyage

    Themen: Leonard Cohens Montreal / Luther / Barcelona

    Kategorie
    Darstellende Kunst
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2018
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Fabrice Michelin
  23. Die Ausbeutung der Urwälder

    Kann ein Öko-Siegel die Forstindustrie stoppen?

    Kategorie
    Natur und Umwelt
    Produktionsinfos
    Dokumentarfilm
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2018
    Beschreibung
    Der kambodschanische Urwald wurde seit dem Jahr 2000 bis auf 25 Quadratkilometer völlig abgeholzt. Die anhaltende Abholzung der Erde ist für mehr CO2 Emissionen verantwortlich als alle Autos und Lastwagen. Die internationale Organisation Forest Stewardship Council (FSC) ist ein Verein zur Zertifizierung nachhaltiger Forstwirtschaft. Das FSC-Siegel gilt weltweit als das wichtigste Ökosiegel. Mit Hilfe des FSC soll der Verbraucher Möbel, Papier, Terrassendielen und andere Güter aus 'umweltgerecht' gefälltem Holz erkennen können. Der FSC mit Sitz in Bonn hat bislang das Forstmanagement für mehr als 200 Millionen Hektar Wald zertifiziert. Dies entspricht einer Fläche etwa so gross wie Westeuropa. Manfred Ladwig und Thomas Reutter ziehen eine spannende Bilanz: Sie filmten monatelang an globalen Hotspots der Abholzung. Was haben 25 Jahre FSC gebracht? Dabei kommt es zu unschönen Entdeckungen: Firmen, die beschuldigt werden, auch illegal geschlagenes Urwaldholz zu verarbeiten, wird das Ökosiegel nicht zwangsläufig vom FSC entzogen. Und selbst eine Firma, die für illegale Abholzungen im brasilianischen Regenwald verurteilt wurde, darf das Siegel für nachhaltige Forstwirtschaft weiter nutzen. Ein investigativer Film über die Zusammenhänge zwischen dem FSC, illegalen Rodungen und der Vertreibung von Waldbewohnern.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Thomas Reutter, Manfred Ladwig
  24. Die Farben Marokkos Les couleurs du Maroc

    Grün

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2014
    Beschreibung
    Grün ist fast überall auf der Welt die Farbe der Natur und des Lebens. In Marokko steht das Grün für den Wald von Ifrane, den schönsten Zedernwald des Landes, in dem der Berberaffe lebt. Er teilt sich seinen natürlichen Lebensraum mit den riesigen, hungrigen Schafherden, die diesen herrlichen Wald durchqueren. Dessen mächtige Zedern sind über 600 Jahre alt und fallen aufgrund ihres kostbaren Holzes leider zusehends der Kettensäge zum Opfer. Im südlichen Draa-Tal erstrecken sich die zartgrünen Palmenhaine, deren Millionen Pflanzen den Lebensunterhalt vieler Familien sichern. Unter ihren langen Wedeln versteckt die Dattelpalme ihre kostbaren Früchte, die den Nomaden einst als wichtigstes Nahrungsmittel dienten und noch heute im Mittelpunkt vieler marokkanischer Rituale stehen. Grün ist auch die Farbe des Schutzes. In Tinzouline stellt eine Frauenkooperative natürliche Hennaprodukte aus getrockneten Blättern her. Dem Volksglauben zufolge ist grünes Henna ein Zauberpulver, das in allen Lebenssituationen schützend wirkt. Und im Tamegrout im südlichen Draa-Tal färben die Menschen ihre traditionellen Töpfereien mit grüner Farbe. Vor allem aber ist Grün die Farbe des Islam. Die Hassan-II-Moschee liegt an der Atlantikküste vor Casablanca und ihr grünes Minarett ist das derzeit höchste religiöse Bauwerk der Welt.
    Episodenummer
    1
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Jean Froment
    Drehbuch
    Jean Froment, Jean-Bernard Andro
    Hintergrundinfos
    Marokko gehört zu den schönsten Reisezielen der Welt. Das Königreich im Norden Afrikas wartet mit spektakulären Kultur- und Naturschätzen auf. Doch das Gesicht Marokkos ändert sich ständig. Es ist ein Land der tausend Schattierungen, mit einer Farbpalette, die von Grün, Blau, Rot und Ocker bis zu Weiss reicht. Diese Farben haben bestimmte Bedeutungen und sind Teil der Kultur. Sie haben Auswirkungen auf die Umwelt und die Vorstellungen der Menschen. Sie erzählen viele Geschichten, und jede Farbe enthüllt eine andere Seite des Landes.
  25. Begegnung mit den Meeresvölkern À la rencontre des peuples des mers

    Kolumbien: Die Apalaanchi – Traumfischer

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Die Wüste von La Guajira im Nordosten Kolumbiens ist ein karges Stück Land, das von Wind und Sonne gezeichnet ist. In den ockerfarbenen Landschaften dieser Gegend begegnet der Segler und Schiffbauer Marc Thiercelin den Apalaanchi – einem Indianervolk, das traditionell von Ziegenhaltung und Fischfang lebt. In der rauen Einöde der Halbinsel ist das Karibische Meer eine wichtige Überlebensgrundlage. So auch für Pepe, der den bezeichnenden Spitznamen 'der Biologe' trägt. Er nutzt sein Wissen über Meer und Küste, um seine Grossfamilie zu ernähren. In einer Zeit, in der die Ressourcen immer knapper werden, suchen die Apalaanchi Zuflucht in Glaube und Tradition. Angesichts der Naturgewalten, die ihr Leben aus dem Gleichgewicht bringen können, versprechen sich die Apalaanchi Schutz bei den Göttern. Auch Träume spielen in ihrer Kultur eine grosse Rolle: Mittels ihrer Träume nehmen sie eine Verbindung zu ihren Vorfahren auf. Marc Thiercelin taucht ein in eine Kultur, deren Glaube vom Meer bestimmt wird, er lernt ein Volk kennen, das hofft, dass die Schätze des Meeres für die nachfolgenden Generationen bewahrt werden.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Ludovic Fossard
  26. Re:

    Themen: Leben ohne Versicherung: Kein Geld für die Krankenkasse

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2018
    Beschreibung
    Lorenz Eberhardt war erfolgreicher Unternehmer. Als es mit der Firma bergab ging, konnte er die Beiträge für seine private Krankenkasse nicht mehr zahlen und war zu alt, um in die Gesetzliche Krankenversicherung zurückzukehren. So wie Lorenz Eberhardt geht es Hunderttausenden in Deutschland: Sie sind nicht krankenversichert. Zunehmend trifft es Menschen aus der Mitte der Gesellschaft, Unternehmer oder Freiberufler, aber auch Ärzte, Ingenieure, Kreative.Was geschieht, wenn sie ernsthaft erkranken? Als Lorenz Eberhardt einen Herzstillstand hatte, wurde er notoperiert. Jetzt hat er knapp 27.000 Euro Schulden bei einem Krankenhaus. Wollte er wieder krankenversichert werden, müsste er die Beiträge der vergangenen fünf Jahre zurückzahlen – etwa 50.000,- Euro – zuzüglich fünf Prozent Zinsen.Doch das ist für ihn illusorisch. Sein Unternehmen ist pleite, sein Wohnhaus wurde zwangsversteigert.Der Solinger Internist Christoph Zenses hilft seit zehn Jahren Menschen ohne Versicherungsschutz. Es sind oft schwere Fälle, die er behandelt, weil die Betroffenen den Gang zum Arzt aus Scham hinauszögern. Zu Vorsorgeuntersuchungen sind sie wegen der Kosten ohnehin lange nicht mehr gegangen. Peter Ostendorf, ehemaliger Klinikchef, hat in Hamburg eine so genannte 'Praxis ohne Grenzen' aufgebaut. Hier arbeiten insgesamt 60 Ärzte, Pfleger und Sozialarbeiter, alle ehrenamtlich. Medizinische Geräte und Arzneimittel werden über Spenden finanziert.Die Reportage zeigt, was es bedeutet, in einem reichen Land ohne den Schutz einer Krankenversicherung zu leben.
    Wiederholung
    W
  27. Arte Journal ARTE Journal

    Kategorie
    Nachrichten
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2018
    Beschreibung
    In der Nachrichtensendung betrachtet die deutsch-französische Redaktion mit weltoffenem Blick das tagesaktuelle politische Geschehen, die sozialen sowie die wirtschaftlichen Entwicklungen.
    Hintergrundinfos
    In der Nachrichtensendung betrachtet die deutsch-französische Redaktion mit einem weltoffenen Blick das tagesaktuelle politische Geschehen, die sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen sowie die kulturellen Ereignisse aus europäischer Sicht.
  28. Stadt Land Kunst Invitation au voyage

    Themen: Picasso und Dinard / Alentejo / Hawaii

    Kategorie
    Darstellende Kunst
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2018
    Regisseur
    Fabrice Michelin
  29. Verratenes Glück Un adultère

    Kategorie
    TV-Drama
    Produktionsinfos
    Fernsehfilm
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2018
    Beschreibung
    Wer ist schuld an einem Ehebruch? Die Geliebte? Der Ehemann? Die Ehefrau? Die unbefangene 24-jährige Illustratorin Alice fühlt sich während ihrer Wohnungssuche in Paris schnell zu dem etwas älteren, attraktiven Immobilienmakler Julien hingezogen. Aber dieser ist glücklich verheiratet und lebt mit seiner Frau Marie und ihrem jugendlichen Sohn Mathias in der gemeinsamen Wohnung. Trotz anfänglichen Zögerns beginnt Julien bald eine leidenschaftliche Affäre mit der jungen Frau. Auch für Alice wird schnell mehr aus den regelmässigen Treffen. Aus Neugier geht sie in den Tee-Salon von Juliens Ehefrau Marie und nimmt dort spontan einen Job als Aushilfe an. Marie ist in ihren Mann immer noch verliebt wie am ersten Tag. Doch sie wünscht sich, mit Julien ihrem alltäglichen Ehe-Trott zu entfliehen, und schlägt ihm vor, ihn auf seiner nächsten Dienstreise nach Nizza zu begleiten. Aber schon seit Wochen fährt Julien nicht mehr wirklich nach Nizza, sondern verbringt diese Tage mit Alice in einem Hotel. Zur gleichen Zeit freundet sich Marie etwas mit ihrer neuen Aushilfe 'Lilli' alias Alice an, die ihr von ihrer ungezwungenen Beziehung mit einem verheirateten 'Ingenieur' erzählt. Als sich Julien und Marie plötzlich wieder näher kommen, ist das für Alice schwer mitanzusehen. Doch dann hat Julien einen Autounfall und die Affäre und die Lügen drohen ans Licht zu kommen.
    Wiederholung
    W
    Cast
    Isabelle Carré, Xavier Lemaître, Roxane Arnal, David Stone, Ange Dargent, Anna Mihalcea, Virgil Leclaire
    Regisseur
    Philippe Harel
    Drehbuch
    Stéphanie Vasseur, Eric Assous
    Hintergrundinfos
    Der Regisseur Philippe Harel und der Drehbuchautor Eric Assous arbeiteten schon für den Film 'Die verbotene Frau' (1996) erfolgreich zusammen. Wie in 'Verratenes Glück' ging es auch hier um die Affäre eines verheirateten Mannes. Isabelle Carré spielte damals die junge Geliebte. In 'Verratenes Glück' übernimmt die Schauspielerin nun die Rolle der betrogenen Ehefrau. Isabelle Carré wurde durch den Film 'Beau fixe' von Christian Vincent entdeckt, für den sie 1993 als beste Nachwuchsschauspielerin erstmals für den César nominiert wurde. Neben sechs weiteren Nominierungen gewann sie ihn schliesslich 2003 als beste Schauspielerin für 'Claire – Sich erinnern an die schönen Dinge'.
  30. Grenzflüsse

    Die Oder – Von der Quelle bis zur Mündung

    Kategorie
    Natur und Umwelt
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    An den Mäandern ihres Oberlaufs bildet die Oder für gerade mal sieben Kilometer die Grenze zwischen Polen und Tschechien, weiter flussabwärts ist sie dann für mehr als 160 Flusskilometer die Grenze zwischen Polen und Deutschland. Schlösser und Burgruinen an ihren Ufern zeugen von vergangenen Blütezeiten im Herzen Europas. Die Oder macht es ihren Uferanwohnern nicht leicht. Im Winter oft tief zugefroren, sorgt sie mit ihren Hochwassern nach der Schneeschmelze im Frühjahr regelmässig für Angst und Schrecken. Im Sommer hingegen ist sie vielerorts nicht einmal mehr einen Meter tief und nur noch mit einem Floss befahrbar. Jahrzehntelang war die Oder vor allem Zankapfel zwischen Deutschen und Polen, ein Fluss am Kartenrand, obwohl mitten in Europa. Umso faszinierender ist es, die Wiedergeburt der Oder zu beobachten. Überall wenden sich die Städte wieder ihrem Fluss und seinen Ufern zu, als gelte es, eine über Jahrzehnte gewahrte Distanz zu überwinden. Auf der Oderinsel in Breslau werden Uferwege und Fussgängerbrücken neu gebaut. In Lubiaz hat man mit der Renovierung des prächtigen Zisterzienserklosters begonnen. Und auch in Frankfurt, das sich nach dem Krieg quasi um die eigene Achse gedreht und dem Fluss wie dem polnischen Slubice den Rücken zugewandt hatte, kann man wieder am Oderufer promenieren. Auch Umwelt- und Naturschützer sind vielerorts am Fluss aktiv. 'Zeit für die Oder' heisst ein Bündnis, in dem sich mehr als 30 Initiativen in Tschechien, Polen und Deutschland zusammengetan haben. Ihr Ziel ist es, die Oder als einen der letzten vielerorts noch frei fliessenden, naturnahen grossen Flüsse Europas zu bewahren.
    Episodenummer
    1
    Regisseur
    Thomas Radler
    Hintergrundinfos
    Grenzflüsse können Menschen und Kulturen, die an ihren Ufern leben, trennen oder auch verbinden. Mal bilden diese Flüsse eine undurchdringliche Grenze, mal sind sie eine gemeinsame Lebensader. Seit Jahrhunderten prägt dieser Widerspruch Menschen, Städte und Landschaften an ihren Ufern. Die dreiteilige Dokumentationsreihe entdeckt und bereist drei Grenzflüsse in Europa, die alle umgeben sind von einer bewegten Geschichte.
  31. X:enius Xenius

    Themen: Ebbe und Flut: Leben im Rhythmus der Gezeiten

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2018
    Beschreibung
    Im Rhythmus der Gezeiten entstand über Jahrtausende an der deutschen Nordseeküste eine der fruchtbarsten Naturlandschaften der Welt: das Wattenmeer. Obwohl die weiten Sandflächen des Watts bei Ebbe öde und kahl wirken, gibt es dort Abertausende Mikroorganismen, Tiere und Pflanzen. Wie lebt es sich im Einklang mit Ebbe und Flut, wie lassen sich die Kräfte des Meeres optimal nutzen und wann werden sie womöglich zur Gefahr? Nach der Ebbe kommt die Flut und nach der Flut die Ebbe – ein Wechselspiel wie Tag und Nacht. Doch manchmal steigt das Wasser schneller und höher als erwartet. Wenn der Wind tost und Fluten über die Küste schwappen, kann es lebensbedrohlich werden. Genau davor sollen die Deltawerke die niederländische Stadt Zeeland schützen, und zwar mit einem kilometerlangen Staudamm. Denn dort ereignete sich 1953 eine Sturmflut mit katastrophalen Ausmassen. Auf den Orkney-Inseln hingegen machen sich Wissenschaftler und Ingenieure die Kräfte der Gezeiten gezielt zunutze und produzieren daraus Strom im European Marine Energy Center, dem weltweit einzigen Institut für Meeresenergie. Die 'Xenius'-Moderatoren Dörthe und Pierre treffen auf der Insel Pellworm Knud Knudsen. Er ist nicht nur für den Küsten- und Naturschutz vor Ort zuständig, sondern verteilt auch die Post. Und im Watt bedeutet das, dass er die Briefe mehrere Stunden zu Fuss zur nächsten Hallig bringen muss. Dörthe und Pierre begleiten ihn auf dem Weg nach Süderoog. Getrödelt werden darf dabei nicht, schliesslich müssen sie wieder zurück sein, bevor die Flut kommt.
  32. Begegnung mit den Meeresvölkern À la rencontre des peuples des mers

    Französisch-Guayana: Die Kali'na – Die Geister des Deltas

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Das Überseedépartement Französisch-Guayana liegt direkt über dem Äquator. Hier herrscht ein tropisches Klima: heiss und feucht. Im Mündungsdelta der Flüsse Maroni und Mana, hinter dem sich die endlosen Weiten des tropischen Regenwalds erstrecken, lebt eine Volksgruppe der Kariben, die Kali'na. Der Maroni bildet die Grenze zwischen Französisch-Guayana und Suriname und mündet in den Atlantik. Auf beiden Seiten des Flusses leben die Kali'na, ein Indianervolk, das an der ganzen südamerikanischen Ostküste heimisch ist und vom Fischfang und der Landwirtschaft lebt. Die Kali'na haben einen starken Familiensinn und teilen sich brüderlich die vorhandenen Ressourcen. Der leidenschaftliche Segler und Schiffbauer Marc Thiercelin besucht die Menschen des Dorfs Awala-Yalimapo und wird Zeuge ihres kühnen Drahtseilaktes zwischen Moderne und Tradition. Der Fischer Delano ist den Bräuchen seiner Vorfahren sehr verbunden und engagiert sich mit Familie und Freunden für das kulturelle Leben seiner Heimat. Die Kali'na führen die Verschlammung der Küsten auf unzufriedene Geister zurück, die sie für die Vernachlässigung ihrer Traditionen bestrafen wollen. Delano versucht deshalb, uralte Riten wiederzubeleben – mit einer neuen Bank als Symbol für die enge Verbindung der Kali'na mit der Natur.
    Regisseur
    Aleksandar Dzerdz
  33. 360° Geo Reportage 360° – Geo Reportage

    Themen: Königliche Mounties – Kanadas berittene Polizei

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2014
    Beschreibung
    Längst sind die Mounties in ihren traditionellen roten Uniformen hoch zu Ross ein Nationalsymbol von Kanada geworden. Die Reiterstaffel der Royal Canadian Mounted Police präsentiert ihr Können an nationalen Gedenktagen und während monatelanger Tourneen mit dem sogenannten Musical Ride, der Paradetruppe. Spätestens alle drei Jahre wechselt allerdings deren Besetzung aus 32 Frauen und Männern, denn die Plätze in der Eliteeinheit sind begehrt. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an Bewerber, die binnen sechs Monaten reiten lernen müssen. Marty Chesser ist Superintendent der weltberühmten Mounties, der ehemals allesamt berittenen Polizisten der Royal Canadian Mounted Police. Die meisten von ihnen leisten heute ihren Dienst ganz regulär in Streifenwagen, Stahlrössern mit deutlich mehr als einem PS. Doch es gibt eine kleine Einheit in der Polizei, die sich tatsächlich noch in ihren traditionellen roten Uniformjacken auf Pferderücken setzt. Es ist die Musical Ride. Jetzt im Januar ist wieder Saisonbeginn für die Elitetruppe der Polizei – komplizierte Choreographien müssen einstudiert und die Bewerber für den dreijährigen Dienst bei den Mounties rekrutiert werden. Bewerben kann sich nur, wer mindestens zwei Jahre im normalen Polizeidienst gedient hat – Reiten gehört nicht zu den Voraussetzungen. Das bringt viele unfreiwillig komische Szenen bei den Aufnahmeprüfungen und im Training mit sich, und der alltägliche Drill in Stall und Reithalle ist eine harte Umstellung zum Streifendienst. Marty Chesser braucht viel Erfahrung, um die Kandidaten hinsichtlich ihrer Sozialkompetenz, ihrer Liebe zu Pferden und den Entbehrungen, die der Dienst mit sich bringen wird, zu prüfen.
    Regisseur
    Heiko de Groot
    Hintergrundinfos
    '360° Geo Reportage' präsentiert aussergewöhnliche Menschen rund um den Globus.
  34. Auf den Dächern der Stadt Sur les toits des villes

    Barcelona

    Kategorie
    Stadtbild
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Barcelonas Stadtpanorama, Geselligkeit, und der Himmel sind auf den Dächern der Metropole zu beobachten. Im Herzen des Bezirks Eixample, rund um das Quadrat d'Or, findet man die schönsten Bauwerke des Modernismus, des katalanischen Jugendstils. Vor allem die Häusergruppe der Illa de la Discòrdia zeugt von der Kreativität der Architekten, allen voran Antoni Gaudí mit seinen spektakulären Dachkonstruktionen. Vielleicht liegt die Zukunft der Stadt aber auch auf den schönsten Dächern des 21. Jahrhunderts. Das meinen zumindest Umweltaktivisten wie Oscar Pascual, der sich mit dem 93-jährigen Joan Carulla austauscht, einem Pionier auf dem Gebiet begrünter Dächer. Der Stadtbezirk Gràcia wiederum war bis 1897 ein eigenständiges Dorf. Ein Hauch von Boheme weht heute in dem hippen Viertel, in dem sich viele Künstler angesiedelt haben. Zu ihnen gehört Xavi Julia, ein junger Maler. Lola Armadas gründete 2013 ein Künstlerprojekt unter dem Namen Terrats en Cultura – 'Kultur auf den Dächern'. Im Anschluss besucht ARTE Gerardo Wardel, Mitbegründer der Casa por el Tejado, des 'Hauses für das Dach'. Er ist auf Dachaufbauten spezialisiert, die er als energieeffiziente Module anbietet. Auch im Viertel Poblenou haben angehende Architekten das Dach als Betätigungsfeld entdeckt – speziell auch das Dach des Architekturinstituts von Katalonien. Der schönste Platz in luftiger Höhe befindet sich jedoch wohl auf den Türmen der Sagrada Família. Die von Antoni Gaudí entworfene Kirche ist einmalig in ihrer vielfältigen Symbolik und ihrem gewagten architektonischen Stil. Jetzt soll Jordi Faulí als Nachfolger des visionären Architekten die riesige Baustelle vollenden.
    Episodenummer
    3
    Regisseur
    Xavier Lefebvre
  35. Arte Journal ARTE Journal

    Kategorie
    Nachrichten
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2018
    Beschreibung
    In der Nachrichtensendung betrachtet die deutsch-französische Redaktion mit weltoffenem Blick das tagesaktuelle politische Geschehen, die sozialen sowie die wirtschaftlichen Entwicklungen.
    Hintergrundinfos
    In der Nachrichtensendung betrachtet die deutsch-französische Redaktion mit einem weltoffenen Blick das tagesaktuelle politische Geschehen, die sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen sowie die kulturellen Ereignisse aus europäischer Sicht.
  36. Re:

    Themen: Digitale Nomaden: Die Welt ist ihr Arbeitsplatz

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2018
    Beschreibung
    Viele habe schon in einer verwegenen Stunde daran gedacht einfach abzuhauen: Hinaus in die Welt und auf die Walz. Was bei Vielen ein Traum bleibt, leben die beiden. Die Motivation für ihren Lifestyle ist die pure Lust an der Welt. Ein stetes Leben hatten beide Protagonisten satt und wollten der Routine und dem Alltag entfliehen. Sie wollen sich maximal selbstverwirklichen ohne grosse Fangnetze und Vollkasko. Nur wer – wie die Beiden- loslassen kann fühlt sich wohl in dieser nomadischen Welt voller Abenteuer. Für Pete als DJ ist Party und Grossstadt von grosser Wichtigkeit – Suparni alias Supi ist das Gegenteil sie sucht nach Spiritualität und Bewusstsein. Die beiden Charaktere zeigen die ganze Spannbreite, die die Welt der Digital-Nomaden bereithält. Auch wenn die beiden Gegenpole dieser Welt darstellen, eint sie die Art wie sie ihren Lebensunterhalt durch 'remote'-Arbeit verdienen. Ermöglicht wird dies durch das digitale Zeitalter: Ein Lebensgefühl und Lebensentwurf, den es vor der Erfindung des Internets nur begrenzt gab. Aber ihr Lifestyle stösst an Grenzen, das erfährt vor allem Suparni, die sich auch Kinder vorstellen kann. Doch jemanden zu finden, den man liebt und der denselben Lebensstil pflegt ist schwer. Das beständige Reisen ist dabei ein grosses Hindernis. Wenn sie keinen Partner findet, kann sie sich auch ein Leben als Alleinerziehende vorstellen. Im Gegensatz dazu ist Pete noch voll auf der Überholspur und denkt noch nicht an die Zukunft. Noch findet er gefallen an schnellen Smalltalk und den kurzen aber intensiven Bekanntschaften.
  37. 45 Years

    Kategorie
    Drama
    Produktionsinfos
    Spielfilm
    Produktionsland
    GB
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Die ostenglische Grafschaft Norfolk ist im Herbst ein diesiger, trüber Ort, der nicht dazu einlädt, draussen zu verweilen. Die ehemalige Lehrerin Kate unternimmt trotzdem gerne Spaziergänge in der Natur. Ihr Mann Geoff, ein ehemaliger Gewerkschafter, versucht sich im warmen Haus wiederholt an der Kierkegaard-Lektüre. Andrew Haigh lässt also seinen Film '45 Years' betont unaufgeregt beginnen, mit ruhigen Innenaufnahmen und langen Landschaftstotalen. Der 45. Hochzeitstag am folgenden Wochenende steht vor der Tür, für den noch die letzten Vorbereitungen getroffen werden müssen. Zu der üblichen Aufregung vor dem Fest kommt jedoch eine unvorhergesehene Nachricht hinzu. Geoff erhält einen Brief aus der Schweiz, es ist ein Brief aus der Vergangenheit. Ihn holt ein Kapitel seines Lebens wieder ein, das eigentlich abgeschlossen war, aber im Verborgenen doch stets einen Teil seines Lebens ausmachte. Vor 50 Jahren ist seine erste grosse Liebe auf einer gemeinsamen Tour in den Gletschern der Alpen tödlich verunglückt. Erst jetzt, 50 Jahre später, wurde die Leiche im Eis entdeckt. Dramaturgisch ist das eine Zäsur, doch die Inszenierung behält ihre behutsam tastende Erzählweise bei. Kate kann sich nicht vorstellen, auf eine Liebesgeschichte aus jener Zeit eifersüchtig zu sein – als ihr Mann und sie sich noch gar nicht kannten. Doch die Tage der inneren Bewegtheit von Geoff lassen sie allmählich zweifeln, ob sie wirklich die grosse Liebe für ihn war oder immer nur ein Ersatz für etwas unerfüllt Gebliebenes .
    Cast
    Charlotte Rampling, Tom Courtenay, Geraldine James, Dolly Wells, David Sibley, Sam Alexander, Richard Cunningham
    Regisseur
    Andrew Haigh
    Drehbuch
    Andrew Haigh
    Programmtext
    Free-TV-Premiere
    Hintergrundinfos
    Für ihre einfühlsame und sehr präzise Darstellung wurden die Darsteller Charlotte Rampling und Tom Courtenay auf der Berlinale 2015 mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet. 'In aller Stille entspinnt sich (.) ein aussergewöhnliches Drama, das glaubhaft und anrührend vermittelt, wie unerwartete Herausforderungen selbst eine jahrzehntelange glückliche Bindung noch ins Wanken bringen können.' (Filmdienst).
  38. Otto Wagner – Architekt der Wiener Moderne

    Kategorie
    Architektur
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    A
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Otto Wagner ist der erste Wiener Architekt im 19. Jahrhundert, der mit den Baustilen der Vergangenheit bricht, um dem modernen Leben seinen ureigenen Ausdruck zu verleihen. Künstlerisch in den 1860er Jahren sozialisiert, ist sein Frühwerk noch dem vorherrschenden Stil der Zeit, dem Historismus, einem wilden Mix aus Baustilen vergangener Epochen, verpflichtet. Der Wiener Hof und Wagners Zeitgenossen lieben die Stein gewordene Stilmischung besonders. Trotzdem beginnt sich Otto Wagner davon zu distanzieren und schafft im Wien der Jahrhundertwende Gebäude, so unverschämt modern, wie man sie in ganz Europa noch nicht gesehen hat. Seine Markenzeichen: vom historistischen Pomp befreite Fassaden, schlichte Formen, Funktionalität. Die Dokumentation zeigt Wagners visionäres Werk, darunter die Kirche am Steinhof, die Postsparkasse, die Wienzeilenhäuser und die Wiener Stadtbahn – das erste künstlerisch durchgestaltete Verkehrsmittel der Welt. Vorgestellt werden auch Wagners nie realisierte Visionen. Sie zeigen neben dem grossen Erfolg auch die ganze Tragik seiner Person. Ausserdem spürt die Dokumentation dem Menschen Otto Wagner nach und legt dar, wie dieser, angetrieben von seiner Liebe zur Gouvernante seiner Tochter, Louise Stiffel, Wien gegen alle Widerstände der Zeit verändert.
    Regisseur
    Rudolf Klingohr
  39. Fever

    Kategorie
    Kriminal
    Produktionsinfos
    Spielfilm
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2014
    Beschreibung
    Die Abiturienten Damien und Pierre ermorden eine junge Frau aus der Nachbarschaft. Überzeugt, dass sich der Mord nicht auf sie zurückführen lässt, versuchen sie danach, den Alltag wie gewohnt zu bestreiten. Als sie nach vollendeter Tat aus dem Hauseingang auf die Strasse stürmen, begegnen sie Zoé, der Optikerin aus dem Viertel. Zoé fällt sofort auf, wie aufgewühlt die beiden sind. Sie hebt einen Handschuh auf, den Pierre fallen lässt. Als Zoé am nächsten Tag von dem Mord hört, ist sie alarmiert. Aber kann das sein? Sie beginnt, der Sache nachzugehen. Es ist das letzte Schuljahr, die Abschlussprüfungen stehen bevor. Doch lässt sich das Geschehene nicht so einfach ausblenden. Besonders Pierre hat mit seinem schlechten Gewissen zu kämpfen, während Damien zunächst abgebrüht wirkt. Erst die Lektüre von Hannah Arendts Buch 'Die Banalität des Bösen' und die Beschäftigung mit der eigenen Familiengeschichte während der NS-Zeit lassen ihn zweifeln. Deprimiert, wenn auch zeitweilig von pubertärem 'Fieber' ergriffen, bestreiten die beiden Jugendlichen die Schulferien. Doch den bitteren Beigeschmack des banalen, absurden Alltags werden sie nicht mehr los. Inmitten des fröhlichen Sommertreibens lastet die Schuld schwer auf ihnen. Und auch Zoé ist vom 'Fieber' befallen. Auch sie kann ihr Leben so nicht weiterführen. Ein anspruchsvoller Film, der Bezug nehmend auf Hannah Arendts Überlegungen zur 'Banalität des Bösen' die Frage nach der Schuld und dem Umgang mit ihr neu stellt.
    Cast
    Martin Loizillon, Pierre Moure, Julie-Marie Parmentier, Philippe Laudenbach, Françoise Lebrun, Pascal Cervo, Julie Judd
    Regisseur
    Raphaël Neal
    Drehbuch
    Raphaël Neal, Alice Zeniter
    Programmtext
    Erstausstrahlung
    Hintergrundinfos
    Der Film basiert auf Leslie Kaplans gleichnamigen Roman 'Fever'. Raphaël Neal ist hauptberuflich Fotograf. In der Filmbranche wurde er als Schauspieler in Filmen unter anderem von Claude Chabrol oder Claire Denis bekannt. 'Fever' ist sein erster Film. Trotz des geringen Budgets gelang es Neal, ein gelungenes Casting zusammenzustellen. Julie-Marie Parmentier kennt er bereits lange, die Rolle der Zoé hat er für sie geschrieben. Auch die Sängerin Camille kennt er persönlich. Sie willigte ein, den Soundtrack auf eigene Kosten aufzunehmen. Insgesamt ist 'Fever' ein mit viel Herzblut entstandener Film, der dem deutschen Kinopublikum bisher vorenthalten wurde.
  40. Arte Journal ARTE Journal

    Kategorie
    Nachrichten
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2018
    Beschreibung
    In der Nachrichtensendung betrachtet die deutsch-französische Redaktion mit weltoffenem Blick das tagesaktuelle politische Geschehen, die sozialen sowie die wirtschaftlichen Entwicklungen.
    Wiederholung
    W
    Hintergrundinfos
    In der Nachrichtensendung betrachtet die deutsch-französische Redaktion mit einem weltoffenen Blick das tagesaktuelle politische Geschehen, die sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen sowie die kulturellen Ereignisse aus europäischer Sicht.
Keine Videos gefunden.