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  1. Wildes Leben am Vulkan Le peuple des volcans

    Themen: Der Tavurvur in Papua-Neuguinea

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2010
    Beschreibung
    Auf der Vulkaninsel Neubritannien im Ozean vor Papua-Neuguinea hat eine Handvoll Tiere gelernt, im Rhythmus der Ausbrüche der Erde zu leben. Tatsächlich gibt es nur zwei Möglichkeiten, wenn der eigene Lebensraum unter der Asche eines Vulkanausbruchs begraben ist: Man kann weggehen oder bleiben und sich anpassen. Die Dokumentation zeigt, dass jeder, der bleibt, seinen Weg zum Überleben findet. Zu den Porträtierten des Films gehören das seltsame Grossfusshuhn, der spassige Einsiedlerkrebs, gesellige Fledermäuse und prächtige Ritterfalter. Deutlich wird, dass die Lebewesen in nächster Umgebung eines Vulkans eine Schicksalsgemeinschaft bilden. Aber jedes von ihnen hat seine eigene Methode, wenn es darum geht, den Launen der Vulkane, des Wetters und anderen Gefahren zu trotzen.
    Episodenummer
    1
    Regisseur
    Bertrand Loyer
    Hintergrundinfos
    Ohne Feuer gäbe es kein Leben auf der Erde. Denn die ersten organischen Moleküle und die Entstehung des irdischen Lebens gehen auf Vulkanismus zurück. In der Nähe der feuerspeienden Riesen hat die natürliche Selektion nur die Lebewesen überleben lassen, die fähig waren, sich an die Gegebenheiten vor, während und nach einem Vulkanausbruch anzupassen. Die drei Dokumentationen der Reihe entstanden jeweils in einem besonderen Umfeld und zeigen die besonderen Bedingungen, unter denen die widerstandsfähigsten Organismen mit den Wutausbrüchen von Mutter Natur umgehen. Der erste Teil der Dokumentation erhielt beim Wildscreen Festival im englischen Bristol den Preis für die beste Tongestaltung, den Verdienstpreis für Bildgestaltung beim 33rd International Wildlife Film Festival in Missoula/USA und den Preis für die beste Tongestaltung in einem Naturfilm beim Wild Talk Africa Film Festival in Kapstadt/Südafrika.
  2. Wildes Leben am Vulkan Le peuple des volcans

    Themen: Der Masaya in Nicaragua

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2012
    Beschreibung
    Wie Phönix aus der Asche könnte das Leitmotiv für die Tiere lauten, denen der Vulkan Masaya in Nicaragua einen Lebensraum bietet. Fledermäuse haben hier kilometerlange, vom Magma ausgehöhlte unterirdische Galerien bevölkert. Im Krater des einstigen riesigen Lavasees haben grüne Wellensittiche und schwarze Geier ihre Nester an Steilhängen gebaut mitten in den weisslichen Schwaden giftiger Gase. An den Hängen des immer noch lebendigen Berges haben Lavaströme den Wald in langen Schneisen verbrannt. Ganz allmählich erobert die Natur das zerstörte Land wieder zurück und demonstriert das Wunder der Anpassung, das sich nach jedem Ausbruch wiederholt. So liegen unter den Feldern, Weiden und Siedlungen am Fusse des Vulkans Ascheschichten aus mehreren Jahrhunderten. Und der Masaya schläft auch heute noch nicht.
    Episodenummer
    2
    Regisseur
    François de Riberolles
  3. Wildes Leben am Vulkan Le peuple des volcans

    Themen: Der Mount Aniakchak in Alaska

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2012
    Beschreibung
    Vor sechs Jahrhunderten schnitt ein kolossaler Vulkanausbruch Rotlachsen aus Alaska den Rückweg zu ihren Laichgründen ab. Ein Schwarm dieser zielstrebigen Tiere fand einen unvorstellbaren Durchbruch ins Innere der Erde. Die Lachse schwimmen auf Umwegen durch schwefelhaltige Gewässer, entkommen auf diese Weise Bären, Haien, Adlern und den Ausbrüchen der Erde, um den Kreislauf des Lebens fortzusetzen. Diese beinahe unglaubliche Geschichte spiegelt die Erkenntnisse von Genforschern und Geologen wider und veranschaulicht den jüngsten Fall der Anpassung eines Tieres an eine Veränderung seines Lebensraums. Die Rotlachse aus Alaska profitierten vom Einbruch der Caldera des Aniakchak-Vulkans auf der Halbinsel Alaska. Der Bruch befreite das im Krater gefangene Wasser, es entstand ein Fluss und damit ein neuer Laichplatz für die Lachse. Über drei Jahre dauerten die Dreharbeiten, um die bewegende Odyssee dieser ausdauernden Fische zu verfolgen.
    Episodenummer
    3
    Regisseur
    Bertrand Loyer
    Hintergrundinfos
    Ohne Feuer gäbe es kein Leben auf der Erde. Denn die ersten organischen Moleküle und die Entstehung des irdischen Lebens gehen auf Vulkanismus zurück. In der Nähe der feuerspeienden Riesen hat die natürliche Selektion nur die Lebewesen überleben lassen, die fähig waren, sich an die Gegebenheiten vor, während und nach einem Vulkanausbruch anzupassen. Die drei Dokumentationen der Reihe entstanden jeweils in einem besonderen Umfeld und zeigen die Bedingungen, unter denen die widerstandsfähigsten Organismen mit den Wutausbrüchen von Mutter Natur umgehen. Unter dem Titel 'Ash Runners' erhielt die erste Folge der Dokumentationsreihe mitunter beim Wildscreen Festival im englischen Bristol den Preis für die beste Tongestaltung, den Verdienstpreis für Bildgestaltung beim 33. International Wildlife Film Festival in Missoula/USA und den Preis für die beste Tongestaltung in einem Naturfilm beim Wild Talk Africa Film Festival in Kapstadt/Südafrika.
  4. Bedrohte Wildnis Terres sauvages en danger

    Tibets Antilopen, eine Tierart im roten Bereich

    Kategorie
    Natur und Umwelt
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    2006 wurde in China die höchste Eisenbahnlinie der Welt eingeweiht: Die Qingzang-Bahn, die über Hunderte Kilometer von China nach Tibet führt. Majestätisch schlängeln sich die Schienen durch die tibetischen Hochebenen, wo die letzten Tibetantilopen leben. Dabei wurden viele Vorsichtsmassnahmen getroffen, damit die einheimische Fauna so wenig wie möglich unter der neuen Bahnlinie leidet. Durch Unterführungen sollen die Tiere von einer Seite der Gleise auf die andere gelangen. Doch für die Tibetantilopen, auch Tschirus genannt, die zum Kalben in fruchtbare Weideflächen ziehen, stellen die oft über zehn Meter langen Bahntrassen ein unüberwindbares Hindernis dar. Sie legen seit Jahrtausenden den Weg in die sumpfigen und fruchtbaren Täler der südlichen Hochebenen zurück und brauchen oft mehrere Wochen, um die rettenden Durchgänge zu finden. Nur wenige Antilopen können ihre Wanderung fortsetzen. Die Herden, die sich an den Bahngleisen drängen, werden zur Zielscheibe für hungrige Wölfe. Die cleveren Raubtiere haben begriffen, dass die Antilopen in der Falle sitzen, und werden immer mutiger. Auch sind sie leichte Beute für Wilderer. Der Bau der Eisenbahnlinie hat massiv in das natürliche Gleichgewicht der tibetischen Hochebene eingegriffen. Die Tibetantilopen sind seit 2006 besonders bedroht: Vorher gab es Millionen von ihnen, die hier auf über 4.000 Metern täglich ums Überleben kämpften. Doch erst der menschliche Eingriff in ihre Umwelt dezimierte ihre Population auf knapp 150.000.
    Episodenummer
    1
    Regisseur
    Guillaume Levis
  5. Bedrohte Wildnis Terres sauvages en danger

    Brasilien, im Reich der Goldenen Löwenäffchen

    Kategorie
    Natur und Umwelt
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Der Atlantische Regenwald ist weniger bekannt als der tropische Regenwald des Amazonasbeckens, liegt aber ebenfalls auf brasilianischem Staatsgebiet. Einst erstreckte sich die Mata Atlântica an der Ostküste des Landes über Tausende Kilometer von Norden nach Süden, heute ist von ihr nur noch ein Bruchteil übrig, den Experten auf fünf Prozent der Ursprungsfläche schätzen. Die meisten Bäume wurden schon vor langer Zeit gefällt. Riesige Waldgebiete wurden völlig gerodet, um Raum für Landwirtschaft oder rentablere Baumplantagen zu schaffen. Heute verteilt sich die Mata Atlântica auf viele kleine 'Inseln', dazwischen liegen Ackerflächen. Ein kleiner Teil des Regenwaldes konnte dennoch bewahrt werden: Auf diesem kostbaren kleinen Gebiet von nur wenigen Hektar leben seit über 30 Jahren die letzten Goldenen Löwenäffchen. Der Verein Associação Mico-Leão-Dourado (AMLD) setzt sich für den Schutz der bedrohten Tierart ein. Die Biologin Andrea Martins studiert die Löwenäffchen und hat die Populationen seit über 20 Generationen verfolgt. Die Gruppe ist grösser geworden doch auch das ist problematisch, denn die verfügbare Fläche ist zu klein, um den neuen Familien eine Heimat zu bieten. Weiterziehen können die Äffchen nicht, denn ein riesiges Hindernis hält sie auf: die Bundesstrasse BR-101, eine der wichtigsten brasilianischen Autobahnen, die mitten durch ihr Schutzgebiet führt. Mit dem ständig wachsenden Verkehrsaufkommen ist die Strasse für die kleinen Äffchen unüberwindbar geworden. Der Biologe und Spezialist dieser Affenart, Carlos Ruiz Miranda, konstatiert, dass die Autobahn das grösste Hindernis beim Wachstum der Affenpopulation darstellt und dass die geplante Erweiterung die Zukunft der Spezies gefährdet.
    Episodenummer
    2
    Regisseur
    Guillaume Levis
  6. Bedrohte Wildnis Terres sauvages en danger

    Botswana, auf den Fährten der Zebras

    Kategorie
    Natur und Umwelt
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Im südlichen Afrika liegt Botswana, ein Land voller Gegensätze. Die semi-aride Kalahari-Wüste bedeckt fast 70 Prozent der Landesfläche. Bei Regen verwandeln sich die sonnenverbrannten Ebenen in grüne Wiesen, die allen grossen afrikanischen Pflanzenfressern ausreichend Nahrung bieten. Zebras, Büffel, Gnus und Antilopen ernähren sich von den Gräsern, die während der kurzen Regenzeit spriessen. Wasser gibt es in der Kalahari-Wüste kaum, die Dürreperioden sind lang. Doch die hunger- und durstgeplagten Tiere wissen, wo sie Rettung finden: Ihr Instinkt führt sie in den Norden, zur riesigen Oase des Okavango-Deltas. Hier können sich die Tiere frei bewegen. Der Mensch hat sich diesen kargen Teil des Landes noch nicht zu eigen gemacht. Wenn die Regenzeit vorbei ist und die Wiesen der Kalahari-Wüste nicht mehr ausreichend Nahrung bieten, ziehen die grossen Pflanzenfresser weiter zu den Wasserreserven im Okavango-Delta. Am Ende der Trockenzeit geht es in die umgekehrte Richtung. Zweimal im Jahr ziehen unzählige Gnus, Elefanten und Zebras durch die Savanne. Ein eiliges Streben, das keine Grenzen kannte bis der Mensch die Landschaft mit Zäunen und Gittern versah, um sein Vieh vor einheimischen Raubtieren zu schützen. Für die wandernden Wildtiere sind diese Barrieren, die ihnen den Weg zur lebenswichtigen Wasserquelle abschneiden, oft ein Todesurteil. In Botswana haben sie die Zebrapopulationen bereits erheblich dezimiert. Manchen Tieren gelingt es dennoch, sich einen Weg zu bahnen. Dabe Sébitola, einer der erfahrensten Naturführer von Botswana, und James Bradley, ein englischer Biologe und begeisterter Zebra-Forscher, begleiten die Zebras auf ihrer Reise.
    Episodenummer
    3
    Regisseur
    Bernard Guerrini
  7. Italien, meine Liebe

    Kalabrien

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Kalabrien bildet die äusserste Spitze tief unten im Süden Italiens. In dem kleinen Ort Scilla betreiben die drei Geschwister Gaietti ein Restaurant direkt am Strand. Hier gilt der Schwertfisch als Delikatesse und wird ganz typisch zu Rouladen verarbeitet und serviert. Südlich von Scilla, in Reggio Calabria, der heimlichen Hauptstadt Kalabriens, lebt der Pfeifenmeister Fabrizio Romeo. In seiner kleinen Manufaktur fertigt er Einzelstücke aus Bruyèreholz, die bei Pfeifenrauchern in ganz Europa geschätzt werden. Auf einem mächtigen Felsen liegt die kleine Stadt Pizzo. Von dort hat man einen wunderbaren Blick auf die Äolischen Inseln. Hier wird das berühmte Trüffeleis 'Tartufo Moro' zubereitet. Es hat einen flüssigen Schokoladenkern und ist eine unwiderstehliche Köstlichkeit. Nur 20 Kilometer weiter südlich liegt der malerische Ort Tropea. Hier werden aus den hier typischen roten und besonders süssen Zwiebeln Marmelade und andere Köstlichkeiten hergestellt. In der Region Rossano an der Ostküste Kalabriens wächst die Lakritzpflanze besonders gut. Die Familie Amarelli stellt seit 1731 Lakritzbonbons her und führt das Unternehmen bereits in der 14. Generation. Im Bergmassiv Aspromonte leben die letzten Griechen Kalabriens, die heute noch die Traditionen und Bräuche aus der Antike pflegen. Zumindest die Alten sprechen sogar noch die Sprache ihrer Ahnen. Annunziato Riggio ist einer von ihnen. Er setzt sich aktiv dafür ein, dass die griechische Kultur mit ihren Mythen und Legenden lebendig bleibt.
    Regisseur
    Emanuela Casentini
    Hintergrundinfos
    Umrahmt von 8.000 Kilometern Küste bietet Italien nicht nur schöne Badestrände und ideale Wassersportmöglichkeiten. Das Landesinnere überrascht oft mit einer unberührten Natur, malerischen Dörfern und Städten. Die Dokumentationsreihe unternimmt eine filmische Reise durch die grandiosen Landschaften der Abruzzen, von Umbrien, Sardinien, Kalabrien, der Basilikata, Molise und dem Cilento. Junge Leute, die altes Handwerk wieder entdecken und damit ihren Lebensunterhalt verdienen, laden in ihre Werkstätten ein. Andere produzieren regionale Delikatessen. Alte Obst- und Gemüsesorten werden wieder kultiviert. Das alles ist nur durch persönliches Engagement möglich. Besonders die vielen kleinen traditionellen Familienunternehmen setzen auf Qualität und Nachhaltigkeit. Die fünfteilige Dokumentationsreihe reist in bekannte wie weniger bekannte Regionen und zeigt völlig neue Perspektiven.
  8. Italien, meine Liebe

    Umbrien

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    In Cittàdi Castello hat sich Isabella Dalla Ragione einen Traum erfüllt. Sie nennt sich 'Obstarchäologin' und ist eine Art Indiana Jones der Botanik. In ihrem 'Garten der verlorenen Bäume' wachsen 400 verschiedene Obstsorten. Sie hat Wunderfeigen entdeckt, die ein halbes Kilo wiegen, 'betrunkene Birnen', 'blutige Pfirsiche' und Jesus-Christus-Äpfel gerettet. Die mittelalterliche Stadt Assisi steht ganz im Zeichen des heiligen Franziskus. Bis heute werden die durch das schwere Erdbeben im Jahr 1997 zerstörten Fresken der Basilika restauriert. Sergio Fusetti, Chef der Restaurierungsarbeiten, öffnet die sonst unzugänglichen Archive. Ein kurzer Raftingausflug führt in die wilde Natur der Valnerina. In Perugia lebt Maddalena Forenza. Sie fertigt Mosaikfenster in einer sehr speziellen Technik an, die von einem ihrer Vorfahren schon 1859 begründet wurde. Ihr Atelier gleicht einem Museum. Mindestens so spektakulär sieht der Arbeitsplatz ihrer Freundin Marta Cucchia aus. Sie webt Stoffe auf historischen Webstühlen nach alten Vorlagen in einer ehemaligen Kirche. Um eine fast aussterbende Zunft handelt es sich bei den Fischern am Lago Trasimeno. Aurelio Cocchini sorgt für ökologische Fangmethoden, damit auch künftig noch gefischt werden kann. Und im Städtchen Gubbio ist das Mittelalter noch lebendig. Dort werden auf abenteuerliche Art die Glocken geläutet ein schwindelerregendes und gefährliches Spektakel.
    Regisseur
    Emanuela Casentini
  9. Italien, meine Liebe

    Sardiniens Westen

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Sardinien ist die zweitgrösste Insel Italiens und vor allem berühmt für ihre Traumstrände. Die Langustenfischer sind leidenschaftliche Gegner von Schleppnetzen und zeigen, wie nachhaltiges Langustenfischen funktioniert. In Tinnura, nahe dem Ort Bosa, lebt Pina Monne. Sie ist Muralistin, eine Künstlerin, die die Geschichte der Sarden auf Häuserwände malt. Im Nordwesten Sardiniens leben die einzigartigen weissen Esel, die nur auf der kleinen vorgelagerten Insel Asinara vorkommen. Ein Tierarzt betreut die Esel im Nationalpark regelmässig. Auf den Weiden von Narbolia und Montiferru werden rote Rinder gezüchtet, aus deren Milch der traditionelle Käse, der Casizolu, hergestellt wird. Die Kräuter, die hier wachsen, geben dem Käse seine unverwechselbare Note. Tiere und Käse haben ein Slow-Food-Siegel. Raimondo Usai stellt die ungewöhnlichen Launeddas her. Dieses traditionelle sardische Blasinstrument wurde schon vor 3.000 Jahren gefertigt. Die heute gebauten Launeddas werden meist an Profi-Musiker verkauft. Am Ende der Reise durch Sardiniens Westen steht ein Besuch beim Modedesigner Luciano Bonino in der Altstadt von Cagliari an. Er ist ein Meister der Falten, und seine Modelle sind auch in internationalen Museen zu finden. Das Atelier des Designers liegt mitten in der alten Gasse, in der am ersten Mai die Prozession zu Ehren des Sant' Efisio vorbeizieht. Der Heilige soll die Stadt einst von der Pest befreit haben.
    Regisseur
    Emanuela Casentini
  10. Italien, meine Liebe

    Cilento und Basilikata

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Maratea liegt am Tyrrhenischen Meer, am Golf von Policastro. Über den kleinen Ort wacht eine riesige Christus-Statue auf dem Monte San Biagio. Die Geschwister Maria-Francesca und Andrea Bartolomeo sind hier aufgewachsen und nach einem Studium fernab der Heimat zurückgekehrt. In Maratea haben sie kürzlich einen Laden für frische Pasta eröffnet. Die Rezepte stammen von ihrer Grossmutter. Im Nationalpark von Pollino kümmert sich Domenico Cerbino um alte Obst- und Gemüsesorten, zum Beispiel um rote Auberginen, die hier wieder angebaut werden. Im Westen der Basilikata liegt das Cilento. Auf der Ebene Piana del Sele verwöhnt der 'Büffelflüsterer' Antonio Palmieri seine Tiere. Die Büffel werden gemolken, wann sie es möchten, erhalten Massagen und hören klassische Musik. Der Mozzarella der glücklichen Büffel gilt als Delikatesse. Auf der karstigen Ebene der Murgia liegt die Stadt Matera. Dort befinden sich die einzigartigen Höhlenhäuser, die man 1950 noch als nationale Schande bezeichnete. Die süditalienischen Sassi di Matera bestehen aus Höhlen, Brunnen und einem ausgefeilten Bewässerungssystem aus der Bronzezeit. 1993 wurden die Sassi von der UNESCO zum Weltkulturgut erklärt und 2019 wird Matera Europäische Kulturhauptstadt sein. Der Architekt Biagio Lafratta lädt zu einer Entdeckungstour ein, während der Musiker Rino Locantore die Geheimnisse der Cupa Cupa preisgibt. Das ungewöhnliche Instrument wurde früher vor allen Dingen von Bettlern gespielt.
    Regisseur
    Emanuela Casentini
  11. Italien, meine Liebe

    Die Abruzzen

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    In den wilden und rauen Abruzzen leben Bären und Wölfe noch in freier Wildbahn. Die Bilder der atemberaubenden Landschaft zeigen ein eher unbekanntes Italien, in dem Menschen mit ungewöhnlichen Berufen leben. Die Zoologin Roberta Latini ist eine davon. Sie beobachtet im Nationalpark die Bären und erklärt deren Verhalten. Ausserdem kümmert sie sich um eine Problembärin, die zu zutraulich geworden war und jetzt in einem Gehege leben muss. In dem kleinen Dorf Scanno lebt Eugenio De Rienzo. Er ist Goldschmied mit Familientradition und fertigt besondere Eheringe an, auch für ein junges Paar aus dem Nachbardorf. Für sie wird zu Hause ein Hochzeitsritual zelebriert, bei dem Kichererbsen auf eine ganz eigene und sehr staubige Art zubereitet werden. Das soll Glück und Zufriedenheit bringen. Hoch oben in den Bergen des Nationalparks Gran Sasso, wo die Wölfe immer wieder Schafe reissen, leben Valeria und ihre Freundin. Sie färben die Wolle ihrer Schafe nur mit Naturprodukten, die sie selbst sammeln. Ihre Schwägerin Gabriella kocht ihnen am Abend Spaghetti alla Chitarra, ein typisches Gericht der Region. In Santo Stefano di Sessanio baut Alessio besondere Linsen an. Und an der Küste baut die Familie Organetti, die italienische Variante des Akkordeons. Von dem Traditionsunternehmen lebt die ganze Familie, bis auf den ältesten Sohn, der betreibt eine Musikschule. Seine jüngste Organetto-Schülerin ist gerade mal acht Jahre alt.
    Regisseur
    Emanuela Casentini
  12. Eine Nacht in Venedig

    Kategorie
    Stadtbild
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    I/F
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Venedig, die Lagunenstadt mit ihren wasserumspülten Palästen, den mehr als 400 Brücken und rund 3.000 Gässchen, der mondänen Piazza San Marco und ihren unzähligen Kunstschätzen ist ein urbanistisches Weltwunder. Mit morbidem Charme und eleganter Prächtigkeit, unwirklich glänzend und morsch zugleich, ähnelt sie einer glamourösen Filmkulisse. Die vom Untergang bedrohte Serenissima zieht seit Jahrhunderten Reisende aus der ganzen Welt an, die Venedig regelrecht heimsuchen. Diese Dokumentation führt mit hochkarätigen Bildern durch ein stilles, ein menschenleeres Venedig, wie man es heutzutage kaum noch erleben kann. Der italienische Filmjournalist Alberto Angela beginnt seinen nächtlichen Spaziergang auf der Piazza San Marco, führt in den Markusdom, in den Dogenpalast, zur Seufzerbrücke und in die berüchtigten Kerker. Er begibt sich nach Torcello, der Keimzelle Venedigs, erzählt im Arsenal, der einstigen Schiffswerft und Flottenbasis, von der mächtigen und glanzvollen Seerepublik Venedig und deren Blütezeit, als die Künste, die Geschäfte, aber auch Intrigen und das Glücksspiel florierten. Von hier aus brach Marco Polo zu seinen Entdeckungsreisen nach China auf. Auch die Begegnung mit weiteren berühmten Söhnen Venedigs wie dem Schriftsteller und Herzensbrecher Giacomo Casanova, dem Komödiendichter Carlo Goldoni und dem Maler Jacopo Tintoretto ist unverzichtbar. Ebenso Vittore Carpaccios Ursula-Zyklus in den Gallerie dell'Accademia, aus nächster Nähe betrachtet. Mit venezianischen Klängen im legendären Teatro La Fenice endet dieser unterhaltsame, kunsthistorische Streifzug durch diese auf der Welt einzigartige Stadt.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Gabriele Cipollitti
  13. ARTE Reportage Arte reportage

    Themen: Spanien: Warten auf morgen / Syrien: Im Gefängnis der Heiligen Krieger

    Kategorie
    Zeitgeschehen
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    (1): Spanien: Warten auf morgenAm 21. Dezember wählen die Katalanen ihr Parlament als Wegweiser für eine Zukunft in Spanien oder unabhängig von Madrid .Seit der Unabhängigkeitserklärung vom 10. Oktober steht Katalonien unter der Aufsicht der konservativen Regierung von Mariano Rajoy in Madrid. Die Wahl des Regionalparlaments am nächsten Donnerstag, 21. Dezember, gilt als Stimmungsbarometer der katalanischen Bevölkerung. Die ARTE-Reporter Vladimir Vasak und Diane Cambon haben in anderen Regionen Spaniens die politische Temperatur gemessen: Werden sie durch das katalanische Vorbild angeregt, in Richtung Unabhängigkeit zu marschieren, oder ist das eher ein abschreckendes Beispiel? Hat der 'Republikaner gegen Franco-Anhänger' genannte Konflikt noch mehr Befürworter in Spanien? Schon die Wortwahl erinnert an eines der dunkelsten Kapitel in der spanischen Geschichte, den Bürgerkrieg in den 30er Jahren und die darauf folgende Diktatur Francos bis 1975. Darauf folgte die Wende in Richtung Demokratie und Europäische Integration. Es scheint, als ob die Spanier noch einmal Rückschau in ihre Vergangenheit halten sollten, um ihre alten Dämonen endgültig zu vertreiben. (2): Syrien: Im Gefängnis der Heiligen KriegerDie Schlacht um sein Kalifat in Syrien hat der IS verloren. Was wird nun aus den vielen IS-Anhängern hinter Gittern? In Qamischli, in der kurdischen Region Syriens, steht ein Hochsicherheitsgefängnis, sie nennen es 'Gefängnis-Akademie'. Dort sitzen nur verurteilte Anhänger des IS mit der Auflage, sich während ihrer Haftzeit in Seminaren entradikalisieren zu lassen. ARTE-Reportern gelang es, dort exklusiv Zutritt zu erhalten: Sie trafen Abderrahman, einen ehemaligen Buchhalter des IS, im Kalifat in Raqqa einst verantwortlich für die Verwaltung von 100.000 Zivilisten, und Sayef, einen ehemaliger Kommandeur des IS, sowie Talah, heute Friseur im Knast, der angeblich nur Waffen in die Türkei geschmuggelt hat. Sind das alles nur Mitläufer oder waren sie überzeugte Kämpfer des IS? Kann man sie nach der Verbüssung ihrer Strafe und der Schulung im Gefängnis wirklich eines fernen Tages wieder in die Gesellschaft entlassen? Leicht lassen sich diese Fragen nicht beantworten.
    Hintergrundinfos
    Die aktuelle internationale Politik steht im Mittelpunkt der Reportagen. Die Reporter vor Ort werfen einen etwas anderen Blick auf die wichtigen Ereignisse des Weltgeschehens und lassen die betroffenen Menschen selbst zu Wort kommen.
  14. Verschollene Filmschätze Mystère d'archives

    1990. N.Y., Nelson Mandela erobert die USA

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2017
    Regisseur
    Serge Viallet
  15. Verschollene Filmschätze Mystère d'archives

    1980. Marsch für das Überleben Kambodschas

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2017
  16. Zu Tisch im ... Zu Tisch ...

    Themen: im Trentino

    Kategorie
    Kochen/Essen/Trinken
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    D/F
    Produktionsjahr
    2014
    Beschreibung
    Das Trentino liegt im Norden Italiens, der Fluss Etsch teilt die Region. Die Täler, die vom Etschtal abzweigen, öffnen sich nach Norden hin zu einer Reihe atemberaubender Bergpanoramen. Die Dolomitenkette Pale di San Martino prägt die Landschaft. Die Küche ist kalorienhaltig und herzhaft. Gekocht wird, was der Boden und das raue Klima der Dolomiten hergeben. Um auch für die langen Winter Gemüse und Fleisch zu haben, waren die Bewohner einst gezwungen, ihre Lebensmittel haltbar zu machen. Deshalb gibt es in der Region viele Gerichte mit geräuchertem oder gepökeltem Fleisch, Speck und Wurstwaren. Bei den jungen Trentinern gerät diese Tradition zunehmend in Vergessenheit, weshalb Luca Primon, Instrumentenbauer aus Trento, dieses Wissen gerne weitergibt. Gemeinsam mit seinem Schüler Gianmaria Stelzer und der 15-jährigen Cellistin Maddalena und ihrer Freundin Sara trifft er sich, um Gerichte wie Carne Salada e Fasoi oder Tonco del Pontesel zu kochen eine Reise in die Vergangenheit. Der Geigenwald machte das Trentino berühmt, hier hat sich einst Stradivari auf die Suche begeben, die beste Fichte für seine Instrumente zu finden. Auch Luca Primon schwört auf die persönliche Auswahl geeigneter Bäume.
    Regisseur
    Ellen Trapp
    Hintergrundinfos
    'Zu Tisch in ...' reist in die Regionen Europas und schaut bei der Zubereitung traditioneller Gerichte zu. Die Küchenkultur europäischer Landschaften offenbart ihren Reichtum und weckt Verständnis für eine vielleicht fremde Lebensart. Rezepte können über Teletext und Internet abgerufen werden: www.arte.tv/zutischin.
  17. ARTE Journal

    Kategorie
    Nachrichten
    Produktionsinfos
    Nachrichten
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2017
    Hintergrundinfos
    In der Nachrichtensendung betrachtet die deutsch-französische Redaktion mit einem weltoffenen Blick das tagesaktuelle politische Geschehen, die sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen sowie die kulturellen Ereignisse aus europäischer Sicht.
  18. Die Menschen vom Inle-See

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2013
    Beschreibung
    Der Inle-See in Myanmar liegt mitten in einer einzigartigen Natur. Die Lebensweise der Seebewohner weckt Sehnsüchte und vermittelt die Illusion von einer heilen, archaisch geprägten Welt. Hier spiegelt sich die jahrhundertealte Tradition der Myanmarer unverfälscht und in ihrer ganzen Bandbreite wider. Lange Zeit war die Region für Aussenstehende unzugänglich. Erst im Zuge der kürzlich begonnenen politischen Neuausrichtung des Landes verändern sich auch die Lebensumstände der Menschen am See. Der See ist die entscheidende Lebensader für Fischer und Bauern. Ihre einzigartigen schwimmenden Felder, die sie mitten auf dem Gewässer bewirtschaften, überziehen die Oberfläche des Sees wie ein gigantisches Geflecht aus Seerosen. Hier bauen sie Gemüse, Früchte und Blumen an. Den Nährboden für diese ungewöhnlichen Äcker bietet eine fruchtbare Masse aus Sumpf, Erde und Wasserhyazinthen, die mit Bambuspfählen am Seeboden befestigt ist. Diese einmalige Kulturlandschaft bietet ausreichend Nahrung und Arbeit zugleich in einem Land, in dem dies nicht selbstverständlich ist. Frühmorgens rudern die Fischer kunstfertig mit ihrer unnachahmlichen Ein-Bein-Technik hinaus, um ihre Netze auszulegen. Es herrscht eine ganz und gar magische Stimmung an einem magischen Ort. Einmal in der Woche ist Markttag am See. Aus den Bergen kommen bunt gekleidete Händler. Ochsenkarren rumpeln über die holprigen Strassen. Alte Frauen mit runzligen Gesichtern verkaufen handgedrehte Cheroots, dicke myanmarische Zigarren. Auf dem Boden verteilt liegen die Früchte des Sees. Erst wenn die letzten Händler wieder abgezogen sind und die verwunschene Szenerie in milchige Abenddämmerung getaucht ist, legt sich die spannungsgeladene Aufgeregtheit. Doch das Ökosystem des Sees ist bedroht. In den letzten Jahren wurde immer mehr Wasser illegal abgezapft, so dass der Inle-See in den Sommermonaten fast vollständig austrocknet. Doch dieses Problem wollen die Bewohner des Sees nun im Rahmen der politischen Veränderungen endlich angehen.
    Regisseur
    Christopher Gerisch
  19. Amsterdam, London, New York – Welt-Städte

    1585-1650: Das goldene Zeitalter

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Im Jahr 1585 tritt Amsterdam in den bis dahin von Portugal kontrollierten Gewürzhandel mit Asien ein. Die Erfindung leistungsstarker Mühlen, die Weiterentwicklung der Windkraft und die Erfindung der Kurbelwelle, mit der Cornelis Corneliszoon den Schiffsbau revolutioniert, ermöglichen die Produktion einer grossen Flotte. Amsterdam verfügt über die grösste Schiffswerft Europas, auf der die besten Handelsschiffe der Zeit in Serie hergestellt werden. Die Zahl der Expeditionen steigt ebenso wie die Zahl der Schifffahrtsgesellschaften. Insgesamt werden 75 Schiffe nach Asien geschickt. Die Schiffe kehren beladen mit den wertvollsten Gewürzen zurück. Dies ist der Beginn des Goldenen Zeitalters der Niederlande. Auch die erste Aktiengesellschaft der Welt die Niederländische Ostindien-Kompanie (VOC) entsteht in Amsterdam. Der Sitz der VOC gehört heute zur Universität Amsterdam. Dies ist der erste Firmensitz der Welt mit Büros, Angestellten und einer Generaldirektion. Das Gebäude stammt von Hendrick de Keyser, einem der führenden Baumeister der Zeit. Die Holländer sind der Ansicht, dass jeder Bürger das Recht haben sollte, sich an den umfangreichen wirtschaftlichen Aktivitäten der Gesellschaft zu beteiligen. 1.143 Personen nehmen diese Chance wahr, in die neue Seehandelsgesellschaft zu investieren ein grosser Erfolg für das erste Unternehmen dieser Art in der Geschichte der Wirtschaft. Angesichts des immer umfangreicheren Aktienhandels wird der Bau der ersten Aktienbörse der Welt beschlossen, die ebenfalls von Hendrick de Keyser nach dem Vorbild der Londoner Börse erbaut wird. Im Gegensatz zu London werden in Amsterdam nicht nur Waren, sondern auch Aktien der Ostindien-Kompanie gehandelt. Somit ist die Amsterdamer Börse die erste Wertpapierbörse in der Geschichte der Weltwirtschaft. Die Börse wird 1611 eingeweiht, kurz nachdem Holland und das Königreich Spanien eine Waffenruhe vereinbart haben. Die Stadt floriert und entwickelt sich Mitte des 17. Jahrhunderts von einem wichtigen Marktflecken zur drittgrössten Stadt Europas. Aufgrund der Expedition des englischen Seefahrers Henry Hudson, der im Dienst der Stadt stand, kann sich Amsterdam auch den Handel mit Amerika erschliessen. Ein gewaltiges Stadterweiterungsprogramm wird in Angriff genommen. 1623 wird die Westindien-Kompanie (WIC) gegründet, der das Monopol für den Handel mit Amerika zugesprochen wird. Ein Jahr später sucht sie freiwillige Siedler für ihre neue Kolonie Neu-Amsterdam, die Siedlung wurde auf dem weitläufigen Gebiet rund um das heutige Manhattan errichtet. Auch London ist gestern wie heute ein Handelsplatz. Anfang des 17. Jahrhunderts hat sich Londons Stadtbild noch nicht verändert. Die Bebauung ist sehr eng und besteht aus mittelalterlichen Holzhäusern. Innerhalb von rund 50 Jahren entwickelt sich London aber zu einem aufstrebenden Handelszentrum, in dem die Leute kaufen und verkaufen vor allem wertvolle Luxusgüter. Mit der Produktion von Wolle, bei der England europaweit führend ist, hat die Stadt einen wichtigen Trumpf in der Hand. Sie entwickelt eine leistungsstarke Textilindustrie sowie kaufmännische und finanzielle Kompetenz, auf die sie ihren Erfolg im darauffolgenden Jahrhundert baut. Nach dem Grossen Brand von 1666 wird London die modernste Stadt jener Zeit werden. Und Neu-Amsterdam wird schon bald New York heissen, aber tief im Herzen eine niederländische Stadt bleiben.
    Episodenummer
    1
    Regisseur
    Frédéric Wilner
    Programmtext
    Neu
  20. Amsterdam, London, New York – Welt-Städte

    1650-1800: Vom Handeln und Kriegeführen

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Die englische Hauptstadt erlebt zwei furchtbare Jahre: 1665 tötet die Pest 100.000 Menschen, und im darauffolgenden Jahr bricht der Grosse Brand aus. Die meisten mittelalterlichen Bauten der City of London fallen den Flammen zum Opfer. Der talentierte Architekt Christopher Wren wird mit dem Wiederaufbau der St Paul's Cathedral beauftragt. Die Stadt wird mit der gleichen Strassenführung, nur mit Häusern aus Ziegeln wieder aufgebaut. Es ist die Geburt einer modernen Stadt: Der Londoner Westen wird zu einem schönen Wohnviertel mit prächtigen Stadthäusern an kleinen Plätzen, sogenannten Squares. Ab dem 18. Jahrhundert entstanden an den Squares die typischen Londoner Reihenhäuser. Amsterdam hat 1648 den Höhepunkt seiner Entwicklung erreicht. Die Hauptstadt der Vereinigten Niederlande baut ein Rathaus, in dem Zentralbank und Regierungssitz vereint sind, und leitet die zweite Phase ihrer ambitionierten Stadtentwicklung ein. Das neue, neoklassizistische Rathaus ist ganz aus Stein gebaut. Das Gebäude steht auf 13.659 Holzpfählen und ist eine architektonische Glanzleistung. Im Untergeschoss des Rathauses befindet sich auch das Herz der Amsterdamer Finanzgeschäfte. Der kleine Raum ist die Zentralbank, die Zugang zu den Goldreserven Amsterdams bietet der Tresor der Stadt und ihrer Bürger. Die Stadt ist jetzt die unumstrittene Herrscherin über den Welthandel. In dieser Zeit beendet Amsterdam sein 40 Jahre zuvor begonnenes Stadterweiterungsprojekt. Zwischen 1650 und 1670 werden die Kanäle um mehrere Kilometer verlängert und Hunderte von Häusern gebaut. Im direkten Wettbewerb der beiden Städte häufen sich die Konflikte beispielsweise um Neu-Amsterdam, die Kolonie der Vereinigten Niederlande in Amerika. 15 Jahre nach ihrer Gründung hat sich die Bevölkerung verfünffacht, die Zahl der Siedler beträgt nun über 4.000. Aus dem kleinen Dorf ist eine Kleinstadt geworden eine Miniaturausgabe der niederländischen Metropole auf der anderen Seite des Ozeans. Gelbe Backsteinhäuser und Kanäle verleihen ihr das Aussehen einer holländischen Stadt. 1664 wird Neu-Amsterdam von der englischen Marine erobert. Am 8. September wird Neu-Amsterdam in New York umbenannt, bewahrt sich durch ihre niederländische Prägung jedoch eine eigene Identität. Von diesem Tag an entsteht eine moderne Stadt, deren gemischte Bevölkerung sich bis heute dem Handel verschrieben hat. Der schlimmste der insgesamt vier Kriege zwischen England und den Niederlanden findet im Katastrophenjahr 1672 statt: England kämpft gemeinsam mit Frankreich und den Fürstentümern Münster und Köln gegen die Vereinigten Niederlande, die nur knapp einer Niederlage entgehen. Als 1688 eine neue englisch-französische Allianz droht, greift Wilhelm III. von Oranien-Nassau als Oberbefehlshaber der niederländischen Armee England an. Der siegreiche Oranier wird König von England und führt in seinem neuen Reich die Werte seines eigenen kleinen Landes ein: Wilhelm und seine Frau Maria unterzeichnen die Bill of Rights, in der erstmals die Grenzen der königlichen Macht und die Freiheit der Person festgelegt sind. Diese Episode wird als Glorious Revolution die 'ruhmreiche Revolution' in die Geschichte eingehen.
    Episodenummer
    2
    Regisseur
    Frédéric Wilner
  21. Amsterdam, London, New York – Welt-Städte

    1800-1880: Schock der Moderne

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Ende des 18. Jahrhunderts hat Amsterdam, die damalige Hauptstadt des Welthandels, den Konkurrenzkampf verloren. Durch die Industrielle Revolution und seinen immensen Bevölkerungszuwachs wird London für ein Jahrhundert zur Weltmacht aufsteigen. Doch New York wird London innerhalb weniger Jahrzehnte einholen. Das gesamte 19. Jahrhundert über erleben London und New York ein phänomenales Wachstum. Mit dem Fortschritt gehen allerdings auch zunehmend heftige städtische Umwälzungen einher. Während London die berühmten Docks an der Themse ausbaut und bald den grössten Hafen der Welt besitzt, hat der Eisenbahnbau dagegen vor allem für die ärmere Bevölkerung drastische Folgen. Wer im 19. Jahrhundert eine Eisenbahn bauen wollte, brauchte einen Parlamentsbeschluss, der es ihm erlaubte, die Strecke über die Grundstücke von Privatleuten zu führen und ihre Häuser zu kaufen, um Personen- und Güterbahnhöfe zu bauen. Führte eine Bahnstrecke durch ein Londoner Armenviertel, wurden die Menschen einfach vertrieben. Sie wurden in die Elendsviertel der Stadt abgedrängt, wo sowieso bereits Platzmangel und äusserst unhygienische Verhältnisse herrschten. Als erste Stadt der Welt ist London mit dem Problem der Luftverschmutzung konfrontiert: 1873 erlebt die Stadt eine tödliche Smog-Katastrophe. Innerhalb weniger Tage sterben 800 Menschen. Im Dezember 1952 ereignet sich die schlimmste Smog-Katastrophe in der Geschichte Londons. Sie dauert vier Tage und forderte mehr als 10.000 Todesopfer. Ein Jahrhundert nach der ersten tödlichen Smog-Krise erlässt das Parlament Gesetze, die das Heizen mit Kohle verbieten. Anfang des 19. Jahrhunderts unternimmt New York die ersten Schritte als unabhängige Stadt. Der Strassenplan mit dem berühmten Rastermuster wird entworfen, der Landvermesser Simeon De Witt, John Rutherford, ehemaliger Senator und reichster Grossgrundbesitzer im Staat New Jersey, sowie Gouverneur Morris einer der Gründerväter der Vereinigten Staaten waren damit beauftragt. Mit dem Rasterplan entsteht ein florierender Immobilienmarkt und ein rasantes Wachstum beginnt, das New York zur Wirtschaftshauptstadt der USA machen wird. Der Bau des Eriekanals im Jahr 1817 bedeutet für New York eine kleine Revolution, denn bis dahin war es nahezu unmöglich gewesen, eine solche Strecke zu überwinden. Nun können Holz, Pelze und bald auch Kohle und Eisenerz problemlos bis nach New York transportiert werden alle notwendigen Rohstoffe für den Handel und die Industrie der Stadt. Im Jahr 1851 richtet London mit einem revolutionären Bau aus Stahl und Glas, dem von Joseph Paxton im Hyde Park erbauten Crystal Palace, die erste Weltausstellung aus. Dank der Fertigbauweise konnten rund 2.000 Arbeiter den Crystal Palace in nur acht Monaten errichten. New York zieht zwei Jahre später mit einer eigenen Ausstellung nach, auf der Elisha Graves Otis den ersten Fahrstuhl präsentiert, der absturzsicher ist. Dies ist der erste Schritt im Wettstreit um den höchsten Wolkenkratzer, zu dessen Pionieren New York schon bald gehören wird. Mit den ersten mehrstöckigen Bauten aus Gusseisenkonstruktionen, die der Architekt James Bogardus südlich von Manhattan realisiert, beginnt die vertikale Revolution. Der erste Wolkenkratzer New Yorks ist dann kurioserweise eine Brücke: Die ab 1870 erbaute Brooklyn Bridge ist nicht nur ein meisterlicher Ingenieurbau, sondern auch das erste Bauwerk, dessen Höhe sich der 100-Meter-Marke annähert. New York hat seine Grenzen erweitert. 1870 hatte die Stadt 940.000 Einwohner. Im Jahr 1900 werden es 3,4 Millionen sein. So entsteht die erste amerikanische Metropole. Und London, die grösste Stadt der Welt, droht überholt zu werden.
    Episodenummer
    3
    Regisseur
    Frédéric Wilner
  22. Amsterdam, London, New York – Welt-Städte

    1880-2017: Spekulation und Grössenwahn

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Im 20. Jahrhundert, das durch das neue Modell der Metropole geprägt ist, erreichen nacheinander London und New York den Höhepunkt ihres städtischen Wachstums. Das Jahrhundert steht im Zeichen der Masslosigkeit: Der architektonische Gigantismus in New York führte ausserdem zum Wohlstand für viele Bürger. Parallel dazu kam es zu einer gigantischen Verstädterung in London: Bis in die 50er Jahre hält die Hauptstadt des Commonwealth den Weltrekord der grössten Bevölkerungsdichte und Flächenausdehnung. Wie Charles Booth in seiner ersten sozialgeografischen Untersuchung einer ganzen Stadt zeigt, ist London ein Ort der Extreme: Ein Drittel der Einwohner lebt in Armut gleichzeitig wachsen reiche Stadtteile wie das West End. In New York schiessen derweil die Wolkenkratzer so zahlreich und stark in die Höhe, dass 1916 eine städtebauliche Regelung erlassen wird, die unter anderem die charakteristische abgestufte Form vorschreibt. Die wohlhabende Bevölkerung residiert in Manhattan zunächst in kleinen Schlössern und zieht später in riesige Appartements. Das Wachstum in den beiden Metropolen verläuft in unterschiedlichen Dimensionen: New York schiesst in die Höhe und übertrifft sich dabei immer wieder selbst London dehnt sich in die Breite aus. In der englischen Hauptstadt erfindet Ebenezer Howard ein neues Stadtentwicklungsmodell: Die Gartenstadt sieht kleinere städtische Einheiten inmitten der Natur am Rand der Metropole vor, als Gegenentwurf zum immer rasanteren Wachstum der modernen Stadt.
    Episodenummer
    4
    Regisseur
    Frédéric Wilner
  23. Streetphilosophy

    Themen: Peace, der Friede in dir!

    Kategorie
    Philosophie
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Ist es erstrebenswert, im Einklang zu sein mit sich und der Welt? Inneren Frieden zu schliessen, auch wenn wir mit vielem nicht einverstanden sind? Diesen Fragen spürt Jonas Bosslet diesmal in 'Streetphilosophy' nach. In Berlin-Marzahn besucht er eine Jamsession der Heavy-Metal-Band Navocane und erfährt, dass hinter der Aggro-Mucke sensible Seelen stecken, denen es weniger darum geht, Dampf abzulassen als Energien freizusetzen. Doch auch die Jungs von Navocane sagen: Kunst entspringt selten aus Harmonie, sondern meist aus einem inneren Drang, etwas Negatives verarbeiten zu müssen. Auch Meditationscoach Laura Seiler blendet Negativität nicht aus, sie findet nur schneller wieder heraus. Das verrät sie Jonas Bosslet nach einer Meditation über den Dächern von Berlin. Liegt Gewalt vielleicht sogar in der Natur des Menschen? Denn woher kommt sonst die Befriedigung, wenn man Dinge zerstört? Über diese Fragen spricht Jonas Bosslet mit der Philosophin Alexandra Lauck. Die beiden treffen sich auf einem Schrottplatz, um mit Baseballschläger und Vorschlaghammer ein altes Auto kurz und klein zu schlagen. Nach Freud ist uns ein Aggressionstrieb angeboren, erklärt Alexandra Lauck. Der Mensch ist von einer Grundspannung geprägt, von Angst und Verzweiflung, wie Kierkegaard sagen würde. Sollten die Menschen diese Unruhe nicht besser akzeptieren, statt krampfhaft nach innerem Frieden zu suchen?
    Regisseur
    Michael Schmitt
  24. Square für Künstler Square Artiste

    Themen: Carte Blanche für Wladimir Kaminer

    Kategorie
    Darstellende Kunst
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Wenn Wladimir Kaminer einen Film macht, dann nur mit dem ihm eigenen Humor. Für 'Square' traf der in Berlin lebende Schriftsteller, bekannt geworden durch seine 'Russendisko' einen für ihn vorbildlichen 'Gastgeber': Peter Schwarz, Direktor des Cliff Hotels auf der Insel Rügen. Weder das Hotel noch sein Direktor sind 'gewöhnlich'. Das Hotel war zu DDR-Zeiten ein Erholungsheim für die Parteigenossen, eingezäunt und 1a Strandlage. Heute ist es ein Wellness Hotel, in dem Peter Schwarz mit seinem Team versucht, den Gästen einen angenehmen Urlaub zu ermöglichen. Gastfreundschaft, Empfangskultur, das Kommen und Gehen der Gäste – das sind die Themen, die Wladimir Kaminer interessieren, mit Augenzwinkern: Da wundert es auch nicht, wenn in seinem Film ausgerechnet ein Eisbär an der Ostsee im Strandkorb sitzt.
    Hintergrundinfos
    'Square' ist das bimediale Magazin auf ARTE. Die Sendung stellt die philosophischen, literarischen, künstlerischen und technischen Innovationen unserer heutigen Gesellschaften in den Mittelpunkt. Es geht um neue Ideen in allen Bereichen – nicht nur in Deutschland und Frankreich, sondern weltweit. 'Square' befasst sich vor allem mit dem Blick der Kreativen und Künstler auf eine Welt, die sich rasant bewegt.
  25. Rendezvous C'était un rendez-vous

    Kategorie
    Kurzfilm
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    1976
    Beschreibung
    'Rendezvous' zeigt die halsbrecherische Fahrt eines Autos durch das frühmorgendliche Paris an einem Sonntag im August. Regisseur Claude Lelouch legte die Strecke von der Porte Dauphine im Westen bis zur Kirche Sacré-Coeur im Norden in weniger als acht Minuten zurück. Er sass dabei am Steuer von einem Mercedes Benz, und nicht – wie mehrfach gemutmasst wurde – von einem Ferrari. Als das Auto zum Stillstand kommt, steigt der Fahrer aus dem Auto aus und läuft auf eine ihm entgegenkommende Frau zu. Die beiden umarmen sich.
    Cast
    Claude Lelouch, Gunilla Karlzon
    Regisseur
    Claude Lelouch
    Drehbuch
    Claude Lelouc, Claude Lelouch
  26. Wildes Venedig

    Kategorie
    Natur und Umwelt
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    A
    Produktionsjahr
    2014
    Beschreibung
    Hinter der malerischen Fassade aus Palästen, Kirchen und Kanälen existiert in Venedig eine aussergewöhnliche Vielfalt an Lebewesen allgegenwärtig, aber kaum sichtbar. Venedigs Tiere leben mitten in der Stadt, tauchen unter ihr hinweg oder blicken aus der Luft auf sie herab. Die Dokumentation erforscht das weitgehend unbekannte Venedig der Tiere. Sie zeigt den Zusammenhang zwischen offenem Meer und Lagunengewässer, trifft auf die reiche Vogelpopulation der unbewohnten Laguneninseln, begleitet die Falken und Zugvögel der Stadt und findet sogar die seltene Wasserspitzmaus: eines der wenigen giftigen Säugetiere der Erde. Die Wasserspitzmaus ist nur eine von vielen Überraschungen, mit denen Venedigs Tierwelt aufwarten kann. Zweimal im Jahr suchen zahlreiche Zugvögel die Lagune auf, um sich mit dem nahrhaften Eiweiss der vielen Krustentiere zu stärken. Die Lagune ist allerdings nicht nur ein beliebter Nahrungsplatz für verschiedenste Vogelarten: Krebse und Muscheln locken auch grössere Raubtiere, wie zum Beispiel Füchse, an. In beeindruckende Luftaufnahmen zeigt die Dokumentation die unsichtbaren Flussarme und Kanäle der Lagune. Sie kreieren auf rund 550 Quadratkilometern eine Landschaft aus Inseln und Sandbänken, nährstoff- und fischreich das Wattenmeer der Adria. Am Übergang zum offenen Meer überrascht die Lagune mit einem bunten Mikrokosmos, nur wenige Meter unter der Wasseroberfläche: den Tegnùe. Ihre Felsschluchten beherbergen eine überwältigende Artenvielfalt. Nicht nur Seeanemonen und Seeschwämme leben hier, sondern auch zahlreiche bunte Fische und Kalmare.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Klaus Steindl
  27. Paläste für das Volk

    Nationaler Kulturpalast Sofia

    Kategorie
    Architektur
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Der Kulturpalast in Sofia wirkt im Vergleich zum Grössenwahn in den anderen Palästen fast moderat. In nur vier Jahren wurde er aus dem Boden gestampft und 1981 zur Feier des 1.300-jährigen Bestehens von Bulgarien eröffnet. Die treibende Kraft hinter dem Projekt war Ljudmila Schiwkowa, die damalige Kulturministerin und Tochter des langjährigen bulgarischen Staatsoberhauptes Todor Schiwkow. Damals glänzte das pompöse Kultur- und Kongresszentrum mit futuristischer Technik und beherbergte alle nur vorstellbaren Kunstgegenstände. Jeder Werktätige musste ob er wollte oder nicht einen Tageslohn spenden, um die immensen Baukosten abzufedern. Er wurde vom Gehalt abgezogen, wodurch fast 15 Prozent der Kosten zusammenkamen. Ein Werbefilm von 1980 präsentiert voller Stolz die moderne Technik: kolossale Apparaturen mit blinkenden Lichtern, tausend Knöpfchen und Tasten, Wände mit quadratmetergrossen Schaltplänen, ganze Sitzreihen, die wie von Geisterhand gezogen in den Wänden verschwinden. Heute scheint der Palast vor allem eine Heimstatt und ein Museum seiner eigenen Belegschaft zu sein. Die Dokumentation begegnet Mitarbeitern, die hier nahezu ihr ganzes Leben verbracht und in der Abgeschiedenheit ihrer kaum aufzufindenden Arbeitsräume alle Systemwechsel und EU-Beitritte überdauert haben. Die Sanierungskosten des schnell aus der Mode gekommenen Palastes werden derzeit durchgerechnet. Bulgarien übernimmt 2018 die EU-Ratspräsidentschaft bis dahin müssten die Renovierungsarbeiten abgeschlossen sein.
    Episodenummer
    4
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Georgi Bogdanov, Boris Missirkov
  28. Wer nicht fragt, stirbt dumm! Tu mourras moins bête

    Warum sabbern Babys?

    Kategorie
    Animation
    Produktionsinfos
    Fernsehserie
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Babys sind süss, doch warum sabbern sie ständig? Babys produzieren ähnlich viel Speichel wie Erwachsene, aber sie haben beispielsweise keine Unterzähne, die den Speichel am Hinauslaufen hindern könnten . aber kann das wirklich der einzige Grund sein? Prof. Dr. Schnauzbart sprudelt auch diesmal nur so über vor Erklärungen.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Amandine Fredon
  29. Sendepause

    Kategorie
    Programm nach Ansage
  30. Streetphilosophy

    Themen: Erfinde deine Geschichte!

    Kategorie
    Philosophie
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    In einem Café im Wedding trifft Ronja von Rönne auf Ilker, der ihr Tarotkarten legt und aus dem Kaffeesatz liest. Was er in ihrer Zukunft sieht, kommt der Wirklichkeit verblüffend nahe. Trotzdem sagt Ilker: Du hast das Lenkrad selbst in der Hand! Es liegt an dir, deinem Leben Bedeutung zu verleihen und die scheinbar zufälligen Ereignisse in einen sinnvollen Zusammenhang zu bringen. Wer keine Zusammenhänge mehr sieht, erfährt Ronja von Rönne von dem Philosophen Christian Uhle, der droht in eine Identitätskrise zu stürzen. 'Wenn die Welt ein Buch wäre und wir Menschen ein Wort darin, dann können wir für uns selbst nur Sinn finden, wenn das Buch als Ganzes Sinn ergibt', sagt er. Eric Wrede hat sich neu erfunden: Er war erfolgreicher Musikproduzent und wechselte ins Fach des Bestatters, um seinem Leben mehr Tiefe zu geben. Mit ihm spricht Ronja von Rönne über die Bedeutung des Todes und über die Frage, wie die Menschen in Erinnerung bleiben wollen. Danach ist die Moderatorin im Brandenburgischen Kyritz mit Horst Kopp und seinem Mops Bijou verabredet. Kopp arbeitete zu DDR-Zeiten als Stasi-Spion und Desinformant. Noch vor der Wende verlor er alles: seinen Beruf, seine Stellung, sein Ansehen und wurde zum Feind im eigenen System. Wie erfindet man sich neu, wenn sich alles in Luft auflöst? Und wie glaubwürdig ist die Geschichte eines Mannes, dessen Job darin bestand, Fake-News zu verbreiten? In dieser Ausgabe von 'Streetphilosophy' stellt Ronja von Rönne die Frage: Bin ich die Geschichte, die ich mir selbst erzähle, oder bestimmen andere über meine Identität?
    Wiederholung
    W
  31. Abba, Bee Gees, Carpenters

    Das ABC der Rock-Tabus

    Kategorie
    Rock und Pop
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Abba, Bee Gees und Carpenters: In den 70er Jahren beherrschten die drei Bands weltweit die Musikcharts. Doch die Popmelodien dieser Beatles-Nachfolger galten als altmodisch, opportunistisch und zu kommerziell, denn sie entsprachen nicht dem, was die damaligen Kritiker unter guter Musik verstanden. Wer Rock mochte, konnte unmöglich Abba mögen. Abba, Bee Gees und Carpenters legten in den 70er Jahren ähnliche Karrieren hin. Während Led Zeppelin und die Stones als Massstab gehandelt wurden, die für Sex, Drugs and Rock 'n' Roll standen, produzierten die drei Bands einen populären Hit nach dem anderen. Ihr einziges Ziel bestand darin, Pop zu machen, und das zu einer Zeit, in der Protest und Gegenkultur quasi zum guten Ton gehörten. Ihr 'braves' Image und der aus der Sicht der Kritiker glatte Kitsch ihrer Musik machten die drei Bands zur Zielscheibe. Die Dokumentation beleuchtet die vergleichbare Bandgeschichte der drei Gruppen. Sie zeigt Gemeinsamkeiten auf, und erzählt von deren unglaublichem Aufstieg und unvermeidlichem Absturz. Dass es damals vor allem in intellektuellen Kreisen verpönt war, sich als Fan einer der drei Formationen zu outen, zeugt von einem Kapitel in der Rockgeschichte, in dem verkannt wurde, welches Potenzial in den Bands steckt.
    Episodenummer
    1
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Nicolas Maupied
  32. Abba, Bee Gees, Carpenters

    Das ABC der Rockjuwelen

    Kategorie
    Dokumentation
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Abba, die Bee Gees und die Carpenters standen in den 80er Jahren für ihren Weichspüler-Pop in der Kritik. Doch in den 90er kehre jede der drei Bands in einem zweiten Anlauf ins Rampenlicht zurück. Für Abba kam der Neuanfang 1992, als ein Musical mit den Songs der Gruppe weltweit eine Abbamania auslöste. Auf der Website der schwedischen Hauptstadt Stockholm wird dem Touristen inzwischen nicht nur das Nobel-Museum, das Königsschloss oder der Vergnügungspark Gröna Lund, ans Herz gelegt, sondern auch das Abba-Museum. Das 2013 eröffnete Museum ist ein voller Erfolg. Etwa 350.000 Besucher wandeln hier jährlich auf den Spuren der Geschichte einer Gruppe, die mittlerweile zum nationalen Kulturgut des Landes gehört. Die Bee Gees hatten ihre Discophase längst hinter sich, als Publikum und Nachahmer ihre Vor-Discozeit und viele ihrer Stücke wiederentdeckten. Seit 20 Jahren haben die Bee Gees, aber auch Abba und die Carpenters überall auf der Welt unzählige Tribute Bands hervorgebracht, die ihre Stücke auf der Bühne covern. Die einflussreichste der drei Gruppen sind wohl die Carpenters obwohl sie seinerzeit als antiquiert abgetan wurden. Die Dokumentation beleuchtet den tragischen Tod von Karen Carpenter, die 1983 infolge ihrer langjährigen Magersucht starb. Erst spät erkannten die Kritiker die tiefgründige Emotionalität ihrer ruhigen, weichen Stimme. Todd Haynes Film 'Superstar: The Karen Carpenter Story', der die Geschichte der Carpenters mit Barbiepuppen nachstellt, machte die Carpenters endgültig zur Kultband. 1994 versammelt sich alles um Sonic Youth, was in der internationalen Alternative-Szene Rang und Namen hat, um eine Platte zu Ehren der Carpenters aufzunehmen darunter die Amerikaner Grant Lee Buffalo und Redd Kross, die Iren The Cranberries und das japanische Punk-Trio Shonen Knife. Das Album erscheint unter dem Titel 'If I Were A Carpenter'. Lange für das geschmäht, was sie populär gemacht hat, sind Abba, die Bee Gees und die Carpenters mittlerweile nicht nur rehabilitiert sie werden gefeiert.
    Episodenummer
    2
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Nicolas Maupied
  33. Dem Kummer zum Trotz! Just Kids

    Joëlla – BFF (Best Friends Forever)

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsinfos
    Kindersendung
    Produktionsland
    NL
    Produktionsjahr
    2013
    Beschreibung
    Artikel 24 der UN-Kinderrechtskonvention: 'Die Vertragsstaaten erkennen das Recht des Kindes auf das erreichbare Höchstmass an Gesundheit an sowie auf Inanspruchnahme von Einrichtungen zur Behandlung von Krankheiten und zur Wiederherstellung der Gesundheit. Die Vertragsstaaten bemühen sich sicherzustellen, dass keinem Kind das Recht auf Zugang zu derartigen Gesundheitsdiensten vorenthalten wird (...) (und) eine angemessene Gesundheitsvorsorge für Mütter vor und nach der Entbindung sicherzustellen.' Joëlla lebt in einer Pflegefamilie und fühlt sich dort gut aufgehoben. Hier wird sie umsorgt und geniesst eine auf ihre Bedürfnisse angepasste Erziehung. Joëlla ist ein FAS-Kind: Sie leidet unter Fetalem Alkoholsyndrom, weil ihre Mutter während der Schwangerschaft alkoholsüchtig war. Joëlla erklärt, warum sie deshalb anders als andere Kinder ist. Ihre Krankheit hat äussere und innere Folgen wie beispielsweise charakteristische Gesichtsmerkmale und eine schwer kontrollierbarer Hyperaktivität. Freundschaften aufrechtzuerhalten kostet sie grosse Mühe. Zum Glück hat sie verständnisvolle Lehrer, mit deren Hilfe es Joëlla gelungen ist, Freunde fürs Leben zu finden.
    Episodenummer
    4
    Regisseur
    Eefje Blankevoort
    Hintergrundinfos
    Am 2. September 1990 trat das Übereinkommen über die Rechte des Kindes – kurz: die UN-Kinderrechtskonvention – in Kraft, die einige Monate zuvor durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen in Genf unterzeichnet worden war. Die Serie 'Dem Kummer zum Trotz!' greift einige Artikel des Übereinkommens auf und erklärt ihre Bedeutung anhand der Geschichte von Kindern, deren Grundrechte mit Füssen getreten wurden: in Indien und China – aber auch in Europa. Aus der Ich-Perspektive erzählen Kinder von ihren Schicksalen, die letztlich eine positive Wendung genommen haben. Die Reihe stellt so auch die Arbeit von verschiedenen Vereinen vor, die sich für die Rechte von Kindern starkmachen.
  34. Dem Kummer zum Trotz! Just Kids

    Queen – Ein Brief an die Königin

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsinfos
    Kindersendung
    Produktionsland
    NL
    Produktionsjahr
    2013
    Beschreibung
    Artikel 27 der Kinderrechtskonvention: 'Die Vertragsstaaten erkennen das Recht jedes Kindes auf einen seiner körperlichen, geistigen, seelischen, sittlichen und sozialen Entwicklung angemessenen Lebensstandard an.' Queen und ihre nigerianische Mutter leben gemeinsam in Holland. Ob sie auch dauerhaft dort bleiben können, ist ungewiss, denn die beiden sind illegale Einwanderer. Ihr Vater wurde schon vor langer Zeit nach Afrika abgeschoben. Queen kann auch ohne gültige Papiere die Schule besuchen, ihre Mutter hat es allerdings schwerer ohne Arbeitserlaubnis darf sie sich keinen Job suchen. Daher haben die zwei nur wenig Geld und keinen festen Wohnsitz. Um auf ihre Situation aufmerksam zu machen, schreibt Queen einen Brief an Máxima, die Königin der Niederlande. Auch diese 'Queen' stammt aus einem fremden, weit entfernten Land: Argentinien. Máxima setzt sich stark für die Einhaltung der Menschenrechte ein und ist deshalb eine grosse Hoffnung für das junge Mädchen. Wird die niederländische Königin der afrikanischen Queen helfen können?
    Hintergrundinfos
    Am 2. September 1990 trat das Übereinkommen über die Rechte des Kindes – kurz: die UN-Kinderrechtskonvention – in Kraft, die einige Monate zuvor durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen in Genf unterzeichnet worden war. Die Serie 'Dem Kummer zum Trotz!' greift einige Artikel des Übereinkommens auf und erklärt ihre Bedeutung anhand der Geschichte von Kindern, deren Grundrechte mit Füssen getreten wurden: in Indien und China – aber auch in Europa. Aus der Ich-Perspektive erzählen Kinder von ihren Schicksalen, die letztlich eine positive Wendung genommen haben. Die Reihe stellt so auch die Arbeit von verschiedenen Vereinen vor, die sich für die Rechte von Kindern starkmachen.
  35. Grosse Oper für kleine Leute L'opéra quelle histoire?!

    Aida

    Kategorie
    Animation
    Produktionsinfos
    Kindersendung
    Produktionsland
    ROK
    Produktionsjahr
    2011
    Beschreibung
    Ägypten zur Zeit der Pharaonen. Ägypten und Äthiopien sind verfeindet. Aida, die Tochter des äthiopischen Königs, lebt als Sklavin am Hof des Pharao. Die Liebe zu dem ägyptischen Heerführer Radames stürzt sie in tiefe Bedrängnis. Auch die Tochter des Pharaos, Prinzessin Amneris, ist in Radames verliebt. Als sie in Aida die Rivalin erkennt, will sie diese aus dem Weg räumen .
    Episodenummer
    2
    Regisseur
    Lee Yong-Jun
    Hintergrundinfos
    Für Kinder sind Opern oft ein Buch mit sieben Siegeln. Dabei sind doch, so schon Rousseau 'die konstitutiven Elemente einer Oper das Gedicht, die Musik und das Bühnenbild', Dinge, die Kinder kennen, verstehen und mögen. Warum sind Kindern Opern trotzdem so schwer zugänglich? Die Animationsserie erzählt die Handlung berühmter Opern mit viel Musik und in poetisch gezeichneten Bildern. Die unterhaltsamen Filme machen die Kinder mit den Charakteren vertraut und wecken so vielleicht die Lust, diese Werke später auch einmal auf einer richtigen Opernbühne anzusehen.
  36. Grosse Oper für kleine Leute L'opéra quelle histoire?!

    Aida

    Kategorie
    Animation
    Produktionsinfos
    Kindersendung
    Produktionsland
    ROK
    Produktionsjahr
    2011
    Beschreibung
    Ägypten zur Zeit der Pharaonen. Ägypten und Äthiopien sind verfeindet. Aida, die Tochter des äthiopischen Königs, lebt als Sklavin am Hof des Pharaos. Die Liebe zu dem ägyptischen Heerführer Radames stürzt sie in tiefe Bedrängnis. Auch die Tochter des Pharaos, Prinzessin Amneris, ist in Radames verliebt. Als sie in Aida die Rivalin erkennt, will sie diese aus dem Weg räumen .
    Episodenummer
    3
    Regisseur
    Lee Yong-Jun
    Hintergrundinfos
    Für Kinder sind Opern oft ein Buch mit sieben Siegeln. Dabei sind doch, so schon Rousseau 'die konstitutiven Elemente einer Oper das Gedicht, die Musik und das Bühnenbild', Dinge, die Kinder kennen, verstehen und mögen. Warum sind Kindern Opern trotzdem so schwer zugänglich? Die Animationsserie erzählt die Handlung berühmter Opern mit viel Musik und in poetisch gezeichneten Bildern. Die unterhaltsamen Filme machen die Kinder mit den Charakteren vertraut und wecken so vielleicht die Lust, diese Werke später auch einmal auf einer richtigen Opernbühne anzusehen.
  37. Im Lauf der Zeit Points de Repères

    Die 'Fronde' – In Frankreich gärt es

    Kategorie
    Animation
    Produktionsinfos
    Kindersendung
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Als Ludwig XIII. im Jahr 1643 starb, war sein Sohn erst vier Jahre alt und noch nicht regierungsfähig. Frankreich stand deshalb unter der Regentschaft von dessen Mutter Anna von Österreich und ihres Ministers Kardinal Mazarin. Doch nach dem Krieg gegen Spanien, mehreren Missernten und Steuererhöhungen stand das Land am Rande des Abgrunds. Im Jahr 1648 versuchte das Parlament, die Vorrechte des Staates einzuschränken und seine Einspruchsrechte wieder einzuführen. So begann die Fronde, ein blutiger Bürgerkrieg, der vier Jahre dauern sollte. Die Ereignisse prägten den jungen Thronfolger und stärkten ihn später in seiner Überzeugung von der absoluten Monarchie.
    Regisseur
    Pierre Lergenmüller
  38. Schau in meine Welt!

    Themen: Tim spielt Eishockey

    Kategorie
    Kindersendung
    Produktionsinfos
    Kindersendung
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2013
    Beschreibung
    An Tim kommt keiner so leicht vorbei! Der Elfjährige ist Eishockeytorwart beim ETC Crimmitschau. Eishockey ist Tims grosse Leidenschaft. Er steht seit sieben Jahren auf den Kufen und im knapp zwei Meter breiten Tor. Hier will Tim keinen Puck reinlassen. Das ist nicht einfach, denn die 160 Gramm schweren Hartgummischeiben kommen manchmal mit 100 Kilometern pro Stunde herangeflogen. Damit Tim sich beim Fangen des Pucks nicht verletzt, trägt er eine schwere Schutzkleidung. Das Wichtigste dabei sind seine Gesichtsmaske und ein Halsschutz. Trotzdem gibt es immer mal wieder Verletzungen beim Training oder beim Spiel. Die knallharten Schüsse aus kürzester Entfernung, die Rempeleien mit gegnerischen Stürmern vor seinem Tor machen Tim keine Angst. Er liebt die Geschwindigkeit und das schnelle Reagieren. Zum Stoppen und Schlagen des Pucks braucht er ausserdem viel Kraft. Deshalb trainiert Tim vier- bis fünfmal in der Woche. Eishockey bestimmt sein ganzes Leben. In ein paar Jahren will Tim Profi bei einer Mannschaft in Deutschland oder in Amerika werden.
    Regisseur
    Frank Koschewski
    Hintergrundinfos
    Die neue Doku-Reihe 'Schau in meine Welt!' ist eine Einladung und zugleich die Eintrittskarte in Lebenswelten, die Kindern bislang gänzlich unbekannt oder zumindest so nicht bekannt waren.Mit den Geschichten ermöglicht 'Schau in meine Welt!' seinen Zuschauern einen Blick über den Tellerrand, gewährt ganz neue Einblicke, wirbt um Verständnis gegenüber dem Fremden und Unbekannten und macht die Welt erlebbar. Und damit wecken sie nicht nur die Neugier der Zuschauer, sondern vermitteln ihnen Wissen. 'Schau in meine Welt!' bietet Wertevermittlung im besten Sinne und öffnet Horizonte. Die Doku-Reihe zeigt, dass Kinder zwar sehr unterschiedliche Geschichten zu erzählen haben, dass sie jedoch im Kern ihres Daseins alle gleich sind.Schon deshalb baut sich mit der Zeit eine Verbundenheit der Protagonisten der jeweiligen Dokus und der Zuschauer zueinander auf. Kennzeichen dafür ist ein Freundschaftsbuch, das zu Beginn jeder Ausstrahlung aufgeschlagen wird und auch von den Zuschauern online immer wieder angeschaut werden kann.Aber auch Verlässlichkeit ist wichtig, wenn man Freundschaft schliessen will. Die gewährleistet KiKA mit einem festen Sendeplatz: Immer sonntags um 13:30 Uhr heisst es Schau in meine Welt!.Die Doku-Reihe Schau in meine Welt! ist ein Gemeinschaftsprojekt von HR, KiKA, MDR und rbb.
  39. Arte Junior Magazin ARTE Junior Magazin

    Kategorie
    Kindermagazin
    Produktionsinfos
    Kindersendung
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2017
  40. Zeit der Zimmerbrände

    Kategorie
    TV-Komödie
    Produktionsinfos
    Fernsehfilm
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2014
    Beschreibung
    Nach 15 Jahren als Trainer einer Mittelklasse-Eishockeymannschaft in Kanada hat Harry Zoppke ausgedient. Ohne Job und Familie kehrt er in seine Heimatstadt Freiburg zurück. Auf der Suche nach Arbeit bei seinem alten Verein, dem EHC Freiburg, trifft er auf Benjamin 'Benny' Hinz, den er vor seinem Kanada-Aufenthalt trainiert hat. Benny hat es mittlerweile als Scherzartikelhersteller durchaus zu etwas gebracht. Doch trotz seines Wohlstands wird Benny, der ohne Vater aufgewachsen ist, stets von der Ungewissheit um die Identität seines Erzeugers umgetrieben. Als Benny feststellt, dass Harry wie er Linkshänder ist und die gleichen Allergien hat, ist er davon überzeugt, dass Harry der langersehnte biologische Vater sein muss. Der wiederum ist komplett überrumpelt und verpasst letztlich den richtigen Moment, um Benny über das Missverständnis aufzuklären. Vielmehr geniesst Harry es alsbald, einen Sohn zu haben und nicht mehr allein zu sein. Und auch Benny hat nun endlich den Vater, den er sich immer gewünscht hat. Er beginnt, Harry in sein Unternehmen und sein Umfeld einzuführen. Zunächst wird der vermeintliche Vater herzlich empfangen, doch als Benny sich immer mehr zu verändern beginnt, werden seine Freunde misstrauisch. Gerade als Harry mit seiner neuen Bekanntschaft Anna eine Beziehung beginnen will, droht das Lügengerüst allmählich ins Wanken zu geraten, und Harry muss sich der bitteren Wahrheit stellen. Mit 'Zeit der Zimmerbrände' schlägt Regisseurin Vivian Naefe nach den Dramen 'Mein eigen Fleisch und Blut' (2010) und 'Der Geschmack von Apfelkernen' (2013) wieder heitere Töne an.
    Cast
    Uwe Ochsenknecht, Christoph Letkowski, Marie-Lou Sellem, Jytte-Merle Böhrnsen, Petra Zieser, Rolf Sarkis, Jeanette Hain
    Regisseur
    Vivian Naefe
    Drehbuch
    Beate Langmaack
    Hintergrundinfos
    Der Darsteller des Benny, Christoph Letkowski, feierte sein Filmdebüt in Dominik Grafs 'Eine Stadt wird erpresst' (2006). Nach seinem Auftritt in Marc Rensings 'Parkour' (2009) wurde er 2011 für seine Darbietung in Nicolas Wackerbarths 'Unten Mitte Kinn' für den Förderpreis Deutscher Film als bester Nachwuchsschauspieler nominiert. 2013 war er in David Wnendts Adaption des Romans 'Feuchtgebiete' von Charlotte Roche zu sehen, der in Deutschland und der Schweiz für Aufsehen sorgte. Harry wird unnachahmlich von Uwe Ochsenknecht verkörpert, seit 'Das Boot' eine feste Grösse im deutschen Film.
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