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  1. Monster und Mythen

    Kategorie
    Dokumentation
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Der Drache ist eines der ältesten Fantasiewesen überhaupt. Rund um die Welt spielt er die Hauptfigur in Sagen und moderner Fantasy. Während er in westlichen Erzählungen, etwa in der Nibelungensage, als gefährlicher Gegner gilt, ist er in Asien eher ein Glückssymbol. Hinweise auf den Ursprung des Drachenmythos führen in Schlangengruben, zu archäologischen Ausgrabungen, Goldminen und sogar ins Innere eines isländischen Vulkans. An die Zauberkraft des Einhorns glaubten die Menschen vor allem im Mittelalter. Mit seinem vermeintlichen Horn handelten schon die Wikinger. Hildegard von Bingen schrieb ihm besondere Heilkräfte zu. Jetzt wurde in der Steppe Kasachstans ein Elasmotherium ausgegraben. Ist dieses Ur-Wesen auch der Ursprung der Einhorn-Legende? Ein moderner Mythos ist der sogenannte Chupacabra, ein wolfs- oder kojotenartiges Tier mit graublauer, nackter Haut und Vampirzähnen. Sein Name bedeutet 'Ziegensauger'. Das erste Mal wurde er 1995 in Mittelamerika gesichtet. Es hiess, das Untier töte Ziegen und Schafe und sauge dann das Blut der Beutetiere aus. Schnell verbreiteten sich Verschwörungstheorien im Internet, das Monster wurde auch in den Vereinigten Staaten und in Russland gesichtet. Sogar der Filmstar Johnny Depp will schon mit einem Chupacabra gerungen haben. Am Ende stellt sich allerdings heraus, dass das wahre Monster winzig klein ist und acht Beine hat – was es allerdings nicht minder gefährlich macht. Monster bevölkern schon immer die Albträume und Märchen der Menschen. Doch woher kommen sie? Was an ihnen ist Wahrheit, und was ist Mythos?
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Carsten Gutschmidt
  2. Stonehenge – Das Steinkreis-Rätsel Secrets of the Stonehenge Skeletons

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    GB/A
    Produktionsjahr
    2013
    Beschreibung
    Jüngste Untersuchungen der bei Stonehenge gefundenen menschlichen Überreste liefern neue Erkenntnisse über das Leben der Erbauer, Bewohner und Besucher dieses hoch symbolträchtigen Ortes. Die Forschung widmet sich dieses Mal nicht den Steinen und ihren Hinweisen auf das prähistorische Leben, sondern den Überresten der Menschen, die zwischen 3000 und 2000 vor Christus in der Nähe von Stonehenge begraben wurden. Schwerpunkt der Forschung sind einerseits die bei den ersten Ausgrabungen 1919 in Stonehenge gefundenen Skelette, die 1935 wieder beigesetzt und nun von Parker Pearsons Team erneut exhumiert wurden: rund 50.000 Knochenfragmente von 63 Männern, Frauen und Kindern. Auch wird die steinzeitliche Siedlung von Durrington Walls unter die Lupe genommen. Nur rund drei Kilometer nördlich von Stonehenge hatte Parker Pearsons Team hier im Jahr 2005 die Reste mehrerer Häuser zutage gefördert, und kürzlich entdeckten sie fast 80.000 Fragmente von rund 4.500 Jahre alten Tierknochen und Tonscherben. Aus diesen Funden lässt sich schliessen, dass Durrington Walls um 2500 vor Christus nicht nur ein Basislager der Erbauer des zweiten Stonehenge-Steinkreises war, sondern auch ein Pilgerort, zu dem die Inselbewohner mit ihren Tieren kamen, um die Wintersonnenwende zu begehen. Auch konzentriert sich die Forschung auf die erneute Untersuchung von im Jahr 2002 gefundenen Gebeinen aus rund 300 Gräbern. Besonderes Interesse gilt dem Skelett des Bogenschützen von Amesbury. Denn diese Analysen geben Aufschluss über einen gesellschaftlichen Umbruch um 2300 vor Christus, sie belegen die Einwanderung neuer Völkergruppen vom europäischen Festland.
    Wiederholung
    W
    Cast
    Jim Carter, Oliver Craig, Jane Evans, Jane Montgomery, Mike Parker Pearson, Rick Schulting, Sarah Viner
    Regisseur
    Nick Gillam Smith
    Drehbuch
    Simon Bennett
  3. Das Mädchen von Egtved

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Egtved in Dänemark im Jahr 1921: Der Bauer Peder Platz will einen Hügel auf seinem Grundstück abtragen. Dabei entdeckt er einen grossen Baumsarg aus Holz. Der Mann ahnt, dass es sich um einen ganz besonderen archäologischen Fund handeln muss. Er sollte recht behalten: Das sogenannte Mädchen von Egtved ist einer der bekanntesten Grabfunde aus der Bronzezeit. Es ist die Kleidung, die damals schon Aufsehen erregte. Denn im Eichensarg dieser jungen Frau fanden die Wissenschaftler einen kurzen, durchsichtigen Wollrock aus gedrehten Schnüren und eine bauchfreie Tunika in einem sensationell makellosen Zustand. Vom Körper des Mädchens dagegen blieb nur wenig erhalten: Zähne, Nägel und vor allem 23 Zentimeter langes Haar, das mit modernsten Methoden untersucht wurde – mit zum Teil sensationellen Ergebnissen. Das Mädchen von Egtved war keine Dänin, wie ursprünglich angenommen wurde. Die junge Frau hatte eine lange Reise hinter sich, bevor sie um das Jahr 1370 im Alter von 16 bis 18 Jahren starb. Tapfer, mutig und willensstark muss sie gewesen sein, um in einer gefahrvollen Zeit einen solch weiten Weg zurückzulegen. Nicht jedem Verstorbenen wurde damals eine aufwendige Bestattung in einem Hügelgrab und mit wertvollen Schmuckbeigaben aus Bronze zuteil. Welchen Status hatte das Mädchen von Egtved in der bronzezeitlichen Gesellschaft? War die junge Frau womöglich eine Priesterin, wurde sie verheiratet, und spielten Handelsbeziehungen eine Rolle für den weiten Weg, den sie quer durch Deutschland zurücklegte?
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Cassian von Salomon
  4. Metropolis

    Themen: Metropole: Filmmetropole Babelsberg / Pro Quote Film / Berlinale-Jury-Präsident Tom Tykwer / Ehrenbärpreisträger Willem Dafoe / Starke Frauen, starke Filme / Das alte Gesetz

    Kategorie
    Magazin
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2018
    Beschreibung
    (1): Metropole: Filmmetropole BabelsbergPotsdam-Babelsberg. Hier schlägt das Herz des Berliner Filmschaffens. Im ältesten Filmstudio der Welt entstanden Klassiker wie 'Metropolis' oder 'Der blaue Engel'. Inzwischen arbeiten hier rund 2.000 Menschen, und Stars wie Steven Spielberg drehen Filme. Wie färbt der Filmboom auf die Stadt ab? 'Metropolis' fährt in die Filmstadt am Rande Berlins und trifft Urgesteine wie den Regisseur Volker Schlöndorff und junge Filmschaffende.(2): Pro Quote FilmSoll es eine Frauenquote für die Vergabe von Regieaufträgen geben? Und eine paritätische Besetzung der Fördergremien? Der Verein 'Pro Quote Film' kämpft dafür. Aber kann eine Quote die Branche wirklich verändern? (3): Berlinale-Jury-Präsident Tom TykwerEr weiss, wie man gute Filme macht: Mit 'Lola rennt' hat Tom Tykwer sich schon 1998 in die Filmgeschichte eingeschrieben, mit 'Babylon Berlin' zuletzt die teuerste deutsche Serie aller Zeiten abgeliefert. Jetzt ist er Jury-Vorsitzender der Berlinale. Ein Porträt.(4): Ehrenbärpreisträger Willem DafoeIn mehr als hundert Filme hat Willem Dafoe im Laufe der Karriere mitgewirkt – zahlreiche von ihnen gelten mittlerweile als Klassiker der Filmgeschichte. Für seine jüngste Rolle in 'Florida Project' ist der Amerikaner jetzt auch für einen Oscar nominiert. Grund genug, ihm den Ehrenbären der Berlinale zu verleihen.(5): Starke Frauen, starke FilmeOb 'Game Girls' aus L.A., 'Figlia mia' aus Italien oder 'Las Herederas' aus Paraguay – das Programm der diesjährigen Berlinale zeigt: Jenseits von Quoten- und MeToo-Debatte überzeugen Frauen längst mit packenden Geschichten.(6): Das alte GesetzDer Stummfilm 'Das alte Gesetz' gilt als Klassiker des deutsch-jüdischen Filmschaffens der Zwischenkriegszeit. Pünktlich zur Berlinale wird der Film neu überarbeitet. Die neue Filmmusik von Phillippe Schoeller spielt das Orchester Jakobsplatz aus München ein. 'Metropolis' begleitet die Musiker bei der Arbeit.
  5. Basquiat – Popstar der Kunstwelt

    Kategorie
    Darstellende Kunst
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    GB
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Jean-Michel Basquiat war die Personifikation der ultra-hippen Subkultur der Post-Punk-Ära Manhattans. Er hing mit Warhol ab, ging mit Madonna aus und veröffentlichte bahnbrechende Kunstwerke. Basquiat mischte die New Yorker Kunstwelt mit Arbeiten auf, die das Leben der Strasse in die Hochkunst brachte. Rau, provokativ, schön, kindlich, spontan und voller Anspielungen: Seine Malereien und Zeichnungen – eine Kombination aus gekritzelten Formen und durchgestrichenen Wörtern – erschienen chaotisch, waren aber äusserst zweckorientiert. Kunst war sein Mittel, seine Erlebnisse als schwarzer Mann in einer weissen Welt zu verarbeiten. Das Porträt zeigt seine ambivalente Freundschaft mit Andy Warhol, taucht unter die Oberfläche und geht einigen Mythen auf den Grund. War Basquiat das gepeinigte, selbstverletzende Genie, ähnlich wie Vincent van Gogh? Oder war sein Schicksal ähnlicher dem eines Stars, der sich in einem Strudel aus Ruhm und Drogen verliert? Oder war er einfach das Opfer habgieriger Dealer, der Wall-Street-Gier und des Kunstmarkt-Hypes?
    Regisseur
    David Shulman
  6. Andris Nelsons dirigiert Antonín Dvorák Andris Nelsons dirigiert Antonin Dvorák

    Gäste: Kristine Opolais (Sopran)

    Kategorie
    Musical
    Produktionsinfos
    Musik
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Andris Nelsons ist kein Unbekannter in Leipzig. Seit 2011 dirigierte er das Gewandhausorchester in acht Konzerten. 2018 wird er schliesslich – nach Jakob Ludwig Felix Mendelssohn Bartholdy – als jüngster Gewandhauskapellmeister in sein Amt eingeführt. Bereits im Mai 2017 stellte er ein Programm vor, das fast ausschliesslich Werke von Antonin Dvorak enthielt. Der junge Dvorak hielt sich mühsam als Bratscher in Prager Tanzkapellen und Theaterorchestern über Wasser. Hautnah erlebte Dvorak den Opernkomponisten und Kapellmeister Smetana, der eine zentrale Figur im Prager Musikleben der 1860er und 70er-Jahre war, und spielte unter seinem Dirigat beispielsweise die Uraufführung der Oper 'Dalibor' (1868). Unter diesen Eindrücken begann Dvorak Volksliedsammlungen zu studieren. Darauf gründend entwickelte er seine eigene musikalische Sprache, die wesentlich zum Erfolg der tschechischen Nationalmusik beitrug. Im Programm folgen der Konzertouvertüre 'Otello' Ausschnitte aus Dvoraks Oper 'Rusalka' und eine der 'Zigeunermelodien' sowie eine Arie aus Smetanas 'Dalibor'. Den Vokalpart übernimmt Nelsons' Ehefrau Kristine Opolais. Sie gilt als ausgewiesene Expertin im slawischen Opernrepertoire, seit sie 2010 bei Martin Kusejs Münchner 'Rusalka'-Inszenierung für die erkrankte Anna Netrebko einsprang und von da an als ultimative Sängerdarstellerin für die Partie der 'Rusalka' erkannt wurde. Mit diesem Konzert gibt sie ihr Leipziger Debüt.
    Cast
    Kristine Opolais
    Regisseur
    Ute Feudel
  7. Arte Journal ARTE Journal

    Kategorie
    Nachrichten
    Produktionsinfos
    Nachrichten
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2018
    Hintergrundinfos
    In der Nachrichtensendung betrachtet die deutsch-französische Redaktion mit einem weltoffenen Blick das tagesaktuelle politische Geschehen, die sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen sowie die kulturellen Ereignisse aus europäischer Sicht.
  8. 360° Geo Reportage 360° – Geo Reportage

    Themen: Kanada – Mit der Hebamme durch die Badlands

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Ob entlegene Gegenden, ungewöhnliche Orte oder fremde Sitten und Gebräuche – Die Reihe porträtiert unbekannte Regionen und den Alltag der dort lebenden Menschen.
    Regisseur
    Christina Degen
  9. Spuren im Sand 3 Godfathers

    Kategorie
    Western
    Produktionsinfos
    Spielfilm
    Produktionsland
    USA
    Produktionsjahr
    1948
    Beschreibung
    Die Desperados Robert Hightower, Pedro 'Pete' Roca Fuerte und William Kearney, genannt 'Kid', reiten ins Städtchen Welcome, Arizona, ein. Der sympathische Perley 'Buck' Sweet spendiert ihnen zur Begrüssung einen Kaffee. Doch der unscheinbare Herr entpuppt sich als Sheriff, was das Trio nicht davon abhält, die örtliche Bank auszurauben. Sweet macht sich auf die Jagd nach den Bankräubern, doch sie entkommen in die Mojave-Wüste. Mit den letzten Tropfen Wasser und dem verletzten Kid können sich Robert und Pete gerade noch vor einem gefährlichen Sandsturm in Sicherheit bringen, anderntags müssen sie jedoch feststellen, dass ihre Pferde verschwunden sind. Nach einem kräftezehrenden Fussmarsch findet das Trio eine Wasserstelle, die allerdings zerstört wurde und damit für immer versiegt ist. In einem Planwagen nahe der Wasserstelle liegt eine sterbende Frau. Sie bittet die Männer, sich als Paten um ihr neugeborenes Kind zu kümmern. Statt vor dem Sheriff und seinen Helfern zu fliehen, beschäftigen sich die hartgesottenen Desperados nun erst einmal mit ungewohnten Dingen wie der Baby-Hygiene. Kid findet bei der toten Mutter eine Bibel, in der von dem Jesuskind die Rede ist, das nach Jerusalem gebracht wurde. Er überredet seine Komplizen, sich auf den weiten Weg nach Neu-Jerusalem zu begeben und den Sternen zu folgen. Kurz darauf finden Sheriff Sweet und seine ebenfalls fast verdurstenden Leute die zerstörte Wasserstelle. Er glaubt, dies wäre das Werk der Bankräuber, und will sie dafür nun lieber tot als lebendig verhaften.
    Cast
    John Wayne, Pedro Armendáriz, Harry Carey Jr., Ward Bond, Mae Marsh, Mildred Natwick, Jane Darwell
    Regisseur
    John Ford
    Drehbuch
    Laurence Stallings, Frank S. Nugent
    Hintergrundinfos
    Peter B. Kynes Erzählung von den drei barmherzigen Desperados wurde mehrfach verfilmt; John Ford gelang eine atmosphärisch dichte und durch die grossartigen Landschaftsbilder auch visuell opulente Fassung. Das augenzwinkernde Spiel mit Western- und Bibelmotiven sowie John Wayne in der ungewohnten, aber überzeugenden Rolle des linkischen Pflegevaters verschaffen dem Film ein ironisches Moment, im Western-Genre eher selten. Ford widmete den Film seinem Freund und ersten Star Harry Carey Sr., mit dem er den Stoff bereits 1919 als 'Marked Man' verfilmt hatte. Careys Sohn ist in der Rolle des Kid zu sehen.
  10. Bonnie & Clyde – Die wahre Geschichte Bonnie & Clyde

    Kategorie
    Dokumentation
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    USA
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Bonnie Parker und Clyde Barrow waren das wohl berühmteste Gangsterpaar der US-Geschichte. Ihre Namen stehen für den Kampf gegen eine ungerechte Wirklichkeit, für absolute Freiheit bis in den Tod. In den 30er Jahren entwickelte sich ihre Gang von kleinen Gaunern zu einer Gruppe national gesuchter Bankräuber und Mörder. Dabei reihten sie sich in die Riege anderer berüchtigter Gangster ein, wie John Dillinger, ,Pretty Boy' Floyd und ,Baby Face' Nelson, sogenannter Staatsfeinde, die während der Weltwirtschaftskrise aus dem Nichts auftauchten und ganz Amerika faszinierten. An einem Tatort gefundene Fotos zeigten Bonnie, wie sie mit einem Revolver am Gürtel schalkhaft in die Kamera blickt, und Clyde, attraktiv und verwegen im Massanzug, sein Maschinengewehr in den Händen. Die Wochenschau berichtete über die beiden und zeigte ihre Bilder landesweit in den Kinos. Mit einem Mal wurden sie zu König und Königin des Verbrechens. Doch die Realität war weit weniger glanzvoll. Bonnie und Clyde wuchsen beide in ärmlichen Verhältnissen in den Slums von West-Dallas auf, die so gar nichts gemein hatten mit dem glamourösen Bild, das die Medien von ihnen schufen. Beide sahen ihre kriminellen Handlungen als einzigen Ausweg aus einer hoffnungslosen Existenz. Zwei Jahre lang lieferten sie sich eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei quer durch die USA und hinterliessen eine Spur des Todes. Erst als ein Freund das Paar verriet, fand ihre Flucht ein blutiges Ende. Die Polizei erschoss sie in einem Hinterhalt am 23. Mai 1934. Die Dokumentation erzählt die wahre Geschichte von Bonnie und Clyde. Zu Wort kommen noch lebende Verwandte wie die Nichte von Bonnie Parker und Clyde Barrows Neffe sowie Historiker und Schriftsteller. Sie zeigen, warum das Gangsterduo in so kurzer Zeit zur Legende wurde und wie die weltweite Faszination entstehen konnte, die bis heute anhält.
    Regisseur
    John Maggio
  11. Mali Blues

    Gäste: Fatoumata Diawara, Ahmed Ag Kaedi, Bassékou Kouyaté, Master Soumy

    Kategorie
    Musikerporträt
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    D/MLI
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Mali, im Herzen von Westafrika gelegen, wird oft als Wiege des Blues und Jazz bezeichnet. Es heisst, Sklaven hätten ihre heimischen Rhythmen und Klänge von dort auf die Baumwollfelder Nordamerikas mitgebracht. In Mali ist die Musik bis heute fester Bestanteil der kulturellen Identität des Landes. Musiker geniessen eine hohe Stellung in der Gesellschaft. Mit Fatoumata Diawara, internationaler Shooting-Star der Global-Pop-Szene, begibt sich die preisgekrönte Dokumentation auf eine musikalische Reise. Regisseur Lutz Gregor spürt der reichen Musikkultur des Landes nach und erfährt, wie sie von Dschihadisten bedroht wird. Dabei trifft er auf weitere engagierte Musiker, die sich mit ihrer Musik für Frieden und religiöse Freiheit in Mali einsetzen. Die Singer-Songwriterin Fatoumata Diawara ist als junges Mädchen aus Mali geflüchtet, um einer arrangierten Heirat zu entgehen. Im Ausland schaffte sie den grossen Durchbruch als Sängerin. Als der Norden Malis von radikalen Islamisten heimgesucht wurde, entschied sie sich, wieder für ihr Heimatland aktiv zu werden. Nun plant sie ihr allererstes Konzert in Mali. Der Tuareg-Musiker Ahmed Ag Kaedi ist 2012 aus seiner Heimatstadt in der nördlichen Wüste Malis vor dem islamistischen Terror geflüchtet. Er lebt nun in der Hauptstadt Bamako, 1.500 Kilometer entfernt von seiner Familie und der Wüste, und kämpft mit der Einsamkeit. In seiner Musik verarbeitet er die Sehnsucht nach dem Leben, das ihm die Dschihadisten genommen haben. Auch Ngoni-Virtuose Bassekou Kouyaté und der Rapper Master Soumy beschäftigen sich in ihrer Musik mit dem anhaltenden politischen und religiösen Konflikt im Norden Malis.
    Cast
    Fatoumata Diawara, Ahmed Ag Kaedi, Master Soumy, Bassékou Kouyaté
    Regisseur
    Lutz Gregor
    Programmtext
    Erstausstrahlung
  12. Elektra

    Kategorie
    Oper
    Produktionsinfos
    Oper
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2013
    Beschreibung
    Im Juli 2013 boten Patrice Chéreau und Esa-Pekka Salonen dem Publikum des Grand Théâtre d'Aix-en-Provence eine atemberaubende Interpretation der 'Elektra'. Chéreaus Inszenierung darf als eine der besten Versionen der Oper des Komponisten Richard Strauss (1864-1949) angesehen werden. Das Orchestre de Paris glänzte unter der virtuosen Leitung des finnischen Stardirigenten Esa-Pekka Salonen. Ein Meisterwerk, zu dessen Gelingen auch das sagenhafte Bühnenbild von Richard Peduzzi sowie die erstklassigen Solisten beitrugen: Evelyn Herlitzius als Elektra, Waltraud Meier als ihre Mutter Klytämnestra und Mikhail Petrenko als ihr Bruder Orest. Zur Handlung: 'Agamemnon!' – der Name des verstorbenen Königs von Mykene entweicht dem Munde seiner Tochter wie eine brennende Wehklage. Seit ihre Mutter den Vater ermordet hat, ruft sie immer wieder seinen Namen, als könne sie nur so den Schmerz ertragen. Sie lebt nur noch für ein Ziel: Rache. Elektra sehnt die Rückkehr ihres Bruders Orest herbei, denn nur er kann ihr bei diesem Vergeltungsschlag helfen, den das Schicksal fordert, die Natur aber verbietet . Die Einsamkeit des Individuums und die ureigene Gewalt des Menschen standen im Mittelpunkt von Patrice Chéreaus Theaterarbeit. Es überrascht deshalb nicht, dass er sich für den Rachefeldzug der Elektra begeisterte – einer Frau, deren rasendes Wutgeheul in jener Oper zum Gesang erhoben wird.
    Cast
    Evelyn Herlitzius, Waltraud Meier, Adrianne Pieczonka, Mikhail Petrenko, Tom Randle
    Regisseur
    Stéphane Metge
    Hintergrundinfos
    Das Opernfestival von Aix-en-Provence bot 2013 ein hochkarätiges Programm, von dem 'Elektra' ein unumstrittener Höhepunkt war. Patrice Chéreau starb nur drei Monate nach der Premiere; die Inszenierung sollte das letzte Werk des Regisseurs sein. Eine Produktion des Festival d'Aix-en-Provence in Zusammenarbeit mit dem Teatro alla Scala Mailand, der Metropolitan Opera New York, der Finnischen Nationaloper Helsinki, dem Gran Teatre del Liceu Barcelona und der Deutschen Staatsoper Berlin Unter den Linden.
  13. Das dreckige Dutzend The Dirty Dozen

    Kategorie
    Krieg
    Produktionsinfos
    Spielfilm
    Produktionsland
    GB/USA
    Produktionsjahr
    1967
    Beschreibung
    England, 1944: Im Kampf gegen die Deutschen bekommt Major Reisman eine waghalsige Mission auferlegt. Mit einem Sonderkommando, bestehend aus zwölf vor dem amerikanischen Kriegsgericht hart verurteilten Soldaten, soll er ein Schloss angreifen, in dem sich viele hochrangige Wehrmachtsoffiziere aufhalten. Ziel ist es, die Wehrmacht zu schwächen und sie somit an einer effizienten Reaktion auf die geplante Invasion der Alliierten zu hindern. Bei dem Fallschirmangriff sollen so viele Menschen wie möglich getötet werden. Reisman hat, genau wie die ihm zugeteilten Männer, keine Wahl. Zunächst sträuben diese sich. Die allesamt zum Tode oder zu lebenslänglichen Freiheitsstrafen Verurteilten sind nicht bereit, sich dem Militärdrill zu unterwerfen. Nach und nach schafft der Major es aber doch, die Männer zur Kooperation zu bewegen. Im Übungslager kommt es zu weiterem Ungehorsam. Die Männer beschweren sich über das kalte Wasser zum Rasieren, dürfen sich dann gar nicht mehr waschen und werden so zum 'dreckigen Dutzend'. Durch Reismans unkonventionelle Teambildungs-Methoden, aber vor allem auch im gemeinsamen Ungehorsam gegen die Militärelite wird aus dem dreckigen Dutzend und Major Reisman bald eine eingeschworene Gemeinschaft, die füreinander einsteht. Doch der Angriff, den sie gemeinsam durchführen, ist aussichtslos, die Überlebenschancen sind fast gleich Null .
    Wiederholung
    W
    Cast
    Lee Marvin, Ernest Borgnine, Charles Bronson, John Cassavetes, Telly Savalas, Donald Sutherland, Jim Brown
    Regisseur
    Robert Aldrich
    Drehbuch
    Nunnally Johnson, Lukas Heller
    Hintergrundinfos
    'Das dreckige Dutzend' gewann 1968 einen Oscar für die besten Soundeffekte. Ausserdem nominiert wurde er für den besten Ton, den besten Schnitt und John Cassavetes als bester Nebendarsteller. Der 'Filmdienst' schreibt: 'Ein perfekt inszenierter, ebenso düsterer wie brutaler Kriegs-Thriller mit imponierenden schauspielerischen Leistungen.'.
    Kritiken
    Ein perfekt inszenierter, ebenso düsterer wie brutaler Kriegs-Thriller mit imponierenden schauspielerischen Leistungen, der jedoch Erschütterung allenfalls durch die demonstrative Abwesenheit einer moralischen und psychologischen Vertiefung und Bewertung auslöst. Die deutsche Kinoversion wurde um sechs Minuten gekürzt (Lex. des Internat. Films).
  14. Amerika mit David Yetman In The Americas

    Die Sierra Pinacate in Mexiko

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    USA
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Das an der amerikanisch-mexikanischen Grenze gelegene Pinacate-Vulkanfeld hat eine turbulente Vergangenheit: Gigantische Explosionen aus Feuer und Schwefel bildeten hier fünf gigantische Krater.
    Regisseur
    Daniel Duncan
  15. Bilder allein zuhaus A musée vous a musée moi

    Degas und Evariste de Valernes, Edgar Degas

    Kategorie
    Malerei
    Produktionsinfos
    Fernsehserie
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Diese Folge von 'Bilder allein zuhaus' lässt die Figuren auf Edgar Degas' Selbstporträt mit Evariste de Valernes lebendig werden. Das Gemälde entstand um 1865 und zeigt Edgar Degas zusammen mit seinem Freund Evariste de Valernes, der augenscheinlich mit einem sehr ausgefallenen Vornamen bedacht wurde .
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Fabrice Maruca
    Hintergrundinfos
    Die in der Reihe betrachteten Gemälde sind 'Mona Lisa' von Leonardo da Vinci, 'American Gothic' von Grant Wood, 'Arlequin et Pierrot' von André Derain, 'Le tricheur à l'as de carreau' von Georges de La Tour, 'Dans la serre' von Edouard Manet, 'Triple portrait du Cardinal de Richelieu' von Philippe de Champaigne, 'Les Amants III' von René Magritte, 'Les raboteurs de parquet' von Gustave Caillebotte, 'The Problem We All Live With' von Norman Rockwell und 'Evariste de Valernes' von Edgar Degas. Beim 19. TV-Film-Festival von La Rochelle 2017 wurde ARTE mit vier Preisen geehrt. 'Bilder allein zuhaus' erhielt den Preis für das beste Kurzprogramm. Die Idee zu der 30-teiligen Serie stammt von Fouzia Kechkech; ihr Regisseur, Fabrice Maruca, hat sich auf ARTE bereits mit der Reihe 'Alte Schachteln' einen Namen gemacht.
  16. Sendepause

    Kategorie
    Programm nach Ansage
  17. Stars von morgen mit Rolando Villazón

    Gäste: Kristina Mkhitaryan (Sopran), Hwayoon Lee (Bratsche), Andreas Ottensamer (Klarinette), German Hornsound

    Kategorie
    Klassische Musik
    Produktionsinfos
    Musik
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2014
    Beschreibung
    Rolando Villazón begrüsst bei den 'Stars von morgen' in der Berliner Kulturbrauerei junge Klassikkünstler, die am Beginn einer vielversprechenden Karriere stehen. Zu Gast in dieser Folge sind die Sopranistin Kristina Mkhitaryan, die Bratschistin Hwayoon Lee, der Klarinettist Andreas Ottensamer und das Ensemble German Hornsound. Als Preisträgerin des renommierten Wettbewerbs 'Neue Stimmen' 2013 hat Kristina Mkhitaryan in der Opernwelt auf sich aufmerksam gemacht. Bei den 'Stars von morgen' singt die russische Sopranistin vom Moskauer Bolschoi-Theater eine Arie aus Vincenzo Bellinis Oper 'La Sonnambula'. Mit 25 Jahren hat Andreas Ottensamer schon aussergewöhnlich viel erreicht: Er ist Soloklarinettist der Berliner Philharmoniker und gibt als Solist weltweit Konzerte. Bei Rolando Villazón beweist er, dass er nicht nur ein fantastischer Musiker, sondern auch ein virtuoser Fussballspieler ist. Sie ist eine der jüngsten Künstlerinnen, die bei den 'Stars von morgen' aufgetreten sind: Hwayoon Lee. Die koreanische Bratschistin ist Stipendiatin der Anne-Sophie Mutter Stiftung und hat mit erst 18 Jahren schon viele bedeutende Wettbewerbe gewonnen. In der Kulturbrauerei spielt sie Musik des Barockkomponisten Georg Philipp Telemann. Dass bekannte 'Klassiker' auch ganz anders klingen können, zeigen mit fantasievollen und virtuosen Arrangements die vier sympathischen Musiker des Bläser-Ensembles German Hornsound. Das Orchester bei den 'Stars von morgen' ist einmal mehr die Junge Sinfonie Berlin unter der Leitung von Patrick Lange.
    Cast
    Rolando Villazón, Kristina Mkhitaryan, Hwayoon Lee, Andreas Ottensamer, German Hornsound
    Regisseur
    Elisabeth Malzer
  18. X:enius

    Themen: Immuntherapie – Scharfe Waffe gegen Krebs?

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Schon in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts glaubte man, dass der Krebs schnell besiegt sein wird. Aber noch immer sterben in Deutschland und Frankreich zusammen jährlich rund 375.000 Menschen an Krebs. Doch jetzt geht der Kampf gegen Krebs in eine neue Runde: mit der Immuntherapie. Sie feiert Erfolge bei schwarzem Hautkrebs, Lungen- oder Blasenkrebs. Tatsächlich sprechen Mediziner in manchen Fällen von Heilung. Die neuen Therapien helfen, weil sie das Immunsystem des Körpers bewaffnen und entfesseln. Plötzlich kann das Immunsystem den Feind erkennen und angreifen. 'Xenius' reist zum Pharmazie-Historischen Museum Basel. Darin machen die 'Xenius'-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner einen Streifzug durch die jahrtausendelange Geschichte der Bekämpfung von Krebs. Von Therapien mit dem Brenneisen über die ersten Chemotherapien im Mittelalter bis hin zur Bestrahlung. Und sie fragen, ob der Kampf gegen diese Geissel der Menschheit nun endlich gewonnen werden kann.
    Wiederholung
    W
    Hintergrundinfos
    Mehr zu den einzelnen Themen unter: www.arte.tv/xenius.
  19. Gentherapie gegen Blindheit? Le virus qui soigne

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Zu Beginn der 90er Jahre arbeitete die junge französische Biologin Fabienne Rolling an der Erforschung einer Familie von Insektenviren. Etwa zur gleichen Zeit entdeckten Wissenschaftler, dass bestimmte Viren als Vektoren genutzt werden können, um therapeutische Gene in Organismen zu transportieren. Die Forscherin machte sich den gentherapeutischen Ansatz zu eigen. Renaud, Geoffrey, Mouna und Cassandre leiden an der Leberschen kongenitalen Amaurose, einer bisher unheilbaren erblichen Netzhauterkrankung, die zu völliger Blindheit führt. Die einzige Hoffnung für diese Patienten ist die medizinische Forschung. Nach jahrelanger Arbeit gelang es Fabienne Rolling, das Virus zu entwickeln, das in der Lage ist, genau jenes Gen mit der Netzhauterkrankung zu paaren, das die Patienten vor dem Erblinden bewahren kann. Nach erfolgreichen Tests an blinden Hunden wurde das Konzept in einer klinischen Studie auch an Patienten erprobt. Die Versuche starteten im November 2011 in Nantes und wurden von Fabienne Rolling und ihrem Team betreut. Renaud, Geoffrey, Mouna und Cassandre probierten die neue Therapieform als Erste aus. Der Film begleitet die dreijährige Studie und erzählt dabei 20 Jahre wissenschaftliche Forschung Schritt für Schritt nach – bis zu jenem Tag, an dem erste Erfolge bei den Patienten zu erkennen sind. Ein weiterer Durchbruch für die Gentherapie und ein fantastisches wissenschaftliches, medizinisches und menschliches Abenteuer!
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Jean Crepu
  20. ARTE Journal Junior

    Kategorie
    Kindermagazin
    Produktionsinfos
    Kindersendung
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2018
    Hintergrundinfos
    Artes Nachrichtensendung für die Acht- bis Zwölfjähriges behandelt Themen aus Europa und der ganzen Welt. In jeder Sendung stellen deutsche oder französische Schüler Fragen zu einem aktuellen Thema. Ausserdem stellt ein Kind sein Leben, seine Schule und seine Zukunftsträume vor.
  21. 360° Geo Reportage 360° – Geo Reportage

    Themen: Sulawesi: Die letzten Seenomaden

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    D/F
    Produktionsjahr
    2013
    Beschreibung
    Den grössten Teil des Jahres leben die Bajau schon heute fest an einem Ort in Stelzenhäusern, bis der Ruf der See oder das Knurren der Mägen zu laut wird. Dann ziehen die Familien wieder mit ihren Booten und Harpunen hinaus aufs Meer. Hauptsächlich ernähren sie sich von dem, was die Natur ihnen bietet: Fisch und Meeresfrüchte. Sie verkaufen aber auch Muscheln, Seegurken und Trockenfisch. Ima und Musir rüsten ihr Boot für eine mehrtägige Fahrt. 'Auf Pongkat gehen' nennen sie es, wenn sie ihr Stelzendorf für einige Tage hinter sich lassen und gegen die türkis schimmernden Küstengewässer der einsamen Nachbarinseln tauschen. Dort leben sie tagelang auf dem Boot, genau wie ihre Vorfahren. '360° Geo Reportage' war mit an Bord. Das Dorf Kabalutan liegt auf den Togian-Inseln im Norden Sulawesis. Rund 3.000 Bajau sind hier zu Hause. 'Feste Boote' nennen sie ihre Häuser, die sie auf Pfählen im Meer errichten. Die Bajau fühlen sich an Land nicht wohl. Das Stelzendorf ist der Kompromiss, ihre Antwort auf das Drängen der indonesischen Regierung, alle Bürger sesshaft zu machen und den Kindern eine Ausbildung zu ermöglichen. Zum Glück braucht ein Bajau nur wenige Handgriffe, um sein Boot klar für die Pongkat-Fahrt zu machen. Dann geht es hinaus in die Inselwelt des Togian-Archipels direkt am Äquator. Die Heimatregion der Bajau liegt im sogenannten Korallendreieck. Das Meer ist hier flach und extrem artenreich. Bei ihren Tauchgängen arbeiten Männer und Frauen gemeinsam. Traditionell geht es mit Harpune, Muschelmesser und meist ganz ohne Atemgerät in die Tiefe. Dabei schaffen es die geübten Taucher, dem Auftrieb zu trotzen und bis zu fünf Minuten unter Wasser zu bleiben. Ima, Musir und die anderen Seenomaden benötigen bei ihren Pongkat-Fahrten keine Seekarten oder Navigationsgeräte. Sie orientieren sich allein an den Unterwasserlandschaften und den Inseln. Hier, zwischen den Koralleninseln des Togian-Archipels, sind sie wirklich zu Hause – nicht an einem Fleck, sondern überall.
    Regisseur
    Svea Andersson
    Hintergrundinfos
    '360° – Geo Reportage' präsentiert aussergewöhnliche Menschen rund um den Globus.
  22. Stadt Land Kunst Invitation au voyage

    Themen: Regisseur Coppolas traditionelles Sizilien / Lyon – Das Erbe der Seidenweber / Das absolute Muss: Der Dinosaurierpark in Argentinien

    Kategorie
    Darstellende Kunst
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    (1): Regisseur Coppolas traditionelles SizilienAn der felsigen Küste Ostsiziliens überragen karge Dörfer die See. Dieses Sizilien inmitten von Oliven- und Zitronenhainen kehrt dem Meer den Rücken, noch immer soll hier der Familienclan Schutz vor Angriffen von aussen bieten. Diese archaisch anmutende Welt inspirierte Francis Ford Coppola zu seinem Kultfilm 'Der Pate' über einen Mafia-Clan in den Vereinigten Staaten.(2): Lyon – Das Erbe der SeidenweberLyon liegt an der Schnittstelle von Saône und Rhône. Die Stadt wird als kulinarische Hochburg geschätzt und ist auch architektonisch sehr sehenswert. Dies ist nicht zuletzt dem Einfluss der Seidenweber zu verdanken, denn im 19. Jahrhundert war Lyon die internationale Hauptstadt der Seide und verdankte ihren Reichtum zum Grossteil diesem Gewerbe.(3): Das absolute Muss: Der Dinosaurierpark in ArgentinienDas Tal der Dinosaurier ist ein abgelegenes Paradies inmitten von Patagonien, rund 80 Kilometer von der Stadt Neuquén entfernt. Spektakuläre Funde machten das Tal zum Mekka der Paläontologen und zur touristischen Hochburg . beste Voraussetzungen für zoologische Täuschungen!
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Fabrice Michelin
  23. Dehesa – Iberischer Einklang mit der Natur

    Kategorie
    Natur und Umwelt
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    E
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Die Dehesa ist ein tausendjähriges, heute geschütztes Ökosystem im Südwesten der iberischen Halbinsel. Das Landschaftsbild ist von riesigen Weiden mit vereinzelten Stein- und Korkeichen geprägt. Ein einzigartiges Mosaik aus verschiedenen Lebensräumen bietet Nahrung für Menschen, Tiere und Zuchtvieh. Auf den rund drei Millionen Hektar Land wird durch nachhaltige Nutzung der Ressourcen das natürliche Gleichgewicht gewahrt. Die Dokumentation wurde in den spanischen Regionen Extremadura, Andalusien, Kastilien und Léon, Kastilien-La Mancha sowie in der portugiesischen Region Alentejo gedreht. Gezeigt wird, wie in diesem Gebiet verschiedenste Pflanzen- und Tierarten zusammenleben: das Iberische Schwein, der Süsswasserfisch Squalius alburnoides, die Treppennatter, der Zwergadler, der Nashornkäfer, das Spanische Kampfrind, der Bienenfresser oder auch die Blauelster. Dabei lässt sich beobachten, wie ein Zwergadler badet, Kraniche sich paaren, eine Kapuzennatter eine deutlich grössere Eidechse fängt, sich Pfingstrosen verbreiten und der bunte Bienenfresser sein Nest baut.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Carlos Pérez
  24. 360° Geo Reportage 360° – Geo Reportage

    Themen: Peru: Ein Alpaka für Christobal

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    D/F
    Produktionsjahr
    2014
    Beschreibung
    Bis heute leben die Q'eros hoch oben in den abgelegenen Dörfern der peruanischen Anden ohne Strom oder Telefon. Ihre wichtigste Einnahmequelle ist die Wolle ihrer Alpakas. Auch die Familie des neunjährigen Christobal besitzt eine Herde. Wie es der Brauch will, wird Christobal die Patenschaft für das letztgeborene Fohlen der Saison übernehmen. Wie lange die Q'ero-Indianer diese Tradition noch pflegen können, ist ungewiss. Immer mehr Dorfbewohner wandern in die grossen Städte ab. Bereits vor der Schule hält Christobal in der Alpaka-Herde seiner Familie Ausschau nach der letzten trächtigen Stute. Traditionell geniessen die spätgeborenen Fohlen der Herde einen besonderen Schutz. Weil sie schwach sind, haben sie es schwer, in der rauen Gebirgsluft mit der ständig ziehenden Herde mitzuhalten. Nicht selten werden die Nachzügler Opfer von Raubtieren. Kinder wie Christobal übernehmen deshalb ihren Schutz. Für ihn wird es bereits die fünfte Patenschaft sein, für die Stute ist es das erste Fohlen. Die Q'ero-Indianer versuchen ihre Traditionen zu bewahren, obwohl die moderne Zivilisation immer näher rückt. In der Dorfschule wird inzwischen neben der eigenen Kultur auch Spanisch unterrichtet, denn Spanisch ist die Voraussetzung für eine gute Ausbildung. Christobal möchte Hirte bleiben, so wie sein Vater. Er versteht inzwischen das Verhalten der Tiere. Doch er muss noch sehr viel lernen. Eines Morgens hat die Stute endlich ihr Junges zur Welt gebracht. Es ist recht schwach. Christobal fragt sich, ob es die nächsten Stunden überleben wird.
    Regisseur
    Angelika Vogel
    Hintergrundinfos
    '360° Geo Reportage' präsentiert aussergewöhnliche Menschen rund um den Globus.
  25. 360° Geo Reportage 360° – Geo Reportage

    Themen: Andalusien: Edle Pferde, wilde Stiere

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    D/F
    Produktionsjahr
    2014
    Beschreibung
    Bereits im Mai klettern die Temperaturen in Andalusien auf über 30 Grad. Bis zum Herbst fällt so gut wie kein Regen mehr. Familie Belenchon bereitet sich mit ihren 400 Rindern und 2.300 Schafen auf den grossen Frühjahrstreck vor. Weil im Sommer auf ihrem Pachtland nicht mehr genug Futter wächst, müssen sie Ende Mai in den 400 Kilometer entfernten, kühleren und feuchteren Norden umziehen. Die Belenchons gehören zu den wenigen Familien, die die alte Tradition der Wanderweidewirtschaft bis heute leben. Seit sieben Jahren treiben Maráa und Andrés die Rinder wieder mit Pferden, wie in alten Zeiten. Zuvor hatten sie über einige Jahre versucht, die Tiere per Lkw zu den angestammten Ländereien zu transportieren, doch hohe Kosten und erhöhter Stress für die Tiere haben sie wieder zu alten Gewohnheiten zurückkehren lassen. In diesem Jahr bekommen sie auf einigen Kilometern ungewohnte Unterstützung. Eine neugegründete Schule, die der Transhumanz, also dem Treiben der Rinder zu Pferde, zu einer Renaissance verhelfen will, schickt ihre ersten Schüler zum Praxistest vorbei. Werden sich die Neulinge auf den harten, schwierigen Treck bewähren? Und werden alle Tiere auch in diesem Jahr wohlbehalten auf ihren Sommerwiesen ankommen?
    Regisseur
    Svea Andersson
    Hintergrundinfos
    '360° Geo Reportage' präsentiert aussergewöhnliche Menschen rund um den Globus.
  26. 360° Geo Reportage 360° – Geo Reportage

    Themen: Lettland: Das Land der Sänger

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    D/F
    Produktionsjahr
    2014
    Beschreibung
    Die Geschichte Lettlands, vor allem die der Besatzung, hat sich in das Stadtbild von Riga geschrieben. Viele Denkmale erinnern an die einst Mächtigen, Befreier und Okkupanten gleichermassen. Die Traditionen der heute rund zwei Millionen Letten, ihre Sprache, die Kultur, vor allem aber ihre alten Lieder waren über Jahrhunderte einigende Kraft des Widerstands. 1991, als die Letten in Riga ihre Unabhängigkeit von der Sowjetmacht erkämpften, ging ein ganzes Volk mit der 'Singenden Revolution' in die Geschichte ein. '360° Geo Reportage' ist den Letten und ihrer Liedkultur auf der Spur. 'Die Volkslieder sind unser Spiegelbild. Sie sind überliefert, sind unser Leben: Im Grunde genommen sind sie die schriftliche Geschichte des Volkes', sagt Ints Teterovskis, der berühmteste Chorleiter Lettlands. Der attraktive und umtriebige 42-Jährige ist im ganzen Land bekannt wie ein Popstar. Viele junge Mädchen und Jungen wünschen sich nichts mehr, als in seinen Chor Balsis aufgenommen zu werden. Doch die Auswahlkriterien bei den Castings sind hart, nur die besten Stimmen dürfen im Konzertchor mitsingen. Woher kommt diese grosse Liebe zu den eigenen Volksliedern? Was verbindet in Lettland Jung und Alt, Arm und Reich mit ihren volkstümlichen Gesängen? Der berühmte Chorleiter Ints Teterovskis und die 16-jährige Krista Ziemele aus der kleinen Küstenstadt Pavilosta sind nur zwei Menschen, deren Leben tief mit dem Gesang und der Liebe zu den Liedern Lettlands verbunden sind. Sie gewähren einen tiefen Einblick in die Seele eines Volkes.
    Regisseur
    Galina Breitkreuz
    Hintergrundinfos
    '360° Geo Reportage' präsentiert aussergewöhnliche Menschen rund um den Globus.
  27. Re: Was Europa bewegt Re:

    Themen: Europas Sozis in der Krise – Zwischen Macht und Ohnmacht

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2018
    Episodenummer
    2018
    Wiederholung
    W
  28. Arte Journal ARTE Journal

    Kategorie
    Nachrichten
    Produktionsinfos
    Nachrichten
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2018
    Hintergrundinfos
    In der Nachrichtensendung betrachtet die deutsch-französische Redaktion mit einem weltoffenen Blick das tagesaktuelle politische Geschehen, die sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen sowie die kulturellen Ereignisse aus europäischer Sicht.
  29. Stadt Land Kunst Invitation au voyage

    Themen: Die Balearen Albert Camus' zweite Heimat / Das französische Lothringen Königlich von Stanislaus' Gnaden / Das absolute Muss: Der Kilimandscharo in Tansania

    Kategorie
    Darstellende Kunst
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    (1): Die Balearen – Albert Camus' zweite Heimat Die Balearen liegen zwischen Europa und Nordafrika und zeugen von der bewegten Geschichte rund um das Mittelmeer. Sie wurden mehrmals erobert und von unterschiedlichsten Völkern besiedelt, die der Nachwelt architektonische Meisterwerke wie die Kathedrale Santa Maria oder den Almudaina-Palast hinterliessen. Albert Camus zog sich mit seiner Frau auf die Inseln zurück, um sie vom Trubel der algerischen Hauptstadt und vom Drogenkonsum fernzuhalten. Hier lernte er auch, was Einsamkeit bedeutet. (2): Das französische Lothringen – Königlich von Stanislaus' Gnaden Die wunderschönen lothringischen Landschaften bilden den perfekten Rahmen für barocke Schlösser und prachtvolle Städte wie Lunéville und Nancy. Diese baulichen Meisterwerke gehen auf den visionären Monarchen Stanislaus I. Leszczynski zurück: Der ins Exil getriebene polnische König wurde von Ludwig XV. zum Herzog von Lothringen ernannt und verhalf der Region zu ihrer kulturellen und künstlerischen Blüte. (3): Das absolute Muss: Der Kilimandscharo in Tansania Der legendäre Kilimandscharo lässt die Herzen aller Bergsteiger höher schlagen. Doch im 19. Jahrhundert löste der schneegekrönte Gigant, der majestätisch über der Savanne von Tansania und Kenia thront, in Europa einen heftigen Streit aus.
    Regisseur
    Fabrice Michelin
    Hintergrundinfos
    ARTE lädt täglich zu einer Reise an besondere Orte ein, die sich durch ihr künstlerisches, kulturelles oder landschaftliches Erbe auszeichnen. Fernab der Grossstadthektik bietet 'Stadt Land Kunst' eine angenehme Auszeit mit kulturellem Anspruch. Moderatorin Linda Lorin stellt Orte vor, die grossen Künstlern als Inspirationsquelle dienten. Die werktägliche Sendung lässt den Zuschauer die Zusammenhänge zwischen Kunst, Landschaften und Menschen anders entdecken und zeigt, wie die menschliche Schöpferkraft Landschaften und Städte formte und vielfältige Kulturen entstehen liess. Zum Abschluss wird eine wenig bekannte Geschichte über ein berühmtes Baudenkmal erzählt.
  30. Ich – Die Nummer eins Le silencieux

    Kategorie
    Agenten
    Produktionsinfos
    Spielfilm
    Produktionsland
    F/I
    Produktionsjahr
    1973
    Beschreibung
    Bei einem Vortrag über Kernenergie in London wird der für den KGB tätige Anton Haliakov vom britischen Militärgeheimdienst gefangen genommen. Die Agenten inszenieren einen Autounfall und erklären Haliakov für tot. Ihm selbst versprechen sie die Freiheit, wenn er einige seiner Kollegen verrät, was Haliakov schliesslich auch tut. Die britischen Kollegen sind gut informiert. Man erfährt, dass Haliakov eigentlich Franzose ist und Clément Tibère heisst. Er hatte während des Zweiten Weltkrieges in Grossbritannien beim Militärgeheimdienst gearbeitet, war danach aber nach Frankreich zurückgekehrt, wo er ein Physikstudium begann und mit der Italienerin Maria Menela eine Familie gründete. Auch zum russischen Geheimdienst ist er durch eine Entführung gelangt. Auf dem Weg zu einer Konferenz in Salzburg wurde er überfallen und seither arbeitete er die letzten 16 Jahre für den KGB. Haliakov ist klar, dass seine Überlebenschancen minimal sind, auch wenn er freigelassen wird. Und tatsächlich ist ihm, einmal auf freiem Fuss, der KGB sofort auf den Fersen. Er schafft es, zurück nach Frankreich zu kommen, doch die Verfolgungsjagd nimmt einfach kein Ende. Ein packender Spionage-Thriller über einen Menschen, der zwischen die Fronten gerät und nicht mehr über sein Schicksal entscheiden kann.
    Wiederholung
    W
    Cast
    Lino Ventura, Lea Massari, Leo Genn, Suzanne Flon, Robert Hardy, Pierre-Michel Le Conte, Bernard Dhéran
    Regisseur
    Claude Pinoteau
    Drehbuch
    Jean-Loup Dabadie, Claude Pinoteau
    Hintergrundinfos
    'Ich – Die Nummer eins' ist Pinoteaus erster Film. Der 'Filmdienst' schreibt: 'Brillant inszeniert und gespielt, mit unterschwelliger Ironie und menschlich-besinnlichen Momenten, bietet dieser Erstlingsfilm Pinoteaus spannende Unterhaltung.' Seinen grössten Erfolg hatte Pinoteau aber mit dem Teenie-Film 'La Boum – Die Fete' (1980).
  31. Familie Wolf – Gefährliche Nachbarn?

    Kategorie
    Tiere
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Wölfe breiten sich in Deutschland und Frankreich immer mehr aus. Gleichzeitig nimmt das uralte Unbehagen vor den Raubtieren zu. Doch wie gefährlich sind sie wirklich? Um dies herauszubekommen, legte sich Tierfilmer Sebastian Koerner zwei Jahre lang auf die Lauer. So entstand die unglaubliche Geschichte einer ganz besonderen Wolfsfamilie an einem ungewöhnlichen Ort. Das porträtierte Rudel um den Rüden Leo hat sein Revier auf dem Truppenübungsplatz Munster-Nord in Niedersachsen. Einige Tiere aus dieser Familie sorgten für Schlagzeilen. Als sie sich ungewöhnlich nah Autos und Spaziergängern näherten, wurden sie zu 'Problemwölfen' erklärt. Ihr auffälliges Verhalten endete mit dem ersten staatlich genehmigten Abschuss eines der streng geschützten Tiere in Deutschland.Wer sind diese Wölfe? Woher kamen sie? Warum haben sich einige von ihnen anders verhalten als die meisten ihrer Artgenossen? Die Dokumentation begibt sich auf eine spannende Spurensuche. Dabei lernt der Zuschauer Wölfe als soziale Familienwesen kennen, die sich neugierig, verspielt und vorsichtig verhalten. Es gelang den Filmemachern, ungewöhnliche Begegnungen sowohl mit Menschen wie mit anderen Wildtieren in ihrer Nachbarschaft zu dokumentieren.Vor dem Hintergrund neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und intensiver Recherchen erzählt 'Familie Wolf – Gefährliche Nachbarn?' eine wahre Geschichte voller Leben, Freuden, Dramen und Tod. Sie zeigt, wie gut sich die wilden Wölfe in unserer Kulturlandschaft zurechtfinden, aber auch, was schieflaufen kann, wenn die Menschen falsch reagieren.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Herbert Ostwald, Sebastian Koerner
  32. X:enius

    Themen: Naturheilkunde – Chancen und Risiken der Naturheilkunde

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Die Schulmedizin galt lange als unanfechtbar, der Arzt als Gott in weiss. Heilpraktiker und alternative Behandlungsmethoden hatten dagegen eher einen schlechten Ruf. Doch immer mehr Deutsche und Franzosen setzen auf Naturheilkunde, und auch die Wissenschaft interessiert sich dafür. Denn bei manchen Leiden, wie etwa chronischen Schmerzen, stösst die Schulmedizin mitunter an ihre Grenzen. Hier kommt die Naturheilkunde ins Spiel. Ihr grosser Vorteil: Sie hat kaum Nebenwirkungen. Aber wie wirkt sie? Dörthe und Pierre lernen zwei alternative Behandlungsverfahren kennen, die unter anderem gegen Arthrose und Rückenschmerzen helfen sollen. Pierre geht auf Tuchfühlung mit Blutegeln, Dörthe bekommt Akupunkturnadeln gesetzt. So richtig angenehm finden die beiden Moderatoren diese Methoden zwar nicht, aber die medizinischen Erfolge sprechen dafür. Doch nicht jedes naturheilkundliche Verfahren kann mit wissenschaftlich belegten Studienergebnissen überzeugen. Die Homöopathie wird von den meisten Schulmedizinern kritisiert: Sie liegt zwar seit Jahren im Trend, eine Wirksamkeit von Globuli und Co. lässt sich aber bis heute nicht nachweisen. Schulmedizin und Naturheilkunde – zwei Verfahren, die unterschiedlicher nicht sein können? Vielleicht. Aber beide zusammen könnten sich möglicherweise ergänzen.
    Hintergrundinfos
    Mehr zu den einzelnen Themen unter: www.arte.tv/xenius.
  33. Kurioses aus der Tierwelt Natural Curiosities

    Handwerktalente: Der Orang-Utan und der Rabe

    Kategorie
    Tiere
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    GB
    Produktionsjahr
    2014
    Beschreibung
    Lange blieb unbekannt, dass der Orang-Utan besonders geschickt im Umgang mit Werkzeugen ist. Bis man in entlegenen Sumpfgebieten Sumatras das wahre Potenzial dieses Menschenaffen entdeckte, hatte man sein Können auf die Fähigkeit zur Nachahmung von Handgriffen reduziert. Raben sind kluge Vögel und sogar Problemlöser, denn auch sie stellen ausgesprochen hochentwickelte Werkzeuge her. Woher haben beide Tiere ihren beeindruckenden Einfallsreichtum?
    Regisseur
    Hilary Jeffkins
  34. 360° Geo Reportage 360° – Geo Reportage

    Themen: Vietnam, das Schicksal der Mondbären

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    In Asien erfreuen sich Heilmittel, die aus Körperteilen wilder Tiere gewonnen werden, nach wie vor grosser Beliebtheit. Viele Wirkstoffe finden sich zwar nachweislich auch in pflanzlichen Substanzen, aber diese Erkenntnis setzt sich erst sehr langsam durch. So findet Bärengalle, die den Tieren auf sogenannten Bärenfarmen qualvoll abgezapft wird, weiterhin reissenden Absatz. Die Tierschutzorganisation Animals Asia versucht seit Jahren diese Farmen zu schliessen. Inzwischen wird sie dabei sogar von der Regierung unterstützt. '360° Geo Reportage' hat sie bei der Rettung eines Kragenbären begleitet. Zehn Jahre lebte die Bärin Chau in einem engen Käfig auf dem Gelände einer Baustofffirma. Ihr Besitzer, ein reicher Geschäftsmann, hielt das Tier aus Prestigegründen und um der Bärin die Galle abzuzapfen – bis vor wenigen Jahren ein völlig legitimes Vorgehen. Bärengalle gilt als beliebte Medizin, mit der man Verdauungsstörungen und andere Beschwerden lindern kann. Dass dem Tier damit unvorstellbare Qualen zugefügt wurden, interessierte niemanden. Chaus Schicksal soll nun ein Ende haben. Die Tierschutzorganisation Animals Asia befreit sie aus ihrem Käfig, um ihr in einer ihrer Auffangstationen ein artgerechtes Leben zu ermöglichen – soweit das dem traumatisierten und verhaltensauffälligen Tier noch möglich ist. Inzwischen ist das Halten der Bären zur Galle-Gewinnung verboten, als sogenannte Haustiere fristen bis heute aber immer noch mehr als 1.200 Bären in Käfigen ihr Dasein. Animals Asia, gegründet von der Engländerin Jill Robinson, arbeitet daran, auch diese Tiere von ihrem Schicksal zu erlösen. Allein im Jahr 2015 konnten 19 sogenannte Bärenfarmen geschlossen werden. Doch mit der Rettung ist es nicht getan. Auch die medizinische Versorgung, Fütterung und Unterbringung der Tiere, die in freier Natur Einzelgänger sind, muss gewährleistet werden. Kein leichtes Unterfangen, das die Organisation in absehbarer Zeit an ihre Grenzen bringen wird. Doch noch ist Platz da, und in der Auffangstation im Tam Dao Nationalpark warten die Angestellten schon auf den Neuzugang. 162 Bären konnten hier seit der Gründung aufgenommen werden.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Therese Engels
    Hintergrundinfos
    '360° Geo Reportage' präsentiert aussergewöhnliche Menschen rund um den Globus.
  35. California Dreaming – Der Zukunft einen Schritt voraus

    Entlang des Pazifischen Ozeans

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Die 1.350 Kilometer lange kalifornische Küste ist eine Region voller Gegensätze und voller spannender Leute. Im kleinen Badeort Solana Beach befindet sich ein kleines Familienunternehmen, in dem an der perfekten und mechanisch erzeugbaren Welle gebastelt wird, um den Surfsport zum konkurrenzfähigen Olympiasport zu machen. Im unvermeidlichen und von Männern dominierten Silicon Valley trifft man auf Unternehmerinnen, die Networking genauso dringend brauchen wie Entspannungstraining. Und auf Susi Mai, eine professionelle Kite-Surferin, die in ihren Kursen gestresste Unternehmer wieder den Kampf mit den Elementen erleben lässt. Die Dokumentation zeigt, wie eine neue Actionkamera von der Entwicklungs- in die Marketingphase eintritt und wie in San Francisco ein Roboter Cappuccino serviert. In Oakland sucht Greg Kloehn nach brauchbaren Teilen im Wohlstandsmüll. Daraus fertigt der Künstler dann Woche für Woche neue 'Tiny Homes', Mini-Häuser für Obdachlose. Der Clou dabei: Sie sind auf Räder montiert, so dass die Grossstadtnomaden sie mitnehmen können, wenn sie ihren Platz räumen müssen.
    Episodenummer
    1
    Regisseur
    Petra Haffter
    Programmtext
    Neu
    Hintergrundinfos
    Kalifornien ist anders als der Rest Amerikas. Einst das Ziel von Eroberern und Entdeckern, die auf der Suche nach Gold und einem besseren Leben westwärts zogen, ist der 31. Bundesstaat der USA seitdem wie kein anderer ein Magnet für Menschen, die ihre Träume wahr machen wollen. Auf ihrer Reise durch den Golden State spürt die Filmemacherin Petra Haffter in der atemberaubenden Landschaft des amerikanischen Westens Innovationen auf und trifft die klugen Köpfe, die dahinterstecken. Sie findet Aussteiger, Erfinder, Tüftler und Visionäre und zeichnet so das Bild eines abwechslungsreichen Landstrichs und seiner ungewöhnlichen Bewohner.
  36. Arte Journal ARTE Journal

    Kategorie
    Nachrichten
    Produktionsinfos
    Nachrichten
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2018
    Hintergrundinfos
    In der Nachrichtensendung betrachtet die deutsch-französische Redaktion mit einem weltoffenen Blick das tagesaktuelle politische Geschehen, die sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen sowie die kulturellen Ereignisse aus europäischer Sicht.
  37. Re:

    Themen: Junge? Mädchen? Egal! Schweden ringt um Gleichberechtigung

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2018
    Beschreibung
    Wenn Patriez von ihrem vierjährigen Kind Imi spricht, sagt sie nicht 'mein Sohn' oder 'meine Tochter', sondern einfach nur Imi. Wörter wie 'Junge' oder 'Mädchen' vermeidet sie im Alltag. Und die Frage, welches Geschlecht Imi hat, beantwortet sie nicht. Sie möchte ihr Kind geschlechtsneutral erziehen und es Imi selbst überlassen, wer und was Imi sein will. Dafür versucht sie eine Welt um Imi herum zu erschaffen, in der Sprache, Spielzeug und Kleidung frei von Geschlechterklischees sind. Das Konzept der geschlechtsneutralen Erziehung setzt niemand so konsequent um wie Lotta Rajalin. Die Pädagogin hat 2010 den Stockholmer Kindergarten Egalia gegründet – heute eine der bekanntesten und umstrittensten Vorschulen des Landes. Ihre Vision: ein Ort der Gleichheit und Freiheit, eine neue Art Kindergarten. Mit den Puppen sollen hier Jungen und Mädchen spielen. Die Puppen haben kein erkennbares Geschlecht, sondern unterschiedliche Gesichtsausdrücke, die ihre Emotionen zeigen. Gefühle statt Geschlecht: Die Kinder dürfen mit verschiedenen Rollen spielen, heute Mädchen sein, morgen ein Junge. Alles ist erlaubt. Nur bei alten Kinderliedern und Kinderbuch-Klassikern wird eingegriffen: Der Superheld wird dann zur Heldin umgedichtet und die schwedischen Pronomen 'han' (er) und 'hon' (sie) durch das geschlechtsneutrale Wort 'hen' ersetzt. Das Kunstwort hat es inzwischen sogar in den schwedischen Duden geschafft. Neue Wörter, eine angepasste Sprache, die Vermeidung von Klischees in rosa und hellblau: Die Eltern hoffen, dass ihre Kinder in diesem geschlechtsneutralen Umfeld zu einem toleranteren und weltoffeneren Menschen heranwächst. Kritiker sprechen von Gehirnwäsche im Kindergarten. Der Psychiater David Eberhard gehört zu den bekanntesten Gegnern der geschlechtsneutralen Erziehung, wie sie von Patriez und in Egalia praktiziert wird. Er sagt: Kinder würden unnötig verwirrt und könnten ihr Geschlecht und ihre Sexualität nicht unbedarft entdecken. Eberhard meint: 'Jungs sind Jungs und Mädchen sind Mädchen' – und Pädagogen dürften diese biologischen Unterschiede nicht einfach ignorieren.
  38. Elser – Er hätte die Welt verändert Elser

    Kategorie
    Drama
    Produktionsinfos
    Spielfilm
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    1932: Georg Elser ist Schreiner und lebt in Konstanz ein unbeschwertes Leben. Um den Vater beim Betrieb des Bauernhofs zu unterstützen, muss er in sein Heimatdorf Königsbronn zurückkehren. Hier spitzt sich die politische Lage merklich zu. Die Meldepflicht wird verschärft und die Bewohner sind bereit, sich gegenseitig zu denunzieren. In der Dorfkneipe kommt es zu Prügeleien zwischen Nationalsozialisten und Kommunisten. An einem solchen Abend lernt er die schöne Elsa kennen. Die beiden verlieben sich sofort ineinander. Elsa ist jedoch mit dem Säufer Erich verheiratet, der sie schlägt und vergewaltigt. Heimlich treffen sie sich und planen ein gemeinsames Leben. Doch dazu kommt es nicht . Die politischen Ereignisse überschlagen sich und lassen kaum mehr Raum für die Träume von privatem Glück. Elsers Freund Schurr, Mitglied der KPD, wird von den Nazis verhaftet und zum Zwangsarbeiter gemacht. Auf dem Dorfplatz wird Lore öffentlich dafür gedemütigt, einen Juden zum Freund zu haben. Dem Nationalsozialismus kann man sich im Dorf bald nicht mehr entziehen und Elser wird immer klarer, dass er etwas tun muss. Und zwar etwas Radikales. Er baut einen Sprengsatz, den er im Münchner Bürgerbräukeller platziert und der während einer Rede Hitlers explodieren soll. Leider ist Hitlers Rede an diesem Abend kürzer als gewöhnlich und die Bombe verfehlt ihn um einige Minuten. Elser versucht in die Schweiz zu gelangen und wird festgenommen. In tagelangen Verhören unter schwerster Folter bleibt er bei seiner Aussage, die Bombe alleine gebaut zu haben. Elser wird die letzten Jahre bis zu seiner Hinrichtung im KZ verbringen.
    Cast
    Christian Friedel, Katharina Schüttler, Burghart Klaussner, Johann von Bülow, David Zimmerschied, Felix Eitner, Rüdiger Klink
    Regisseur
    Oliver Hirschbiegel
    Drehbuch
    Fred Breinersdorfer, Léonie-Claire Breinersdorfer
    Programmtext
    Erstausstrahlung
    Hintergrundinfos
    'Elser – Er hätte die Welt verändert' feierte auf der Berlinale 2015 Premiere. Der Kinostart erfolgte zum 70. Todestag von Georg Elser, am 9. April 2015. Der Film erhielt überaus positive Kritiken und von der Deutschen Film- und Medienbewertung das Prädikat 'besonders wertvoll'. Beim Bayerischen Filmpreis wurde 'Elser – Er hätte die Welt verändert' als beste Produktion ausgezeichnet. Regisseur Oliver Hirschbiegel erhielt den 'Friedenspreis des Deutschen Films – Die Brücke'. Beim Deutschen Filmpreis wurde der Film mehrfach nominiert. Das Dritte Reich als Stoff ist für Hirschbiegel kein Neuland. Zuvor realisierte er 'Der Untergang' (2004).
  39. Drei Uhr nachts Bob le flambeur

    Kategorie
    Gangster / Gauner
    Produktionsinfos
    Spielfilm
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    1956
    Beschreibung
    Paris in den frühen Morgenstunden. Einige Menschen sind auf dem Weg zur Arbeit, andere auf dem Weg nach Hause oder streifen durch die Stadt. So auch Bob der Spieler und die junge, ihm bisher unbekannte Anne. Am nächsten Tag zieht Bob bereits aufs Neue durch die Pariser Bars. Er würfelt mit seinem Freund Paulo, als er plötzlich die schöne Anne sieht, die er schon am Vortag auf der Strasse bemerkt hatte. Obwohl Annes Lebenswandel seinem eigenen recht ähnlich ist, macht er sich doch Sorgen um sie und befürchtet, sie könnte in die Prostitution abrutschen. Auf väterliche Weise nimmt Bob sich der jungen Frau an, nimmt sie bei sich auf, zeigt ihr die Gegend und sein Elternhaus. Sein Freund Paulo ist von Anfang an von Anne fasziniert. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Liebesbeziehung, die allerdings nicht lange hält. In der trügerischen Vertrauensseligkeit der Intimität erzählt Paulo Anne von seinen und Bobs Plänen: Sie wollen das Casino von Deauville ausrauben, ein gutes Geschäft. Doch bald verplappert sich Anne und verrät den geplanten Überfall. So gelangen die Pläne bis zur Polizei. Ein fataler Fehler. Kann der Überfall noch gelingen?
    Cast
    Roger Duchesne, Isabelle Corey, Daniel Cauchy, Howard Vernon, Gérard Buhr, Claude Cerval, Guy Decomble
    Regisseur
    Jean-Pierre Melville
    Drehbuch
    Jean-Pierre Melville, Auguste Le Breton
    Hintergrundinfos
    Jean-Pierre Melville – eigentlich Jean-Pierre Grumbach – entwickelte bereits als Jugendlicher seine lebenslange Begeisterung für den Gangsterfilm der 30er und den Film noir der 40er. 'Drei Uhr nachts' ist sein erster Film in diesem Genre. Sein Deckname 'Melville' stammt aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs und ist eine Hommage an den US-amerikanischen Autor des 'Moby Dick'. Der 'Filmdienst' schreibt: 'Der erste Gangsterfilm von Melville enthält bereits alle Elemente seiner bravourösen Inszenierkunst; deutlich spürbar ist die auch seinen späteren Werken eigene Atmosphäre der totalen Fatalität.'.
    Kritiken
    Der erste Gangsterfilm von Melville enthält bereits alle Elemente seiner bravourösen Inszenierkunst; deutlich spürbar ist die auch seinen späteren Werken eigene Atmosphäre der totalen Fatalität (Lex. des Internat. Films).
  40. Kiew brennt – Eskalation auf dem Maidan All Things Ablaze

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsinfos
    Dokumentarfilm
    Produktionsland
    UA
    Produktionsjahr
    2014
    Beschreibung
    Wo zuerst Menschen singend und tanzend Freiheit fordern und Sprechchöre den Ruhm der Ukraine beschwören, werden schon bald Barrikaden errichtet, fliegen Steine und Brandsätze. Menschen werden zu Boden gerissen, andere rennen um ihr Leben. Junge Männer schleppen brennende Autoreifen und setzen sich, beim Versuch Molotowcocktails zu entzünden, immer wieder selbst in Brand. Schreiend liegen sie am Boden. Es ist beängstigend, wie schnell eine europäische Hauptstadt zum Schauplatz eines apokalyptischen Weltuntergangsszenarios werden kann. Schon während der Proteste werden Teile der Aufnahmen veröffentlicht. Der Film, der aus dem Material entstanden ist, zeigt, was die Filmemacher selbst nicht verstehen können: Warum endet der friedliche Kampf für die Freiheit in Chaos und Blutvergiessen? Wie und wann schlägt der gerechte Zorn der Menschen in pure Gewalttätigkeit um? Diese Bilder zeigen es, eindringlicher als jeder erklärende Kommentar. Allgemeingültig, verstörend, brutal – aus der Mitte des Feuersturms. Mit 'Kiew brennt' ist ein Dokumentarfilm gelungen, der viel mehr ist als die blosse Momentaufnahme einer vergangenen Revolution. Er dokumentiert eindringlich und universell, wie die Spirale aus Gewalt und Gegengewalt, Chaos und Hilflosigkeit entsteht, und weist damit weit über das historische Geschehen hinaus. Man sagt, die ukrainische Nation wurde in dieser Revolution neu geboren. Für die Filmemacher bleiben viele Fragen offen. Und so tun sie das Einzige, was sie tun können: Sie zeigen, was sie mit eigenen Augen im Zentrum der Kämpfe gesehen haben – das Grausame, Furchtbare und Hässliche, aber auch das geradezu lächerlich Schöne, das direkt vor ihnen passierte.
    Regisseur
    Oleksandr Techynskyi, Aleksey Solodunov, Dmitry Stoykov
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