search.ch
Sie sehen nur Resultate aus . Resultate aus allen Kategorien anzeigenSie haben keine Sparte ausgewählt. Alle anzeigenKeine Sendungen entsprechen den ausgewählten Sparten.
1-40 von 208 Einträgen

Sendungen ab jetzt

  1. Rendezvous mit einem Kometen: Mission Rosetta L'Odyssée Rosetta: 900 jours sur une comète

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsinfos
    Dokumentarfilm
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    In mehreren Hundertmillionen Kilometern Entfernung kreisen die Weltraumsonde 'Rosetta' und der kleine Lander 'Philae' auf dem Kometen 'Tschurjumow-Gerassimenko' um die Sonne, ohne jeden Kontakt zur Erde. Am 30. September 2016 zwei Jahre nach dem Abwurf von 'Philae' endete mit der Landung 'Rosettas' auf dem Kometen eine an Entdeckungen, Erfolgen aber auch Rückschlägen reiche Weltraummission. Der Dokumentarfilm 'Rendezvous mit einem Kometen: Mission Rosetta' lässt dieses aussergewöhnliche Weltraumabenteuer noch einmal Revue passieren. Nach der Landung von 'Philae' auf dem Kometen 'Tschuri' im November 2014 einem der wohl grössten Erfolge der Weltraumforschung seit der Mondlandung wurde die Mission fortgesetzt und sorgte noch für eine ganze Reihe von Überraschungen. Im März 2015 brach der Kontakt zu 'Rosetta' kurzzeitig ab, nachdem der Komet die Sonde in Staub gehüllt hatte. 36 Stunden lang fürchteten die Wissenschaftler das Schlimmste. Einige Wochen später fing 'Rosetta' dann erneut ein Signal auf und funkte es zur Erde: 'Philae' war wieder erwacht! Die Wissenschaftler hoffen, weitere Untersuchungen auf der Kometenoberfläche vornehmen zu können, um dort wertvolle Informationen über die Entstehung unseres Sonnensystems gewinnen zu können. Werden sie dort, wie Archäologen, Hinweise darauf finden, auf welche Weise das Leben auf der Erde entstanden ist? Drei Jahre lang begleitete ein Kamerateam Wissenschaftler und für die Steuerung der Sonde verantwortliche technische Mitarbeiter, die das Projekt viele Jahre lang hauptverantwortlich betreut haben. Der Film zeigt die Freude, die Zweifel, die Enttäuschung und manchmal auch die Spannungen zwischen den Akteuren dieses Menschheits-, Wissenschafts- und Technologieabenteuers.
    Regisseur
    Jean-Christophe Ribot
    Programmtext
    Erstausstrahlung
  2. Das Rätsel der Dunklen Materie Le mystère de la matière noire

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2012
    Beschreibung
    Weltweit arbeiten Astrophysiker und Kosmologen am bisher grössten Forschungsvorhaben des 21. Jahrhunderts. In unseren physikalischen Modellen stellt die bekannte und sichtbare Materie dazu zählen beispielsweise Sterne und Galaxien nur bis zu fünf Prozent des Universums dar. Ein Grossteil des Weltalls soll aus unbekannter und unsichtbarer Materie bestehen. Bisher sind aber alle Versuche gescheitert, dieser sogenannten Dunklen Materie auf die Spur zu kommen. Die Dokumentation gibt Einblick in das gigantische Forschungsprojekt, das diese Materie erkunden soll. Zwei wissenschaftliche Disziplinen, Astrophysik und Kosmologie, die sich mit völlig unterschiedlichen Grössenordnungen vom unendlich Kleinen bis zum unendlich Grossen befassen und noch bis vor kurzem losgelöst voneinander existierten, kooperieren miteinander, um das Mysterium des Universums zu enträtseln. Woraus besteht diese Dunkle Materie? Existiert sie überhaupt? Muss gar die gesamte Physik seit Newton und Einstein auf den Kopf gestellt werden? Die spannende Dokumentation über dieses aussergewöhnliche Forschungsabenteuer erzählt von verkannten Wegbereitern, spektakulären Erkenntnissen, Debatten, Enttäuschungen und Ängsten, von Kooperation und Konkurrenz bei der Suche nach dem Stein der Weisen, für die gigantische Mittel bereitgestellt werden. Die Menschheit könnte vor einer bahnbrechenden, vielleicht mit der von Kopernikus oder Galileo vergleichbaren wissenschaftlichen und metaphysischen Entdeckung stehen, die unsere heutige Weltsicht grundlegend infrage stellen würde.
    Regisseur
    Cécile Denjean
  3. Der Stoff, aus dem der Kosmos ist The Fabric Of The Cosmos

    Universum oder Multiversum?

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    USA
    Produktionsjahr
    2011
    Beschreibung
    Jüngste Theorien gehen davon aus, dass unser Universum nicht das einzig existierende ist. Stattdessen könnte es nur eine von unendlich vielen Welten sein, aus denen sich das Multiversum zusammensetzt. Der Physiker und Moderator Brian Greene geht auf Entdeckungstour durch diese neue Theorie an den Grenzen der Physik und erklärt, warum die Wissenschaftler von ihrer Richtigkeit überzeugt sind. Ausserdem zeigt er, wie einige dieser anderen Realitäten aussehen könnten. Manche Universen lassen sich von unserem vermutlich gar nicht unterscheiden, andere könnten ein verändertes Abbild unserer Welt sein, ein Ort, an dem wir zwar alle existieren, doch mit unterschiedlichen Familien, Karrieren und Lebensläufen. Wieder andere könnten so extrem anders sein, dass sie für uns nicht wiedererkennbar wären. Brian Greene erklärt auch, warum dieses radikal neue Verständnis des Kosmos in der Wissenschaft so grosse Aufmerksamkeit findet. Es wird nicht einfach nachzuweisen sein, doch wenn es stimmt, dürfte sich unser Verständnis von Raum, Zeit und unserer Stellung im Universum für immer verändern.
    Episodenummer
    3
    Regisseur
    Rushmore DeNooyer
    Hintergrundinfos
    Der charismatische amerikanische Physiker und Moderator Brian Greene demonstriert in der vierteiligen Dokumentationsreihe, dass die Menschen Opfer einer Täuschung sind. Die Wahrnehmung von Zeit und Raum habe sie in die Irre geführt. Vieles von dem, was man über das Universum zu wissen glaubt, könnte sich als Irrtum herausstellen, zum Beispiel, dass die Vergangenheit vorüber ist und die Zukunft noch bevorsteht, dass Raum nur ein leeres Etwas ist und dass unser Universum das einzig existierende ist. 'Der Stoff, aus dem der Kosmos ist' entführt die Zuschauer auf eine unglaubliche Reise an die Grenzen der Physik. Moderator Greene lässt uns daran teilhaben, wie Wissenschaftler Stück für Stück das wohl bislang vollständigste Bild von Raum, Zeit und Universum entwerfen. Mit jedem Schritt lässt sich unter der Oberfläche der verfälschten Alltagswahrnehmung eine Welt entdecken, die kaum wiederzuerkennen ist – fremd und erstaunlich.
  4. Chuck Berry – Live at BBC Theatre 1972 Chuck Berry Live at BBC Theatre 1972

    Konzertaufzeichnung

    Kategorie
    Rock und Pop
    Produktionsinfos
    Musik
    Produktionsland
    GB
    Produktionsjahr
    1972
    Beschreibung
    Das Konzert von Mr. Rock'n'Roll Chuck Berry wurde am 29. März 1972 im BBC Theatre aufgezeichnet. Dabei wurde er von der Band Rockin' Horse begleitet. Beide gaben brillante Versionen ihrer Hits.
  5. Zapped Eat That Question: Frank Zappa in His Own Words

    Frank Zappa in seinen eigenen Worten

    Kategorie
    Musikerporträt
    Produktionsinfos
    Dokumentarfilm
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2013
    Beschreibung
    Als Frank Zappa am 4. Dezember 1993 in Los Angeles im Alter von 52 Jahren starb, verlor die Welt einen ihrer kreativsten und provokantesten Künstler. Der amerikanische Sänger und Gitarrist, der wegen seiner ungestümen Äusserungen bisweilen von der Plattenindustrie und bestimmten Radiosendern zensiert und boykottiert wurde, gehört zu den unangepassten Persönlichkeiten der modernen Musikgeschichte. Zu Beginn seiner Karriere war er selbst der kalifornischen Gegenkultur der Hippies zu unberechenbar und unbequem. Schon für seine erste Band The Mothers of Invention schrieb er radikal gesellschaftskritische Songs. Zwischen 1966 und 1993 veröffentlichte Zappa solo und mit den Mothers of Invention rund 60 Alben, darunter das Debütalbum 'Freak Out!'. Zappa galt als Enfant terrible und als satirisches Mastermind der Musikszene, aber auch als genialer Autodidakt und versierter Geschäftsmann, der sein eigenes Label gründete und sich so ein Vermögen aufbaute. Fast 50 Jahre lang dokumentierten Radio- und Fernsehsender in aller Welt die Aktivitäten und Statements des Sängers. Seine bissigen Kommentare zu Politik, Religion, Plattenindustrie und Jugendkultur nahmen die musikalische und soziopolitische Realität jener Zeit klug in den Blick. Der Dokumentarfilm von Thorsten Schütte zeichnet anhand seltener Archivaufnahmen ein Porträt von Frank Zappa als hochtalentiertem und einflussreichem Musiker, aber auch als kühnen Nonkonformisten und hellsichtigen Kritiker seiner Zeit. So bietet der Film auch einen Rückblick auf die Popkultur der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und räumt nebenbei auch mit so manchen Klischees über Frank Zappa als Mensch und Künstler auf.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Thorsten Schütte
  6. Die Algenbäuerinnen von Sansibar

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2012
    Beschreibung
    Sansibar vor der Festlandküste Tansanias ist ein tropisches Naturparadies. Aber das Leben der Bevölkerung ist von paradiesischen Zuständen weit entfernt. Im Kampf gegen Armut und Arbeitslosigkeit ist die grösste Hoffnung heute neben dem Tourismus die Algenzucht. Jeden Tag begeben sich die Frauen von Paje und Kidoti hinaus in das Küstengebiet des Indischen Ozeans und bringen die Ernte ein, bevor die Flut die Gezeitenzone wieder mehrere Meter unter Wasser setzt. Der Anbau von Rotalgen ist ihre Lebensgrundlage. Die Einführung des zeitaufwendigen, schlecht bezahlten Geschäfts war eine kleine Revolution. Zum ersten Mal verdienen auch Frauen in den muslimischen Dorfgemeinschaften Geld und tragen zum Unterhalt der Grossfamilien bei. Mit dem Lebensstandard wachsen auch Selbstbewusstsein und soziale Anerkennung der Frauen, ein wichtiger Schritt zu mehr Unabhängigkeit. Dr. Flower Msuya ist Meeresbiologin und Expertin für Grossalgen. Mit ihren Kollegen vom Institut für Meereskunde an der Universität von Daressalam sorgt sie dafür, dass die einheimische Algenzucht auf wissenschaftlich fundierten Beinen steht. Welche Umweltfaktoren tragen zum Wachstum der Rotalgen bei? Ist die Gezeitenzone für den Anbau der richtige Ort? Oft unterbricht die Wissenschaftlerin ihre Forschungstätigkeit in Sansibar-Stadt, um die Algenbäuerinnen mit praktischen Ratschlägen zu unterstützen. Inzwischen bauen fast 10.000 Frauen Rotalgen an, und es werden immer mehr. Seit Sommer 2008 treibt Flower Msuya mit den Algenbäuerinnen ein weiteres ehrgeiziges Projekt voran. Damit die Frauen vom internationalen Rohstoffmarkt und seinen wechselhaften Preisen unabhängiger werden, verarbeiten sie die Meerespflanzen und deren vielfältige Wirkstoffe selbst weiter. Sie stellen aus den Algen Seifen, Körperlotionen und andere Naturprodukte her. Mit dem Anbau und der Weiterverarbeitung der Algen vor Ort nimmt der Traum von einer besseren Zukunft konkrete Formen an. Es ist ein neuer Wirtschaftszweig entstanden, der nicht nur das persönliche Leben der Frauen verändert hat. Die gesamte Inselwelt profitiert davon.
    Wiederholung
    W
  7. Lust am Verbrechen – Die Welt im Krimifieber Code(s) polar

    Die Story

    Kategorie
    Literatur
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Die aktuelle Folge zeigt, dass die meisten Krimis auf wahren Begebenheiten beruhen. Wie verwandeln Autoren und Filmemacher die finstere und oft banale Realität in faszinierende Geschichten, die einen nicht mehr loslassen? Damit ein Krimi den Leser oder Zuschauer so richtig fesselt, muss der Spannungsbogen gekonnt konstruiert sein. Viele Krimis beruhen auf wahren Ereignissen: Aktuelle und vergangene Verbrechen, ob aus Grausamkeit oder Leidenschaft begangen, bieten den Autoren eine scheinbar unerschöpfliche Inspirationsquelle für ihre Stoffe. Ausserdem liefert unsere vernetzte Welt mit ihren neuen, grenzenlosen Territorien immer wieder spannende Themen für abgründige Storys.
    Episodenummer
    3
    Regisseur
    Jean-Marie Nizan, Stéphane Bergouhnioux
    Hintergrundinfos
    Krimis und Thriller ziehen Millionen von Menschen in ihren Bann. Weltweit tauchen Leser, Zuschauer oder Gamer in ihre düsteren Universen, geniessen den Nervenkitzel und verfolgen gespannt, wie deren Helden in einer absurden, korrupten und grausamen Welt für Gerechtigkeit sorgen. Schriftsteller, Drehbuchautoren, Regisseure, Showrunner, Zeichner und Game-Entwickler bedienen sich festgeschriebener Krimi-Codes, um mit diesen dramaturgischen Mitteln immer dramatischere Geschichten hervorzubringen. Sie orientieren sich oft an wahren Begebenheiten und bringen so die dunkle Seite unserer Gesellschaft zum Vorschein. Und ihre Fantasie ist beinahe grenzenlos, wenn es darum geht, für Gänsehaut zu sorgen. Zeitgenössische Autoren führen durch die Geschichte des Krimis und verraten, woher sie ihre Inspiration nehmen. Emblematische Filme, Serien und berühmte Krimihelden erinnern an die Anfänge des populären Genres und dessen dramaturgische Muster, die schon damals hervorragend funktionierten. Der Schwerpunkt 'Hochspannung auf ARTE' wird im Internet auf ARTE Cinema begleitet unter: cinema.arte.tv.
  8. Abenteuer Archäologie Enquêtes archéologiques

    Gross-Simbabwe – Enthüllung einer Ruinenstadt

    Kategorie
    Archäologie
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    In Simbabwe, auf dem afrikanischen Zentralplateau, wollen Archäologen eine lange unzugängliche Stätte wieder ausgraben. Gross-Simbabwe gehört zu den faszinierendsten Ruinenstädten des subsaharischen Afrika. Die Ansiedlung war die Hauptstadt des untergegangenen Munhumutapa-Reiches, das ausser dem heutigen Simbabwe auch Teile von Mosambik umfasste. Gross-Simbabwe hatte in seiner Blütephase vom 11. bis zur Mitte des 15. Jahrhunderts bis zu 18.000 Einwohner, wurde von den Monarchen Simbabwes als königlicher Palast genutzt und war das politische Machtzentrum. Die ersten europäischen Entdecker des frühen 20. Jahrhunderts hielten die monumentalen Ruinen nicht für das Werk von Afrikanern, sondern schrieben sie den antiken Phöniziern zu. Diese Theorie nutzte der Kolonialmacht in Südrhodesien, das damals eine britische Kronkolonie war, und bestritt den wahren Ursprung der Ruinenstätte. Aktuellere Forschungen widerlegten die These jedoch schnell: Gross-Simbabwe wurde von den Shona erbaut, einem afrikanischen Volk, das noch heute mehr als die Hälfte der Landesbevölkerung ausmacht.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Agnès Molia, Mikael Lefrançois
  9. Silex and the City

    Homo Analysis

    Kategorie
    Zeichentrick
    Produktionsinfos
    Fernsehserie
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2012
    Beschreibung
    Auch wenn er seit kurzem aufrecht geht, legt sich Blog hin und wieder gerne auf die Couch seines Psychiaters.
  10. Sendepause

    Kategorie
    Programm nach Ansage
  11. Mein geliebter Sohn Enfant chéri

    Kategorie
    Kurzfilm
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Nach der Beerdigung seines Onkels fährt ein Sohn seinen Vater nach Hause. Im Auto erzählt der Vater von seinen berufli-chen Erfolgen und seinen Verführungskünsten. Es ist dem Sohn anzumerken, dass sein Vater dies nicht zum ersten Mal tut. Aber anders als bisher bricht der Sohn diesmal sein Schweigen und redet sich von der Seele, was ihn seit zwei Jahrzehnten belastet. Er erinnert seinen Vater an die Demütigungen, die er als Kind ertragen musste, und sagt ihm nach all den Jahren endlich, wie unerträglich er dessen selbstgefälliges Gerede findet.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Valérie Mréjen, Bertrand Schefer
    Hintergrundinfos
    Valérie Mréjen hat aus der Ästhetik, die ihre ersten Videoarbeiten mangels Alternativen aufwiesen, ihre persönliche Hand-schrift gemacht. Sie führt ihre Experimente rund um den Dialog und die Erzählung fort. Unter anderem drehte sie mit Bertrand Schefer 'En ville' (2011), der in Cannes zu sehen war, und die Kurzfilme 'Hopper Stories' (2012) und 'Princesses' (2013). Bertrand Schefer, Jahrgang 1972, studierte Philosophie und ist als Autor, Übersetzer und Filmemacher tätig. Zusammen mit Valérie Mréjen realisierte er unter anderem die Videos 'Hors saison' (2013) und 'Leur histoire' (2014).
  12. Humanima – Mensch und Tier Humanima

    Treffen auf dem Gipfel

    Kategorie
    Tiere
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    CDN
    Produktionsjahr
    2008
    Beschreibung
    Steeve Côté begeistert sich schon seit langem für ein sehr scheues Tier: die Schneeziege. Der Professor und Feldforscher leitet seit 1994 die einzige Langzeitstudie der Welt, die sich mit der Wechselwirkung zwischen Umwelt und Verhalten dieser wenig bekannten Huftiere befasst. Jedes Jahr verbringt Steeve mehrere Wochen in den Bergen der Provinz Alberta, einige hundert Kilometer nördlich des Jasper-Nationalparks. Die Population der in Nordamerika beheimateten Schneeziege ist in Alberta im Laufe des 20. Jahrhunderts bedenklich zurückgegangen, sodass Ende der 80er Jahre bereits Pläne zum Artenschutz der Ziege aufgestellt wurden. In seiner Studie untersucht Steeve Côté, welchen Einfluss individuelle Veränderungen jedes einzelnen Tieres auf die Gesamtpopulation der Herde haben. Seine Erforschungen ergaben unter anderem, dass der Zeitpunkt der Geschlechtsreife, sowie die verhältnismässig niedrige Überlebensrate Grund für den Rückgang der Schneeziegen ist. Um möglichst genaue Daten sammeln zu können, markiert der Professor die Ziegen bereits kurz nach ihrer Geburt mit farbigen Ohrringen und begleitet sie bis zu ihrem Tod und kennt dabei jede einzelne seiner 159 Ziegen. Diese Folge entführt den Zuschauer in die faszinierenden Rocky Mountains und gibt Einblicke in den Alltag von Steeve Côté in einer abgelegenen Region, in die nur wenige Menschen je vorgedrungen sind. Einen Sommer lang leben der Biologe und sein Team abseits jeglicher Zivilisation und müssen sich an die dortigen, teils schwierigen Wetterbedingungen und Gegebenheiten anpassen. Mit seinem einzigartigen Forschungsprojekt will Steeve Côté auch zum Nachdenken darüber anregen, wie sich der Einfluss der Menschen durch Ölförderung und Verstädterung auf die Bergwelt und die dort lebenden Tierarten auswirken.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Simon C. Vaillancourt
  13. Haenyeo – Koreas Meerjungfrauen

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2012
    Beschreibung
    Man nennt sie die letzten Meerjungfrauen Koreas, die Haenyeo: Frauen, die ohne technisches Equipment und nur mit der Kraft ihrer Lungen tauchen. Da es eine äusserst harte, kraftraubende Arbeit ist, gibt es für diesen Beruf kaum Nachwuchs. So sind die meisten Haenyeo schon im Rentenalter. Die Falten in ihren Gesichtern erzählen die Geschichten ihres Lebens. Ihr ganzes Leben lang kämpften sie mit den Wellen des Pazifiks und waren für die Insel lange ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Über Generationen wurde die Technik von den Müttern an ihre Töchter weitergegeben. Zwei bis drei Minuten bleiben die Frauen meist unter Wasser, manche sogar noch länger. Eine von ihnen ist die 83-jährige Hyun Ok-sun. Sie ist eine der besten Taucherinnen der Insel Jeju und das seit 65 Jahren. Die Haenyeo sind äusserst zäh. Sie bleiben häufig sehr lange, manchmal auch zu lange unter Wasser. Die Gefahr ist ihr ständiger Begleiter. Das Tauchen ohne Atemflasche ist riskant. Tödliche Unfälle passieren immer wieder. Es verwundert daher nicht, dass die Zahl der Haenyeo stetig abnimmt. Waren es 1970 noch 15.000 Taucherinnen, gab es 2002 noch 5.600 Haenyeo. Davon geht inzwischen nur noch die Hälfte dieser Tätigkeit nach. Junge Koreanerinnen greifen lieber zu einem Beruf an Land als zum Taucheranzug. Ihre gute schulische Bildung verdanken sie dem Geld ihrer Haenyeo-Mütter. Wenn die Haenyeo nicht im Wasser sind, kümmern sie sich an Land um ihre Felder mit Zwiebeln, Kohl und Blumen. Anders als den Gewinn aus ihren Tauchgängen, den sie für sich behalten, teilen sie das Einkommen aus ihrer landwirtschaftlichen Arbeit untereinander als Zeichen ihrer schwesterlichen Verbundenheit. Auch wenn ihre Zahl stetig abnimmt: Die Faszination für die Haenyeo lebt weiter. Die Dokumentation stellt einige der Taucherinnen vor und beschreibt ihren beschwerlichen Alltag, aber auch die unbändige Lebenslust dieser Frauen, deren Unabhängigkeit und Zähigkeit beeindruckt.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Min Yong-Eung, Kim Sagan
  14. Tashi und der Mönch Tashi and the Monk

    Kategorie
    Menschen
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    IND
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Der buddhistische Mönch Lobsang Phuntsok war ein Schüler des Dalai Lama. 2006 beendete er seine Arbeit als spiritueller Lehrer in den USA und verfolgte sein nächstes grosses Projekt: Er gründete die Gemeinde Jhamtse Gatsal, den 'Garten der Liebe und des Mitgefühls' in seiner Heimat, einer abgelegenen Region des Himalayas. Hier leben heute 85 Kinder, die keine Eltern haben oder von ihren Familien nicht gewollt waren. Eines davon ist die fünfjährige Tashi. Sie hat ihre Mutter verloren, ihr Vater ist schwerer Alkoholiker. Als sie in Jhamtse Gatsal ankommt, scheint sie traumatisiert, aggressiv und wenig zugänglich. Der Mönch und die Erzieherinnen glauben daran, dass sie sich ändern kann, doch Tashi wehrt sich mit Händen und Füssen. Wird sie es schaffen, ihre Widerstände aufzugeben und Freunde zu finden? Lobsang Phuntsok hatte selbst eine unglückliche Kindheit. Seine Mutter war nicht verheiratet, als sie mit ihm schwanger wurde. Sie war zu arm, um ihr Kind allein zu versorgen. Sie vergrub es unter Blättern und überliess es seinem Schicksal. Die Grosseltern fanden den kleinen Jungen und brachten ihn in ein Kloster. Dort war er wütend und aufsässig, doch ein Lehrer brachte den entscheidenden Wandel in sein Leben. Heute will Lobsang Phuntsok allen Kindern in seiner Gemeinde die Möglichkeit geben, in Sicherheit aufzuwachsen und von einer grossen Zukunft zu träumen. Nach über zehn Jahren ist sein Projekt in der Region bekannt. Viele Familien bitten ihn darum, Kinder aufzunehmen, die sie nicht ernähren können. Doch alle Betten in Jhamtse Gatsal sind schon doppelt belegt und die Klassenräume quellen über. So glücklich sich der Mönch schätzt, einigen Kindern aus der Armut helfen zu können, so sehr zerreisst es ihn innerlich auch, dass er nicht alle Kinder retten kann.
    Wiederholung
    W
    Cast
    Lobsang Phuntsok
    Regisseur
    Andrew Hinton, Johnny Burke
  15. Kleine grosse Helden Hollandse Helden

    Sarahs Nächte

    Kategorie
    Kindersendung
    Produktionsinfos
    Kindersendung
    Produktionsland
    NL
    Produktionsjahr
    2012
    Beschreibung
    Die elfjährige Sarah leidet an Schlaflosigkeit. Ob ihre Probleme verschwinden, wenn sie akzeptiert, dass sie nie wieder mit ihrer kranken Mutter zusammenleben kann? Sarah wälzt sich im Bett hin und her, starrt in die Dunkelheit. Der Radiowecker zeigt 2.00 Uhr, dann 3.30 Uhr, doch sie kann einfach nicht einschlafen. Im Off-Ton erzählt sie von sich selbst: Sie ist elf Jahre alt und lebt mit ihrem jüngeren Bruder bei Pflegeeltern. Ihre Mutter ist schwer krank und kann sich seit Sarahs fünftem Lebensjahr nicht mehr um sie kümmern. Ein Gespräch mit einem Familientherapeuten deckt Probleme mit den Pflegeeltern auf: Sarah fällt es schwer, sich in der Familie einzuleben. Damit stellt sich die Frage, ob Sarah dort bleiben kann. Abgesehen vom Off-Ton entwickelt sich die Geschichte vor allem in Bildern der Zuschauer erlangt die Informationen durch Ereignisse und nicht aus Gesprächen. Sarah erzählt ihren Freunden, dass sie ihre Mutter am meisten bei Streitigkeiten vermisst. Wird sie akzeptieren, dass sie nie wieder zu ihr zurück kann und wird sie dadurch von ihrer Schlaflosigkeit geheilt?
    Episodenummer
    6
    Regisseur
    Anne Kleisen
  16. Indien

    Haare für die Götter

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Kindersendung
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2011
    Beschreibung
    Die Rasiermesser schaben ununterbrochen, legen Stück für Stück die darunter liegende Kopfhaut frei. Die Friseure arbeiten im Akkord, die Wartenden werden im Minutentakt auf die flachen Bretter bugsiert, die als provisorische Schemel dienen. Unter ihnen sind heute der zehnjährige Balaji und seine Mutter Sumati Jayapathi. Sie sind in die Tempelanlage von Palani gekommen, um ihr Haar zu opfern. Im Gegenzug dafür erhoffen sie sich von Gott Murugan Segen für den Bau eines eigenen kleinen Hauses. Mehrere Millionen Menschen pilgern jedes Jahr nach Palani. Zurück lassen sie Tonnen von geopfertem Haar, das der Tempel verkauft. Seit sich Haarverlängerungen und Echthaarperücken weltweit zunehmender Beliebtheit erfreuen, boomt das Geschäft. Die Reportage hat Balaji und seine Mutter begleitet.
    Regisseur
    Tino Schrödl
  17. Didavision

    Das Herz

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsinfos
    Kindersendung
    Produktionsland
    E
    Produktionsjahr
    2007
    Beschreibung
    In dieser Folge dreht sich alles um den Motor unseres Körpers: das Herz. Auch wenn es oft als Sitz der Gefühle beschrieben wird, ist dieses lebenswichtige Organ vor allem für die Blutzirkulation zuständig. Mit ganzen 100.000 Schlägen pro Tag sorgt es dafür, dass Sauerstoff und Nährstoffe über das Blut zu unseren Zellen gelangen und Abfallstoffe abtransportiert werden. Insgesamt besteht das Herz aus vier Haupthöhlen: den zwei Vorhöfen und den zwei darunter liegenden Herzkammern. Durch Kontraktion und Erschlaffen gelangt das Blut von den Höhlen in die Herzkammern und fliesst von dort aus weiter in den gesamten Körper. Das sehr aktive und widerstandsfähige Muskelorgan wiegt im Durchschnitt gerade einmal 300 Gramm und ist nur faustgross. Es ist im Brustkorb untergebracht und wird von den Lungen umgeben. 'Didavision' zeigt, wie hart das Herz arbeitet, was seine Aufgaben und Merkmale sind und welche Krankheiten es bedrohen.
    Regisseur
    Juan Romay
  18. Die Zeitfälscherin Tidsrejsen

    Die Notlüge

    Kategorie
    Abenteuerserie
    Produktionsinfos
    Kindersendung
    Produktionsland
    DK
    Produktionsjahr
    2014
    Beschreibung
    Die Eltern überraschen Sofie mit einer gemeinsamen Urlaubsreise nach Gran Canaria. Es soll noch am selben Tag losgehen. Sofie ist entsetzt. Das durchkreuzt ihre Pläne. Sie muss sich was einfallen lassen und hat eine Idee: Mit einer gefälschten Radiomeldung schafft sie es, dass das Flugzeug ohne die Familie startet. Natürlich kommt das raus. Aber Dixie nimmt die Schuld auf sich. Inzwischen hat er auch den Original-Gyro von Opa bekommen. Und Sofie fällt Dixies leistungsstarke Batterie wieder ein. Nun haben die beiden die Hoffnung, doch erneut auf Zeitreise gehen zu können.
    Episodenummer
    13
    Cast
    Lars Knutzon, Jasper Møller Friis, Jonas Kriegbaum, Amanda Rostgaard Phillipsen, Hannibal Harbo Rasmussen, Susanne Storm, Bebiane Ivalo Kreutzmann
    Regisseur
    Kaspar Munk
    Drehbuch
    Poul Berg, Mikkel Bak Sørensen
    Hintergrundinfos
    Die dänische Fantasieserie 'Die Zeitfälscherin' erzählt in 24 Episoden die Geschichte der 13-jährigen Sofie, die in der Weihnachtszeit mit Hilfe einer Zeitmaschine versucht, die Ehe ihrer Eltern zu retten. Die Kinderserie fungierte 2014 als Fernsehadventskalender im dänischen Kinderprogramm von DR1.
  19. Arte Junior Magazin ARTE Junior Magazin

    Kategorie
    Kindermagazin
    Produktionsinfos
    Kindersendung
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2017
  20. Das freche Mädchen L'Effrontée

    Kategorie
    Tragikomödie
    Produktionsinfos
    Spielfilm
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    1985
    Beschreibung
    Es ist Sommer und der Strand der kleinen Hafenstadt, in der Charlotte mit ihrer Familie wohnt, füllt sich mit Badegästen und Sportbooten. Allerdings fällt es der 13-Jährigen schwer, sich auf die nahenden Ferien zu freuen. Zu Hause fühlt sie sich eingeengt, ist genervt von Léone, der Haushälterin, und Sam, ihrem Bruder, der sie ständig ärgert und der darüber hinaus noch mit Freunden in den Urlaub fahren darf. Charlotte ist eine Aussenseiterin, ihren Mitschülern begegnet sie mit Abneigung, sieht hinter Annäherungen nur Falschheit und Heimtücke. Ihre einzige Freundin ist die viel jüngere Lulu, die Charlotte verehrt und in ihr Ersatz für ihre ständig arbeitende Mutter findet. Das ändert sich, als Charlotte die gleichaltrige Konzertpianistin Clara kennenlernt. Diese macht ihr die Versprechung, sie könne sie auf eine Konzertreise begleiten. Fasziniert von dem erfolgreichen, kultivierten und weltoffenen Mädchen kennt sie bald kein anderes Gesprächsthema mehr, sehr zum Leidwesen von Lulu. Charlotte träumt davon, mit Clara ihrem Alltag zu entfliehen und ihr 'brüchiges' Leben hinter sich zu lassen. Gleichzeitig lernt sie mit dem älteren Matrosen Jean den ersten Mann kennen, der sich für sie interessiert .
    Wiederholung
    W
    Cast
    Charlotte Gainsbourg, Bernadette Lafont, Jean-Claude Brialy, Julie Glenn, Clothilde Baudon, Jean-Philippe Écoffey, Raoul Billerey
    Regisseur
    Claude Miller
    Drehbuch
    Claude Miller, Luc Béraud, Bernard Stora, Annie Miller
    Hintergrundinfos
    Charlotte Gainsbourg erhielt für 'Das freche Mädchen' den César als beste Nachwuchsdarstellerin und Bernadette Lafont den César für die beste weibliche Nebenrolle. Ausserdem wurde der Film mit dem wichtigen Kritikerpreis Prix Louis Delluc ausgezeichnet.
  21. Künstlerinnen

    Annette Messager kuratiert

    Kategorie
    Künstlerinnenporträt
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    In dieser Folge der vierteiligen Serie 'Künstlerinnen' entwickelt die französische Künstlerin Annette Messager eine virtuelle Ausstellung mit Werken anderer Künstlerinnen. Eine Geschichte der Kunst wird aus Frauenperspektive dargestellt. Eine Künstlerin kuratiert andere. Annette Messager hat Werke von Eva Hesse, Lynda Benglis, Alina Szapocznikow, Elika Hedayat und Emma Dusong ausgewählt, deren Leben und Werk in dieser Dokumentation beleuchtet werden. Annette Messager zählt zu den wichtigsten Künstlerinnen Frankreichs. 2005 wurde sie in Venedig mit dem Goldenen Löwen für den besten Länderpavillon ausgezeichnet. Bekannt wurde sie Anfang der 70er Jahre durch ihre Assemblagen, in denen sie sich vor allem mit dem Rollenbild der Frau auseinandersetzte. Ihr Nachname ist Programm. Die 'Botin' wählt für ihre Nachrichten, die sie in die Welt schickt, unterschiedliche Arbeitsformen und vielfältige Materialien. Ihre oft düster und beängstigend wirkenden Installationen basieren häufig auf traditionell weiblichen Tätigkeiten wie Sticken, Stricken oder Nähen sowie Materialien wie Wolle, Schnüre, Stofftiere und Puppen. Dabei knüpft sie an vertraute Sehgewohnheiten an und setzt Objekte und Fundstücke in einen neuen Kontext. In ihrem Pariser Atelier begleitet 'Künstlerinnen' den Entstehungsprozess einer virtuellen Ausstellung. Annette Messager stellt bekannte Künstlerinnen wie Eva Hesse und Lynda Benglis vor, deren Arbeiten ihr eigenes Werk inspiriert haben, aber auch in Vergessenheit geratene Künstlerinnen, wie die früh verstorbene Alina Szapocznikow. Am Ende der Dokumentation wird der Zuschauer mit einer 'echten' 3D-Ausstellung belohnt, in der die Werke der Künstlerinnen zum Leben erweckt werden.
    Regisseur
    Claudia Müller
  22. Abgedreht! Personne ne bouge!

    Themen: Block 1: Kindheit und Kino / Block 2: Bob Dylan / Block 3: Brian De Palma

    Kategorie
    Magazin
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    (1): Story: Kiriku Der französische Zeichentrickfilm 'Kiriku und die Zauberin' erschien 1998. Kiriku ist ein winziger Junge, der alleine gegen die böse Zauberin Karaba kämpft. Der Journalist Christophe Carrière, der sich bereits beim Kinostart für den Film begeisterte, und der Regisseur Michel Ocelot berichten von den Anfängen dieses Abenteuers. (2): Starsystem: Wie lässt man seine Vergangenheit als Kinderstar hinter sich? Eine Karriere als Kinderstar ist toll, doch nicht jeder kann als Erwachsener an den Erfolg anknüpfen. Darsteller, die bereits jung begannen, sollten daher ihre Vergangenheit lieber nicht an die grosse Glocke hängen. Um berühmt zu werden oder zu bleiben, gibt es die 'Ex-Kinderstar'-Methode! (3) Jukebox: 'Another Brick in the Wall' von Pink Floyd 1979 veröffentlichen Pink Floyd das Konzeptalbum 'The Wall'. Es erzählt die Geschichte eines Popstars, der sich im Wahn verliert. Der berühmte Titel 'Another Brick In The Wall Part II' von Roger Waters gilt als Reaktion des Musikers auf seine strenge Erziehung in einer Jungenschule, wo er ausser Autorität nichts gelernt habe. Block 2: Bob Dylan (1): Story Focus: Dylan vor Dylan Robert Zimmermann, alias Bob Dylan, wuchs in der Bergbaustadt Hibbing in Minnesota auf. Er begeisterte sich bereits früh für Musik und Literatur. Ein Rückblick auf die Kindheit des Sängers, bevor er zur Legende wurde. (2): Skandal!: Der Nobelpreis Trotz seines Namens wird der Nobelpreis für Literatur nicht ausschliesslich an Schriftsteller vergeben. Doch als die Schwedische Akademie verkündete, der Preisträger 2016 hiesse Bob Dylan, kam vonseiten des Sängers keinerlei Reaktion. Zwei Wochen später sagt er seine Teilnahme an der Preisverleihung sogar ab. Was für ein Skandal! (3): Garderobe: Stiefel Enge Jeans, Hut, Brille, nachdenklicher Blick und natürliches Auftreten: Bob Dylan ist nicht zuletzt für sein cooles Erscheinungsbild bekannt. Eine rockiger Look, bei dem ein Paar gut eingelaufener Stiefel nicht fehlen darf. Block 3: Brian De Palma (1): Ikone: 'Schwarzer Engel' Florenz, 1975: Ein Mann wird von der Erinnerung an seine verstorbene Frau verfolgt. Jahre später will er eine andere heiraten, die seiner toten Gattin zum Verwechseln ähnlich sieht. Er ahnt nicht, wer die neue Angebetete wirklich ist ... Mit 'Schwarzer Engel' lieferte Brian De Palma einen fesselnden Film in der Art seines Vorbilds Alfred Hitchcock und ein sehr persönliches Werk. (2): Listomania: Was niemand über Brian De Palma weiss Jeder weiss, dass Brian de Palma der Regisseur von 'Scarface' ist, dass er sich stark von Hitchcock inspirieren liess und dass er Plansequenzen liebt. Weniger bekannt ist, dass er beinahe der Regisseur von 'Flashdance' geworden wäre. Hier sind acht Dinge, die kaum jemand über Brian de Palma weiss. (3): Rare Perle: Travolta präsentiert 'Blow Out' bei Michel Drucker Am 13. Februar 1982 empfing Michel Drucker in seiner Show 'Champs-Elysées' John Travolta, der den Film 'Blow Out der Tod löscht alle Spuren' vorstellte. Travolta gab sich alle Mühe, Französisch zu sprechen, und Drucker spielte mit sichtlichem Vergnügen den Dolmetscher.
  23. Zu Tisch im ... Zu Tisch ...

    Themen: im Harz

    Kategorie
    Kochen/Essen/Trinken
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    D/F
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Im Harz, einem Mittelgebirge in Deutschland, züchtet Familie Thielecke eine alte Rinderrasse. Das Harzer Rote Höhenvieh ist bestens geeignet für die steilen Bergwiesen und wäre dennoch beinahe ausgestorben. Weil sich die Tiere viel bewegen und langsam wachsen dürfen, ist ihr Fleisch gut marmoriert und damit von besonderer Qualität. Die Thieleckes leben in Tanne, einem kleinen Dorf im Oberharz, in Sichtweite des Brockens. Hier verlief einmal die deutsch-deutsche Grenze und teilte die Region in Ost und West. Durch ein geschenktes Kälbchen kam Uwe Thielecke nach der Wende eher per Zufall zur Rinderzucht. Aus dem Hobby wurde ein Betrieb, der heute die ganze Familie einspannt. Auch die beiden Töchter Julia und Sarah haben sich für die Harzkuh entschieden und sind nach ihren Ausbildungen auf den Hof zurückgekehrt. Der Film begleitet Familie Thielecke in einem Sommer voller Veränderungen. Die alten Gebäude wurden abgerissen, um Platz zu schaffen für eine moderne Fleischerei und einen neuen Hofladen. Für die Familie eine grosse Herausforderung, denn der Betrieb läuft nebenbei weiter. Zum Probeessen der ersten Grillwürstchen aus der Hausschlachterei gibt es Salat mit Löwenzahn. Ebenfalls vom Roten Höhenvieh kommen Rouladen mit Zwiebeln, Gewürzgurken und Senf, einem klassischen deutschen Schmorgericht. Der Harzer Käse, die vielleicht bekannteste Spezialität der Region, wird als Brotzeit mit Schmalz serviert. Peter Gropengiesser aus Westerhausen ist einer der letzten Käsemacher, der den fettarmen Quarkkäse noch selbst herstellt.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Hanna Leissner
    Hintergrundinfos
    'Zu Tisch in ...' reist in die Regionen Europas und schaut bei der Zubereitung traditioneller Gerichte zu. Die Küchenkultur europäischer Landschaften offenbart ihren Reichtum und weckt Verständnis für eine vielleicht fremde Lebensart. Rezepte können über Teletext und Internet abgerufen werden: www.arte.tv/zutischin.
  24. Zu den Quellen des Essequibo

    Im Delta

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2013
    Beschreibung
    Das Delta des Essequibo ist mehr als 60 Kilometer breit und selbst vom Weltall aus noch gut zu erkennen. Hier liegen Inseln, die mehr als 30-mal so gross sind wie Helgoland. Auf ihren Feldern wird Obst und Gemüse für die nahe Hauptstadt Georgetown produziert, und hier liegt das historische Herz der Republik Guyana. Das Delta und die angrenzende Küstenregion liegen knapp unter dem Meeresniveau und werden durch einen kilometerlangen Deich geschützt. In Zeiten von Klimaerwärmung und steigender Meeresspiegel aber besinnt man sich auch auf den natürlichen Hochwasserschutz: die Mangroven. Guyana besitzt noch ausgedehnte Mangrovengebiete, die meisten am natürlichen, unverbauten Küstenstreifen im Norden des Essequibo-Deltas und rund um die Inseln. In kleinen Geschichten werden die unterschiedlichen Lebensräume im Delta und entlang der Küste vorgestellt. Die Filmemacher treffen Bauern, Fischer und Naturschützer, beobachten friedliche Seekühe, jagende Haie, riesige Meeresschildkröten und Schwärme mit Hunderten von Roten Sichlern.
    Episodenummer
    1
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Marion Pöllmann
    Hintergrundinfos
    In einer abenteuerlichen Expedition erkundet ein deutsch-guyanisches Filmteam den Essequibo: von der Mündung bis hin zu seiner geheimnisvollen Quelle. Mit den Möglichkeiten und auch den Grenzen moderner Satellitentechnik und Fernerkundung durchstreift das Team Savannen und Regenwälder, begibt sich auf Stromschnellen und Wasserfälle, nach dem Motto 'Abenteuer ist in unserer technikdominierten Zeit immer noch möglich'. Die Expedition führt in eine einmalige Landschaft voller exotischer Pflanzen und wilder Tiere und von einer fantastischen Farbenpracht.
  25. Zu den Quellen des Essequibo

    Am Kaieteur

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2013
    Beschreibung
    Der Kaieteur-Wasserfall des Potaro, eines Nebenflusses des Essequibo, ist einer der mächtigsten und grössten Wasserfälle der Erde. In einer einzigen Stufe fällt er 226 Meter in die Tiefe, bevor er in mehreren Kaskaden weitere 30 Meter überwindet. Er ist dreimal höher als die Niagarafälle und das Herzstück des gleichnamigen Nationalparks. Die Kombination aus Höhe und Wassermenge macht die Kaieteur-Wasserfälle so einzigartig. Jede Sekunde fliessen mehr als 135.000 Liter Wasser über den Felsabbruch, zerstäuben Tausende Liter Wasser zu Nebel und Dunst, in dem sich das Sonnenlicht in allen Farben des Regenbogens bricht. Der feuchte Nebel schafft einen einmaligen Lebensraum mit baumhohen Bromelien, fleischfressenden Pflanzen und zahlreichen endemischen Tierarten, die nur hier vorkommen.
    Episodenummer
    2
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Marion Pöllmann
  26. Zu den Quellen des Essequibo

    In der Rupununi

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2013
    Beschreibung
    Die Region am Oberlauf des Essequibo ist so gut wie unbewohnt. Überhaupt ist Guyana nur sehr spärlich besiedelt. Mehr als 90 Prozent der Bevölkerung leben an der Küste. In den Savannen und Wäldern liegen verstreut wenige kleine Indianerdörfer. So wird die Reise durchs Hinterland zum Oberlauf des Essequibo zu einer Reise zwischen den Kulturen, durch unberührte Landschaften und paradiesische Natur. Bei der Durchquerung der Rupununi-Sumpfsavanne machen die Expeditionsteilnehmer in einem Indianerdorf halt. Der gesamte Lauf des Essequibo weist zahlreiche Stromschnellen und Katarakte auf. Über einen Nebenarm, den ebenfalls Rupununi genannten Fluss, versucht das Filmteam per Boot in den Oberlauf des Essequibo und weiter bis in sein Quellgebiet vorzudringen.
    Episodenummer
    3
    Wiederholung
    W
  27. Zu den Quellen des Essequibo

    Im wilden Süden

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2013
    Beschreibung
    Die Stromschnellen zwingen das Expeditionsteam, einen Umweg weiter im Süden zu suchen. Dabei erlebt die kleine Truppe den wilden Süden Guyanas, wo Vaqueros traditionell Rinder hüten. Unterwegs wird bei der grössten Ranch des Landes haltgemacht und das legendäre Osterrodeo besucht. Hier trifft die Mannschaft auf den erfahrenen Waldläufer Duane de Freitas, der sie bei der weiteren Expedition unterstützt. Wissenschaftliche Verstärkung kommt durch Professor Martin Oczipka, einen Spezialisten für Geoinformation und Vermessungswesen. So bricht das Team auf ins Niemandsland der Acaraiberge direkt an der Grenze zu Brasilien in der Regenzeit eine grosse Herausforderung für Mensch und Material. Auf der Route treffen sie unter anderem auf majestätische Storchenvögel, sogenannte Jabirus, Gürteltiere, Jaguare und Königsgeier.
    Episodenummer
    4
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Marion Pöllmann
  28. Zu den Quellen des Essequibo

    In Konashen

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2013
    Beschreibung
    Verstärkt um den erfahrenen Waldläufer Duane de Freitas, einen Trupp kräftiger Waiwai-Indianer und einen Spezialisten für Geoinformation aus Dresden ist das Expeditionsteam auf dem Quellfluss des Essequibo, dem Sipu, unterwegs. Hier betreten die Filmemacher Marion Pöllmann, Rainer Bergomaz und ihr Team zum ersten Mal Gebiete, in denen noch nie jemand vor ihnen unterwegs war. Sie entdecken neue Lebensräume und finden unbekannte Tier- und Pflanzenarten. Obwohl nur noch etwa 20 Kilometer bis zur Quelle zu überwinden sind, stellt sich die Natur quer, und die Expedition dauert viel länger als ursprünglich geplant. Bis zur Quelle müssen sich die Filmemacher durch eine undurchdringliche grüne Hölle schlagen.
    Episodenummer
    5
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Marion Pöllmann
  29. Metropolis

    Themen: Metropolenreport St. Gallen / Der Himmel wird warten / 'Die Zeit der Ruhelosen' / Mutig: Klassische Musik zwischen Bombenanschlägen und Ruinen / Die Donau als Sehnsuchtsort / Der Dirigent Alexander Joel dirigiert den Ring

    Kategorie
    Magazin
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    (1): Metropolenreport St. Gallen St. Gallen ist UNESCO-Weltkulturerbe und ungemein kreative Metropole am Rande des Bodensees. Der weltberühmte Künstler Roman Signer heckt hier seine explosiven Aktionen aus, Martin Leuthold entwirft St. Galler Spitzen für die Pariser Haute-Couture und drei junge Frauen starten mit ihrer Band 'Velvet Two Stripes' gerade international durch. Europa lebt auch in der Schweizer Provinz! (2): Der Himmel wird warten Tausende junger Europäer haben sich der Terrormiliz Islamischer Staat angeschlossen. Darunter erstaunlich viele Frauen aus Frankreich und Deutschland. Der französische Spielfilm 'Der Himmel wird warten', der jetzt auch in die deutschen Kinos kommt, geht der Frage nach, warum sich so viele junge Mädchen radikalisieren. (3): 'Die Zeit der Ruhelosen' Kurz vor den Wahlen in Frankreich trifft 'Metropolis' Karine Tuil, eine der renommiertesten jungen Schriftstellerinnen Frankreichs und spricht mit ihr über ihren neuesten Roman, der jetzt auch auf Deutsch erscheint. Darin gibt sie erhellende und zutiefst pessimistische Einblicke in den Zustand der französischen Gesellschaft. (4): Klassische Musik zwischen Bombenanschlägen und Ruinen Eine wahnwitzige Idee: ein Jugendorchester im Irak gründen in dem Kurden und Araber, Muslime und Christen zusammen spielen. Für ein paar Jahre gab es das wirklich. Der schottische Dirigent Paul MacAlindin hat ein packendes Buch über sein gefährliches Lebensprojekt geschrieben. (5): Die Donau als Sehnsuchtsort Ein aussergewöhnlicher Roadtrip: Acht preisgekrönte junge Fotografinnen wollten die 2.800 Kilometer von der Quelle im Schwarzwald bis zur Mündung ins Schwarze Meer gemeinsam entlang reisen durch zehn europäische Länder. Auf den Spuren ihres grossen Vorbildes: der Magnum-Fotografin Inge Morath. (6): Ohne Berührungsängste: Der Dirigent Alexander Joel dirigiert den Ring Den ganzen Ring in einer Saison. Das hat sich der Dirigent Alexander Joel jetzt vorgenommen: im Vorfeld der internationalen Maifestspiele in Wiesbaden. Es ist eine ziemliche Herausforderung und das in mehrfacher Hinsicht. Ausgerechnet Wagner? Der jüdisch-stämmige Halbbruder von Billy Joel sagt, er könne gut trennen zwischen dem Musikgenie und dem Antisemiten Wagner.
  30. Die Paradiesgärten der Künstler

    Kategorie
    Natur und Umwelt
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Gärten sind wie eine Reise um die Welt, durch die Jahreszeiten und die Geschichte. Sie sprechen alle Sinne an. Ein Fleckchen Grün kann ebenso zum Garten werden wie ein Blumenbeet oder der Schlosspark von Versailles. Gärten sind zwar vergänglich, doch in der Kunst leben sie weiter. Die einzigartige Mischung aus Natur und menschlicher Gestaltung inspirierte kreative Köpfe schon in der Antike. Von der Malerei bis zum Videospiel: Gärten findet man überall. Fragonard, Monet, Tim Burton und Takashi Murakami sie alle schätzen die sinnliche, poetische und geheimnisvolle Atmosphäre dieser Orte. Für Künstler sind Gärten Sinnbilder der immerwährenden Suche nach dem Paradies. Dieses Motiv findet sich bei dem Erde sammelnden Japaner Koichi Kurita, dem italienischen Baumstamm-Skulpteur Giuseppe Penone und der Brasilianerin Luzia Simons, deren Werke die Vergänglichkeit thematisieren. Gärten sind auch die Inspirationsquelle der Franzosen Pierre & Gilles mit ihren knallbunten Blumen, des britischen Regisseurs Peter Greenaway und des US-amerikanischen Fotografen Gregory Crewdson. Die Dokumentation gewährt Einblick in die Paradiesgärten der Künstler.
    Regisseur
    Anne-Solen Douguet, Stephane Bergouhnioux
  31. Konzert vor dem Mailänder Dom

    Themen: Gioachino Rossini / Niccolò Paganini / Giuseppe Verdi / Vittorio Monti | Gäste: David Garrett (Violine)

    Kategorie
    Klassische Musik
    Produktionsinfos
    Musik
    Produktionsland
    I
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Der Stargeiger David Garrett ist bekannt dafür, dass er nicht nur klassische Meisterwerke grandios interpretieren kann, sondern auch auf experimentelle Weise Musik der verschiedensten musikalischen Genres wie Pop, Rock und Klassik miteinander kombiniert. Das vielschichtige Profil des Musikers zeigt sich bei seinen gefeierten Auftritten. Er ist Virtuose, Komponist und Produzent gleichermassen und schafft es, mit seinen Crossover-Programmen ein neues, junges Publikum für die klassische Musik zu gewinnen. Seinen Durchbruch hatte der Ausnahmekünstler 2013 mit dem Film 'Der Teufelsgeiger' von Bernard Rose, in dem er die Rolle des Niccolò Paganini spielte und mit dessen Capriccio Nr. 24 er seine grosse Virtuosität beweisen konnte. Mit seinen millionenfach verkauften CDs ist David Garrett einer der weltweit berühmtesten Violinisten. ARTE zeigt mit dem Konzert von 2015 auf dem Platz des Mailänder Doms, dass David Garrett auch in der Klassik brilliert. In Mailand begleitet ihn die Filarmonica della Scala unter der Leitung von Riccardo Chailly, dem Musikdirektor des Teatro alla Scala. An die spektakuläre Ouvertüre zur Rossini-Oper 'Wilhelm Tell' schliesst sich eine sehr schöne Interpretation der Ouvertüre zu Verdis Grand Opéra 'Die sizilianische Vesper' an. Das Konzert endet mit zwei Bravourstücken aus dem Geigenrepertoire: dem leidenschaftlichen Werk 'Csárdás' von Vittorio Monti, das auf ungarische Volksmusik zurückgreift, und dem 'Carnevale di Venezia' von Niccolò Paganini, einer unter Geigern besonders beliebte Zugabe.
    Cast
    David Garrett
    Regisseur
    Patrizia Carmine
    Hintergrundinfos
    Das Konzert ist auch auf ARTE Concert zu sehen unter: concert.arte.tv.
  32. ARTE Journal

    Kategorie
    Nachrichten
    Produktionsinfos
    Nachrichten
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2017
    Hintergrundinfos
    In der Nachrichtensendung betrachtet die deutsch-französische Redaktion mit einem weltoffenen Blick das tagesaktuelle politische Geschehen, die sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen sowie die kulturellen Ereignisse aus europäischer Sicht.
  33. 360° Geo Reportage 360° – Geo Reportage

    Themen: Eine zweite Art von Frau – Thailand, das Dritte Geschlecht

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    So viele Kathoey, Männer, die sich als Frauen fühlen und auch so leben, gibt es in keinem anderen Land wie in Thailand. 'Sao Praphaet Song' nennen sie sich traditionell: eine zweite Art von Frau. Als 'Ladyboys' sind sie weltweit bekannt. Um sie selbst zu werden, musste Mimi Tao mit 17 ihr altes Ich abstreifen: Phajaranat Nobantao, den buddhistischen Mönch und Landjungen. Nach sechs Jahren im Kloster legte sie das Gewand ab, zog nach Bangkok und begann ihr zweites Leben als Frau. Heute, mit 24, ist Mimi Tao ein Model, das es auf die Titelseiten von Modemagazinen geschafft hat. Doch sie muss hart kämpfen. Viele thailändische Firmen wollen ihre Marke nicht mit dem Image von Kathoey verbinden, weil es, trotz aller Offenheit, auch von Vorurteilen belastet ist. Besonders in der städtischen Mittelschicht gelten Kathoey als vulgär, frech, überdreht, sexhungrig und sogar kriminell. Auf dem Land dagegen fühlt sich Mimi Tao uneingeschränkt geschätzt etwa von den alten Weberinnen, mit denen sie ihren Traum eines eigenen Mode-Labels verwirklichen will. Die Offenheit der Thailänder für das dritte Geschlecht entspringt dem thailändischen von Toleranz geprägten Buddhismus. Ein drittes Geschlecht kommt schon in alten animistischen Schöpfungsmythen der Region vor. Danach ist jeder Mensch, in der Folge seiner Wiedergeburten, einmal ein Kathoey gewesen. Für den Staat bleiben Kathoey Männer. Sie müssen zum Militärdienst, und im Krankenhaus oder Gefängnis werden sie in die männliche Abteilung eingewiesen. Auch beruflich sind sie eingeschränkt. Kathoey sind nur selten Beamtin, Ärztin oder Bankangestellte. Einzig im Show-, Mode- und Schönheitsgeschäft gibt es für sie keine Einschränkungen. Dort können sie Topmodel, Schönheitskönigin, Tänzerin, Sportlerin, Sängerin, Fernsehmoderatorin oder Soap-Opera-Star werden. Um ihren Kampf für mehr Gleichberechtigung voranzutreiben, fährt Mimi Tao zu einer politischen Aktion nach Südthailand. Ihr Appell: 'Heraus aus dem Glitzerkäfig, mehr Normalität für Kathoey!'
    Regisseur
    Carmen Butta
    Hintergrundinfos
    '360° Geo Reportage' präsentiert aussergewöhnliche Menschen rund um den Globus.
  34. Schwarzer Engel Obsession

    Kategorie
    Thriller
    Produktionsinfos
    Spielfilm
    Produktionsland
    USA
    Produktionsjahr
    1976
    Beschreibung
    Nach einer Feier anlässlich ihres 10. Hochzeitstags zieht sich der wohlhabende Immobilienmakler Michael Courtland mit seiner Frau Elizabeth ins Schlafgemach zurück. Aufgerüttelt von den Schreien ihrer einzigen Tochter Amy stürzt Elizabeth in deren Zimmer. Als Michael ihr folgt, findet er nur mehr eine Notiz: Amy und Elizabeth wurden entführt, für ihre Freilassung wird eine halbe Million Dollar verlangt. Entgegen den Warnungen der Entführer schaltet Courtland die Polizei ein und begeht damit einen tragischen Fehler. Bei dem folgenden Befreiungsversuch stürzt das Auto der Entführer, in dem Amy und Elizabeth festgehalten werden, ins Wasser und explodiert. Die Leichen werden nie gefunden. Im Jahr 1975, 15 Jahre nach dem fatalen Vorfall, wird Michael von seinem langjährigen Geschäftspartner, dem ambitionierten Robert LaSalle, zu einer Geschäftsreise nach Florenz überredet. Dort hatte Michael lange zuvor seine Elizabeth kennengelernt. Als er die Kirche besucht, in der er seine Frau das erste Mal sah, trifft er auf Sandra, eine Restauratorin, die seiner verstorbenen Frau zum Verwechseln ähnlich sieht. Es dauert nicht lange, und Michael ist von der schönen Italienerin besessen. Er ahnt nicht, dass ihn seine Vergangenheit auf unerwartete Weise einholen wird ...
    Cast
    Cliff Robertson, Geneviève Bujold, John Lithgow, Sylvia 'Kuumba' Williams, Wanda Blackman, J. Patrick McNamara, Stanley J. Reyes
    Regisseur
    Brian De Palma
    Drehbuch
    Paul Schrader, Brian De Palma
    Hintergrundinfos
    Mit 'Schwarzer Engel' verbeugt sich Brian De Palma zum wiederholten Mal vor seinem grossen Vorbild Alfred Hitchcock, dessen Klassiker 'Vertigo – Aus dem Reich der Toten' erkennbar als Vorlage diente. Brian De Palma greift nicht nur den Inhalt neu auf, sondern schafft mit Hilfe der brillanten Kameraführung Vilmos Zsigmonds einen geschickt konstruierten und stilistisch imposanten Psychothriller. Bernard Herrmanns einmalige Filmmusik untermauert die zugleich morbide und leidenschaftliche Atmosphäre des Films.
  35. Brian De Palma De Palma

    Kategorie
    Künstlerporträt
    Produktionsinfos
    Dokumentarfilm
    Produktionsland
    USA
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Brian De Palma ist ein Meister des Horror-Thrillers, der Sex, Erotik und Gewalt mit einem Quäntchen Humor mischt, um wie er selbst sagt – den Zuschauer auch mal kurz entspannen und lachen zu lassen. Der Dokumentarfilm 'Brian De Palma' blickt hinter die Kulissen Hollywoods und beschäftigt sich intensiv mit dem Leben und Werk des Kultregisseurs von 'Scarface' (1983), 'Carrie Des Satans jüngste Tochter' (1976), 'Dressed to Kill' (1980) und 'Der Tod kommt zweimal' (1984). Der Thriller- und Actionfilmspezialist erzählt aus seinem Leben und von seiner beruflichen Laufbahn, an deren Anfang er sich gerne erinnert. De Palma schildert seine ersten Schritte in der Filmindustrie und seine frühe Begeisterung für sein Idol Alfred Hitchcock, insbesondere für 'Vertigo'. In witzigen Anekdoten berichtet er, warum die Hollywoodindustrie keinen Raum für Kreativität lässt und dass Schauspieler wie Robert De Niro, Al Pacino und Orson Welles ihren Text oft nicht auswendig kannten. Der Regisseur erläutert seine filmischen Tricks, wie den Split-Screen in 'Die Schwestern des Bösen' (1972), und verweist auf Werke, die ihn geprägt haben, wie 'Barry Lyndon' (1975) von Stanley Kubrick. Ausserdem verrät De Palma, welchen finanziellen und kommerziellen Zwängen die Hollywoodregisseure unterworfen sind. Zehn Jahre haben Noah Baumbach und Jack Paltrow Material gesammelt, recherchiert und Gespräche mit De Palma geführt. Der daraus entstandene Dokumentarfilm ist mit zahlreichen Filmausschnitten unterlegt und illustriert nicht nur das Leben und Werk eines Kultregisseurs, sondern gibt zudem einen Eindruck, was Filmemachen heute bedeutet.
    Cast
    Brian De Palma
    Regisseur
    Noah Baumbach, Jake Paltrow
    Programmtext
    Erstausstrahlung
    Hintergrundinfos
    Der Dokumentarfilm 'Brian De Palma' wurde beim Filmfest Venedig im Jahr 2015 gezeigt, nachdem De Palma mit dem Jaeger-LeCoultre Glory to the Filmmaker Award für sein Lebenswerk ausgezeichnet wurde. De Palma liess darin erstmals einen umfassenden Einblick in seine Arbeit und sein Leben zu.
  36. Benvenuto Cellini

    Kategorie
    Oper
    Produktionsinfos
    Oper
    Produktionsland
    F/GB
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Monty Python und die Oper ein Triumph: Nach seiner ersten, vielversprechenden Inszenierung der Oper 'La damnation de Faust' von Hector Berlioz (2011) nahm sich Filmregisseur, Schauspieler und Monty-Python-Begründer Terry Gilliam 2014 Berlioz' Erstlingswerk 'Benvenuto Cellini' vor. Die Handlung spielt 1532 in Rom zur Karnevalszeit. Der Goldschmied und Bildhauer Benvenuto Cellini arbeitet an der Vollendung einer Statue für Papst Clemens VII. Zugleich muss er sich jedoch der Intrigen seines Rivalen, des päpstlichen Bildhauers Fieramosca, erwehren, der bei der Auftragsvergabe leer ausgegangen und noch dazu wie Benvenuto in Teresa verliebt ist. Nach vielen Wirren und Wendungen gelingt es Benvenuto, die Statue fertigzustellen und Teresas Hand zu fordern obwohl deren Vater seine Tochter viel lieber mit Fieramosca vermählt hätte. Beeindruckt von der Lektüre der Autobiografie des Florentiner Bildhauers Benvenuto Cellini, beauftragte Berlioz die Librettisten Léon de Wailly und Auguste Barbier mit einer Vorlage. Doch bei der Uraufführung 1838 in Paris stiess das Werk auf Unverständnis, und Berlioz wurde angefeindet. Trotz dieses Fehlschlags liess Franz Liszt 1852 in Weimar eine deutschsprachige Neufassung als Dreiakter wiederaufführen. Diese sogenannte Weimarer Fassung hatte Berlioz zuvor eigenhändig überarbeitet und gestrafft. Die Produktion von Terry Gilliams 'Benvenuto Cellini' an der Niederländischen Oper (DNO) in Amsterdam wurde 2015 aufgezeichnet. Der britische Dirigent Mark Elder leitet das Orchester und den Chor. Ein farbenprächtiges und facettenreiches, wechselndes Bühnenbild mit Videoprojektionen und gigantischen Skulpturen, dazu eine rasante, von den Interpreten mit Freude und Bravour gemeisterte Musik machen die Aufführung zu einem Erlebnis auf Bühne und Bildschirm.
    Cast
    John Osborn, Mariangela Sicilia, Laurent Naouri, Maurizio Muraro, Michèle Losier, Orlin Anastassov, Nicky Spence
    Regisseur
    Francois Roussillon
  37. Vom Teufel besessen L'énergumène

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsinfos
    Dokumentarfilm
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2011
    Beschreibung
    Ende des 16. Jahrhunderts erlangte die Frage, ob Marthe Brossier tatsächlich vom Teufel besessen war, in der Auseinandersetzung zwischen Katholiken und Protestanten entscheidende Bedeutung. Sie gibt Aufschluss über eine Zeit, in der das Edikt von Nantes den Religionskriegen gerade ein vorläufiges Ende gesetzt hatte, um ein friedliches Zusammenleben von Katholiken und Protestanten zu ermöglichen. Vor dem Hintergrund dieser instabilen gesellschaftlichen Verhältnisse begannen sich die Konturen des modernen Staates abzuzeichnen, und eine neue Welt – unsere Welt – bahnte sich unter grossen Schwierigkeiten ihren Weg. Und genau wie die Menschen damals guten Grund hatten, eine Angelegenheit ernst zu nehmen, die letztlich die herrschende Weltordnung infrage stellte, haben wir auch heute, zu Beginn des 21. Jahrhunderts, allen Grund, uns mit dem Aufflammen fundamentalistischer Angriffe auf das rationale Denken auseinanderzusetzen.
    Cast
    Philippe Awat, Mélissa Barbaud, Thierry Bosc, Thibault Corrion, Serge Feuillard, Stanislas Grassian, Benjamin Lanlard
    Regisseur
    Jean-Loïc Portron
    Drehbuch
    Jean-Loïc Portron
  38. Kamlahari – Mädchen ohne Kindheit Kamlahari – Les enfants bradées du Népal

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2013
    Beschreibung
    Sklavenkinder gibt es in Nepal auch heute noch. Abseits der Trekking-Routen der Touristen, im Terai, einer weiten Tiefebene im Südwesten des Landes, werden Kinder von den eigenen Eltern verkauft. Die armen, landlosen Bauern geben ihre Töchter weg, so will es die Kamlahari-Tradition. Die Mädchen müssen in fremden Haushalten arbeiten, werden ausgebeutet, gehen nicht zur Schule. Doch heute fordern Tausende Kamlahari-Mädchen ihr Recht. Urmila Chaudhary, 23 Jahre alt, ist eine von ihnen. Als zwei Männer in ihr Dorf kamen und Geld für sie boten, war sie gerade einmal sechs Jahre alt. Für 4.000 Rupien, ungefähr 40 Euro, wurde sie an eine reiche Familie verkauft. Elf Jahre lang musste sie sich in der Hauptstadt Kathmandu, weit weg von zu Hause, selbst noch ein Kind, um die Kinder der Familie kümmern und sie zur Schule bringen. Sie selbst durfte den Unterricht nicht besuchen. Sie musste von frühmorgens bis spätabends putzen, waschen, kochen, Wasser holen 14 bis 16 Stunden am Tag. Wie Urmila wurden Zehntausende Mädchen weggeschickt und als billige Arbeitskräfte ausgebeutet, viele von ihnen wurden misshandelt, haben körperliche und sexuelle Gewalt erlebt. Doch Urmilas Geschichte ist eine Geschichte der Hoffnung: Nach elf Jahren Leibeigenschaft kam sie endlich frei. Dank des Einsatzes einer Hilfsorganisation in ihrem Distrikt kehrte sie in ihr Dorf zurück mit dem Traum, zur Schule zu gehen. Obwohl sie mit 17 eigentlich schon zu alt war, blieb Urmila hartnäckig. Ihre Entschlossenheit überzeugte schliesslich auch die Hilfsorganisation. Heute steht Urmila vor der Abschlussprüfung der zehnten Klasse und kämpft für eine bessere Zukunft der Kamlahari-Mädchen. Sie wurde zur ersten Präsidentin des Common Forum for Kamlari Freedom (CFKF) gewählt. Aus anfangs ein paar Hundert sind heute 11.000 Mädchen geworden, die sich zusammen mit Urmila für ihre Rechte starkmachen und das nicht nur im Distrikt Dang, sondern auch in den vier anderen, in denen die Kamlahari-Tradition existiert. In Urmilas Leben hat sich viel getan: Zur Veröffentlichung ihrer Biografie 'Sklavenkind', die 2011 erschienen ist, reiste sie erstmals nach Deutschland. Im Mai 2012 sprach sie beim Oslo Freedom Forum, einer internationalen Menschenrechtskonferenz. Sie gab zahlreiche Interviews, traf Politiker, Aktivisten und Journalisten in Nepal und im Ausland. Im Oktober 2012 flog sie nach New York zum ersten internationalen, von der UN anerkannten Mädchentag. Aber der Kampf gegen Leibeigenschaft und Kinderarbeit in Nepal ist noch lange nicht gewonnen. Im Juni 2013 kam es bei einer Demonstration der Ex-Kamlahari in Kathmandu zu einem Zusammenstoss mit der Polizei. Urmila und einige Mädchen wurden verletzt und mussten ins Krankenhaus. Doch das hat Urmilas Entschlossenheit nur noch stärker werden lassen.
    Wiederholung
    W
  39. Silex and the City

    Planet Praktikum

    Kategorie
    Zeichentrick
    Produktionsinfos
    Fernsehserie
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2012
    Beschreibung
    Die Schüler müssen ein Praktikum absolvieren, das sie mit mehr oder weniger Enthusiasmus in Angriff nehmen. Url wird ausgerechnet zu EDF geschickt, und während sein einfach gestrickter Klassenkamerad Victor die Sache geniesst, fragt sich Url, wie er die zwei Wochen nur überleben soll .
    Regisseur
    Jérémie Hoarau
  40. Sendepause

    Kategorie
    Programm nach Ansage
Keine Videos gefunden.