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Sendungen ab jetzt

  1. Sendepause

    Kategorie
    Programm nach Ansage
  2. Berlin Festival 2015

    Rudimental & Róisín Murphy

    Kategorie
    Rock und Pop
    Produktionsinfos
    Musik
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Berlins Musik- und Kulturszene ist einzigartig, so auch das Berlin Festival: Subkulturen bilden explosive Gegenpole zum Mainstream, Genregrenzen werden täglich eingerissen und neu definiert. So treffen Urban Lifestyle auf Art Village und Strandbar an der Spree, Hip-Hop-Performances auf Varieté-Shows, Techno-Fans auf Folk- und Indie-Nerds. Beliebte Locations wie White Trash, Arena Club oder Club der Visionäre bieten den Besuchern 'elektronische Wiesen', spontane Zirkus-Performances und sonstige Überraschungen. Eine riesige Tanzfläche im Herzen der Stadt In unmittelbarer Nähe zu den angesagtesten Clubs der Stadt bringt das Berlin Festival auch 2015 die kontrastreichen Facetten der verschiedenen Acts auf einen Nenner. Lokalmatadore wie Fritz Kalkbrenner teilen sich das Rampenlicht mit internationalen Top Acts wie Underworld, James Blake, Róisín Murphy, Rudimental und natürlich den Newcomern und Hot Shots von morgen. Über 30 weitere Acts sowie umfangreiche Specials sind ebenfalls geplant. Akteure der Berliner Kunstszene verwandeln das gesamte Festivalgelände durch Street-Art, Graffiti, Tanzkunst, Performance-Art, Singer-Songwriter und Poetry Slam in ein fantastisches Art Village. Der Festivalsommer kann beginnen!
    Cast
    Rudimental; Róisín Murphy
    Regisseur
    Paul Hauptmann
    Hintergrundinfos
    Die Sendung ist auch auf ARTE Concert abrufbar: concert.arte.tv.
  3. X:enius

    Themen: Menschen und Primaten – Wie viel Nähe ist gut?

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Das Erbgut von Primaten und Menschen ist zu über 98 Prozent identisch. Gerade weil sie uns so ähnlich sind, sind wir von unseren nächsten tierischen Verwandten fasziniert und neigen dazu, sie zu vermenschlichen. Aber wie viel Nähe ist gut für die Tiere? Die britische Verhaltensforscherin Jane Goodall hat in den 60er Jahren Schimpansen in ihrem natürlichen Habitat beobachtet. Sie hat entdeckt, dass die Affen Werkzeuge benutzen, um an Futter kommen. Ausserdem gab sie, selten unter Forschern, den Tieren Namen statt Zahlen. Heute setzt sie sich für den Tierschutz ein. Für 'Xenius' berichtet die heute über 80-jährige Pionierin der Schimpansenforschung über ihre Erfahrungen. Im Primaten-Forschungszentrum in Leipzig sprechen die 'Xenius'-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard mit dem Psychologen Daniel Hanus über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Menschen und Primaten.
    Wiederholung
    W
    Hintergrundinfos
    Mehr zu den einzelnen Themen unter: arte.tv/xenius.
  4. Futuremag

    Themen: Civic Tech: mehr Bürgerbeteiligung dank Technologie? / Pioniere: Part-Time Scientists: Startklar für den Flug zum Mond / Futurewow: Elektrische Tragflügelboote

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    (1): Zukunftsfrage: Civic Tech: Mehr Bürgerbeteiligung dank Technologie? Politikverdrossenheit und Protestwähler – in Europa nimmt das Vertrauen in die Politik immer weiter ab. Vertreter der Zivilgesellschaft sowie manche Abgeordnete versuchen nun, den Dialog mit den Wählern mit Hilfe digitaler Tools wieder anzustossen. Solche als 'Civic Technology' bezeichneten Ansätze zielen darauf ab, den Bürger wieder in den Mittelpunkt politischer Entscheidungen zu stellen. Sie ermöglichen es beispielsweise, mit den Volksvertretern zu kommunizieren, an Gesetzesentwürfen mitzuarbeiten oder Wahlsysteme zu überdenken. Dadurch sollen Transparenz gefördert und neues Vertrauen zwischen Abgeordneten und ihren Wählern aufgebaut werden. Ob Revolution oder Modeerscheinung wird sich zeigen – Demokratie 2.0 ist auf jeden Fall im Kommen. (2): Pioniere: Part-Time Scientists: Startklar für den Flug zum Mond: Mehr als 40 Jahre nach der letzten Mondmission Apollo 17 plant eine Gruppe junger Deutscher, einen Aufklärungsroboter auf den Erdtrabanten zu schicken. Die leidenschaftlichen Weltraumabenteurer, die sich unter dem Namen 'Part-Time Scientists' zusammenfanden, wollen den Lunar XPrize gewinnen. Bei diesem von Google ausgerufenen Wettbewerb winken 20 Millionen Dollar für das erste private Team, das es schafft, einen Rover über die Mondoberfläche fahren zu lassen. (3): Futurewow: Elektrische Tragflügelboote: Heute gibt es Elektroboote, mit denen man über dem Wasser schweben kann! Durch die besondere Konstruktion der Tragflügel wird der Rumpf während der Fahrt aus dem Wasser gehoben.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Coline Tison; Clémence Rabeau
    Hintergrundinfos
    Mehr dazu im Internet unter: arte.tv/futuremag.
  5. Fluch des Falken

    Der geheime Gang

    Kategorie
    Mysteryserie
    Produktionsinfos
    Kindersendung
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2011
    Beschreibung
    Costa ist der Held des Tages, weil er der Clique von seinem Alleingang am Bus eine Menge Lebensmittel mitgebracht hat. Doch er verrät nicht, woher er sie hat und auch Emily schweigt, weil sie sich durch ein Versprechen an Costa gebunden fühlt. Enttäuscht macht sich David alleine mit Anna auf die Suche nach dem Vorratslager. Sie finden es tatsächlich mitten im Wald. Zu Davids Überraschung warten dort Costa und Emily. Gleichzeitig ist Isabel von Baroness Laura enttäuscht. Nachdem sie ein Gespräch zwischen Laura und Baron Konstantin mitgehört hat, glaubt Isabel, dass die Freunde von Laura ausspioniert wurden. Sie will mit Laura nichts mehr zu tun haben. Auch Laura ist traurig. Zwar hatte sie den Auftrag von Konstantin, über die Jugendlichen zu berichten, doch in Wahrheit hat sie ihm gar nichts erzählt. In ihrer Verzweiflung bittet Laura John um Vermittlung. Der bringt die beiden Mädchen wieder zusammen. Doch Isabel fordert einen Beweis für Lauras Loyalität zur Clique: Sie soll ihnen verraten, warum man nicht aus dem Wald heraus kommt. Laura kennt die Lösung aber selbst nicht. Dafür vertraut sie John und Isabel überraschend an, wer ihr wahrer Vater ist: Baron Gabor von Randelstein. Die Geschichte von Baroness Lauras verschwundenem Vater berührt Isabel so sehr, dass sie Laura den vermeintlichen Verrat an den Freunden verzeiht. Sie tröstet die neue Freundin und will ihr über den Verlust ihrer Familie hinweghelfen. Die beiden Mädchen freunden sich immer besser an, wodurch sich John zunehmend als Aussenseiter fühlt. Auch David ist von den Mädchen und ihren langweiligen Themen genervt. Zusammen mit Costa und John beschliesst er, die Vorratskammer auf eigene Faust weiter zu erkunden. Denn bei ihrem letzten Besuch ist ihnen ein seltsamer Luftzug aufgefallen. Sie gehen dem Geheimnis auf die Spur und finden einen unheimlichen Gang, der geradewegs ins Schloss zu führen scheint!
    Episodenummer
    30
    Cast
    Isabella Wolf, Lukas Amberger, Til Schindler, Annika Preil, Juliane Kotzur, Klaus Steinbacher, Miriam Thurau
    Regisseur
    Kirim Schiller
    Drehbuch
    Andreas Bütow, Kristian Wolff, Simone Zahn
    Hintergrundinfos
    Sechs Teens sind mit dem Bus auf dem Weg nach Hause, aber sie stranden in einem düsteren Wald. Es gibt keinen Weg hinaus. Sie sind auf unerklärbare Weise gefangen. In einer Herberge finden sie Unterkunft. Neugierig ergründen sie den magischen Ort, treffen auf mysteriöse Menschen, unerklärliche Phänomene und geheimnisvolle Gebäude. Welche Rolle spielt der Falke, der ihnen folgt? Nur gemeinsam können die Sechs das Rätsel des Waldes lösen und den Weg nach Hause finden.Jeder wird auf seine ganz persönliche Probe gestellt. Die Kids raufen sich zusammen, werden zu einem Team, entdecken wahre Freundschaft und erleben das Auf und Ab ihrer Gefühle. Und es ist ihre Chance: Frei von Schule und Eltern gehen sie mit jugendlicher Leichtigkeit durch das grösste Abenteuer ihres Lebens, an einem Ort, der nicht von dieser Welt ist, denn hier herrscht der Fluch des Falken. Der Wald und seine Bewohner altern nicht und stecken in den 50er Jahren fest. Sie sind entsprechend gekleidet. Sie wissen nicht, was sich inzwischen in der restlichen Welt verändert hat. Dafür erleichtern sie ihren Alltag mit fantastischen und magischen Erfindungen. Ihr grösstes Geheimnis ist das Zeitloch, das auf einem Fluch beruht, den sie selbst herbeigeführt haben, dem Fluch des Falken. Die Bewohner dieser Welt fürchten die Aufhebung des Fluches, sie versuchen mit allen Mitteln, dies zu verhindern. Die Schüler hingegen begreifen, dass sie nur nach Hause kommen, wenn sie das Rätsel dieser ausserordentlichen und spannenden neuen Lebenswelt lösen. Die Schüler wachsen zusammen, begleitet vom emotionalen Aufruhr ihrer Altersstufe: Selbsterfahrung, Liebe, Mobbing, Anerkennung, Konkurrenz oder Freundschaft. Und sie lösen die Konflikte aus ihrer eigenen Perspektive.
  6. Ratatat Rat-a-Tat

    Kaufwahn

    Kategorie
    Zeichentrick
    Produktionsinfos
    Kindersendung
    Produktionsland
    IND
    Produktionsjahr
    2010
    Beschreibung
    Heute geht es zum Einkaufen: Die Hunde Don und Colonel schieben den Wagen zwischen den Regalen entlang und haben keine Ahnung, dass die drei Mäuse zwischen Dons Tüten stecken. Das Chaos im Shoppingcenter ist vorprogrammiert .
    Episodenummer
    20
    Hintergrundinfos
    (...).
  7. ARTE Journal Junior

    Kategorie
    Kindermagazin
    Produktionsinfos
    Kindersendung
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2016
    Hintergrundinfos
    Artes Nachrichtensendung für die Acht- bis Zwölfjähriges behandelt Themen aus Europa und der ganzen Welt. In jeder Sendung stellen deutsche oder französische Schüler Fragen zu einem aktuellen Thema. Ausserdem stellt ein Kind sein Leben, seine Schule und seine Zukunftsträume vor.
  8. Die Geier, schrecklich schlau Vautours africains: le bal funèbre

    Kategorie
    Tiere
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    GB
    Produktionsjahr
    2013
    Beschreibung
    Geier sind vor allem als Aasfresser bekannt. Der bildgewaltige Naturfilm führt nach Ostafrika, wo drei besondere Geier-Arten beheimatet sind: der Sperbergeier, der Ohrengeier und der Weissrückengeier. Die Filmemacher haben das Verhalten der Greifvögel, ihre soziale Organisation, die Lernprozesse der Jungtiere sowie ihre morphologischen und biologischen Besonderheiten genau beobachten können. Dabei wird offenkundig, welche wichtige Rolle der Geier bei der Erhaltung des ökologischen Gleichgewichts spielt. Die drei Arten, die im Mittelpunkt des Films stehen, wurden in die Rote Liste gefährdeter Arten der International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (IUCN) aufgenommen, weil sie unmittelbar vom Aussterben bedroht sind. So wurden im kenianischen Naturschutzgebiet Maasai Mara die Geierbestände in den letzten Jahren um 60 Prozent dezimiert. Gründe für das Verschwinden der Vögel sind die Umwandlung natürlicher Lebensräume in landwirtschaftliche Nutzflächen und Weideland und die geringeren Aasvorkommen. Grund dafür ist, dass die wildlebenden Huftierherden schwinden. Auch werden die Geier häufig Opfer von kommerzieller Jagd. Besonders gefährlich ist für die fliegenden Resteverwerter daneben der in der Viehzucht, vor allem in Tansania, eingesetzte entzündungshemmende Wirkstoff Diclofenac. Er bleibt in den Körpern verendeter Tier zurück und bedeutet für die Aasfresser nicht selten den Tod.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Aidan Woodward
  9. X:enius

    Themen: Kundenbewertungen – Alle Macht dem Verbraucher?

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Kundenbewertungen sind die neue Währung des Internetzeitalters. Damit hat König Kunde ein neues Machtinstrument. Aber verschafft uns das wirklich mehr Einfluss oder werden wir als unbezahlte Werbetreibende missbraucht? Wie verändert die digitale Revolution die Rolle des Kunden? Einige Kunden nutzen die Gunst der Stunde und setzen die Anbieter unter Druck. Sie verlangen Superkonditionen und drohen mit schlechten Bewertungen. Oft haben sie damit Erfolg. Denn die Kundenbewertung ist entscheidend, wenn es heisst: Verkaufsschlager oder Ladenhüter? Das Laienvotum macht professionellen Werbern Konkurrenz. Authentizität ist das Stichwort. Denn genau das ist es, was die Käufer überzeugt. Immer mehr Branchen lassen sich auf dieses Spiel zwischen Anbieter und Kunde ein. Aber wer sitzt dabei am längeren Hebel? Rund um die Kundenbewertungen im Netz etablieren sich ganz neue Geschäftszweige. So gibt es Agenturen, die Bewertungen auf ihre Richtigkeit überprüfen. Denn falsche Bewertungen sind ein grosses Problem. In Berlin trifft das 'Xenius'-Team einen professionellen Vlogger. In selbstgedrehten Videos bewertet er Technikprodukte. Er verrät den 'Xenius'-Moderatoren, worauf es dabei ankommt und wie er damit Geld verdient. Ist das die neue Art, am Markt teilzunehmen?
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Benoît Laborde
    Hintergrundinfos
    Mehr zu den einzelnen Themen unter: www.arte.tv/xenius.
  10. Die grossen Mythen Les Grands Mythes

    Über den Wolken: Dädalus und Ikarus

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2014
    Beschreibung
    Dädalus lebte am Hof von König Minos und gehörte zu den grossartigen Erfindern des alten Griechenlands. Er war ein brillanter Architekt, ein genialer Zeichner und ein begnadeter Bildhauer. Auf der Insel Kreta fand er am Hofe des Königs Minos Asyl. Minos hatte von Poseidon als Zeichen, dass seine Gebete erhört wurden, einen prächtigen, strahlend weissen Stier erhalten. Dieser gefiel dem König so gut, dass er das Versprechen, das Tier dem Meeresgott zu opfern, ignorierte. Statt es zu schlachten, nahm er es in seine Herde auf und tötete dafür ein anderes Tier. Poseidons Rache für diese Täuschung war schrecklich: Für diesen Betrug verfluchte Poseidon die arme Pasiphaë, Minos' Gemahlin, die sich daraufhin in den Stier verliebte. Sie war ratlos, wusste sich nicht zu wehren gegen das brennende Verlangen, sich mit Poseidons weissem Stier im Liebesakt zu vereinen. Schliesslich wendete sich Königin Pasiphaë hilfesuchend an Dädalus und drohte sogar, ihn und seinen Sohn Ikarus zu töten, wenn er keine Lösung für sie fände. Schliesslich kam es mit Dädalus' Hilfe zu einer widernatürlichen Begattung: Daraus ging neun Monate später eine schreckliche Kreatur hervor: der Minotauros ein hybrides Wesen. Wutentbrannt wollte König Minos zunächst Dädalus für diese Torheit bestrafen, doch dann dachte er: Durch Dädalus ist diese schreckliche Kreatur entstanden, also solle er diesen Frevel am heiligen Bund der Ehe nun auch wieder beseitigen. Dädalus soll ein Gefängnis für das Ungeheuer bauen. Dädalus erbaute eine architektonisch aussergewöhnliche Anlage, ein Labyrinth. Der junge Theseus wagte sich schliesslich in jenes komplexe Bauwerk, machte dem Monster den Garaus und fand dank Ariadnes Hilfe wieder hinaus. Als Minos dies erfuhr, sperrte er Dädalus und dessen Sohn Ikarus selbst in das Labyrinth, die obwohl sie diesen Kerker selbst erbaut hatten , darin gefangen waren wie in einer Falle. Da kam Dädalus eine Idee: Er konstruierte Flügel, um sich gemeinsam mit seinem Sohn zum Himmel empor zu schwingen .
    Episodenummer
    17
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Sylvain Bergère, Nathalie Amsellem
  11. Angela Merkel: Die Unerwartete

    Kategorie
    Politik Inland
    Produktionsinfos
    Dokumentarfilm
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    'Sie kennen mich' Mit diesem Spruch warb die Kanzlerin im Bundestagswahlkampf 2013 für sich. Das war eine hochwirksame Kurzbotschaft, weil die Deutschen tatsächlich glaubten, ihre Kanzlerin zu kennen: unsere Krisen-Königin, unsere Beschützerin. Doch dann, im September 2015, überraschte sie die Menschen. Für viele war sie fortan die 'Flüchtlingskanzlerin'. Das soll Angela Merkel sein? Eben noch wurde sie als 'Eiskönigin' porträtiert, jetzt sieht man sie plötzlich als 'Mutter Angela', das Gewissen der Welt, die globale Barmherzige. Und sie polarisiert das Volk. 'Merkel muss weg'-Rufe werden laut, die AfD erstarkt. Die pragmatische Realistin setzt ihre Macht aufs Spiel? Sie gefährdet den inneren Frieden? Sie entzweit die Union? War Merkel über Nacht eine Andere geworden? Das Porträt 'Angela Merkel: Die Unerwartete' von Matthias Schmidt und Torsten Körner zeichnet den politischen Weg Angela Merkels nach und zeigt eine Politikerin, die weiss, was sie tut, und die mitunter auf Risiko spielt, um sich durchzusetzen. Der Film bietet die Chance genauer hinzuschauen, Merkel noch einmal besser kennenzulernen. Er hilft zu verstehen, warum sich die Kanzlerin in der Flüchtlingsfrage so verhält, wie sie sich verhält. Der Film erzählt auch von den Zwängen eines politischen Weges, von der flüchtigen und geteilten Macht und von den Zufällen, die manchmal eine Karriere entscheiden. Die beiden Autoren haben eine beeindruckende Fülle von Gesprächspartnern versammelt, mit denen sie das Machtprofil der Politikerin Merkel betrachten, aber auch den Menschen Merkel ergründen. Die Dokumentation fördert viele seltene oder unbekannte Merkel-Bilder zutage und zeigt sie in einem neuen Licht. Ungewöhnlich genug ist auch, dass sich ebenfalls die Bundeskanzlerin für ein exklusives Interview zur Verfügung gestellt hat. So entsteht ein profundes Porträt, das über tagesaktuelle Geschehen hinaus das Bild einer Politikerin entwirft, die sich dem Unerwarteten stellt, die das Unerwartete in eine politische Technik verwandelt hat und auf ihrem eigenen Weg oft von unerwarteten Entwicklungen profitieren konnte.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Matthias Schmidt, Dr. Torsten Körner
    Drehbuch
    Matthias Schmidt, Torsten Körner
  12. Erdogan – Im Rausch der Macht Erdogan, l'ivresse du pouvoir

    Kategorie
    Politik Inland
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Recep Tayyip Erdogan kann auf eine lange Politikerkarriere zurückblicken: Oberbürgermeister von Istanbul, Vorsitzender der islamisch-konservativen AKP, langjähriger Ministerpräsident und seit August 2014 Staatspräsident der Türkei. Als er 2003 mit der AKP an die Macht kam und zum Ministerpräsidenten gewählt wurde, sah die internationale Gemeinschaft zunächst einen proeuropäischen Demokraten in Erdogan, der die Armee zurückdrängte und einen moderaten Islam verkörperte. Während des Arabischen Frühlings blickten Nordafrika und der Nahe Osten nach Ankara. Die Türkei konnte sich einer boomenden Wirtschaft erfreuen, selbst der Dialog mit den Kurden kam wieder in Gang. Doch nun zeigt sich Erdogan als Machtpolitiker, geht systematisch gegen Minderheiten, die Opposition und freie Medien vor. Als 2013 die Protestbewegung auf dem Istanbuler Taksim-Platz brutal niedergeschlagen wird, mehren sich die Stimmen, die Erdogan Despotismus vorwerfen. Korruptionsskandale, Terroranschläge, der wiederaufflammende Konflikt mit den Kurden und die Flüchtlingskrise erschüttern das Land. Nach dem missglückten Putschversuch vom 15. Juli 2016 werden Tausende Lehrer, Richter und Staatsbeamte entlassen und inhaftiert, die Presse mundtot gemacht. Guillaume Perrier und Gilles Cayatte haben in den USA, der Türkei und Deutschland zahlreiche langjährige Weggefährten, Freunde und Gegner Erdogans getroffen und ein kontrastreiches Porträt des 'Sultans vom Bosporus' gezeichnet. Ihnen ist es unter anderem gelungen, ein Interview mit Fethullah Gülen, dem ehemaligen Verbündeten und heutigen Staatsfeind Nummer eins, zu führen, der seit Jahren die Medien meidet.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Guillaume Perrier, Gilles Cayatte
  13. Türkei – Drehkreuz des Terrors?

    Kategorie
    Zeitgeschehen
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Die Türkei ist ein Land zwischen Mittelmeer und Schwarzem Meer, zwischen Asien und Europa. Der westliche Lebensstil und die Erbschaft des Osmanischen Reiches gingen hier stets Hand in Hand. Unter der Führung von Recep Erdogan hat sich das verändert. Die Türkei ist inzwischen zu einem Land geworden, in dem die Meinungs- und Pressefreiheit radikal eingeschränkt wird, oppositionelle Politiker, Geschäftsleute und Wissenschaftler inhaftiert werden und der sunnitische Islam alle anderen Glaubensrichtungen dominiert, obwohl die Türkei in Wirklichkeit ein Mosaik verschiedener Völker und Kulturen ist. Von dieser Politik profitieren auch die radikalislamischen Terrororganisationen wie der sogenannte Islamische Staat. Die Türkei scheint für die Dschihadisten in Syrien und im Irak ein Dreh- und Angelpunkt zu sein. Sie versorgen sich hier mit Menschen- und Kriegsmaterial, oft mit Wissen und Tolerierung der türkischen Behörden und sogar wie manche Experten behaupten – mit deren Unterstützung. Das alte Bild der Türkei als Brücke zwischen Asien und Europa hat sich seit dem Beginn der Bürgerkriege im Irak und in Syrien in ein gänzlich anderes verwandelt: Die Türkei ist zur Transitstrecke in den 'Heiligen Krieg', zum Drehkreuz für die Dschihadisten geworden. Doch der Islamische Staat hat der Türkei inzwischen den Krieg erklärt und verübt immer mehr Selbstmordanschläge, besonders in touristischen Zentren. Ein hochrangiger türkischer Sicherheitsbeamte gab zu, dass der IS in mehr als 70 türkischen Städten über geheime Zellen verfügt. Hinzu kommt, dass die Terrororganisation laut einer Umfrage von bis zu acht Prozent der türkischen Bevölkerung Sympathien geniesst. Manche Politiker in Ankara weisen immer wieder darauf hin, welche Gefahren diese 'Brücken-Rolle' für das Land in sich birgt. Doch die Warnung kommt eventuell zu spät, denn die Islamisten scheinen in der Türkei bereits eine stabile Infrastruktur und eine breite Anhängerschaft aufgebaut zu haben. In den Interviews mit Politikern, Experten und Betroffenen wird deutlich, dass die Türkei über die Aktivitäten der Dschihadisten im eigenen Lande lange hinweggesehen hat, sie toleriert und sogar unterstützt hat.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Halil Gülbeyaz
    Hintergrundinfos
    Mehr zum Thema auf ARTE Info unter: info.arte.tv.
  14. Entdeckungsreisen ans Ende der Welt Travels to the Edge with Art Wolfe

    Westafrika: Togo und Benin

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    USA
    Produktionsjahr
    2009
    Beschreibung
    Westafrika ist die Geburtsstätte des Voodoo-Kultes. In Togo und Benin spielt er im Alltag auch heute noch eine wichtige Rolle: Ob symbolträchtige Geierköpfe auf Märkten oder blutbefleckte Altare – Voodoo wird hier regelrecht gelebt und ist beinahe überall sichtbar. Art Wolfe besucht einige Dörfer, in denen Voodoo-Bräuche noch besonders lebendig sind. Er fotografiert rituelle Maskentänze, Menschen in Trancezuständen und faszinierende Zeremonien mit Feuerschluckern.
    Episodenummer
    16
    Regisseur
    Karel Bauer, Sean White
  15. ARTE Journal

    Kategorie
    Nachrichten
    Produktionsinfos
    Nachrichten
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2016
    Hintergrundinfos
    In der Nachrichtensendung betrachtet die deutsch-französische Redaktion mit einem weltoffenen Blick das tagesaktuelle politische Geschehen, die sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen sowie die kulturellen Ereignisse aus europäischer Sicht.
  16. D'Artagnans Tochter La fille de d'Artagnan

    Kategorie
    Abenteuer
    Produktionsinfos
    Spielfilm
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    1994
    Beschreibung
    In jungen Jahren war der Musketier D'Artagnan ein vielbeschäftigter Mann, zu beschäftigt, um sich um die Erziehung seiner unehelichen Tochter Eloïse zu kümmern. Also brachte er das kleine Mädchen in einem provenzalischen Nonnenkloster unter, wo es über die Jahre zu einer temperamentvollen jungen Frau heranwuchs. Das beschauliche Leben im Konvent nimmt ein jähes Ende, als ein Trupp bewaffneter Männer, unter der Führung einer geheimnisvollen Frau in Rot, das Gebäude stürmt. Eigentlich sind die Eindringlinge nur auf der Suche nach einem entlaufenen Sklaven, doch als Eloïse eine vom Blut des Verfolgten befleckte Wäscheliste findet, vermutet das abenteuerlustige Mädchen hinter dem harmlosen Stück Papier eine geheime Botschaft. In Männerkleidung macht sie sich auf nach Paris, um ihren Vater um Hilfe bei der Aufklärung des vermeintlichen Komplotts zu bitten. Auf dem langen und gefährlichen Weg trifft Eloïse den mittellosen Dichter Quentin, welcher sich unsterblich in sie verliebt und ihr nicht mehr von der Seite weicht. In Paris angekommen, findet sie ihren Vater als einen bei der Krone in Ungnade gefallenen, mittellosen alten Mann vor. Dieser will nichts von einer Verschwörung wissen, aber mit viel Überredungskunst gelingt es Eloïse doch, D'Artagnan von der Echtheit der verschlüsselten Nachricht zu überzeugen. Gemeinsam mit ihrem Vater und dessen alten Musketierfreunden Porthos, Aramis und Athos macht sich die junge Heldin auf, das angebliche Komplott zu vereiteln. Doch wie es der Zufall so will, decken die Recken dabei eine echte Verschwörung auf .
    Wiederholung
    W
    Cast
    Sophie Marceau, Philippe Noiret, Claude Rich, Sami Frey, Jean-Luc Bideau, Raoul Billerey, Charlotte Kady
    Regisseur
    Bertrand Tavernier, Riccardo Freda
    Drehbuch
    Jean Cosmos, Michel Léviant, Bertrand Tavernier
    Hintergrundinfos
    Meisterregisseur Bertrand Tavernier, Jahrgang 1941, kann auf über 30 Filme und zahlreiche Auszeichnungen zurückblicken. Für 'Der Lockvogel' gewann er 1995 den Goldenen Bären. Weiterhin wurde er mehrfach mit dem französischen César für die beste Regie und das beste Drehbuch ausgezeichnet. 'D'Artagnans Tochter' bekam 1995 zwei César-Nominierungen: Claude Rich für die Rolle des machtgierigen, aber leicht verrückten Herzogs von Crassac und Philippe Sarde für seine Musikkomposition.
    Kritiken
    Eine von leichter Ironie getragene Hommage an das 'Mantel-und-Degen'-Genre, die sich ganz auf die schauspielerischen Glanzleistungen ihrer Protagonisten verlässt und geschickt die Balance zwischen Komik und Romantik hält (Lex. des Internat. Films).
  17. Royal Dinner

    Themen: Japan: Im Reich der Gaumenfreuden

    Kategorie
    Kochen/Essen/Trinken
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2013
    Beschreibung
    Rohe Dorade, Salzpflaume, Aal, Yuzu Produkte, die für Michel Roth ebenso faszinierend wie ungewöhnlich sind. In dieser Folge würdigt der Küchenchef die japanische Kochkunst, bei der die perfekte geschmackliche Abrundung und ästhetische Darbietung im Mittelpunkt stehen. Zur Ausarbeitung seines französisch-japanischen Menüs hat Michel Roth seinen Freund, den japanischen Koch Daiki Nishio, zu Hilfe gerufen. Ausserdem nehmen Maki Murayama, Direktorin des Teehauses Jugetsudo, Chihiro Masui, Kulinarik-Journalistin und Autorin von 'La cuisine du Japon', und der Ernährungsgeograf Jean-Robert Pitte am Festmahl teil.
    Episodenummer
    5
    Regisseur
    Matthieu Valluet
    Hintergrundinfos
    Mehr Informationen kurz vor der Ausstrahlung der Sendung unter: www.arte.tv/royaldinner.
  18. Im Bann der Jahreszeiten – Winter

    Frühlingsboten

    Kategorie
    Natur und Umwelt
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2014
    Beschreibung
    Ende Februar befindet sich die Natur in einer Aufbruchsstimmung, die sich auf den Menschen überträgt. Passend dazu kündigt sich bei den Tieren der 'Pferdeflüsterin' Marlena Boron im Naturreservat Popielno im polnischen Masuren die Geburt der Konik-Fohlen an. In den Wäldern Mecklenburg-Vorpommerns geht Förster Jens Mielke derweil auf die Suche nach Geweihen, die die Hirsche in seinem Revier nach der Brunft abgeworfen haben und die er nun katalogisiert. Genau solche Geweihe benötigt Martin Funk für seine Arbeit in der kleinen Manufaktur in Thüringen. Der traditionsreiche Familienbetrieb verarbeitet das 'Elfenbein des Waldes' in echter Handarbeit zu Kronleuchtern und anderen edlen Gegenständen. Im Grödnertal in Südtirol bereiten Lawinenexperte Dietmar Insam und der Pilot Gabriel Kostner eine spektakuläre Lawinensprengung aus der Luft vor. Die beiden hoffen, dass alles nach Plan verläuft. Etwas ruhiger geht es bei Bruno Springmann zu. In den noch langen Winternächten schnitzt er kunstvolle Masken aus Holz für die anstehende alemannische Fasnet im Schwarzwald. Die einzigartigen und individuell abgestimmten Masken verwandeln die Narren jedes Jahr aufs Neue in Hexen, Geister und Dämonen. Die Tage werden jetzt wieder länger. Das Licht ist ein mächtiger Impulsgeber für Menschen, Tiere und Pflanzen, und für den Winter das Zeichen, sich in höhere Regionen zurückzuziehen. Aber auch dort wird es täglich wärmer.
    Episodenummer
    5
    Regisseur
    Ira Beetz, Keti Vaitonis
  19. X:enius

    Themen: Die Chemie des Backens

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    'Backe, backe Kuchen, der Bäcker hat gerufen .' Glaubt man dem Kinderreim, benötigt man lediglich sieben Sachen fürs Backen. Doch was bewirken die einzelnen Zutaten im Teig? Und was macht den Kuchen locker und lecker? Die 'Xenius'-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug ergründen die Chemie der Backzutaten und suchen nach optimalen Rezepten für gelungene Kuchen. Zusammen mit dem Patissier Jan Ketel experimentieren sie an der Akademie Konditoren-Innung in Berlin mit Backtriebmitteln und anderen Zutaten. Trotz der Erfindung des Backpulvers hat sich die Backhefe als traditionelles Triebmittel nicht verdrängen lassen. Was macht den Unterschied aus? Die 'Xenius'-Moderatoren setzen die neuen Erfahrungen beim Backen eines deutschen Christstollens und einer französischen Galette des Rois um.
    Hintergrundinfos
    Mehr zu den einzelnen Themen unter: www.arte.tv/xenius.
  20. Atlantis im Mittelmeer Le mystère Atlit Yam

    Warum versank Atlit Yam?

    Kategorie
    Archäologie
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2012
    Beschreibung
    Im Jahr 1984 entdeckte der erfahrene Taucher und Archäologe der israelischen Antiken-Behörde Dr. Ehud Galili vor der Küste Israels in zehn Meter Tiefe eine seltsame Steinformation, bei der es sich nicht um eine natürliche Felsformation handelte: Durch einen starken Sturm war sie in Teilen freigelegt worden. Es sollte der Fund seines Lebens sein. Zunächst standen verschiedene Vermutungen im Raum: Handelte es sich um eine Stätte der Phönizier, der Araber, der Römer oder gar der Templer? Warum lag sie gerade dort, 400 Meter von der Küste entfernt? Schon die ersten Ausgrabungen zeigten, dass Atlit Yam was auf Hebräisch so viel wie 'Atlit am Meer' bedeutet eine etwa 9.000 Jahre alte neolithische Siedlung war, die sich über mehr als 40.000 Quadratmeter erstreckte. Vor etwa 6.000 Jahren führten das Schmelzen der Gletscher und der Anstieg des Meeresspiegels zu ihrer Überflutung. Im Laufe der Jahre die Ausgrabungen dauerten insgesamt 25 Jahre wurde deutlich, dass es sich um eine der grössten und besterhaltenen prähistorischen Siedlungen handelte, die je an der Mittelmeerküste entdeckt wurden. Freigelegt wurden Häuser, der älteste je gefundene Brunnen mit Steineinfassung, Reste von Fischernetzen sowie unzählige Artefakte wie Klingen oder Pfeilspitzen. Zu den spektakulären Funden gehörte ausserdem ein steinerner Altar sowie ein rätselhafter, 20 Meter langer Korridor, durch den die Bewohner der Siedlung offenbar am Tag der Sommersonnenwende schritten. Ausserdem fanden die Archäologen mehrere Dutzend menschliche Skelette sowie einmalig gut erhaltene DNA-Spuren. Die Ausgrabungen belegen, dass Atlit Yam eine der ältesten bislang bekannten Siedlungen ist. Die Bewohner betrieben Ackerbau und Viehzucht, wussten aber auch die Ressourcen des Meeres zu nutzen. Einerseits wurden faszinierende Spuren gefunden, aus denen man Erkenntnisse über den Lebensalltag ziehen kann, andererseits auch Hinweise auf rituelle Praktiken. Beides zeugt von einem relativ hohen Zivilisationsgrad der in der Jungsteinzeit lebenden Menschen. Untermauert wird diese Annahme dadurch, dass auch ein Steinkreis ähnlich dem von Stonehenge entdeckt wurde, sowie zahlreiche intakte Grabstätten, die neben menschlichen Überresten auch Grabbeigaben enthielten, die die Verstorbenen ins Jenseits begleiten sollten.
    Regisseur
    Jean Bergeron
  21. Das Geheimnis der Aale The Mystery of Eels

    Kategorie
    Tiere
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    A/USA
    Produktionsjahr
    2013
    Beschreibung
    Der Aal entwickelte sich vor mehr als 50 Millionen Jahren und brachte fünfzehn verschiedene Unterarten hervor doch seine Fortbewegung, sein Verhalten und sogar sein Tod sind noch weitgehend unerforscht. Der Aal ist ein katadromer Wanderfisch, der im Süsswasser lebt und nur zum Laichen ins Meer zieht. Dabei wandert er in umgekehrter Richtung wie der Lachs, der im Süsswasser laicht und sein restliches Leben im Ozean verbringt. Europäische wie Amerikanische Aale laichen im Winter in der Sargassosee im Nordatlantik. Ihre Larven, die wegen ihres blattartigen Aussehens auch Weidenblattlarven heissen, werden in den sieben bis zwölf Monaten nach dem Schlüpfen vom Golfstrom in alle Richtungen zerstreut. Dann schwimmen sie stromaufwärts und setzen ihre Metamorphose in Flüssen, Mündungsgebieten und Seen fort. Im Süsswasser werden Aale zwischen 5 und 20 Jahre alt, es wurden aber auch schon mehrere über 30-jährige Tiere und sogar ein 80-jähriges entdeckt. Sobald sie geschlechtsreif sind, schwimmen die ausgewachsenen Aale stromabwärts zu ihrem Geburtsort im Meer zurück, wo sie sich fortpflanzen und sterben. Ihre Wanderrouten sind noch weitgehend unbekannt, und in der Sargassosee wurde nie ein ausgewachsenes Tier gesichtet. Auch hat man noch nie einen wilden Aal beim Fortpflanzungsakt beobachtet. Der Film macht sich auf eine Spurensuche.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Fritz Mitchell
    Hintergrundinfos
    Der amerikanische Künstler, Schriftsteller und Naturforscher James Prosek verfasste 2011 das Buch 'Eels: An Exploration, from New Zealand to the Sargasso, of the World's Most Mysterious Fish', auf dem dieser Film basiert. Er hat den ungewöhnlichen Fisch auf eine Reise von Neuseeland über die Sargassosee und die Mündungsgebiete der Vereinigten Staaten bis nach Japan begleitet und erklärt seinen Lebenszyklus, seine Bedeutung in der Mythologie der polynesischen Maori, seine Rolle in der Gastronomie – Aale sind aufgrund ihres hohen Fett- und Proteingehalts sehr nahrhaft und können in geräuchertem oder getrocknetem Zustand lange aufbewahrt werden – und im internationalen Fischhandel. Da es bisher nicht gelungen ist, Aale in Gefangenschaft zu vermehren, werden sie häufig als Jungtiere in den USA gefischt, in China aufgezogen und vor allem in Japan konsumiert. Der Film zeigt auch, dass die Aalbestände in manchen Teilen der Welt aufgrund von Umweltverschmutzung, Wasserkraftwerken, Überfischung und Erderwärmung drastisch zurückgehen. Im Film kommen Aalliebhaber aus der ganzen Welt zu Wort. Ray Turner lebt als Einsiedler an den Ufern des nordamerikanischen Flusses Delaware, wo er die Aale in Neumondnächten im September mithilfe eines Staudamms fängt. Daniel Joe, ein Maori-Führer im neuseeländischen Busch, füttert die Fische mit der Hand. Die Forscher Doug und Tim Watts kämpfen darum, dass der Aal in die Liste der bedrohten Tierarten aufgenommen wird. Pat Bryant arbeitet als Frisörin im US-Bundesstaat Maine und verdient sich mit dem Aalfang ein wenig Geld dazu – eine lukrative Tätigkeit, die schon zu einem wahrhaftigen Ansturm auf Aale geführt hat. Und der Wissenschaftler und anerkannter Experte für Wanderfische Katsumi Tsukamoto vom Tokioter Atmosphere and Ocean Research Institute, hat eine Laichzone von Aalen im Pazifischen Ozean entdeckt.
  22. ARTE Journal

    Kategorie
    Nachrichten
    Produktionsinfos
    Nachrichten
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2016
    Hintergrundinfos
    In der Nachrichtensendung betrachtet die deutsch-französische Redaktion mit einem weltoffenen Blick das tagesaktuelle politische Geschehen, die sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen sowie die kulturellen Ereignisse aus europäischer Sicht.
  23. Vom Erdboden verschluckt

    Mysterium Sinkloch

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    USA
    Produktionsjahr
    2014
    Beschreibung
    Sinklöcher sind Senken an der Erdoberfläche, die durch das Einbrechen eines natürlichen Hohlraums im Untergrund entstehen. Solche spektakulären Erdsenkungen treten weltweit immer häufiger auf. Einerseits sind Erdfälle faszinierende geologischen Phänomene, andererseits können sie auch zu dramatischen Todesfällen führen. So etwa im Februar 2013, als sich in einem typisch amerikanischen Vorort im Norden Floridas unter dem Haus der Familie Bush ein gigantisches Loch auftat. Die Katastrophe überraschte die Bewohner im Schlaf. Eine Leiche konnte trotz tagelanger Bemühungen nie geborgen werden. Todesopfer fordern Sinklöcher nur selten, sie treten aber immer häufiger auf. Die Gefahr von Sinklöchern lauert überall dort, wo Kalk und anderes wasserlösliches Gestein im Untergrund vorhanden sind. Löst sich in Luft befindliches Kohlendioxid im Regenwasser auf, wird das weiche Gestein durch die sich bildende schwache Säure angegriffen und wie ein Schweizer Käse durchlöchert. Erdsenkungen können ganz langsam entstehen, wenn die Erde nach und nach kraterförmig absackt. Sie können aber auch urplötzlich auftreten, wenn der Boden unvermittelt nachgibt. Sie haben dann oft katastrophale Folgen. Riesige Sinklöcher haben schon ganze Strassenzüge und Wohnblöcke verschluckt, wie in Sibirien, Spanien und in Louisiana im Süden der USA. Die Sendung dokumentiert mit fesselnden Augenzeugenberichten dramatische Erdfälle rund um den Globus und begleitet Wissenschaftler bei der Untersuchung der Kräfte, die diesen Naturkatastrophen zugrunde liegen.
    Regisseur
    Larry Klein
  24. Die Glasbläserin

    Kategorie
    TV-Historienfilm
    Produktionsinfos
    Fernsehfilm
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Thüringer Wald, Weihnachten 1890: Nach dem plötzlichen Tod des Vaters stehen Marie und Johanna Steinmann vor dem Nichts. Marie, die Jüngere, möchte dessen Glasbläserwerkstatt gerne übernehmen und könnte das auch, doch die Zunftordnung lässt dies nicht zu. So sind die Schwestern gezwungen, sich mit schlecht entlohnten Hilfsarbeiten über Wasser zu halten: Johanna als Gehilfin des Glashändlers Friedhelm Strobel, Marie als Glasmalerin bei Wilhelm Heimer. Doch es sind harte Zeiten für Frauen: Ihre finanzielle Not zwingt Marie dazu, in eine Ehe mit Heimers Sohn Thomas einzuwilligen. Dieser entpuppt sich jedoch bald darauf als brutaler Schläger. Heimer nutzt Maries künstlerisches Talent aus, Strobel bedrängt Johanna sexuell. In ihrer Not wachsen die Schwestern enger zusammen, bis sie beschliessen, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Sie widersetzen sich den Traditionen des Dorfes, indem sie die Glasbläserwerkstatt ihres Vaters auf eigene Faust neu eröffnen. Mit der Zeit werden sie immer mutiger und errichten schliesslich einen Betrieb für die Objekte aus Glas, die die Glasbläserin Marie anfertigt. Selbstbewusst stellen sie sich der männlichen Konkurrenz und erwecken mit ihren Glasarbeiten bald das Interesse eines charismatischen Händlers aus Amerika, der zudem noch ein Auge auf die hübsche Marie geworfen hat. Auf ihrem gemeinsamen emanzipatorischen Weg in Richtung Selbstbestimmung überwinden beide grosse Hürden, erleben schwesterlichen Zusammenhalt und erfinden ganz nebenbei die Weihnachtskugel .
    Cast
    Luise Heyer, Maria Ehrich, Robert Gwisdek, Dirk Borchardt, Max Hopp, Franz Dinda, Karel Hermánek Jr.
    Regisseur
    Christiane Balthasar
    Drehbuch
    Léonie-Claire Breinersdorfer
    Programmtext
    Erstausstrahlung
    Hintergrundinfos
    'Die Glasbläserin' ist ein Historienfilm nach dem gleichnamigen Buch von Petra Durst-Benning. Regie bei dem fesselnden Frauenschicksal und Zeitgemälde führte Christiane Balthasar. Luise Heyer ist bekannt aus Edward Bergers 'Jack' (2014) und Kilian Riedhofs 'Der Fall Barschel' (2015). Maria Ehrich (Jupiter Award und Goldene Kamera 2015) ist in Sven Bohses Miniserie 'Ku'damm 56' (2016) zu sehen. Der Film thematisiert eine historische Begebenheit: die Erfindung und Vermarktung der Weihnachtskugel. Zwar ist die Familie Steinmann fiktiv, doch das thüringische Lauscha wurde Mitte des 19. Jahrhunderts tatsächlich zum Geburtsort des gläsernen Christbaumschmuckes.
  25. No Direction Home – Bob Dylan

    Kategorie
    Musikerporträt
    Produktionsinfos
    Dokumentarfilm
    Produktionsland
    USA/GB/J
    Produktionsjahr
    2005
    Beschreibung
    Musikgeschichte schrieb Regisseur Martin Scorsese bereits 1978 mit seinem Dokumentarfilm 'The Band' ('The Last Waltz') über das Abschiedskonzert der gleichnamigen Gruppe, die unter anderem als Begleitband von Bob Dylan Berühmtheit erlangte. In 'No Direction Home' beleuchtet er die frühen Jahre des Songwriters und Musikers Bob Dylan und schafft dabei auch ein musikalisches Meisterwerk. Martin Scorsese, der die Berlinale 2008 mit 'Shine A Light', der spektakulären Verfilmung eines Rolling-Stones-Konzertes, eröffnete, konzentrierte sich in seinem Bob-Dylan-Porträt auf die Jugend des Sängers und Songwriters und die Anfangsjahre seiner musikalischen Karriere. Deren Ende markiert die England-Tournee des Jahres 1966, bei der Dylan erstmals mit einer elektrisch verstärkten Band auftrat. Auf den 'Judas!'-Ruf, den ein empörter Fan damals in Manchester in den Saal schleuderte, reagierte Dylan unerschrocken mit der Anweisung an seine Band 'Play it fuckin' loud!'. Wie in einem Dylan-Song wechselt Scorsese ständig die Perspektive. Er lässt einmal Dylan selbst zu Wort kommen, der für den Film sein erstes grosses Interview – wenn auch nicht Martin Scorsese selbst, sondern seinem Manager Jeff Rosen – seit langer Zeit gab. 'Da erfahren wir, dass der Mann, den die ganze Welt für die zentrale musikalische Figur der amerikanischen Protestbewegung gehalten hat, sich selbst nicht dafür hielt. 'Mit irgendwelchen Ideologien hatte ich nie wirklich was am Hut. Egal in welcher Szene ich mich bewegte, ich fühlte mich immer als Aussenseiter.' Mal schildern Weggefährten wie Pete Seeger, Joan Baez oder Allen Ginsberg die Entwicklung Dylans, der sich vom Rock 'n' Roller seiner Jugendtage über den Protest-Folksänger der frühen 60er bis zum elektrischen Rocker jener England-Tour wandelte. Die aufregende und aufreibende Geschichte jener Jahre erzählt Scorsese nicht chronologisch und er verzichtet auf jeden eigenen Kommentar.
    Regisseur
    Martin Scorsese
    Drehbuch
    Martin Scorsese
    Hintergrundinfos
    In dem Dokumentarfilm kommen – zum Teil in Archivaufnahmen – neben Pete Seeger, Joan Baez und Allen Ginsberg auch Folk-Sänger Dave Van Ronk, Bob Dylans erste grosse Liebe Suze Rotolo, Sänger und Songschreiber Bob Neuwirth, Filmemacher D. A. Pennebaker und Dylans grosses Vorbild Woody Guthrie zu Wort. Zu sehen sind zahlreiche Bob-Dylan-Performances, zu den wichtigsten zählen Aufnahmen der Songs 'Blowin' in the Wind', 'Girl from the North Country', 'Man of Constant Sorrow', 'Mr. Tambourine Man', 'Love Minus Zero/No Limit', 'Like a Rolling Stone' und 'One Too Many Mornings'. Für seinen Musikfilm konnte Scorsese auf Dylans Privatarchiv und auf die Arbeiten der Dokumentarfilm-Legende D. A. Pennebaker zurückgreifen. 'Diesen Filmen verdankte er das beste Material. Wir sehen Dylan Backstage, schwer unterwegs auf irgendwelchen Substanzen, die alle nicht schöner und schlauer machen, völlig genervt von den Buhrufen seiner Fans und völlig ausgelutscht vom Starruhm. [.] ,Nächste Woche baue ich mir einen neuen Dylan, mal sehen, wie lange der hält', sagt er nach einem Konzert. So nah ist ihm danach nie wieder eine Kamera gekommen', schreibt Matthias Leybrand über die Filme Pennebakers. Neben vielen anderen Preisen gewannen Bob Dylan, Martin Scorsese und die Produzenten des Dokumentarfilms im Jahr 2006 den Grammy für das beste lange Musikvideo und den Golden Reel Award der Motion Picture Sound Editors für den besten Tonschnitt. Der 'film-dienst' schreibt: 'Der durch ein langes Interview mit Dylan gerahmte Film bietet eine Fülle von klug eingesetztem Archivmaterial, durch das der Künstler in ein politisches wie kulturelles Umfeld gestellt wird und die gegenseitigen Beeinflussungen erkennbar werden. Nicht nur für Musikfans von hohem ästhetischem Reiz.'.
  26. Tracks

    Das Magazin für Popkultur | Themen: Gaika / (La)Horde / Man or Astro-Man? / Mo Yi / Frank Henenlotter / Wind Dance

    Kategorie
    Jugendsendung
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    D/F
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    (1): Gaika Gaika Tavares wurde in Brixton als Sohn karibischstämmiger Eltern geboren. Sein düsterer Dancehall ist geprägt vom Cyberpunk-Universum des Mangas 'Ghost in the Shell'. Nach zwei Mixtapes und einer Zusammenarbeit mit dem Pionier der New Yorker Queer-Rap-Szene Mykki Blanco innerhalb von sechs Monaten trat der 30-Jährige im Quai Branly in Paris auf. Dort traf 'Tracks' den Künstler zum Gespräch. (2): (La)Horde Sie sehen das Leben durch Tutorials und sind die Erfinder des Post-Internet-Tanzes: Das Digital-Natives-Kollektiv (La)Horde nutzt virale Tanzvideos als Inspirationsquelle für ihre Aufführungen von vernetztem zeitgenössischen Tanz. (3): Man or Astro-man Erdmensch oder Weltraummensch? Diese Frage stellen sich die US-Amerikaner von 'Man or Astro-Man?' seit 1992. Die Rockformation aus Alabama findet ihre Inspiration in Science-Fiction-Filmen aus den 60er Jahren. (4): Mo Yi Der 1958 in Tibet geborene Mo Yi ist einer der ersten Chinesen, die es wagten, Selfies in einem Land zu machen, in dem jegliche Zurschaustellung von Individualismus verboten war. 1989 wurde er eingesperrt, weil er sich – fasziniert von der revolutionären Atmosphäre – während einer Demonstration auf dem Platz des Himmlischen Friedens selbst fotografierte. Heute ist Mo Yi in seiner Heimat endlich anerkannt. (5): Frank Henenlotter Er pflegte Umgang mit den Junkies und den Prostituierten der 42nd Street in New York und machte sie zu den Protagonisten seiner Filme wie 'Brain Damage' oder 'Frankenhooker': Der 66-jährige Regisseur Frank Henenlotter ist mit seiner Mischung aus Humor, Sex und Blut ein Star des Underground-Films. (6): Wind Dance Dieses Jahr findet in Warschau die Weltmeisterschaft im Indoor-Skydiving statt. Mehr als 300 Teilnehmer aus 18 Ländern nehmen an dem Event teil, das erst seit 2015 existiert. Unter ihnen: Inka Tiitto, Weltmeisterin in der Kategorie 'Freestyle' und das Team 'Vipers', die Rekordhalter in der Kategorie 'Geschwindigkeit'.
  27. Der Gott des Gemetzels Carnage

    Kategorie
    Drama
    Produktionsinfos
    Spielfilm
    Produktionsland
    F/D/PL/E
    Produktionsjahr
    2011
    Beschreibung
    Die vielbeschäftigte Investmentbankerin Nancy Cowan und ihr Mann Alan, ein zynischer Rechtsanwalt, finden sich eines Abends nicht ganz freiwillig in der New Yorker Wohnung der Longstreets ein. Denn zwischen ihren elfjährigen Söhnen hatte es im Park einen Streit gegeben, bei dem es zu Handgreiflichkeiten kam. Das Ergebnis: eine geschwollene Lippe, zwei abgebrochene Schneidezähne. Die Buchhändlerin und ambitionierte Autorin Penelope Longstreet möchte diese Angelegenheit nun 'unter Erwachsenen' besprechen und hat zu dem Treffen geladen, dem ihr Mann Michael eher unwillig zustimmte. Je länger die beiden gegensätzlichen Paare über den eher harmlosen Zwist ihrer heranwachsenden Sprösslinge debattieren, desto mehr Schärfe schleicht sich in die Auseinandersetzung ein. Die konträren Meinungen verhärten sich ebenso, während eine gegenseitige Antipathie das Wohnzimmer zu erfüllen beginnt. Es dauert nicht lange, bis sich der aufgesetzt höfliche Small Talk als das erweist, was er in Wirklichkeit ist: hohles Gerede. Alans ständigen Handygespräche bringen schliesslich das Fass zum Überlaufen und die Stimmung kippt zusehends wobei die Tatsache, dass sich die gestresste Nancy auf den Wohnzimmertisch der Longstreets übergibt, nicht gerade zur allgemeinen Beruhigung beiträgt. Als dann auch noch Alkohol ins Spiel kommt, fallen endgültig die Masken: Anfänglich noch hochgehaltene zivilisierte Umgangsformen geraten in Vergessenheit, gegenseitige Beleidigungen münden in Handgreiflichkeiten. Gesunder Menschenverstand? Fehlanzeige. Das Treffen der beiden Ehepaare verwandelt sich in einen immerhin wohldekorierten Alptraum.
    Wiederholung
    W
    Cast
    Jodie Foster, Kate Winslet, Christoph Waltz, John C. Reilly, Elvis Polanski, Eliot Berger
    Regisseur
    Roman Polanski
    Drehbuch
    Yasmina Reza, Roman Polanski
    Hintergrundinfos
    Der grosse Kino-Virtuose Roman Polanski verlagerte das Geschehen des gleichnamigen Theaterstücks von Yasmina Reza von Paris nach Brooklyn, behielt aber den satirischen Grundton und Rezas schwarzen Humor bei. Mit fulminanten Wortgefechten entlarven Jodie Foster, Kate Winslet, Christoph Waltz und John C. Reilly den Standesdünkel einer blasierten Upper-Middle-Class-Gesellschaft. Für Polanski erwies sich die bissige Charakterstudie als grosser Erfolg: Gemeinsam mit Yasmina Reza wurde er für das Drehbuch mit einem César ausgezeichnet. Winslet und Foster erhielten Golden-Globe-Nominierungen.
  28. 28 Minuten 28 minutes

    Kategorie
    Magazin
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2016
  29. Wer nicht fragt, stirbt dumm! Tu mourras moins bête

    Die sexuelle Evolution des Menschen

    Kategorie
    Animation
    Produktionsinfos
    Fernsehserie
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Warum haben wir Menschen nicht rund um die Uhr Sex wie die Bonobos? Ganz einfach: Weil es die Evolution so eingerichtet hat. Professor Schnauzbart zeigt, dass es andernfalls ein Alptraum wäre
    Regisseur
    Amandine Fredon
  30. Best of ARTE Journal

    Kategorie
    Nachrichten
    Produktionsinfos
    Nachrichten
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2016
    Hintergrundinfos
    Die besten Reportagen der Woche werden präsentiert. In der Sendung geben Sonderberichterstatter und Korrespondenten einen fundierten Überblick über das aktuelle Geschehen in der Welt und werfen einen Blick auf die internationale Kulturszene.
  31. Sendepause

    Kategorie
    Programm nach Ansage
  32. Vom Bauen in den Bergen

    Neue alpine Architektur in der Schweiz

    Kategorie
    Architektur
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Das Bauen in den Bergen war schon immer eine besondere Herausforderung. Ein unberechenbares, oft raues Klima, unwegsames Gelände und oftmals schwierige wirtschaftliche Verhältnisse haben gerade in den Alpen einen ganz eigenen Stil geprägt. Der Anspruch, diese besondere Bautradition in eine moderne, zeitgemässe Formensprache zu übersetzen, hat wegweisende innovative Beispiele hervorgebracht, die international Beachtung fanden. Die Reihe 'Neue alpine Architektur' bietet erstmals einen Gesamtüberblick über die wichtigsten Neuerungen in den Regionen Graubünden, Tessin, Vorarlberg, Tirol, Südtirol, Oberbayern und dem Allgäu. Einer der Vorreiter des modernen Bauens in den Alpen ist der Schweizer Pritzker-Preisträger Peter Zumthor. Mit seiner Therme in Vals setzte er schon Ende der 90er Jahre Massstäbe. Der radikal reduzierte Monolith aus Valser Quarzit fügt sich in den Berghang ein, sein archaisch wirkender, streng puristischer Innenbereich scheint direkt in den Fels gehauen. Hier wird das Baden zum rituellen Erlebnis. Nicht ohne Grund gilt die Therme inzwischen als Klassiker der modernen alpinen Architektur. Wie man der beeindruckenden Berglandschaft, den natürlich vorkommenden Materialien und den typischen, regionalen Bautraditionen Rechnung tragen und gleichzeitig Neues schaffen kann darüber haben auch andere nachgedacht. Nicht nur heimatverbundene Schweizer Architekten wie Gion Caminada und Andrea Deplazes, der vor allem durch die spektakuläre Monte-Rosa-Hütte auf sich aufmerksam machte auch Weltstars wie Norman Foster oder Rem Kohlhaas haben bewiesen, dass man in den Schweizer Bergen traditionell und zukunftsgewandt zugleich bauen kann. Nicht zuletzt ist es jedoch eine neue, experimentierfreudige Architektengeneration, der auch Selina Walder und Georg Nickisch angehören, die die Zukunft der alpinen Architektur prägen werden. Schon mit ihrem Erstlingswerk, einer Ferienhütte aus Beton, machten die beiden Furore und bewiesen, dass innovatives, zeitgemässes Bauen sehr heimatverbunden sein kann.
    Episodenummer
    1
    Wiederholung
    W
  33. Square für Künstler

    Themen: Barmak Akram, Filmemacher

    Kategorie
    Infomagazin
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    2007 drehte der französisch-afghanische Filmemacher Barmak Akram seinen Film 'Das Kind aus Kabul'. Der Spielfilm erzählt die Geschichte eines Taxifahrers, der sich auf die Suche nach einer Frau macht, die ihr Baby, Massi, in seinem Taxi hat liegen lassen. Der damals sechs Monate alte Massi ist heute neun Jahre alt. Seit den Dreharbeiten 2007 hielt Barmak Akram den Kontakt zu dem Jungen aufrecht. Im Oktober 2016 besuchte der Regisseur gemeinsam mit den ARTE-Reportern den Jungen in Kabul. In 'Square' wird Massis Geschichte nun weitererzählt. Barmak Akram begleitete den Schuljungen in seinem Alltag und machte daraus ein sehr intimes Porträt, das zugleich auch ein filigranes Bild seines Heimatlandes Afghanistan und dessen tragischen Schicksals zeichnet.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Barmak Akram
  34. Abgedreht! Personne ne bouge!

    Themen: Pedro Almodóvar / Story: Almodóvar, von der Movida zum Melodram / Garderobe: Das Kostüm / Skandal!: Almodóvar hat noch nie eine Goldene Palme erhalten / Clip ab!: 'I'm so excited' von den Pointer Sisters / Star System: Wie wird man Lieblingsschaus

    Kategorie
    Magazin
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    (1): Story: Almodóvar, von der Movida zum Melodram Pedro Almodóvars erste Filme in den 1980er Jahren waren verrückte, knallbunte Komödien. Im Laufe seiner Karriere hat der Filmemacher den fröhlichen Kitsch hinter sich gelassen, um sich in melodramatischen Werken der düsteren Seite zwischenmenschlicher Beziehungen zuzuwenden. Doch wer ist dieser Almodóvar zwischen Movida und Melodram eigentlich? (2): Garderobe: Das Kostüm Das Styling spielte bei Almodóvar schon immer eine zentrale Rolle bei der Charakterisierung seiner Figuren. Seine Filmografie ist eine nicht enden wollende Modenschau, in der Almodóvars Filmheldinnen fast immer ein bestimmtes Kleidungsstück tragen: ein Kostüm. Was es mit dem legendären Zweiteiler auf sich hat, verrät dieser kleine Überblick. (3): Skandal!: Almodóvar hat noch nie eine Goldene Palme erhalten Im Smoking sieht Pedro Almodóvar umwerfend aus. Das hat er bei so vielen Filmfestspielen in Cannes unter Beweis stellen können, dass sein tiefschwarzes Haar über die Jahre makellos weiss geworden ist. Doch obwohl er fünfmal nominiert war, wurde er niemals mit der Goldenen Palme ausgezeichnet. Skandal! (4): Clip ab!: 'I'm so excited' von den Pointer Sisters 'I'm so excited' ist ein absoluter Evergreen der Pointer Sisters aus dem Jahr 1982. Pedro Almodóvar hat diesen Titel auch für den Soundtrack seines völlig durchgeknallten 19. Spielfilms 'Fliegende Liebende' gewählt, mit dem er 2013 sein grandioses Comeback ins Komödienfach feierte. (5): Star System: Wie wird man Lieblingsschauspieler(in) von Almodóvar? Mehrere von Almodóvars Lieblingsschauspielerinnen haben Kultstatus erlangt und in Frankreich und den USA Karriere gemacht. In einem seiner Filme mitzuwirken, ist also ein probates Mittel, um internationaler Filmstar zu werden. Wollen Sie ebenfalls berühmt werden – und es auch bleiben? Dann zeigen wir Ihnen hier, wie man im Handumdrehen zum typischen Almodóvar-Darsteller wird. (6): Ikone: High Heels 1991 brachte Pedro Almodóvar Marisa Paredes und Victoria Abril zusammen und inszenierte mit ihnen das grossartige Mutter-Tochter-Melodram 'High Heels'. Filmkritiker Jean-Marc Lalanne erzählt noch einmal diese Familiengeschichte voller Leidenschaft, in der Nachahmung und falscher Schein eine wichtige Rolle spielen und die ein Lied unvergesslich machte. (7): Rare Perle: Almodóvar und die Frauen Am 13. Januar 1991 war Pedro Almodóvar zu Gast bei Hugues Dayez, der für den belgischen Sender RTBF als Filmjournalist arbeitet. Der spanische Filmemacher sprach über Frauen und liess dabei kein Thema aus: Mutterschaft, Sexualität, Freiheit, ihre Rollen im Film und ihr Platz in der Kinowelt.
    Wiederholung
    W
  35. Was du nicht siehst Dans tes yeux

    Themen: Südafrika: Kapstadt

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2013
    Beschreibung
    Die südafrikanische Hafenstadt Kapstadt wurde vor vier Jahrhunderten von Seefahrern gegründet, die hier an Land gingen. Ein jeder brachte sein Wissen und seine Erfahrung in den Aufbau der Stadt ein. Heute verleiht diese kulturelle Vielfalt so heisst es der südafrikanischen Gesellschaft ihre Seele, die Sophie auf ihrer Reise erkunden möchte. Sie folgt den Spuren der Nachkommen der niederländischen Pioniere, die handwerklichen Traditionen aus Europa nachgehen und sie beispielsweise in herrlichen Weinanbaugebieten auf dem Lande erhalten. Der afrikanische Xhosa-Stamm siedelte sich trotz der Feindlichkeit der europäischen Pioniere hier an. Der beste Ort, um mehr über dieses Volk zu erfahren, sind die Townships weit ab von den schönen Vierteln Kapstadts. Noch heute lebt die schwarze Bevölkerung dort völlig zurückgezogen. In einer dieser Siedlungen stösst Sophie auf eine beeindruckende Kultur: die Cape Malays sind Nachkommen aus Asien verschleppter Sklaven, die ihr kollektives Gedächtnis an Hand einer Mischung aus orientalischen und westlichen Gesängen weitergeben und so die Tradition erhalten. Sophie wird dabei bewusst, wie weit diese bemerkenswerten Völker noch davon entfernt sind, sich zu mischen.
    Regisseur
    Alex Badin
    Hintergrundinfos
    In der Dokumentationsreihe 'Was Du nicht siehst' erkundet die junge französische Journalistin Sophie Massieu die Welt auf ihre ganz eigene Art, denn Sophie Massieu ist blind. Gemeinsam mit ihrem Hund Pongo bereist sie alle Kontinente und besucht ungewöhnliche Orte rund um den Globus. Dabei entdeckt Sophie Massieu ihre Umgebung mit allen ihr zur Verfügung stehenden Sinnen und so lernt auch der Zuschauer, die Welt 'mit anderen Augen' zu sehen.
  36. X:enius

    Themen: Gesund leben – Wie geht das im Alltag?

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Gesund bleiben will jeder. Die Realität sieht oft anders aus. Volkskrankheiten wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind auf dem Vormarsch. Die liessen sich zum grossen Teil verhindern, aber unser Lebensstil ist oft ungesund. Einer der wichtigsten Faktoren, der unsere Gesundheit beeinflusst, ist unsere Ernährung. Und gerade hier haben wir ein dickes Problem mit gravierenden Folgen für unsere Gesundheit. In beiden Ländern, in Deutschland und Frankreich, steigt der Anteil der Übergewichtigen, und immer mehr Kinder sind betroffen. Und dabei versucht man schon lange, die Situation zu verbessern. Am Beispiel Schulessen stellt 'Xenius' vor, was dafür getan wird, damit Kinder sich gesünder ernähren. In Deutschland setzt man auf Aufklärung und freiwillige Angebote. In Frankreich gibt es hingegen einen nationalen Plan mit gesetzlichen Mindestanforderungen. Was das konkret für das Schulessen bedeutet, in Küche und Kantine, erleben die 'Xenius'-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug in der Nähe von Paris.
    Wiederholung
    W
    Hintergrundinfos
    Mehr zu den einzelnen Themen unter: www.arte.tv/xenius.
  37. X:enius

    Themen: Leben mit Down Syndrom

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Weltweit leben etwa fünf Millionen Menschen mit Down-Syndrom. Am Anfang steht dabei eine spontane Laune der Natur: Während der Zellteilung trennt sich das 21. Chromosomenpaar manchmal nicht. Warum dies so ist, darüber rätselt die Wissenschaft noch. Erst bei der Befruchtung von Ei- und Samenzelle hat diese Dopplung Folgen. Denn nun verschmelzen zwei Keimzellen, von denen die eine ein doppeltes 21. Chromosom besitzt. Es entsteht eine Zelle mit dreifachem 21. Chromosom die Trisomie 21, das sogenannte Down-Syndrom. Aber wie lebt es sich mit einem zusätzlichen Chromosom? Um dies zu erfahren, begleitet 'Xenius' Julian Göpel durch seinen Alltag. Der 31-Jährige arbeitet als Hausmeisterassistent und wohnt allein in einer kleinen Wohnung. Neben seiner grossen Leidenschaft, dem Fussball, schreibt Julian Göpel für eine ganz spezielle Zeitschrift: Alle Autoren von 'Ohrenkuss' haben das Down-Syndrom. 'Xenius' besucht die Sprachkünstler während einer Redaktionskonferenz und erlebt mit, wie die Texte im Arp Museum Bahnhof Rolandseck präsentiert werden.
    Hintergrundinfos
    Mehr zu den einzelnen Themen unter: www.arte.tv/xenius.
  38. 360° Geo Reportage 360° – Geo Reportage

    Themen: Polen, Winter in den Waldkarpaten

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Die Woiwodschaft Karpatenvorland ist im Vergleich zum polnischen Landesdurchschnitt eher dünn besiedelt. Viele Bewohner sind in den 60er und 70er Jahren hierhergezogen. In der Einsamkeit der Wälder war der Staatskommunismus weniger spürbar. Heute ist es eine der ärmsten Regionen der Europäischen Union, und die Menschen ziehen wieder fort, vor allem die Jugend sieht wenig Perspektiven. Doch nahe den Grenzen zur Slowakei und der Ukraine floriert eine kleine Ikonen-Werkstatt. '360° Geo Reportage' hat sie besucht. Das Karpatenvorland hat im Laufe seiner Geschichte viele Herrscher erlebt: polnische Könige, Habsburger Kaiser, deutsche Besatzer, sowjetische Diktatoren. Was durch die Jahrhunderte Bestand hatte, war der starke Glaube seiner Bewohner. Die orthodoxen Einheimischen vom Volksstamm der Lemken schlossen sich nie der russisch-orthodoxen Kirche an, sondern blieben griechisch-orthodox oder griechisch-katholisch. Lemken leben inzwischen nur noch wenige im Karpatenvorland. Und doch haben sie viele alte Holzkirchen hinterlassen, die wie verzaubert in den Wäldern stehen und alle Veränderungen überdauert haben. Neben den Ikonen und den Kirchen steht die Region aber vor allem für die Tradition der Glasfertigung. Zwar befindet sich die grossindustrielle Glasproduktion seit längerem im Niedergang dafür aber blüht die Glaskunst im Kleinen. Das Glass Studio Habrat startet mit seinen kreativen Entwürfen gerade voll durch.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Thorsten Niemann
    Hintergrundinfos
    '360° Geo Reportage' präsentiert aussergewöhnliche Menschen rund um den Globus.
  39. 360° Geo Reportage 360° – Geo Reportage

    Themen: Die neuen Nomaden von Kirgisistan

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    D/F
    Produktionsjahr
    2009
    Beschreibung
    Der Kirgise Bachit lebt von der traditionellen Weidewirtschaft. Jedes Jahr im Mai treibt er seine Herden, die aus Kühen, Schafen, Pferden und Yaks bestehen, zusammen und zieht auf eine 3.000 Meter hoch gelegene Sommerweide. Aufgrund der Klimaerwärmung sind heute auch die hoch gelegenen Almen begrünt. Auf zwei uralten, voll beladenen Lkws, die dem Viehtreck vorausfahren, ist der gesamte Hausrat verschnürt. Bachit und seine Männer treiben die Herden über eine Strecke von mehr als 120 Kilometern, die stets bergauf führt. Zahlreiche Jungtiere verletzen sich unterwegs und werden den Rest des Wegs auf dem Lkw transportiert. Besonders gefährlich ist die Überquerung reissender Gebirgsströme, deren Wassermassen wegen der immer schneller abschmelzenden Gletscher von Jahr zu Jahr zunehmen. Vier Monate lang lässt der Hirte seine Herden auf den Hochalmen des Tienschan weiden, bevor der ganze Treck wieder hinab ins Tal zieht, um im Dorf zu überwintern. Für Bachit macht sich dieses Nomadenleben nach alter kirgisischer Tradition bezahlt. Er sieht die klimatischen Veränderungen als Chance und ist durch sie zum wohlhabenden Mann geworden. Doch auch er fragt sich, welche Auswirkungen das Fortschreiten der Gletscherschmelze zukünftig haben wird.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Wolfgang Mertin
    Hintergrundinfos
    '360° – Geo Reportage' präsentiert aussergewöhnliche Menschen rund um den Globus. Hochglanzfotos, Videoausschnitte und ein monatliches Bilderrätsel: die spannende Welt von Geo jetzt auch im 360°-Diaporama unter: www.arte.tv/geo.
  40. 360° Geo Reportage 360° – Geo Reportage

    Themen: Die Honigsammler von Yunnan

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Schon seit Jahrtausenden ziehen Wanderimker durch China. Sie stellen ihre Bienenkörbe immer genau dort auf, wo die Pflanzen blühen, die einen besonders wohlschmeckenden oder medizinisch wirksamen Honig ergeben. Der grösste Teil der chinesischen Wanderimker ist in Yunnan unterwegs, im bergigen Südwesten Chinas. Luft, Wasser und Böden sind hier deutlich sauberer, als im Rest des Riesenreiches. Der Honig aus Yunnan gilt seit jeher als der beste Chinas. Mit Sack und Pack und der ganzen Familie zieht der 33-jährige Xing Bangwang zusammen mit vielen anderen Wanderimkern am Ende des Sommers in die Region Dongchuan, dem 'roten Land'. Dort blüht ab August der weisse Raps, ein ergiebiger Energielieferant. Er hat einen besonders zuckerreichen Nektar und garantiert damit einen hochwertigen Honig. Nur seit Jahren schon fällt das Saisonfinale ins Wasser, denn die sommerliche Regenzeit dauert viel zu lang und ist zu nass für die empfindlichen Honigbienen. Xing hofft, dass es dieses Jahr anders ist. Chen Chunfeng, 29, ist noch ein Neuling auf dem Imker-Gebiet. Weil er nicht länger in einer Maschinenfabrik arbeiten wollte, kündigte er seinen Job und sattelte um, 'zurück zur Natur'. Chen stellt seine Bienenvölker bevorzugt im Süden der Provinz auf, nahe des Roten Flusses, wo die Bauern kaum Pestizide einsetzen. Sein Bio-Honig ist jetzt schon begehrt. Um den noch besser zu vermarkten, will er sich als Marketingaktion einen spektakulären 'Bienenbart' wachsen lassen. Aber wird er den Mut aufbringen, sich vor laufenden Kameras von zigtausend Bienen bedecken zu lassen?
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Michael Schumacher
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