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Sendungen ab jetzt

  1. Eastern Boys – Endstation Paris Eastern Boys

    Kategorie
    Drama
    Produktionsinfos
    Spielfilm
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2013
    Beschreibung
    Der französische Geschäftsmann Daniel spricht am Bahnhof in Paris den jungen Ukrainer Marek an, der sich dort oft mit seiner osteuropäischen Bande herumtreibt, um sich mit illegalen Jobs über Wasser zu halten. Nach anfänglicher Beobachtung fängt Daniel den jungen Mann ab, und nach einem kurzen Smalltalk verabreden sie sich für den nächsten Tag zum Sex, für 50 Euro. Daniel wird sich schon bald des Fehlers bewusst, Marek seine Adresse gegeben zu haben, da am nächsten Tag die gesamte Bande in seiner Wohnung steht. Sie verbringt dort den ganzen Nachmittag und demonstriert ihre Stärke. Machtlos muss Daniel mit ansehen, wie sie ihm wertvolle Einrichtungsgegenstände stehlen. Nachdem die Gruppe abgezogen ist, steht abends wie vereinbart Marek vor der Tür, und sie verbringen die Nacht zusammen. Von da an treffen sie sich mehrmals die Woche, was Daniel grosszügig entlohnt, und es beginnt sich eine liebevolle Beziehung zwischen den beiden zu entwickeln. Um Marek aus der ihn kontrollierenden Bande zu befreien, müssen die beiden an seine Papiere herankommen, die der Anführer jedoch wie seinen Augapfel hütet. Robin Campillo hat eine wunderbar einzigartige und moderne Geschichte einer Liebe, die nicht sein darf, verwirklicht. Der Zuschauer wird sofort in das Geschehen hineingezogen und kommt nicht mehr davon los. Gerade Mareks dramatisches Schicksal, seine Abhängigkeit von den Launen und Machtdemonstrationen seines Bandenchefs, berührt zutiefst.
    Cast
    Olivier Rabourdin, Kirill Emelyanov, Daniil Vorobjev, Edéa Darcque, Camila Chakirova, Beka Markozashvili, Bislan Yakhiaev
    Regisseur
    Robin Campillo
    Drehbuch
    Robin Campillo
    Hintergrundinfos
    Der Film lief auf zahlreichen Festivals, wurde vielfach nominiert und ausgezeichnet mit dem Orrizonti-Preis beim Filmfestival von Venedig, dem Jurypreis beim Santa Barbara International Film Festival und dem Hauptpreis beim International Festival of Independent Cinema Off Camera in Krakau.
  2. Der Klang der Glöckchen Au bruit des clochettes

    Kategorie
    Kurzfilm
    Produktionsland
    F/AFG
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Saman ist ein Teenager und lebt schon lange im Haus des wohlhabenden Farroukhzad. Für diesen ist er als Batcha tätig – ein als Mädchen verkleideter Tänzer, der auch für sexuelle Dienste zur Verfügung zu stehen hat. Eines Tages zieht ein kleiner Junge in das Haus ein. Farroukhzad verlangt von Saman, dass er dem Neuankömmling das Tanzen beibringt. Schnell wird Saman klar, dass sein Meister sich von ihm trennen will und der Junge sein Nachfolger werden soll. Zunächst ist er eifersüchtig, aber allmählich freundet er sich mit dem Kleinen an .
    Wiederholung
    W
    Cast
    Shafiq Ahmad Ali, Arya Vossoughi, Farhad Faghih Habibi, Sayed Hashimi, Rami Knani, Samir Knani, Rafik Akili
    Regisseur
    Chabname Zariab
    Drehbuch
    Chabname Zariab
    Hintergrundinfos
    Shabnam Zariab wurde 1982 in Kabul, Afghanistan, geboren. Im Alter von neun Jahren kam sie mit ihren Eltern nach Frank-reich. Sie arbeitete als Assistentin für den afghanischen Schriftsteller Atiq Rahimi und veröffentlichte 2011 ihren ersten ei-genen Roman 'Der afghanische Pianist', der mehrfach ausgezeichnet wurde. Ausserdem war sie als Drehbuchautorin für mehrere Dokumentar- und Spielfilme tätig. Derzeit schreibt sie an ihrem zweiten Roman. Für 'Der Klang der Glöckchen' führte sie zum ersten Mal Regie.
  3. Der Abgrund Le gouffre

    Kategorie
    Kurzfilm
    Produktionsinfos
    Kurzfilm
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Den ganzen Sommer hat die 28-jährige Céleste am Meer auf dem Campingplatz ihres Onkels gearbeitet. Nun ist die Saison vorbei, und Céleste hat ihren letzten Arbeitstag. Als sie eigentlich schon aufbrechen will, erfährt sie, dass ein Kind spurlos verschwunden ist. Sie ändert ihre Pläne und beschliesst, bei der Suche nach dem Kind mitzuhelfen. Dabei stösst sie auf ein unterirdisches Gemäuer, das nur auf den ersten Blick unbewohnt erscheint .
    Wiederholung
    W
    Cast
    Zoé Cauwest; Xavier Tanguy
    Regisseur
    Vincent Le Port
    Hintergrundinfos
    Vincent Le Port wurde 1986 in der Bretagne geboren. Er studierte in Paris an der renommierten Filmhochschule Fémis, wo er seinen Abschluss im Fach Regie machte. Seitdem hat er zahlreiche Filme realisiert, sowohl dokumentarische als auch fiktionale und experimentelle.
  4. 'Death by hanging!' De Nuremberg à Tokyo

    Der Kriegsverbrecherprozess von Tokio

    Kategorie
    Zeitgeschichte
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    F/CDN/J
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Für Europa endete der Zweite Weltkrieg am 8. Mai 1945 – geprägt vom wohl schlimmsten Kriegsverbrechen aller Zeiten, dem Holocaust. In Asien zog sich der Krieg noch bis zum 2. September hin. Seine Merkmale: unzählige Kamikazeflieger, eine Durchhaltetaktik, die zum Massaker an hunderttausenden Zivilisten führte, und der Abwurf der ersten Atombombe. Nach Kriegsende forderten die Alliierten und die Bevölkerungsgruppen, die lange unter der japanischen Herrschaft gelitten hatten, einen Prozess für die Verantwortlichen dieser Schreckenszeit. Im Rahmen des dreijährigen Verfahrens beschäftigten sich elf Richter, 400 Zeugen und unzählige Anwälte, Staatsanwälte und Rechtsgelehrte damit, über Schuld oder Unschuld von 28 hohen japanischen Staatsvertretern zu urteilen. Die Tokioter Prozesse sollten ein starkes Signal in die Welt senden: Wer einen Angriffskrieg auslöst, muss fortan vor Gericht dafür geradestehen. Dafür wurde der noch neue, in den Nürnberger Prozessen erstmals verwendete Hauptanklagepunkt 'Verbrechen gegen den Frieden' herangezogen. Genau dieser Punkt führte dann jedoch zur Spaltung der Richter: Wie konnte man die Angeklagten für schuldig erklären, ohne Kaiser Hirohito, der über die gesamte Zeit hinweg Japans Staatsoberhaupt gewesen war, zu bezichtigen? Über diesen Anklagepunkt waren sich die elf Richter, die je aus einem alliierten Land kamen, uneinig . Anhand zahlreicher Notizen und privater Tagebücher kann heute gut nachvollzogen werden, welche Argumente die Richter vertraten und zu welchen Kontroversen die Anhörungen führten. Der Ausgang glich einer Farce – die Geschichte eines vergessenen Prozesses.
    Wiederholung
    W
    Programmtext
    Erstausstrahlung
  5. 28 Minuten 28 minutes

    Kategorie
    Magazin
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    '28 Minuten' ist das Magazin bei ARTE, täglich frisch und frech aus Paris. Jede Sendung nimmt aktuelle Themen aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft oder Wissenschaft unter die Lupe.
  6. Alte Schachteln La Minute Vieille

    Der Zaubertrank

    Kategorie
    Comedyshow
    Produktionsinfos
    Fernsehserie
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    In Russland torkelt ein Mann betrunken durch die Strassen nach Hause, nachdem er Unmengen Wodka getrunken hat. Plötzlich stolpert er über einen Gegenstand auf dem Boden und fällt hin. Ein Geist steigt aus der Flasche auf. Er ist sehr ungehalten und beschliesst, den Mann zu verhexen. Ab sofort soll er nur noch Wodka statt Urin pinkeln. Am nächsten Morgen bemerkt der Mann den Zauber und ist begeistert! Er kann jetzt nicht nur jederzeit Wodka trinken, auch seine Frau ist nun vollkommen von ihm abhängig .
    Cast
    Claudine Acs; Michele Hery; Nell Reymond; Anna Strelva
    Regisseur
    Fabrice Maruca
  7. Sendepause

    Kategorie
    Programm nach Ansage
  8. Daniel Barenboim bei den Proms 2014 Daniel Barenboim und das West-Eastern Divan Orchestra – Proms 2014

    Themen: Maurice Ravel: Rapsodie espagnole; Alborada del gracioso; Pavane pour une infante défunte; Boléro

    Kategorie
    Klassische Musik
    Produktionsinfos
    Musik
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2014
    Beschreibung
    1999 wurde das West-Eastern Divan Orchestra in Weimar vom Dirigenten Daniel Barenboim und dem Literaten Edward Said gegründet. Mittlerweile ist es eine feste Grösse in der internationalen Musikwelt. Mit seinen jungen jüdischen, muslimischen und christlichen Musikern will das Orchester ein Modell dafür sein, dass ein friedliches Zusammenleben der Völker im Nahen Osten möglich ist. Bei den alljährlichen Sommer-Workshops bereiten sich die Musiker auf ihre Konzerttourneen vor. Die musikalischen Proben werden dabei durch Seminare, Vorlesungen und Diskussionen ergänzt. Durch ihre gemeinsamen Auftritte, bei denen Israelis und Palästinenser vor demselben Orchesterpult sitzen, demonstrieren die jungen Menschen, dass gegenseitiges Verständnis und Versöhnung den permanenten Hass und die nicht enden wollende Gewalt überwinden können. Bei den BBC-Proms 2014 in London feiern Daniel Barenboim und sein Ensemble nun ihr 15-jähriges Jubiläum. Im Mittelpunkt des Programms stehen bekannte Orchesterwerke von Maurice Ravel, allesamt mit spanischem Flair. Die 'Rapsodie espagnole', entstanden zwischen 1907 und 1908, zählt zu Ravels frühen Kompositionen für Orchester. Das virtuose 'Alborada del gracioso' und die elegische 'Pavane pour une infante défunte' waren ursprünglich Klavierstücke, die er später orchestrierte. Der 'Boléro' schliesslich zählt zu den bekanntesten und beliebtesten Werken der Klassik überhaupt.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Peter Maniura
    Hintergrundinfos
    Auf dem Programm stehen folgende Werke von Maurice Ravel: – 'Rapsodie espagnole' – 'Alborada del gracioso' – 'Pavane pour une infante défunte' – 'Boléro'.
  9. X:enius

    Themen: Verräterische Haare: Was Kriminalisten in unseren Haaren lesen können

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Eigentlich sind Haare nur tote Hornfäden auf unserem Kopf. Doch sie können eine Menge über einen Menschen verraten und Kriminalisten sogar helfen, Straftäter zu überführen. Wie die Verbrecherjäger vorgehen, erfahren die 'Xenius'-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade am Landeskriminalamt Bayern und am Rechtsmedizinischen Institut München. Unter Anleitung einer erfahrenen Kriminalistin führen die Moderatoren selbst eine mikroskopische Haaranalyse durch. Diese Methode kann erste Anhaltspunkte bei der Tätersuche geben, eindeutige Beweise kann sie jedoch nicht liefern. Trotzdem wurden in der Vergangenheit in den USA zahlreiche Menschen allein aufgrund der Haaranalyse verurteilt häufig zu Unrecht, wie sich später herausstellte. 'Xenius' erzählt die Geschichte des US-Amerikaners Santae Tribble, der aufgrund der Haaranalyse zum Tode verurteilt wurde. Viel präziser und beweiskräftiger ist die DNA-Analyse. 'Xenius' stellt die Experten am Institut für Rechtsmedizin in Köln auf die Probe. Welche Informationen können sie drei verschiedenen Haarproben entnehmen? Und gelingt es ihnen herauszufinden, welche prominenten Menschen sich dahinter verbergen? Ausserdem lernen die 'Xenius'-Moderatoren die Isotopenanalyse kennen. Sie entlockt Haarproben Informationen darüber, was ein Mensch gegessen und wo er gelebt hat. Adrian Pflug und Emilie Langlade lassen ihre eigenen Haare überprüfen mit erstaunlich präzisen Ergebnissen. Und die beiden lernen den mysteriösen Fall der Kofferleiche kennen, bei dem die Isotopenanalyse entscheidende Hinweise zur Aufklärung liefern konnte.
    Wiederholung
    W
    Hintergrundinfos
    Mehr zu den einzelnen Themen unter: www.arte.tv/xenius.
  10. ARTE Reportage Arte reportage

    Themen: Nigeria: Jagd auf Boko Haram / Kongo: Karate gegen Männer

    Kategorie
    Zeitgeschehen
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    (1): Nigeria: Jagd auf Boko Haram Die 'Königin der Jäger', Aisha Bakari Gombi, spürt islamistische Terroristen auf und ihre Geiseln . Ein paar tausend Jäger und Spurensucher stehen in den Diensten der Armee Nigerias im Kampf gegen die Terror-Sekte Boko Haram. Diese hat vor allem die Menschen in der Region um den Tschad-See im Norden des Landes in Angst und Schrecken versetzt. Die Armee braucht erfahrene Fährtenleser, um die Verstecke der Terroristen und ihrer Geiseln im Dschungel auszuspüren. Eine von ihnen ist die in Nigeria bekannte 'Königin der Jäger', Aisha Bakari Gombi sie hat sich durch ihre Erfahrung in der Männergesellschaft der traditionellen Jäger viel Anerkennung erworben. Ihr Grossvater und ihr Vater lehrten sie, die Spuren der wilden Tiere zu deuten. Sie ist 39 Jahre alt und leitet seit drei Jahren eine Gruppe von Jägern im Alter von 15 bis 30. Es gelang ihnen bereits, etwa 100 Menschen aus den Fängen der Terroristen zu befreien. Die ARTE-Reporterin durfte sie bei ihrer Jagd begleiten. (2): Kongo: Karate gegen Männer In der Demokratischen Republik Kongo lernen Frauen, sich mit Karate gegen Vergewaltiger zu wehren . 400.000 Frauen werden im Kongo jedes Jahr vergewaltigt vor allem durch Milizionäre in den vom Bürgerkrieg betroffenen Regionen des Landes. Körperlich verletzt und seelisch traumatisiert finden einige der Frauen Zuflucht in den Räumen der Panzi-Stiftung, gegründet vom Arzt Dr. Mukwege, der ihre Wunden operiert. Seit drei Jahren arbeitet für die Stiftung auch eine dreifache Karate-Weltmeisterin, Laurence Fischer: Sie bringt den Frauen bei, sich gegen die Gewalt der Männer zu verteidigen. In den Karate-Kursen begegnen sich die Frauen auf Augenhöhe, sie reden in vertrauter Atmosphäre über ihre Verletzungen, ihre Trauer und ihre Pläne für ihr Leben danach.
    Hintergrundinfos
    Die aktuelle internationale Politik steht im Mittelpunkt der Reportagen. Die Reporter vor Ort werfen einen etwas anderen Blick auf die wichtigen Ereignisse des Weltgeschehens und lassen die betroffenen Menschen selbst zu Wort kommen.
  11. ARTE Journal Junior

    Kategorie
    Kindermagazin
    Produktionsinfos
    Kindersendung
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    In jeder Sendung gibt es einen Beitrag, in dem deutsche oder französische Schüler Fragen zur einem aktuellen Thema stellen.
    Hintergrundinfos
    Artes Nachrichtensendung für die Acht- bis Zwölfjähriges behandelt Themen aus Europa und der ganzen Welt. In jeder Sendung stellen deutsche oder französische Schüler Fragen zu einem aktuellen Thema. Ausserdem stellt ein Kind sein Leben, seine Schule und seine Zukunftsträume vor.
  12. X:enius

    Themen: Tiere – eine einseitige Beziehung?

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Egal ob Hund, Katze oder Goldfisch für viele Menschen ist ihr Haustier aus dem Leben nicht wegzudenken. Es ist fester Bestandteil des Alltags und gilt oft als Familienmitglied. In Deutschland und Frankreich hat jeder Zweite mindestens einen tierischen Mitbewohner. Kein Wunder, denn bei den meisten Menschen sorgen Haustiere für mehr Lebensfreude, weniger Stress und sogar eine bessere Gesundheit. Aber was verbindet den Menschen eigentlich mit dem Tier und warum sind Haustiere so wichtig für uns? Vielen Menschen tut die Nähe zu Tieren gut. Das machen sich auch Therapeuten zunutze und setzen bei ihrer Arbeit auf die beruhigende Wirkung von Pferd, Katze, Hund & Co. Wie das geht, schauen sich die 'Xenius'-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard bei der Pferdetherapeutin Yannique Bourglan in Südfrankreich an. Sie unterstützt den neunjährigen Mathis dabei, sich in der Schule besser zu konzentrieren und seine häufigen Wutanfälle in den Griff zu bekommen. Das Training auf dem Pferd soll ihm dabei helfen. Die meisten Menschen bauen eine enge Beziehung zu den Tieren auf, mit denen sie zusammenleben. Viele Halter überschütten ihre Vierbeiner geradezu mit Liebe und Fürsorge. Vom Feinkostfutter bis hin zur Zahnspange nichts ist unmöglich. Doch wann überfordern wir unser pelziges Familienmitglied damit? Und was hat das für Folgen?
    Wiederholung
    W
    Hintergrundinfos
    Mehr zu den einzelnen Themen unter: www.arte.tv/xenius.
  13. Magische Orte in aller Welt Enquête d'ailleurs

    Themen: Pompeji – Wasser und Feuer

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2014
    Beschreibung
    Pompeji ist eine der weltweit grössten Ausgrabungsstätten. Auch heute noch sind dort ständig Archäologen tätig. Unter anderem erforschen sie, wie sich der Ausbruch des Vesuvs im Jahr 79 nach Christus auf die Gesundheit der Bewohner von Pompeji und der nahe gelegenen Stadt Herculaneum auswirkte. Zunächst beleuchtet Philippe Charlier an den Hängen des Vulkans und auf den Spuren von Plinius dem Älteren in der Bucht von Neapel die Ursachen der Katastrophe. Über ihre gesundheitlichen Folgen berichtet der Anthropologe Luigi Capasso, der mehrere Jahre lang die Skelette von Bewohnern des antiken Herculaneum untersucht hat.
    Episodenummer
    9
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Dominique Adt
  14. Stadt Land Kunst Invitation au voyage

    Themen: Cádiz, Ursprung des Flamenco alegre / Die provenzalische Kulisse des Filmemachers Pagnol / Die wilden Flüsse auf Borneo

    Kategorie
    Darstellende Kunst
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    (1): Cádiz, Ursprung des Flamenco alegre Cádiz ist berühmt für seine Strände, seine Stadtmauern, seine zum Meer abfallenden Strassen und seinen Flamenco. Man singt und tanzt ihn in den Bars zu den Klängen der Ensembles, die sich ganz dieser besonderen Musikkultur verschrieben haben. Sämtliche andalusischen Städte konkurrieren um den Ruf als Wiege des Flamenco, allen voran Cádiz. Der Flamenco der Stadt ist geprägt durch viele unterschiedliche Einflüsse, die sich aus der Geschichte der Stadt erklären, die als Drehkreuz zwischen Europa, Afrika und Amerika fungierte. (2): Die provenzalische Kulisse des Filmemachers Pagnol Marcel Pagnol, der grosse französische Autor und Mitglied der Académie Française, war in die Collines du Garlaban verliebt ein Gebirgsmassiv, das über der Hafenstadt Marseille thront. Sie gelten als eine der schönsten Landschaften in der Provence. Die beeindruckende Natur, in der er seine Kindheit verbrachte, wurde zur wichtigsten Inspirationsquelle des Schriftstellers, vor allem aber zu einem weiten Experimentierfeld für den Filmemacher Pagnol(3): Die wilden Flüsse auf Borneo Peter ist in Kuching aufgewachsen, dem Hauptort der Provinz Sarawak im Norden von Borneo. Nach vielen Jahren im Ausland ist er dorthin zurückgekehrt aus Heimweh. Die Flüsse erinnern ihn an seine Kindheit, und so nimmt er die Zuschauer mit in sein kleines Paradies, ein Felsenstrand am Ufer des Flusses Sarawak. Atemberaubende Felsformationen säumen die kristallklaren Fluten, aus deren Mitte eine heisse Quelle entspringt.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Fabrice Michelin
  15. Riesenfische in unseren Flüssen Le Silure, géant des rivières

    Kategorie
    Tiere
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Der Wels stammt ursprünglich aus Osteuropa. Seit 1950 hat er europaweit fast alle Seen, Kanäle und Flüsse bevölkert. Ein erwachsener Wels hat keine Feinde und thront in seinem Lebensraum an der Spitze der Nahrungskette. Auf seinem Speiseplan stehen Kleinfische, aber auch Schalen- und Nagetiere. Der Wels verfügt über eine Vielzahl an hochempfindlichen Rezeptoren. Sein ausgeprägter Geruchs- und Geschmackssinn sowie Elektrorezeptoren ermöglichen es ihm auch auf Entfernung, die Grösse seiner Beute einzuschätzen. Er ist sehr anpassungsfähig und kann sich ähnlich wie ein Schwertwal ans Ufer werfen, um Tauben zu fangen. Mit einer Länge von bis zu drei Metern und einem Gewicht von bis zu 150 Kilogramm überragt er oft die Angler, die seinen unaufhaltsamen Eroberungszug gefördert haben. Muss man den riesigen Raubfisch nach einem knappen halben Jahrhundert ungestörter Schreckensherrschaft als Schädling sehen? Um diese Frage zu beantworten, begibt sich der Film in die trüben Gewässer des Wels-Habitats. Er dokumentiert die Arbeit des Biologen Frédéric Santoul, der folgendes Rätsel lösen will: Wie kommt es, dass der Wels in den Gewässern, in die er von Menschenhand eingeführt wurde, keine andere Fischart verdrängt hat? Taucher studieren die Verhaltensweisen des Riesen in einem Gebiet vom Donaudelta bis in den südfranzösischen Tarn. Dabei machen sie erstaunliche Entdeckungen, wie die rätselhafte Gruppierung Hunderter Welse, die eine der grössten Biomassedichten der Wasserwelt bildet.
    Regisseur
    Bertrand Loyer
  16. 100 Jahre Krieg in Nahost

    Das Sykes-Picot-Geheimabkommen und seine fatalen Folgen

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Im Mai 1916, die Schlacht um Verdun war in vollem Gange, schlossen Frankreich und Grossbritannien ein geheimes Abkommen, mit dem sie den Nahen Osten unter sich aufteilten. Noch waren die Gebiete der heutigen Staaten Syrien, Irak, Jordanien, Libanon und Israel unter osmanischer Herrschaft. Doch für die Zeit nach einem vorhersehbaren Sieg der westlichen Alliierten vereinbarten diese schon einmal die Verteilung des Territoriums. Auf britischer Seite verhandelte der konservative Unterhausabgeordnete Sir Mark Sykes. Für Frankreich sass der Diplomat François Georges-Picot am Verhandlungstisch. Sie zogen eine Linie von Akko am Mittelmeer bis nach Kirkuk im heutigen Irak. Südlich davon sollten die Briten herrschen, nördlich davon die Franzosen. Zunächst wurde das Abkommen geheim gehalten. Als sein Inhalt 1918 veröffentlicht wurde, kam es zum politischen Aufruhr in der arabischen Welt, die sich bis dahin Unabhängigkeit erhofft hatte. Obwohl die Einflusssphären in den folgenden Jahren noch leicht verändert wurden, gleichen sie doch verblüffend deutlich den heutigen Grenzen zwischen Syrien, Jordanien und dem Irak. Seitdem ist der Nahe Osten nicht mehr zur Ruhe gekommen. Natürlich haben auch der Zweiter Weltkrieg, der Kalte Krieg, der Hass unter den arabischen Völkern und die Bedeutung der Ölvorkommen den Nahen Osten zu einem Pulverfass gemacht. Aber in der arabischen Politik wird auch heute noch, hundert Jahre nach dem Abkommen, Bezug auf Sykes-Picot genommen, selbst durch die Terroristen des sogenannten Islamischen Staates (IS). Alexander Stenzel zeichnet den blutigen Weg des Nahen Ostens nach, vom Geheimabkommen Sykes-Picot bis zum islamistischen Terrorismus unserer Tage.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Alexander Stenzel
  17. Von Britannien nach Bagdad: Gertrude Bell Letters from Baghdad

    Kategorie
    Dokumentation
    Produktionsinfos
    Dokumentarfilm
    Produktionsland
    F/USA/GB
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    'Von Britannien nach Bagdad: Gertrude Bell' erzählt die ungewöhnliche und tragische Geschichte von Gertrude Bell, die oft mit Lawrence von Arabien verglichen wird. Gertrude Bell wurde nach langen Reisen durch den Nahen Osten vom britischen Auslandsgeheimdienst angeworben, um an der Neuordnung der Region mitzuwirken und die noch heute gültigen Grenzen zu ziehen. Der Film schildert ihre ungewöhnliche Reise durch die damals noch unerforschte arabische Wüste und die Machtzentren des damaligen britischen Empires in den Worten der Historikerin, Schriftstellerin, Archäologin und Alpinistin sowie ihrer Zeitgenossen anhand von privaten Briefen, Tagebucheinträgen und offiziellen Dokumenten. Im englischen Original wird Gertrude Bell von der englischen Schauspielerin Tilda Swinton gesprochen, die auch als ausführende Produzentin tätig war. So bietet der Film neben atemberaubenden Bildern der irakischen Landschaften eine ganz neue Sicht auf eine einzigartige Frau, deren Geschichte eng mit der des heutigen Iraks verbunden ist.
    Wiederholung
    W
    Cast
    Ammar Haj Ahmad, Adam Astill, Tom Chadbon, Simon Chandler, Joanna David, Anthony Edridge, Michelle Eugene
    Regisseur
    Zeva Oelbaum, Sabine Krayenbuhl
  18. Die gefährlichsten Schulwege der Welt

    Himalaya

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2013
    Beschreibung
    Das Dorf Zangla liegt in 4.000 Meter Höhe im indischen Himalaya am Fluss Zanskar. Völlig abgeschieden leben hier 650 Menschen. Wer nicht sein Leben lang im Dorf bleiben will, muss in der Stadt in die Schule gehen. So bereitet sich auch der zehnjährige Motup nach zwei Monaten Winterferien darauf vor, sich zum Beginn des nächsten Schulhalbjahres gemeinsam mit seinem Vater auf die Reise nach Leh zu machen. Dort besucht er ein Internat. Sein Schulweg ist ein Fussmarsch, der mindestens vier Tage dauern wird. Die Route führt rund 100 Kilometer über einen zumeist zugefrorenen Fluss, der sich unterwegs plötzlich in einen reissenden Strom verwandeln kann. Es ist der wohl längste Schulweg der Welt. Der Chadar, wie der Weg über den zugefrorenen Fluss genannt wird, ist wild und verfügt kaum über Befestigungen. Er gilt selbst unter den erfahrenen Einwohnern der Region als tückisch und unberechenbar. Mal ist das Eis dick und sicher wie eine Schlittschuhbahn, ein paar Meter weiter droht man im reissenden Fluss einzubrechen. Plötzlich auftauchendes Hochwasser kann die Schüler und ihre Begleiter zu langen und gefährlichen Umwegen durch die Gebirgsschlucht zwingen – nie wissen sie, ob die Reise zur Schule vier, fünf oder gar mehr Tage dauert. Die ungefütterten Gummistiefel mögen zwar dem Wasser standhalten, sorgen aber andererseits für eisige Füsse. Angst und Tränen sind die ständigen Begleiter des kleinen Motup. Viermal im Jahr gehen er und seine Schulfreunde die mehr als 100 Kilometer ins Internat. Für die Schönheiten der Natur haben die Kinder allerdings keine Augen. Ihr Schulweg im tibetischen Hochgebirge ist eine anstrengende Expedition, die ihnen alles abverlangt. Wie bereiten sich die Kinder auf diese gefährliche Reise vor? Welche Gefahren begegnen ihnen auf ihrem viertägigen Abstieg nach Leh? Aus der Perspektive der lernhungrigen Schulkinder, eingebettet in das atemberaubende Panorama des Himalayas, erzählt Filmemacher Leonhard Steinbichler Geschichten von grossen Hindernissen und noch grösseren Träumen. Drei Wochen lang hat er die kleinen Schüler begleitet. Wie gefährlich dieser Schulweg tatsächlich ist, erfuhr er am eigenen Leib: Mitten auf dem vereisten Fluss brach sich der hochgebirgserfahrene Filmemacher die rechte Hand. Fernab jeder Infrastruktur gibt es in einem solchen Fall nur eine Möglichkeit: Zähne zusammenbeissen und weitermarschieren.
    Episodenummer
    3
    Wiederholung
    W
  19. Die gefährlichsten Schulwege der Welt

    Themen: Nicaragua

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2014
    Beschreibung
    Nach dem grossen Erfolg der ersten Staffel hat ARTE sich noch einmal auf die Spuren der gefährlichsten Schulwege der Welt begeben.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Leonhard Steinbichler
  20. ARTE Journal

    Kategorie
    Nachrichten
    Produktionsinfos
    Nachrichten
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2017
    Hintergrundinfos
    In der Nachrichtensendung betrachtet die deutsch-französische Redaktion mit einem weltoffenen Blick das tagesaktuelle politische Geschehen, die sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen sowie die kulturellen Ereignisse aus europäischer Sicht.
  21. Stadt Land Kunst Invitation au voyage

    Themen: Buenos Aires zu den Klängen einer Tangomelodie / Honfleur, Wiege des Impressionismus und Geburtsort Eugène Boudins / Babyhaie in Neukaledonien

    Kategorie
    Darstellende Kunst
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    (1): Buenos Aires zu den Klängen einer Tangomelodie Die argentinische Hauptstadt Buenos Aires trägt sehr europäische Züge, was angesichts der starken Immigration aus Europa im 19. und 20. Jahrhundert wenig verwundert. Doch es ist nicht das architektonische Erbe, das den Puls der Stadt bestimmt, sondern das musikalische: Alle Stadtviertel stehen ganz im Zeichen des Tangos und seine Tradition ist allgegenwärtig. Tango ist alles andere als ein argentinisches Klischee er ist die Seele der Stadt. Man findet dort sogar eine Brücke in der Form eines im Tango umschlungenen Tanzpaares. (2): Honfleur, Wiege des Impressionismus und Geburtsort Eugène Boudins In den Bildern Eugène Boudins ist Honfleur in strahlendes Licht getaucht. Der zwischen zwei Hügeln versteckte kleine Fischerhafen zwischen Seinemündung und Ozean an der Côte de Grâce in der Normandie hat nichts von seinem Charme aus dem 18. Jahrhundert verloren. Hier, in seinem Geburtsort, hat Boudin zum ersten Mal seine Staffelei aufgebaut und sich vom weiten Meer zum Träumen anregen lassen. (3): Babyhaie in Neukaledonien Antoine hat als Fischer und Yams-Bauer gearbeitet, doch seine Berufung fand er in der Erhaltung des Naturerbes, denn seine Familie wacht über einen unvergleichlichen Teil der neukaledonischen Lagune. Im türkisblauen Wasser finden Haie Zuflucht, um sich in Ruhe vermehren zu können. Diesen besonderen Ort stellt Antoine den Zuschauern vor.
    Regisseur
    Fabrice Michelin
  22. Reise nach Indien A Passage to India

    Kategorie
    Drama
    Produktionsinfos
    Spielfilm
    Produktionsland
    GB/USA
    Produktionsjahr
    1984
    Beschreibung
    In den 20er Jahren unternimmt Adela zusammen mit ihrer zukünftigen Schwiegermutter Mrs. Moore eine Reise nach Indien, um ihren Verlobten Ronny, der dort als Richter in der Kolonialverwaltung tätig ist, zu besuchen. Beide erhoffen sich, die fremde Kultur das 'wirkliche Indien', wie Adela es ausdrückt kennenzulernen. Doch schon bald nach ihrer Ankunft sind sie ernüchtert. Die Briten bleiben unter sich und leben genauso, wie sie es wohl auch in ihrer Heimat tun würden, den Indern bringen sie nur Missbilligung entgegen. Ronny bildet da keine Ausnahme, und Adela zweifelt, ob sie ihn immer noch heiraten möchte. Auch seine Mutter ist von dem Wandel ihres Sohns nicht begeistert. Die Polospiele und Veranstaltungen im sogenannten Club, der nur Briten zugänglich ist, langweilen die beiden Frauen schon bald. Eines Abends lernt Mrs. Moore bei einem heimlichen Spaziergang am Ganges den jungen indischen Arzt Aziz kennen. Er ist über ihre Freundlichkeit sehr erfreut, und sie ist entzückt über das erste richtige Gespräch mit einem Einheimischen. Mrs. Moore erzählt Adela von der Begegnung, und die beiden suchen Kontakt zu Aziz. Er lädt sie schliesslich zu einem Ausflug in die Berge ein, wo es uralte Höhlen gibt, die er ihnen zeigen will. Auf der Reise beginnt Adela jedoch, Gefühle für Aziz zu hegen. Sie ist innerlich so aufgewühlt, dass sie überstürzt die Höhle verlässt und sich dabei verletzt. Daraufhin wird Aziz vorgeworfen, sie vergewaltigt zu haben, und er sieht einem Prozess entgegen, den er nicht gewinnen kann .
    Wiederholung
    W
    Cast
    Peggy Ashcroft, Judy Davis, James Fox, Alec Guinness, Nigel Havers, Victor Banerjee, Richard Wilson
    Regisseur
    David Lean
    Drehbuch
    David Lean
    Hintergrundinfos
    Der Film wurde 1985 für elf Oscars nominiert und mit dem Oscar für die beste Nebendarstellerin, Peggy Ashcroft, sowie dem Oscar für die beste Filmmusik ausgezeichnet. Er basiert auf E.M. Forsters erfolgreichem sozialkritischen Roman 'Auf der Suche nach Indien'.
  23. X:enius

    Themen: Gravitationswellen: Ein neues Fenster zum Universum

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Für die Fachwelt ist es eine Sensation: Am 11. Februar 2016 verkünden Wissenschaftler in einer weltweit beobachteten Pressekonferenz, dass es ihnen erstmals gelungen ist, Gravitationswellen im Universum direkt nachzuweisen. Entstanden sind sie vor 1,3 Milliarden Jahren durch die Verschmelzung von zwei Schwarzen Löchern. Die Entdeckung öffnet ein neues Fenster zum Universum. Was genau sind Gravitationswellen? Wie werden sie unser Bild vom Universum verändern? Und warum versetzt die Entdeckung Forscher rund um den Globus in Aufregung? Um das herauszufinden, sind die 'Xenius'-Reporter Dörthe Eickelberg und Pierre Girard in Hannover. Hier wurden am Albert-Einstein-Institut die Laser entwickelt, die in den amerikanischen LIGO-Detektoren die erste Gravitationswelle gemessen haben. Die Reporter treffen Karsten Danzmann, der sein gesamtes Forscherleben der Suche nach Gravitationswellen gewidmet hat. Er und seine Kollegen haben entscheidend zur Entdeckung beigetragen. Ausserdem sind die 'Xenius'-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard mit dem Datenanalytiker Marco Drago verabredet, der eindrucksvoll beschreibt, wie es war, plötzlich das langersehnte Signal aus dem Kosmos zu empfangen: Chirp.
    Hintergrundinfos
    Mehr zu den einzelnen Themen unter: www.arte.tv/xenius.
  24. Magische Orte in aller Welt Enquête d'ailleurs

    Themen: Türkei: Tanzende Derwische

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2012
    Beschreibung
    Istanbul hat in seiner wechselvollen Geschichte viele Metamorphosen durchlebt und nicht nur den Namen mehrmals geändert. Die Stadt an der Schnittstelle von Europa und Asien fasziniert mit vielen Traditionen, darunter die drehenden Derwische. In Begleitung des auf osmanische Musik spezialisierten Julien Jalaleddin Weiss Kanun wirft Philippe Charlier einen Blick hinter die Kulissen des muslimischen Mevlevi-Ordens, der von dem Sufi-Mystiker und Dichter Dschalal ad-Din ar-Rumi im 13. Jahrhundert gegründet wurde. Der Film vermittelt eine Vorstellung von den Tänzen und Ritualen der sich drehenden Derwische und gewährt darüber hinaus Einblicke in die Tradition der schreienden Derwische, einen unbekannteren Zweig des Sufismus.
    Regisseur
    Rébecca Boulanger
  25. Polen entdecken!

    Vom Stettiner Haff bis zu den Sümpfen der Biebrza

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2014
    Beschreibung
    Polen ist ein Land der Kontraste. Gleich neben der futuristischen Neustadt von Stettin lebt im Naturpark Stettiner Haff die grösste Herde der Koniks, der kleinen polnischen Wildpferde. Ohne den Beitritt zur EU wäre dieser Park nicht möglich gewesen, meint Gründerin Malgorzata Torbe. In der flachen Landschaft der Woiwodschaft Grosspolen ist die historische Hauptstadt Poznan schon von weitem zu sehen. Bereits in vierter Generation betreibt Benedykt Niewczyk hier eine Geigenbau-Werkstatt. Trotz des Schicksals seiner Familie, die wiederkehrende Vertreibung durch Russland und Deutschland in der Geschichte, ist er ein überzeugter Europäer. Wie sehr Polen sich heute wandelt, kann man in der alten Textilstadt Lodz erleben. Die Kostümbildnerin Malgosia Zacharska führt durch die Welt von 'Holly-Lodz', wie sich die polnische Filmindustrie selbst nennt. Berühmte Regisseure wie Roman Polanski und Krzysztof Kieslowski haben hier ihre Karrieren begonnen. Für den Pianisten Marek Bracha gibt es keine schönere Stadt als Warschau und keinen grösseren Komponisten als Chopin. Besonders in der polnischen Metropole ist das Flair des modernen Polen überall zu spüren. Am deutlichsten spürbar ist die polnische Seele heute noch in den Regionen im Osten, so in Masowien und Podlasien. Direkt an der Grenze zu Weissrussland liegt das Gestüt Janow Podlaski. Einmal im Jahr trifft sich hier die Welt bei der Versteigerung edelster Araber-Pferde. Einzigartig sind auch die Sümpfe des Biebrza-Flusses, auch der 'Amazonas Polens' genannt. Die Umweltaktivistin Malgozarta Gorska hat hier den Bau einer Autobahn mitten durch den Lebensraum von bedrohten Tierarten verhindert und wurde 2010 mit dem Goldman Environmental Prize ausgezeichnet.
    Episodenummer
    2
    Regisseur
    Wilfried Hauke, Alexandra Hardorf, Christiane Schwarz
    Hintergrundinfos
    Für 'Polen entdecken!' wurden mit dem besten Helikopter-Kamerasystem der Welt, der Cineflex-Kamera, in HD-Qualität die überraschend vielfältigen, grandiosen Landschaften und faszinierenden Städte Polens aus der Luft eingefangen. Erstmals werden die mittelalterlichen Städte Polens, die moderne Silhouette Warschaus, die unberührte Natur der Grenzregionen zwischen Ost und West, die Küsten im Norden und die Gebirge im Süden aus der Vogelperspektive gezeigt.
  26. Die letzten Geheimnisse der 'Titanic' Titanic, l'ultime scénario

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    B/F
    Produktionsjahr
    2012
    Beschreibung
    Am 14. April 2012 jährte sich die furchtbare Nacht des Untergangs der 'Titanic' zum 100. Mal. Wie konnte dieses Vorzeigeschiff der White Star Line, das als unsinkbar galt und seinerzeit den Höchststand des technischen Fortschritts verkörperte, zum Schauplatz einer solchen Tragödie werden und in weniger als drei Stunden in den eisigen Wassern des Nordatlantiks versinken? Dieser Frage spürt die Dokumentation an der Seite des Tiefseetauchers Paul-Henri Nargeolet nach. Der in den USA lebende Franzose ist ein international anerkannter 'Titanic'-Experte. Er nahm an zahlreichen Expeditionen zur Erkundung des Wracks teil und arbeitet regelmässig mit anderen Spezialisten der Katastrophe zusammen. Die Erforschung des Unglücks ist für manchen zur Lebensaufgabe geworden. Doch allmählich geraten die Forscher unter Zeitdruck. Das Wrack des einstigen Luxusliners hat noch nicht alle Geheimnisse preisgegeben, wird aber weil die Meeresströmungen an ihm nagen bald nicht mehr da sein. Hundert Jahre nach dem Drama des Untergangs fügt die mit der Kamera begleitete Expedition die fehlenden Teile des riesigen Unterwasserpuzzles zusammen, um endlich die Frage zu beantworten, warum dieses als Wunderwerk der Technik geltende Passagierschiff schon auf seiner Jungfernfahrt mit Mann und Maus gesunken ist.
    Regisseur
    Herlé Jouon
    Hintergrundinfos
    Mehr im Internet auf: www.arte.tv/1914tagfuertag.
  27. ARTE Journal

    Kategorie
    Nachrichten
    Produktionsinfos
    Nachrichten
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2017
    Hintergrundinfos
    In der Nachrichtensendung betrachtet die deutsch-französische Redaktion mit einem weltoffenen Blick das tagesaktuelle politische Geschehen, die sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen sowie die kulturellen Ereignisse aus europäischer Sicht.
  28. Re:

    Themen: Freilerner: Leben ohne Schule

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Rund tausend Kinder in Deutschland sind 'Freilerner'. Sie lernen nicht in Schulen, sondern zu Hause in 'Projekten'. Wie viel Zeit sie mit dem jeweiligen Stoff verbringen, ist ihnen selbst überlassen. Anders als in vielen anderen europäischen Ländern, ist Freilernen in Deutschland nicht erlaubt. Wer seine Kinder dennoch zu Hause unterrichtet, riskiert Streit mit den Behörden bis hin zum Entzug des Sorgerechts. Die Reportage bietet einen Einblick in die Welt der Freilerner in Frankreich und Deutschland und zeigt, in welchem Spannungsfeld die betroffenen Familien stehen.
  29. Wölfe Wolf Hall

    Teufelsspucke

    Kategorie
    Drama
    Produktionsinfos
    Fernsehserie
    Produktionsland
    GB
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Anne Boleyn hat Henry VIII. einen männlichen Nachkommen versprochen. Dafür verlässt der englische König seine Frau, die ihm nach 20 Jahren Ehe immer noch keinen Sohn geboren hat. Er setzt sich gegen den Papst und die englische Kirche durch, um seine Mätresse, Anne Boleyn, zur Königin zu machen. 1533 kehrt Anne mit ihrem Neugeborenen nach Whitehall zurück. Es ist eine Tochter. Der König ist enttäuscht. Die Position der Königin am Hof ist nicht länger gesichert. Aus Angst plant Anne bereits eine glänzende Zukunft für die junge Prinzessin: Sie schlägt eine Ehe mit einem französischen Prinzen vor. Die Hellseherin Elizabeth Barton sagt das Ende der Ketzer voraus, des Königs, seiner Frau und deren Kindes. Cromwell informiert den König über die Betrügerin Elizabeth und dass ein Komplott gegen ihn geschmiedet werde. Ein Gesetz wird verabschiedet, das die Ehe zwischen Henry VIII. und Anne Boleyn entgegen allen Protesten des Papstes legitimiert. Anne ist allerdings noch nicht zufrieden und verlangt, dass eine Liste erstellt werde mit allen, die gegen den König hetzen. Sie sollen sich nun zu ihm bekennen. Henry VIII. protestiert nicht. Cromwell allerdings möchte vermeiden, dass sein Freund Thomas More auf dieser Liste erscheint. Königin Anne ist erneut schwanger, erleidet jedoch eine Fehlgeburt und fürchtet dadurch umso mehr um den Thron. Sie verlangt von Henry, endlich alle zu exekutieren, die ihre Hochzeit nicht anerkennen. Als der Prozess von Thomas More beginnt, hofft Cromwell auf die Gnade des Königs .
    Episodenummer
    4
    Cast
    Damian Lewis, Mark Rylance, Claire Foy, Anton Lesser, Aimeé-Ffion Edwards, Tim Steed, Bernard Hill
    Regisseur
    Peter Kosminsky
    Drehbuch
    Peter Straughan, Hilary Mantel
    Hintergrundinfos
    Der britische Regisseur Peter Kosminsky wurde einem internationalen Publikum durch 'Weisser Oleander' (2002) bekannt. Die Mini-Serie 'Gelobtes Land' mit Claire Foy aus dem Jahr 2011 wurde für zahlreiche Preise nominiert und von der Kritik gefeiert. Der 6-Teiler 'Wölfe' basiert auf den beiden Romanen 'Wölfe' und 'Falken' von Hilary Mantel, 'Wölfe' wurde mit dem Booker Prize ausgezeichnet. Die Mini-Serie überzeugt durch ihre glänzende Besetzung und die minuziöse Inszenierung, die Thomas Cromwell und die Herrschaft des Tudor-Königs Henry VIII. in einem neuen Licht erscheinen lässt.
  30. Wölfe Wolf Hall

    Krähen

    Kategorie
    Drama
    Produktionsinfos
    Fernsehserie
    Produktionsland
    GB
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Es ist das Jahr 1535. König Henry VIII. wurde zum Oberhaupt der Kirche Englands ernannt. Aber der Kaiser und sein Botschafter, Eustache Chapuys, weigern sich, diesen neuen Titel anzuerkennen und Anne Boleyn als Königin von England zu akzeptieren. Bei einem Besuch der Familie von Jane Seymour beobachtet Cromwell, wie Henry sich ihr nähert. Dies wäre ganz im Sinne Cromwells, der als königlicher Berater das Vertrauen Henrys wahren will. Anne fürchtet um ihre Position bei Hof und befiehlt Cromwell, für ihre Tochter eine Allianz mit dem französischen Königshaus auszuhandeln. Währenddessen liegt die ehemalige Königin Katharina von Aragon im Sterben. Chapuys, ihr Verbündeter, möchte die todkranke Frau besuchen, doch erst soll er Anne als Königin anerkennen. Chapuys stimmt zu. Der König von England ist in freudiger Erwartung seines nächsten Kindes. Allerdings gibt es ein Gerücht, das Kind sei nicht von ihm gezeugt. Als Henry knapp eine Turnier-Verletzung überlebt und vor dem gesamten Hof hart mit seiner Frau ins Gericht geht, verliert sie ihr Kind. Der König fühlt sich immer mehr angezogen von Jane, die ihm vielleicht mehr Glück bringen könnte. Cromwell überzeugt den römischen Botschafter Chapuys, einer Messe beizuwohnen. Er soll sich bei dieser Gelegenheit zu Königin Anne bekennen. Der Kaiser erfährt schnell von dem Verrat Chapuys' und schreibt König Henry VIII. einen Brief. Dieser gerät darüber ausser sich und wendet sich gegen Cromwell, denn er weiss, dass dieser alles eingefädelt hat. Auch die Boleyns drohen dem königlichen Berater .
    Episodenummer
    5
    Cast
    Mark Rylance, Damian Lewis, Claire Foy, Joanne Whalley, Mathieu Amalric, Kate Phillips, Paul Ritter
    Regisseur
    Peter Kosminsky
    Drehbuch
    Peter Straughan
  31. Wölfe Wolf Hall

    Gespenster

    Kategorie
    Drama
    Produktionsinfos
    Fernsehserie
    Produktionsland
    GB
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    1536. Henrys Liebe zu Anne Boleyn weicht Misstrauen und Wut. Ohne männlichen Nachfolger fürchtet er um seinen Ruf und die königliche Thronfolge. Seine Aufmerksamkeit gilt nun Jane Seymour. König Henry VIII. weist seinen Berater Cromwell an, Anne loszuwerden. Sie hat bereits viele Feinde, die sie als unrechtmässige Königin nicht akzeptieren wollen und ihren Untergang erhoffen. Solange sie allerdings an der Seite des Königs bleibt, ist sie in Sicherheit. Wenn Cromwell es nicht schafft, die Ehe von Anne und Henry VIII. annullieren zu lassen, könnte ihn das den Kopf kosten. Gerade zum richtigen Zeitpunkt erzählt Annes Schwägerin Cromwell, dass die Königin ihrem Mann untreu war und unter anderem eine Affäre mit ihrem Bruder George hatte. Cromwell befragt verschiedene Leute am Hof, darunter auch Mark Smeaton. Der Diener Annes behauptet, sie sei in ihn verliebt. Als er Angst bekommt und seine Aussage zurückziehen will, ist es bereits zu spät. Anne wird des Ehebruchs und Inzests beschuldigt. Auch Henry wird über die Gerüchte über seine Frau informiert. Mehrere Männer am Hof werden als Liebhaber der Königin verhaftet und von Cromwell verhört. König Henry VIII. ist ausser sich vor Wut. Die Königin bittet um Gnade, doch als der Prozess beginnt, stehen die Chancen schlecht ...
    Episodenummer
    6
    Cast
    Mark Rylance, Damian Lewis, Claire Foy, Harry Lloyd, Kate Phillips, Edward Holcroft, Max Fowler
    Regisseur
    Peter Kosminsky
    Drehbuch
    Peter Straughan
  32. Das gespaltene Dorf Mon cher petit village

    Kategorie
    TV-Politkomödie
    Produktionsinfos
    Fernsehfilm
    Produktionsland
    F/D
    Produktionsjahr
    2014
    Beschreibung
    Im Auftrag der Agentur für die Entsorgung radioaktiver Abfälle (AERA) wird Ingenieur Antoine Degas ins ländliche Saint-Lassou berufen. Dort ist er mit dem Bürgermeister so seine Annahme verabredet, um die Einzelheiten zum Bau des geplanten atomaren Endlagers zu besprechen. Doch der Bürgermeister, den Antoine mit der Aussicht auf finanzielle Unterstützung durch das Departement und die Schaffung neuer Arbeitsplätze problemlos zu ködern glaubte, ist weder ein Mann noch an Geld interessiert sondern die resolute Umweltschützerin und Atomkraftgegnerin Anna. Mit grossangelegten Protestaktionen versucht sie, die Dorfbewohner gegen das Projekt der AERA zu mobilisieren. Aber allen Anstrengungen zum Trotz gelingt es dem charmanten Antoine, die Einheimischen nach und nach auf seine Seite zu ziehen. Er verspricht hohe Summen für den Verkauf des Bodens und einen Aufschwung für die Wirtschaft durch den Bau des Endlagers in Saint-Lassou. Selbst Annas Mann Florian kann er für sein Vorhaben gewinnen. Doch Anna, die sogar die deutsche Staatsbürgerschaft aufgegeben hat, um aus Saint-Lassou ein autonomes ökologisches Dorf zu machen, lässt nichts unversucht, um den Atommüll aus der kleinen Gemeinde fernzuhalten. Koste es, was es wolle. Mit Witz und Charme behandelt Regisseur Gabriel Le Bomin in 'Das gespaltene Dorf' das umweltpolitisch brisante Thema Atommüllentsorgung.
    Cast
    Laurent Stocker, Katja Riemann, Eric Savin, Vicky Krieps, Philippe Duquesne, Claude Gensac, Aurélia Petit
    Regisseur
    Gabriel Le Bomin
    Drehbuch
    Eric Eider, Ivan Piettre, Gabriel Le Bomin
    Hintergrundinfos
    Mit grossartigen Auftritten wie in Peter Beauvais' TV-Mehrteiler 'Sommer in Lesmona' (1985, Adolf-Grimme-Preis), Katja von Garniers 'Abgeschminkt' (1994, Bayerischer Filmpreis) oder Alain Gsponers 'Das wahre Leben' (2006, Adolf-Grimme-Preis) ist Katja Riemann zu einer festen Grösse des deutschen Films geworden. 2014 war sie zuletzt in 'Die Fahnderin' von Züli Aladag zu sehen. Laurent Stocker, der Ensemblemitglied der renommierten Comédie Française ist, spielte unter anderem in 'Zusammen ist man weniger allein' (2007) neben Audrey Tautou und erhielt dafür 2008 den César als bester Nachwuchsdarsteller. 2011 folgten Auftritte in Pierre Schoellers Politdrama 'Der Aufsteiger' sowie in Frédéric Jardins 'Nacht der Vergeltung'.
  33. Wenn Männer fallen Regarde les hommes tomber

    Kategorie
    Thriller
    Produktionsinfos
    Spielfilm
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    1994
    Beschreibung
    Simon ist vom Leben frustriert, jeder Tag in seinem langweiligen Vertreterberuf gleicht dem anderen. Als er einer Bitte seines Freundes Mickey nachgeht und den Polizisten bei einem Fall unterstützt, ändert sich alles. Während Simon vor einem Gebäude Wache hält, bekommt er über Funk mit, wie Mickey in diesem Gebäude angeschossen wird. Täglich besucht Simon seinen Freund, der im Koma liegt, im Krankenhaus, es trifft Simon schwer, dass Mickey in seinen jungen Jahren so etwas widerfahren musste. Er macht sich Vorwürfe und beschliesst, dem Schützen auf die Spur zu kommen zumal er das Gefühl hat, dass die Polizei im Dunkeln tappt. Simon ermittelt auf eigene Faust und trifft nach einem Jahr auf Marx, den er verdächtigt. Die Parallelhandlung erzählt von Marx und Frédéric, die für ihren Lebensunterhalt und auch, um Marx' Spielschulden zu begleichen, zusammen Verbrechen begehen. Marx ist launenhaft und behandelt Frédéric zunächst abschätzig, was diesen aber nicht hindert, Marx treu überallhin zu folgen. So entsteht entgegen aller Erwartungen eine enge Freundschaft. Aus dieser Grundstruktur entwickelt der Film eine bizarre und faszinierende Dreieckskonstellation, die vergleichsweise direkt und unverschleiert die homoerotischen Untertöne intensiver Männerfreundschaft erforscht. Ein authentisches Beispiel der französischen Variante des Gangsterfilms: 'Handfest, in einer Atmosphäre schwarzen Humors, mit präzisem Timing und kunstvoll verknüpften Erzählsträngen.' (Katalog Filmfest München 1995)
    Wiederholung
    W
    Cast
    Jean-Louis Trintignant, Jean Yanne, Mathieu Kassovitz, Bulle Ogier, Christine Pascal, Yvon Back, Yves Verhoeven
    Regisseur
    Jacques Audiard
    Drehbuch
    Alain Le Henry, Jacques Audiard
    Hintergrundinfos
    'Wenn Männer fallen' ist das Regiedebüt des bekannten Drehbuchautors Jacques Audiard und wurde mit drei Césars ausgezeichnet. Der Film basiert auf Teri Whites Debütroman 'Triangle', für den sie 1983 mit dem Edgar Award ausgezeichnet wurde. Als Hauptdarsteller konnte Jean-Louis Trintignant verpflichtet werden, der grosse französische Schauspieler, der für sein Lebenswerk vielfach ausgezeichnet wurde und 2012 den Europäischen Filmpreis für seine Rolle in Michael Hanekes 'Liebe' erhielt.
  34. Indien – Gewalt im Lande Gandhis

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2014
    Beschreibung
    Am 16. Dezember 2012 wird eine 23-jährige Studentin in Neu Delhi von sechs Männern in einem fahrenden Bus vergewaltigt und brutal gefoltert. Zwei Wochen später erliegt sie im Krankenhaus ihren schweren inneren Verletzungen. Es ist wie ein Weckruf, denn diesmal ist das Opfer eine Frau aus der Mittelschicht und es passierte mitten in der zivilisierten Hauptstadt des Landes, in Neu Delhi. Doch die Studentin aus Delhi ist eine von zwei Millionen Mädchen und Frauen, die jährlich in Indien umgebracht werden. Woher kommt diese unermessliche Gewalt im Lande Gandhis? Einerseits kann die Gewalt gegen Frauen in Indien letztlich als Ausdruck der in vielen Bereichen der Gesellschaft vorherrschenden Gewalt begriffen werden. Letztlich strukturiert Gewalt ganze Bereiche der indischen Gesellschaft. Man denke nur an das Kastenwesen, die Indifferenz gegenüber den Armen, die Selbstverständlichkeit der Kinderarbeit, die Gewalt gegen religiöse Minderheiten oder das brachiale Vorgehen von Armee und Polizei bei Protesten, obwohl die Verfassung den Bürgern das Recht dazu garantiert. Andererseits und das ist das Frappierende und nahezu Unfassbare in Indien handelt es sich um ein Land mit einer äusserst lebendigen und aktiven Zivilgesellschaft, mit einer gebildeten intellektuellen Elite und mit einer kaum überschaubaren Vielfalt von Kulturen, Sprachen, Glaubensbekenntnissen und Ethnien, die dennoch irgendwie zusammenleben. Diesem Widerspruch geht die Dokumentation nach. Nicht nur die Rechte der Frauen und Armen werden in Indien mit Füssen getreten. Auch die grösste Minderheit im Lande, die 180 Millionen indischen Muslime (von 1,2 Milliarden Indern), leidet unter der Diskriminierung durch den wachsenden Hindu-Nationalismus. Und es kommt immer wieder zu Gewaltexzessen, die eigentlich nur als Pogrome zu bezeichnen sind. Der im Mai 2014 gewählte Premierminister Narendra Modi, Hoffnungsträger inländischer und ausländischer Investoren, ist politisch in der Hindu-Nationalistischen Bewegung gross geworden. 'Indien den Hindus' lautet die Parole, die seitdem enorm an Verbreitung und Einfluss gewonnen hat. ARTE befragt Experten aus Politik, Wirtschaft, Religion und Juristen und spricht mit Opfern von Vergewaltigungen und Pogromen. Ein Versuch, mit deren Analysen und Erlebnissen das Phänomen der Gewalt im Lande Gandhis zu ergründen.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Lourdes Picareta
  35. Die grossen Mythen Les Grands Mythes

    Zwischen Leben und Tod: Antigone

    Kategorie
    Geschichte
    Produktionsinfos
    Dokumentationsreihe
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2014
    Beschreibung
    Ödipus hatte unwissentlich seinen Vater getötet und anschliessend seine eigene Mutter Iokaste geheiratet. Aus dieser inzestuösen Vereinigung gingen vier Kinder hervor: zwei Jungen, Eteokles und Polyneikes, und zwei Mädchen, Antigone und Ismene. Als sie die schreckliche Wahrheit erfuhr, erhängte sich die unglückliche Iokaste. Ausser sich riss Ödipus daraufhin die goldenen Spangen von ihrem Kleid und stach sich die Augen aus. So würde er nie mehr den Tag sehen, die Nacht und die Menschen. Thebens Thron war wieder vakant. Da Ödipus' Söhne noch zu jung waren, trat ihr Onkel Kreon die Regentschaft an. Doch Eteokles und Polyneikes waren zwei junge Heisssporne und nahmen diese Entscheidung nicht hin, sie sperrten Ödipus in ein Gefängnis, erklärten ihren Vater für tot und forderten die Herrschaft für sich. Von ihrer Schwester Ismene erfuhr Antigone eines Tages, was sich in Theben zuletzt abgespielt hatte: Die Brüder, die sich auf dem Thron von Theben jeweils für ein Jahr abgewechselt hatten, waren zu Feinden geworden: Der Erstgeborene Eteokles weigerte sich, die Krone wie vereinbart an Polyneikes zurückzugeben. Der Krieg war unvermeidlich. Vergeblich versuchte Antigone, die beiden zur Vernunft zu bringen. Am Ende einer unerbittlichen Schlacht töteten sich die Brüder gegenseitig. Antigones Onkel Kreon übernahm schliesslich die Herrschaft. Er befahl, Polyneikes eine ordentliche Bestattung zu verweigern, sein Leichnam sollte auf dem Schlachtfeld liegenbleiben. Antigone war entsetzt und beschloss, sich über das Verbot ihres Onkels hinwegzusetzen und ihren Bruder würdig zu bestatten, um ihm den Einzug ins Totenreich zu sichern .
    Episodenummer
    20
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Sylvain Bergère, Juliette Garcia
  36. 28 Minuten 28 minutes

    Kategorie
    Magazin
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    '28 Minuten' ist das Magazin bei ARTE, täglich frisch und frech aus Paris. Jede Sendung nimmt aktuelle Themen aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft oder Wissenschaft unter die Lupe.
  37. Alte Schachteln La Minute Vieille

    Die Zitronenpresse

    Kategorie
    Comedyshow
    Produktionsinfos
    Fernsehserie
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Ein frisch verheiratetes junges Ehepaar macht eine Hochzeitsreise nach Marseille. Sie reisen mit dem Nachtzug und zelebrieren im Schlafwagenabteil ausgiebig ihre Flitterwochen . Leider gesellt sich irgendwann eine alte Dame dazu und belegt das Bett direkt unter ihnen. Um sich nicht zu verraten, machen sie einen Code aus: Wenn einer von ihnen Sex haben möchte, sagt er 'Presst du mir eine Zitrone aus?' Für die alte Dame hält die Nacht jedoch noch eine saftige Überraschung bereit .
    Cast
    Claudine Acs; Michele Hery; Nell Reymond; Anna Strelva
    Regisseur
    Fabrice Maruca
  38. Sendepause

    Kategorie
    Programm nach Ansage
  39. Blur im Zénith von Paris Blur au Zénith de Paris

    Kategorie
    Rock und Pop
    Produktionsinfos
    Musik
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Eine beeindruckende Reise haben die Briten seit der Bandgründung Ende der 80er Jahre zurückgelegt: Blur zählte in den 90ern zu den führenden Britpop-Formationen. Die Bandmitglieder Damon Albarn, Graham Coxon, Alex James und Dave Rowntree prägten den Alternative Rock mit legendären Titeln wie 'Song 2' oder 'Girls & Boys'. Ihre Alben sind allesamt bemerkenswert, ab den euphorischen Anfängen mit 'Leisure' (1991) und dem coolen Single-Erfolg 'There's No Other Way', gefolgt von dem frechen 'Parklife' (1994) mit seinen gewagten Titeln zwischen Pop und Rock. 1997 zeigte sich die Band mit Erscheinen des Albums 'Blur' zunehmend experimentierfreudig. 1999 folgte das hypnotische Opus '13' mit dem anmutigen Song 'Tender' und dem lässigen 'Coffee & TV'. Sie begeisterten ihr Publikum nicht nur durch Damon Albarns schelmisches Grinsen, sondern auch durch dynamische Chöre und ein lässiges Bläserquartett, lyrische Höhenflüge, raue Gitarrenklänge und ausgeklügelte Melodien. Ein gelungener Sommerabend in Paris.
    Wiederholung
    W
    Regisseur
    Fabien Raymond
    Hintergrundinfos
    Das Konzert ist auch auf ARTE Concert zu sehen unter: concert.arte.tv.
  40. ARTE Reportage Arte reportage

    Themen: Norwegen: So schützen sie Kinder? / Südkorea: Die Jungen hauen ab

    Kategorie
    Zeitgeschehen
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    (1): Norwegen: So schützen sie Kinder? Jede körperliche Strafe ist in Norwegen streng verboten und die staatlichen Kinderschützer vom 'Barnevernet' haben offiziell Anweisung, schon beim leisesten Verdacht auf körperliche oder auch seelische Misshandlung in Familien zu intervenieren. Dabei gehen sie im Namen des Wohles der Kinder sehr weit. Sie entziehen Eltern häufig ohne Vorgespräche ihre Kinder. Gerüchte von Klapsen auf den Po reichen da schon oder der alleinige Verdacht, dass sie nicht fähig seien, ihr Kind zu erziehen. Die staatlichen Kinderschützer geben die Kinder in Pflegefamilien und schränken die Besuchsrechte der leiblichen Eltern auf ein Minimum ein. 170 norwegische Anwälte, Psychologen und Sozialpädagogen klagten in einem offenen Brief über diese Methoden des 'Barnevernet' – doch die staatlichen Kinderschützer gelten inzwischen als eine Art Staat im Staat, unantastbar für jede Kritik. Die ARTE-Reporter begleiteten drei Familien, die um ihre Kinder kämpfen müssen. (2): Südkorea: Die Jungen hauen ab Das Wirtschaftswunder in Süd-Korea hat seinen Preis – schon von ganz klein auf: Der Kampf um die Noten, damit man bloss auf die besten weiterführenden Schulen und die Elite-Universitäten kommt, dann ein Examen mit Auszeichnung für den Spitzen-Job in einem der grossen Unternehmen des Landes – brutalster Wettbewerb und strengste soziale Kontrolle von Kindesbeinen an bis ins Erwachsenenleben. Reich sein, Einfluss haben – damit gewinnt man Ansehen in der Gesellschaft und darum geht es in Südkorea, doch das wollen viele junge Leute nicht mehr mitmachen. In Zahlen: 90 Prozent der jungen Menschen in Südkorea spielen mit dem Gedanken auszuwandern und viele ziehen das auch durch: nach Europa, Amerika oder Australien. Dabei akzeptieren sie auch Jobs, die ihrer Ausbildung und Qualifizierung nicht entsprechen: Junge Ärzte werden Landarbeiter, Ingenieure lernen Schweisser ... In Südkorea ist sogar das zu einem boomenden Geschäft geworden: Arbeitsagenturen vermitteln Jobs im Ausland, Schulen bieten Kurse für künftige Handwerker an und lehren Fremdsprachen im Crashkurs. ARTE-Reportage zeigt Südkorea von einer Seite, die vielen nicht bewusst ist.
    Wiederholung
    W
    Hintergrundinfos
    Die aktuelle internationale Politik steht im Mittelpunkt der Reportagen. Die Reporter vor Ort werfen einen etwas anderen Blick auf die wichtigen Ereignisse des Weltgeschehens und lassen die betroffenen Menschen selbst zu Wort kommen.
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