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Berichte zur Zeit | Themen: Mord auf Malta: Der Fall Caruana Galizia / Flächenbrand im Mittleren Osten: heute Syrien, morgen Iran? / Rassismus pur: Ein Werbeplakat und seine Folgen / Killer-Roboter: Töten ohne Gewissen?

Kategorie
Zeitgeschehen
Produktionsland
D
Produktionsjahr
2018
Beschreibung
Geplante Themen: – Mord auf Malta: Der Fall Caruana Galizia Vor einem halben Jahr wurde die Journalistin Daphne Caruana Galizia brutal in ihrem Auto in die Luft gesprengt. Galizia galt als 'das Gewissen Maltas', hatte über Korruption, Geldwäsche und halbseidene Geschäfte auf der kleinen Mittelmeerinsel geschrieben. Was hatte ihre Arbeit mit dem Mord zu tun? MONITOR hat gemeinsam mit Journalisten aus 15 Ländern ihre Recherchen weiter geführt, um deutlich zu machen: 'Sie haben eine Journalistin ermordet, nicht ihre Recherchen.' Aus Deutschland mit dabei: WDR, NDR, SZ und 'Die ZEIT'. – Flächenbrand im Mittleren Osten: heute Syrien, morgen Iran? Während die Welt auf Syrien schaut, haben die Falken in Washington längst Grösseres im Sinn: Es geht um die Vormachtstellung im Mittleren Osten in den kommenden Jahrzehnten. Die Strategie der US-Amerikaner: Regime Change oder zumindest militärische Schwächung des Erzfeindes Iran. Dessen Feinde, insbesondere Saudi-Arabien, werden dafür massiv aufgerüstet – auch mit Hilfe Deutschlands. Ein Spiel mit dem Feuer, das Frieden und Sicherheit in weite Ferne rücken lässt. – Rassismus pur: Ein Werbeplakat und seine Folgen Philipp A. ist in Deutschland geboren und hier aufgewachsen. Ein sympathischer junger Mann – das zumindest fand die DAK, die deshalb ein Foto von ihm und seiner Freundin für ein Werbeplakat aussuchte. Die Reaktionen auf das Plakat: Wüste rassistische Beschimpfungen, angefeuert von einem Kreisverband der AfD. Von Propaganda für 'Rassenmischung' bis hin zu 'Mörder' und 'Vergewaltiger' reicht die Hetze. Und das alles nur, weil Philipp eine dunkle Hautfarbe hat. – Killer-Roboter: Töten ohne Gewissen? Waffensysteme werden immer 'intelligenter'. Sie navigieren, überwachen und können selbstständig zielen – und sie werden die Zukunft der Kriegsführung radikal verändern. Was aber bedeutet es, wenn künftig Algorithmen die Entscheidung über Leben und Tod treffen? Darüber wird jetzt international auch auf Ebene der UN diskutiert. Von einem Bann solcher Waffensysteme ist aber immer seltener die Rede, auch weil die Rüstungskonzerne hier neue Geschäftsfelder entdeckt haben. Der Krieg der Zukunft – er hat längst begonnen.