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Viele Kulturen – ein Land | Themen: Amelie Fried und Peter Probst über 30 Jahre Lichterkette / 'Melanin': Roger Rekless und seine musikalische Auseinandersetzung mit dem Farbpigment / SMELLS OF RACISM – Der Geruch von Rassismus / 'Kino Asyl': Filme aus der Heimat von geflüchteten jungen Menschen / 'Zoom': der Kabarretist Fatih Çevikkollu

Category
Magazin
Production information
Magazin
Produced in (country)
D
Produced in (year)
2022
Description
30 Jahre Lichterkette Anfang der 90er Jahre erschütterten rassistische Anschläge die Republik. Ein Zeichen des Lichtblicks in diesen dunklen Zeiten deutscher Geschichte war die Lichterkette in München – eine Demonstration, die ein deutliches Signal der Solidarität aussendete. Amelie Fried und Peter Probst haben die Demonstration mitorganisiert. Sie blicken 30 Jahre zurück und haben klare Forderungen für die Gegenwart. Roger Rekless: 'Melanin' Das neue Album von David Mayonga alias Roger Rekless 'Melanin' ist benannt nach dem Hautpigment, welches für die Färbung der Haut und der Haare verantwortlich ist. Es geht um Verletzungen und Stolz, um schlimmste Rassismuserfahrungen und: ein neues empowerndes Selbstbewusstsein. Ein Gespräch mit Roger Rekless und starken Persönlichkeiten des Münchner Afro Rap. SMELLS OF RACISM Wie oder was riecht Rassismus? Von alltäglichen Vorurteilen bis hin zu den philosophischen Ausführungen Immanuel Kants über die Beziehung zwischen Geruch und 'Rasse' hat die Verbindung von Rassimus und Geruch eine lange abendländische Tradition. SMELLS OF RACISM II setzt sich mit diesen Themenkomplexen mit Musik, Tanz, Gerüchen und installativen Elementen auseinander. 'Kino Asyl' 'Kino Asyl' ist mittlerweile zu einer festen Grösse in der Münchner Filmszene geworden. Geflüchtete sind hier Kuratorinnen und Kuratoren und stellen Filme vor, die ihnen etwas bedeuten. In diesem Jahr stellen die iranische Grafikdesignerin und Künstlerin Mandana Behdad und die Tourismuskauffrau Fatemeh Hassani aus Afghanistan Filme vor, die ihnen aus dem Herzen sprechen. Frauengefängnis vorstellt. Kabarettist Fatih Çevikkollu: 'Zoom' Zu Beginn der Corona-Pandemie schien es kurz möglich, dass die Menschheit das Ruder herumreisst, bewusster und nachhaltiger lebt. Doch der Traum ist geplatzt, findet Fatih Çevikkollu. Schnell traten Konsum und Gewinnstreben wieder an erste Stelle. Er will mit seinem neuen Programm 'Zoom' das analoge Lagerfeuer in Zeiten digitaler Kälte sein: Wärmen, unterhalten und zum Lachen bringen.