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Sendungen ab jetzt

  1. Museums-Check

    Themen: Kunstmuseum Basel

    Kategorie
    Bildende Kunst
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Das Kunstmuseum Basel zählt zur Weltspitze der Museen und hat nun noch mehr Platz für die Kunst. Im April 2016 wurde der Neubau für Sonderausstellungen eingeweiht. Markus Brock besucht Alt- und Neubau und begrüsst als Gast den Musiker Balthasar Streiff. Der Basler ist nicht nur ausgebildeter Jazztrompeter, er hat auch Bildhauerei studiert. Mit eigens gebauten Instrumenten wie einem verknoteten Alphorn oder dem 'Wippkordeon' schafft er ungewöhnliche Klänge zwischen Avantgarde und Tradition und ist damit international erfolgreich. Auf eine lange Tradition blickt auch das Kunstmuseum Basel zurück. Die herausragende Sammlung reicht vom 15. Jahrhundert bis in die Gegenwart, von Hans Holbein dem Jüngeren über Paul Cézanne bis Rosemarie Trockel. Auf drei Häuser verteilt sich heute die Fülle der Meisterwerke: das Haupthaus von 1936, das Museum für Gegenwartskunst am Rheinufer und den neu eröffneten Erweiterungsbau. Die hermetische Architektur, in der Carrara-Marmor, Kratzputz und Stahl aufeinandertreffen, wird kontrovers diskutiert. Die einen bezeichnen den beinahe fensterlosen Bau als 'kraftvoll', drie anderen als 'luxuriöse Grabkammer'. Aber wie soll ein Kunstmuseum heute überhaupt aussehen? Markus Brock fragt nach. Die Basler Architekten Christoph Gantenbein und Emanuel Christ hatten ganz klare Vorstellungen. Sie wollten bewusst kein gläsernes Museum. Auch auf flexible Wände haben sie verzichtet. Aber taugt die statische Raumfolge für ein zeitgemässes Museum? Den Praxis-Test macht Markus Brock in der aktuellen Ausstellung 'Der figurative Pollock'. Sie zeigt weltweit zum ersten Mal das figurative Werk von Jackson Pollock. Berühmt ist der Amerikaner vor allem für seine abstrakten Gemälde. Markus Brock spricht mit Kuratorin Nina Zimmer über Pollocks wenig bekannte Seite. Seit Anfang September 2016 hat das Kunstmuseum Basel einen neuen Direktor: Josef Helfenstein. 'Ein Museum ist ein Organismus, keine Maschine', sagt er. 'Echte kuratorische Arbeit bedeutet für mich, die Besucher zu verzaubern.' Viele Jahre war der Kunsthistoriker und gebürtige Luzerner als Museumsleiter in Houston, Texas tätig. Markus Brock spricht mit ihm über seine Ideen und Zukunftsvisionen.
  2. Mozart-Requiem

    Salzburger Festspiele 2017 | Gäste: Anna Prohaska (Sopran), Katharina Magiera (Alt), Mauro Peter (Tenor), Tareq Nazmi (Bass)

    Kategorie
    Klassische Musik
    Produktionsinfos
    Konzert
    Produktionsland
    A
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Teodor Currentzis, der griechische Dirigent mit russischem Pass, ist mit seinem Orchester 'MusicAeterna' zu Gast bei den Salzburger Festspielen 2017. In der Felsenreitschule in Salzburg bringt er Mozarts Requiem zur Aufführung. Die Einspielung mit ihrer packenden Dramatik und gesanglichen Perfektion hat weltweit grösste Beachtung gefunden. Currentzis gründete 'MusicAeterna' in seiner Zeit als Generalmusikdirektor im sibirischen Nowosibirsk. Heute sind der Dirigent und sein Orchester 1100 Kilometer nordöstlich von Moskau zuhause: In Perm, Europas östlichster Millionenstadt, dem 'Tor zum Ural', ist Currentzis seit 2011 Musikalischer Leiter des Staatsopernhauses. 'MusicAeterna' verwendet historische Instrumente und ermöglicht es dem leidenschaftlichen Visionär Currentzis, bekannt geglaubter Musik ein völlig neues Leben einzuhauchen. Die musikalische Arbeit mit seinem Ensemble legt er nicht darauf an, Meisterwerke der Musik mit seiner persönlichen Handschrift zu versehen. Vielmehr sucht er gemeinsam mit seinem Ensemble nach gänzlich neuen interpretatorischen Ansätzen. 'Die unbekanntesten Dinge in unserem Leben sind die, von denen wir glauben, sie komplett zu kennen' sagt Teodor Currentzis. Das frenetische Arbeiten an einem neuen Verständnis gängiger Werke und nach neuen interpretatorischen Lösungen hat dem 44-Jährigen den Ruf eines Proben-Maniacs und Besessenen eingebracht: Tagelanges Feilen an einem einzigen Takt ist für ihn keine Ausnahme. Das Ergebnis spricht immer wieder für sich.
  3. Tagesschau

    Kategorie
    Nachrichten
    Produktionsinfos
    Nachrichten
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die 'Tagesschau' bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
    Hintergrundinfos
    Die Nachrichtensendung bringt die Zuschauer immer auf den neuesten Nachrichtenstand. Neben tagesaktuellen Nachrichten aus aller Welt, bietet sie darüber hinaus Hintergrund-Informationen und ordnet Ereignisse und Sachverhalte ein.
  4. Alfred Dorfer: bisjetzt

    Gäste: Alfred Dorfer, Günther Paal, Lothar Scherpe, Peter Hermann

    Kategorie
    Kabarett und Satire
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2011
    Beschreibung
    Alfred Dorfer blickt auf vier Solo- und etwa ein Dutzend weiterer Programme zurück, die er mit Kollegen wie Düringer, Hader, Händler und so weiter zusammen auf die Bühne gestellt hat. Eine Fülle an Nummern und Pointen also, aus denen sich leicht ein 'Best of' machen liesse. Aber Dorfer macht mehr daraus: Er setzte in 'bisjetzt' Sketche und Ideen aus alten Programmen so zusammen, dass der Eindruck eines neuen entstand. Herausgekommen ist eine Art Lebensgeschichte von den 'Freuden' der Kindheit bis zur 'Lust' des Älterwerdens. Ein ebenso reifes wie witziges Programm, das die Hallen zum Bersten bringt. Mit dabei: Günther Paal, Lothar Scherpe und Peter Hermann.
  5. Luise Kinseher live auf der Bühne!

    Ruhe bewahren!

    Kategorie
    Kabarett und Satire
    Produktionsinfos
    Kleinkunst/Kabarett
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Unterhalten, saumässig lustig sein, Klimawandel stoppen, Mama anrufen, Mann finden, fürs Alter vorsorgen – und das alles sofort: 'Ruhe bewahren', rät Luise Kinseher in ihrem neuen Programm. Doch ihre Bühnenfiguren machen ihr einen Strich durch die Rechnung und denken gar nicht daran, sich einfach so abarbeiten zu lassen: Helga Frese zieht das Ganze unnötig in die Länge, weil sich ihr Gatte Heinz mit seinem Alzheimer zeitlich nicht mehr verorten lässt. Mary from Bavary sorgt mit einer hochprozentigen Achtsamkeitsmeditation für absoluten Stillstand, und eine neue Figur wartet noch ungeduldig auf ihre Erfindung. In einem fulminanten Figurenszenario spielt sich die vielfach preisgekrönte Kabarettistin und Nockherberg-Bavaria Luise Kinseher in die Herzen des Publikums. Und zwar exakt so lange, bis die Zeit tatsächlich stehen bleibt, wenigstens für einen Augenblick.
  6. My One and Only – Auf der Suche nach Mr. Right My One and Only

    Kategorie
    Abenteuer
    Produktionsinfos
    Spielfilm
    Produktionsland
    USA
    Produktionsjahr
    2009
    Beschreibung
    Mit ihren beiden Söhnen tingelt die mittellose Südstaaten-Schönheit Ann Devereaux durchs Land, überzeugt, für sich und die Kinder den richtigen Mann zu finden. Ein schwieriges Unterfangen. Produzent George Hamilton hat mit 'My One and Only – Auf der Suche nach Mr. Right' seine eigene Jugend fürs Kino aufgearbeitet: Auch er reiste einst mit Mutter und Bruder durch die USA. Renée Zellweger gelingt in der Hauptrolle ein eindrucksvoller Balanceakt. New York, 1953: Nachdem Ann Devereaux ihren selbstgefälligen Gatten, den Bandleader Dan, einmal mehr mit einer anderen Frau erwischt hat, platzt ihr endgültig der Kragen. Sie verlässt den unverbesserlichen Schwerenöter und nimmt die beiden Söhne George und Robbie mit sich. Ann hat zwar kaum Geld und keine Aussicht auf einen Job, doch sie ist sicher, binnen kurzer Zeit den richtigen Mann für sich und ihre Jungs zu finden. In einem blauen Cadillac starten sie frohgemut in eine vermeintlich bessere Zukunft. Aber was als hoffnungsvolles Abenteuer beginnt, gerät immer mehr zu einer rastlosen Suche. Das Trio tingelt von einer Provinzmetropole zur nächsten. Schon bald muss Ann erkennen, dass ihr mädchenhafter Charme vor allem Schürzenjäger und schräge Vögel anlockt. Trotzdem denkt sie gar nicht daran, aufzugeben oder gar zu Dan zurückzukehren. Mit schlecht bezahlten Jobs hält sie sich und ihre Söhne über Wasser. Robbie, der grosse Bruder mit sarkastischer Veranlagung und Schauspielambitionen, und der kleine George haben zunehmend genug vom unsteten Leben an wechselnden Wohnorten. Zudem sucht die glamouröse Ann zwar einen passenden Ersatzvater, scheint sich aber nicht wirklich für die Wünsche und Sorgen ihrer Söhne zu interessieren. Erst allmählich gelingt es George, hinter ihrer narzisstischen Fassade eine Frau zu erblicken, die auf ihre ganz eigene Art eine wunderbare Mutter ist. Schauspielerin Renée Zellweger verkörpert Ann einerseits als oberflächliche Provinz-Diva, andererseits als mutige Frau, die sich in der amerikanischen Männergesellschaft der 1950er-Jahre traut, ihren eigenen Weg zu gehen. Regisseur Richard Loncraine, gefeiert für seine Shakespeare-Adaption 'Richard III.' (1995), lässt die Geschichte elegant und finessenreich zwischen Roadmovie, Komödie und Familiendrama changieren. Bei der Berlinale 2009 lief 'My One and Only – Auf der Suche nach Mr. Right' im Wettbewerb.
    Cast
    Renée Zellweger, Kevin Bacon, Logan Lerman, Mark Rendall, Nick Stahl, Chris Noth, Molly Quinn
    Regisseur
    Richard Loncraine
    Drehbuch
    Charlie Peters
    Hintergrundinfos
    Auf Basis der Jugenderinnerungen des Schauspielers George Hamilton, hier als Produzent aktiv, lässt Regisseur Richard Loncraine die Geschichte des für die Berlinale 2009 nominierten Films finessenreich zwischen Roadmovie, Komödie und Familiendrama changieren. In der Hauptrolle gelingt Renée Zellweger ein eindrucksvoller Balanceakt zwischen oberflächlicher Provinzdiva und mutiger Frau, die sich in der amerikanischen Männergesellschaft der 1950er Jahre traut, ihren eigenen Weg zu gehen. Das Märchen einer 'Rabenmutter', die doch nur für alle das Beste will.
  7. Polizeiruf 110

    Der Selbstbetrug

    Kategorie
    Krimireihe
    Produktionsinfos
    Fernsehfilm
    Produktionsland
    DDR
    Produktionsjahr
    1983
    Beschreibung
    Nach einem Brand wird die Leiche von Jürgen Schreiner unter den Trümmern einer ausgebrannten Lagerhalle gefunden. Für den Vater des Toten steht fest, dass sein Sohn ermordet wurde. Die gerichtsmedizinische Untersuchung ergibt, dass Jürgen Schreiner schon tot war, ehe er in der Lagerhalle verbrannt ist. Nur mühsam und gegen den Willen vieler Dorfbewohner findet Oberleutnant Hübner die Wahrheit heraus.
    Episodenummer
    85
    Cast
    Jürgen Frohriep, Wolfgang Dehler, Werner Godemann, Günter Grabbert, Annemone Haase, Barbara Zinn, Günther Grabbert
    Regisseur
    Hans-Werner Honert
    Drehbuch
    Hans-Werner Honert
    Hintergrundinfos
    Alles begann 1971 im DDR-Fernsehen. Gut 40 Jahre später ist die Krimi-Reihe eines der erfolgreichsten Formate im deutschen Fernsehen – und aus diesem nicht mehr wegzudenken.
  8. Unter Beschuss Les insoumis

    Kategorie
    Action
    Produktionsinfos
    Spielfilm
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2008
    Beschreibung
    Ein Kriminalpolizist lässt sich in die französische Provinz versetzen. Die Kollegen auf dem kleinen Revier sind frustriert, doch der energische Beamte schafft es, neue Motivation zu wecken. Packender Polizeithriller in bester französischer Tradition, der mit glaubwürdigen Figuren, einer spannenden Story und aufwendigen Actionszenen bestens unterhält. Der desillusionierte und ausgebrannte Polizist Vincent Drieu wird auf eigenen Wunsch in ein neues Polizeirevier versetzt, fernab von Paris, um über einen tragischen Dienstunfall hinwegzukommen. Schon bald merkt er, dass dort nicht alles so läuft, wie es laufen soll: Seine Chefin hat die Polizeistation bereits innerlich abgeschrieben, seine Kollegen wirken korrupt, bestenfalls gleichgültig, und auch die Aufklärungsquote der Verbrechen könnte besser sein. Als Drieu sich eines Drogenfalls annimmt, gerät er nicht nur ins Visier der Gangster, sondern stösst auch bei seinen Kollegen auf zähen Widerstand, den er sich nur schwer erklären kann. Doch Drieu lässt nicht locker. Bei so viel Engagement bleibt schliesslich doch die Anerkennung nicht aus, und seine Kollegen beginnen selbst wieder Freude an ihrem Job zu haben. Mit grosser Sorgfalt arbeiten sie sich nun in den Drogenfall ein. Doch dann wird Drieu selbst von Killern angegriffen. 'Unter Beschuss' ist ein Krimi mit aus dem Leben gegriffenen Figuren, einem spielfreudigen Darsteller-Ensemble und einem fulminanten Showdown. Hauptdarsteller Richard Berry hat in zahlreichen Kriminalfilmen mitgewirkt und begeisterte 2013 in dem Filmdrama 'Bevor der Winter kommt'. 2010 führte Berry zum ersten Mal Regie und inszenierte mit '22 Bullets' einen hervorragenden Thriller mit seinem Schauspielerkollegen Jean Reno.
    Cast
    Richard Berry, Pascal Elbé, Zabou Breitman, Aïssa Maïga, Bernard Blancan, Guilaine Londez, Moussa Maaskri
    Regisseur
    Claude-Michel Rome
    Drehbuch
    Claude-Michel Rome, Olivier Dazat
  9. Auf der Todesliste La liste

    Kategorie
    TV-Kriminalfilm
    Produktionsinfos
    Spielfilm
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2009
    Beschreibung
    25 Jahre nach der Ermordung seiner Eltern gerät ein früherer Polizist selbst in Mordverdacht – und ins Visier eines unbekannten Killers, der offensichtlich eine Todesliste abarbeitet. Ex-Fussballstar Eric Cantona beweist in diesem rasant erzählten französischen Thriller die Kaltblütigkeit des geborenen Actionhelden. Als Kinder mussten die beiden Polizisten Mica (Eric Cantona) und Romain Lombardi (Stéphan Guérin-Tillié) mit ansehen, wie ihre Eltern zusammen mit etlichen anderen Gästen einer Geburtstagsfeier von unbekannten Killern hingerichtet wurden. Dieses niemals aufgeklärte 'Massaker von Brecht', benannt nach dem Ort, an dem es stattfand, erhält neue Aktualität, als 25 Jahre später der inzwischen aus dem Polizeidienst ausgeschiedene Mica eine anonyme Mail bekommt, in der der Bankier Hochet (Jean-Georges Brunet) als einer der damaligen Mörder genannt wird. Kurz darauf wird Hochet erschossen in seiner Wohnung aufgefunden, die Überwachungskamera zeigt Mica im Aufzug des Hauses. Von nun an ist Mica auf der Flucht, nimmt aber Kontakt zu seinem Bruder auf, der daraufhin zwischen den Stühlen sitzt: Einerseits muss er wie ein Polizist handeln, dem die ermittelnden Kollegen vertrauen können, andererseits muss er die Ermittler aushorchen, um Micas Unschuld zu beweisen. In regelmässigen Abständen gibt es neue Mails mit weiteren Namen, deren Träger kurz darauf ermordet werden. Verzweifelt versuchen Mica und Romain, einen der früheren Täter vor dem – offensichtlich eine Liste abarbeitenden – Killer zu finden, um endlich an den Drahtzieher der Morde zu kommen.
    Cast
    Eric Cantona, Stéphan Guérin-Tillié, Claire Borotra, Daniel Russo, Eva Darlan, Liane Foly, Maëva Pasquali
    Regisseur
    Christian Faure
    Drehbuch
    Hervé Korian, Christian Faure
  10. Redacted

    Kategorie
    Kriegsdrama
    Produktionsinfos
    Spielfilm
    Produktionsland
    USA/CDN
    Produktionsjahr
    2007
    Beschreibung
    US-Soldaten im Irak vergewaltigen eine Schülerin und ermorden sie und ihre Familie. Der nach einer wahren Begebenheit inszenierte Film mischt die Spielhandlung mit (fiktiven) Fernseh- und Dokumentaraufnahmen. Brian De Palma prangert nicht nur ein Kriegsverbrechen an, sondern fragt auch nach der Wahrheit der Bilder. Der Alltag einer amerikanischen Einheit im stark umkämpften Samara gleicht einer zermürbenden Geduldsprobe. Lange passiert nichts, aber der Feind kann überall lauern. Auf die Einheimischen wird keine Rücksicht genommen. Die Situation eskaliert, als eine Gruppe von US-Soldaten auf einem Kontrollgang in ein Wohnhaus eindringt, ein 14-jähriges Mädchen vergewaltigt und in der Folge die ganze Familie tötet. Brian De Palmas verstörender Spielfilm, zu dem er nach dem wahren Massaker von Mahmudija selbst das Drehbuch schrieb, konfrontiert den Zuschauer mit schonungslosen, knallharten Bildern, die sowohl die Rolle des US-Militärs als auch die moderne Kriegsberichterstattung mehr als in Frage stellen. Den Film, der Web-Videos, Blogs und Chats zu einem Media-Mix verbindet, drehte De Palma in Jordanien. 'FAZ'-Filmkritiker Michael Althen schrieb am 1. September 2007 in seinem Bericht über die Filmfestspiele von Venedig: 'Lust und Schuld des Voyeurismus war immer schon Thema der Thriller De Palmas, und diesmal trifft seine obsessive Methode, mit unseren Blicken zu spielen, auf ein Thema, dessen Schrecken sich jedem Genre entziehen. Wenn man so will, ist 'Redacted' die radikalste Antwort des Kinos auf Abu Ghraib, weil es der Faszination der Bilder einen Spiegel auf eine Weise vorhält, wie das ausser De Palma keiner wagen würde. Man darf gespannt sein, wie die ausschliesslich aus Regisseuren zusammengesetzte Jury auf diesen Film am Ende reagieren wird.' Das Ergebnis: Die Jury in Venedig vergab an Brian De Palma für seine Regie den Silbernen Löwen. Und die französische Filmzeitschrift 'Cahiers du cinéma' wählte 'Redacted' 2008 zum besten Film des Jahres.
    Cast
    Patrick Carroll, Rob Devaney, Izzy Diaz, Mike Figueroa, Ty Jones, Kel O'Neill, Daniel Stewart Sherman
    Regisseur
    Brian De Palma
    Drehbuch
    Brian De Palma
  11. Johannesburg – Wiedergeburt einer Metropole

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    CH
    Produktionsjahr
    2014
    Beschreibung
    In Johannesburg prallen harte Gegensätze aufeinander: bittere Not und extremer Reichtum. Vielen gilt die Stadt als das gefährlichste Pflaster der Welt. Doch seit einiger Zeit tut sich etwas. Das Viertel Braamfontein ist typisch für die Metamorphose der Innenstadt: Schicke Galerien, Ateliers, Cafés, Clubs und Restaurants entstehen. Auf dem 'Neighbourgoods Market' trifft sich die Szene am Samstag, am Sonntag auf dem 'Market on Arts on Main'. Strassenpoeten, Künstler, Musiker, Geschäftsleute und Touristen – ein buntes Gemisch aus Menschen, die einem das Gefühl geben, hier habe sich Nelson Mandelas Traum der Regenbogen-Nation Südafrika verwirklicht.
  12. Sendepause

    Kategorie
    Programm nach Ansage
  13. Kulturzeit kompakt

    Kategorie
    Magazin
    Produktionsinfos
    Tipps
    Produktionsland
    A/D/CH
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Die Kurzversion der 'Kulturzeit' informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse. Die unmoderierte Kompaktversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einen Blick auf den Kultursommer sowie Hinweisen zu Events, Festivals und Lesungen.
    Wiederholung
    W
  14. Der Meisterfälscher

    Wolfgang Beltracchi porträtiert Ina Müller

    Kategorie
    Menschen
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    A
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Meisterfälscher Wolgang Beltracchi porträtiert in der fünfteiligen Dokumentationsreihe Prominente im Stil alter und moderner Meister. Im letzten Teil malt er Ina Müller im Stil von Matisse. Ihre TV-Sendung 'Inas Nacht' hat Kult-Status: Ina Müller wirbelt stets laut, lustig und mit losem Mundwerk durch die kleine Hamburger Hafenkneipe auf dem Kiez. Ihre Karriere begann sie als Kabarettistin und Sängerin, inzwischen ist sie auch Autorin und Moderatorin. Beim Porträt-Sitzen bei Wolfgang Beltracchi trifft Kunst auf Kabarett, Pinsel auf Pils.
    Episodenummer
    5
    Wiederholung
    W
  15. Blackout

    Tag 5 – Wer ist schuld am Blackout?

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsinfos
    Fiction/Dokumentation
    Produktionsland
    CH
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Ein Stromnetz aus der Balance zu bringen, ist gar nicht so schwierig – manchmal reicht ein Eichhörnchen. Und mit einer so delikaten Ware wie Strom wird rigoros Handel betrieben. Für ein grosses Blackout-Szenario ist allerdings klar, dass es eine Verkettung von Fehlern braucht, ein Unwetter – oder eine Cyber-Attacke. Urs Gredig geht diesen Szenarien mit Fachleuten nach und benennt die grössten Risiken für ein flächendeckendes Blackout. 'Blackout' ist eine Mischung aus Fiktion und Dokumentation. Einzelne Szenen erzählen Geschichten wie jene der Familie Berger – die Story ist erfunden, könnte sich aber so abgespielt haben. Andere Szenen sind dokumentarischer Art: Sie zeigen beispielsweise Notfallübungen des Zivilschutzes des Kantons Basel-Landschaft, des Universitätsspitals Basel und des Zoo Zürich.
    Episodenummer
    5
    Wiederholung
    W
  16. Alpenpanorama

    Kategorie
    Landschaftsbild
    Produktionsinfos
    Übertragung
    Produktionsland
    D/A
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    'Alpenpanorama' zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
  17. ZIB

    Kategorie
    Nachrichten
    Produktionsinfos
    Nachrichten
    Produktionsland
    A
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung 'Zeit im Bild' (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
  18. Kulturzeit kompakt

    Kategorie
    Magazin
    Produktionsinfos
    Tipps
    Produktionsland
    A/D/CH
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Die Kurzversion der 'Kulturzeit' informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse. Die unmoderierte Kompaktversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einen Blick auf den Kultursommer sowie Hinweisen zu Events, Festivals und Lesungen.
    Wiederholung
    W
  19. Der Meisterfälscher

    Wolfgang Beltracchi porträtiert Ina Müller

    Kategorie
    Menschen
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    A
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Meisterfälscher Wolgang Beltracchi porträtiert in der fünfteiligen Dokumentationsreihe Prominente im Stil alter und moderner Meister. Im letzten Teil malt er Ina Müller im Stil von Matisse. Ihre TV-Sendung 'Inas Nacht' hat Kult-Status: Ina Müller wirbelt stets laut, lustig und mit losem Mundwerk durch die kleine Hamburger Hafenkneipe auf dem Kiez. Ihre Karriere begann sie als Kabarettistin und Sängerin, inzwischen ist sie auch Autorin und Moderatorin. Beim Porträt-Sitzen bei Wolfgang Beltracchi trifft Kunst auf Kabarett, Pinsel auf Pils.
    Episodenummer
    5
    Wiederholung
    W
  20. Blackout

    Tag 5 – Wer ist schuld am Blackout?

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsinfos
    Fiction/Dokumentation
    Produktionsland
    CH
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Ein Stromnetz aus der Balance zu bringen, ist gar nicht so schwierig – manchmal reicht ein Eichhörnchen. Und mit einer so delikaten Ware wie Strom wird rigoros Handel betrieben. Für ein grosses Blackout-Szenario ist allerdings klar, dass es eine Verkettung von Fehlern braucht, ein Unwetter – oder eine Cyber-Attacke. Urs Gredig geht diesen Szenarien mit Fachleuten nach und benennt die grössten Risiken für ein flächendeckendes Blackout. 'Blackout' ist eine Mischung aus Fiktion und Dokumentation. Einzelne Szenen erzählen Geschichten wie jene der Familie Berger – die Story ist erfunden, könnte sich aber so abgespielt haben. Andere Szenen sind dokumentarischer Art: Sie zeigen beispielsweise Notfallübungen des Zivilschutzes des Kantons Basel-Landschaft, des Universitätsspitals Basel und des Zoo Zürich.
    Episodenummer
    5
    Wiederholung
    W
  21. Riverboat

    Die MDR-Talkshow aus Leipzig | Gäste: Peter Hahne (Moderator und Kolumnist), Steffen Hallaschka (TV-Moderator), Clemens Meyer (Schriftsteller), Claudia Wenzel (Schauspielerin), Jürgen Feder (Extrembotaniker), Mirja du Mont (Model und Schauspielerin), Heid

    Kategorie
    Talkshow
    Produktionsinfos
    Talkshow
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    'Riverboat' ist eine schnelle, lockere Unterhaltungs-Talkshow mit prominenten Gästen. Zu Gast sind diesmal Model und Schauspielerin Mirja Neven du Mont, Sängerin Aurora Lacasa, Schriftsteller Clemens Meyer, Schauspielerin Claudia Wenzel, Extrembotaniker Jürgen Feder und Weltumfahrerin Heidi Hetzer.
  22. sonntags

    TV fürs Leben | Themen: Alm

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsinfos
    Religion, Kirche
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Ein Sommer auf der Alm ist für viele Menschen ein grosser Traum. Doch wie ist das Leben dort wirklich? Wir haben Menschen begleitet, die ihren Sommer auf einer Alm verbringen. Die Sendung porträtiert drei junge Menschen, die die Mitterhaus-Alpe im Retterschwanger Tal im Sommer bewirtschaften: Sie versorgen Kühe und Schweine und machen selbst Käse, der an vorbeikommende Wanderer verkauft wird. Wir zeigen ausserdem Menschen, die die Kulturlandschaft Alm retten wollen. Denn sobald eine Alm nicht beweidet wird, holt die Natur sie sich zurück.
  23. ZIB

    Kategorie
    Nachrichten
    Produktionsinfos
    Nachrichten
    Produktionsland
    A
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung 'Zeit im Bild' (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
  24. Mein Opa und die 13 Stühle

    Kategorie
    TV-Komödie
    Produktionsinfos
    Fernsehfilm
    Produktionsland
    A
    Produktionsjahr
    1997
    Beschreibung
    In ihren Ferien beim Opa in Wien erfährt Samantha, dass sie geerbt hat. Doch in Kärnten angekommen, stellen Opa und Enkelin fest, dass das Erbe scheinbar nur aus 13 alten Stühlen besteht. Erst nach der Versteigerung erfahren die beiden, dass in einem der Stühle Geld versteckt ist. Nun versucht Opa mit allen Mitteln, diesen heimlich an sich zu bringen. In dem Fernsehfilm 'Mein Opa und die 13 Stühle' spielt Otto Schenk die Hauptrolle.
    Wiederholung
    W
    Cast
    Otto Schenk, Tobias Moretti, Rebecca Horner, Susanne von Almassy, Marianne Nentwich, Thaddäus Podgorski, Adelheid Picha
    Regisseur
    Helmuth Lohner
    Drehbuch
    Erich Tomek
  25. Auf der Suche nach dem alten Russland

    St. Petersburg, das Vermächtnis der Zaren

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2013
    Beschreibung
    In atemberaubenden Luftbildern zeigt die Reihe die Städte des vergangenen Zarenreiches. Ein visuelles Fest zu Ehren einer Lebensweise, die noch stark von den Jahreszeiten geprägt ist. Teil eins beleuchtet St. Petersburg im Winter. Nirgendwo sonst lässt sich der Glanz des russischen Zarenreiches besser bestaunen als dort – gerade in den dunklen Monaten, wenn die selbstbewussten St. Petersburger fröhlich der Kälte trotzen. Wer könnte besser darüber berichten als Kapitän Alexey Krilov, der täglich mit seinem Eisbrecher gegen die zugefrorene Newa kämpft. Oder das junge Sportlerpaar Kamilla und Iwan, das auf dem Eis für die Olympische Goldmedaille trainiert. Den Uhrmacher Mihail Gurjev begleitet die Kamera hingegen in die wohlig warmen und pompösen Innenräume der Eremitage, in denen er über 3000 Uhren am Laufen halten muss.
    Episodenummer
    1
  26. Auf der Suche nach dem alten Russland

    St. Petersburg, der Zauber der weissen Nächte

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2013
    Beschreibung
    Besonders in der Zeit der Weissen Nächte, der langen Tage im Frühsommer, ist das pulsierende Leben überall auf den Strassen, den Kanälen und in den Parks von St. Petersburg zu spüren. In der Millionenmetropole herrscht Ausnahmezustand. Eine feste Institution in den Weissen Nächten ist DJ Shahash, der täglich auf dem berüchtigten Partyboot 'Purga' auflegt. Die Lebenshungrigen lieben seine Musik, die alte russische Lieder mit neuen Klängen mischt. Auch die junge Opernsängerin Alina lässt sich bis in den Morgen von DJ Shahash verzaubern. Tradition und Moderne liegen selbst im jungen St. Petersburg immer ganz dicht beisammen.
    Episodenummer
    2
  27. Auf der Suche nach dem alten Russland

    Nowgorod, glorreiche Handelsstadt

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2013
    Beschreibung
    An den Ufern des Flusses Wolchow entstand die älteste aller russischen Städte: Nowgorod. Die mittelalterliche Handelsmetropole gilt als die Wiege Russlands. Die Wolchow war Hauptverkehrsader zwischen Ostsee und Mittelmeer. An der wichtigen Handelsroute entwickelten sich Wohlstand und Bildung, bürgerliche Freiheit und Kunst in einem deutlich höheren Masse als in anderen Regionen Russlands. Nicht nur Angehörige des Adels und des Klerus', sondern auch das einfache Volk konnte lesen und schreiben. In dieser blühenden Stadt unterhielt auch die deutsche Hanse mehrere Kontore. Doch auch im Hier und Jetzt spielt das grosse kulturelle Erbe eine Rolle für die Bewohner. Die Nowgoroder pflegen mit Stolz ihre Traditionen, in die beispielsweise der Birkenrindenexperte Vladimir Jarisch und der Messerschmied Sergej Sasonow einführen.
    Episodenummer
    3
  28. Auf der Suche nach dem alten Russland

    Kiew, Mutter aller russischen Städte

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2013
    Beschreibung
    Kiew, die 'Mutter aller russischen Städte', war im Mittelalter das Machtzentrum des ersten russischen Reiches – der Kiewer Rus, dem Vorläuferstaat des späteren Russland. Seit 1991 ist Kiew Hauptstadt der nun unabhängigen Ukraine. Ein neuer Anfang für eine alte Metropole, die in fast jedem Winkel ein Kapitel der religiösen, politischen und kulturellen Geschichte Osteuropas erzählt. Der Stolz Kiews und sein prachtvolles Wahrzeichen ist das Höhlenkloster, in dessen verzweigtem Kellergeschoss die Hydrogeologin Irina Tscherewko die faszinierende Welt eines der ältesten russisch-orthodoxen Klöster erkundet. Von der modernen Zeit nach der Unabhängigkeit erzählt der Andreassteig, der auch 'Montmartre von Kiew' genannt wird. Der Galerist Alexander Milovsorov kennt das Viertel wie seine Westentasche, er gilt als Gründervater dieser Künstlerhochburg. Mit Milovsorov und anderen Protagonisten fangen die Filmemacher nicht nur die Geschichte, sondern auch das mediterrane Flair der Stadt am Dnjepr ein.
    Episodenummer
    4
  29. Auf der Suche nach dem alten Russland

    Der Goldene Ring

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2013
    Beschreibung
    Der Goldene Ring nordöstlich von Moskau ist vermutlich das Prachtvollste, was das alte Russland der Nachwelt hinterlassen hat. Besonders in der weiten Winterlandschaft. Dann stechen die farbenprächtigen und goldglänzenden Zwiebeltürmchen der unzähligen Kirchen und Klöster besonders hervor. Sie lassen erahnen, welche bedeutende Rolle die orthodoxe Kirche und der Glaube schon immer in Russland spielten. Der junge Sergej Krasnikow macht die Zuschauer mit der bis heute hoch geachteten, mittelalterlichen Ikonenmalerei vertraut, und er nimmt sie auch mit auf eine Reise in die wichtigsten Städte des Goldenen Rings. Sie lernen unter anderem die Glöcknerin Oksana Surina, den Restaurator und Kachelbrenner Jewgenij Tarabin sowie die Prosphoren-Bäckerin Mutter Sergija kennen. Jeder von ihnen eröffnet einen Blick auf das Heilige Russland mit seinen uralten Traditionen und Ritualen.
    Episodenummer
    5
  30. Blackout

    Tag 6 – Keine Normalität in Sicht

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    CH
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Dienstag nach Ostern: Die Feiertage sind vorbei, aber das Land ist weit entfernt von Normalität. Die Stromrationierung hält die Gesellschaft in eisernem Griff. 'Blackout' ist eine Mischung aus Fiktion und Dokumentation. Einzelne Szenen erzählen Geschichten wie jene der Familie Berger – die Story ist erfunden, könnte sich aber so abgespielt haben. Andere Szenen sind dokumentarischer Art. Sie zeigen beispielsweise Notfallübungen des Zivilschutzes des Kantons Basel-Landschaft, des Universitätsspitals Basel und des Zoo Zürich.
    Episodenummer
    6
  31. heute

    Kategorie
    Nachrichten
    Produktionsinfos
    gemischte Themen
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Die Nachrichtensendung des ZDF. Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.
    Bemerkung
    Anschliessend: Wetter
  32. Kulturzeit kompakt

    Kategorie
    Magazin
    Produktionsinfos
    Tipps
    Produktionsland
    A/D/CH
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Die Kurzversion der 'Kulturzeit' informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse. Die unmoderierte Kompaktversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einen Blick auf den Kultursommer sowie Hinweisen zu Events, Festivals und Lesungen.
  33. Museums-Check

    Themen: Deutsches Hygiene-Museum, Dresden

    Kategorie
    Bildende Kunst
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Markus Brock besucht die Sonderausstellung '100 Gründe rot zu werden' im Deutschen Hygiene-Museum Dresden, das zu den spannendsten Wissenschaftsmuseen Europas zählt. Ausserdem erkundet er in der Dauerausstellung das 'Abenteuer Mensch' in all seinen Facetten von der Geburt bis zum Tod. Begleitet wird er von der vielfach preisgekrönten Sängerin und Kabarettistin Anna Mateur. Welche Rolle spielt Schamgefühl heute? Und haben wir in Zeiten, in denen viele Menschen in sozialen Medien alles über sich preisgeben oder hemmungslos pöbeln und mobben, überhaupt noch Schamgefühl? Dieser Frage geht Markus Brock im Hygiene-Museum nach. Auch die Dresdnerin Anna Mateur befasst sich in ihren Liedern und Bühnenshows mit der Schamlosigkeit der Nabelschau im Netz und nimmt diese ironisch auf die Schippe. Und sie karikiert in ihrem selbstgezeichneten Buch 'WehWehchen-Atlas' (2015) den allgegenwärtigen Schönheits- und Selbstoptimierungswahn. Um 'Schönheit, Haut und Haar' geht es auch in einem der sieben Themenräume in der Dauerausstellung des Museums. Wie hat sich das Schönheitsideal im Laufe der Geschichte verändert, und wie pflegte man sein Äusseres früher? Das zeigen unter anderem kosmetikhistorische Exponate der Firma Schwarzkopf. Sie sind Teil der rund 50 000 Objekte umfassenden Sammlung des Museums, zu der auch ein einzigartiges Wachsfigurenkabinett aus dem 19. Jahrhundert zählt, detailgetreue anatomische Modelle des Menschen – 'Körperwelten' anno dazumal. Im eigens konzipierten Kindermuseum kann auch der Nachwuchs spielerisch auf eine Erlebnisreise zum eigenen Körper gehen. Im Zentrum stehen die fünf Sinne: Hören, Sehen, Fühlen, Riechen und Schmecken. Wie Kinder sprechen lernen, erfährt Markus Brock in einer weiteren Sonderausstellung, die sich der Sprache, den Worten und Gesten widmet. Ob gesprochen, geschrieben oder gebärdet, Sprache ist grundlegend für das menschliche Miteinander. Aber wie stellt man Sprache aus? Welchen Einfluss hat das Thema Migration auf die Sprache? Und wie viele Sprachen kann ein Mensch erlernen? Die interaktive Schau vereint Wissenschaft und Kunst, Texte von Erich Kästner und Stefan Zweig ebenso wie Werke von Kurt Schwitters und Bill Viola. Auch hier ist Anfassen und Mitmachen ausdrücklich erwünscht. So kann der Besucher seine eigene Stimme aufnehmen und selbst Teil der Ausstellung werden. Markus Brock macht den Selbstversuch und zieht sein Fazit zum Deutschen Hygiene-Museum Dresden, dessen antiquiert klingender Name historisch begründet ist: Initiator des Museums war der Odol-Fabrikant Karl August Lingner, ein Pionier in Sachen Gesundheit und Hygiene Anfang des 20. Jahrhunderts.
  34. Tagesschau

    Kategorie
    Nachrichten
    Produktionsinfos
    Nachrichten
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die 'Tagesschau' bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
    Hintergrundinfos
    Die Nachrichtensendung bringt die Zuschauer immer auf den neuesten Nachrichtenstand. Neben tagesaktuellen Nachrichten aus aller Welt, bietet sie darüber hinaus Hintergrund-Informationen und ordnet Ereignisse und Sachverhalte ein.
  35. Wildes Patagonien

    Eine Reise zum südlichsten Ende der Welt

    Kategorie
    Natur und Umwelt
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Nirgendwo ist die Natur rauer, nirgendwo ist sie wilder als in Patagonien – der Heimat des ewigen Eises. Monika Birk lädt zu einer Reise durch die Region ein. Sie startet in der Mitte des Landes. Nach einem kleinen Abstecher in die Hauptstadt Chiles, Santiago de Chile, begibt sich Monika Birk auf die Ruta del Fin del Mundo. Es geht mitten durch die Pampas, vorbei an Seen, Fjorden und Gletschern. Es ist das Revier der Guanakos und der Kondoren. Ein Gebiet von unendlicher Schönheit, so beschrieben einst die ersten Europäer die Pampas. In Punta Arenas geht es weiter mit dem Boot hinein in die Inselwelt Feuerlands. Es ist eine ganz andere Art von Kreuzfahrt durch die legendäre Magellanstrasse, durch den Beagle-Kanal bis Kap Hoorn das Ende der Welt. Ob man aber dort ankommt, das entscheidet die Natur: Wetter, Wind und Wellen.
  36. Chile – Die Vulkanreiter

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2012
    Beschreibung
    Der gletscherbedeckte Krater des Vulkans 'Sollipulli' in den südchilenischen Anden liegt auf 2300 Metern Höhe. Fünf Reiter mit zehn Pferden wagen sich an die Überquerung. Es ist ein extremes Abenteuer für Mensch und Tier. Der Krater misst vier Kilometer im Durchmesser, 600 Meter dick ist die Eisschicht. Bisher habe es noch keiner geschafft, ihn zu Pferd zu überqueren, sagte Mathias Boss, der früher KFZ-Mechaniker war. Heute führt er Touristen zu Pferde über die Anden und durch Vulkankrater. Der Sollipulli aber ist etwas für Experten, die neue Herausforderungen suchen. Gespannt sitzt Mathias Boss im Sattel, schwindelerregend ist der Blick von dem schmalen Grat in der Nordflanke des Gletschers in die Tiefe. Neben Boss reiten der deutsche Gletscherspezialist Hans Saler, der argentinische Gaucho Hernán Cipriani und der chilenische Huaso Luís Orias. Werden sie die vier Kilometer schaffen über diese trügerische Eisschicht, unter der ein Vulkan schläft? Mathias Boss lebt mit seiner chilenischen Frau und den zwei Kindern in einer der schönsten Landschaften Chiles, im Seengebiet von Nordpatagonien, der sogenannten 'Schweiz Südamerikas': mit Flüssen vor der Haustür und einem feuerspeienden Vulkan im Hinterhof, mit wunderschönen Seen und den ältesten Bäumen der Welt, den Araukarien. Die Farm der Familie hat für die Nachbarn in der Gegend vieles verändert. Sie beteiligt die Einheimischen aus dem Volk der Mapuche am Tourismus als Lieferanten von Käse, Honig und anderen Lebensmitteln und als Führer durch ihre alte Kultur. So werden die Touren im Sattel von Chile nach Argentinien, durch die Urwälder der zweitausendjährigen Araukarien, auch zu einem Ritt in eine geheimnisvolle uralte Welt voller Überraschungen.
  37. Tee statt Tiger

    Tasmaniens koloniales Erbe

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2011
    Beschreibung
    Tasmanien ist Australiens südlichster Zipfel. Staatsoberhaupt ist offiziell Königin Elisabeth II. Das merkt man: Tasmanien ist 'very british'. Aber das hat seinen Preis. Am 27. August 1803 segelte HMS 'Lady Nelson' von Sydney aus nach Van Diemans Land. 49 Siedler, Sträflinge und Soldaten unter dem Kommando eines Leutnant John Bowen sollten eine erste Siedlung gründen, den Anspruch der Krone zementieren. Je grösser die Entfernung von der alten Heimat, desto inbrünstiger haben die Kolonisten versucht, sie zu kopieren. Das belegen die Dörfer entlang des Heritage Highway: Ross, Cleveland und Evandale. Überall sind Rosenrabatten und Gewächshäuser, Tante-Emma-Läden und Teestuben. Aber ist Tasmanien deshalb ein Idyll? Ein verpflanztes vielleicht und ganz sicher kein ungetrübtes. Denn die Kolonisatoren haben ihre 'Heimat fern der Heimat' oft genug auf Kosten der Natur erschaffen. Bestes Beispiel ist der Beutelwolf, auch Tasmanischer Wolf oder Tasmanischer Tiger genannt, der in wenigen Jahren komplett ausgerottet wurde.
  38. ZIB 2

    Kategorie
    Nachrichten
    Produktionsinfos
    Nachrichten
    Produktionsland
    A
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert 'ZIB 2' einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
  39. Unter Blinden – Das extreme Leben des Andy Holzer

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsinfos
    Dokumentarfilm
    Produktionsland
    A
    Produktionsjahr
    2014
    Beschreibung
    Er ist blind. Und dennoch: Am 21. Mai 2017 hat der Osttiroler Alpinist Andy Holzer nach 49 Tagen den Mount Everest erreicht und somit die sieben höchsten Gipfel der Welt erklommen. Der mit 8848 Metern höchste Berg der Welt fehlte dem Extrembergsteiger noch in seiner Sammlung der sogenannten 'Seven Summits', der sieben höchsten Gipfel des Welt. Dokumentarfilmerin Eva Spreitzhofer hat Andy Holzer 2014 getroffen. Sie schuf ein beeindruckendes und berührendes Porträt des 'Blind Climber', wie Andy Holzer sich selbst nennt. Es ist ein Dokumentarfilm über die Bewältigung des Lebens, über Träume und Grenzüberschreitungen. Von seinen Eltern wurde Andy Holzer wie ein sehendes Kind erzogen, was er als die Ursache seines erfolgreichen Lebens sieht. Geschickt hat er gelernt, sich an das Leben der Sehenden anzupassen. Die blinde Welt interessiere ihn nicht, sagt er. Heute repariert er das Dach seines Hauses und ist seit 25 Jahren mit einer sehenden Frau verheiratet. Er bewegt sich an Orten, an denen man normalerweise keine Blinden vermutet – in steilen Bergen -, und er übt für einen Blinden ungewöhnliche Sportarten aus: Bergsteigen, Skifahren und Mountainbiken. Wie befreiend es ist, zu seinen Schwächen zu stehen und sich auf seine Stärken zu konzentrieren, erzählt der Film anhand der Geschichte von Andy Holzer und der Menschen in seinem Umfeld auf spannende und witzige Weise. Das filmische Ergebnis ist eine Reise von Sehenden in eine Welt, von der uns nur ein Sinnesorgan trennt, die uns fremd und unbekannt ist, obwohl sie eigentlich mitten in unserer Welt liegt.
    Regisseur
    Eva Spreitzhofer
  40. Was ich kann, will keiner wissen

    50 plus und arbeitslos

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Wer mit über 50 arbeitslos wird, hat es schwer – trotz der derzeit guten Arbeitsmarktsituation. Zu alt, zu unflexibel, zu anspruchsvoll – das sind die Vorurteile vieler Arbeitgeber. Wer will schon jemanden im Team, der mehr Erfahrung hat als man selbst? Gerade für manch einen jüngeren Chef ist ein Mitarbeiter mit 50 plus deshalb ein Problem. Doch auch die eigenen Erwartungen und Ansprüche an Karriere und Gehalt stehen der Jobsuche oft im Weg. Die betriebsbedingte Kündigung trifft Hans-Christoph B. wie ein Schlag ins Gesicht. Mit 56 Jahren einen neuen Job zu finden, scheint fast unmöglich. Der studierte Theologe hat einen bewegten Lebenslauf. Nach diversen Aufgaben bei der Kirche liess er sich erst zum Mediator, dann zum IT-Experten umschulen. Nach vielen Jahren der Ungewissheit bot ihm ein befreundeter Unternehmer eine Festanstellung an. Nach der Kündigung hat er nun keine Sicherheit, keine Perspektive mehr. Hans-Christoph B. muss etwas Neues finden. Er hat sich für den Weg in die Selbstständigkeit als Mediator entschieden. Ob damit im bayerischen Voralpenland wirklich Geld zu verdienen ist? Als Chance und nicht als Karriereknick empfindet Corinna H. die Situation, mit 52 noch einmal auf Jobsuche gehen zu müssen. Ihr Vertrag in leitender Position bei einem Verlag in München wurde nicht verlängert. Doch selbstbewusst und ungebunden wie sie ist, macht sie erst einmal ein paar Monate Urlaub, bevor sie sich zur Business Managerin weiterbilden lässt. Ihr Ziel ist es, im neuen Job neue Herausforderungen zu finden, sich selbst zu verwirklichen, in ihrem sozialen Umfeld in München zu bleiben und gleichzeitig nicht weniger Geld zu verdienen als früher. So viele Anforderungen können nicht alle in Erfüllung gehen. Je näher Hartz IV rückt, desto mehr Abstriche muss Corinna machen. Und ihr Selbstbewusstsein ist deutlich angeknackst. Ein Jahr lang begleitete '37°'-Autor Manuel Fenn die beiden Protagonisten, vom letzten Arbeitstag im alten bis zum ersten Tag im neuen Job. In dieser Zeit erleben wir ihren oft verzweifelten Kampf um eine neue Stelle und um ihren Platz in einer Gesellschaft, die sich vor allem über Leistung und Jugend definiert. Corinna und Hans-Christoph machen die Erfahrung, wie es ist, wenn keiner einen will, weil man zu alt ist.
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  1. Ein Hund kam in die Küche

    Kategorie
    TV-Kriminalfilm
    Produktionsinfos
    Fernsehfilm
    Produktionsland
    A
    Produktionsjahr
    2002
    Beschreibung
    Lehrerin Senta sucht nach einer gescheiterten Beziehung für die Ferien Einsamkeit in einem romantischen Winzerhaus in der Südsteiermark. Doch die Ruhe wird von Unerwarteten gestört. Xaver Schwarzenberger und Autor Gerhard Roth haben schwarzen Humor, Haute Cuisine und Elemente des klassischen Thrillers zu einem raffinierten Sittenbild verknüpft. Tobias Moretti brilliert als kreativer Haubenkoch, Andrea Eckert als seine kongeniale Partnerin. Senta will ein mathematisches Lehrbuch schreiben. Doch zuerst erscheint der alkoholselige Wolkenbetrachter Ludwig, der sich schon bald als der pensionsreife Gendarmerieinspektor des Dorfes entpuppt. Und dann taucht entgegen jeder Vereinbarung auch noch der Vermieter des Winzerhauses, Koch Stefan, auf, der ein Haubenrestaurant in Salzburg führt. Sentas Missbilligung seiner Anwesenheit schwindet angesichts seines beträchtlichen Charmes rasch dahin. Auch der einsilbige Nachbarbauer und dessen schwarzer Hund suchen die Bekanntschaft der Mieterin aus der Stadt. Von Senta unbemerkt, hält Inspektor Ludwig das Winzerhaus unter Beobachtung. Stefans nächster Besuch ist Senta nicht mehr unwillkommen. Die Erzählung seiner beiden tragisch gescheiterten Ehen führt über ein von Stefan perfekt zubereitetes Haubenmenü in eine leidenschaftliche Liebesnacht. Zwischen Lehrerin und Koch entwickelt sich sehr bald eine vertraute Nähe. Durch einen Zufall entdeckt Senta eines Tages in einem Kochbuch versteckte Zeitungsausschnitte, die Stefan als möglichen Frauenmörder ausweisen. Senta bekommt es mit der Angst zu tun. Aus der unverhofften romantischen Beziehung einer Mathematiklehrerin mit einem unter Mordverdacht stehenden Koch entwickelt sich ein lebensgefährliches Spiel der Verdächtigungen und Wahrscheinlichkeiten. In 'Ein Hund kam in die Küche' zeigen Regisseur und Kameramann Xaver Schwarzenberger sowie Autor Gerhard Roth ein Sittenbild aus tot geglaubter Vergangenheit und schrecklicher Gegenwart. Dies war nach 19 Jahren die erste Zusammenarbeit seit ihrem gemeinsamen Erfolgsfilm 'Der Stille Ozean' – Schwarzenbergers Regiedebüt, der 1983 bei den Berliner Filmfestspielen mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet wurde.
    Cast
    Tobias Moretti, Andrea Eckert, Karl Merkatz, Nicole Marischka, Nino Kratzer, Heinrich Schweiger, Heinz Marecek
    Regisseur
    Xaver Schwarzenberger
    Drehbuch
    Gerhard Roth ORF/KirchMedia
  2. Unentdeckte Mosel – Römer, Wein und Wandern

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Die Mosel – das sind mindestens 25 spektakuläre Schleifen, verteilt auf 545 Kilometer Wasserstrasse. Und jede Menge Burgen. Der Film lädt zu einer Entdeckungsreise entlang der Mosel ein. Filmautorin Monika Birk ist unterwegs zwischen Trier und Cochem, entdeckt Winzer und ihre Weine, wandelt auf den Spuren der Römer, testet die leckere Küche der Region und geniesst vor allem die sanft-liebliche Landschaft – vom Land und auch mal vom Schiff aus. Wie auch immer man die Region bereist, neben einzigartigen Weinlagen, einer vielfältigen Kultur und bezaubernder Natur trifft man immer auch auf sehr herzliche Gastgeber. Damit gehört die Moselregion längst zu den beliebtesten Urlaubsgebieten Deutschlands.
  3. Liederabend

    Salzburger Festspiele 2015 | Gäste: Juan Diego Flórez (Tenor), Vincenzo Scalera (Klavier)

    Kategorie
    Klassische Musik
    Produktionsinfos
    Konzert
    Produktionsland
    A
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Sie sind ein aussergewöhnliches Duett der Klassik: der peruanisch-österreichische Startenor Juan Diego Flórez und der italienisch-amerikanische Pianist Vincenzo Scalera. 3sat zeigt den umjubelten Liederabend, den die beiden bei den Salzburger Festspielen 2015 im Grossen Festspielhaus gaben. Auf dem Programm standen Stücke von Leoncavallo, Duparc, Donizetti, Gounod und Rossini. Ein Musikgenuss der Extraklasse. Juan Diego Flórez hat es als derzeit führender Vertreter der ebenso seltenen wie schwierigen Stimmlage 'Tenore di Grazia' bereits an die bedeutendsten Bühnen der Welt geschafft, und der Klaviervirtuose Vincenzo Scalera begleitete schon so grandiose Stimmen wie José Carreras, Montserrat Caballé, Andrea Bocelli und Raina Kabaivanska.
  4. Sommernachtsgala Grafenegg 2017

    Gäste: Aida Garifullina (Sopran), Dmitri Hvorostovsky (Bariton)

    Kategorie
    Musikshow
    Produktionsinfos
    Konzert
    Produktionsland
    A
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Bei der Sommernachtsgala 2017 werden die russische Sopranisitin Aida Garifullina und der russische Bariton Dmitri Hvorostovsky vor der märchenhaften Kulisse von Schloss Grafenegg singen. Natürlich ist die Gala auch in diesem Jahr Chefsache für Yutaka Sado, der seit Herbst 2015 das Amt des Chefdirigenten inne hat, und das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich. Die Sommernachtsgala in Grafenegg ist als Auftakt des sommerlichen Musikreigens binnen weniger Jahre zum Inbegriff der festlichen Lebensfreude geworden. Sie ist der glanzvolle Höhepunkt der Saison: Die Sommernachtsgala am Wolkenturm mit internationalen Stars unter freiem Himmel.
  5. Petite Messe solennelle – Ballett am Rhein tanzt Rossini

    Gäste: Morenike Fadayomi (Sopran), Katarzyna Kuncio (Alt), Corby Welch (Tenor), Günes Gürle (Bass), Dagmar Thelen und Wolfgang Wiechert (Klavier), Patrick Francis Chestnut (Harmonium)

    Kategorie
    Ballett
    Produktionsinfos
    Musiktheater
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    In Bewegung bleiben, Stillstand vermeiden mit diesem Credo bringt Choreograf Martin Schläpfer mit jeder neuen Premiere frischen Wind in die Tanzlandschaft. Sein Ballett am Rhein zählt zu den angesagtesten Ensembles weltweit. Für den Sommer 2017 kreiert Schläpfer ein Tanzstück auf Musik von Rossini: die Petite Messe solennelle. 1864 schrieb Rossini dieses Alterswerk und stellte ihm das Understatement 'klein' voran. Dass man von einem Unterhaltungsprofi und Bonvivant wie Rossini keine reine Sakralmusik erwarten darf, ist klar. Tatsächlich ist die Petite Messe solennelle ein Werk von unglaublicher Intensität, eine Komposition, die zutiefst Religiöses, mondäne Tanzmusik-Anklänge, Tiefgründigkeit, Opernhaftes und pure Lebenslust südlichen Couleurs miteinander verbindet. Damit spiegelt dieses Werk – das sich vom traditionellen Charakter der Messe distanziert – auch die verwirrende Vielschichtigkeit von Glaubensfragen im 19. Jahrhundert, mit der sich Rossini auseinandergesetzt hat. Martin Schläpfer nutzt die Komplexität der Messe als assoziatives Sprungbrett für eine Choreografie der Gegensätze, die unter die Haut geht. Über eine 'Vertanzung' der kleinen Messe denkt Martin Schläpfer schon lange nach. 'Das Werk ist voller Gefahren, aber auch von einer solchen Schönheit, dass es einen einfach mitnimmt', so Martin Schläpfer. 'Es ist geistliche Hausmusik, zu der man beten und gläubig sein, aber auch Kuchen, Brot und wohlriechende Würste essen, flirten und sich unterhalten darf.' Seine Umsetzung des sakralen Werks mit seinem 45-köpfigen Ballettensemble bildet daher neben zutiefst Menschlichem, Lebensfreude, Komödiantisches, Poesie und die menschliche Existenz in seiner ganzen Widersprüchlichkeit und Farbigkeit ab. Schliesslich zeichnen das Hinterfragen und die Sensibilität für die grossen Themen unserer Zeit Schläpfer-Ballette aus. Neben zahlreichen Preisen wurde Martin Schläpfer in der 'Süddeutschen Zeitung' für seine 'irrwitzige Fantasie' zum Choreografen des Jahres 2016 nominiert. 'Martin Schläpfer – einer der sich nicht wiederholt, der fragt und bohrt' schrieb Manuel Brug in der 'Welt' über den gebürtigen Schweizer. Florian Etti, der unter anderem Schläpfers Erfolgsballett 'Ein deutsches Requiem' ausstattete, entwirft die Kostüme und das Bühnenbild für 'Petite Messe solennelle'. Grundlegendes Element ist eine Art 'Bogenkirche', in der weltliche und sakrale Architektur, Aussen und Innen, Offenheit und Geschlossenheit verschmelzen und die Schläpfers Spiel mit den verschiedenen Realitäten und Ebenen in einer eigenen Bühnenwelt konzeptionell widerspiegelt.
    Programmtext
    Erstausstrahlung
  6. Chronist der Krise

    Der griechische Fotograf Angelos Tzortzinis

    Kategorie
    Menschen
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Er fotografierte Krisen überall auf der Welt – bis die Krise zu ihm kam. Seitdem arbeitet der Fotograf Angelos Tzortzinis überwiegend in seiner Heimat Griechenland. Seine Bilder erzählen von den Folgen des EU-Spardiktats, von Massenarbeitslosigkeit und Armut. Er zeigt die wütenden Demonstranten bei ihren Protesten gegen die EU und die jungen Frauen, die sich für ein paar Euro prostituieren. Bilder, die sich einprägen.
    Programmtext
    Erstausstrahlung
  7. Der Oregon Trail – Pionierpfad ins Paradies

    Kategorie
    Tourismus
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2013
    Beschreibung
    Oregon war einst der Traum der amerikanischen Pioniere, das fruchtbare, grüne Paradies am Ende des 2000 Meilen langen 'Oregon Trail'. Ab 1843 zogen innerhalb von 25 Jahren rund 300 000 Siedler vom Mississippi-Tal aus durch die Prärien und über die Rocky Mountains, um im 'gelobten Land' am Pazifik zu siedeln. Ein Planwagen-Treck dauerte vier bis sechs Monate. Trapper und Goldsucher bereiteten den Weg, die Siedler selbst waren Farmer, die samt ihren Familien mit Planwagen westwärts zogen – meist zu Fuss an der Seite ihrer Ochsen- und Maultiergespanne. Es war die grösste Völkerwanderung Amerikas. Die Dokumentation aus der Reihe 'Reisen in ferne Welten' führt auf den Spuren der alten Siedler auf dem Oregon Trail. Vorgestellt werden unter anderen deutsche Weinbauern in Missouri, Rodeo-Cowboys in Wyoming und eine stolze indianische Bison-Züchterin. Auch ein Weltklasse-Kitesurfer in Oregon und die Nachkommen deutscher Trail-Pioniere, die noch die Blasinstrumente der preussischen Kapelle von damals als Familienerbe bewahren, sind dabei. Die Stadt Portland illustriert mit ihrem bunten 'Farmers Market' die bis heute überreiche Fruchtbarkeit Oregons und zugleich den Öko-Anspruch der 'grünsten Metropole Amerikas'.
  8. Bilder aus Südtirol

    Kategorie
    Regionalmagazin
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    A
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Wie können Menschen im Seniorenalter unabhängig und selbstbestimmt leben – und wie kann neue Technologie dabei helfen? In Bozen werden neue Möglichkeiten erforscht und getestet. Ausserdem: Wie die Polizei gegen illegale Boxkämpfe Jugendlicher in Bozen vorgeht. Welcher Brixner Ski-Schuhmacher sich um königliche Füsse kümmert. Und warum in Tisens Emus und Zackelschafe leben.
  9. Idil Baydar als Jilet Ayse: Deutschland, wir müssen reden!

    Kategorie
    Kabarett und Satire
    Produktionsinfos
    Kleinkunst/Kabarett
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Jilet Ayse ist ein Integrations-Albtraum. Die 'Ghettobraut aus Berlin' ist mindestens so laut wie sie aussieht, trägt furchtbare Klamotten und hält Gleichberechtigung für überbewertet. Jilet Ayse ist natürlich nur ein Trick: Hinter der Kunstfigur steckt Idil Baydar, Tochter türkischer Einwanderer, ehemalige Waldorfschülerin mit Abitur und Soziologie-Studium. Bleibt die Frage: Wann bekommt sie endlich ihre Urkunde für erfolgreiche Integration? Und wer sitzt dafür eigentlich in der Jury? Ist es 'dieser Deutschland', von dem alle reden? Mangels eigener Antworten lässt Idil Baydar lieber ihre integrationsunwillige Schwester Jilet Ayse sprechen, die zwar schwer mit der Deutschen Sprache kämpft, aber genau die richtigen Fragen stellt. Laut, schräg, komisch und viel klüger, als sich mancher wünschen würde. Die Biografien von Künstlerin Idil Baydar und ihres Alter Egos Jilet Ayse haben keine Gemeinsamkeiten ausser vielleicht den türkischen Namen. Die Türkin Jilet Ayse lebt in Berlin von Hartz IV, ist um die 18 Jahre alt und der typische Albtraum jeder Integrationsbeauftragen. Idil Baydar dagegen ist Deutsche und wächst in Celle auf. Geht zur Waldorfschule, liest Goethe, später studiert sie. Erst als sie nach Berlin zieht, wird sie zur Türkin. Zu jemandem, der anscheinend hier nicht hin gehört. Als dann Thilo Sarrazin seine Thesen über Migranten in die Welt setzt, erfindet Baydar als Reaktion darauf die Klischee-Kanakin Jilet Ayse. Sie ist ein Kombinat aller Vorurteile und angedichteter Eigenschaften einer türkischen Jugendlichen aus Berlin und dabei unglaublich komisch. Die Misere der Jilet Ayse beginnt, als sie in einer Zeitschrift liest, 'Deutschland stirbt aus'. Zwar gönnt sie sich einen kurzen Moment der Freude, aber dann wird ihr klar: Moment mal, dann sind ja nur noch wir da? Wer zahlt dann mein Hartz IV? Nein, das muss verhindert werden – und so findet Jilet, dass sie mit Deutschland mal reden muss. Sie gibt Tipps, wie die Deutschen ihre Defizite im Bereich 'Vermehrung' verbessern können. Das reicht von Anmach-Arten über Beziehungstipps bis zur Kindererziehung. Jilet macht sich Sorgen um Deutschland und spricht diese in astreinem Kanaken-Deutsch aus. Das ist sehr lustig, aber noch viel mehr als das. Wer sich vom Lachanfall erstmal wieder erholt hat, merkt schnell, wie sehr diese laute Göre uns den Spiegel vorzuhalten vermag. Ausgerechnet so ein Mängelexemplar, jemand der uns nicht gut genug ist, erkennt die Unzulänglichkeiten unserer Gesellschaft so glasklar? Jilet meint es eben gut mit uns, und man kann sie eigentlich auch nur mögen. Doch je länger sie spricht, desto grösser wird auch die Bewunderung für diese kluge und talentierte Frau dahinter, Idil Baydar. Mit dieser einzigartigen Figur schafft sie eine perfekte Balance aus herzhaftem Witz und nachdenklicher Kritik, eine Sozialsatire, die einem noch lange im Kopf bleibt.
    Regisseur
    Volker Weicker
  10. Wise Guys: Das Beste aus 25 Jahren

    Kategorie
    Darstellende Kunst
    Produktionsinfos
    Kleinkunst/Kabarett
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Die Wise Guys gelten als Deutschlands Vokal-Pop-Band Nummer eins und zählen zu den erfolgreichsten Live-Acts im deutschsprachigen Raum. Im 3sat-Zelt zeigen sie das Beste aus 25 Jahren. Denn leider hat auch eine so erfolgreiche Ära ein Ende: Im Sommer 2017 will sich die fünfköpfige Band auflösen. Da kann man schon mal einen Rückblick wagen: Die 'Wise Guys' finden, dass sie eine tolle Zeit hatten und dass man gehen soll, wenn es am schönsten ist. Wer glaubt, dass fünf Typen ohne Instrumente auf keinen Fall einen Konzertsaal rocken können, der irrt. Die Performance der Kölner ist einzigartig und originell. Sie singen über vergangene Liebschaften, Bananen und die deutsche Bahn. Unvergesslich ihr Hit 'Jetzt ist Sommer', mit dem sie den Sommerhit 2001 landeten und bis heute immer wieder im Radio zu hören sind. Die Inhalte ihrer Texte reichen von saukomisch über hintergründig bis hin zu melancholisch. Gerade auch die ernsthaftere Seite, die bei anderen A-cappella-Gruppen eher keine Rolle spielt, ist den 'Wise Guys' enorm wichtig. Ihre Kompositionen haben bei aller musikalischen Vielfalt einen unverwechselbaren eigenen harmonisch-melodischen Stil und Sound. Eigentlich hatte alles ganz harmlos angefangen, damals Mitte der 1980er im Hildegard-von-Bingen-Gymnasium Köln-Sülz. Die Jungs der Originalbesetzung besuchten damals dieselbe Klasse und gründeten eine Schüler-Rockband. Nach und nach fanden sie Gefallen daran, reine Gesangsstücke aufzunehmen und liessen allmählich die Instrumente weg, bis sie sich 1990 nach dem Abitur schliesslich die 'Wise Guys' nannten – zu Deutsch 'Besserwisser', denn mit ihrer Klugscheisserei gingen sie ihren Lehrern gewaltig auf die Nerven. Wer hätte damals gedacht, dass die fünf Naseweise eines Tages Charthits produzieren und einen Echo für Deutschlands beste Vokal-Pop-Band überreicht bekommen würden? Pünktlich zur Abschiedstournee, die im September 2016 startet, soll auch ein letztes Album erscheinen.
    Regisseur
    Volker Weicker
  11. Maxi Schafroth: Faszination Bayern

    Kategorie
    Kabarett und Satire
    Produktionsinfos
    Kleinkunst/Kabarett
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Vom Kuhstall in die Münchner Schickeria der Allgäuer Bauernsohn Maxi Schafroth hat schon einiges erlebt. Die verrücktesten Geschichten aus beiden Welten erzählt er im 3sat-Zelt. Es geht um Kühe und um Kapital, um Helikopter-Eltern und Gülle-Therapie, um die Suche nach sich selbst und nach verlorenen Kindern auf der Alm. Doch Vorsicht: Was als scheinbar harmlose Anekdote beginnt, endet oft als verbaler Schlag in die Magengrube. Der Kulturschock sitzt tief: Eben noch sorglos hinter der Scheune 'Katzenwippe' gespielt, findet sich der junge Herr Schafroth plötzlich bei neuen Freunden wie Silke und Jörn wieder, die ihm bei einem 'guten Glas Rotwein' stolz ihre Kreationen aus der geschmacksneutralen Molekularküche präsentieren in einem Ambiente, bei dem man gar nicht sicher ist, ob sie schon eingezogen sind. Von diesem 'Clash of Cultures' erzählt Maxi Schafroth erst auf kleinen, bald aber auch schon auf ganz grossen Bühnen: Im Oktober 2014 tritt er im Rahmen des Köln Comedy Festivals zusammen mit anderen Künstlern in der Lanxess-Arena vor 11 000 Zuschauern auf. Mit seinem ersten Programm 'Faszination Allgäu' geht er bundesweit auf Tournee, stets begleitet von seinem Sandkastenfreund, dem Gitarristen Markus Schalk. Ganz nebenbei ist Maxi nämlich auch ein vortrefflicher Sänger. Vor allem aber macht Maxi Schafroth Spass. Selten hat das Klischee von Lausbubencharme so schön gepasst wie bei ihm. Seine Energie und gute Laune sind derart ansteckend, dass man ihm seine Frechheiten sofort verzeiht. Schliesslich meint er das doch alles gar nicht so oder doch?
    Regisseur
    Volker Weicker
  12. Christian Ehring: Keine weiteren Fragen

    Kategorie
    Kabarett und Satire
    Produktionsinfos
    Kleinkunst/Kabarett
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Als 'extra 3'-Moderator, 'heute-show'-Gesicht und ehemaliges Mitglied des Düsseldorfer Ko(m)mödchen-Ensembles ist Christian Ehring einer der scharfzüngigsten Kabarettisten Deutschlands. Auch in seinem neuen Soloprogramm stellt er sich selbst und dem Publikum all die unangenehmen Fragen, die man nicht gerne hört. Zielsicher reisst er die Themen an, die das Land gerade in Atem halten und macht dabei vor heiklen Angelegenheiten erst Recht nicht halt. Der Wiedererkennungswert ist ziemlich hoch, berichtet Ehring doch aus der vermeintlich eigenen Biografie als Öko-Spiesser mit Rind und Kind am Stadtrand. Dieser rote Faden lässt viel Spielraum für Seitenhiebe auf alle Facetten des Bildungsbürgertums. Vom Dieselgate über die Fifa bis hin zur immer wiederkehrenden Frage nach dem Umgang mit Flüchtlingen, bringt Ehring alle Fragen, Zweifel und Gedanken präzise auf den Punkt, die man in der Komfortzone des aufgeklärten Spiessertums haben kann. Wähnt man sich auch nur kurz in Sicherheit, hält er einem im nächsten Satz gnadenlos den Spiegel vor, als warte er nur auf den richtigen Moment, den er dann in vollen Zügen geniessen kann. Doch zwischendurch darf man auch einfach nur lachen, zum Beispiel, wenn er von seiner neuen Leidenschaft schwärmt, der Rückbildungsgymnastik. Unterbrochen wird sein Monolog immer wieder durch lakonisch-bissige Lieder am Klavier – ein Genuss, der nur den Besuchern seines Kabarett-Programms zu Teil wird. Vegane Kinderlieder oder der Authentizitäts-Song: was so leicht und fröhlich daher kommt, ist wiederum ein Fingerzeig auf täglich gelebte Klischees derer, denen es gut geht in unserem Land. Er will Zweifel säen, Ideologien in Frage stellen und damit einen Erkenntnisgewinn beim Publikum schaffen. Durch sein gutes Timing und den fast sichtbaren Schalk im Nacken gelingt ihm das auch mit anspruchsvollem Politkabarett spielerisch. Schon mit 17 Jahren schreibt Christian Ehring kabarettistische Texte und gründet noch vor dem Abitur sein eigenes Kabarett. Mit 'Die Scheinheiligen' heimst er einige Jahre später auch die ersten namhaften Kleinkunstpreise ein, unter anderem den 'Stuttgarter Besen'. Zwar macht er ernsthafte Versuche, ein seriöses Studium zu absolvieren, entscheidet sich aber nach Jura und Germanistik doch für eine Bühnenkarriere. 1998 wird er beim Düsseldorfer Kom(m)ödchen engagiert, das er 2002 zugunsten seiner Solokarriere verlässt. 2006 kehrt er als Kabarettist, Co-Autor, Komponist und Pianist zurück.
    Regisseur
    Volker Weicker
  13. Michael Hatzius: Echstasy

    Kategorie
    Unterhaltung
    Produktionsinfos
    Kleinkunst/Kabarett
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Er ist der 'Echsorzist' der deutschen Kabarett-Szene: Michael Hatzius, der preisgekrönte Puppenspieler, sucht das Mainzer unterhaus heim und präsentiert seine neue Soloshow 'Echstasy'. Angeführt wird sein tierisches Ensemble wieder von dem allwissenden, grossmäuligen Echsen-Urviech, das die Zuschauer in die entlegensten Winkel seiner unmöglichen Gedankengänge mitnimmt. Grosskotzig und knallhart kommentiert die Echse das Zeitgeschehen. Das ist nichts für Zartbesaitete, Feministinnen oder Menschen mit Reptilienphobie aber für alle, die trockenen, lakonischen Humor mögen. Kaum auf der Bühne entwickelt die Zigarren qualmende Kreatur ein Eigenleben und interagiert mit dem Publikum so lebendig, als gäbe es keinen Puppenspieler im Hintergrund. Fans dürfen sich auch auf das bereits bekannte schüchterne Huhn und weitere ganz neue schräge Charaktere freuen, die so einige Überraschungen bereithalten. Das ist ganz grosses Puppentheater garantiert nicht jugendfrei! 3sat ist dabei und schickt die Zuschauer 45 Minuten lang auf einen 'Echstasy'-Trip mit erwünschten Nebenwirkungen für die Lach- und Herzmuskeln.
    Regisseur
    Peter Schönhofer
  14. Simone Solga: Im Auftrag Ihrer Kanzlerin

    Kategorie
    Kabarett und Satire
    Produktionsinfos
    Kleinkunst/Kabarett
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Simone Solga ist nicht irgendeine Kabarettistin sie ist 'Die Kanzlersouffleuse'. Ihre intimsten Kenntnisse aus dem Zentrum der Macht teilt sie exklusiv mit ihrem Publikum. In Deutschland ist mal wieder Superwahljahr ansonsten ist die Weltlage alles andere als super. Da hat man es nicht leicht als 'Kanzlersouffleuse', aber jemand muss den Job ja machen! Gut, dass es Simone Solga gibt. Seit Jahren ist die Kabarettistin unterwegs 'Im Auftrag Ihrer Kanzlerin' und spricht aus, was Angela Merkel bislang nicht mal zu denken gewagt hat. Sie ist das menschgewordene Über-Ich der mächtigsten Frau des Landes, das satirische Ein-Frau-Schattenkabinett. Mögliche Vorwürfe, sie sei nur ein Instrument der Bundesregierung, lassen sie kalt: Ist Simone Solga doch selbst die heimliche Strippenzieherin! Sie allein kennt die intimsten Geheimnisse aus der Hauptstadt, hat sogar die alternativen Fakten recherchiert und zitiert die Kanzlerin selbst dann wortwörtlich, wenn die gar nichts gesagt hat. Wie es sich für grosse Politik gehört, macht Simone Solga schon vorab grosse Versprechen. Sie ist nach eigenen Angaben 'ausgestattet mit nordkoreanischer Machtfülle und russischem Humor' – und damit prädestiniert, die heissesten Nachrichten direkt von ganz oben unters Kabarett-Volk zu bringen. Mit doppelbödiger Unterhaltung, unverblümten Umschreibungen, schonungslosem Miteinander und harmonischen Konflikten beglückt sie das Publikum. Das amüsiert sich prächtig und verschluckt dabei ganz nebenbei manch bittere Pille mit Langzeitwirkung. Simone Solga: einzigartiges Politkabarett mit spielerischer Leichtigkeit und doppeltem Boden.
    Regisseur
    Peter Schönhofer
  15. auslandsjournal extra

    ZDF-Korrespondenten berichten aus aller Welt | Themen: USA: Eine schrecklich nette Familie – Die Trumps, das Geld und die Politik / Irak: Ausbildung zu Kämpfern – Kindersoldaten des IS / Italien: Mafia-Hochburg Palermo – Siziliens Jugend wehrt sich

    Kategorie
    Zeitgeschehen
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    'auslandsjournal extra' zeigt politische Entwicklungen und gesellschaftliche Veränderungen in den Ländern der Welt. Das Magazin berichtet über Hintergründe von Konflikten, beobachtet Entwicklungen der internationalen Politik, und Auslandskorrespondenten liefern Analysen.
  16. Blackout

    Tag 5 – Wer ist schuld am Blackout?

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsinfos
    Fiction/Dokumentation
    Produktionsland
    CH
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Ein Stromnetz aus der Balance zu bringen, ist gar nicht so schwierig – manchmal reicht ein Eichhörnchen. Und mit einer so delikaten Ware wie Strom wird rigoros Handel betrieben. Für ein grosses Blackout-Szenario ist allerdings klar, dass es eine Verkettung von Fehlern braucht, ein Unwetter – oder eine Cyber-Attacke. Urs Gredig geht diesen Szenarien mit Fachleuten nach und benennt die grössten Risiken für ein flächendeckendes Blackout. 'Blackout' ist eine Mischung aus Fiktion und Dokumentation. Einzelne Szenen erzählen Geschichten wie jene der Familie Berger – die Story ist erfunden, könnte sich aber so abgespielt haben. Andere Szenen sind dokumentarischer Art: Sie zeigen beispielsweise Notfallübungen des Zivilschutzes des Kantons Basel-Landschaft, des Universitätsspitals Basel und des Zoo Zürich.
    Episodenummer
    5
  17. Siam – ein Elefantenleben Siam, the Elephant

    Kategorie
    Tiere
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    F
    Produktionsjahr
    2013
    Beschreibung
    In Indien wurde 1946 der Elefant Siam geboren. Er machte eine grosse Karriere und schafft es bis auf die Kinoleinwand. Ein Museumsaufseher erzählt die spannende Lebensgeschichte von Siam. Siam war zunächst ein Arbeitselefant, wurde dann von einem reichen Kaufmann als Statussymbol gehalten, danach folgten umjubelte Auftritte beim Zirkus Knie in Europa, später wurde er Filmstar. Seinen Lebensabend verbrachte der Elefant im Pariser Zoo. Er war so populär, dass man ihn nach seinem Tod 1997 präparierte. Seitdem ist er im Pariser 'Musée national d'histoire naturelle' ein Publikumsmagnet. In der Dokumentation wird einem neugierigen kleinen Junge von einem Museumsaufseher die spannende Lebensgeschichte des 'unsterblichen' Elefanten erzählt.
  18. Kulturzeit kompakt

    Kategorie
    Magazin
    Produktionsinfos
    Tipps
    Produktionsland
    A/D/CH
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Die Kurzversion der 'Kulturzeit' informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse. Die unmoderierte Kompaktversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einen Blick auf den Kultursommer sowie Hinweisen zu Events, Festivals und Lesungen.
    Wiederholung
    W
  19. Das finstere Tal

    Kategorie
    Drama
    Produktionsinfos
    Fernsehfilm
    Produktionsland
    A/D/I
    Produktionsjahr
    2014
    Beschreibung
    Über einen versteckten Pfad, irgendwo hoch oben in den Alpen, erreicht ein einsamer Reiter ein kleines Dorf. Bald wird die Dorfgemeinschaft von einer mysteriösen Mordserie heimgesucht. Niemand weiss, woher der Fremde kommt, der sich Greider nennt. Die Söhne des Brenner-Bauern, der als Patriarch über Wohl und Wehe der Dorfbewohner entscheidet, hätten ihn wohl weggejagt, wenn Greider ihnen nicht eine Handvoll Goldmünzen gegeben hätte. Greider, der sich als Fotograf ausgibt, wird bei der Witwe Gader und ihrer jungen Tochter Luzi den Winter über untergebracht. Luzi, die kurz vor ihrer Heirat mit ihrem Lukas steht, ist voll Furcht ob des bevorstehenden Ereignisses. Denn eine Hochzeit ist in diesem Dorf mit einer furchtbaren Tradition verknüpft. Wer sich dem widersetzt, ist einer erbarmungslosen Abstrafung ausgesetzt. Nachdem der Schnee das Dorf eingeschlossen hat und kaum ein Sonnenstrahl mehr das Tal erreicht, kommt es zu einem tragischen Unfall, bei dem einer der Brenner-Söhne stirbt. Als der nächste Sohn auf mysteriöse Weise umkommt, wird klar, dass es sich wohl nicht um einen Zufall gehandelt hat: Die Brenner-Familie muss büssen Greider hat eine Rechnung aus längst vergessen geglaubten Zeiten zu begleichen.
    Cast
    Sam Riley, Paula Beer, Tobias Moretti, Clemens Schick, Helmuth Häusler, Martin Leutgeb, Johannes Nikolussi
    Regisseur
    Andreas Prochaska
    Drehbuch
    Martin Ambrosch, Andreas Prochaska
  20. Frühling am Gardasee

    Die Sehnsucht nach dem Süden

    Kategorie
    Natur und Umwelt
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Noch immer steht der Gardasee als Sinnbild vieler Deutscher für Urlaub, Sonne und Erholung. Ein abwechslungsreiches Porträt zeigt die Besonderheit dieser Landschaft – gerade im Frühling. Wenn bei uns noch Schmuddelwetter vorherrscht, erblüht am Gardasee die Natur, und seine Anrainer bereiten sich auf die Saison vor: wie Alberto Rania, der einzige Berufsfischer in Riva del Garda, oder Alberta Cavazza, die Mitbesitzerin der schönsten Insel im See. Die 'Isola del Garda' vereint vieles, was die Pracht des Gardasees ausmacht: einen paradiesischen Garten und einen idyllischen Märchenpalast. Die Familie von Alberta lebt hier seit Generationen. Lange Jahre abgeschottet, zeigen sie ihren Privatbesitz inzwischen Besuchern – nach vorheriger Anmeldung, versteht sich. Doch für diesen Film gewährt Alberta auch einen Einblick in das private Leben dieser aussergewöhnlichen Familie am Gardasee. Die Liebe zu dieser Landschaft eint sie mit Alberto Rania, dem Fischer von Riva del Garda. Früher arbeitete er als Koch in München und Hamburg. Die Sehnsucht nach seiner Heimat hat ihn wieder hierhergetrieben. Morgens gegen vier Uhr fährt er hinaus, um in seinen Netzen nach Forellen, Sardinen und Renken zu suchen. Dann sind noch keine Ausflugsboote und Surfer unterwegs – und der See gehört ihm. Kein anderes Leben könnte er sich vorstellen, auch wenn die Ausbeute nie sehr hoch ist und Alberto von einem Palast nur träumen kann. 'Frühling am Gardasee' nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise zu einem der beliebtesten Urlaubsziele der Deutschen: 40 Prozent aller Besucher allein in Riva del Garda kommen aus Deutschland. 1948 sollen es deutsche Pfadfinder gewesen sein, die die Besitzer von Wiesen und Feldern fragten, ob sie hier ihre Zelte aufschlagen und 'campieren' dürften – ein bis dahin unbekannter Zeitvertreib, auf den sich die geschäftstüchtigen Bewohner jedoch schnell einstellten. Im Frühling und vor dem grossen Ansturm der Touristenmassen zeigt sich der Gardasee aber noch von seiner gemütlichen Seite. Mit einer Fläche von 370 Quadratkilometern ist er der grösste italienische See – der auch nicht zu unterschätzen ist: Goethe hält in seinem berühmten Reisebericht fest, dass der tückische Wind auf dem Gardasee vor Malcesine ein 'gefährliches Abenteuer' für ihn war.
  21. Im Namen meines Sohnes

    Kategorie
    TV-Kriminalfilm
    Produktionsinfos
    Fernsehfilm
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Basierend auf dem wahren Fall des 'Maskenmannes' erzählt der Film die Geschichte von Claus Jansen, dessen Sohn Hannes 1992 über Nacht aus dem Internat verschwindet. Wenige Wochen später wird der Junge ermordet aufgefunden. Als die Ermittlungen der Polizei im Sande verlaufen, beginnt der Vater selbst zu ermitteln und macht die Suche nach dem Täter zu seiner persönlichen Mission. Die Frage nach der eigenen Schuld treibt Claus voran: Wenn er Hannes damals nicht ins Internat gegeben hätte, würde sein Sohn heute noch leben? Claus weiss, wenn er seine obsessive Jagd nicht beendet, wird er sich selbst sowie die Liebe seiner Frau Heike und seines jüngeren Sohns Sebastian verlieren. Doch er kann nicht aufhören. 1995 und 2001 sterben zwei weitere Jungen, und Claus ist sicher, dass auch sie Opfer des 'Maskenmannes' sind. Erst als durch die Zusammenarbeit zwischen Claus und der Polizei der Täter nach 19 endlos scheinenden Jahren gefasst wird, kann Claus sich von seinen Qualen befreien und findet zu Heike und seinem zweiten, inzwischen erwachsenen Sohn zurück.
    Cast
    Tobias Moretti, Inka Friedrich, Maxim Mehmet, Merlin Rose, Eugen Knecht, Marc Zwinz, Luke Vogelbein
    Regisseur
    Damir Lukacevic
    Drehbuch
    Damir Lukacevic
  22. Amerika von oben Aerial America

    New Mexico

    Kategorie
    Landschaftsbild
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    USA
    Produktionsjahr
    2012
    Beschreibung
    Von oben sieht man New Mexico als einsames Gebiet voller Geheimnisse, ein Land mit riesigen Ebenen, Bergen, Wüsten und einem unendlich weiten Himmel. In Los Alamos wurde die erste Atombombe gebaut. Noch heute ist das staatliche Forschungszentrum militärisches Schutzgebiet. Nahe der Kleinstadt Roswell stürzte 1947 angeblich ein UFO ab – samt Ausserirdischen. Eine Steilvorlage für Medien und Tourismusindustrie. Während die Metropole Albuquerque den Weg in die Zukunft weist, versuchen Filmemacher den Wilden Westen am Leben zu erhalten. Moderne mexikanisch-amerikanische Kultur blüht in einem Land, in dem einst spanische Missionare und Eroberer siedelten und das noch heute Ziel vieler lateinamerikanischer Einwanderer ist.
    Episodenummer
    2
    Wiederholung
    W
    Cast
    Jim Conrad
    Regisseur
    Toby Beach
    Drehbuch
    Mark Page
  23. Blackout

    Tag 3 – Die Schweiz im Ausnahmezustand

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsinfos
    Fiction/Dokumentation
    Produktionsland
    CH
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Die Schweizer Stromnetzbetreiber arbeiten auf Hochtouren. Aber noch immer gelingt es nicht, den Strom wieder dauerhaft anzuschalten. Das ganze Land ist am Limit. Krisenstäbe versuchen, Menschen in Notunterkünften zu betreuen, auch Krankenhäuser und Altersheime sind im Ausnahmezustand. – 'Blackout' ist eine Mischung aus Fiktion und Dokumentation. Einzelne Szenen erzählen Geschichten wie jene der Familie Berger – die Story ist erfunden, könnte sich aber so abgespielt haben. Andere Szenen sind dokumentarischer Art. Sie zeigen beispielsweise Notfallübungen des Zivilschutzes des Kantons Basel-Landschaft, des Universitätsspitals Basel und des 'Zoo Zürich'.
    Episodenummer
    3
    Wiederholung
    W
  24. Kulturzeit kompakt

    Kategorie
    Magazin
    Produktionsinfos
    Tipps
    Produktionsland
    A/D/CH
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Die Kurzversion der 'Kulturzeit' informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse. Die unmoderierte Kompaktversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einen Blick auf den Kultursommer sowie Hinweisen zu Events, Festivals und Lesungen.
    Wiederholung
    W
  25. Amigo – Bei Ankunft Tod

    Kategorie
    TV-Thriller
    Produktionsinfos
    Fernsehfilm
    Produktionsland
    D/I
    Produktionsjahr
    2010
    Beschreibung
    Neapel, Flughafen Capodichino, 1. Oktober: In einer Linienmaschine aus Frankfurt landen die BKA-Ermittler Fredo Kovacs und Jupp Sauerland. Ihr Ziel: die Festnahme eines Terroristen. Der lang gesuchte in Italien untergetauchte Amigo Steiger hat vor 20 Jahren einen Bankpräsidenten und dessen Chauffeur erschossen. Die beiden Ermittler finden Steiger in einem kleinen Ort etwas abseits der Autostrada, die in die Stadt führt. Brütende Hitze, die sirrend über den Feldern steht. Zitronenplantagen, soweit das Auge reicht. Ein kleiner Bauernhof mit Agriturismo-Schild. Auf dem Feld ein einsamer Mann, der seine Ernte einholt: Amigo Steiger. Als die deutschen Beamten eintreffen, kommt es zu einer wilden Schiesserei. Der Biobauer hat seine Waffe stets griffbereit. So kann Amigo leicht verletzt nach Deutschland fliehen, während der Ermittler Sauerland schwer verletzt ins Krankenhaus nach Neapel gebracht wird. Dort wird er von Carlotta Fortunato operiert. Was Sauerland erst später erfährt: Die Ärztin ist Amigos Geliebte. Hamburg, zur selben Zeit: Der Verleger Alexander Bosch und seine attraktive Frau Maxime stecken in grossen Schwierigkeiten. Nicht nur, dass ihr kleiner Verlag kurz vor der Pleite steht und die geplante Veröffentlichung eines politischen Buches für Ärger sorgt, auch ihr halbwüchsiger Sohn Rio macht Probleme. Der begeisterte Sprayer ist von der Polizei erwischt worden. Nun droht ihm eine Gefängnisstrafe. Amigo sucht in Hamburg nach alten Weggenossen und trifft sich mit Bosch. Als Amigo seinerzeit nach dem Mord an dem Bankpräsidenten aus Deutschland flüchtete, war Maxime von ihm schwanger. Rio ist Amigos Sohn. Zusammen haben Bosch und Amigo damals diverse Banken überfallen. Seinen Anteil der Beute möchte Amigo sich nun holen. Auf dem Weg zu dem Acker, wo sie das Geld vergraben haben, kommt Bosch bei einem Unfall ums Leben, und Amigo muss erneut untertauchen. Der Ermittler Kovacs versucht nun, dem Vater mit Hilfe des Sohns eine Falle zu stellen. Als Gegenleistung wird Rio Strafmilderung in dem Sprayer-Fall versprochen. Obwohl Rio zunächst einwilligt, bringt er es nicht übers Herz, Amigo zu verraten. Er warnt ihn und ermöglicht damit Amigos Rückkehr nach Neapel. Doch dort erwartet ihn nicht nur seine Geliebte, sondern auch jemand, der eine alte Rechnung begleichen will.
    Cast
    Tobias Moretti, Jürgen Prochnow, Ina Weisse, Florian David Fitz, August Zirner, Uwe Ochsenknecht, Kostja Ullmann
    Regisseur
    Lars Becker
    Drehbuch
    Lars Becker
    Hintergrundinfos
    Lars Becker realisierte die Erfolgsreihe 'Nachtschicht' für das ZDF und inszenierte mehrere Tatorte für die ARD. Tobias Moretti spielte mehrere Jahre in der Krimi-Serie 'Kommissar Rex'. Er erhielt unter anderem zwei Adolf-Grimme-Preise, den Goldenen Löwen und den Bayerischen Fernsehpreis. Jürgen Prochnow wurde durch seine Rolle in 'Das Boot' weltweit bekannt. Er spielte unter anderem in David Lynchs 'Dune – Der Wüstenplanet' (1984), Anthony Minghellas 'Der englische Patient (1996) und Ron Howards 'Sakrileg – Der Da Vinci Code' (2006).
  26. Ein See für drei Staaten – Der Bodensee als Gemeinschaftsbesitz

    Kategorie
    Natur und Umwelt
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    A
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Österreich, Deutschland und die Schweiz teilen sich den drittgrössten See in Mitteleuropa: den Bodensee. Doch wie der See unter den Staaten aufgeteilt wird, darüber ist man sich uneinig. Anders als bei der Grenzziehung funktioniert die Zusammenarbeit der drei Anrainerstaaten in vielen andern Bereichen: Fischfang, Fischzucht, Wasserqualität, Beschränkung der Bootsliegeplätze, Schifffahrt, Seepolizei und Wasserrettung. Der Film zeigt, wie.
  27. Blackout

    Tag 2 – Das Blackout dauert an

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsinfos
    Fiction/Dokumentation
    Produktionsland
    CH
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Nach einer kalten Nacht ohne Strom, ohne Heizung, ohne Wasser realisieren die Menschen in der Schweiz und in Europa, dass dieses Blackout anders ist als alles, was man bis jetzt erlebt hat. 'Blackout' ist eine Mischung aus Fiktion und Dokumentation. Einzelne Szenen erzählen Geschichten wie jene der Familie Berger – die Story ist erfunden, könnte sich aber so abgespielt haben. Andere Szenen sind dokumentarischer Art. Sie zeigen beispielsweise Notfallübungen des Zivilschutzes des Kantons Basel-Landschaft, des Universitätsspitals Basel und des 'Zoo Zürich'.
    Episodenummer
    2
    Wiederholung
    W
  28. Kulturzeit kompakt

    Kategorie
    Magazin
    Produktionsinfos
    Tipps
    Produktionsland
    A/D/CH
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Die Kurzversion der 'Kulturzeit' informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse. Die unmoderierte Kompaktversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einen Blick auf den Kultursommer sowie Hinweisen zu Events, Festivals und Lesungen.
    Wiederholung
    W
  29. Andreas Hofer – Die Freiheit des Adlers 1809 Andreas Hofer – Die Freiheit des Adlers

    Kategorie
    TV-Historienfilm
    Produktionsinfos
    Fernsehfilm
    Produktionsland
    A/D/I
    Produktionsjahr
    2002
    Beschreibung
    Nach der Schlacht von Austerlitz 1805 muss Tirol an Napoleon abgetreten werden. Andreas Hofer und der Geistliche Joachim Haspinger bitten Erzherzog Johann, sich für Tirol einzusetzen. Mit der Unterstützung des Erzherzogs und angetrieben von Haspinger, stürzt sich der friedliebende Andreas Hofer in einen Krieg gegen Napoleon. Dreimal gelingt es, den Feind zu verjagen. Doch auf Dauer können sich die Freiheitskämpfer nicht halten. Das Schicksal des kleinen Bergvolks wird auf den grossen Schlachtfeldern Europas und an den Konferenztischen entschieden. So verliert Österreich erneut den Krieg gegen Frankreich, und Tirol wird im Oktober 1809 wieder Bayern zugesprochen. Hofer, bereit zum Aufgeben, wird von Haspinger unter Druck gesetzt: Die Nachricht vom Frieden sei lediglich eine Fälschung des Feindes. Hofer, innerlich zwischen Unterwerfung und Widerstand zerrissen, befiehlt die Fortsetzung des Kampfs. Das Unglück nimmt seinen Lauf: Nach dem Friedensschluss hat Napoleon wieder genügend Truppen, um den Aufstand der Tiroler endgültig niederzuschlagen. Ende des Jahres ist alles vorbei, viele Kämpfer sind tot, Hunderte Dörfer und Bauernhöfe in Schutt und Asche gelegt. In Tirol herrschen Hungersnot und Elend. Auch Hofers Ende ist gekommen: Napoleon verurteilt den in Mantua inhaftierten Freiheitskämpfer zum Tod durch Erschiessen. Am 20. Februar 1810 wird das Urteil vollstreckt. Xaver Schwarzenbergers Spielfilm erzählt das letzte Jahr des Tiroler Freiheitskämpfers und Nationalhelden Andreas Hofer. Der Film wurde mit mehreren Hundert Komparsen, historischen Kostümen und herausragenden Filmbauten an Originalschauplätzen in Nord- und Südtirol, Wien und Mantua gedreht. Tobias Moretti glänzt in der Titelrolle, seinen Verbündeten Joachim Haspinger spielt Franz Xaver Kroetz.
    Cast
    Tobias Moretti, Franz Xaver Kroetz, Martina Gedeck, Gregor Bloéb, Julia Stemberger, Günther Maria Halmer, Heio von Stetten
    Regisseur
    Xaver Schwarzenberger
    Drehbuch
    Felix Mitterer
  30. Geisterfahrer

    Kategorie
    TV-Kriminalfilm
    Produktionsinfos
    Fernsehfilm
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2012
    Beschreibung
    Die Sanitäter Freddy und Emile sind mit ihrem Krankenwagen immer unterwegs durch Hamburg. Ihr Job ist hart, aber trotzdem Routine – bis sie in einen Mord hineingezogen werden. Auf offener Strasse wird auf Generalstaatsanwalt Montgomery geschossen. Emile und Freddy bringen den schwer verletzten Mann ins Krankenhaus. Während der Fahrt drückt Montgomery Freddy einen Schliessfachschlüssel in die Hand. Kurz darauf stirbt er. Und plötzlich finden sich die beiden Sanitäter mitten in einer höchst brisanten Korruptionsaffäre wieder, deren wichtigsten Schlüssel sie – im wahrsten Sinne des Wortes – in den Händen halten. Freilich ohne es zu wissen. So werden aus den Rettern Gejagte, die um ihr eigenes Leben fürchten müssen.
    Cast
    Tobias Moretti, Fahri Yardim, Julia Dietze, Martin Brambach, Fritz Karl, Armin Rohde, Uwe Ochsenknecht
    Regisseur
    Lars Becker
    Drehbuch
    Lars Becker
    Hintergrundinfos
    Der Autor und Regisseur Lars Becker ist bekannt für seine rasant inszenierten Polizeifilme, wie zum Beispiel die Reihe 'Nachtschicht' des ZDF oder verschiedene Tatorte. Becker liebt das Spiel mit dem Genre. 1954 in Hannover geboren, absolvierte er an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg sein Filmstudium. Seitdem arbeitet er als freier Autor und Regisseur, der nicht nur die Drehbücher zu fast allen seiner Filmen schreibt, sondern auch Kriminalromane veröffentlicht. Auch Filme wie 'Schattenboxer' (1992, Otto Sprenger Preis), 'Bunte Hunde' (1995), 'Das Gelbe vom Ei' (1999), 'Kanak Attack' (2000) oder 'Rette Deine Haut' (2001), bester ausländischer Film beim Festival in Reims, und 'Amigo – Bei Ankunft Tod' (2010) gehen auf sein Konto. Tobias Moretti, der den Freddy spielt, wurde 1959 in Gries am Brenner geboren. Er absolvierte die Otto-Falckenberg-Schauspielschule in München. Nach Engagements am Bayerischen Staatsschauspiel und an den Kammerspielen wechselte er Ende der 80er Jahre zu Film und Fernsehen. Seitdem hat er in mehreren Filmen mitgewirkt, unter anderem in 'Die Piefke-Saga' (1990), 'Das ewige Lied' (1997), 'Die Bernauerin' (1997), 'Deine besten Jahre' (1999), 'Andreas Hofer' (2002), 'Schwabenkinder' (2003), 'Die Rückkehr des Tanzlehrers' (2004) 'Speer und Er' (2005), 'Jud Süss – Film ohne Gewissen' (2010) und Lars Beckers 'Amigo – Bei Ankunft Tod' (2010). Mehrere Jahre spielte er in der Krimi-Serie 'Kommissar Rex', wodurch sein Bekanntheitsgrad deutschlandweit gefördert wurde. Er gilt als einer der renommiertesten deutschsprachigen Schauspieler. Der Bühne ist er trotz seiner vielen filmischen Verpflichtungen treu geblieben, auch als Opernregisseur. Tobias Moretti erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem zwei Adolf-Grimme-Preise, sieben Goldene Romys, den Goldenen Löwen, zwei Bayerische Fernsehpreise und den Deutschen Fernsehpreis. Fahri Yardim verkörpert die Rolle des Sanitäters Emile. Der 1980 in Deutschland geborene Sohn türkischer Eltern erlernte die Schauspielerei am Hamburger Bühnenstudio der Darstellenden Künste. Nach ersten Engagements an Theatern erlangte er Bekanntheit durch die preisgekrönte Gangsterballade 'Chiko' (2007) und 2008 als Tamer in dem von ZDF und ARTE koproduzierten Kinofilm '66/67 – Fairplay war gestern' (2008), der für den Adolf-Grimme-Preis 2012 nominiert war. Mit der Hauptrolle in 'Almanya – Willkommen in Deutschland' (2009-2011) gelang ihm der endgültige Durchbruch. Mit einer Einladung zur Berlinale und etwa 1,4 Millionen Zuschauern gilt dieser Gewinner des Deutschen Filmpreises 2011 als einer der erfolgreichsten deutschen Kinofilme der letzten Jahre. Danach spielte Yardim in einer Fülle weiterer Filme, unter anderem in 'Kokowääh' (2010), in 'Man tut was man kann' (2011) oder in 'Wers glaubt wird selig' (2011). 2012 wird er unter anderem in dem Film 'Schutzengel' auf den deutschen Kinoleinwänden zu sehen sein.
  31. Asma al-Assad – Das schöne Gesicht der Diktatur

    Kategorie
    Menschen
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Asma al-Assad, die First Lady Syriens, ist das Ideal einer arabischen Herrscherin: schön, gebildet, modern. Heute gilt sie als Komplizin eines Diktators, der Verbrechen an seinem Volk begeht. Während das Land unter Bashar al-Assad so finster ist wie früher, zeigt der Film, welche aussenpolitische Rolle Asma al-Assad spielt: Sie ist das schöne Gesicht, sie ist die Frau aus London, die es immer wieder schafft, die Assads gesellschaftsfähig zu machen. Asma al-Assad in London aufgewachsen und an Eliteschulen ausgebildete erfolgreiche Karrierefrau – wird als Ehefrau von Bashar al-Assad Hoffnungsträgerin für Syrien. Dem ehemaligen Botschafter der Europäischen Union in Syrien, Frank Hesske, leuchten auch heute noch die Augen, wenn er von der schönen First Lady Syriens spricht. Sie sei 'ein Darling' gewesen und nicht nur aufgrund ihrer britischen Herkunft mit Lady Diana aus Grossbritannien vergleichbar, schwärmt er. 'Und wir Diplomaten', so sagt der ehemalige Botschafter heute überraschend ehrlich, 'wir liessen uns verführen'. So ging es vielen Diplomaten, Politikern, Journalisten aus dem Westen, die dem syrischen Präsidentenpaar während der elf Jahre nach Amtsantritt von Bashar al-Assad und vor Beginn des Krieges in Syrien begegneten: Sie liessen sich täuschen. Denn auch unter dem sympathischen jungen Präsidenten wurde – wie schon unter seinem Vater – gefoltert, verhaftet und bedroht, wer sich dem Regime in irgendeiner Weise in den Weg stellte. So wie der berühmte Oppositionelle Riad Seif, dessen Tochter die Geschichte ihrer Familie erzählt: von der ständigen Angst, sie könnten nachts von den Schergen der Geheimdienste geholt werden, der Vater könne einfach umgebracht werden, und von den ständigen Demütigungen durch das Regime. Mit dem syrischen Bürgerkrieg, den Toten, Misshandelten und Vertriebenen ist das Märchen vom Aufbruch grausam zu Ende gegangen, aber der Diktator und seine Frau sind immer noch da. Und der Westen findet bis heute keinen Weg, damit umzugehen.
  32. Blackout

    Tag 1 – Der Strom fällt aus

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsinfos
    Fiction/Dokumentation
    Produktionsland
    CH
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Gründonnerstag, 24. März 2016: Viele sind schon auf dem Weg in die Osterferien, als um 13.00 Uhr plötzlich der Strom ausfällt – schweizweit, europaweit. Und zwar für einige Tage. Aber noch ahnt niemand, dass dieses Blackout länger andauern wird und welche die dramatischen Konsequenzen eines derartigen Stromausfalls sind. – 'Blackout' ist eine Mischung aus Fiktion und Dokumentation. Einzelne Szenen erzählen Geschichten wie jene der Familie Berger – die Story ist erfunden, könnte sich aber so abgespielt haben. Andere Szenen sind dokumentarischer Art. Sie zeigen beispielsweise Notfallübungen des Zivilschutzes des Kantons Basel-Landschaft, des Universitätsspitals Basel und des 'Zoo Zürich'. Redaktionshinweis: Die weiteren Folgen der achtteiligen Reihe 'Blackout' zeigt 3sat an den kommenden Werktagen um 18.30 Uhr. Am Dienstag, 18. Juli, beginnt die Sendung bereits um 18.25 Uhr, ebenso die Zusammenfassung am Dienstag, 25. Juli.
    Episodenummer
    1
    Wiederholung
    W
  33. Kulturzeit kompakt

    Kategorie
    Magazin
    Produktionsinfos
    Tipps
    Produktionsland
    A/D/CH
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Die Kurzversion der 'Kulturzeit' informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse. Die unmoderierte Kompaktversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einen Blick auf den Kultursommer sowie Hinweisen zu Events, Festivals und Lesungen.
    Wiederholung
    W
  34. Nichts zu holen

    Gerichtsvollzieher zwischen Gesetz und Mitgefühl

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsinfos
    gesellschaftliche Problematik/Soziale Brennpunkte
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Wenn Gerichtsvollzieher an einer Tür klingeln, wissen sie nicht, was sie erwartet: eine alleinerziehende Mutter mit schwerem Schicksal oder ein psychisch Kranker mit Messer in der Hand. '37°' begleitet zwei Gerichtsvollzieher bei ihrer schwierigen Arbeit: Andrea Wolff in Bremen und Björn Ellendt in Berlin. Sie suchen nach Bargeld, pfänden Wertsachen und setzen säumige Mieter auf die Strasse. Das geht nie ohne Konflikte und selten ohne Gefühle. Mit richterlichem Beschluss dürfen sie die Wohnung eines Schuldners betreten – wenn es sein muss, mit Gewalt. Rund 4200 Gerichtsvollzieher, darunter etwa 1600 Frauen, sind tagtäglich in Deutschland unterwegs. Andrea Wolff ist alleinerziehende Mutter zweier Kinder und hat ihren eigenen Weg gefunden, sich durchzusetzen: Die 47-Jährige, seit 17 Jahren im Beruf, spielt nicht die knallharte Vollstreckerin, sondern versucht, mit einfühlsamen Gesprächen eine Brücke zu den Schuldnern zu bauen. 'Ich profitiere davon, eine Frau zu sein. Denn anders als meine männlichen Kollegen muss ich mir nichts beweisen. Männer provozieren schon mal einen Konflikt.' Mitleid, gar Tränen – das ist nicht die Sache von Björn Ellendt. Auch er ist Gerichtsvollzieher. Sein Bezirk seit 25 Jahren: Oberschöneweide in Berlin Treptow-Köpenick. Das Viertel lebte einmal von Grossunternehmen wie Samsung und AEG. Beide sind lange fort, die Arbeitslosigkeit ist hoch. Ellendt kennt bei manchen Klingelschildern mit zehn Namen vier schicksalhafte Geschichten. 'Seit Jahren blicke ich nur noch in vermüllte Wohnungen und leere Gesichter. Die Leute haben nichts mehr, das sich zu beschlagnahmen lohnt.' Natürlich sei es nicht schön, eine Familie vor die Tür zu setzen, weil sie seit vier Monaten ihre Miete nicht bezahlt. 'Aber ich hätte den falschen Job, wenn Jammern mich milde machen würde. Wer würde mich dann noch ernst nehmen?', sagt der 57-Jährige. Gerichtsvollzieher werden angeschrien, angerempelt, angespuckt. Einmal wurde Björn Ellendt krankenhausreif geprügelt. Seitdem achtet er immer darauf, einen Fluchtweg zu haben. Ellendts Schlosser trägt eine schusssichere Weste, seit ihm ein Schuldner ein Messer zwischen Herz und Lunge gerammt hat. Auch Andrea Wolff wurde einmal mit einem Messer angegriffen – von einer psychisch kranken Frau. Ihr Job verlangt viel von den Gerichtsvollziehern. Neben Menschenkenntnis ist seelische Belastbarkeit gefragt: Wie geht man damit um, wenn man einer alleinerziehenden Mutter mit zwei Kindern die Wohnung wegnehmen muss? Was tun, wenn Menschen weinend zusammenbrechen? Aber auch: Wie reagiert man, wenn Schuldner sich mit Lügen aus der Affäre zu ziehen versuchen – oder gar gewalttätig werden? Björn Ellendt und Andrea Wolff lösen die Aufgabe auf ihre ganz eigene Weise. Der Film zeigt, wie die Gerichtsvollzieher mit diesen Herausforderungen umgehen und wie ihr Job sie als Menschen prägt.
  35. Das Leben drehen

    Wie mein Vater versuchte, das Glück festzuhalten

    Kategorie
    Menschen
    Produktionsinfos
    Dokumentarfilm
    Produktionsland
    CH
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Als Eva Vitija volljährig wurde, bekam sie von ihrem Vater einen abendfüllenden Film über ihr bisheriges Leben. Ein schlimmeres Geschenk hätte er ihr nicht machen können. Eva hatte zeitlebens vergeblich versucht, seiner Kamera zu entkommen. Denn ihr Vater, der Filmemacher Joschy Scheidegger, dokumentierte seine Familie obsessiv. Seit der Sekunde ihrer Geburt hat er jeden Schritt in Evas Leben mit der Kamera verfolgt. Erst sein Tod bewog Eva dazu, nicht nur das riesige Filmarchiv, sondern auch die Kamera zu übernehmen. Die Regisseurin hat das Material gesichtet, weiter Quellen gesucht und Zeitzeugen interviewt. Familiengeheimnisse, Tragödien und Lebenslügen kommen ans Licht. Etwa die tabuisierte gescheiterte erste Ehe Scheideggers oder der Selbstmord eines Sohnes aus dieser Beziehung. Gewiss hat jede Familie ihre Tabus, völlige Offenheit wäre wohl kaum auszuhalten. Zahlreiche Gespräche mit der Mutter, mit dem Bruder Kaspar, mit späteren Partnerinnen des Vaters und mit dem Halbbruder rühren dabei an die Schmerzgrenze der Befragten. Entstanden ist eine persönliche Spurensuche nach überraschenden Wahrheiten, die sich hinter den Bildern des Vaters verstecken. Eine philosophische Familiengeschichte über das Filmen und den Versuch, das Leben festzuhalten.
    Regisseur
    Eva Vitija
    Drehbuch
    Eva Vitija
  36. Paradies vor der Haustür – Natur im Garten

    Kategorie
    Natur und Umwelt
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    'Wer einen Garten hat, lebt schon im Paradies', sagt ein Sprichwort. Doch was kennt man eigentlich wirklich – abgesehen von Tomaten, Kraut und Rüben – vom Garten als Lebensraum? Was geschieht dort nachts? Wie ändert sich die Tierwelt im Zuge der Jahreszeiten, und wie viele 'Gäste' überwintern unbemerkt direkt vor der Haustür? Moderne Aufnahmetechniken geben ungewohnte Einblicke in die pulsierenden Lebenskreisläufe von Gärten. Je mehr Platz der Natürlichkeit eingeräumt wird, desto mehr entfaltet sich der durch Zäune und Hecken definierte Grünraum zum Paradies für Wildtiere. Bewegte Zeitraffer-, Makro- und Mikro-Aufnahmen sowie Zeitlupenstudien zeigen, wie Feuchtbiotope, Trockensteinmauern, Hecken, Blumenwiesen oder Nützlingsquartiere auf ihre ganz bestimmte Weise komplexe Lebensräume schaffen. Damit bieten sie einer kaum wahrgenommenen Vielfalt an Tieren und Pflanzen eine Heimstätte.
  37. Blackout

    Tag 1 – Der Strom fällt aus

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsinfos
    Fiction/Dokumentation
    Produktionsland
    CH
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Gründonnerstag, 24. März 2016: Viele sind schon auf dem Weg in die Osterferien, als um 13.00 Uhr plötzlich der Strom ausfällt – schweizweit, europaweit. Und zwar für einige Tage. Aber noch ahnt niemand, dass dieses Blackout länger andauern wird und welche die dramatischen Konsequenzen eines derartigen Stromausfalls sind. – 'Blackout' ist eine Mischung aus Fiktion und Dokumentation. Einzelne Szenen erzählen Geschichten wie jene der Familie Berger – die Story ist erfunden, könnte sich aber so abgespielt haben. Andere Szenen sind dokumentarischer Art. Sie zeigen beispielsweise Notfallübungen des Zivilschutzes des Kantons Basel-Landschaft, des Universitätsspitals Basel und des 'Zoo Zürich'. Redaktionshinweis: Die weiteren Folgen der achtteiligen Reihe 'Blackout' zeigt 3sat an den kommenden Werktagen um 18.30 Uhr. Am Dienstag, 18. Juli, beginnt die Sendung bereits um 18.25 Uhr, ebenso die Zusammenfassung am Dienstag, 25. Juli.
    Episodenummer
    1
  38. Asphaltritter

    Mit Uralmotorrädern um die halbe Welt

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Fünf Freunde fahren mit altmodischen Motorrädern der Marke 'Ural' von Halle nach New York. Der Film begleitet sie auf einer spannenden Reise voller Abenteuer und ungewöhnlicher Begegnungen. Anne, Efy, Elisabeth, Johannes und Kaupo haben 2014 ihr Kunststudium beendet. Seitdem reisen sie auf ihren Motorrädern in die entlegensten Gegenden der Welt. Sie wollen wissen, wie die Menschen dort leben, welche Probleme sie haben. Die Ural-Motorräder dienen dabei als Sympathiefaktor. Weil die Motorräder noch immer quer durchs ehemalige Sowjetreich populär sind und ständig kaputt gehen, funktioniert das Kennenlernen hervorragend. Sobald sie stehenbleiben, werden sie von Neugierigen und Hilfsbereiten umringt. Aber die Reise verläuft nicht immer nur positiv. Pannen sind alltäglich, es gibt Unfälle und sogar eine Verhaftung. Momentan haben die fünf ihr Lager in Kanada aufgeschlagen um Geld für die Weiterreise zu verdienen. Doch bevor es nach New York geht, wollen sie noch einmal zurück nach Russland, um dort mit ihren zum Floss umfunktionierten Motorrädern einen Fluss hochzufahren.
  39. Kulturzeit kompakt

    Kategorie
    Magazin
    Produktionsinfos
    Tipps
    Produktionsland
    A/D/CH
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Die Kurzversion der 'Kulturzeit' informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse. Die unmoderierte Kompaktversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einen Blick auf den Kultursommer sowie Hinweisen zu Events, Festivals und Lesungen.
    Wiederholung
    W
  40. Polizeiruf 110

    Es ist nicht immer Sonnenschein

    Kategorie
    Krimireihe
    Produktionsinfos
    Fernsehfilm
    Produktionsland
    DDR
    Produktionsjahr
    1983
    Beschreibung
    Fetzer, Ali und Ghandi, drei Jugendliche aus Ost-Berlin, beschliessen aus Langweile, in einem Park einen alten Mann zu erschrecken. Eine Idee mit bösen Folgen. Als sie den Mann mit ihren Motorrädern umkreisen, wird aus dem gefährlichen Spiel plötzlich tödlicher Ernst: Nachdem Fetzer ihn angefahren hat, bricht der Mann zusammen und bleibt reglos liegen. Erschrocken flüchten die Drei. Ihr Opfer bleibt bewusstlos zurück. Zeugenaussagen liefern der Kriminalpolizei nur einen einzigen Anhaltspunkt, um den Jugendlichen auf die Spur zu kommen: den Spitznamen Ghandi. In ganz Ost-Berlin beginnt die Kriminalpolizei nach den drei Motorradfahrern zu fahnden, die sich in Sicherheit wähnen und schon ihre nächste 'Aktion' besprechen. Aber diesmal ist ihnen die Polizei schon dicht auf den Fersen.
    Episodenummer
    84
    Cast
    Peter Borgelt, Sigrid Göhler, Jürgen Frohriep, Lutz Riemann, Wilfried Pucher, Ralf Kober, Burkhard Behnke
    Regisseur
    Manfred Mosblech
    Drehbuch
    Manfred Mosblech, Lothar Dutombé
    Hintergrundinfos
    Alles begann 1971 im DDR-Fernsehen. Gut 40 Jahre später ist die Krimi-Reihe eines der erfolgreichsten Formate im deutschen Fernsehen – und aus diesem nicht mehr wegzudenken.