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  1. Das bisschen Haushalt

    Kategorie
    TV-Komödie
    Produktionsinfos
    Spielfilm
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2003
    Beschreibung
    Nachdem Irina ihrem Mann jahrelang als Hausfrau den Rücken freigehalten hat, zwingen Schulden sie, mit ihren Erfahrungen im Haushalt Geld zu verdienen mit sehr viel Erfolg. Auch privat tut sich einiges – gegen ihren Willen verliebt Irina sich in ihren alten Schulfreund Frank. Als ihr Mann Reinhard früher als erwartet aus den USA zurückkehrt und seine Wohnung in ein Grossraumbüro verwandelt vorfindet, gibt es einigen Erklärungsbedarf. In Sharon von Wietersheims romantischer Komödie spielt Valerie Niehaus die Hausfrau, die aus ihrer Not eine geschäftliche Tugend macht. Ihren Ehemann, der mit seiner Arbeit verheiratet ist, gibt Gedeon Burkhard. Tim Bergmann ist der richtige Mann zur richtigen Zeit.
    Cast
    Valerie Niehaus, Gedeon Burkhard, Tim Bergmann, Peter Sodann, Billie Zöckler, Anaid Iplicjian, Susanne Schäfer
    Regisseur
    Sharon von Wietersheim
    Drehbuch
    Sharon von Wietersheim
  2. heute

    Kategorie
    Nachrichten
    Produktionsinfos
    gemischte Themen
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Die Nachrichtensendung des ZDF. Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.
    Bemerkung
    Anschliessend: Wetter
  3. Kulturpalast

    Fachmagazin für E- und U-Kultur | Themen: Mut zur Wut

    Kategorie
    Film und Theater
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Was treibt Künstler an? Und wie beantworten Kulturschaffende Lebensfragen, die uns alle umtreiben? Schauspielerin Pegah Ferydoni kehrt vertretungsweise für eine Staffel zurück zum 'Kulturpalast' und lädt sich prominente Gäste ein, um mit ihnen gemeinsam nach origineller Kunst und überraschenden Perspektiven zu suchen.
    Programmtext
    Erstausstrahlung
    Hintergrundinfos
    In dem Fachmagazin für E- und U-Kultur werden strittige Fragen der Kunstwelt beleuchtet. Und es verspricht überraschend neue Perspektiven. Gemeinsam mit kompetenten Gästen wird die Kultur vom Kern aus betrachtet und nach Antworten auf die Frage gesucht, was die Künstler antreibt. Ausserdem stellen sich Kulturschaffende der Lebensfragen, die uns alle umtreiben.
  4. Tagesschau

    Kategorie
    Nachrichten
    Produktionsinfos
    Nachrichten
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die 'Tagesschau' bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
    Hintergrundinfos
    Die Nachrichtensendung bringt die Zuschauer immer auf den neuesten Nachrichtenstand. Neben tagesaktuellen Nachrichten aus aller Welt, bietet sie darüber hinaus Hintergrund-Informationen und ordnet Ereignisse und Sachverhalte ein.
  5. Jukka-Pekka Saraste dirigiert 'Grande Messe des Morts'

    Themen: Hector Berlioz: 'Grande Messe des Mort', Requiem für Tenor, gemischten Chor und Orchester op. 5 | Gäste: Andrew Staples (Tenor)

    Kategorie
    Klassische Musik
    Produktionsinfos
    Konzert
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Hector Berlioz' 'Grande Messe des Morts' ist keine stille Totenklage, sondern ein tönender Staatsakt: Folgt man den Vorgaben der Partitur, ergibt sich eine Zahl von mindestens 400 Mitwirkenden. Diese scheinbare Gigantomanie hat das Werk zu Unrecht in Verruf gebracht. Hier formt sich eine erschütterte Trauergemeinde, deren tonloses Flüstern und angsterfülltes Stocken stärker wirken als die Posaunen des Jüngsten Gerichts. Jukka-Pekka Saraste dirigiert.
    Programmtext
    Erstausstrahlung
  6. Museums-Check mit Markus Brock

    Themen: Kunstmuseum Stuttgart und Museum Haus Dix | Gäste: Walter Sittler, Jan Dix

    Kategorie
    Bildende Kunst
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Seit seiner Eröffnung im März 2005 ist das Kunstmuseum Stuttgart ein Publikumsmagnet, auch wegen der einzigartigen Otto-Dix-Sammlung. Markus Brock 'checkt' das Museum. Als Gäste trifft Brock einen echten Dix-Fan, den Schauspieler Walter Sittler, bekannt aus der Fernsehserie 'Der Kommissar und das Meer', sowie Jan Dix, den Sohn von Otto Dix, der einige Anekdoten aus dem Leben seines Vaters zu erzählen weiss. 'Würfele' nennen die Stuttgarter liebevoll das Kunstmuseum, das schon von aussen durch seine minimalistische Architektur besticht. Das Museum wurde in einen stillgelegten Autotunnel gebaut und bietet mit 5000 Quadratmetern Ausstellungsfläche viel Platz für die Kunst. Insgesamt 15 000 Werke umfasst der Bestand. Mit rund 250 Arbeiten von Otto Dix besitzt das Kunstmuseum die wohl wichtigste Sammlung weltweit. 'Die Neue Sachlichkeit, das habe ich erfunden', meinte Otto Dix (1891 – 1969) ganz selbstbewusst. Aber stimmt das wirklich? Tatsache ist, dass der Starmaler der Weimarer Republik ein grosses Gespür für seine Zeit hatte und Menschen porträtierte wie kein Zweiter. Genau das fasziniert auch den Schauspieler Walter Sittler an Dix: dass er nichts beschönigte, sondern schonungslos malte, vom Kriegskrüppel bis zur Prostituierten. Mit detektivischem Gespür entdeckt er interessante Details auf Gemälden wie etwa dem 'Grossstadt-Triptychon' (1927/28), einem der Hauptwerke von Otto Dix. Neben den Ikonen von Dix versammelt das Kunstmuseum abstrakte Werke von der Nachkriegszeit bis zur Gegenwart, darunter Gemälde von Emil Nolde bis Dieter Roth. Einer der Pioniere der Abstrakten Kunst war Willi Baumeister. Auch sein Nachlass, das Archiv Baumeister, befindet sich im Kunstmuseum Stuttgart. Seit 2013 ist dem Kunstmuseum Stuttgart das Haus Dix in Hemmenhofen am Bodensee angegliedert. Die Zimmer des ehemaligen Wohnhauses von Otto Dix wurden authentisch restauriert, sogar im Keller findet sich Kunst: Wandmalereien von einer Faschingsparty im Jahr 1966. Bis zu seinem Tod 1969 hat Otto Dix auf der Bodensee-Halbinsel Höri gelebt, ein Grossteil seines Werks ist dort entstanden. In dem heutigen Museum trifft Markus Brock auf Otto Dix' jüngsten Sohn Jan und fragt ihn: Wie war Otto Dix als Vater? Wie hat sich das Leben im Künstlerhaus abgespielt? Jan Dix weiss so manche Anekdote aus seiner Kindheit zu erzählen.
  7. Mythos Tenor – Die Helden der Opernbühne

    Kategorie
    Darstellende Kunst
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Wilder Schrei der Seele – so nennen die Italiener das hohe C eines Tenors. Seit Jahrhunderten sind Sänger, die hohe Töne mit der Bruststimme singen, Mittelpunkt der Opernwelt. Entstanden ist ein Porträt von Männern, die das Gleiche tun, aber ganz unterschiedliche Wege im Leben gehen. Gleichzeitig dokumentiert der Film die Opernwelt der 1950er-Jahre, in denen Mario del Monaco ein Star war, und der heutigen Zeit. Enrico Caruso oder auch Mario del Monaco wurden zu ihren Zeiten gefeiert wie Popstars. Tenöre sind Stimmakrobaten. Doch geht es um mehr, als den Körper auf die Produktion von unnatürlichen, beinahe femininen Tonhöhen zu trainieren. Die Persönlichkeit zählt. So wird der Tenor erst vergöttert, wenn er gleichzeitig den Habitus eines Drachentöters hat. Der Tenor-Mythos hat viel mit der Sehnsucht nach scheinbar Unvereinbarem zu tun, zum Beispiel der Gegensätze Mitgefühl und Kämpfergeist, Weichheit und Härte.
    Regisseur
    Astrid Bscher
    Hintergrundinfos
    Alle Programme des Operntags können auch im Internet auf ARTE Concert gestreamt werden. Hier stehen das ganze Jahr über grosse aktuelle Operninszenierungen aus Deutschland, Frankreich und dem Rest der Welt in ihrer vollen Länge mehrere Monate lang bereit – unter: concert.arte.tv.
  8. Kulturzeit extra

    Themen: Das Filmfestival Cannes 2017

    Kategorie
    Darstellende Kunst
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Vom 17. bis zum 28. Mai 2017 finden in Cannes wieder die Internationalen Filmfestspiele statt. Dieses Jahr zum 70. Mal. 'Kulturzeit extra' berichtet über die Höhepunkte. Der spanische Regisseur Pedro Almodóvar ist diesjähriger Jury-Präsident mit ihm entscheiden die US-Schauspieler Jessica Chastain und Will Smith, die Regiegrössen Paolo Sorrentino und Park Chan-wook sowie die Deutsche Maren Ade, wer die begehrte Trophäe gewinnen wird. Cannes steht wieder im Zeichen des Films. Prominenz auf dem roten Teppich Stars wie Isabelle Huppert, Diane Kruger, Marion Cotillard, Nicole Kidman und Kirsten Dunst versprechen viel Glamour, begeisterte Fans und Cineasten aus aller Welt versammeln sich vom 17. bis 28. Mai an der Cote d'Azur. Und die Filmfestspiele feiern mit der 70. Ausgabe ein rundes Jubiläum. In diesem Jahr ist wieder ein deutscher Film im Rennen um die 'Goldene Palme': Regisseur Fatih Akin wird seinen Thriller 'Aus dem Nichts' in Cannes vorstellen. Es ist die Geschichte einer Frau, deren Mann und Sohn bei einem Bombenanschlag ums Leben kommen mit Diane Kruger in der Hauptrolle, die zum ersten Mal in Cannes zu sehen ist. Nach 'Toni Erdmann' von Maren Ade ist mit Fatih Akin der zweite deutsche Film in Folge im Wettbewerb vertreten. Und zum dritten Mal kann sich der Österreicher Michael Haneke, der es mit 'Happy End' wieder in den Wettbewerb geschafft hat, Hoffnungen auf die 'Goldene Palme' machen. Erzählt wird hier die Geschichte einer bürgerlichen Familie in Nordfrankreich, die neben einem Flüchtlingslager lebt. Starke Konkurrenz kommt in diesem Jahr aus Frankreich. Michel Hazanavicius, der für die Stummfilm-Hommage 'The Artist' 2012 einen Oscar erhielt, präsentiert einen Film über Jean-Luc Godard. Jacques Doillon geht mit 'Rodin' ins Rennen, in dem Vincent Lindon mitwirkt. Und auch François Ozon stellt seinen neuen Film 'L'Amant Double' vor, der von einer depressiven Frau handelt, die sich in ihren Psychiater verliebt. Insgesamt 19 Filme sind im Wettbewerb angekündigt, darunter auch die neuen Werke von Todd Haynes, Noah Baumbach und Sofia Coppola. Coppolas Film 'The Beguiled' ist eine Art Remake von 'Betrogen' aus dem Jahr 1971: ein Thriller, für den sie Colin Farrell, Nicole Kidman und Kirsten Dunst als Darsteller gewinnen konnte. Und zum ersten Mal gibt es nun in Cannes, was in Berlin und Venedig schon länger auf dem Programm steht: Fernsehen. US-Regisseur David Lynch hat die Kult-Serie 'Twin Peaks' wiederbelebt und Palmen-Gewinnerin Jane Campion setzt ihre Staffel von 'Top of the Lake' fort. Ausserdem bringt Alejandro G. Iñárritu eine Virtual-Reality-Installation an die Croisette auch das eine Premiere im Jahre des 70. Geburtstages von Cannes.
  9. Maischberger

    Gäste: Martin Schulz (SPD, Parteivorsitzender)

    Kategorie
    Talkshow
    Produktionsinfos
    Talkshow
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Sandra Maischberger diskutiert mit Gästen aktuelle Themen, die gesellschaftlich relevant sind, von Schönheitswahn bis Rassismus journalistisch, kontrovers, informativ und unterhaltend. Die Bandbreite bei Maischberger reicht von Politik, Gesellschaft und Boulevard bis Sport. Ihre Gäste sind Prominente, Fachleute und Betroffene.
  10. lebens.art

    Themen: Qualitätsjournalismus unter Druck – Über das Verhältnis von Mächtigen und Medien / Die Medienmacht von BloggerInnen – Vom Leben im Schaufenster / 70. Filmfestspiele von Cannes – Ein Schwerpunkt / 'Hollywood-Sound' Hans Zimmer – Der weltberühmte Fi

    Kategorie
    Darstellende Kunst
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    A
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Martin Traxl und Clarissa Stadler präsentieren Inhalte, die nicht nur vom Kulturkalender, sondern auch von gesellschaftlichen und kulturpolitischen Entwicklungen bestimmt werden. Neue und andere Sichtweisen erleichtern den Zugang zu Literatur und Musik, Film und Theater, Architektur und bildender Kunst.
  11. 17.000 Kilometer Kanada 17 000 Kilometer Kanada

    Kämpfen, Jagen, Überleben

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    17 000 Flugkilometer, sechs Wochen im Sommer, sind Johannes Hano und sein ZDF-Team in Kanada unterwegs, dem zweitgrössten Land der Erde. Es ist eine Reise an die entlegensten Orte und die kulturellen Zentren eines Landes, das für viele ein Sehnsuchtsort ist, voll magischer Schönheit und Hoffnung auf ein besseres Leben. Und doch ist vieles anders, als es scheint. Es sei ein 'einzigartiges Erlebnis, eine Chance, sein eigenes Land einmal richtig kennenzulernen, eine Gelegenheit, die sich so schnell nicht wieder bietet', schwärmt John Tory, der Pilot, der das Team die ganze Zeit begleitet. '17.000 Kilometer KANADA' ist eine Momentaufnahme aus dem kanadischen Sommer, die deutlich werden lässt, wie gross und vielgestaltig dieses Land ist. Die Reisereportage zeigt auch, wie die Menschen die ganz unterschiedlichen Herausforderungen annehmen und niemals aufgeben, immer auf der Suche nach einem besseren Leben. Im ersten Teil sind Johannes Hano und sein Team unterwegs in Kanadas rauem Norden, wo die Menschen der Natur jeden Tag ein Leben abtrotzen. Von Fogo Island in Neufundland an Kanadas stürmischer Nordatlantikküste geht es über die Arktis bis nach Old Crow im Yukon, an den Ort, in dem heute noch die Nachfahren der ersten Menschen leben, die Kanada vor mehr als 10 000 Jahren besiedelten. Auf dem Nordatlantik – vor Neufundland – ist das Team mit irisch- und britischstämmigen Fischern unterwegs, die heute darum kämpfen müssen, ihre Heimat, ihr Leben auf der Insel zu bewahren. Menschen, die nicht bereit sind, ihr einfaches, hartes Leben, ihre Identität aufzugeben. 'Es gab hier immer den starken Willen zu überleben, und den gibt es bis heute', sagt Phil Barnes von der Fischereikooperative Fogo. Mit Kreativität und harter Arbeit trotzen sie den zerstörerischen Kräften der Globalisierung und machen sich die Veränderung doch zunutze – mit einem der teuersten und aussergewöhnlichsten Hotels der Welt. 'Wir wollten etwas machen, was tief verwurzelt ist in unserer Heimat, das aber gleichzeitig verhindert, dass es zu einem folkloristischen Spektakel verkommt und wir zu einer Karikatur unserer selbst werden', erklärt Zita Cobb, die die Idee dazu hatte. Aufgeben sei keine Option. Acht Flugstunden weiter nördlich – im ewigen Eis der Arktis – in einer Region, die fast sechs Mal so gross ist wie Deutschland und in der nur gut 30 000 Menschen leben, wird klar, dass es keinen Ort auf der Welt mehr gibt, der sich der Hybris der Zivilisation entziehen kann. Fünf Tage ist das ZDF-Team mit Inuit-Jägern unterwegs an einem der unwirtlichsten und doch magischsten Orte der Erde, einem Ort, in dem Vegetarier keine Überlebenschance hätten. Mit der erbarmungslosen Natur, die keine Fehler verzeiht, kommen die Menschen am nördlichen Ende der Welt seit 8000 Jahren klar. Heute aber wird ihr Leben infrage gestellt durch eine Allianz des westlichen Fortschritts – durch Minenkonzerne und Greenpeace. 'Ihr Europäer glaubt wirklich jeden Mist, den man euch erzählt', sagt uns Charlie Inuarak, der Bürgermeister von Pond Inlet auf Baffin Island. 'Und dann erlasst Ihr Verbote und Quoten, die unser Leben betreffen, das ist nicht in Ordnung'. Ein Vorwurf, den man überall hört in Kanadas Norden, auch in Old Crow in Yukon, 160 Kilometer nördlich des Polarkreises.
    Episodenummer
    1
    Wiederholung
    W
  12. 17.000 Kilometer Kanada

    Wölfe, Freiheit, Killerwale

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Der zweite Teil führt das ZDF-Team durch Kanadas wilden, einsamen Westen über Vancouver zurück nach Montreal, es werden die Widersprüche deutlich, die das moderne Kanada zu schultern hat. Die Reisereportage zeigt auch, wie die Menschen die ganz unterschiedlichen Herausforderungen annehmen und niemals aufgeben, immer auf der Suche nach einem besseren Leben. In Old Crow begleitet Johannes Hano mit seiner Crew Harald Frost vom Stamm der Vuntut Gwitchin. Er gilt als bester Jäger der Vuntut Gwitchin, und er sieht sich im Einklang mit der Natur, wenn er stolz die Felle seltener Blauwölfe präsentiert. Das sei nun mal ihr Leben seit tausenden von Jahren, meint Harald Frost. Mit dem vermeintlichen Fortschritt würde sich die Unfreiheit immer weiter in den Norden fressen. Helm- und Gurtpflicht und die Waffe nicht mehr auf der Rückbank transportieren. 'Die Freiheit der Menschen hier oben wird immer mehr eingeschränkt, erzählt Ingrid, die vor mehr als 60 Jahren in Kanadas Westen eingewandert ist. In Alberta ist das Team sieben Stunden mit Roy vom Stamm der Chipewyan auf dem Athabasca River unterwegs – immer auf der Hut, nicht von den Sicherheitskräften der Ölkonzerne aufgegriffen zu werden. Die haben nämlich kein Interesse an Bildern der völligen Zerstörung einer einst grandiosen Landschaft. Sie treffen sich mit den Chiefs der Chipewyan und Cree. Während die einen die Ölfelder bekämpfen wollen, bemühen sich die anderen, in den Vorstand der Konzerne zu kommen. Doch sie eint der Wille nach sauberem Wasser, denn die Erkrankungen an Krebs sind in den vergangenen Jahren dramatisch gestiegen. Auf der andern Seite der Rocky Mountains – in Vancouver – erlebt das ZDF-Team, dass Einwanderung auch in Kanada nicht ohne Probleme funktioniert. Viele fühlen sich durch die Welle reicher chinesischer Einwanderer an den Rand gedrängt, denn Immobilien würden unbezahlbar und in den Läden könne sie für 'ihre Übergrösse nichts mehr finden', erzählt Kerry Starchuk. Im Norden Britisch Columbias versucht unterdessen der Fotograf und Umweltschützer Ian McAllister, den letzten intakten Regenwald der nördlichen Hemisphäre gegen Pipelines und Tanker zu schützen, die in Zukunft Öl durch das noch intakte Ökosystem transportieren sollen. Durch Film- und Fotoaufnahmen und Dutzende Unterwasserkameras, die rund um die Uhr live über das Internet senden, will McAllister die Schönheit und Einzigartigkeit der Natur dokumentieren. Damit sollen die Menschen aufgerüttelt werden, diese Schönheit zu bewahren. 'Wenn Kanada, wenn wir das nicht schaffen, wer denn sonst?' fragt McAllister. Die ZDF-Crew begleitet Ian McAllister zu Wölfen und Killerwalen und wird Zeuge eines einzigartigen Naturspektakels. Die Reportage endet schliesslich in Montreal – nach mehr als 17 000 geflogenen Kilometern – an einem Ort, in dem man sich mehr wie in Europa vorkommt als in Nordamerika. Das Team begleitet die kanadische Newcomer-Band 'Mentana' aus Quebec vom Übungsraum bis zum Auftritt auf dem Montreal Jazzfestival am Ende einer Reise durch den kanadischen Sommer, durch ein Land, das in seiner Vielfalt wohl einzigartig ist.
    Episodenummer
    2
    Wiederholung
    W
  13. Südamerikas Traumroute – Unterwegs mit dem Patagonien-Express

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Südamerika-Korrespondent Andreas Wunn fährt mit der historischen Schmalspurbahn 'La Trochita' durch den argentinischen Teil Patagoniens. Eine Reise durch eine faszinierende Landschaft. Der Autor trifft Aussteiger, Naturschützer und grillende Gauchos. Sie erzählen, wie es sich lebt am Ende der Welt. Mythos Patagonien – einer der letzten wilden Orte der Welt. Fernweh, Abenteuer, Einsamkeit, Weite, Schönheit und Ursprünglichkeit. Es ist eine Reise ans Ende der Welt auf einer historischen Strecke. Die Dampflok schwitzt Öl und Wasser, in ihrem Inneren glühen 1200 Grad Celsius. Draussen reisst der kühle Steppenwind den Dampf in Fetzen und lässt ihn durch das Gras an den Gleisen davonwehen. Die Argentinier gaben der berühmten Schmalspureisenbahn den Namen 'La Trochita', 'das Spürchen'. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde 'La Trochita', der Patagonien-Express, gebaut. Die abgelegene Region sollte wirtschaftlich erschlossen werden. Bis 1950 transportierte die Bahn nur Güter, seitdem fahren auch Passagiere auf der Strecke. Mit dem Ausbau des Strassennetzes schwand die Bedeutung des Patagonien-Express. 1979 machte der Reiseschriftsteller Paul Theroux mit seinem Buch 'The Old Patagonien-Express' die Bahn weltberühmt. Seitdem ist sie eine Pilgerstätte für argentinische Nostalgiker und Touristen aus aller Welt, obwohl die Bahn heute nur noch auf zwei sehr kleinen Strecken fährt. Links und rechts der Gleise trifft Andreas Wunn alte und neue Bewohner Patagoniens. Nicht weit vom Bahnhof in El Maiten entfernt, besucht er ein Kondor-Projekt. Der 'König der Lüfte', wie sie den Kondor in Patagonien nennen, ist der grösste flugfähige Vogel der Welt. Seine Flügelspanne beträgt drei Meter, hunderte Kilometer kann er am Tag zurücklegen. In den vergangenen Jahren hat sich seine Heimat, das südamerikanische Andengebirge, dramatisch verändert. Der Kondor wird aus seinem Lebensraum verdrängt. In Patagoniens grösster Hippie-Kommune, El Bolson, leben Menschen, die in Patagonien auf der Suche nach ihrer Zukunft sind. Sie haben den Alltag und die Wirtschaftskrise in Buenos Aires hinter sich gelassen und zogen nach Patagonien, um ein neues, einfacheres Leben zu beginnen.
    Wiederholung
    W
  14. zdf@bauhaus

    Themen: Live-Musik mit Jack Savoretti

    Kategorie
    Rock und Pop
    Produktionsinfos
    Konzert
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Jack Savoretti ist ein englischer Singer-Songwriter mit italienischen Wurzeln. Im Bauhaus spielt er die besten Songs aus seinen mittlerweile fünf Studioalben. Jack Savoretti klingt wie er aussieht: Rehaugen, Wuschelkopf und ein rauchiges Timbre. Live zieht der gut aussehende und charmante Brite sofort die Menge in seinen Bann und lässt die Frauenherzen höher schlagen. Als Jack Savoretti mit 26 Jahren Familienvater wurde, beschloss er, das bis dahin erfolglose Song-Schreiben und die Musik insgesamt an den Nagel zu hängen. Interessanterweise ging es ab diesem Zeitpunkt bergauf, denn er konnte nicht mehr aufhören, Songs zu schreiben – ehrliche, zum Teil wütende, aber vor allem sehr persönliche Songs. Dann kam der Erfolg. Die poetischen Werke des Italo-Briten kennt man aus TV-Serien wie 'The Vampire Diaries' und 'Grey's Anatomy'. Mit der US-Sängerin Sienna Miller produzierte und sang er ein Duett. Internationale Künstler geben in 'ZDF@bauhaus' exklusive Konzerte vor Live-Publikum. Präsentiert werden die Konzerte von Moderator Jo Schück. Das geschichtsträchtige Bauhaus in Dessau ist gleichzeitig Bühne und Produktionsort für die Konzertreihe.
    Programmtext
    Erstausstrahlung
  15. zdf@bauhaus

    Themen: Live-Musik mit Wincent Weiss

    Kategorie
    Rock und Pop
    Produktionsinfos
    Konzert
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Nach der Hitsingle 'Musik sein' kommt jetzt das Debütalbum von Wincent Weiss. Auf der Bauhaus-Bühne in Dessau offenbart Wincent verblüffende Entertainmentqualitäten und trockenen Humor. Es ist eine Karriere, die gewachsen ist. Vom Traum eines Teenagers im Städtchen Eutin zu Auftritten mit eigener Band vor mehreren zehntausend Menschen im vergangenen Jahr. Wincents musikalische Qualität zeigt sich besonders, wenn er live auf der Bühne steht. 'Da müsste Musik sein, überall wo du bist!' – mit seiner Single 'Musik Sein' hat Wincent Weiss 2016 viel mehr als eine künstlerische 'Duftmarke' gesetzt. Die Liebeshymne avancierte zu einem der erfolgreichsten deutschsprachigen Hits dieses Jahres. Der Song hielt sich monatelang in den Charts und auf den Playlisten der Radiostationen. Top 10 der iTunes-Charts, zeitweise über 1500 Plays pro Woche im Radio, fast zwölf Millionen Streams bei Spotify. Die aktuelle Single 'Feuerwerk' schickt sich an, nahtlos in die Erfolgs-Fussstapfen des Vorgängers zu treten. Am 14. April 2017 erscheint das Albumdebüt mit dem Titel 'Irgendwas gegen die Stille'. Die insgesamt 13 Songs auf diesem Album beweisen, in welch grosser Vielfalt Wincent Weiss sein Metier beherrscht: Mal euphorisch laut, mal nachdenklich leise, aber immer unter die Haut gehend. Internationale Künstler geben in 'ZDF@bauhaus' exklusive Konzerte vor Live-Publikum. Präsentiert werden die Konzerte von Moderator Jo Schück. Das geschichtsträchtige Bauhaus in Dessau ist gleichzeitig Bühne und Produktionsort für die Konzertreihe.
    Programmtext
    Erstausstrahlung
  16. Sendepause

    Kategorie
    Programm nach Ansage
  17. makro

    Themen: Bye-bye Bargeld

    Kategorie
    Geld//Wirtschaft
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Der totale bargeldlose Zahlungsverkehr ist technisch sehr bald möglich. Schafft Deutschland Scheine und Münzen ab? Die 3sat-Wirtschaftssendung 'makro' wiegt das Pro und Contra ab. Noch ist Bargeld nach wie vor das beliebteste Zahlungsmittel der Deutschen die Mehrzahl aller Einkäufe wird bar bezahlt. Aber auch in Deutschland wird diskutiert, ob der Bargeldverkehr noch zeitgemäss ist. Datenschützer warnen allerdings, es entstehe ein 'gläserner Zahler'. Profitieren würden von dieser Entwicklung insbesondere der Staat und Banken, die auf sensible Daten der Geldtransaktionen Zugriff hätten. Aber auch für die Abschaffung gibt es Argumente: So könnte Schwarzarbeit, Geldwäsche, Drogenhandel und Banküberfälle leichter verfolgt werden. Ausserdem ist die Herstellung und Verteilung von Scheinen und Münzen teuer.
    Wiederholung
    W
  18. Tele-Akademie

    Themen: Frieden ist das Meisterwerk der Vernunft – Eine neue politische (Un-)ordnung der Welt? | Gäste: Prof. Dr. Dieter S. Lutz

    Kategorie
    Erwachsenenbildung
    Produktionsinfos
    Religion
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2002
    Beschreibung
    Mit dem glücklichen Ausgang des Ost-West-Konflikts verschwand das Sowjetreich, der Warschauer Pakt und die beständige Gefahr eines Atomkriegs. Dass mit dem Ende des Kalten Krieges auch die eigene Verwundbarkeit verschwunden sei und deshalb auf eine Kultur des Dialogs weitgehend verzichtet werden könne, war und ist indessen ein dramatischer Irrglaube. Hochentwickelte Gesellschaften bleiben auch künftig anfällig. Im Gegenteil: Ihre Verwundbarkeit nimmt mit dem Grad ihrer Entwicklung sogar beständig zu. So vorausschauend und eindringlich warnte der Friedensforscher Dieter S. Lutz bereits im Jahr 2002 vor einer überheblichen und allzu sicheren westlichen Perspektive. Professor Dr. Dieter S. Lutz war Direktor des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik in Hamburg und Vorsitzender des Stiftungsrats der Deutschen Stiftung Friedensforschung. Er starb im Jahr 2004.
  19. Alpenpanorama

    Kategorie
    Landschaftsbild
    Produktionsinfos
    Übertragung
    Produktionsland
    D/A
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    'Alpenpanorama' zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
  20. ZIB

    Kategorie
    Nachrichten
    Produktionsinfos
    Nachrichten
    Produktionsland
    A
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung 'Zeit im Bild' (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
  21. Sternstunde Philosophie

    Themen: Philosophischer Stammtisch: Das Ende der Political Correctness? | Gäste: Konrad Paul Liessmann (Philosophieprofessor an der Universität Wien), Catherine Newmark (Philosophin und Kulturjournalistin aus Berlin), Norbert Bolz (Professor für Medienwis

    Kategorie
    Philosophie
    Produktionsinfos
    Kultur
    Produktionsland
    CH
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Am philosophischen Stammtisch streiten sich vier Philosophen über die brennenden Themen unserer Zeit. Diesmal geht es um das Thema 'Political Correctness'. Es diskutieren Konrad Paul Liessmann, Philosophieprofessor an der Universität Wien, Catherine Newmark, Philosophin und Kulturjournalistin aus Berlin, zusammen mit Norbert Bolz, Professor für Medienwissenschaften in Berlin unter der Leitung von Barbara Bleisch. Befördert politische Korrektheit den gegenseitigen Respekt oder behindert es das freie Denken und die freie Meinungsäusserung? Und welche Rolle spielt sie für den politischen Diskurs und die Medien? Alle zwei Monate zeigt der philosophische Stammtisch die heutige Zeit durch die denkerische Brille, weitsichtig, tiefschürfend, mit streitbaren Thesen. Diesmal geht es um das Thema 'Political Correctness'. Die einen sehen in ihr ein Zeichen des Respekts, die anderen eine hinderliche Zwangsjacke fürs freie Denken. Fakt ist: Im Wahlkampf in den USA und in Frankreich wurde die 'Political Correctness' gewollt verletzt. Haben Anstand und Fairness in der Politik ausgedient? Oder haben die politischen Leitkulturen zu lange zu nett agiert und eine Diktatur der Toleranz erreichtet, sodass das Pendel nun zurückschlägt?
  22. les.art

    Literaturmagazin | Gäste: Christoph Ransmayr (Schriftsteller), Anton Zeilinger (Quantenphysiker)

    Kategorie
    Literatur
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    A
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Zu Gast sind der Schriftsteller Christoph Ransmayr und der Quantenphysiker Anton Zeilinger – eine Begegnung zweier Denker, die in ihrem Fach jeweils zu den renommiertesten zählen. In der neuen Rubrik 'Kleinverlage im Portrait' wird der Passagenverlag in Wien vorgestellt. Was eint Literatur und Physik? Was trennt sie? Wo liegen die Berührungspunkte von Kunst, Geistes- und Naturwissenschaften in Fragen der Welterfassung und Weltgestaltung? Christoph Ransmayr, einer der grossen österreichischen Gegenwartsautoren, hat im Jahr 2016 mit 'Cox oder Der Lauf der Zeit' einen viel beachteten Roman vorgelegt. Für den Physiker Anton Zeilinger ist Zeit hingegen ein fixer Parameter. Mit Forschungen im Bereich der Quantenphysik gelangt auch er immer wieder an die Grenzen des Verstehbaren. Seine bahnbrechenden Beiträge zur Teleportation von Luftteilchen, vergleichbar mit 'Beamen', brachten ihm internationale Bekanntheit ein und für den Nobelpreis ins Gespräch. Christian Ankowitsch begrüsst seine Gäste im Hotel Sacher in Wien.
  23. lesenswert quartett

    Gäste: Ijoma Mangold, Insa Wilke, Mara Delius

    Kategorie
    Literatur
    Produktionsinfos
    Gespräch/Diskussion
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Spannende Bücher für spannende Zeiten. Was soll man lesen in diesem Frühjahr? Das 'lesenswert'-Quartett trifft sich erstmals im Palais Biron in Baden-Baden und bespricht Bücher des Frühjahrs: Karl Heinz Bohrer: 'Jetzt', Martin Suter: 'Elefant', Andrej Platonow: 'Die Baugrube', Hanya Yanagihira: 'Ein wenig Leben'. Karl Heinz Bohrer ist über 80, einer der grossen und streitbaren Intellektuellen des Landes. Er leitete die Literaturredaktion der FAZ und war Herausgeber des renommierten 'Merkur'. Und er war mit Gudrun Ensslin befreundet und blieb für linke Intellektuelle trotzdem zeitlebens ein Feindbild. Dass jeder Moment etwas Besonderes haben kann – das hat es ihm in seinen Büchern zeitlebens angetan. Kein schlechter Ansatz für ein Buch, das sich mit seinen Erlebnissen und Weggefährten beschäftigt. Ein kleiner, leuchtender, rosafarbener Elefant – sowas kann die Gentechnik heutzutage herstellen. Martin Suter hat einen Thriller geschrieben, in dessen Mittelpunkt ein Tier steckt, das einfach nur niedlich ist. Es geht um Gier und Tierliebe und um unser Verhältnis zur Welt, in der wir leben. Der Schweizer Autor ist ein Phänomen auf dem Buchmarkt. Vor genau 100 Jahren gelangten in Russland die Sowjets an die Macht. Eines der ersten Bücher dazu im Revolutions-Jubiläum: das Sprachkunstwerk 'Die Baugrube' von Andrej Platonow, neu übersetzt von Gabriele Leupold. Ein Buch, das den Neusprech der Revolutionsjahre in eine beklemmende Handlung einfliessen lässt: 'Ein Buch, das wie ein Schlachthieb auf den Leser niederfährt', meint Sibylle Lewitscharoff im Nachwort. Vier Freunde, die erfolgreich ihre Karrieren in New York verfolgen. Einer ist Schauspieler, einer Architekt, ein Künstler ist dabei und ein Rechtsanwalt. Doch der, Jude mit Namen, lebt mit einer schrecklichen Vergangenheit. Selbstverletzungen und seelische wie körperliche Qualen bestimmen sein Leben. Die Wunden heilen einfach nicht. Hanya Yanagihiras Roman 'Ein wenig Leben' wurde in Amerika beim Erscheinen als 'Denkmal der Freundschaft' gefeiert. Im 'lesenswert'-Quartett trifft Moderator Denis Scheck auf den Literaturchef der 'ZEIT' Ijoma Mangold und die freie Literaturkritikerin Insa Wilke. Dieses Mal als Gast dabei: Mara Delius, Kulturredakteurin der WELT.
  24. Portugals Pracht – Azulejos, Quintas und Paläste

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    Land und Leute
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    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2007
    Beschreibung
    Wer durch Portugal reist, entdeckt sie überall: Azulejos, dekorative Fliesen in allen Variationen und Farben. Sie schmücken nicht nur Kirchen, Klöster und Paläste. Sie finden sich auch auf ganz normalen Hausfassaden, Bahnhöfen, Parkbänken, Strassenschildern, Markt- und Sporthallen, Kneipen und Geschäften. Das ist auf der Welt einzigartig. Die spektakulärsten Azulejo-Kunstwerke in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon sind der Palacio dos Marqueses de Fronteira, der einzigartige Barockgarten Quinta dos Azulejos, heute ein Schulhof, und der Palacio Belmonte in der Altstadt Alfama, in dem Wim Wenders einen Teil von 'Lisbon Story' gedreht hat und der heute als exklusives Hotel genutzt wird.
  25. Kunst sammeln mit ...

    Reinhold Würth

    Kategorie
    Darstellende Kunst
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    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2014
    Beschreibung
    Die Sammlung Würth ist die grösste Privatsammlung Europas. Sie umfasst mehr als 16 000 Kunstwerke, darunter die wichtigsten Vertreter der klassischen Moderne von Picasso, Chagall bis Munch. Aber auch Meisterwerke aus dem Mittelalter und Klassiker der zeitgenössischen Kunst zählen dazu. Reinhold Würth, der einen Weltkonzern mit Milliardenumsatz führt, ist ein leidenschaftlicher Sammler und engagierter Mäzen. 'Die Beschäftigung mit der Kunst war für mich immer ein Kontrapunkt zum beruflichen Tun. Es hat unglaublich bereichert, weil man einen Blick hatte in eine ganz andere Welt', sagt der 80-jährige Reinhold Würth und denkt noch lange nicht ans Aufhören. Er hält Vorträge, kümmert sich ums Unternehmen, fliegt seinen eigenen Jet von Termin zu Termin – und sammelt weiter. Und das bereits seit den 1960er-Jahren. Viele Künstler kennt Reinhold Würth persönlich, er begleitet sie und ihre Werke ihn. Der Verpackungskünstler Christo und der englische Bildhauer Anthony Caro gehören dazu. Er kaufte schon früh die Skulpturen der Bildhauerin Niki de Saint Phalle. 'Vor 20 Jahren war das noch gar keine Kunst. Da wurde das noch als Tinnef, als handwerklicher Spass bezeichnet.' Reinhold Würth folgt bei der Wahl für ein Werk meist seinem Bauchgefühl: 'Die Passion fängt an, wenn Sie ein Kunstwerk sehen. Dann macht es Klick – das gefällt mir besonders gut.' Aber die Intuition wird bei Würth auch immer von Strategie flankiert – mit Blick auf die Investitionen, lässt er sich mittlerweile von einem international und hochkarätig besetzten Kunstbeirat beraten. Die Autorinnen Nicola Graef und Julia Zinke begleiten den Sammler zu Ausstellungseröffnungen in seine Kunstdependancen – 16 sind es mittlerweile. Sie sind dabei, wenn er sich mit dem Illustrator Tomi Ungerer trifft oder mit der Witwe des Künstlers Rudolf Hausner. Sie zeigen, wie eine Region von kulturellem Engagement profitiert. Mit dem spektakulären Kauf der 'Schutzmantelmadonna' von Hans Holbein hat Würth Weltkunst nach Schwäbisch Hall geholt. Würth sagt es im Film so: 'Die Sammlung ist lebendig, die Sammlung ist bunt. Kunst muss nicht nur schön sein, sondern für mich ist es eben auch ein Teil des menschlichen Panoptikums.'
    Episodenummer
    3
  26. Kunst sammeln mit ...

    Artur Walther

    Kategorie
    Darstellende Kunst
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2014
    Beschreibung
    Die international bedeutende Fotokunst-Sammlung aus Deutschland – die 'Walther Collection' – ist ausgerechnet in dem kleinen schwäbischen Dorf Burlafingen bei Neu-Ulm beheimatet. Dieses Museum besteht aus gleich drei Häusern, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: ein moderner 'Weisser Kubus', ein mit Efeu umranktes 'Grünes Haus' und ein minimalistischer 'Schwarzer Bungalow' – ein Museums-Ensemble für eine einzigartige Sammlung. Schwerpunkt ist Fotografie aus Afrika, eine fotografische Welt, die Artur Walther für sich entdeckt hat. Über 2500 Fotos besitzt er inzwischen. Verkauft hat er noch kein einziges Bild, denn für ihn ist jedes einzelne Foto ein Kunst- und kein Wert-Objekt. Neben Afrika hat er auch Europa, Amerika und Asien gesammelt, etwa die berühmten Typologien des Fotografen-Paares Bernd und Hilla Becher, Arbeiten von Ai Weiwei, dokumentarische Porträtreihen von August Sander. Artur Walther bespielt mit seiner Foto-Sammlung nicht nur das eigene Museumsareal in Burlafingen mit Wechselausstellungen, sondern auch internationale Fotofestivals wie das renommierte 'Rencontres d'Arles'. Als gebürtiger Burlafinger ist Artur Walther in den 1970er-Jahren nach Amerika ausgewandert und hat als Investmentbanker an der Wall Street ein Vermögen verdient. 1994 kam der Ausstieg, das Foto-Sammeln wurde seine wahre Leidenschaft. Seitdem trägt der 66-Jährige ganze Werkzyklen zusammen, umfangreiche Serien. Dutzende, manchmal auch Hunderte Werke eines einzelnen Künstlers beziehungsweise einer Künstlerin. Der Film ist mit Artur Walter in seinem Burlafinger Museum unterwegs, begleitet ihn nach Arles, wo er auf Fotokünstler trifft, und bei der Begegnung mit dem Göttinger Verleger Gerhard Steidl, den er für seine Fotobuchkunst bewundert. Wenn Artur Walther voller Enthusiasmus Geschichten über das Sammeln und über seine Fotoschätze erzählt, dann wird es lebendig und persönlich: Ein Leben ohne Sammeln ist denkbar, aber nicht sinnvoll. Nicht für Artur Walther.
    Episodenummer
    4
    Regisseur
    Nicola Graef
  27. ZIB

    Kategorie
    Nachrichten
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    Nachrichten
    Produktionsland
    A
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung 'Zeit im Bild' (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
  28. Eine Reise ins Paradies – Auf der steirischen Apfelstrasse

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    A
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Rund um den Apfel gibt es viel zu erzählen. Die 'Paradiesfrucht' sichert die Existenz vieler steirischer Obstbauern. Welcher Aufwand steckt hinter einem wohlschmeckenden Apfel? Für Adam und Eva war er einst die Vertreibung aus dem Paradies, den Bauern entlang der steirischen Apfelstrasse hingegen bringt er wahren Segen. Die Apfelbauern leben von ihm. Dabei kämpfen sie aber auch mit dem Wetter, dem Hagel und dem Schädling 'Apfelwickler'. 35 Millionen Kilogramm Äpfel werden alljährlich auf der steirischen Apfelstrasse in einem kleinen, nur knapp über 1000 Hektar grossen Gebiet geerntet. Über ein Jahr lang wurde die Arbeit der Obstbauern dokumentiert. Beleuchtet werden darüber hinaus die kulinarische Seite des steirischen Apfels und die Bräuche, die sich um ihn ranken. So stellen die steirischen Apfelmänner in geheimnisvollen Ritualen den Abakus her – den edelsten der Brände der Apfelstrasse.
    Regisseur
    Robert Sturmer
  29. Mit der Tram durch Jerusalem

    Eine Fahrt von West nach Ost

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2013
    Beschreibung
    Korrespondent Richard Schneider steigt in die erste und einzige Strassenbahn Jerusalems und trifft Menschen, die dort leben – mitten in einem Alltag, der alles andere ist als alltäglich. Die Bahn startet am Herzlberg, führt durch das Zentrum von Westjerusalem weiter ins ultraorthodoxe Viertel Mea Sharim, von dort in den palästinensischen Stadtteil Beth. Endstation ist Pisgat Zeev, eine jüdische 'Siedlung' im Osten Jerusalems. Die Strassenbahn rollt erst seit ein paar Jahren durch die 'heilige Stadt' und verbindet West- und Ostjerusalem. Anfangs sorgte die Tram für Chaos, denn die Autofahrer wussten nicht, wie sie mit einer Stadt-Eisenbahn umgehen sollten. Zudem, kritisieren Gegner, schaffe die Bahn politische Fakten, indem sie die Stadt unteilbar mache. Im palästinensischen Stadtteil, Haltestelle Damaskustor, wohnt eine alte Dame der Familie Khalidi direkt bei der Klagemauer und dem Felsendom. Schon seit über 1000 Jahren lebt ihre Familie in Jerusalem. Und mitten in der Stadt befindet sich das Flüchtlingslager Shuafat.
  30. So isst Israel

    Von der Wüste nach Jerusalem

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Der Rheinländer Tom Franz kochte sich im Fernsehen in die Herzen der Israelis und bescherte der Koch-Show 'Masterchef' die höchste Einschaltquote der israelischen Fernsehgeschichte. Auf seiner dreiteiligen Dokumentations-Reise zeigt er ein Israel der Sinnesfreuden und Geschmacksexplosionen, der kulturellen Vielfalt und religiösen Unterschiede. In der ersten Folge reist Tom Franz von der Wüste Negev nach Jerusalem. Die kulinarische Tour beginnt in einer Wüstenoase an der Südspitze des Landes: der Dattelplantage des Kibbuz Samar. Die Kibbuz-Bewegung war einst die Keimzelle Israels, und Tom Franz ist neugierig: Wie leben die Kibbuzniks heute? Über das Essen öffnet Tom Franz auch das Tor zur Heiligen Stadt: Ist Humus, dieses ur-orientalische Street Food, eigentlich ein israelisches Essen oder ein arabisches? Und wer macht den besten Humus in Jerusalem? Überall ragen die Glaubenssymbole der drei Weltreligionen in den Himmel: Minarette, Kreuze, Kuppeln soweit das Auge reicht: 1200 Synagogen, 158 Kirchen und 73 Moscheen geben ein Gefühl dafür, warum Jerusalem die Heilige Stadt heisst. Der Benediktinerpater Nikodemus lädt Tom Franz zum Besuch seines Klosters, der Dormitio Abtei, ein. Das Stammkloster der Mönche liegt auf dem Berg Zion, im Nebengebäude soll Jesus sein letztes Abendmahl eingenommen haben. Nikodemus erläutert Tom Franz die religiöse Dimension von Essen. Schliesslich trifft Tom Franz die 'Chefs for Peace', eine Gruppe jüdischer, christlicher und muslimischer Köche, die sich für den Frieden im Land engagieren. Die renommierten Chefs nutzen ihre Kochkunst, um Menschen unterschiedlichen Glaubens zusammenzubringen. Das kulinarische Abenteuer endet vor den Toren der Heiligen Stadt: Nur ein paar Kilometer entfernt landet Tom Franz in einer einzigartigen Naturlandschaft, den Judäischen Hügeln. Mittendrin Israels ältestes Gourmetrestaurant: 'Rama's kitchen'. Rama Ben Zvi war Tänzerin in Jerusalem, bevor sie vor 20 Jahren in ihrem Garten ein ganz spezielles Restaurant eröffnete. Rama geht es um Harmonie im Leben: Die köstlichen Gerichte haben ihre Wurzeln in der palästinensischen Küche. Kann Essen kulturelle Gräben überbrücken? Produkte kennen keine nationalen Grenzen, und das Team in 'Rama's kitchen' auch nicht: Muslime und Juden kochen hier friedlich am selben Herd und schaffen in ihrer Küche das, wovon die Weltpolitik seit Jahrzehnten träumt: ein Stückchen Frieden in Nahost.
    Episodenummer
    1
    Regisseur
    Mica Stobwasser, Louis Saul
  31. So isst Israel

    Von den Judäischen Hügeln zum See Genezareth

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Der Rheinländer Tom Franz kochte sich im Fernsehen in die Herzen der Israelis. In dieser Folge reist er von den Judäischen Hügeln über das Westjordanland hoch in den Norden nach Galiläa. Er zeigt ein Israel der Geschmacksexplosionen, der kulturellen Vielfalt und religiösen Unterschiede. In wunderbaren Bildern zeigt der Film ein Israel, wie es kaum jemand kennt. Auch erzählt er eine völkerversöhnende Liebesgeschichte zwischen eines Arabers und einer Jüdin. Die Reise beginnt in der Judäischen Bergwelt westlich von Jerusalem mit einem der interessantesten Käsemacher in Israel: Shai Seltzer. Seit 6000 Jahren wird in der malerischen Hügellandschaft Landwirtschaft betrieben. In einer Kalksteinhöhle zeigt Shai Seltzer Tom seine Schätze: Ziegenkäse in allen Reifestadien. Der Film lässt die Konflikte der Region nicht unerwähnt, erzählt aber auch die völkerversöhnende Liebesgeschichte des Arabers Yakub Barhum, der unbedingt die jüdische Köchin Michal Baranes heiraten wollte. Tom besucht das ungewöhnliche Paar in dem arabischen Dorf Ein Rafa abseits von Jerusalem. In der Küche lernt er, wie man Lebensphilosophie in Gourmet-Essen packt. Michal Baranes kocht 'Shrimps-Falafel', und dieser 'Signature Dish' sprengt nicht nur kulinarisch alle Grenzen: Shrimps sind nicht koscher, der Rote-Beete-Meerrettich ist urjüdisch. Die Chefin vermischt alles und umhüllt es arabisch: in einer Falafel. Die kulinarische Reise geht weiter nach Galiläa, das Land, wo Milch und Honig fliessen. Galiläa gilt heute als eines der besten Weinanbaugebiete in Israel. An der Grenze zum Libanon hilft Tom Franz bei der Weinlese der Tulip Winery. Der junge Besitzer Roy Itzhaki hat mit Tulip eine Vision verwirklicht: Er produziert Spitzenwein mit Mitarbeitern, die geistig behindert sind. Letzte Station dieser Folge ist der See Genezareth, das grösste Süsswasserreservoir Israels. Zu Zeiten Christi war das 'Galiläische Meer' fischreich wie kaum ein anderes Gewässer. Viele der Jünger Jesu waren Fischer wie Menachem, mit dem Tom Franz die Netze auswirft, auf der Jagd nach der Spezialität der Region, dem St. Peters Fisch. Menachem erzählt von der besonderen Magie des Sees, die sich für gläubige Christen vor allem am Nordostufer entfaltet. Im Kloster Tabgha zeigt Pater Nikodemus Tom Franz die berühmten Mosaike und den Stein, auf dem Jesus das Wunder der Brotvermehrung vollbracht haben soll: Mit fünf Broten und zwei Fischen speiste er 5000 Menschen. Heute kümmern sich die Benediktinermönche darum, dass benachteiligte Familien aller Glaubensrichtungen in Tabgha ein wenig Erholung finden.
    Episodenummer
    2
    Regisseur
    Mica Stobwasser, Louis Saul
  32. So isst Israel

    Von Galiläa nach Tel Aviv

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    In dieser Folge reist Tom Franz von Galiläa ins moderne Tel Aviv und trifft auf einen spannenden Gegenpol zum religiös geprägten Jerusalem. In der antiken Hafenstadt Jaffa im Süden von Tel Aviv begleitet Tom Franz Haim Cohen, den Vater der Spitzenköche in Israel, auf den Spuren seiner Kindheit, die geprägt war vom Miteinander von Juden und Arabern. Das Jahrtausende alte Akko, einstige Hafenstadt der Kreuzfahrer, ist die Heimat von Uri Buri. Er gilt als einer der besten Fischköche im Nahen Osten und ist ein absolutes Original. Er hat in einer Kommune gelebt und als Bomben-Entschärfer gearbeitet, bevor er als Autodidakt zu kochen begann. Heute gibt er sein Wissen weiter: An junge arabische Israelis, die in der orientalischsten Stadt Israels keine Arbeit finden. 40 Kilometer weiter, im grünen Norden des Landes, besucht Tom Franz einen der Väter der Food-Revolution in Israel: Nur wenige haben die neue Küche Israels so beeinflusst wie Erez Kamorovsky. Sein kulinarischer Horizont reicht von Japan über Frankreich bis nach Kalifornien. Heute lebt er in einem kleinen Dorf, nur 700 Meter entfernt von der libanesischen Grenze. Umgeben von wilden Gärten mit Blick auf Olivenhaine ist er mit all seinem Wissen an der Basis des Kochens angekommen: der Liebe zu einfachen Produkten aus seinem Garten und der Region. Weiter geht es nach Bnei Brak, der Vorstadt von Tel Aviv, wo 180 000 ultraorthodoxe Juden leben. In Hillels Restaurant soll es die besten Shabbat-Gerichte der Stadt geben. Gläubige Juden dürfen am Samstag nicht arbeiten, keine Elektrizität nutzen. Gleichzeitig wollen sie gerade am Shabbat gut essen. Aus diesem Dilemma hat Hillel ein Geschäft gemacht: Er kocht koschere 'Shabbat-Gerichte to go', die zu Hause warmgehalten werden. Das säkulare Tel Aviv ist für viele fromme Juden dagegen ein Sündenpflaster. Dort trifft Tom Franz auf Meir Adoni, ein kreatives Genie der Metropole. Adoni nennt sich spasshaft den 'bösen Jungen unter den Juden', denn in seinem Gourmet-Restaurant bricht er alle Regeln der koscheren Speisegesetze und befördert Tradition in die Gegenwart. Die Stadt, in der die Party angeblich niemals endet, macht sich ausgehbereit, und Tom taucht ein in das exzessive Nachtleben von Tel Aviv. Einer der angesagtesten Geheimtipps des Landes ist das 'HaSalon' von Eyal Shani. Essen wird dort zur Performance. Eyal Shani ist der Philosoph unter den Kochstars Israels und inszeniert mit seinem Tanz auf dem Vulkan das Finale der Doku-Reihe 'So isst Israel'.
    Episodenummer
    3
    Regisseur
    Mica Stobwasser, Louis Saul
  33. Laurel & Hardy – Die lieben Verwandten Our Relations

    Kategorie
    Komödie
    Produktionsinfos
    Spielfilm
    Produktionsland
    USA
    Produktionsjahr
    1936
    Beschreibung
    Während Stan und Oliver gutbürgerlich leben und verheiratet sind, erhalten ihre tot geglaubten Zwillingsbrüder, beide Matrosen und schwarze Schafe ihrer Familien, Landurlaub. Durch Verwechslungen schlittern die einen in Ehekrisen, die anderen durch einen kostbaren Ring in Schwierigkeiten. – Eine verzwickte Doppelgänger-Groteske mit Laurel und Hardy, die mit ungewöhnlichem Aufwand produziert wurde.
    Cast
    Stan Laurel, Oliver Hardy, Alan Hale, Sidney Toler, James Finlayson, Betty Healy, Daphne Pollard
    Regisseur
    Harry Lachman
    Drehbuch
    Richard Connell, Felix Adler
  34. Laurel & Hardy – In Oxford A Chump at Oxford

    Kategorie
    Komödie
    Produktionsinfos
    Spielfilm
    Produktionsland
    USA
    Produktionsjahr
    1940
    Beschreibung
    Stan und Ollie vereiteln einen Bankraub und erhalten zur Belohnung ein Stipendium für die Universität von Oxford. Dort werden sie zu Opfern gemeiner Streiche ihrer Kommilitonen. Dann fällt Stan auch noch ein Fensterrahmen auf den Kopf. Infolge dieses kleinen Unfalls denkt er plötzlich, er sei der verschollene Lord Paddington. Als er Ollie als seinen Diener einstellt, platzt diesem der Kragen ... 1940 schrieb der britische Schriftsteller Graham Greene im Spectator: 'Laurel und Hardy sind wieder da! Das ist eine erfreulichere Nachricht, als jede frohe Botschaft, die die Zeitungen sonst verkünden. 'A Chump at Oxford' gehört zu ihren besten Filmen, die nach Urteil mancher Lästermäuler erfreulicher sind als die von Chaplin. Ihre Clownerien sind pure. Sie geben nicht vor, eine unverbesserliche Welt verbessern zu wollen, und sie hatten nie den Ehrgeiz, auch noch den Hamlet zu spielen.'
    Cast
    Stan Laurel, Oliver Hardy, Forrester Harvey, Wilfred Lucas, Forbes Murray, Frank Baker, Eddie Borden
    Regisseur
    Alfred Goulding
    Drehbuch
    Charley Rogers, Felix Adler, Harry Langdon
    Hintergrundinfos
    Als Stan und Oliver, die sich auf Stellungssuche als Butler-Ehepaar und Strassenreiniger danebenbenommen haben, versehentlich einen Bankräuber stellen, erhalten sie ein Bildungsstipendium für die Universität Oxford. Dort werden sie das Ziel manchen Studentenulks. Abgesehen von wenigen Sequenzen, etwa Stans ungewöhnlichem 'Spiel mit drei Händen', ist der Film ein wenig ambitioniertes Serienprodukt; Elemente aus den Kurzfilmen von Laurel & Hardy werden aufgenommen, ohne sie zu einer stilistisch geschlossenen Komik zu verarbeiten. (1950 zunächst mit dem Kurzfilm 'Towed in a Hole' gekoppelt, wurde der Film unter verschiedenen Titeln wiederaufgeführt: 'Dick und Doof als Studenten', 'Dick und Doof in der Schule', 'Laurel & Hardy: A Chump at Oxford') (Lex. des Internat. Films).
  35. Schweizweit

    Themen: Schlemmen mit Catherine – Feines aus der Natur

    Kategorie
    Infomagazin
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    CH
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Die Lust auf neue Geschmacksvarianten lässt Catherine Fattebert nicht los. Suchen, erfinden und vor allem neue Rezepte wagen, das fasziniert die Feinschmeckerin und Gastro-Autorin. Ihre Rezepte sind schmackhaft, amüsant und kreativ sie sind alles ausser kompliziert und sie sind vor allem grosszügig. So grosszügig, dass sie ihre mit Liebe gekochten Gerichte zusammen mit Nachbarn und Freunden geniessen kann. Aufgewachsen in einer Familie von Geniessern, lernte Catherine Fattebert früh, die Qualität guten Essens zu schätzen. Sie war vier Jahre alt, als sie ihr erstes Gericht ganz allein kreierte Crêpes mit Zucker. Die Zutaten ihrer Küche findet sie in der Natur rund um ihren Wohnort Vevey.
  36. heute

    Wetter

    Kategorie
    Nachrichten
    Produktionsinfos
    gemischte Themen
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Die Nachrichtensendung des ZDF. Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.
    Bemerkung
    Anschliessend: Wetter
  37. NZZ Format NZZ

    Themen: Heilen mit Pflanzen – Phytotherapie

    Kategorie
    Infomagazin
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    CH
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Gegen alles ist ein Kraut gewachsen: Weissdorn gegen Herzbeschwerden, Johanniskraut gegen Depressionen. Ein Film über die Geschichte, Anwendung, Wirkung und den Erfolg von Heilpflanzen. Das Heilen mit Pflanzen ist für viele Menschen eine Alternative: Allergiegeplagte profitieren von sanften pflanzlichen Medikamenten, und auch bei Burn-outs ist Phytotherapie eine gute Ergänzung zu Antidepressiva. Heilpflanzen kommen seit jeher als Tees und Tinkturen zum Zug, aber immer mehr auch als standardisierte Medikamente. Frauen setzten schon immer Kräuter ein. In der Gruppe Herbadonna tauschen Ärztinnen und Apothekerinnen ihr Wissen aus. Auch ältere Menschen kennen noch vieles, und Kinder lernen altes Wissen über Heilpflanzen in einem generationenübergreifenden Projekt in Maienfeld.
  38. Schätze der Welt – Erbe der Menschheit

    Themen: Vom Verfall einer Kultur – Crespi d'Adda (Italien)

    Kategorie
    Darstellende Kunst
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2010
    Beschreibung
    'Crespi d'Adda' war einst eine Fabrik, die sich ihre eigene kleine Welt leistete. Ende des 19. Jahrhunderts hatte die Familie Crespi diese Fabrik und Wohnhäuser am Fluss Adda bauen lassen. Heute stehen die Turbinen des bankrotten Unternehmens still, und keiner hat mehr Zugang zu den Räumen. Doch die Fabrik mit ihren Fliesen, ihrem Parkett und ihren Wandmalereien, die in jedem Detail ästhetisch anspruchsvoll sind, hat ihre Faszination bewahrt. Am Ufer des Flusses Adda wurde die Fabrik einst errichtet, und entlang der Hallen entstand der Ort Crespi mit Wohnhäusern, einer Kirche, einem Kinderhort und einer Schule. Am Ende des Weges steht ein Monument, wie Pharaonen es sich bauen liessen, nur im Geschmack der Zeit um die Jahrhundertwende: Das Denkmal über der Familiengruft ist fast so hoch wie die Fabrikschornsteine. Davor befindet sich ein Feld, reihenweise bestellt mit kleinen Kreuzen. Auf dem Friedhof der Crespi durfte jeder aus ihrer Arbeiterschar seine letzte Ruhestätte finden. Eine reiche Saat zu Füssen des Fabrikanten, des Wohltäters und Nutzniessers seiner Wohltaten. Das Haus, das er und seine Nachkommen zu Lebzeiten bewohnten ist ein Schloss mit Turm und Zinnen, direkt neben der Fabrik. Aber auch die Häuser seiner Arbeiter waren grosszügig geplant und eingerichtet, die der höheren Angestellten noch grosszügiger – zufriedene Arbeiter arbeiten besser. Das Werk blieb nicht im Familienbesitz. Mehrfach wechselte die Leitung im Laufe des 20. Jahrhunderts. 1995 wurden die Fabrik und der ganze Ort als Beispiel einer Industriekultur, die schmuckvolle Architektur mit Funktionalität in Einklang brachte in die UNESCO-Welterbe-Liste aufgenommen. Damals allerdings war die heute sinnlose Weitläufigkeit der riesigen Hallen vom Maschinenlärm gefüllt. 2003 musste die Fabrik Insolvenz anmelden. Heute haben Verfall und Zerstörung ihre eigene Schönheit entwickelt.
  39. Tagesschau

    Kategorie
    Nachrichten
    Produktionsinfos
    Nachrichten
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die 'Tagesschau' bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
    Hintergrundinfos
    Die Nachrichtensendung bringt die Zuschauer immer auf den neuesten Nachrichtenstand. Neben tagesaktuellen Nachrichten aus aller Welt, bietet sie darüber hinaus Hintergrund-Informationen und ordnet Ereignisse und Sachverhalte ein.
  40. Pufpaffs Happy Hour

    Kategorie
    Kabarett und Satire
    Produktionsinfos
    Kleinkunst/Kabarett
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Bissige Satire und gehobener Unfug mit Sebastian Pufpaff und Gästen: Florian Schroeder, Doro Breuer, Hennes Bender, Nektarios Vlachopoulos sowie die selbst ernannten Weltstars Bert & Roy. Pufpaffs 'Happy Hour' in der Berliner Kulturbrauerei ist eine geballte Ladung Kabarett und Comedy, Musik und Poetry Slam. Sicher ist nur die Überraschung. Satire ohne Risiko ist schliesslich wie abgestandenes Bier: braucht kein Mensch. Für feinen Humor und gehobenen Unfug sorgen in dieser Folge neben dem Gastgeber selbst: Florian Schroeder erklärt heute endlich und ein für alle Mal, wer Schuld ist. Woran? An allem! Die Lösung für sämtliche Probleme der Welt liefert er gleich mit. Doro Breuer fragt sich, wann Vitamine eigentlich in Drogeriemärkte ausgelagert wurden und gibt sich als leidenschaftliche Anwältin der Aprikose. Hennes Bender: Was haben Donald Trump, Martin Schulz und Berliner Blumenverkäufer gemeinsam? Sie alle sind Opfer von Herrn Benders rasend komischen Wortspitzen! Nektarios Vlachopoulos: Kennen Sie den schon? Der junge Poetry Slammer erzählt den möglicherweise längsten Witz der Welt. Bert & Roy: Showtime! Der selbst ernannte Weltstar Roy Sanders, 'King of Superparty', bringt seine Ein-Mann-Band Bert 'Bert' Kortheim mit. Zusammen garantieren sie einen, nun ja, unvergesslichen Auftritt.
    Regisseur
    Axel Ludewig
    Programmtext
    Erstausstrahlung
1-40 von 6842 Einträgen

Videos verfügbar

  1. Natur im Garten

    Themen: Es wird durchgeblüht

    Kategorie
    Ratgeber/Service
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    A
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Biogärtner Karl Ploberger reist nach Sattledt in Oberösterreich und besucht Magdalena Brückl. Ihr Garten ist 1000 m² gross, es gibt einen Gemüsegarten, ein Staudenbeet und einen Schwimmteich. Im Gartenkalender ist Vollfrühling und die Eisheiligen sind vorbei. Gurken, Zucchini, Auberginen und Tomaten werden im Freien gepflanzt, im Obstgarten ist einiges zu tun, und Rasen oder Wiese können neu ausgesät werden. In der Gartenpraxis zeigt Karl Ploberger, wie man auf einem schattigen Balkon sein kleines Gartenparadies schaffen kann. Er erklärt, welche Balkonkästen man am besten verwendet, mit welchem Substrat diese gefüllt werden, und worauf man beim Setzen der Pflanzen achten soll. Der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt, allerdings sollten die Pflanzen nicht höher als 20 cm werden. Wie man mit wenigen Handgriffen aus Birkenästen, Reagenzgläsern und Schneeballblüten eine Tischdekoration zaubert, zeigt Floristin Marlene Hadrigan.
    Episodenummer
    4
    Hintergrundinfos
    Unter dem Motto 'Wissen, was wirkt, und sehen, wie's geht' führt der Moderator und Gartenbuchautor Karl Ploberger durch eine bunte Mischung aus Unterhaltung, Service und Information rund ums Thema 'Garten'. Ausserdem stellt er in jeder Sendung besondere Gärten und deren Besitzer vor.
  2. Im Land der Höhlen, Felsen und Falken – Die Fränkische Schweiz

    Kategorie
    Natur und Umwelt
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2009
    Beschreibung
    Die Fränkische Schweiz ist eine fast idealtypische Natur- und Kulturlandschaft. Die Dokumentation zeigt die aussergewöhnliche Tier- und Pflanzenwelt der Region. Hier findet man Wanderfalken, Siebenschläfer, Apollofalter und Dachse. Auf engem Raum gibt es steile Felsklippen, weit ausgedehnte Wacholderheiden und malerische Streuobstwiesen. Vor allem die bizarren Felsnadeln und Höhlen sind einzigartig in Mitteleuropa. Die Fränkische Schweiz, gelegen im Städtedreieck Nürnberg, Bamberg und Bayreuth, besitzt trotz jahrhundertelanger Nutzung durch den Menschen auch einen erfreulichen ökologischen Reichtum. Als Karstgebiet birgt die Fränkische Schweiz auch im Untergrund so manches Geheimnis. Mehr als 1000 Höhlen sind bereits bekannt, im Laufe der Jahrtausende sind riesige und bizarre Tropfsteingebilde entstanden. Wo während der Eiszeiten Menschen, Höhlenbären, Mammuts und andere urzeitliche Tiere Unterschlupf suchten, leben heute Höhlenkrebse, Spinnen und Fledermäuse.
  3. Bilder aus Südtirol

    Themen: Im Einsatz gegen die Mafia – Der mexikanischen Priester Alejandro Solalinde kämpft für Flüchtlinge / Freiwillige Feuerwehren Südtirols – 'Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr' / Kaiserjäger und Onorevole – Licht und Schatten im Leben des Südtiroler

    Kategorie
    Regionalmagazin
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    A
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    'Bilder aus Südtirol' ist das Bundesländermagazin des ORF-Landesstudios Tirol. Die Dokumentationen stellen die Kultur und das gesellschaftspolitische Geschehen in Südtirol vor.
  4. auslandsjournal extra

    ZDF-Korrespondenten berichten aus aller Welt

    Kategorie
    Zeitgeschehen
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    'auslandsjournal extra' zeigt politische Entwicklungen und gesellschaftliche Veränderungen in den Ländern der Welt. Das Magazin berichtet über Hintergründe von Konflikten, beobachtet Entwicklungen der internationalen Politik, und Auslandskorrespondenten liefern Analysen.
  5. nano

    Die Welt von morgen | Themen: Vogelfreundlich – Auch kleine Gärten lassen sich attraktiv für Vögel gestalten / In Feldern und Wiesen wird es still – Pestizide sorgen für immer weniger Vögel / #Papier als Partymacher – Mit dem Holzprodukt kann man auf viel

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    A/D/CH
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Zuckerkrank – Die künstliche Bauchspeicheldrüse macht Fortschritte. Es tut sich einiges in der Diabetes-Forschung. Münchner Wissenschaftler arbeiten an einer Schluck-Impfung, die das Entstehen von Typ 1 Diabetes im Kindes- oder Jugendalter verhindern soll. Noch im Anfangsstadium ist der Versuch, aus Stammzellen Insulin produzierende Zellen herzustellen. Grazer Forscher haben jetzt eine künstliche Bauchspeicheldrüse entwickelt, die noch auf ihre Alltagstauglichkeit getestet werden muss. Grossprojekt – Im Herzen Londons entsteht ein neuer Bahntunnel. Ingenieure des Mega-Projektes 'Crossrail' arbeiten an dem grössten Tunnelbau Europas. 40 Bahnhöfe und zwei 21 Kilometer lange Tunnel werden entlang der 180 Kilometer langen Strecke entstehen. 1.000 Tonnen schwere Bohrer aus Deutschland wühlen sich durch Londons Untergrund wühlen. Ein grosser Teil der Strecke eröffnet Ende Mai. Der Rest der Strecke wird in mehreren Abschnitten 2018 eröffnet.
  6. Andalusien – Promis, Piratendörfer, alte Pracht

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Andalusien: malerische Dörfer, schneebedeckte Gipfel, maurische Prachtbauten und sonnenverwöhnte Küsten. Die Reisereportage führt durch eine der attraktivsten Urlaubsregionen Europas. Von Marbella, dem Eldorado der Schönen und Reichen, geht es über das Surfer-Paradies Tarifa nach Sevilla, Granada und Cordoba. Bauten wie Alhambra und Mezquita bezeugen das jahrhundertelange Miteinander der grossen Weltreligionen Islam und Christentum. Einheimische und Zugezogene gewähren Einblicke in ihr Leben, aber auch in ihre Ängste und Träume. Mit einer jungen Deutschen blicken die Autorinnen hinter die Kulissen der berühmten königlichen Hofreitschule in Jerez de la Frontera. Sie begleiten einen Kolumbianer, der mit seiner Flamenco-Gitarre die Herzen der Menschen in der Altstadt von Sevilla erobert. In Tarifa treffen sie die Nigerianerin Favour, die vor vielen Jahren als Flüchtling an der Küste gelandet ist. Mit einem Stand auf dem lokalen Markt hält sie ihre Familie über Wasser. Einst trieben vor der Küste Tarifas Piraten ihr Unwesen, heute ist der Ort Treffpunkt für Wind- und Kitesurfer aus aller Welt. Alex P. lässt sich mit seinem Kiteboard durch die Lüfte tragen und berichtet, wie er mit Beharrlichkeit und Disziplin an die Weltspitze gelangte. Spitze in seinem Fach ist auch der bayerische Starkoch Thomas S., der die verwöhnte Kundschaft Marbellas mit immer neuen Leckerbissen erfreut. Doch Marbella ist nicht mehr, was es einst war. Im Gefolge gefeierter Schönheiten und alten europäischen Adels fluten Touristenströme und B-Promis die noblen Boulevards und Diskotheken. Zum Leidwesen einer der wichtigsten Persönlichkeiten der High Society von Marbella: Conde Rudi, Rudolf Graf von Schönburg, Gründer des berühmten 'Marbella Club', in dem heute noch der Glanz der guten alten Zeit hochgehalten wird. In Cordoba erinnert vieles an die jahrhundertelange Ära muslimischer Herrscher. Von der damaligen 'convivenza', dem friedlichen Miteinander der Religionen, ist jedoch wenig übrig geblieben. In Cordoba gibt es einen Streit um die frühere Moschee und jetzige Kathedrale. Die junge Lehrerin Natalia setzt sich dafür ein, dass die Mezquita von Cordoba wieder – wie früher – Angehörigen beider Religionen offensteht. Trotz der kostbaren Kulturdenkmäler, weiter Strände und einer atemberaubenden Landschaft, ist der stolze Süden Spaniens wegen der hohen Arbeitslosigkeit und der herrschenden Korruption zu einem Sorgenkind Europas geworden.
  7. Spaniens Küsten und Strände

    Kategorie
    Tourismus
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2014
    Beschreibung
    Spanien ist ein Sehnsuchtsziel deutscher Touristen. Aus der Luft lässt sich die Vielfalt der spanischen Regionen am besten überblicken – vor allem die Schönheit der Küstenlandschaften. Eine Reise von Galicien und Kantabrien im Nordwesten der Iberischen Halbinsel über die Balearen, die Costa Brava mit dem Fischerort Cadaqués, einst Wohnsitz Salvador Dalís, der Touristenhochburg Benidorm, der Costa de la Luz bis nach Gran Canaria und Teneriffa.
  8. Spaniens Burgen und Städte

    Kategorie
    Tourismus
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Spanien ist ein Sehnsuchtsziel deutscher Touristen. Aus der Luft lässt sich die Vielfalt der spanischen Regionen am besten überblicken. Mittelalterliche Burgen und charmante Kleinstädte, die weissen Dörfer Andalusiens, die avantgardistische Architektur Barcelonas, das stolze Toledo. Tradition und Moderne stehen in einem spannenden Dialog – Spanien bietet weit mehr als Sonne und Strand.
  9. 17.000 Kilometer Kanada 17 000 Kilometer Kanada

    Kämpfen, Jagen, Überleben

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    17 000 Flugkilometer, sechs Wochen im Sommer, sind Johannes Hano und sein ZDF-Team in Kanada unterwegs, dem zweitgrössten Land der Erde. Es ist eine Reise an die entlegensten Orte und die kulturellen Zentren eines Landes, das für viele ein Sehnsuchtsort ist, voll magischer Schönheit und Hoffnung auf ein besseres Leben. Und doch ist vieles anders, als es scheint. Es sei ein 'einzigartiges Erlebnis, eine Chance, sein eigenes Land einmal richtig kennenzulernen, eine Gelegenheit, die sich so schnell nicht wieder bietet', schwärmt John Tory, der Pilot, der das Team die ganze Zeit begleitet. '17.000 Kilometer KANADA' ist eine Momentaufnahme aus dem kanadischen Sommer, die deutlich werden lässt, wie gross und vielgestaltig dieses Land ist. Die Reisereportage zeigt auch, wie die Menschen die ganz unterschiedlichen Herausforderungen annehmen und niemals aufgeben, immer auf der Suche nach einem besseren Leben. Im ersten Teil sind Johannes Hano und sein Team unterwegs in Kanadas rauem Norden, wo die Menschen der Natur jeden Tag ein Leben abtrotzen. Von Fogo Island in Neufundland an Kanadas stürmischer Nordatlantikküste geht es über die Arktis bis nach Old Crow im Yukon, an den Ort, in dem heute noch die Nachfahren der ersten Menschen leben, die Kanada vor mehr als 10 000 Jahren besiedelten. Auf dem Nordatlantik – vor Neufundland – ist das Team mit irisch- und britischstämmigen Fischern unterwegs, die heute darum kämpfen müssen, ihre Heimat, ihr Leben auf der Insel zu bewahren. Menschen, die nicht bereit sind, ihr einfaches, hartes Leben, ihre Identität aufzugeben. 'Es gab hier immer den starken Willen zu überleben, und den gibt es bis heute', sagt Phil Barnes von der Fischereikooperative Fogo. Mit Kreativität und harter Arbeit trotzen sie den zerstörerischen Kräften der Globalisierung und machen sich die Veränderung doch zunutze – mit einem der teuersten und aussergewöhnlichsten Hotels der Welt. 'Wir wollten etwas machen, was tief verwurzelt ist in unserer Heimat, das aber gleichzeitig verhindert, dass es zu einem folkloristischen Spektakel verkommt und wir zu einer Karikatur unserer selbst werden', erklärt Zita Cobb, die die Idee dazu hatte. Aufgeben sei keine Option. Acht Flugstunden weiter nördlich – im ewigen Eis der Arktis – in einer Region, die fast sechs Mal so gross ist wie Deutschland und in der nur gut 30 000 Menschen leben, wird klar, dass es keinen Ort auf der Welt mehr gibt, der sich der Hybris der Zivilisation entziehen kann. Fünf Tage ist das ZDF-Team mit Inuit-Jägern unterwegs an einem der unwirtlichsten und doch magischsten Orte der Erde, einem Ort, in dem Vegetarier keine Überlebenschance hätten. Mit der erbarmungslosen Natur, die keine Fehler verzeiht, kommen die Menschen am nördlichen Ende der Welt seit 8000 Jahren klar. Heute aber wird ihr Leben infrage gestellt durch eine Allianz des westlichen Fortschritts – durch Minenkonzerne und Greenpeace. 'Ihr Europäer glaubt wirklich jeden Mist, den man euch erzählt', sagt uns Charlie Inuarak, der Bürgermeister von Pond Inlet auf Baffin Island. 'Und dann erlasst Ihr Verbote und Quoten, die unser Leben betreffen, das ist nicht in Ordnung'. Ein Vorwurf, den man überall hört in Kanadas Norden, auch in Old Crow in Yukon, 160 Kilometer nördlich des Polarkreises.
    Episodenummer
    1
  10. Schwarzes Meer und Weisse Nächte

    Macht und Menschen in Osteuropa

    Kategorie
    Tourismus
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Osteuropa: Das ist die Faszination des Unfertigen. Wunderschöne Landschaften, Menschen zwischen Aufbruch, Mut und Verunsicherung. Vom Schwarzen Meer bis in die Weissen Nächte erleben Matthias Fornoff und sein Team den Mythos Osteuropa. Fremd und nah, beunruhigend und anziehend zugleich. Länder, zerrissen zwischen West und Ost, über Jahrhunderte Spielbälle der Weltmächte. Die Ukraine ist im Frühjahr 2014 zum Brennpunkt geworden. Ein heisser Krieg in Europa. Undenkbar schien das. Wie gehen die Menschen in der Ukraine damit um? Welche Befürchtungen gibt es in den Nachbarstaaten? Der zweite Teil der Reise-Reportage beginnt im ukrainischen Lwiw, dem früheren Lemberg, und führt zunächst in die Karpatenukraine, im Westen des Landes. Die seit k.-u.-k.-Zeiten hier lebende ungarische Minderheit hat Angst, zum Dienst an der Front eingezogen zu werden. Von dort geht es nach Süd-Polen ins sogenannte Aviation Valley. Ein Gebiet, in dem sich die Flugzeugindustrie angesiedelt hat. Rund um die Stadt Rzeszow wird deutlich, wie Polen die Mitgliedschaft in der EU zum Aufstieg nutzte und den Nachbarn Ukraine wirtschaftlich weit hinter sich liess. In Miedzyrzecz – 90 Kilometer von der deutsch-polnischen Grenze entfernt – findet eine Übung statt. Rund hundert Männer und Frauen treffen sich am Wochenende und machen sich bereit für den Ernstfall. Seitdem in der Ostukraine Krieg herrscht, ist auch in Polen die Angst vor dem grossen Nachbarn im Osten zurückgekehrt. An der Grenze zu Kaliningrad hingegen, der russische Exklave in der EU, zwischen Polen und Litauen gelegen, gibt es einen regen kleinen Grenzverkehr. Die Einwohner kommen gut mit ihren Nachbarn klar. Trotz der Ukraine. Und die baltischen Staaten beeilen sich, unabhängig von Energielieferungen aus Russland zu werden. Ein Umlade-Terminal für Flüssiggas ist im litauischen Klaipeda entstanden. An der riesigen Anlage können Schiffe aus aller Welt anlegen. Aus Norwegen, aber auch aus Katar und Algerien. Estland und Lettland sollen an diese Gasleitung angeschlossen werden. Die Reise durch Osteuropa endet in den Weissen Nächten von St. Petersburg mit Einblicken in die russische Seele und einer Beschreibung der Stimmung im Sommer 2015. Was wissen die Russen vom Krieg in der Ukraine, und was halten sie eigentlich vom Handeln ihres Präsidenten Putins hier in seiner Heimatstadt?
    Episodenummer
    2
  11. Kulturzeit

    Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD | Themen: Das Ende der Redefreiheit? – Die Dokumentation 'Free Speech, Fear Free' / Die Kinder des Widerstands – Was passiert mit den ehemaligen Unterkünften in Bad Sachsa im Harz? / Das Kreuz mit der Kuppe

    Kategorie
    Darstellende Kunst
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    A/D/CH
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    'Kulturzeit' ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. 'Kulturzeit' mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
    Wiederholung
    W
    Hintergrundinfos
    Das werktäglich ausgestrahlte Kulturmagazin mischt sich mit seinen Beiträgen in kulturelle und gesellschaftliche Fragen ein. Es bietet neben Hintergrundinformationen Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen aus allen Bereichen des kulturellen Lebens.
  12. Böses Erwachen

    Kategorie
    TV-Krimikomödie
    Produktionsinfos
    Fernsehfilm
    Produktionsland
    D/A
    Produktionsjahr
    2009
    Beschreibung
    Eine Villa im Grünen, Erfolg im Beruf und ein Mann, der sie liebt: Birgit ist glücklich – bis sie entdeckt, dass ihr Mann Frederik sie betrügt. In einem Wutanfall stürzt sie ihn aus dem Hochhausfenster seines Liebesnestes. Zur gleichen Zeit verwickelt Frederiks Geliebte Ilona ihren unberechenbaren Ehegatten in einen Unfall, bei dem dieser stirbt. Um straffrei zu bleiben, schliessen die beiden Frauen einen Pakt. Doch sie haben die Rechnung ohne Frederik gemacht.
    Wiederholung
    W
    Cast
    Uwe Ochsenknecht, Lisa Martinek, Nina Proll, Max von Thun, Sophie Rois, Johannes Krisch, Branko Samarovski
    Regisseur
    Urs Egger
    Drehbuch
    Detlef Michel
  13. Willkommen in Wien

    Kategorie
    TV-Krimikomödie
    Produktionsinfos
    Fernsehfilm
    Produktionsland
    A/D
    Produktionsjahr
    2010
    Beschreibung
    Seit Monaten ermittelt der korrupte Wiener Polizist Albert Schuh erfolglos im Mordfall an seinem ehemaligen Freund und Kollegen. Dann bekommt er einen jungen, überambitionierten Partner. Die Krimikomödie lebt vom gelungenen Zusammenspiel seiner Hauptdarsteller Wolfgang Böck als Wiener Urgestein und Florian Bartholomäi als ambitionierter deutscher Nachwuchspolizist mit Pennäler-Charme. Der deutsche Kollege Thorsten Richter ist ein Ausbund an Korrektheit und Ehrgeiz, und damit das genaue Gegenteil des Wieners, der 'Zuwendungen' aus der kriminellen Szene durchaus aufgeschlossen ist. Da die beiden sich nicht leiden können, bleibt der Streit nicht aus. Der Österreicher halst dem Deutschen einen unnötigen Undercover-Job bei einer Erotik-Chat-Line auf und ermittelt alleine weiter.
    Cast
    Wolfgang Böck, Florian Bartholomäi, Ursula Strauss, Helmut Bohatsch, Julia Stemberger, Michael Menzel, Maria Urban
    Regisseur
    Nikolaus Leytner
    Drehbuch
    Katarina Bali, Nikolaus Leytner
  14. Sommernachtskonzert Schönbrunn 2017

    Themen: Antonin Dvorák: Karneval-Ouvertüre, op. 92 Nr. 2, 'Za tíhlou gazelou' aus 'Armida', 'Song to the moon' aus 'Rusalka' / Peter I. Tschaikowsky: 'Dornröschen' op. 66a, Adagio – Pas d'action; Valse / Sergej Rachmaninow: 'The Water Lily', op. 8, Nr. 1,

    Kategorie
    Klassische Musik
    Produktionsinfos
    Konzert
    Produktionsland
    A
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Ein besonderes Open-Air-Konzert findet am Abend des 25. Mai im barocken Ambiente des Schönbrunner Schlossparks statt: das Sommernachtskonzert Schönbrunn 2017. Die Wiener Philharmoniker bieten bei freiem Eintritt stimmungsvolle Musik unter der Leitung des weltberühmten Dirigenten Christoph Eschenbach. Dieses Jahr wird das zusätzliche Highlight die Sopranistin Renée Fleming sein. Der hoch geschätzte Gastdirigent grosser Orchester und Opernhäuser der Welt, Christoph Eschenbach, ist in Breslau geboren. Seit 2010 leitet er das John F. Kennedy Center for the Performing Arts sowie das National Symphony Orchestra in Washington D.C. Im Laufe seiner Karriere leitete Christoph Eschenbach auch das Tonhalle-Orchester Zürich (1982 – 1986), das Houston Symphony Orchestra (1988 – 1999), das Ravinia Festival (1994 – 2003) und das Philadelphia Orchestra (2003 – 2008). Die Amerikanerin Solistin Renée Fleming gehört zu den begehrtesten Sopranistinnen der Welt. Renée Fleming, deren Eltern als Gesangslehrer arbeiteten, verbrachte ihre Kindheit in Rochester, New York. Ihre erste Gesangsausbildung erhielt sie an der Crane School of Music der State University of New York (SUNY) in Potsdam, unter anderem bei der Gesangslehrerin Patricia Misslin. Von 1983 bis 1987 studierte sie weiter an der Eastman School of Music und an der renommierten Juilliard School in New York. Die Wiener Philharmoniker gelten zu Recht als prominenter Exportartikel Österreichs im Kulturbereich. Das Orchester möchte allen Gästen der Stadt genauso wie den Wienern ein musikalisches Live-Erlebnis bieten und knüpft damit an die letzten Jahre an, denn seit 2004 ist dieses Event sehr erfolgreich: Etwa 100 000 Besucher waren es allein 2016, die dieses Konzert-Highlight im Schlosspark genossen. Einen stimmungsvolleren Rahmen als die prächtige Kulisse des Schönbrunner Schlosses und seiner barocken Parkanlage, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, könnte man sich wohl kaum vorstellen. Das Besondere an diesem Konzert ist auch die weltweite Fernseh-Übertragung in über 70 Länder – wenn auch nicht überall live. Redaktionshinweis: Mit dem 'Sommernachtskonzert Schönbrunn 2017' beginnt der diesjährige 'Festivalsommer' in 3sat. Bis zum September reist 3sat zu den grossen Festivals in den 3sat-Ländern und zeigt herausragende Konzerte und Opern-Highlights der grossen Klassikfestspiele im deutschsprachigen Raum. Als nächster Beitrag des Festivalsommers folgt am Samstag, 17. Juni, um 20.15 Uhr 'Anna Netrebko und Yusif Eyvazov'.
    Programmtext
    Erstausstrahlung
  15. Annas zweite Chance

    Kategorie
    TV-Komödie
    Produktionsinfos
    Fernsehfilm
    Produktionsland
    D/A
    Produktionsjahr
    2009
    Beschreibung
    Durch einen spektakulären Finanzbetrug ihres Mannes, der sich mit seiner jungen Geliebten ins Ausland absetzt, steht die Millionärsgattin Anna Ewald Klahsen über Nacht vor dem Nichts. Sie muss ihre Hamburger Villa räumen und bezieht in ihrer alten Heimat Wien ein billiges Zimmer. Der Arbeitsmarkt hat auf eine ungelernte Frau fortgeschrittenen Alters nicht gerade gewartet. Eine Paraderolle für Christiane Hörbiger. Zufällig trifft Anna ihre alte Schulfreundin Heidi wieder, die ihr einen Obst- und Gemüsestand überlässt. Anna ist fest entschlossen, ihre zweite Chance zu nutzen. Doch auf dem legendären Wiener Naschmarkt braucht man einen weiteren Gemüsestand so dringend wie Sand in der Wüste. Ausserdem gibt es noch den zwielichtigen Spekulanten Charly Seckar, der sie mit kriminellen Aktionen von ihrem Stand zu vertreiben versucht. Gerüchte über die Millionen, die sie angeblich auf die Seite geschafft haben soll, erleichtern ihr den Einstieg ins Marktleben nicht. Überraschende Hilfe erhält Anna von dem charmanten Schlitzohr Bernhard Jeschke, genannt der Kammersänger, der ihr einige überlebenswichtige Tricks beibringt und dabei auch ihr Herz erobert. Durch eine glückliche Eingebung entdeckt Anna schliesslich mit frisch gepressten Gemüsesäften eine echte Marktlücke. Tatsächlich beginnt ihr 'Saftladen' zu florieren sogar die alteingesessenen Marktfrauen zollen Anna nun Respekt. Doch als ihr Stand niederbrennt und ausgerechnet Bernhard sich als Komplize des mutmasslichen Brandstifters Charly Seckar erweist, steht Anna erneut vor dem Aus. Grosszügige Hilfe erhält sie von völlig unerwarteter Seite. Charakterdarstellerin Christiane Hörbiger überzeugt in der Paraderolle einer willensstarken Frau, die alles verliert und sich eine neue Existenz als Marktfrau aufbaut. An ihrer Seite spielt Publikumsliebling Friedrich von Thun einen verkrachten Kammersänger, der zwischenzeitlich schräge Töne von sich gibt. Unterhaltungsspezialist Karsten Wichniarz inszenierte in Hamburg und Wien. Das Buch verfasste Christiane Hörbigers Sohn Sascha Bigler zusammen mit Susanne Freund.
    Cast
    Christiane Hörbiger, Friedrich von Thun, Petra Morzé, Simon Morzé, Marianne Mendt, Erwin Steinhauer, Anne Mertin
    Regisseur
    Karsten Wichniarz
    Drehbuch
    Sascha Bigler, Susanne Freund
  16. Märkte – Im Bauch von .

    Wien: Der Naschmarkt

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2012
    Beschreibung
    Seit Beginn des 20. Jahrhunderts gibt es den Naschmarkt in Wien. Im Verlauf von mehr als 100 Jahren hat er sich zu einer Sehenswürdigkeit der österreichischen Hauptstadt entwickelt. Das liegt ganz sicher an Produkten wie dem wohl weltbesten Essig, der hier nach jahrelanger Reifung angeboten wird. Oder an dem Steirischen Kürbiskernöl, das mit seinem nussartigen Geschmack selbst Desserts eine unverwechselbare Note verleihen kann. Es liegt aber auch an der Genussfreude der Wiener, die nicht nur zum Einkaufen und Flanieren auf den Naschmarkt kommen, sondern ihn als zentralen Treffpunkt und Ort des gemeinsamen Schlemmens und Feierns auserkoren haben. Diese Entwicklung fordert die Köche, die sich mit ihren Restaurants auf dem Naschmarkt etabliert haben, zu immer neuen kulinarischen Meisterwerken heraus.
    Episodenummer
    3
    Regisseur
    Stefano Tealdi, Michael Seeber
  17. Im Prater blüh'n wieder die Bäume

    Kategorie
    Komödie
    Produktionsinfos
    Spielfilm
    Produktionsland
    A
    Produktionsjahr
    1958
    Beschreibung
    Auf dem Weg ins Hotel Sacher verliebt sich Erzherzog Peter Ferdinand in die junge Hofratstochter Lixie. Diese hat jedoch nur den Klavierlehrer Toni im Kopf. Durch die Bekanntschaft mit dem Erzherzog hofft Lixie auf die langersehnte Protektion, um Toni eine Stelle an der Oper zu verschaffen. Ein gemeinsamer Abend mit Peter Ferdinand führt jedoch zu einem Skandal. Der Wiener Gesellschaft bleibt das Liebesleben des Erzherzogs mit einer 'Bürgerlichen' nicht verborgen. Als auch noch die Affären einiger ehrwürdiger Honoratioren ans Tageslicht kommen, wird aus dem Skandal eine hochpolitische Staatsaffäre. Da greift Lixies resolute Freundin Mizzi ein.
    Cast
    Johanna Matz, Gerhard Riedmann, Nina Sandt, Theo Lingen, Marte Harell, Susi Nicoletti, Albert Rueprecht
    Regisseur
    Hans Wolff
    Drehbuch
    Juliane Kay
    Kritiken
    Atmosphärisch streckenweise treffend, annehmbar gespielt, oberflächlich-unterhaltsam inszeniert (Lex. des Internat. Films).
  18. Der steinerne Zeuge

    Der Stephansdom erzählt Geschichte

    Kategorie
    Architektur
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    A
    Produktionsjahr
    2011
    Beschreibung
    Verfolgt man die Baugeschichte und das historische Umfeld des Wiener Stephansdoms, dann zeigt sich, dass dieser Dom in vielerlei Hinsicht anders ist als andere Kathedralen in Europa. Erst 1136 wurde das Bauwerk urkundlich erwähnt, also viel später als vergleichbare Dome. Es war die Zeit der Kreuzzüge, Wien war damals ein Fischerdorf an der Donau, und genau dort wurde eine, für die damalige Zeit, mächtige Kirche gebaut. Warum eigentlich? Ausgehend von dieser Gründungszeit beleuchtet Regisseur und Kameramann Ronald P. Vaughan in einer 3sat-Dokumentation den Stephansdom. Erstmals wird die bewegte Geschichte mit vielen Bauphasen in einem Film aufgerollt – mit atemberaubenden Kranperspektiven aus 100 Metern Höhe, Originalplänen, animierten Laserscans, alten Wochenschaubildern, kurzen Spielszenen und faszinierenden Lichtstimmungen im Dom. 'Dazu hat uns das strahlend schöne Herbstwetter buchstäblich der Himmel geschickt', meint Ronald P. Vaughan. Der steinerne Zeuge selbst bleibt stumm, ist aber dennoch beredt: der Geschichtenerzähler mit der Stimme von Peter Simonischek denkt sich in die Erinnerungen des Wiener Wahrzeichens hinein und vermittelt seine Bedeutung in der Kaiserstadt und Donaumetropole für das Land und für die Kirche.
  19. Der Kaiser und das Wäschermädel

    Kategorie
    Komödie
    Produktionsinfos
    Spielfilm
    Produktionsland
    A
    Produktionsjahr
    1957
    Beschreibung
    Franzi Stiglmeier verkauft im Modehaus Springbrunn veraltete Mode. Sie ist mit Herrn von Schwan verlobt, aber heimlich in den Künstler Hans Herrlinger verliebt. Gemeinsam mit Hans gelingt es ihr, Springbrunns Angebot zu modernisieren. Dabei bringt sie nicht nur Tante Rosa zur Verzweiflung, sondern das ganze kaiserliche Wien in Aufruhr.
    Cast
    Germaine Damar, Grethe Weiser, Peter Weck, Wolf Albach-Retty, Oskar Sima, Rudolf Vogel, Ernst Waldbrunn
    Regisseur
    Ernst Neubach
    Drehbuch
    Ernst Neubach
  20. Das weisse Ballett – Die Spanische Hofreitschule

    Kategorie
    Darstellende Kunst
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    A
    Produktionsjahr
    2011
    Beschreibung
    2010 wurde 'Die hohe Schule der klassischen Reitkunst' – seit über 430 Jahren gelehrt in der Spanischen Hofreitschule – in die UNESCO-Liste der immateriellen Kulturgüter der Welt aufgenommen. Was aber macht die Faszination und den Mythos der dressierten weissen Hengste aus, dass sie mittlerweile zum Selbstbildnis und Verständnis der Österreicher gehören wie Stephansdom, Walzer, Mozarts Musik und Sachertorte? Einst geliebtes Prestigeobjekt und Amüsement der österreichischen Kaiser und über Jahrhunderte dem Hochadel vorbehalten, haben die Lipizzaner und die Spanische Hofreitschule etwas geschafft, was den Habsburgern verwehrt blieb: den erfolgreichen Fortbestand bis zum heutigen Tag. Die Dokumentation begibt sich auf Spurensuche ins Bundesgestüt Piber, wo die Fohlen zur Welt kommen und ihre ersten drei Lebensjahre auf der Alm verbringen, weiter zur neuen Ausbildungsstätte am Niederösterreichischen Heldenberg und in die historischen Stallungen der Hofburg in Wien. Vom Alltag der Pferde, der Trainingsarbeit und der engen Beziehung zwischen Mensch und Tier bekommt der Zuschauer ebenso Eindrücke wie vom modern geführten Wirtschaftsbetrieb und der wissenschaftlichen Arbeit, die mit dem Erhalt der Lipizzaner verbunden ist. Denn weltweit gibt es nur knapp 3800 Exemplare dieser gutmütigen, klugen und faszinierenden Tiere.
    Wiederholung
    W
  21. Bouboule – Dickerchen Bouboule

    Kategorie
    Komödie
    Produktionsinfos
    Spielfilm
    Produktionsland
    CH/B
    Produktionsjahr
    2014
    Beschreibung
    Ein übergewichtiger Jugendlicher findet in einem Wachmann einen Freund und im Kriegstraining endlich eine Möglichkeit abzunehmen. Doch sein Umfeld sieht das gar nicht gerne. Liebevolle Komödie. Über 100 Kilo wiegt Kevin. Von den Kindern wird der Zwölfjährige gemobbt, und alle nennen ihn 'Bouboule', 'Dickerchen'. So kann es nicht weitergehen, finden seine alleinerziehende Mutter und sein Arzt, der ihm jetzt schon einen Herzinfarkt voraussagt. Der Einzige, für den sein Gewicht nicht das zentrale Problem ist, ist Kevin selbst. Er liebt den Rausch, den Süsses in ihm auslöst, und fädelt dafür auch mal einen Tauschhandel mit seinem Freund Moukoumbi ein: den getragenen Büstenhalter seiner älteren Schwester gegen Süssigkeiten. Eines Tages taucht auf dem Gelände hinter Kevins Haus der Wachmann Pat auf und trainiert dort seinen Schäferhund. Kevin ist fasziniert von dem drahtigen Wachmann und als dieser ihn einmal vor ein paar fiesen Jungs beschützt, freunden sich die beiden an. Der um einiges ältere Pat sonnt sich zwar in Kevins Bewunderung, macht aber aus seiner Verachtung für dessen Übergewicht keinen Hehl und unterzieht Kevin fortan einem harten Training. Auch wenn seine Mutter alles andere als begeistert ist von dem neuen Freund, nimmt Kevin zum ersten Mal ab. Doch mit der äusseren Verwandlung geht eine innere einher. Kevin übernimmt von Pat auch dessen Überheblichkeit und einen Hang zum Sexismus. Erst als Pat Kevin bei einem dubiosen Einsatz mit einem seiner Kumpel Schmiere stehen lässt, wird auch diesem langsam klar, dass Pat nicht der Held ist, für den er ihn gehalten hat. Die belgisch-schweizerische Koproduktion 'Bouboule' ist Bruno Devilles Spielfilmdebüt. Zuvor hatte der gebürtige Belgier bei diversen Kurzfilmen sowie bei der RTS-Serie 'CROM' Regie geführt. Das Thema von 'Bouboule' kommt nicht ganz von ungefähr: Der Regisseur brachte als Teenager selber fast hundert Kilogramm auf die Waage – ein Grund wohl, warum seine Hauptfigur sehr präzise gezeichnet ist. Kevins Übergewicht sowie die damit verbundenen Probleme werden weder überzeichnet noch verklärt: Kevin ist am Ende des Films alles andere als dünn, aber dennoch um ein gutes Stück reifer. Trotz aller Ernsthaftigkeit des Themas bleibt 'Bouboule' aber immer mehr Komödie denn Drama. Zur komischen Note trägt auch der junge Hauptdarsteller David Thielemans bei, der Kevin sehr leichtfüssig und gewitzt spielt. Unterstützt wird der Debütant von den bekannten französischen Schauspielern Swann Arlaud und Julie Ferrie. 2015 war 'Bouboule' für den Schweizer Filmpreis in der Kategorie 'Bester Spielfilm' nominiert.
    Cast
    David Thielemans, Swann Arlaud, Julie Ferrier, François Hadji-Lazaro, Lisa Harder, Amélie Peterli, Themis Pauwels
    Regisseur
    Bruno Deville
    Drehbuch
    Bruno Deville, Antoine Jaccoud
  22. Reiches Bayern, arme Alte

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Bayern, das Muster-Bundesland: Aber trotzdem ist jeder fünfte Bayer ab 65 von Altersarmut bedroht, der Höchstwert für Deutschland. Wer ist betroffen? Wie geht die Gesellschaft damit um? Die Dokumentation zeigt die armen Alten im reichen Bayern und ihre Überlebenstechniken in ihrem mühsamen Alltag. Ausserdem stellt sie ehrenamtliche Helfer vor, die kontinuierliche Unterstützung anbieten und in Notlagen schnell und unbürokratisch zur Stelle sind. So wie Lydia Staltner vom Münchner Verein Lichtblick Seniorenhilfe. Sie ist keine bayerische Charity-Lady, sondern eine zupackende Unternehmerin mit eigener Werbeagentur. Der Verein ist dort tätig, wo kaum jemand Armut vermuten würde: in den Seenlandschaften Oberbayerns, im schönen Garmisch, im reichen München. Geholfen wird Menschen wie Frau Neiser, 64, die nach einer schweren Krankheit nicht mehr arbeiten kann und von der Grundsicherung lebt. Ihr zahlt die Seniorenhilfe 35 Euro im Monat: 'Möchte man nicht glauben, wie wichtig und wie viel Geld 35 Euro im Monat sind, wenn man sie nicht hat,' sagt sie. Auf dem Land ist es für die Armen besonders schwer: Zum einen schämen sich viele, arm zu sein. Zum anderen sind die Distanzen zur nächsten Hilfe gross. Alfons Rahn, 71, lebt im Bayerischen Wald und ist einer der wenigen Armen, der über sein Leben spricht. Er arbeitete in der Landwirtschaft, konnte nichts zurücklegen. Heute fährt er einmal die Woche nach Mitterteich zur Tafel und versorgt sich so mit Lebensmitteln. Dadurch konnte er in den letzten Monaten sogar 200 Euro zurücklegen: 'Ich muss ja ein bisschen sparen, auch für schlechtere Zeiten.'
  23. Vergessen im Westen

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Von den 50 am stärksten verschuldeten Gemeinden mit mehr als 50 000 Einwohnern liegen 49 in den alten Bundesländern. Der Solidarpakt liess sie in den letzten 20 Jahren verarmen. Der Film begleitet Vertreter der grössten Armutsrisiken durch ihren Alltag, Alleinerziehende, Grossfamilien und jugendliche Migranten. Er zeigt die tägliche, schmerzhafte und verfestigte Armut in westdeutschen Kommunen und ihre teils aberwitzigen Ursachen. Oberhausen musste in den letzten 20 Jahren insgesamt 300 Millionen Euro für den Solidarpakt aufbringen. Der Stadtkämmerer der völlig verschuldeten Stadt, Apostolos Tsalastras, musste dafür eigens Kredite aufnehmen: 'Die besten Angebote kamen von Sparkassen aus dem Osten. Die wussten nicht, wohin mit ihrem Geld.' Brauchen wir also eine neue Ost-West-Diskussion? Nein, sagen Fachleute wie Caritas-Generalsekretär Georg Cremer. Er plädiert dafür, Hilfe nach Bedarf zu verteilen und nicht nach Himmelsrichtung.
    Programmtext
    Erstausstrahlung
  24. Kulturzeit

    Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD | Themen: Wiener Festwochen

    Kategorie
    Darstellende Kunst
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    A/D/CH
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    'Kulturzeit' ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. 'Kulturzeit' mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
    Hintergrundinfos
    Das werktäglich ausgestrahlte Kulturmagazin mischt sich mit seinen Beiträgen in kulturelle und gesellschaftliche Fragen ein. Es bietet neben Hintergrundinformationen Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen aus allen Bereichen des kulturellen Lebens.
  25. nano

    Die Welt von morgen | Themen: Amalgam – Gesundheitsschädliche Zahnfüllungen

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    A/D/CH
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. 'nano' macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht 'nano' seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. 'nano' ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das 'nano-Rätsel'. 'nano' enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmässig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.
  26. Der beste Weg auf die Welt

    Kaiserschnitt oder natürliche Geburt?

    Kategorie
    Menschen
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    In Deutschland wird jedes dritte Kind per Kaiserschnitt geholt. Die Zahl hat sich in den letzten 20 Jahren verdoppelt, doch die wenigsten Eingriffe sind medizinisch notwendig. Ist der Kaiserschnitt ein Lifestyle-Phänomen, oder liegen die Ursachen in den finanziellen und organisatorischen Strukturen unseres Gesundheitssystems? Die Sendung begleitet drei Frauen in den letzten Wochen ihrer Schwangerschaft. Wie werden ihre Kinder geboren?
  27. Kein schöner Land?

    Kategorie
    Natur und Umwelt
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    A
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Österreich hält den Negativrekord in Europa bei der Verbauung fruchtbarer Böden. – Der Film beschäftigt sich mit Landschaftszerstörung und Architektursünden in Österreich. Etwa 37 Prozent der Fläche Österreichs gelten als bewohn- und bebaubar, pro Tag verschwinden 22 Hektar freies Land. Das ist Fläche, die benötigt wird, um 50 Menschen ein Jahr lang bei heutigen Ansprüchen an Nahrungsmittelqualität zu ernähren. Der gesellschaftliche Wandel der letzten Jahrzehnte brachte neue Wertigkeiten und Prioritäten: Es zählen der Traum von Einfamilienhaus, umsatzträchtige Supermärkte, leistungsstarke Infrastruktur. Doch die Zersiedelung in all ihren Ausformungen ist unwirtschaftlich, verursacht schwerwiegende ökologische Dysfunktionen, vermindert die ästhetische Lebensqualität ebenso wie kulturelle Identität. Welche Bedeutung hat also für uns der Boden, auf dem wir stehen? Wir wollen 'idyllisches Dorf in intakter Natur' bleiben, aber unumschränkt urban und bequem leben – ein schizophrenes Verhältnis.
  28. Landlust – Landfrust

    Bauerntöchter über den Wandel in der Landwirtschaft

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    A
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Nach dem Fall der Milchquote und den Verhandlungen um die Ausdehnung der Handelsgrenzen lohnt es sich für viele Bauern kaum noch, sich abzurackern. Gibt es bald keine Kleinbauern mehr? Die sehr persönlichen Lebensgeschichten von fünf Bauerntöchtern aus Österreich veranschaulichen eindrucksvoll den Wandel in der Landwirtschaft und zeigen ungeschönt die Vielfalt bäuerlicher Überlebenskonzepte. Die meisten von ihnen betreiben die Pflege und Bewirtschaftung von Grund und Boden ohnehin schon seit Jahren als Hobby. Das leisten sie sich mit ihrem Verdienst ausserhalb der Landwirtschaft. Der voranschreitende Strukturwandel von kleinbäuerlichen Familienbetrieben hin zu grossindustrieller Landwirtschaft ist scheinbar nicht aufzuhalten. Aktuell gibt es in Österreich rund 160 000 land- und forstwirtschaftliche Betriebe. Zur Zeit des EU-Beitritts waren es ungefähr 240 000, während in den 1950er-Jahren – unmittelbar nach dem Krieg – über 400 000 Betriebe Grund und Boden bewirtschafteten. In Deutschland ist der Trend hin zu Wachsen oder Weichen noch deutlicher zu beobachten. In den verbleibenden bäuerlichen Familienbetrieben sind es immer öfter die Frauen am Hof, die das Überleben möglich machen. Ihr Arbeitseinsatz ist nicht nur ganz entscheidend bei der Bewirtschaftung, sie engagieren sich auch, wenn es um die Weiterentwicklung des Betriebes geht. Dazu gehören meist die Erzeugung und Vermarktung der eigenen Produkte oder ein Gästebetrieb 'Urlaub am Bauernhof'. Die Bäuerinnen mussten schon immer Arbeit, wirtschaftliches Denken und Familie für einen denkbar schlechten Lohn unter einen Hut bringen. Trotz allem führen sie nach eigenen Angaben ein erfülltes, wenn auch arbeitsreiches Leben für die Landwirtschaft – ihre Leidenschaft. Dieser Film widmet sich in fünf Porträts den Frauen vom und auf dem Land. Sie wollen es nicht verstehen, dass wir eine noch halbwegs intakte Natur dem Weltmarkt und damit der Expansion, dem unbegrenzten Konsum, vermeintlichem Wohlstand und mehr Wachstum opfern. Für ein bescheidenes, aber sinnerfülltes Leben versuchen sie zu retten, was zu retten ist. Mit viel Engagement und innovativen Ideen schaffen sie es, mit ihren Familien in eine nicht noch grössere Abhängigkeit zu geraten. Fernab von parteipolitischen Lobbys und landwirtschaftlichen Interessensvertretungen, die ohnehin lange keinen Platz für sie hatten, sind sie ihren Weg gegangen. Sie sind ausgezogen und wieder zurückgekommen, sie haben Familie gegründet und Verbündete gefunden, persönliche Krisen überstanden, beobachtet und währenddessen ihre Sicht der Dinge entwickelt. Genau deswegen sind die Bäuerinnen und ihre Töchter davon überzeugt, dass Landwirtschaft mehr ist als nur Profitmaximierung. Ihrer Meinung nach ist es Zeit, Barrieren zu überwinden und die Ärmel für unseren Grund und Boden aufzukrempeln – auf dem Land und in der Stadt.
    Regisseur
    Gabriele Schiller
  29. Ein Sommer im Burgenland

    Kategorie
    TV-Romanze
    Produktionsinfos
    Spielfilm
    Produktionsland
    D/A
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Maria findet im Briefkasten ihres Sohnes, der beruflich in China ist, eine Postkarte aus Rust, die ankündigt, dass er bald Vater wird. Kurz entschlossen reist sie an den Neusiedlersee. Sie will nicht nur die Angelegenheiten ihres abwesenden Sohnes klären, sondern auch die ihres ersten Enkelkinds. Nina, die werdende Mutter, ist schnell genervt von der übergriffigen 'Schwiegermutter'. Wenn sie jemanden erwartet hätte, dann doch Paul selbst. Und nun schickt er seine Mama, die nicht aufhört, Nina zu nahe zu treten. Maria will die Aussicht auf Familienzuwachs, unabhängig davon, ob Nina und Paul ein Paar sind oder werden, nicht aufgeben. Gleichzeitig erlebt sie eine seltsame Verzauberung durch die wunderschöne Umgebung, die in ihr unbekannte Heimatgefühle auslösen. Der See, der Sternenhimmel und Harald, Ninas Onkel, scheinen ihr vertraut. Und tatsächlich kehren Erinnerungen zurück an die Flucht mit ihren Eltern aus Ungarn. Sie findet heraus, dass sie als Kind im Sommer 1956 hier in einem Übergangsheim gelebt hat. Die Eltern haben ihr die Erinnerung an einen grossen See und viele Störche immer als 'geträumt' verkauft. Tatsächlich haben sie Marias wirkliche Herkunft damit verschleiert. Was die Eltern aus Liebe zu ihrer Tochter verschwiegen haben, hilft Maria nun endlich, zu sich selbst zu finden, offen zu sein für ihre Jugendliebe und eine ungewöhnliche Familie.
    Cast
    Hannelore Elsner, Oliver Karbus, Erni Mangold, Fanny Krausz, Hubertus Grimm, Fanny Stavjanik
    Regisseur
    Karola Meeder
    Drehbuch
    Alrun Fichtenbauer, Astrid Ströher
  30. Kulturzeit

    Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD | Themen: Die Mafia sind wir

    Kategorie
    Darstellende Kunst
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    A/D/CH
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    'Kulturzeit' ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. 'Kulturzeit' mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
    Hintergrundinfos
    Das werktäglich ausgestrahlte Kulturmagazin mischt sich mit seinen Beiträgen in kulturelle und gesellschaftliche Fragen ein. Es bietet neben Hintergrundinformationen Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen aus allen Bereichen des kulturellen Lebens.
  31. nano

    Die Welt von morgen | Themen: Überlastet – Wenn Ärzte an ihre Grenzen kommen

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    A/D/CH
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. 'nano' macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht 'nano' seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. 'nano' ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das 'nano-Rätsel'. 'nano' enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmässig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.
  32. Wenn Tiere sich verlieben

    Kategorie
    Natur und Umwelt
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    A
    Produktionsjahr
    2014
    Beschreibung
    Beim Partner des Begehrens zu landen – dafür setzen Männchen und Weibchen in der Tierwelt alle Hebel in Bewegung. Dann ist keine Anstrengung zu gross und kein Trick zu ungewöhnlich. Die Überzeugungsstrategien könnten kaum unterschiedlicher sein: Oft sind es die Männchen, die spektakuläre Darbietungen zeigen, um die Gunst der Auserwählten zu erlangen. Weibchen wie die Eisbär-Dame dagegen setzen auf körperliche Reize oder Eifersüchteleien. Der Kampf um das attraktivste Weibchen ist ein harter, das weiss der männliche Part der Tierwelt. Und so versuchen die Männchen mit akrobatischen Tanzeinlagen zu punkten, mit ihrem virtuosen Gesang zu beeindrucken oder die Partnerin mit einer aufwendig dekorierten Behausung zu gewinnen. Was die Begehrte überzeugen kann, ist höchst unterschiedlich: So spielt der Geruch bei einigen Lemuren-Arten auf Madagaskar eine wesentliche Rolle. Die Männchen benutzen ein bestimmtes Sekret, um die Weibchen zu umgarnen. Die Duftproben verraten Gesundheitszustand und Funktionstüchtigkeit des Abwehrsystems der Männchen und entscheiden darüber, wer bei den Weibchen gute Karten hat. Bei den Zwergflamingos hingegen spielt Symmetrie eine grosse Rolle: Geduldig suchen die Weibchen nach dem perfekten Gleichklang, der im Rahmen der synchronisierten Bewegungsmuster der Gruppenbalz dargeboten wird. Selten leisten auch die Weibchen aktive Überzeugungsarbeit. Ihre Waffen sind zumeist ein wenig effektiver. Eine Eisbärin etwa geizt nicht mit ihren Reizen, wenn das Männchen nicht so ganz bei der Sache ist. Für Artgenossen unwiderstehlich räkelt sie sich im arktischen Schnee – und animiert jeden noch so müden Eisbären. Gorilla-Weibchen wiederum haben einen anderen Zugang: Wenn sie sich für ein bestimmtes Männchen entschieden haben, dieses aber kein Interesse zeigt, kommen Strategie und taktisches Verständnis zum Einsatz. Ihr Mittel: ausgelassenes Flirten mit anderen Männchen. Meist führt dieses Verhalten zum gewünschten Erfolg – nämlich zum Umdenken beim Angebeteten. Eine Prise Eifersucht entfaltet also seine Wirkung, wenn das gemeinsame Glück Startschwierigkeiten hat. Das Liebesleben der Tiere kennt auch zahlreiche Beispiele monogamer Langzeitbeziehungen, gelegentlich verleiten aber gerade diese Verbindungen zu verbotenen Liebschaften. In einem Rudel arktischer Wölfe führt das oft zu Konflikten. Bei den thailändischen Gibbons ist das Gegenteil zu beobachten: Aufgrund der Polygamie weiss keines der Männchen, ob der Nachwuchs des Nachbarn nicht sein eigener ist. Die Folge sind weniger Übergriffe zwischen den Sippschaften. Dank der Seitensprünge der Gibbons scheint der Familienfrieden also gesichert. Lebenslange Treue – auch die hat das Tierreich zu bieten. Ein Beispiel hierfür sind die Tannenzapfenechsen: Ob tiefe Zuneigung oder pragmatische Zusammenarbeit die festen Bande sichert, ist für die Wissenschaft nach wie vor ein Geheimnis. Aussergewöhnlich: Die Treue der in Australien vorkommenden Reptilien reicht sogar über den Tod hinaus. Stirbt einer der Partner, bleibt der andere noch tagelang an seiner Seite.
  33. Natur im Garten

    Themen: Der Garten der Fotografin

    Kategorie
    Ratgeber/Service
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    A
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Wissen, was, wie wirkt und sehen, wie's geht! ... unter diesem Motto führt der bekannte Moderator und Gartenbuchautor Karl Ploberger durch eine bunte Mischung aus Unterhaltung, Service und Information rund ums Thema 'Gartln'.
    Episodenummer
    3
    Wiederholung
    W
    Hintergrundinfos
    Unter dem Motto 'Wissen, was wirkt, und sehen, wie's geht' führt der Moderator und Gartenbuchautor Karl Ploberger durch eine bunte Mischung aus Unterhaltung, Service und Information rund ums Thema 'Garten'. Ausserdem stellt er in jeder Sendung besondere Gärten und deren Besitzer vor.
  34. Fremde in meinem Haus

    Flüchtlinge mit Familienanschluss

    Kategorie
    Gesellschaft/Soziales
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2016
    Beschreibung
    Wenn die 19-jährige Franzi nach Hause fährt, freut sie sich nicht nur auf das Wiedersehen mit ihren Eltern, sondern neuerdings auch auf Basel (23) und Omar (22), ihre 'neuen syrischen Brüder'. Die beiden sind im vergangenen Herbst bei Susanne und Ulrich eingezogen, gerade als Franzi, jüngstes ihrer vier Kinder, zum Studium fortging. 'Wir hatten Platz, wir waren neugierig, wir wollten helfen.' Rasch hat sich das engagierte Paar entschieden. Zwei junge Männer aus einem benachbarten Flüchtlingsheim zogen kurz darauf in die leerstehenden Kinderzimmer. 'Wir kannten sie über die Kirchengemeinde. Sie hatten schon ihre Anerkennung, waren auf der Suche nach einer neuen Bleibe, aber bezahlbare Zimmer sind hier nicht leicht zu finden, und viele scheuen sich auch, an Flüchtlinge zu vermieten', erzählt Susanne. In ihrer gutbürgerlichen Siedlung sind Omar und Basel inzwischen bekannt und akzeptiert. 'Wir haben gleich bei allen Nachbarn geklingelt, unsere beiden Jungs vorgestellt, zu einem kleinen Willkommensfest eingeladen.' Mit fremden Menschen dauerhaft den Alltag teilen? Kann das gut gehen? Wie muss es laufen, damit es gut geht? Andrea hat sich darüber anfangs kaum Gedanken gemacht. Als ehrenamtliche Flüchtlingsbetreuerin wurde die Göttingerin von einer Ärztin angesprochen. Es gäbe da die junge Burtugala aus dem Sudan, die ihr Kind möglichst nicht in einer Massenunterkunft gebären sollte. Und deren Freundin Aliaa, die Mann und fünf Kinder in Syrien zurücklassen musste und ganz allein über die Balkanroute nach Deutschland kam. Beide Frauen leben nun schon seit Monaten bei Andrea und ihrem Mann in einer kleinen Dachwohnung. Für Burtugalas Baby ist sie Ersatzoma, für beide Frauen Begleiterin bei sämtlichen Behördengängen, Trösterin in dunklen Stunden, immer ansprechbar. 'Unsere Mutter Teresa', sagt Aliaa, die den Tag herbeisehnt, an dem ihre Familie nachkommen darf. 'Ich habe kaum mehr Zeit für mich, im Haushalt bleibt viel liegen, im Garten auch', sagt Andrea. Ihr Leben hat sich komplett verändert. Früher war es geordnet, jetzt ist jeder Tag ein Abenteuer. Trotzdem kann sich die 55-jährige ehemalige Jugendleiterin gar nicht vorstellen, dass ihre beiden 'Quasi-Töchter' irgendwann einmal wieder ausziehen. Was, wenn Aliaas Antrag auf Familiennachzug positiv beschieden wird? Was, wenn Burtugala vielleicht doch kein Asyl bekommt? 'Darüber denke ich nach, wenn es soweit ist', sagt Andrea, die Pragmatikerin. Auch Susanne (55) und Ulrich (60) verschwenden nicht viele Gedanken an die Zukunft. 'Wenn unsere beiden syrischen Jungs irgendwann aus dem Haus gehen, dann wird es so sein wie bei unseren eigenen Kindern auch, als sie flügge wurden.' Basel möchte nach dem Deutschkurs vielleicht ein Studium beginnen, Omar sucht eine Lehrstelle als Automechaniker. Franzis 'neue Brüder' mögen Rap, die gleiche Musik wie sie selbst. Sie haben kein Problem damit, dass ihre bayerischen Zweiteltern gelegentlich ein Glas Bier trinken und einen guten Schweinebraten zu schätzen wissen. Wie funktioniert das Zusammenleben unter einem Dach? 'Viel unproblematischer, als wir anfangs dachten', so Ulrichs Bilanz nach dem ersten halben Jahr. Wie aus Fremden Familienmitglieder werden '37°' hat das spannende Experiment begleitet.
  35. Krieg der Lügen – Curveball und der Irak-Krieg Krieg der Lügen

    Kategorie
    Zeitgeschehen
    Produktionsinfos
    Dokumentarfilm
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2014
    Beschreibung
    Der Irak-Krieg basierte auf einer Lüge: der Lüge von der Existenz mobiler Massenvernichtungswaffen im Irak. US-Aussenminister Colin Powell hatte einen Hinweis bekommen, der als sicher galt. 'Die Quelle ist ein Augenzeuge. Ein irakischer Chemieingenieur, der eine dieser Anlagen betreute. Er war tatsächlich anwesend, als biologische Kampfstoffe hergestellt wurden', so Colin Powell in seiner Rede vor der UN-Vollversammlung am 5. Februar 2003. Der Mann, von dem Colin Powell spricht, lebt heute in Deutschland. Er heisst Rafed Ahmed Alwan, auch bekannt als 'Curveball'. Seine Informationen über mobile Massenvernichtungswaffen gingen über den Tisch von BND, MI6 und CIA, schafften es in eben diese berühmte Rede von Colin Powell und machten den irakischen Flüchtling über Nacht zum Kronzeugen des Zweiten Golfkrieges. 2007 wurde Alwan von amerikanischen Journalisten enttarnt und in der Presse als der Mann dargestellt, der die Schuld am Irak-Krieg trägt. Er hingegen nimmt stolz für sich in Anspruch, bei der Beseitigung Saddam Husseins geholfen zu haben. Aber wie kann ein Einzelner die grossen Staatsmächte und Geheimdienste der Welt an der Nase herum führen? War 'Curveball' ein Genie, ein Tausendsassa, mit allen Wassern gewaschen? Eine Art leibhaftiger James Bond? Drei Jahre lang hat sich Regisseur Matthias Bittner immer wieder mit 'Curveball' getroffen. Über 50 Stunden Interview-Material und akribische Recherchen legen die Geschichte eines Mannes offen, der jegliches Vertrauen verloren hat und hinter allem Betrug und Gefahr wittert. Jemand, der 30 Jahre lang versucht hat, unter Saddam Husseins Regime zu überleben und der dadurch gelernt hat, zu tricksen und zu täuschen. Jemand, der knapp zehn Jahre unter Kontrolle des deutschen Geheimdienstes war und der sich das Spiel aus falschen und richtigen Informationen, aus Wahrheit und Lügen zu eigen gemacht hat. 1999 kommt Alwan über Umwege nach Deutschland. Im Asyl-Auffanglanger Zirndorf wird man auf ihn aufmerksam – er scheint Informationen über bisher unbekannte chemische, möglicherweise militärische Projekte zu haben. Unter der Vorgabe, zu den UN-Waffeninspekteuren zu gehören, führen Mitarbeiter des BND Gespräche mit Alwan. Sie erhoffen sich von ihm, wonach sie selbst seit langem vergeblich suchen: Beweise dafür, dass Saddam Hussein Massenvernichtungswaffen besitzt. Alwan versteht das Spiel so: Je mehr Informationen er ihnen liefert, desto mehr springt für ihn selbst heraus: Geld, eine eigene Wohnung, schliesslich der deutsche Pass. Bei diesem Spiel um Lüge, Wahrheit und gemeinsame Interessen begeben sich Geheimdienste und Alwan in eine heikle Abhängigkeit voneinander. Bis der BND überraschend Alwans ehemaligen Chef Dr. Basil Saati aufspürt und Alwans Informationen über angeblich mobile Chemiewaffen im Irak überprüft. 'Curveball' versteht die Welt nicht mehr: Man hatte sich doch gemeinsam eine Lüge erarbeitet, um den Diktator zu stürzen. Doch Saati widerspricht allen Theorien von chemischen Massenvernichtungswaffen im Irak. 'Curveball' fühlt sich vom BND hintergangen und fallengelassen. Er verschwindet über ein Jahr in der Versenkung. Bis zu dem Tag, an dem zwei Flugzeuge sich in die Twin Towers in New York stürzen. Nach dem 11. September erinnern sich die Amerikaner plötzlich an 'Curveball' und seine Informationen. Verifiziert oder nicht – sie brauchen einen Grund, um in den Irak einmarschieren zu können. Die Gespräche werden wieder aufgenommen. Alwan, mittlerweile Vater geworden, Sozialhilfeempfänger und auf Wohnungssuche, steigt wieder auf zum wichtigen Informanten, zum Kronzeugen der Amerikaner. Er hat Angst, das Spiel von Lüge und Wahrheit noch einmal zu spielen. Doch welche Wahl hat er? Er bestätigt seine damaligen Aussagen. Und findet sich schliesslich in Colin Powells Rede wieder. Nach umfangreichen Recherchen hat Regisseur Bittner sich schliesslich immer weiter von dem Gedanken entfernt, dass es gelingen könnte, die vollkommene Wahrheit in diesem Dickicht aus konstruierten Wirklichkeiten, gezielt gestreuten Falschinformationen und politischen Interessen aufzudecken. Auch deshalb, weil alle verantwortlichen Akteure aus Politik und Geheimdienst von damals sich entweder gegenseitig beschuldigen oder in Schweigen hüllen. Je länger er sich mit 'Curveball' und seiner Geschichte beschäftigte, diesem Menschen, der nur Mittel zum Zweck war, aber auch selbst voller Widersprüche und schwer zu fassen, desto mehr faszinierte ihn sein Denken, Fühlen und Handeln. Wie geht er mit der Last dieser Lüge und den grausamen Konsequenzen um? 500 000 Tote hat dieser Krieg gefordert, die meisten davon Alwans Landsleute. Was hat das aus ihm gemacht und ist er überhaupt in der Lage, seine Rolle in der Weltgeschichte zu reflektieren? Bittner schafft mit 'Krieg der Lügen' das präzise Porträt eines kleinen Mannes, der nur scheinbar selbst am Rad der Geschichte gedreht hat. Ein Politthriller und eine Reise in den Irrgarten von Lüge, Wahrheit, Idealen und Verrat.
    Cast
    Rafed Aljanabi
    Regisseur
    Matthias Bittner
    Drehbuch
    Matthias Bittner
  36. Die Nordsee von oben

    Kategorie
    Natur und Umwelt
    Produktionsinfos
    Dokumentation
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2013
    Beschreibung
    Der Film zeigt aus der Vogelperspektive, warum das Wattenmeer zum Weltnaturerbe der UNESCO wurde. Die Reise führt von der Ems in Ostfriesland bis hoch nach Sylt in Nordfriesland. Die Schönheit der Landschaft präsentiert sich dabei vollkommen neu: Urlaubsparadiese wie Helgoland, Sylt oder Föhr offenbaren von oben ihre spezifische Form. Gleichzeitig ist zu sehen, wie Wind und Wellen die Inselformationen einem stetigen Wandel unterwerfen. Der 'Nationalpark Wattenmeer' steht als Weltnaturerbe der UNESCO nicht umsonst auf einer Stufe mit dem Grand Canyon, der Serengeti oder den Galápagos-Inseln. Die filmische Reise dokumentiert, wie unterschiedlich die Küsten, die Inseln und Halligen sind, überfliegt Städte wie Wilhelmshaven, Bremerhaven oder Hamburg und gewährt einen Blick auf kleine unbewohnte Inseln. Dabei beobachtet die Kamera auch Menschen, deren berufliche Tätigkeiten fast exotisch anmuten: einen Piloten, der die neusten Kinofilme mit seiner Cessna von Insel zu Insel fliegt, einen Krabbenfischer, der mit dem Hundeschlitten durchs Watt zu seinen Reusen fährt, oder einen Postboten, der die Briefe und Pakete für die Halligbewohner in einer Lore transportiert. Gelingen konnten die Aufnahmen dank modernster Kameratechnik: Die 'Cineflex' kann selbst aus grosser Höhe vollkommen wackelfrei zoomen und gestochen scharfe Bilder produzieren.
    Drehbuch
    Silke Schranz, Christian Wüstenberg
    Hintergrundinfos
    Die Aufnahmen gelangen dank der Cineflex, sie gilt als die beste Helikopterkamera der Welt. Das extrem leistungsstarke Objektiv misst fast 30 Zentimeter im Durchmesser und liefert gestochen scharfe und stabile Bilder. Selbst wenn der Hubschrauber in 1.000 Metern Höhe mit 100 Stundenkilometern unterwegs war, konnte der Kameramann das Teleobjektiv butterweich bis auf die Augen einer Robbe auf einer einsamen Sandbank heranzoomen.
  37. Kulturzeit

    Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD | Themen: Die Kinder des Widerstands / Trump in Israel / Walt Whitman

    Kategorie
    Darstellende Kunst
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    A/D/CH
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    'Kulturzeit' ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. 'Kulturzeit' mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
    Hintergrundinfos
    Das werktäglich ausgestrahlte Kulturmagazin mischt sich mit seinen Beiträgen in kulturelle und gesellschaftliche Fragen ein. Es bietet neben Hintergrundinformationen Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen aus allen Bereichen des kulturellen Lebens.
  38. Rotterdam, da will ich hin!

    Kategorie
    Tourismus
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Bauwerke wie die Erasmusbrücke und die drei markanten Hochhaus-Türme des Architekten Rem Koolhaas machen Rotterdam zu einem der spannendsten Architekturplätze der Welt. Die Innenstadt wurde 1940 durch deutsche Bomber fast vollständig zerstört. Die Rotterdamer beschlossen, die Häuser nicht mehr nach altem Vorbild aufzubauen, sondern die Stadt zu einem Experimentierfeld für ambitionierte Architekten zu machen. Neben Kohlhaas haben so weitere namhafte internationale Architekten wie Sir Norman Forster und Renzo Piano in Rotterdam Wegweisendes geschaffen. Nicht umsonst zählt die 'New York Times' Rotterdam zu den zehn Städten der Welt, die man gesehen haben muss. Zu den wenigen Strassen mit historischem Flair gehört die Witte de Withstraat mit ihren Backsteinhäusern, alternativen Läden und urigen Cafés – sie laden zum Bummeln und Verweilen ein. Moderatorin Simin Sadeghi entdeckt zahlreiche Highlights, aber auch Schräges und Überraschendes. Von einer Maas-Seite zur andern kommen die Rotterdamer und ihre Besucher am besten mit den gelb-schwarzen Wassertaxis. Mit ihnen kann man auch den grössten Hafen Europas erkunden. Nicht weniger originell ist der Weg durch einen Knall-gelben Bretter-Dschungel, finanziert durch Growdfunding, direkt in eine Dachgarten-Oase mit sensationeller Aussicht. Ein Publikumsmagnet ist die neue Markthalle mit dem riesigen Deckengemälde und den vielfältigen kulinarischen Genüssen. Überhaupt hat Rotterdam für Feinschmecker einiges zu bieten: vom Schnellimbiss der besonderen Art bis zum experimentellen Sterne-Restaurant in einer ganz ungewöhnlichen Gegend. Und wer das Abenteuer sucht, kann sich vom Euromast abseilen – 100 Meter geht es dabei in die Tiefe.
  39. Südamerikas Traumroute – Unterwegs mit dem Patagonien-Express

    Kategorie
    Land und Leute
    Produktionsinfos
    Reportage
    Produktionsland
    D
    Produktionsjahr
    2015
    Beschreibung
    Südamerika-Korrespondent Andreas Wunn fährt mit der historischen Schmalspurbahn 'La Trochita' durch den argentinischen Teil Patagoniens. Eine Reise durch eine faszinierende Landschaft. Der Autor trifft Aussteiger, Naturschützer und grillende Gauchos. Sie erzählen, wie es sich lebt am Ende der Welt. Mythos Patagonien – einer der letzten wilden Orte der Welt. Fernweh, Abenteuer, Einsamkeit, Weite, Schönheit und Ursprünglichkeit. Es ist eine Reise ans Ende der Welt auf einer historischen Strecke. Die Dampflok schwitzt Öl und Wasser, in ihrem Inneren glühen 1200 Grad Celsius. Draussen reisst der kühle Steppenwind den Dampf in Fetzen und lässt ihn durch das Gras an den Gleisen davonwehen. Die Argentinier gaben der berühmten Schmalspureisenbahn den Namen 'La Trochita', 'das Spürchen'. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde 'La Trochita', der Patagonien-Express, gebaut. Die abgelegene Region sollte wirtschaftlich erschlossen werden. Bis 1950 transportierte die Bahn nur Güter, seitdem fahren auch Passagiere auf der Strecke. Mit dem Ausbau des Strassennetzes schwand die Bedeutung des Patagonien-Express. 1979 machte der Reiseschriftsteller Paul Theroux mit seinem Buch 'The Old Patagonien-Express' die Bahn weltberühmt. Seitdem ist sie eine Pilgerstätte für argentinische Nostalgiker und Touristen aus aller Welt, obwohl die Bahn heute nur noch auf zwei sehr kleinen Strecken fährt. Links und rechts der Gleise trifft Andreas Wunn alte und neue Bewohner Patagoniens. Nicht weit vom Bahnhof in El Maiten entfernt, besucht er ein Kondor-Projekt. Der 'König der Lüfte', wie sie den Kondor in Patagonien nennen, ist der grösste flugfähige Vogel der Welt. Seine Flügelspanne beträgt drei Meter, hunderte Kilometer kann er am Tag zurücklegen. In den vergangenen Jahren hat sich seine Heimat, das südamerikanische Andengebirge, dramatisch verändert. Der Kondor wird aus seinem Lebensraum verdrängt. In Patagoniens grösster Hippie-Kommune, El Bolson, leben Menschen, die in Patagonien auf der Suche nach ihrer Zukunft sind. Sie haben den Alltag und die Wirtschaftskrise in Buenos Aires hinter sich gelassen und zogen nach Patagonien, um ein neues, einfacheres Leben zu beginnen.
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    W
  40. nano

    Die Welt von morgen | Themen: Gesucht – gefunden – Bundestag beschliesst Recht auf Kenntnis der Abstammung / Der Arzt in der Tasche – Das Smartphone soll als Medizingerät Patienten und Ärzten helfen / Die Rückkehr der Wanze – Bettwanzen werden mit dem Url

    Kategorie
    Technik/Wissenschaft
    Produktionsinfos
    Magazin
    Produktionsland
    A/D/CH
    Produktionsjahr
    2017
    Beschreibung
    Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. 'nano' macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht 'nano' seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. 'nano' ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das 'nano-Rätsel'. 'nano' enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmässig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.
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